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	<title>Lonely People Talk A Lot &#187; Geister die ich rief</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>Ursprung des Konsens</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 12:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während der Nahe Osten seine Gesellschaftsform neu zu definieren versucht, stehen wir hier in Hamburg erneut vor der Wahl. Vor der Wahl zwischen Pest und Cholera, zwischen Regen und Traufe, zwischen Westerwelle und Guttenberg. Die Freiheit zu Wählen aus fehlenden Strukturen und Charakteren. Alles gleich, alles lahm, alles langweilig.

Letzte Woche lagen die Wahlunterlagen in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Während der Nahe Osten seine Gesellschaftsform neu zu definieren versucht, stehen wir hier in Hamburg erneut vor der Wahl. Vor der Wahl zwischen Pest und Cholera, zwischen Regen und Traufe, zwischen Westerwelle und Guttenberg. Die Freiheit zu Wählen aus fehlenden Strukturen und Charakteren. Alles gleich, alles lahm, alles langweilig.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://asset.soup.io/asset/1514/6736_ff00_600.jpeg" alt="" width="300" height="201" /></p>
<p style="text-align: justify;">Letzte Woche lagen die Wahlunterlagen in meinem Briefkasten. Laut diesen habe ich 20 Stimmen. 20 Stimmen, wofür den bitte?</p>
<p style="text-align: justify;">Es fällt mir schon schwer genug meiner eignen, reellen Stimme Herr zu werden und eine Position beizubehalten und jetzt bekomme ich 20 Stimmen. Was soll damit erreicht werden? Das ich jedem zur Wahl Stehenden eine Stimmt gebe und mich somit selbst neutralisiere?</p>
<p style="text-align: justify;">Ist das Demokratie?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich weiß ja nicht. Was ich weiß ist, das ich mich 2011 auf noch keinen Tocotronic-Song bezogen habe. Hiermit der erste für diese Jahr:</p>
<p style="text-align: left;">Pure Vernunft darf niemals Siegen.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/rzA8CtbTXBA?fs=1&amp;hl=en_US" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/rzA8CtbTXBA?fs=1&amp;hl=en_US" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1878&amp;md5=1af0caab57e4ad75830749876234f32b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Digital ist Besser!</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 18:27:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geister die ich rief]]></category>
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		<description><![CDATA[Wo sind wir gelandet? Die Welt 2010 macht sich daran die Gesellschaft in die Zeit vor der Aufklärung zurück zu schmeißen, freie Gedanken und freies Handeln zu unterbinden. Nicht der Klerus oder staatliche Institutionen sind diesmal die Verantwortlichen, die uns vorgeben meinen zu müssen, was gesagt, gedacht oder getan werden muss. Es sind wir ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wo sind wir gelandet? Die Welt 2010 macht sich daran die Gesellschaft in die Zeit vor der Aufklärung zurück zu schmeißen, freie Gedanken und freies Handeln zu unterbinden. Nicht der Klerus oder staatliche Institutionen sind diesmal die Verantwortlichen, die uns vorgeben meinen zu müssen, was gesagt, gedacht oder getan werden muss. Es sind wir selbst, wir die Gesellschaft, die vergessen hat, was Freiheit eigentlich bedeutet. Unser Rechtssystem baut darauf auf, das die Beschränkung meiner Freiheit, die Freiheit des Anderen ist. Ich kann niemandem in seinen Gedanken und seinem Tun einschränken, solange er meine Freiheit nicht einschränkt. Unsere Gesetzte sehen darüber hinaus noch Besitz und die Freiheit sich Besitz an zu eignen vor, der unter besonderem Schutz steht. So kann ich z.B. durchaus die Freiheit von anderen Einschränken indem ich mir ein Stück Land kaufe, durch das ein Weg führt, welchen Andere bisher für Ihren Weg zur Bekannten, zum Markt oder zur Arbeit nutzten. Wenn das Land in meinem Besitz ist, habe ich die Freiheit es einzuzäunen und so die Möglichkeit, massiv die freie Bewegung der Anderen einzuschränken, da diese nun nicht mehr den zuvor und aus Erfahrung kürzesten oder schönsten Weg wählen können, ihn nicht mehr begehen können, da dieser nun in meinen Besitz gefallen ist. Landläufig sprechen wir von einem materiellen Gut, welches unter dem besonderen Schutz des Eigentums steht. Das ist nicht schön, aber so gelernt und akzeptabel. Dafür hat der Besitz des Anderen auch  diesen Schutz vor dem Gesetz, den Schutz vor mir. Denn unser individueller Besitz ist frei nach Marx, die Sicherung der individuellen Freiheit. Hätte ich nur meine Arbeitskraft, wäre ich Sklave, da ich diese Tag für Tag aufs neue für meinen Lebensunterhalt verwenden muss und unter widrigsten Umständen Arbeit annehmen muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie schaut die Sache im zwischenmenschlichen aus? Genau hier liegt der Hase im Pfeffer, der mich zu der These verleitet, dass wir damit begonnen haben uns mit unserem Wertesystem neue Fesseln anzulegen, die in der Vergangenheit von der Aufklärung zerrissen wurden. Wir haben gelernt und unser Wertesystem darauf aufgebaut, dass wir alle nach Selbstverwirklichung streben dürfen. Wir sollen das machen, was uns gefällt, was uns Spaß macht. Nur, können wir dies auch Anderen zugestehen? Nein, wir gestehen es den Anderen nicht zu. Wenn es Ärger gibt zwischen Personengruppen auf Grund von vergangenen Konflikten, oder einfach nur Verwicklungen, gebührt es sich einander aus dem Weg zu gehen. Wieso? Weil wir nachtragend sind, weil wir den Mensch nicht als Mensch, als freies Wesen akzeptieren können, sondern ihn einordnen müssen. Einordnen durch sein Verhalten in der Vergangenheit. Die Beurteilung ob dieses Verhalten richtig oder falsch war, liegt ganz allein in unserer subjektiven Empfindung. Und dank dem Streben nach Selbstverwirklichung, stehen wir uns auch die freie subjektive Bewertung Anderen zu. So schleicht sich ein weitere Faktor ins Zusammenleben. Wir können nicht vergeben, wir können nicht vergessen und wir können den anderen keine Freiheit zugestehen. Alleine das Erscheinen der Anderen in unserem Blickfeld wird von uns als Einschränkung der eigenen Freiheit empfunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist grundlegend falsch, konservativ und rückständig. Es gibt in meiner Auffassung kein allgemein gültiges Wertesystem, auf welchem oben skizziertes Empfinden gerechtfertigt wäre. Es gibt ein allgemeines Wertesystem, welches aber nicht mehr oder weniger ist, als der kleinste gemeinsame Nenner der Zusammenlebenden, des Subsystems, der Gesellschaft. Es ist vermessen, Maßstäbe hoch zuhalten, die genau auf diesen Werten basieren. Dafür haben wir ein Rechtssystem, welches versucht die allgemeine Auffassung für die Gesellschaft fest zu legen, so steht es außer Frage, dass Diebstahl, Gewalt und Betrug, sollten sie in irgendeinem individuellen Wertsystem gerechtfertigt sein, wider der Freiheit und Unversehrtheit des Einzelnen stehen, die dem besonderen Schutz bedarf.</p>
<p style="text-align: justify;">Wieso ist digital dann besser? Digital ist befreit von einigen Werten. Es geht nicht mehr um die Person, es geht um den Inhalt. Der Inhalt ist unabhängig von dem wie die Person aussieht, ist unabhängig von dem, wie die Person riecht, wie die Person isst und wie sich die Person bewegt. Die Person ist ein Neutrum. Definiert durch ihre digitale Identität. Definiert durch ihre Aussagen, definiert durch ihre Konversationen, definiert durch ihr Profil im Digitalen. Dieses Profil ist zum Teil selbst zu gestalten, zum anderen setzt es sich aus der Interaktion mit anderen Teilnehmern zusammen. In diesen Interaktionen ist mehr oder weniger alles erlaubt. Ich kann dort nur wenig Schaden anstellen und wenn ich Schaden verursache, dann kann dies aufgeklärt werden. Ich bin voll verantwortlich für mein Handeln und mein Tun. Das Netz kommt aus der Anonymität des Usenet, aus der Anonymität der Emailadresse. Ich kann mir heute eine Emailadresse nach der anderen holen, ohne das jemals überprüft wurde, ob ich als Person tatsächlich existiere oder ob ich nur eine Kopie eines Individuums anlege. Daher plädiere ich für die vollständige Transparenz im Netz, zumindest in demokratischen Rechtssystemen, die sich die Freiheit des einzelnen auf die Fahne geschrieben haben. Es ist an der Zeit Verantwortung fürs Handeln zu übernehmen. Sachen erst zu tun, nachdem man sich den Konsequenzen bewusst ist. Ab diesem Zeitpunkt bevorzuge ich die digitale Identitäten den realen. Zumindest in derzeitiger analoger Gesellschaft.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider lebt der Mensch nicht allein von Bits und Bytes.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch bleib ich dabei, dass nur das Netz die Freiheit der Gedanken und der Aussagen gewährleistet und gewährleisten kann. Im Reellen sind wir zu verklemmt, zu spießig, zu verbissen unserer Freiheit nach zu jagen. Zu egozentrisch, und bilden uns ein, dies geschähe mit gutem Grund. Basieren auf Werten, die ich mir selbst zurecht gelegt habe und als geltende Ordnung ansehe. Ich hoffe ich bin anders. Ich hoffe, ich gestehe allen Menschen um mich herum ihre freie Bewegung und ihre freien Gedanken zu. Und ich wünsche mir, das Andere dieses Ziel auch folgenswert erachten. Ansonsten legen wir uns selbst die Fesseln an und beschränken uns und Andere in ihrer Freiheit.