Heute geht das Weihnachtsfest zu Ende, ab morgen der Trubel wieder los. Vermutlich wird die Hamburger Einkaufsmeile so voll sein, als ob noch Weihnachten wäre. Selten liegen die Tage so günstig um das Weihnachtsgeld gleich wieder mit vollen Händen in die Wirtschaft zu pumpen, oder aber die “falschen” Geschenke umzutauschen. Beim heutigen Blick durchs Netz der eigentlich einen anderen Grund hatte bin ich auf folgendes Bild gestoßen:
source: Flickr
Der Grundgedanke der diesem Bild anhängt ist schon spannend. Political Correctness der “Geek Generation”. In Form eines HTML End Tags das Ende des Krieges zu fordern. Wenn man die englische Bedeutung heranzieht.
Auf der anderen Seite könnte man war auch einfach stehen lassen und die deutsche Begrifflichkeit heranziehen. Wikipedia liefert nach der Suche folgendes Ergebnis: “eine Vergangenheitsform des deutschen Hilfsverbs sein , siehe Kopula” Sprich war definiert den logischen Zusammenhang zwischen Subjekt und Prädikat. Die Sterne singen in ihrem Lied “Wahr Ist Was Wahr Ist” treffend: “…Wahr ist, was wahr ist, dass das was war nicht mehr da ist…”.
Die deutsche Bedeutung des Wortes sind vielleicht die richtigen Worte fürs Jahresende. Die Zeit fasst in der Ausgabe 01/2009 das Jahr 2008 schon treffend zusammen: “Das Jahr, das immer schneller wurde” . Als Schlageworte sollte die Bildunterschrift genügen: “Olympia in Peking, Krieg im Kaukasus, Aufstand in Tibet, Weltgipfel in Washington, die Wahl Obamas und der Crash an der Walstreet.” Diese Liste könnte fortgeführt werden mit Krieg in Kongo, Elitenrevolte in Bangkok, Terror in Mumbai, Piraten vor Somalia. Teilweise definitiv keine neuen Probleme, aber sie stehen zeitlich mit dem Jahr 2008 in Verbindung. Ein bisschen patriotischer kann auch noch das SPD Debakel in Hessen und die Abdankung von Beck herangezogen werden. Vermutlich habe ich immer noch zigtausende Ereignisse vergessen, vielleicht auch verdrängt. Weil es war. Auslöser für die momentane Situation. Für die Meine, die Deine, für Unsere Situation. Aber all das wa. Der Auslöser wird nicht die Lösung sein. Die Lösung liegt im heute, im morgen. Ich möchte mich verabschieden vom Rückwärtsdenken ins Gestern. Ich habe das Shirt bestellt. Der Slogan hat Charme. Die Zweideutigkeit des Ausdrucks begeistert mich. In jedem der beiden Sinne. Auf die Lösungen der Zukunft.

January 6th, 2009 - 18:33
bestellvorgang war klar.