<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lonely People Talk A Lot &#187; Gehört</title>
	<atom:link href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/category/gehoert/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com</link>
	<description>Yuppies in Urbanity</description>
	<lastBuildDate>Mon, 09 Jan 2012 07:11:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1</generator>
		<item>
		<title>Dockville 2011</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/dockville-2011/</link>
		<comments>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/dockville-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 05:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=2015</guid>
		<description><![CDATA[Was bleibt? Ein nettes Wochenende im schönen Wilhelmsburg. Mit Freunden, Freude und Schlamm. Und einer äusserst positiven Überraschung: Kakkmaddafakka.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Was bleibt? Ein nettes Wochenende im schönen Wilhelmsburg. Mit Freunden, Freude und Schlamm. Und einer äusserst positiven Überraschung: Kakkmaddafakka.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="480" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qJD6H-pF0eQ?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/v/qJD6H-pF0eQ?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="267" src="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.com&amp;hl=de&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fmoritz.schott%2Falbumid%2F5641212581424425345%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=2015&amp;md5=7f67680d14709d77ae33776ae4a84df3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/dockville-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ja, Panik &#8211; DMD KIU LIDT</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/ja-panik-dmd-kiu-lidt/</link>
		<comments>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/ja-panik-dmd-kiu-lidt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 23:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=1959</guid>
		<description><![CDATA["Die Manifestation des Kapitalismus in unserem Leben ist die Traurigkeit" ist die Langform der ominösen Buchstabenfolge und zugleich auch der Titel des letzen Liedes auf dieser wirklich aussergewöhnlich guten Langspielplatte. Selbst wenn sich die Musik digital an mich heranschleicht, wünschte ich die Töne von einer Plattennadel interpretiert zu hören. Mit dem seichten Kratzen die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8220;<em>Die Manifestation des Kapitalismus in unserem Leben ist die Traurigkeit</em>&#8221; ist die Langform der ominösen Buchstabenfolge und zugleich auch der Titel des letzen Liedes auf dieser wirklich aussergewöhnlich guten Langspielplatte. Selbst wenn sich die Musik digital an mich heranschleicht, wünschte ich die Töne von einer Plattennadel interpretiert zu hören. Mit dem seichten Kratzen die das Werk dort einordnen wo es am besten hinpassen würde. Zwischen <a href="http://www.tonsteinescherben.de/" target="_blank">Ton, Steine, Scherben</a> und <a href="http://www.falco.at/" target="_blank">Falco</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://staatsakt.hanseplatte.com/img/products/2603/JaPanik_DMD_KIU_LIDT.jpg" alt="" width="350" height="350" /></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://ja-panik.com/" target="_blank">Ja, Panik</a>, die Band ist so lange in meinem Blickfeld wie auch <a href="http://www.myspace.com/1000robota" target="_blank">Tausend Robota</a>. Und eigentlich lag mir zu Beginn die Hamburger Gruppe mehr als das österreichische Pendant. Doch im Gegensatz zu Tausend Robota haben sich Ja, Panik weiterentwickelt. Hin vom reinen Widerstand zur Melancholie. Am stärksten im letzten Stück des Liedguts und gleichzeitigem Titelsong. Der Melancholie Ausdruck verliehen in durch Aneinanderreihung der der Jugend so vertrauten Slogans, Sprüche und Einstellungen. Hoch qualifiziert, flexibel und wurzellos:</p>
<p style="text-align: left;"><em>Sie haben uns mehr als die Straße gestohlen,</em><br />
<em>und das sagt da jemand, der on the road klebt </em></p>
<p style="text-align: justify;">oder gegen Ende des 13-minütigen Meisterwerks:</p>
<p style="text-align: left;"><em>Du stammelst was von Pazifismus</em><br />
<em>und lässt dich ficken für ein Handgeld</em></p>