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vom Kalender geleitet</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 15:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Alltag in der Spirale des Kalenders. Etwas jährt sich, etwas findet statt, da es immer zum entsprechenden Datum stattfindet. Hat der Tag den dieses Datum treffen wird eine Wahl sich dagegen zu wehren? Wäre der Tag anders, wenn er auf ein anderes Datum fallen würde? Einzig der Jahreszeit kann man sich nicht verwehren, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Alltag in der Spirale des Kalenders. Etwas jährt sich, etwas findet statt, da es immer zum entsprechenden Datum stattfindet. Hat der Tag den dieses Datum treffen wird eine Wahl sich dagegen zu wehren? Wäre der Tag anders, wenn er auf ein anderes Datum fallen würde? Einzig der Jahreszeit kann man sich nicht verwehren, obwohl dies auch nur durch die eigene geografische Lokalität bestimmt ist. Dennoch, im Winter leicht bekleidet einen Tag am Elbstrand zu verbringen ist ähnlich unwahrscheinlich, wie im Sommer im Stadtpark Langlauf zu üben. Der Tag kann nichts für sein Datum und die damit von uns hinzugefügte Information, die uns die Zeit begreifbar macht. Ein Feiertag, ein Jahrestag, wieder ein Jahr älter. Was hat dies zu bedeuten? Nichts. Es ist eine einfache Vereinfachung und Kategorisierung der Unberechenbarkeit und eine Sinnstiftung in der Sinnlosigkeit. Aber wenn es das Zusammenleben vereinfacht will ich mal so tun, als würde ich mitspielen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie sich Organisationen im Marketing anpassen sollten</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 20:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich schreibe ich in diesem Blog weniger über Einblicke, die mit meinem Beruf, bzw. mit meinem professionellen Leben zu tun haben. Auf der anderen Seite wäre es auch doof sowas vollständig aus einem persönlichen Blog herauszuhalten, denn immerhin ist die Persönlichkeit sowohl durch mein privates wie auch berufliches Leben beeinflusst. Eigentlich ist eine Unterteilung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eigentlich schreibe ich in diesem Blog weniger über Einblicke, die mit meinem Beruf, bzw. mit meinem professionellen Leben zu tun haben. Auf der anderen Seite wäre es auch doof sowas vollständig aus einem persönlichen Blog herauszuhalten, denn immerhin ist die Persönlichkeit sowohl durch mein privates wie auch berufliches Leben beeinflusst. Eigentlich ist eine Unterteilung nach &#8220;privat&#8221; und &#8220;beruflich&#8221; bescheuert und deshalb die folgende Ausführung voller Teil meines Lebens:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Welt in der wir leben</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Leben bedeutet <strong>Lebensunterhalt-fördernd</strong> und <strong>Nicht-Lebensunterhalt-fördernd</strong>. Die Grenze ist fließend. Während ich <strong>Lebensunterhalt-fördernd</strong> den Beruf zuordne, denn dort verdiene ich das Eigentum, welches mich anschließend bemächtigt meiner Freiheit nach zu gehen, sehe ich alles was ich mit meiner Freiheit anstelle <strong>Nicht-Lebensunterhalt-fördernd</strong>. Und schon verschwimmen die Grenzen. Niemand lebt allein vom Geld. Deshalb sind Nicht-Lebensunterhalt-fördernde Tätigkeiten nicht zwingend nicht lebensunterhaltend. Nehmen wir den Einkauf von Lebensmitteln. Ohne Lebensmittel kein Leben, dennoch muss ich bevor ich Lebensmittel konsumieren kann, Eigentum erworben haben, dass anschließend eingesetzt werden, sprich konsumiert werden kann. Eine Wohnung suchen und dafür Miete oder Pacht entrichten. Auch das sind keine Tätigkeiten, die Lebensunterhalt-fördernd sind, aber die für den Unterhalt des Lebens zwingend notwendig sind. Essen, Trinken und Wohnen, stellen die Minimalkonfiguration und das zwingend Notwendige dar, was zum Leben benötigt wird. Wirklich?</p>
<p style="text-align: justify;">Was bin ich ohne andere Menschen, die mich umgeben? Am Leben, aber mehr auch nicht. Aus diesem Grund sollten den Lebensunterhalt-fördernden Maßnahmen alle zugerechnet werden, die sich auf die Interaktion mit anderen Menschen beziehen. Denn: Meine Arbeit bekomme ich nach einem Vorstellungsgespräch mit einem Personalmitarbeiter oder nach einem Gespräch mit einem Kunden. Mein Essen bekomme ich nach einem Gespräch mit einem Verkäufer. Den Zuschlag für meine Wohnung erhalte ich nach einem Termin mit dem Makler oder dem Vermieter. Solange ich mich nicht in die Welt der Selbstversorgung begebe, derer ich mich nur bedingt befähigt sehe, ist alles, was Lebensunterhalt-fördernd ist auf der Interaktion mit Mitmenschen aufgebaut.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Welt der Unternehmen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Was für mich persönlich gilt, gilt umso mehr für die Person des Unternehmens, oder um es genauer auszudrücken, für die <strong>juristische Person</strong> des Unternehmens. Ein Unternehmen ist keine <strong>natürliche Person</strong>, da es die oben genannten Dinge: Essen, Trinken und Wohnen nicht benötigt, <span style="text-decoration: line-through;">was zahlreiche Briefkastenfirmen beweisen</span>. Ein Unternehmen ist eine Einrichtung deren einzige Daseinsberechtigung die Erreichung eines festgelegten Ziels ist. Ob dieses Ziel jetzt ein Produkt oder eine Dienstleistung ist, ist von untergeordneter Bedeutung. Um dieses Ziel zu erreichen muss die juristische Person von natürlichen Personen gesteuert werden, da sie selbst nichts kann. Die Aktionen der juristischen Person des Unternehmens werden durch natürliche und mit natürlichen Personen definiert. Die Daseinsberechtigung für ein Unternehmen ist die Erreichung eines Zieles. Um diese Ziel zu erreichen wird es in Unterziele unterteilt. Diese Unterziele werden im Unternehmen in der Organisation reflektiert. Die jeweilige Organisationseinheit ist hochspezialisiert und verfolgt ihr &#8220;Unterziel&#8221; um damit ihren Beitrag für die Erreichung des Gesamtziels  des Unternehmens zu leisten. Diese Organisationseinheiten sind die Abteilungen des Unternehmens. So arbeitet die Entwicklung daran, die Technologie für das eigentliche Ziel zu entwickeln. Die Personalabteilung stellt in Abstimmung für alle anderen Abteilungen Mitarbeiter  ein und kümmert sich um die Belangen der natürlichen Personen im Unternehmen. Die Finanzabteilung kümmert sich um den Kapitalfluss und die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Sprich, dass nicht mehr Kapital verbraucht wird, als eingenommen wird.. Der Vertrieb kümmert sich um die Distribution der Produkte und Dienstleistungen. Aber was macht das Marketing?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Welt des Marketing</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Marketing hat im Bezug auf das Gesamtziel eine große Bedeutung für das Unternehmen. Auf der einen Seite hat es durch die Marktforschung ein Instrument, das es befähigt zu überprüfen, ob das Ziel des Unternehmens überhaupt gefragt ist. Ist das Ziel ein Ziel, das mit den Zielen von Individuen auf dem Markt, also potentiellen Kunden übereinstimmt? Desweiteren ist das Marketing verantwortlich für die Kommunikation des Ziels. Diese Kommunikation erfolgt unter anderem durch Werbung. Werbung für das Ziel, Werbung für das Unternehmen und Werbung für die sich daraus ergebenden Produkte und Dienstleistungen, die es an den Mann zu bringen gilt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wenn ein Unternehmen nicht das<span style="text-decoration: line-through;">, fast schon altruistische </span>Ziel eines Produkts, oder einer Dienstleistung verfolgt, das die Welt besser macht, dann sollte es verschwinden und wird hoffentlich vom Markt dafür abgestraft. Um aber noch einmal darauf zurück zukommen was Ziele sind, behaupte ich, dass alles, was auf dem Markt durch Kunden nachgefragt wird und von Unternehmen befriedigt wird, ein heheres Ziel <span style="text-decoration: line-through;">und somit fast ausschließlich altruistisch</span> ist.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Doch zurück zum Marketing. Die Marktforschung kann dem Unternehmen helfen, sein Ziel zu adjustieren oder überhaupt erst zu definieren. Das Marketing kann das fertige Produkt bewerben. Das Marketing kann in Einzelfällen nur das Unternehmen bewerben, ohne das ein Produkt oder eine Dienstleistung mit dieser Werbung einhergeht. Immerhin braucht jedes Unternehmen auch fähige Mitarbeiter und dafür einen gewissen Bekanntheitsgrad um die entsprechenden fähigen Mitarbeiter auf sich aufmerksam zu machen. Die Kommunikation des Produkts, der Dienstleistung oder des Ziels der Unternehmung. Die Kommunikation muss dem Ansprechpartner angemessen sein, damit dieser sie auch versteht. Das Ziel des Marketing liegt darin, dem Kunden auf einfache, unmissverständliche Art ein Bedürfnis zu vermitteln. Des Weiteren muss ihm mitgeteilt werden wie und wo er dieses Bedürfnis befriedigen kann. Rücklauf gab es so gut wie nicht. Ausnahme stellt die klassische PR-Arbeit des Marketing dar. In der PR liegt ein Schwerpunkt auf der Kommunikation mit Medien. Medien sind Multiplikatoren von Kommunikation. Sie sind redaktionell geführt und diese Redaktion steht für ihre Datenvermittlung. Dieser Datenvermittlung liegt ein gewisser Anspruch an sich selbst zu Grunde und wenn dieser Anspruch zu einer bestimmten Zahl von Lesern geführt hat, dann lasten auch diese Kunden auf der Redaktion, da sie genau diese Nachfragen dieser treuen Kunden befriedigen will. Da die Reichweite von Medien Zielgruppen-gerichtet ist, bildet die PR einen Rückkanal für Journalisten und Redakteure, die weitere Fragen stellen dürfen um den Inhalt in mundgerechte Stücke für ihre Kunden zu packen.</p>