<p style="text-align: justify;">Erschreckend die Steigerung des Bloßstellung der Realität, abgehängt die Samtvorhänge der Illusion, deren Geborgenheit gegen die Roheit der verborgenen Betonwände eingetauscht wird. Das ganze verspielt in einem Abklatsch Falcos Jeannie. Ein sich unaufhörlich vorwärts schiebendes Crescendo des Ausdrucks und des Tons. Unmöglich dies wieder zu relativieren oder unter den Teppich zu kehren. Schaurig schön.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1959&amp;md5=91b6e234cf4aff8579201f8ace61d786" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/ja-panik-dmd-kiu-lidt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Strokes: Angels</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/the-strokes-angels/</link>
		<comments>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/the-strokes-angels/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 20:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[generation]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezession]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=1935</guid>
		<description><![CDATA[Zögern oder auch nicht. The Strokes. Angels. Ich muss nach den vernichtenden oder irgendwie gleichgültigen und selbstreferentiellen Rezensionen eine weitere hier erscheinen. Mitnichten. Vielleicht ist es eine pure Hommage an die Band, die wie keine zweite mir bekannte den Beginn des 20igsten Jahrhunderts mitprägte. Sie standen Spalier, als sich die Seichtigkeit des 90iger Jahre, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zögern oder auch nicht. <a href="http://www.thestrokes.com/home" target="_blank">The Strokes</a>. <a href="http://new.thestrokes.com/featured/listen-to-angles-here" target="_blank">Angels</a>. Ich muss nach den <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,750350,00.html" target="_blank">vernichtenden</a> <a href="http://blog.zeit.de/tontraeger/2011/03/14/the-strokes-angles_8086#more-8086" target="_blank">oder</a> <a href="http://plattenvorgericht.blogspot.com/2011/03/strokes-angles.html" target="_blank">irgendwie gleichgültigen und selbstreferentiellen Rezensionen</a> eine weitere hier erscheinen. Mitnichten. Vielleicht ist es eine pure Hommage an die Band, die wie keine zweite mir bekannte den Beginn des 20igsten Jahrhunderts mitprägte. Sie standen Spalier, als sich die Seichtigkeit des 90iger Jahre, eine Ausgeburt der 80iger Synthiephase, kurz aufgeschreckt durch Grunge und Brit-Pop in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedete. Garagen waren plötzlich nicht mehr nur ein Synonym für lötende und Code-frickelnde Nerds, sondern Garagen entpuppten sich als die Brutstätte eines neuen Genres von Bands mit Gitarrennutzung. Doch nicht nur auf dem Feld der Musik, entpuppten sich Gitarren als en vogue. Nein, auch die Mainstream-mode wurde maßgeblich durch die Jungs um Julian Casablanca beeinflusst. Chucks zu Second-Hand Klamotten und Röhrenjeans.</p>
<p style="text-align: justify;">Das neue Album: Angels. Gesamtspiellänger ca. 35 Minuten. Mehr muss nicht sein. Das Cover nervig poppig à la <a href="http://www.whoismgmt.com/us/home" target="_blank">MGMT</a>, es scheint in New York gäbe es eine neue Vorliebe für Bonbon-Farben.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://thestrokesnews.com/wp-content/uploads/2011/02/The-Strokes-Angles-Artwork1.jpg" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p style="text-align: justify;">Auch der Opener: &#8220;Machu Pichu&#8221;, klingt wie MGMT auf Fischer Z Trip. Ok, wenn ich oben noch schrieb, sie trugen, die Seichtigkeit zu Grabe, beweisen sie mit dem Opener das Gegenteil. Aber was solls, Hauptsache, schmissig und einprägsam. Und der Gesang von Julian Casablancas hört sich weiterhin an, als würde er entspannt ein altbekanntes Kinderlied trällern.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste Singleauskopplung: &#8220;Under Cover Of Darkness&#8221; klingt wie Strokes und hätte sich auf jedem der bisherigen Alben perfekt eingefügt. Ausgenommen vielleicht das Erste, liegt aber vermutlich hauptsächlich an der glatten Produktion. Ich freue mich, dass es nach über fünf Jahren endlich wieder ein Album von den Jungs gibt:</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="360"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="movie" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=107564173,t=1,mt=video" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="360" src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=107564173,t=1,mt=video" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1935&amp;md5=32576ff12579fe43d4a7210904e5f794" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/the-strokes-angels/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Twin Shadow sendet die ersten Sonnenstrahlen</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/twin-shadow-sendet-die-ersten-sonnenstrahlen/</link>
		<comments>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/twin-shadow-sendet-die-ersten-sonnenstrahlen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 23:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=1897</guid>
		<description><![CDATA[Wie widersprüchlich allein die Überschrift erscheint, wenn man bedenkt das diesen Sonntag auf Grund des ständigen Regens das Hamburger Derby abgesagt wurde. Und doch kann man nicht anders als Twin Shadow zwei Sachen zu bestätigen. Erstens sind wir hier in Hamburg nicht halb so hipp wie wir uns alle fühlen, denn New York bringt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie widersprüchlich allein die Überschrift erscheint, wenn man bedenkt das diesen Sonntag auf Grund des ständigen Regens das Hamburger Derby abgesagt wurde. Und doch kann man nicht anders als <a href="http://twinshadow.net/" target="_blank">Twin Shadow</a> zwei Sachen zu bestätigen. Erstens sind wir hier in Hamburg nicht halb so hipp wie wir uns alle fühlen, denn New York bringt deutlich wildere Freak hervor, die es dann wiederum schaffen, das <a href="http://www.molotowclub.com/" target="_blank">Molotow</a> bis zum letzten Platz zu füllen und zweitens Sonne zu senden. Trotz Dauerregen der den Rasen zum Schwamm macht, aber den Keller noch lange nicht zum Aquarium. Auch wenn sich Twin Shadow anhört als wäre er in den 80igern eingefroren worden und eben erst wieder aufgetaut, war das Konzert eine andere Qualität, als die der Altheroen, die ihre Konzerte auf Grund der damaligen Popularität nur zu Füllung des eigenen Portemonnaies veranstalten. Es war schön, es war entspannt und über die Tatsache, dass ein Konzert nach der Veröffentlichung just eines Albums nicht sonderlich lang sein kann, sehe ich großzügig hinweg. Ich merke, der Winter geht dem Ende entgegen und die Hoffnung keimt auf. Selbst wenn die Sonnenstrahlen nur vom Mond reflektiert sind, verfehlen sie nicht ihre Wirkung.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="221" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lPH11JzZ5SA?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="221" src="http://www.youtube.com/v/lPH11JzZ5SA?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1897&amp;md5=65ee615a4708de8e708c48977f21bdb5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/twin-shadow-sendet-die-ersten-sonnenstrahlen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Caribou</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/caribou/</link>
		<comments>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/caribou/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 14:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Live]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=1857</guid>
		<description><![CDATA[Auf ETTF.NET habe ich Caribou das erste mal wahrgenommen:


Mit dem Song Melody Day.
Welch genialer Hippiescheiß.
Mehr fiel mir nicht ein. Speziell der phänomenalen zwischenzeitlich Break und vollständige Restart.
Später zog ich irgendwann das zweite Album. Schon beim ersten Durchhören kippte ich aus den Socken auf Grund der wundervollen Arrangements.
Es war an der Zeit, Caribou live eine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auf <a href="http://ettf.net/" target="_blank">ETTF.NET</a> habe ich <a href="http://www.caribou.fm/" target="_blank">Caribou</a> das erste mal wahrgenommen:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="325" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/M7Oe1DN5VDA?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="325" src="http://www.youtube.com/v/M7Oe1DN5VDA?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Song Melody Day.<br />
Welch genialer Hippiescheiß.<br />
Mehr fiel mir nicht ein. Speziell der phänomenalen zwischenzeitlich Break und vollständige Restart.<br />
Später zog ich irgendwann das zweite Album. Schon beim ersten Durchhören kippte ich aus den Socken auf Grund der wundervollen Arrangements.<br />
Es war an der Zeit, Caribou live eine Chance zu geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Glücklicherweise spielte er Anfang November im <a href="http://www.uebelundgefaehrlich.com/">Übel und Gefährlich in Hamburg</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Ausverkauft, ich schaffte es zwei der letzten Karten zu ergattern und ging mit einer französischen, Progressiv hörenden Freundin dort hin. Wir kamen erst zu zweiten Vorband dort an. <a href="http://www.google.com/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CCAQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.myspace.com%2Fmountkimbie&amp;rct=j&amp;q=mount%20kimbie&amp;ei=7XgoTcCiMsXEswapzICsAg&amp;usg=AFQjCNHfIwX68Noy0Q4lsJHbXNBv-xNAYA&amp;sig2=OSaevz5ejv6rbcuyQp88Ng&amp;cad=rja">Mount Kimbie</a>. Ich kannte auch sie schon länger, mein kleiner Bruder hatte mir irgendwann das Album zugeschoben und es bleibt dabei. Die beiden Jungs sind einfach gut. Die Reinkarnation des Dubsteps, der in manchen Songs so unglaublich durchschlagkräftig ist, dass es eine wahre Freude ist, daher auch hier die Einbindung eines Promovideos:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="325" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/rpNbJWzxoZM?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="325" src="http://www.youtube.com/v/rpNbJWzxoZM?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