<p style="text-align: justify;">So läuft es klassisch. Eine Eins-zu-Eins-Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen hat es nicht gegeben. Einzige Möglichkeit für den Kunden in Kontakt mit dem Unternehmen zu treten war die Nutzung von Anschriften und Telefonnummern, die den schönen Namen &#8220;Kundendienst&#8221; tragen. Kundendienst bedeutet Unterstützung und soll dem Kunden mit dem Produkt behilflich sein, wenn er damit nicht zurecht kommt. Der Kundendienst oder auf neudeutsch Support ist in meinen Augen jedoch in erster Linie ein Übel auf das Unternehmen gerne verzichten würden. Denn Support muss nur dort erbracht werden, wo das eigene Produkt Schwächen aufweist (ein Benutzerhandbuch ist auch Teil des Produkts). Gesetzliche Rückgaberechte oder die Gefahr den Kunden an einen Mitbewerber zu verlieren, sind die einzigen Gründe, weshalb ein Unternehmen Support anbietet. In einer Welt ohne Konkurrenz und gesetzliche Rückgaberechte gäbe es keinen Support. Es gäbe nur Service. Service würde eine zusätzliche Einnahmequelle für das Unternehmen bedeuten und somit in den Bereich der Dienstleistungen am Kunden fallen und so ähnlich einer Versicherung eine Risikominimierung für den Kunden darstellen, welche durch eine Streuung des Risikos durch den Produzenten auf viele Kunden ermöglicht wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die neue Welt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die größten epochalen Änderungen waren immer bedingt durch technologische Weiterentwicklungen der Menschheit, also der Gesamtheit der natürlichen Personen auf diesem Planeten. Angefangen von der Technologie des Ackerbaus, über Buchdruck und Maschinisierung hin zum Internet. Technologie stellt keine epochale Änderung dar. Jedoch ist sie der Auslöser für alle epochalen Sprünge die sich durch den Einfluss der Technologie auf das individuelle Leben der Gesellschaft ergeben und der Gesellschaft neue Tätigkeiten und Bedürfnisse ermöglichen. Den epochalen Wendepunkt an dem wir uns derzeit befinden ist die Erfindung des Internets. Der Einfluss immens und erfordert Anpassungen in unserem bisherigen Leben. Anpassungen <strong>durch uns</strong>, <strong>von uns</strong> und <strong>für uns</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Anpassungen die <strong>durch uns</strong> gemacht werden sind der Einsatz und die Entwicklung der Technologie. Ob Gutenberg, Watt oder Edison jede ihrer Erfindungen minderte den Arbeits- und Materialeinsatz des Einzelnen zur Erreichung eines bestimmten Ziels (Information, mechanische Energie oder Licht). Das Internet ist eine Technologie, die eine end-to-end Kommunikation ermöglicht, so dass jeder Mensch sowohl Sender als auch Empfänger sein kann und über ein hochdynamisches Netzwerk mit allen und jedem kommunizieren kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Anpassungen die <strong>von uns</strong> gemacht werden sind Anpassungen, die wir an unseren Abläufen und Prozessen vornehmen um die Technologie zu nutzen. Wir als Individuen passen uns relativ schnell an, bezogen auf die Sachen die notwendig sind. Statt Briefen schreibe ich jetzt Email, statt Zeitung lese ich jetzt Internetmedien (kommerzielle und redaktionelle Medien) mein Bankschalter ist jetzt ein vernetzter Rechner, egal ob Online-Banking, Geldautomat oder Kontoauszugsdrucker. Statt Treffen zum Sprechen kann ich jetzt Sprechen ohne zu Treffen. Das sind sicherlich nicht alle Möglichkeiten, die uns die Technologie bietet, aber die ersten Möglichkeiten die eine Substition bisheriger Tätigkeiten und Zwecke ermöglichen und uns das Leben erleichtern (Schnellerer Datenaustausch, Zugriff auf mehr Daten, spontanere Treffen).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Für uns</strong> sind Anpassungen, die aufbauend auf einer Technologie gemacht werden. Wenn eine Technologie für uns angepasst wird, wie eben der Buchdruck, der allen die Möglichkeit des Zugangs zu Wissen ermöglicht, dann ist ein epochaler Schritt vollzogen, der die Gesamtheit der natürlichen Personen auf eine neue Stufe hebt. Jedoch muss bevor jeder die Technologie nutzen kann, Neues erlernt werden, im Falle des Buchdrucks, das Lesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gehen wir nun zurück auf die Erfindung des Internets. Wo sind wir und wohin bewegen wir uns? Diese Frage kann ich nicht beantworten und ich bezweifle, dass sie irgendjemand anderes beantworten kann. Wenn ich das zuvor beschriebene Schema darüberlege sind wir irgendwo zwischen <strong>von uns</strong> und <strong>für uns</strong>. Als Gemeinschaft. Wenn ich mir Unternehmen ansehe sind sie irgendwo bei <strong>von uns</strong>. Noch ist das Hauptziel der Unternehmen, vom Einsatz der Technologie zu profitieren und die Unternehmensprozesse an die Technologie anzupassen. Sicher, einige Unternehmen entwickeln Produkte die auf Technologien aufbauen, aber immer einen Schritt langsamer als sich die Entwicklung in der Gemeinschaft darstellt. Erst nachdem eine Technologie eine gewisse Reife auf dem freien Markt erlangt hat, wird sie auch von juristischen Personen eingesetzt. Hatten vor einigen Jahren unterschiedliche Unternehmen noch nicht einmal Internetauftritte oder Onlineanlaufstationen, so waren sie hier unter Zugzwang gesetzt und mittlerweile sind Internetauftritte und Onlinekontaktmöglichkeiten vorhanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur ist die Technologie weiter gezogen. Hin zum sogenannten Web2.0. Web2.0 bedeutet echte end-to-end Kommunikation. Die Unternehmen sind erneut nicht darauf vorbereitet. End-to-end Kommunikation ist in der Organisation eines Unternehmens im Marketing zu suchen. Wie oben im Abschnitt: <strong>Die Welt des Marketing, </strong>beschrieben ist das Marketing das zentrale Kommunikationsinstrument des Unternehmens. Doch da es bisher keine echte Kommunikation betrieben hat, sondern nur Daten versendet hat und mit Ausnahme weniger Rückkanäle, wie eben in der PR durch Medienvertreter, geduldet hat, konnte keine echte Kommunikation entstehen. <strong>Die neue Welt </strong>ist weiter als die Unternehmen oder deren Marketing. In der neuen Welt wird kommuniziert zwischen wem auch immer, über was auch immer. Das Marketing hat die Steuerung verloren. Hochglanzanzeigen alleine begeistern nicht mehr. Sponsoring verpufft, denn das unterstützte Team / Objekt ist unbeliebt. Plötzlich entsteht eine Kommunikation um das Unternehmen herum, die sich allerdings um die Produkte und Ziele des Unternehmens dreht. <strong>Bad PR</strong>? Wohl eher bad <strong>SR</strong>? SR für <strong>Social Relation</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Neuaufbau des Marketing</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Marketing für das Web 2.0 muss umgebaut werden. Eigentlich das gesamte Unternehmen, da jedoch die Kommunikation einzig und allein vom Marketing übernommen wird, welches hierauf spezialisiert ist stelle ich mir die neue Kommunikation folgendermaßen  vor:</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt auf der einen Seite <strong>die Marktforschung</strong> die weiterhin das tut, was sie bisher getan hat. Nur umfänglicher. Sie sammelt auch subjektive Meinungen aus Foren, Blogs und anderen Plattformen, die die Meinung einzelner Darstellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann gibt es <strong>das Produktmarketing</strong>. Hier sollte nun darauf geachtet werden, Produkte leicht verständlich für alle Kunden zu präsentieren. Dort werden die Produktabbildungen und Beschreibungen angefertigt. Ich möchte hier alles beim Alten lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber sollte speziell für Verbrauchsgüter <strong>ein Trademarketing</strong> vorhanden sein, um die Zielgruppe der Händler gezielt auf den Verkauf der Produkte vorzubereiten. Speziell bei Produkten mit einer hohen Beratungsintensität im Laden oder an der Theke sollte der Händler so gut vorbereitet werden, dass er sowohl selbst Umsatz macht, als auch dem Unternehmen zu Umsatz verhilft. Das Trademarketing sollte nicht nur auf die Weisheiten der eigenen Mitarbeiter vertrauen, die nicht selten eine gewisse Produktblindheit an den Tag legen, sondern sollte auch auf die Hinweise und Tips der Händler achten, die ihm Rückfragen vor der unmittelbaren Kaufentscheidung des Kunden zurückgeben können.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch <strong>PR</strong> hat weiterhin seine Berechtigung. Zur Aufklärung von Medienpartnern, Verbänden und Vereinen, sowie deren Angehörige. Sowie zur internen Kommunikation von Neuerungen, Firmenmitteilungen oder Richtlinien.</p>
<p style="text-align: justify;">Als weitere Unterordnung einer Marketingabteilung würde ich eine, wie ich sie bereits genannt habe <strong>SR</strong>, also <strong>Social Relation Abteilung </strong>einrichten. Was macht die Social Relation Abteilung? Die Social Relation Abteilung kümmert sich einzig und allein um die Direktkommunikation mit natürlichen Personen: Kunden, Mitarbeitern und Mitmenschen. Die Mitarbeiter des Unternehmens müssen durch die SR-Abteilung soweit unterrichtet sein, dass jeder Mitarbeiter nach außen über die Firma sprechen kann und all die nach außen gegebene Information authentisch und verlässlich ist. Denn wo Offenheit regiert, herrscht Vertrauen. Wer sich seinen Mitmenschen öffnet, erhält Vertrauen. Dieses Vertrauen schlägt sich nicht unbedingt in höheren Absätzen nieder, aber es trägt zur Treue und Zufriedenheit der Kunden bei und treue Kunden empfehlen die Produkte und Dienstleistungen gerne weiter. Das gleiche gilt für zufriedene Mitarbeiter, die Vertrauen in ihren Arbeitgeber, also das Unternehmen haben. Wenn der Mitarbeiter seine Ziele in den Zielen des Unternehmens wiederfindet identifiziert er sich mit dem Unternehmen und ist bereit, vollen Einsatz zu bringen und nach außen gut über das Unternehmen, die Kollegen und deren Produkte zu sprechen. Sind die Mitmenschen im Bilde über das Unternehmen verhindert dies mögliche Anfeindungen und Proteste. Proteste und Anfeindungen können nur entstehen wo Fehler gemacht werden oder fehlende Transparenz Platz für Spekulationen lässt. Social Relation bedeutet folglich im größeren Zusammenhang auch Social Responsibility. Soziale Verantwortung. Verantwortung für Mitarbeiter, für die Produkte und Dienstleistungen und für die Kunden und darüber hinaus Verantwortung gegenüber der Gesellschaft die dem Unternehmen überhaupt erst die Daseins-Berechtigung erteilt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Leere des freien Marktes</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 21:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedacht]]></category>
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		<description><![CDATA[Während am Montag die großen Einzelhändler erneut eine Senkung des Milchtütenabgabepreises bekannt gegeben haben, bietet der andere Discounter Gurken und Salat zu Preisen an, die ich selbst nur aus Erzählungen der Großeltern kenne. 

Damals noch in Pfennig. Heute Cent. Sprich wir hätten eine absolute Inflation bei diesen Produkten von 195 %. Auf die letzen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Während am Montag die <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,622789,00.html" target="_blank">großen Einzelhändler</a> erneut eine <strong>Senkung des Milchtütenabgabepreises</strong> bekannt gegeben haben, </span><span style="color: #000000;">bietet </span><span style="color: #000000;">der andere Discounter<strong> Gurken und Salat zu Preisen</strong> an, die ich selbst nur aus Erzählungen <strong>der Großeltern</strong> kenne. </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><img class="alignnone size-medium wp-image-635" title="lidl" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/05/lidl-300x161.jpg" alt="lidl" width="383" height="205" /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Damals noch in Pfennig. Heute Cent. Sprich wir hätten eine <strong>absolute Inflation</strong> bei diesen Produkten von <strong>195 %</strong>. Auf die letzen 60 Jahre gesehen ist das aber verwunderlich. Denn, wenn man bedenkt, dass <strong>seit 1952</strong> der <strong>Preisindex</strong> um <strong>über 400 % gestiegen</strong> ist. Das bedeutet im Umkehrschluss wohl, dass <strong>Salat, Gurken und Milch heute weniger Wert</strong> sind. Das kann ich nur schwer glauben und möchte dies einmal kurz nachvollziehen und den <strong>Fehler des Marktes</strong> aufzeichnen, der hier strenggenommen funktioniert, jedoch gleichzeitig klar vor Augen führt, dass <strong>der freie Markt menschenverachtend und gesellschaftsgefährdend ist</strong>. Wie komme ich zu dieser These?</span></p>
<div class="im">
<h2>Adam Smiths definiert die Anarchie</h2>
<p style="text-align: justify;"><a title="Adam Smith" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Smith" target="_blank">Adam Smith</a> schreibt im <a title="Reichtum der Nationen" href="http://www.amazon.de/Reichtum-Nationen-Hauptwerke-gro%C3%9Fen-Denker/dp/3937229353/ref=sr_1_6?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1241612878&amp;sr=8-6" target="_blank">Wohlstand der Nationen</a>, dass unsere Gesellschaft auf drei Grundfundamenten basiert: die erste ist das <strong>ökonomische Primat des Selbstinteresse</strong>, das zweite das <strong>Prinzip der Arbeitsteilung</strong> und das dritte der <strong><a title="Freier Markt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freier_Markt" target="_blank">freie Markt</a></strong>. Diese Thesen sind richtig und spiegeln unsere derzeitige Gesellschaft wieder. Und das, obwohl Smith diese These schon 1772 verfasst hat. Nichtsdestotrotz sind Fehler in diesem Konstrukt, die eine <strong>Gefahr für unsere Wirtschaft</strong> darstellen, ähnlich wie die <strong>Anarchie</strong> eine Gefahr für unseren Staat, bzw. für unser Rechtssystem ist. Befreien wir das Selbstinteresse von &#8220;ökonomisch&#8221;. Übertragen wir das Selbstinteresse auf unser Gesellschaftssystem. Wenn ich immer in <strong>Eigeninteresse handle</strong>, dann kann ich Mitglieder der Gesellschaft <strong>töten</strong>, denn grundsätzlich schränken sie mich ein. Nicht zwingend, aber wenn sie mich einschränken, dann habe ich ein Interesse daran, dass sie verschwinden. Die <strong>Arbeitsteilung</strong> ist das einzige Konstrukt, welches ich <strong>nicht anzweifeln</strong> kann, da unsere komplizierte Welt mit ihren unglaublich komplizierten Produktionsprozessen auf Spezialisten angewiesen ist, die eine Sache sehr gut beherrschen und andere dafür andere Dinge. Ich will nicht zurück in eine Welt der Selbstversorgung, in der jeder selbst die lebensnotwendigen Dinge (Essen, Wasser, Heizung oder Wohnung) selbst erzeugen muss. <strong>Den freien Markt gibt es nicht</strong>. Die Definition des freien Markts, auf die ich mich jetzt berufe setzt voraus, dass <strong>alle Konsumenten alle Daten über alle Angebote vorliegen</strong> haben. Selbst heute, in unserer so genannten Informationsgesellschaft ist dies zwar möglich, für den Einzelnen aber nicht machbar, alle Daten abzurufen und zu interpretieren, nötige Information zu generieren und Entscheidungen darauf aufzubauen. In einem Staat wäre der f<strong>reie Markt gleich zu setzen, mit dem Nicht-Staat</strong>. Sprich die  <strong>Anarchie</strong>. <strong>Der Staat ist auf Grund des mündigen Bürgers überflüssig</strong>. Der mündige Bürger hat alle Daten zur gesellschaftlichen Lage vorliegen und leitet darauf aufbauend Entscheidungen ab, wie er sich in der Gesellschaft verhalten muss. Im Sinne Gesellschaft sprechen wir über den mündigen Bürger. Betrachten wir die Wirtschaft, sprechen wir vom <strong>mündigen Verbraucher</strong>. Ich will niemandem zu Nahe treten und gehe grundsätzlich davon aus, dass es sowohl den mündigen Bürger, als auch den mündigen Verbraucher gibt. Nur: Als Staat haben wir die Schlüsse soweit gezogen, dass <strong>nicht alle Bürger mündig sind</strong> und haben deshalb ein <strong>Rechtssystem</strong> eingesetzt, welches gewisse <strong>Grundrechte des Einzelnen sichert</strong>, die zwar dennoch von Zeit zu Zeit übertreten werden, dann aber eine konkrete Strafe durch den Staat, das Volk, uns, also der Gesellschaft zu Folge haben. Der freie Markt bietet diese Möglichkeit nicht. <a title="Milton Friedman" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milton_Friedman" target="_blank">Milton Friedman</a> ein starker Verfechter des freien Marktes geht davon aus, dass sich der <strong>Markt selbst reguliert</strong>. Durch <strong>Angebot und Nachfrage</strong>.</p>
<h2>Friedman überschätzt Selbstregulierung</h2>
</div>
<p style="text-align: justify;">Theoretisch mag dieses Modell funktionieren. Praktisch ist es, ich wiederhole mich, <strong>menschenverachtend</strong> und <strong>gesellschaftsgefährdend</strong>. Der Markt mag sich irgendwann selbst regulieren. <strong>Bis</strong> diese <strong>Regulierung</strong> eingetreten ist, straft er die Teilnehmer mit viel <strong>Leid</strong> und <strong>psychischen Verletzungen</strong>. Seit ich geboren wurde kenne ich den Markt im klassischen Sinne nicht. Der <strong>Supermarkt</strong> in dem ich <span style="color: #000000;">einkaufe</span> <strong>bietet mir ein Überangebot</strong> an Gütern, über welche ich frei entscheiden kann, ob sie mir den genannten Preis wert sind, oder ob ich sie im Regal liegen lasse. Es handelt sich hier um einen <strong><a title="Käufermarkt" href="http://www.handelswissen.de/data/handelslexikon/buchstabe_k/Kaeufermarkt.php" target="_blank">Nachfragermarkt</a></strong>, bei dem der Konsument aus einem großen Angebot an Gütern, gemäß seiner Vorlieben und Interessen frei entscheiden kann. Nicht alle Güter sind für alle Verbraucher relevant und selbst bei relevanten Gütern gibt es Unterschiede bez<span style="color: #000000;">üglich Qualität und Preis. Das Angebot im Supermarkt wird durch den Besitzer des Supermarktes bestimmt, der sich gegenüber den Verbrauchern in einer Position wägt zu wissen, wie die Regale am sinnvollsten zu füllen sind, so dass er ein geringes Lager hat und dennoch das Interesse des Großteils der Kunden bedient.</span> Somit ist der <strong>Anbieter</strong> <strong>nicht</strong> mehr der <strong>Produzent</strong>, sondern der Handel. Und der <strong>Abnehmer</strong> des Produzenten ist <strong>nicht mehr der Konsument</strong>, sondern der <strong>Handel</strong>. Ein weiterer Markt auf dem ich mich in der Vergangenheit bewegt habe ist der <strong>Bildungsmarkt</strong>. <span style="color: #000000;">Ich investiere meine Zeit, das Geld meiner Eltern und meine Arbeit in eine Ausbildung, die mir später eine Nachfrage nach dem erworbenen Wissen sichert.</span> Soweit die Theorie. In der Praxis ist die Entscheidung bezüglich meiner Ausbildung ein <strong>Lotteriespiel</strong>. Ich treffe Entscheidungen, investiere und arbeite daran, einen Platz in der Welt der Arbeitsteilung zu finden. Das <strong>Angebot ist riesig, die Nachfrage konstant</strong>. Wieder ein <strong><a title="Käufermarkt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4ufermarkt" target="_blank">Nachfragermarkt</a></strong>. Wenn ich meine Ausbildung abgeschlossen habe lande ich auf dem <strong>Arbeitsmarkt</strong>. Der Arbeitsmarkt ist heute genauso wieder ein <strong><a title="Käufermarkt" href="http://www.vorlagen.de/lexikon/marketing/-qs-id-vc-317-qc-/Kaeufermarkt/" target="_blank">Nachfragemarkt</a>.</strong> Es gibt nur noch eine beschränkte Nachfrage von Arbeitgebern nach Arbeitnehmern. Nur im Gegensatz zu Produkten im Regal kann ich keinem anderen Verwendungszweck zugeführt werden, da ich weiterhin auf den Erhalt meines Lebens angewiesen bin. <span style="color: #000000;">Ein Produkt, das schlecht wird kann ich schlimmsten Fall immer noch wegschmeisen oder an die Schweine verfüttern</span>. Wer mir den gleichen Lebenszyklus vorschlägt sollte sich bitte mit unserem Grundgesetzt befassen oder einfach einmal tief in sich hören, wie es ihm in solch einer Situation ergehen würde. Aus diesen unterschiedlichen Märkte bildet sich für mich ein klarer <strong>Konflikt zu den Thesen von Friedman</strong> heraus. Auch wenn wir alle mit <strong>gleichen Fähigkeiten</strong> gesegnet sind und zu Beginn unseres Lebens die <strong>gleichen Möglichkeiten</strong> haben sind wir <strong>unfähig</strong> diese im <strong>gleichen Außmaß zu nutzen</strong>. Zu Beginn unseres Lebens werden wir durch unsere Eltern geprägt. Darauf haben wir keinen Einfluss. Irgendwann beginnen wir uns selbst zu finden und treffen Entscheidungen, in welche Richtung wir uns entwickeln wollen. Diese Entwicklung verbraucht eine der <strong>wichtigsten Ressourcen</strong> des menschlichen Lebens: <strong>Zeit</strong>. Auch wenn wir seit Einstein wissen, dass <a title="Relativtätstheorie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Relativit%C3%A4tstheorie#Relativit.C3.A4t_von_Raum_und_Zeit" target="_blank">Zeit relativ</a> ist können wir auf die Ressource der <strong>Zeit nicht parallel</strong> zugreifen. Sprich, sobald wir eine Entscheidung gefällt haben und diese realisieren, entwickeln wir uns am Markt entlang oder daran vorbei. Auch der Markt arbeitet seriell. Wenn ich heute das beste Produkt erzeuge, weil ich viel Zeit in Entwicklung und Test investiert habe, kann es passieren, dass jemand anders schneller war, zwar mit einem schlechteren Produkt, aber dafür günstiger und schon einen Teil des Marktes befriedigt hat. Plötzlich komme ich zu den <strong>kalkulierten Preisen</strong> nicht mehr auf die <strong>ausgelegten Kosten</strong>. Nun habe ich auch nicht mehr die Ressourcen um ein neues Produkt zu entwickeln. Selbst wenn ich diese hätte, müsste ich um wirtschaftlich auf einen grünen Zweig zu kommen, die Verluste des ersten Produktes mit dem zweiten mit einspielen. Der Ostblock hat gezeigt, dass die P<strong>lanwirtschaft</strong>, als Gegenpol zu freien Marktwirtschaft <strong>nicht funktioniert</strong>. Dennoch bin ich der Ansicht, eine reine, <strong>freie Marktwirtschaft stellt eine Bedrohung für das Individuum dar.</strong> Der, der sich falsch entwickelt hat wird von der freien Marktwirtschaft zu einem <strong>Menschen zweiter Klasse</strong> degradiert, da ihm die Möglichkeiten fehlen dem Markt zu geben, was der Markt verla<span style="color: #000000;">ngt. </span><strong><span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;">Die Verantwortung fürMenschenwürde und gesellschaftlichen Wohlstands an eine imaginäre und komplexe Instanz zu übergeben bedeutet für mich sein Fortkommen auf die wöchentliche Ziehung der Lottozahlen zu beschränken</span>.</span></strong></p>
<div class="im" style="text-align: justify;">
<h2>Mikroökonomie und Makroökonomie</h2>
<p><strong>Mikroökonomischer Erfolg</strong> ist der Erfolg des <strong>Selbstinteresses</strong>. <strong>Makroökonomischer Erfolg</strong> ist der Erfolg der <strong>Gesellschaft</strong>. Ich möchte zurückkommen auf das Eingangsbeispiel, das mich erst dazu bewogen hat diesen <em>(falls hier noch jemand mitliest, es tut mir leid um diesen langen Artikel, ich kann es nicht einfacher sagen)</em> Post zu schreiben. Ein Milchpreis von 42 Cent stellt einen Wert dar, der es einem Landwirt nicht erlaubt, <strong>kostendeckend</strong> zu <strong>produzieren</strong>.</p>
<p><em>Laut einer <a title="Wasserverbrauch" href="http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/pdf_neu/HG_Wasserverbrauch_060600.pdf" target="_blank">Studie des WWF</a> benötigt man für einen Liter Milch ca. 1m³ Wasser, der Kubikmeter Wasser kostet in <a href="http://www.hamburgwasser.de/cms/website.php?id=/de/index/service/gebuehrenabgabenpreise/trinkwasser.htm" target="_blank">Hamburg 1,47 netto</a>. Die Studie des <a title="WWF" href="http://www.wwf.de/" target="_blank">WWF</a> spricht vom benötigten Wasser, dieses ist nicht zwingendermaßen Leitungswasser, sondern ist im Idealfall Regenwasser das dafür sorgt, dass das Futter für die Tiere wächst und gedeiht. Sollte dies wirklich komplett mit Leitungswasser gespeist werden, sähen wir morgen in der Zeitung Bilder von erhängten Landwirten.</em></div>
<p style="text-align: justify;">Ein Landwirt sieht sich wie jeder Produzent zwei unterschiedlicher Produktionskosten gegenüber: <strong><span style="color: #000000;">variable Kosten</span></strong>, die bei der Produktion des Stücks entstehen und <strong>Fixkosten</strong>, die unabhängig der Produktion entstehen. Im Falle des Bauerns sind die<span style="color: #ff0000;"> <span style="color: #000000;">variablen Kosten</span></span><span style="color: #000000;"> die Futtergewinnung, die Energiekosten für die Melkmaschine, Belüftung und nicht zuletzt die Arbeit und die Fixkosten die Kosten für Miete oder Abschreibung auf Stall, Flächen, Maschinen, Nachzucht und Kühe.</span> <span style="color: #000000;">Wenn der Landwirt nun für sein Produkt einen geringeren Preis erzielt muss er Kosten einsparen. Gehen wir davon aus, dass die Stückkosten relativ stabil und grundsätzlich unter dem Abgabepreis sind, bleibt ihm als <strong>erste Stellschraube an den Fixkosten</strong> zu drehen. Er <strong>verkauft</strong> oder schlachtet alle <strong>Kühe</strong> die wenig Milch geben. Er <strong>stößt Flächen ab</strong>, die nun nicht mehr benötigt werden. Er vermietet Stellflächen seines Stalls unter. Er <strong>verkauft</strong> einige seiner <strong>Maschinen</strong>. Somit erzielt er vielleicht einen <strong>Abgabepreis</strong> der <strong>wieder kostendeckend</strong> ist.</span> Nur was sind die nachgelagerten Auswirkungen dieser Entscheidungen. <strong>Weniger Kühe bedeutet weniger Kälber.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone" title="Weide" src="http://1.bp.blogspot.com/_L6d18-Z30Rk/Sf2XuKRhg5I/AAAAAAAAAWA/DJGtX08Amww/s1600/IMG_9188%2Bklein%2B02.JPG" alt="" width="448" height="336" /></p>
<p style="text-align: justify;">Denn selbst in unserer modernen Welt müssen Kühe erst Kälber gebären, bevor sie Milch geben. Diese Kälber werden anschließend wieder selber Kühe oder eben Fleisch für die hungrigen Mägen der Verbraucher. Wenn es <strong>weniger Kälber</strong> gibt wird es langfristiger <strong>weniger Fleisch</strong> geben.<strong> Weniger Fleisch</strong> <strong>treibt den Preis</strong> für Fleisch in die Höhe (bei gleichbleibender Nachfrage zum derzeitigen Preis). Dies muss nicht der Fall sein, für mich aber durchaus ein denkbares Szenario. Wenn der <strong>Bauer</strong> nun an seinem <strong>Lohn sparen</strong> sollte, dies ist ein Teil der <strong>Stückkosten</strong>, dann verdient er weniger und hat <strong>weniger Geld zu konsumieren</strong>. Sprich von ihm als Konsument fließt <strong>weniger Geld in andere Bereich der Wirtschaft</strong>. Wenn nun alle Bauern unter den Bedinungen leiden und weniger konsumieren <strong>sinkt der Gesamtkonsum der Gesellschaft.</strong> Dies hat zur Folge, dass <strong>weniger produziert</strong> werden muss. Wenn weniger produziert werden muss, wird <strong>weniger Arbeit </strong>benötigt. Wenn <strong>weniger Arbeit</strong> benötigt wird, <strong>sinkt das Volkseinkommen</strong>. Worauf will ich hinaus? Selbst wenn ich mich heute noch so sehr drüber freuen würde, dass Milch zu einem solch günstigen Preis angeboten wird und alle anderen dies mit mir tun, kann diese Haltung dazu beitragen, dass die Gesamtwirtschaft schrumpft. Ein <strong>schrumpfen der Gesamtwirtschaft bedeutet</strong> für die Gesellschaft: <span style="text-decoration: underline;"><strong>Rückschritt</strong></span>. Wir verlieren Wohlstand, den wir heute noch genießen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Fazit: Boykott der Preistreiber</h2>
<p style="text-align: justify;">Laut aktuellen Berichten haben auch die Discounter unter der permanenten Bedrohungslage der Wirtschaftskrise gelitten. Die Verbraucher hielten sich mit dem Konsum zurück um Geld zu sparen. Grund hierfür ist die Angst, sollte die Krise dem schlimmsten Szenario entsprechend eintreten. Diese Konsumverweigerung hat zu einem <a title="Umsatzrückgang" href="http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE54509820090506" target="_blank">Umsatzrückgang bei den Discounter</a> geführt. Nun zünden diese ein Strohfeuer. Sieben cent brutto weniger, bedeutet netto einen Umsatzrückgang bei Milch pro Liter von 14 %. Diese 14 % müssen erst einmal durch Mehrkonsum egalisiert werden. Selbst wenn diese 14% im Umsatz aufgeholt werden können, werden sie nicht an den Produzenten, auf dessen Rücken diese 14% auf Grund von Mengenstaffeln ausgetragen werden weitergegeben. Sollte sich ein positiver Umsatztrend zeigen wird dieser in andere Wirtschaftszweige verteilt, oder verbleibt beim Handel. Die Kosten des Produzenten von Milch sind zum Zeitpunkt solcher Ansätze schon längst entstanden. Selbst wenn sie kurzzeitig eine besser Cashflow Situation darstellen, verliert unsere Binnenwirtschaft als Ganzes. Aus diesem Grund bleibt mir nichts anderes als einen <strong>Boykott der Discounter</strong> auszurufen. Nur wenn wir, als mündige Verbrauchern unseren eigenen Profit nicht auf dem Verlust von anderen austragen können wir langfristig unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft nach vorne bringen und die Welt ein bisschen besser machen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zensur und Geistiges Eigentum</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 18:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Geister die ich rief]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwei Schlagworte des heutigen Tages bringen mich den Tränen nahe. Tränen sind es vielleicht nicht, aber dennoch ein Einschnitt in die Menschenrechte die sich eigentlich in der Ignoranz des Individuums darstellen und Ursache und Wirkung verwechseln.
1. Internetzensur in Deutschland
2. Verurteilung mit hohen Strafen gegen die Betreiber von Pirate Bay 
Art. 5 GG [Recht der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zwei Schlagworte des heutigen Tages bringen mich den Tränen nahe. Tränen sind es vielleicht nicht, aber dennoch ein Einschnitt in die Menschenrechte die sich eigentlich in der Ignoranz des Individuums darstellen und Ursache und Wirkung verwechseln.</p>
<p style="text-align: justify;">1. <a href="http://www.zeit.de/online/2009/17/netzsperren-missbrauch" target="_blank">Internetzensur in Deutschland</a></p>
<p style="text-align: justify;">2. <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E079D77E467D14AEEB8A6381B05B7562D~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Verurteilung mit hohen Strafen gegen die Betreiber von Pirate Bay </a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.artikel5.de/" target="_blank">Art. 5 GG [Recht der freien Meinungsäußerung]</a></p>
<p style="text-align: justify;">(1) Jeder hat das Recht seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.</p>
<p style="text-align: justify;">(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetzte, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.</p>
<p style="text-align: justify;">(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Zensur findet nicht statt? Gibt es dann mit dem heutigen Tag eine Änderung des Grundgesetzes? Ich möchte nicht falsch verstanden werden und bin selbst ein Feind, jeglicher Darstellung von Inhalten (auf eine Aufzählung möchte ich hier vermeiden in der Angst irgendetwas zu vergessen), die gegen Sitte und Moral verstoßen. Ohne eine Definition von Moral und Sitte aufzuführen, da mir hierzu die Grundlagen fehlen und Moral und Sitte von der Gesellschaft definiert sind. Das entspricht zwar dann dem Zeitgeist, aber ist nicht unbedingt schwarz und weiß zu sehen, bzw. kann nicht in richtig oder falsch unterteilt werden. Ich kenne keiner solcher Seiten, da ich solche Seiten grundsätzlich mit Missachtung und Ignoranz strafe. Kritiker möchten anführen, dass diese Ignoranz gleichzusetzen sei mit Toleranz, da eine Nichtbeachtung, einer Nicht-diskussion gleichzusetzen ist. Das ist in meinen Augen falsch. Bereits das Auseinandersetzen mit schändlichen Inhalten  fördert bereits eben jene. Argumente rufen immer Gegenargumente hervor. Zusätzliche Inhalte ziehen weitere Inhalte die ich nicht unterstützen möchte nach sich. Ich schaue weg und versuche sinnvolles von mir zu geben. Werte zu transportieren, die meinem Charakter entsprechen. Möge dieser Charakter in den Augen Anderer auch fehlerbehaftet sein. Was ich unterstützen möchte findet sich in meinen Aussagen wieder. Das ich damit noch nicht mit dem Staat, bzw. dem Gesetz in Konflikt geraten bin legt den Verdacht nahe, dass meine Aussagen und mein Charakter mit der aktuellen Definition des Recht- und Gesellschaftskörper übereinstimmen. Ich lese was ich will, ich schreibe weil ich es kann (technisch), ich höre viel und ich sage was ich denke. Ich bin mittelmäßig gebildet, mittelmäßig erfahren und mittelmäßig vernünftig. Wenn ich das relativierende Füllwort: &#8220;mittelmäßig&#8221; aus der vorangegangenen Aufzählung streiche bleibt: gebildet, erfahren, vernünftig. Das ist auch richtig. Das stimmt für jedes Individuum. Zumindest irgendwie. Die Relativierung erfahren diese Attribute erst durch die Relation zu Attributen Anderer, oder den Rest der Gesellschaft. Akzeptanz der Gesellschaft als Ansammlung komplexer Individuen hilft die relative Abhängigkeit untereinander zu minimieren und sich mehr auf sich selbst und seinen eigenen Wert in jenem großrtigen Geflecht Gesellschaft zu besinnen. Der Mensch als Süchtiger nach gesellschaftlicher Anerkennung. In diesem Trieb werden wir bei offenem Verstand von der Masse zurechtgewiesen. Früher mit der Hand, dann mit der Waffe, heute durch den Staat.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Staat als Hüter der individuellen Freiheit wie im Grundgesetz verankert. &#8220;Ist der Staat allmächtig?&#8221; Nein, ist er nicht. Es gibt nach verschiedenen Auffassungen nur wenige Institutionen die allmächtig sind. Diese sind aber alle nicht irdisch, nicht physisch, nicht fähig zu kontrollieren oder zu strafen. Beschnitten in der Ausführung da sie keinen Durchgriff auf die irdischen Errungenschaften haben. Der Staat hat diese Möglichkeiten, allerdings fehlt im die Allmacht alles zu sehen, alles zu verstehen und alles bewerten zu können. Ein solch schwacher Staat, dem das Verständnis für eben jene wunderbare Vielfältigkeit der Individuen abhanden gekommen ist nutzt schwache Werkzeuge um den Geschädigten, oder seien es nur den Bedrohten, Sicherheit vorzugaukeln. Er ist nicht fähig diese Sicherheit zu geben. Wer kann mich davon überzeugen, dass eine Zensur durch den Staat, mit Hilfe der Internetprovider zu einem geringerem Austausch eben jenes Gedankenguts kommt, das mit der Zensur eben hätte verboten werden sollen? Nicht das Medium gilt es zu kontrollieren, es gilt ein allgemeines Verständnis, den kleinsten gemeinsamen Nenner der Freiheit aller zu definieren, zu verbreiten und zu leben.</p>
<h5 style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-561" title="p1010082" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/04/p1010082-300x225.jpg" alt="p1010082" width="300" height="225" /></h5>
<pre style="text-align: center;">Logikfehler: Es sollte vermutlich heißen:
"Die Logik ist die Liebe der herrschenden Ordnung,
Das Chaos ist die Liebe der anders Denkenden."</pre>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Komplizenschaft bei der Bereitstellung von Raubkopien.&#8221; Macht insgesamt vier Jahre Haft und knapp 3 Millionen Euro Strafe für die Beteiligten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Sieg für die Plattengesellschaften und die kommerziellen Kulturvertreiber, gegen Jene, die Kultur um der Kultur Willen vertreiben. Die sehenswertes Teilen wollen. Die hörenswertes gemeinsam Singen wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Geschäftsmodell siegt über Kultur. Eine weitere Schlacht um das &#8220;geistige Eigentum&#8221; konnte von den Anhänger des alten Systems gewonnen werden. Das System der Verklärung der Kultur zum letzten offenen Markt, der beliebig gefüllt werden könne. Aber nicht von jedem. Sondern von den Gralshütern der &#8220;Intellectual  Property&#8221;. Diesen Gralshütern geht es jedoch nicht um die Kultur. Es geht um die Rendite, um den Profit. Das eingesetzte Kapital muss sich verzinsen.  Deshalb wird die verhängte Strafe auch nicht bei den Künstlern und Kulturschaffenden landen. Sondern geht in die Hände der Vertriebler, der Organisierer, der Berechner. Es geht nicht um Kultur, es geht nur um Geld und Marktmacht. Kultur bedeutet nicht Erfolg an der Kassentheke oder Erfolg an der Kinokasse, Kultur die geschaffen wurde um eben jenen Erfolg zu erzwingen widerspricht dem Sinn des Ausdruckes, bzw. des Schaffens. Es entspricht dem Sinn der Wirtschaftlichkeit. Ich will keinen Künstler verhungern sehen, aber auch in dem Urteil zeigt sich ein weiteres Mal, die Einzigen, die an dem Prozess verdienen werden sind die Plattenindustrie als Wächter des geistigen, kulturellen Eigentums. Dieses Eigentum ist seinem Wesen nach monopolistisch, behindert den Austausch und Handel, verhindert Innovationen und straft den Begriff des Privateigentums als Lüge ab. Nutzungsrechte sind keine Eigentumsrechte. Beschränkte Nutzungsrechte machen uns zu Sklaven der Besitzer. Vergleichbar mit dem Landesbesitz von Fürsten, Königen und Fronherren im Mittelalter, die den Boden zentral verwaltet haben und somit zum Herrscher über die, von den Früchten eben jenes Boden abhängigen, wurden. Das &#8220;geistige Eigentum&#8221; ist der größtmögliche Förder der individuellen Wirtschaftlichkeit jedoch der größte Hemmer des gesellschaftlichen Fortschrittes. Da die Verteilung der immateriellen Güter heute mit dieser unglaublichen technischen Leichtigkeit für alle Erfolgen kann ist es falsch, die Pforten vor den Inhalten zu schließen. Die Inhalte müssen frei sein. Die Leistung die jeder Einzelne in einer solchen Gesellschaft erbringen kann und für die er belohnt werden soll ist die Aggregation dieser Inhalte zu Neuem. Für seine Kunden. Für uns und für mich.</p>
<p>Abschließend ein Zitat aus dem Song 1517 von <a href="http://www.myspace.com/thewhitestboyalive" target="_blank">The Whitest Boy Alive</a></p>
<p style="text-align: center;"><object width="100%" height="150" data="http://blip.fm/_/swf/BlipEmbedPlayer.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="id" value="BlipEmbedPlayer" /><param name="quality" value="high" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="FlashVars" value="blipId=7538604" /><param name="src" value="http://blip.fm/_/swf/BlipEmbedPlayer.swf" /><param name="name" value="BlipEmbedPlayer" /><param name="align" value="middle" /><param name="flashvars" value="blipId=7538604" /></object></p>
<p style="text-align: center;"><span>Hey, you, we just got started,<br />
You can&#8217;t end this now.<br />
Hey, you, we just got started,<br />
You can&#8217;t end this now.<br />
You&#8217;ve payed your dues, you&#8217;re free,<br />
Of what are you afraid?<br />
You&#8217;ve payed your dues, you&#8217;re free,<br />
Of what are you afraid?</span></p>
<p style="text-align: center;">Taking on responsibility knowing it will way you down&#8230;<br />
Freedom is a possibility only if you&#8217;re able to say no.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Grundeinkommen, die Rettung?</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 19:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Geister die ich rief]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
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		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Twitter-Search-Stream zum Thema "Grundeinkommen" steigt im Sekundentakt. Sprich, das Thema ist ziemlich aktuell. Auch erste Zeitungen sind darauf angesprungen und der dm-Gründer Götz Werner wird ein weiteres Mal durchgereicht. Dienstag bei der "Münchner Runde", heute, beim Stern, Brand Eins hat dazu eine Serie, und die Blogosphäre folgt in Form von: Werbung, Menschlichkeit, Gutmenschsein,okultartige ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23basic_income+OR+%23GrundeInkommen+OR+%23RevenuUniversel+OR+%23BasisInkomen+OR+%23RendaB%C3%A1sica+OR+%23IngresoCiudadano+OR+%23BIEN" target="_blank">Twitter-Search-Stream zum Thema &#8220;Grundeinkommen&#8221;</a> steigt im Sekundentakt. Sprich, das Thema ist ziemlich aktuell. Auch erste Zeitungen sind darauf angesprungen und der dm-Gründer Götz Werner wird ein weiteres Mal durchgereicht. <a href="http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/muenchner-runde/muenchner-runde-2008-talksendung-sigmund-gottlieb-ID1234793210162.xml" target="_blank">Dienstag</a> bei der <a href="http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/muenchner-runde/wirtschaftskrise-staatliche-hilfe-guttenberg-ID1234964432706.xml" target="_blank">&#8220;Münchner Runde&#8221;</a>, <a href="http://blog.zdf.de/wahlimweb/2009/02/bedingungsloses-grundeinkommen.html" target="_blank" class="broken_link">heute</a>, beim <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:dm-Gr%FCnder-Werner-Von-Krise,-Gier-Klopapier/655295.html" target="_blank">Stern</a>, <a href="http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=1903" target="_blank" class="broken_link">Brand Eins hat dazu eine Serie</a>, und die <a href="http://www.freitag.de/politik/0907-grundeinkommen-petition-bundestag?comments=4" target="_blank">Blogosphäre </a><a href="http://notatio.blogspot.com/2009/01/online-petition-bedingungsloses.html" target="_blank">folgt</a> in Form von: <a href="http://www.initiative-grundeinkommen.ch/content/stat/pop/01_wern_01.htm" target="_blank">Werbung</a>, <a href="http://www.sudelbuch.de/2009/bedingungsloses-grundeinkommen" target="_blank">Menschlichkeit</a>, <a href="http://www.unternimm-die-zukunft.de" target="_blank">Gutmenschsein</a>,<a href="http://fuckup.twoday.net/stories/1220475/" target="_blank">okultartige Systemerläuterungen</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Was ist passiert? <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422" target="_blank">Susanne Wiest hat beim deutschen Bundestag eine Petition eingereicht</a> um 50000 Befürworter zu bekommen, die diese Idee unterstützen.  Diese Anzahl wurde <a href="http://www.freitag.de/politik/0908-petition-grundeinkommen-bundestag" target="_blank">rechtzeitig</a> <a href="http://www.welt.de/politik/article3228781/50-000-Stimmen-fuer-Grundeinkommen-fuer-alle.html" target="_blank">vor Ende</a> der Zeichnungsfirst erreicht. So weit so gut. Auch ich habe unterzeichnet. Wieso? Ich finde die Idee an sich gut und habe diese Petition auch unterzeichnet. Jetzt muss sich der Bundestag mit diesem Thema beschäftigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer sind die 50.000 die diese Petition unterzeichnet haben? Da die Unterzeichnung sehr stark durch das Netz gefördert wurde, gehe ich davon aus, dass viele der Unterzeichner, wenn nicht Angehörige der Web 2.0 Gesellschaft, zumindest sehr internetaffin sind. Auf mich passen beide Beschreibungen. Wieso können gerade wir uns so stark mit dieser Idee identifizieren? Verschiedene Gründe sind denkbar:</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>1. Kostenlos</strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>2. Beta</strong></h3>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>3. Spielen</strong></h3>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;">1. Kostenlos:</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Netz sind viele Angebote umsonst für den Nutzer, oder werden von ihm mit dem Faktor Aufmerksamkeit gezahlt, sprich, ich zahle indirekt, da jemand anderes (Werbetreibender) für meinen Besuch dem Dienstbetreiber einen gewissen Betrag überweist. Grund für diese Zahlung bin in erster Linie ich. Der Dienst ist indirekt Grund für die Zahlung, jedoch Grund für meinen Besuch. Für Dienste die häufig frequentiert sind, sind Werbetreibenden bereit höhere Summen zu zahlen. Im Endeffekt stellt aber auch der Besuch einer x-beliebigen Seite, oder eines x-beliebiegen Dienstes von meiner Seite Arbeit dar. Arbeit an mir, Arbeit an meinem Wissen, Arbeit an meiner Entspannung, Arbeit, meine Langweile zu töten. Ich verbrenne Kalorien und stelle einen Dienst zur Verfügung, meine Aufmerksamkeit. Folglich leiste ich Arbeit für den Dienstbetreiber, für die er die Bezahlung erhält.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>2. Beta</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Beta bedeutet unfertige Produkte auf den Markt zu bringen. Beta ist nicht final. Beta ist eine vorgegriffene Entschuldigung für Fehler, die noch gar nicht begangen wurden. Beta bedeutet unzuverlässigkeit. Beta bedeutet aber auch wieder, ich, der Nutzer eines Dienstes stelle meine Arbeit als Tester zur Verfügung. Die Verbesserung fließt in den Dienst ein, der so ein guter, in Zukunft häufig frequentierter Dienst werden will. Um? Um natürlich wieder die Alte Geschichte der Werbung und Ökonomie der Aufmerksamkeit zu betreiben, die in erstens schon ausgeführt ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;">3. Spielen</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich hab ein Profil bei <a href="http://flickr.com/photos/moedahoe" target="_blank">Flickr</a>, <a href="http://www.youtube.com/my_videos" target="_blank">Youtube</a>, <a href="http://www.facebook.com/" target="_blank">Facebook</a>, <a href="http://www.ebay.de" target="_blank">ebay</a>,<a href="http://www.xing.com" target="_blank"> Xing</a>, <a href="http://www.meinvz.net" target="_blank">MeinVZ</a>, <a href="http://www.lokalisten.de" target="_blank">Lokalisten</a>, <a href="http://cometro.de" target="_blank">Cometro</a>, <a href="http://www.twitter.com/moedahoe" target="_blank">Twitter</a>, <a href="http://www.qype.de" target="_blank">Qype</a>, <a href="http://www.skype.com">Skype</a>, <a href="http://www.mixxt.de" target="_blank">mixxt</a>, <a href="http://blip.fm/moedahoe" target="_blank">blip.fm</a>, <a href="http://www.lastfm.de/user/moedahoe" target="_blank">last.fm</a>, <a href="http://www.myspace.com/moritz_schott" target="_blank" class="broken_link">myspace</a>, <a href="http://www.comunio.de" target="_blank">comunio</a>, <a href="http://www.kicktipp.de/" target="_blank">kicktipp</a>, <a href="http://www.schwarzekarte.de/" target="_blank">Schwarze Karte</a>, <a href="http://www.amazon.de/gp/registry/2XB1VKWKSYM7J" target="_blank">amazon</a>, <a href="http://www.tipp24.de" target="_blank">tipp24.de</a> und <a href="http://beta.skobbler.de" target="_blank">skobbler </a>(und weiß nicht, ob es das schon war, bei<a href="http://www.google.de/intl/de/options/" target="_blank"> google</a> [folglich alle Dienste noch mal mit dem Faktor 2 zu versehen] bin ich auch). Was mir das bringt? Nichts, aber ich arbeite an all diesen Profilen irgendwie. Und wer bekommt dafür was? Ich nicht. (Ob es Sinn macht bei so vielen Diensten angemeldet zu sein überlasse ich jedem einzelnen) Aber es kostet Zeit. Momos graue Männer stehen mir die ganze Zeit auf den Socken und knapsen, knapsen und knapsen an meiner Zeit. Also gebe ich ihnen meine Zeit, ich zahle sie ein auf mein Konto bei der grauen Bank. Mein Kontostand sollte nicht unerheblich sein. Und die grauen Männer leiten ihn weiter. An Unternehmen die meine Zeit brauchen. Und bereit sind dafür die Zinsen zu zahlen. Die Seiten und Medien auf denen ich mich tumle stellen in einer gewissen Art und Weise nichts anderes als Einzahlschalter der Bank der grauen Männer dar. Sie stehen an jeder Ecke. Ich kann ihnen nicht entkommen. Diese Einzahlschalter sind vielfältig in Ihrer Ausprägung: Internetangebote, Fernseher, Zeitungen, Kino, Magazine und Montagen and Gegenständen des öffentlichen Lebens (Häuser, Wände, Busse, Schiffe, Himmel, etc.) Ich kann ihnen nicht entkommen. Jedesmal wenn ich dort eine Einzahlung vornehme verrichte ich Arbeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Arbeit muss auch gezahlt werden. Wie? Ich wünsche mir dafür ein Grundkeinkommen. Ich wünsche mir dafür ein Einkommen, das mir garantiert weiterhin meine Zeit einzahlen zu können und dafür keine Sorgen um mein Auskommen zu haben. Ich werde das Geld nicht in Form von Konsum zurückzahlen. Folglich kann ich das Geld auch nicht aus einer Anteiligen Konsumsteuer erhalten.Und all die Unterzeichner, die dank Netz die Petition gefunden und unterzeichnet haben stell ich mir näher vor, als sie sich vielleicht wünschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie die Konsumsteuer in heutiger Zeit funktionieren soll, muss ich in einem weiteren Artikel hinterfragen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Geister die ich rief</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 19:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geister die ich rief]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Kapitel 1
"Alle in einer Gesellschaft geschaffenen Werte werden entweder privat konsumiert oder für staatliche Aufgaben ausgegeben."
(Götz Werner: "Einkommen für alle" Kapitel Ausgaben- statt Einkommensteuer, Seite 172: "Geld, Kapital, Einkommen und Konsum")
Diese Aussage reduziert uns auf ein Minimum: Wir, die Gesellschaft, konsumieren.
Konsum bedeutet auswählen. Wir laben uns an der Vielfalt der produzierten Güter und zur ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: justify;">Kapitel 1</h3>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Alle in einer Gesellschaft geschaffenen Werte werden entweder privat konsumiert oder für staatliche Aufgaben ausgegeben.&#8221;<br />
(<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tz_Werner" target="_blank">Götz Werner</a>: &#8220;<strong>Einkommen für alle</strong>&#8221; Kapitel <em>Ausgaben- statt Einkommensteuer</em>, Seite 172: &#8220;Geld, Kapital, Einkommen und Konsum&#8221;)<br />
Diese Aussage reduziert uns auf ein Minimum: Wir, die Gesellschaft, konsumieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Konsum bedeutet auswählen. Wir laben uns an der Vielfalt der produzierten Güter und zur Verfügung stehenden Dienstleistungen. Darüber definieren wir uns in der Gesellschaft. Damit grenzen wir uns von den einen ab und wollen bei den anderen dazu gehören. Oder auch frei aller Zugehörigkeit sein. Zum Ausdruck kommt es als erstes durch unser visuelles Auftreten. Die Kleidung und Haare die wir tragen. Auch das Haus, das Viertel, das Auto und die Anzahl der Urlaubsreisen sowie deren Exklusivität. Was davon macht man wirklich für sich? Ein ständiges Befüllen des eigenen Tagebuchs, des Lebenslaufs, des CVs um nach oben zu kommen, ohne zu wissen wo oben ist, außer vielleicht das es verdammt weit weg ist. Gesprächsrunden mit unseren ach so vielen Bekannten überstehen und statt von Angst und Gefühlen zu reden, lieber nur zu Reden. PR-Arbeit im eigenen Sinne zu betreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind keine Selbstversorger mehr. Wir sind Fremdproduzenten und Fremdbezieher. Wir wählen oder produzieren das Produkt, dass zu bestimmten Kosten den höchsten Nutzen bietet und Profit verspricht.<br />
Der Nutzen für den Konsumenten setzt sich aus unterschiedlichen Attributen zusammen. Der reine Nutzwert, sprich die Funktionalität die uns das Produkt bietet, den Status, sprich das Ansehen, das wir mit diesen Produkt auf dem Markt der Aufmerksamkeit gewinnen können. Der Status ist eng verknüpft mit der Gruppe, der wir uns zugehörig fühlen und wird so auch als Erkennungszeichen genutzt um dazu zu gehören. Des Weiteren existiert der Zeitgeist. Produkte die gestern modern waren sind heute schon verpönt und morgen peinlich. Der Nutzen spiegelt sich auch in der Technologie wieder. Technologie steht für Fortschritt und geht eng mit dem Zeitgeist einher. Kann mir jemand erklären wieso ich nur noch UMTS-Karten bekomme, selbst wenn der eigentliche Nutzwert meines Mobiltelefons auch mit GSM-Karten erfüllt war. Ein weiteres Attribut des Nutzen ist der Wert der der Investition entgegengesetzt wird. Wie beständig ist die Anlage? Kann ich eventuell sogar auf spekulativen Gewinn setzen? All diese Attribute fließen in meine Entscheidung/Wahl beim Kauf ein.<br />
Je nachdem wo ich meine Prioritäten setze entscheide ich mich für ein bestimmtes Angebot zum besten Preis.</p>
<p style="text-align: justify;">Alleine diese Vielzahl, der individuellen Entscheidungsgrundlagen erschweren mir die Kaufentscheidung. Wieso soll ich mich noch in altruistischer Weise um das Wohl der anderen kümmern? Der Produzenten? Mir doch egal ob das Hemd aus einem Sweatshop in Asien kommt wo es von einer hochschwangeren Frau in brütender Hitze im Akkord eines zwölf Stunden Tages geschneidert wurde. Ich lebe hier. Sie lebt dort. Das hier ist meine Gesellschaft, ihr ist dort. Und dort ist das ganz normal. Was wäre, wenn diese Hinterhofschneider und Menschenschindereien nicht im Sweatshop am anderen Ende der Welt wären, sondern hier, gegenüber meiner Wohnung, jeden Morgen, wenn ich mit meinem frischen Latte Machiatto ausgeschlafen am Fenster stehen würde und mich auf meinen acht Stunden Arbeitstag im klimatisierten Büro vorbereite, schrie mir diese Hinterhofschneiderei entgegen: &#8220;Hilfe, ich quäle mich für uns.&#8221; Für meinen Wohlstand und ihr Brot.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Entfernung zwischen Produzenten und Konsumenten gibt uns Konsumenten die wunderbare Möglichkeit die Augen vor dem Schaden, den wir eigentlich mit unserem Konsum anrichten, übersehen zu können. Wir, die Gesellschaft Disney Worlds wo jeder alles schaffen kann. Das sehen wir doch jeden Tag im Fernsehen und in den Hochglanzmagazinen. Die Stars und Emporkömmlinge führen ein Leben in Saus und Braus in dem sie auf diejenigen treffen, denen dieses Leben in die Wiege gelegt wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Und wo stehe ich? Irgendwo dazwischen. Unten ist weit weg. Oben auch. Was will ich erreichen? Mich weiter nach oben arbeiten, dabei die Rücken der vor mir stehenden erklimmen und als Leiter missbrauchen: Für jede erklommene Stufe muss das Fundament verbreitet werden. Sprich nicht nur den aktuellen Rücken gilt es zu beachten, sondern der Druck aufs Fundament, damit mein Turm nicht zusammenbricht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich selbst bin Teil des Fundaments für andere Kletterer. Ich halte es aus, noch. Die Last in den mittleren Stockwerken ist erträglich, die Wetter und Witterung greift mich nicht so an wie wenn ich an der Spitze stehen würde. Ich reiche den Druck von oben durch. Mein Gehalt, der nicht meinen Vorstellungen entspricht ein Leben zu finanzieren, welches ich mir vorstelle, führt dazu, andere Menschen zu zwingen mir mein Leben finanzierbar zu machen. Indem sie sich noch weiter einschränken und sich von meiner Vorstellung des Lebens unendlich weit entfernen müssen. Reduziert aufs absolute. Luft und vielleicht Wasser und Brot. Es ist Zeit umzudenken.</p>
<p style="text-align: justify;">Produkten und der Produktion einen höheren Stellenwert einzuräumen. Jede Entlassung die der Technologie geschuldet ist, sollte dem Entlassenen Eigentum an der Produktionsstätte einräumen und ihn weiterhin an der Wertschöpfung partizipieren lassen. Dadurch würden die Produkte nicht billiger, die Arbeit würde zurückgehen. Der Konsum bliebe gleich. Und wir könnten uns auf die oben beschriebenen Entscheidungskriterien des Konsums beschränken, ohne zu befürchten, Druck auf andere auszuüben.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Geister die ich rief</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 18:39:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geister die ich rief]]></category>
		<category><![CDATA[generation]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>

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		<description><![CDATA[Prolog
Dieser Post leitet nicht etwa einen neue Zeit ein, nein, es ist ein Thema, das zu lang ist um es in einem Artikel zu Ende zu führen. Eigentlich kann ich aus heutiger Sicht nicht einmal sagen, ob es jemals zu Ende geführt werden kann. Es sind Gedanken über die derzeitige Situation der Gesellschaft die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: justify;">Prolog</h3>
<p style="text-align: justify;">Dieser Post leitet nicht etwa einen neue Zeit ein, nein, es ist ein Thema, das zu lang ist um es in einem Artikel zu Ende zu führen. Eigentlich kann ich aus heutiger Sicht nicht einmal sagen, ob es jemals zu Ende geführt werden kann. Es sind Gedanken über die derzeitige Situation der Gesellschaft die mich beschäftigen und ich möchte dieses festhalten, schriftlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Thema Gesellschaft hört sich hochtrabend an, als Teil dieser habe ich einen eigenen Standpunkt zu dieser und muss dennoch zu oft gestehen: &#8220;Ich verstehe nichts.&#8221; Die Lektüre von Büchern, Zeitungen, Internetseiten, Medien bringt mich meist nur birgt das Paradoxon: mehr zu wissen und doch weniger zu wissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer ist Schuld daran? Ich glaube einen gewissen Teil muss ich &#8220;<a href="http://www.zeit.de/2005/41/Camille_de_Toledo" target="_blank">Camille de Toledo</a>&#8221; zuschreiben, der mich mit seinem Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Goodbye-Tristesse-Bekenntnisse-unbequemen-Zeitgenossen/dp/3453810864/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1233685153&amp;sr=8-1" target="_blank">Goodbye Tristesse</a>&#8221; sehr beeindruckt hat. Seine Gedanken waren mir nicht neu, nur sind diese selten so klar ausgesprochen worden wie in diesem Buch. Seine These, von mir wiedergegeben: <em>&#8220;Seit dem Fall der Mauer am 9.November 1989 regiert der Kapitalismus die letzte, überlebende und praktizierte Ideologie.&#8221;</em> An diesem Satz möchte ich mich jetzt nicht aufhängen, denn auch ich weiß, in Cuba regiert weiter der lebendige Sozialismus, in China haben ein kommunistischen System und in Afrika existieren nationalistische Diktaturen. Auch das ist Gesellschaft.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber ich kann dieses Gesellschaft nicht greifen, weil sie mir zu unbekannt sind. Die einzige Gesellschaft die ich ansatzweise greifen, oder begreifen kann ist unsere sogenannte westliche Zivilisation, eben der Kapitalismus, die soziale Marktwirtschaft oder wie auch immer man es bezeichnet. Die Umgebung in der ich lebe, handle und leide.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die zukünftigen Artikel dieser Serie werde ich eine neue Kategorie einführen die es vereinfacht die einzelnen Abschnitte abzurufen. Artikel bisheriger Art wird es weiterhin geben.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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