Doch an diesem Abend nur Vorband.</p>
<p style="text-align: justify;">Caribou betritt dir Bühne. Er, Gitarrist, Bassist und am Bühnenrand das Schlagzeug. Die Anordnung etwas seltsam anmutend, da der Schlagzeuger quasi dem Publikum am nächsten saß und die Zupfer hinter ihm standen. Caribou gegenüber dem Schlagzeuger an allen möglichen Instrumenten und Geräten. Sie spielen alles live. Speziell die Beats, die auf dem Album noch so elektronisch wirkten, werden nun von einem Schlagzeugderwisch zelebriert, so dass sich manch Heavy-Metal-Schlagzeuger vor Scham errötend in die Ecke stellen würde. Wobei Momente, in denen der Beat schweigen und stattdessen der Bass weiter vorwärts treiben sollte, die Snare einen unangenehmen Schwington aufgriff und den Beat des Basses bashte.<br />
Dennoch, mein Konzert des Jahres 2010. Leider gibts davon kein Video, nur eines aus Köln, aber das ist genauso beeindruckend:</p>
<p style="text-align: center;"><object id="player" style="width: 432px; height: 340px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="432" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="align" value="middle" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="scaleMode" value="noScale" /><param name="quality" value="high" /><param name="flashVars" value="pt=eb-tv&amp;mid=576" /><param name="src" value="http://b2b.myvideo.de/media/playere_VB2BEB2d.swf" /><param name="name" value="player" /><param name="flashvars" value="pt=eb-tv&amp;mid=576" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="player" style="width: 432px; height: 340px;" type="application/x-shockwave-flash" width="432" height="340" src="http://b2b.myvideo.de/media/playere_VB2BEB2d.swf" name="player" flashvars="pt=eb-tv&amp;mid=576" quality="high" scalemode="noScale" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" align="middle"></embed></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1857&amp;md5=ddf1327d54fb43fca9350a82eb72e12b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/caribou/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Christian Scott &#8211; Yesterday You Said Tomorrow</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/christian-scott-yesterday-you-said-tomorrow/</link>
		<comments>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/christian-scott-yesterday-you-said-tomorrow/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 13:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezession]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=1813</guid>
		<description><![CDATA[Today is just the time between. Oben das Zitat noch Original. Der Titel eines Albums vom Fast-Names-Vetter, dem neben einem "H" im Namen höchsten noch die noble Bläse meiner Gesichtsfarbe fehlt. Dennoch muss ich ihn als meine musikalische Entdeckung des Jahres 2010 ansehen. Gleichzeitig aber als größtmögliche Pain-in-the-Ass. Ungefähr so alt wie ich, dafür ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Today is just the time between. Oben das Zitat noch Original. Der Titel eines Albums vom <a href="http://christianscott.tv/" target="_blank">Fast-Names-Vetter</a>, dem neben einem &#8220;H&#8221; im Namen höchsten noch die noble Bläse meiner Gesichtsfarbe fehlt. Dennoch muss ich ihn als meine musikalische Entdeckung des Jahres 2010 ansehen. Gleichzeitig aber als größtmögliche Pain-in-the-Ass. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Scott" target="_blank">Ungefähr so alt wie ich</a>, dafür mit unglaublich musikalischer Variation und <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,689242,00.html" target="_blank">gleichzeitiger politischer Ambition</a>. Ein Grenzgänger. Führt mir vor Augen, was man mit dem Instrument der Trompete für Wunder vollbringen kann. Während ich sein Spiel höre kommen mir meine Trompetenstunden, Übungseinheiten und Auftritte wie Nahkämpfe tief im Schlamm der Schützengräben vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Track &#8220;American&#8217;t&#8221; die Ähnlichkeit zu <a href="http://www.milesdavis.com/de/home" target="_blank" class="broken_link">Miles Davis</a>. Minute 4:00 es dringt der Schrei des Verzückens eines Zuschauers, Studiomusikers oder sonst wem anlässlich des eben gespielten Solos hinein in den Break. Die Szene ist eine Kopie des gleichen Moments des Miles Davis Album: &#8220;My funny Valentine&#8221; ein absolutes Frühwerk des Meisters of Cool Jazz. Aus einer Zeit da er sich vom Cool so weit entfernt hielt wie der Nordpol vom Äquator. Sollten die Parallelen zu Miles Davis sich weiterhin durch das Werk von Christian Scott ziehen, weiß ich nicht wer diese Person davon abhalten soll der Miles-Mozart-Vivaldi des neuen Jahrtausends zu werden. Mit solcher Musik im Rücken blicke ich zuversichtlich in die Zukunft und fürchte auch keinen Energieengpass oder sonst was. Nur lasst mich bitte zum Zeitpunkt des vollkommenen Energiekollapses in der Nähe des Christian Scott Quintetts weilen. Es folgt das in meinen Augen stärkste Stück. The Eraser:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="193" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Lt6tzzD8vaI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="193" src="http://www.youtube.com/v/Lt6tzzD8vaI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1813&amp;md5=271d8e691b242ea8c70e0690a736cf24" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/christian-scott-yesterday-you-said-tomorrow/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>FanBoy: Rollerderby</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/fanboy-rollerderby/</link>
		<comments>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/fanboy-rollerderby/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 23:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=1816</guid>
		<description><![CDATA[Hamburg dein Hafen. Matrosen aller Länder legen an und haben auch hier in deinem Hort ein Mädchen. Relativ sicher bin ich mir darin, dass dieses Mädchen nicht zu den Hamburg Harbor Girls gehört. Diese Mädels fahren auf klassischen Zwei-Achs-Rollschuhen im Kreis im Kampf um Punkte. So geschehen am 30. Oktober 2010 in der Turnhalle ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hamburg dein Hafen. Matrosen aller Länder legen an und haben auch hier in deinem Hort ein Mädchen. Relativ sicher bin ich mir darin, dass dieses Mädchen nicht zu den <a href="http://www.harborgirls.de" target="_blank">Hamburg Harbor Girls</a> gehört. Diese Mädels fahren auf klassischen Zwei-Achs-Rollschuhen im Kreis im Kampf um Punkte. So geschehen am 30. Oktober 2010 in der Turnhalle des Wirtschaftsgymnasiums St. Pauli. Ich war dort und sah mir den grandiosen Sieg der Harbor Girls gegen die &#8220;Stockholm Roller Derby&#8221;. Sozusagen die schwedische Nationalmannschaft. Den Rest sagen hoffentlich die Bilder.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=en-us&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fmoedahoe%2Fsets%2F72157625343368714%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fmoedahoe%2Fsets%2F72157625343368714%2F&amp;set_id=72157625343368714&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowfullscreen="true" flashvars="offsite=true&amp;lang=en-us&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fmoedahoe%2Fsets%2F72157625343368714%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fmoedahoe%2Fsets%2F72157625343368714%2F&amp;set_id=72157625343368714&amp;jump_to="></embed></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1816&amp;md5=388f91ef4576751cd420f1b96e535d2a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/fanboy-rollerderby/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kunst gegen Bares</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/kunst-gegen-bares/</link>
		<comments>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/kunst-gegen-bares/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 06:04:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gekauft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=1736</guid>
		<description><![CDATA[Ein Markt für Unterhaltung bei dem ich nur für das zahle, was mir tatsächlich gefällt. Den Rest ziehe ich mir einfach so rein, mit der Hoffnung auf Neues. Am 26. September war ich Abends in der Fleetstreet bei der Aktionsveranstaltung Kunst gegen Bares. Das Konzept ist relativ einfach. Die Bühne steht 8 unterschiedlichen Künstlern ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein Markt für Unterhaltung bei dem ich nur für das zahle, was mir tatsächlich gefällt. Den Rest ziehe ich mir einfach so rein, mit der Hoffnung auf Neues. Am 26. September war ich Abends in der <a href="http://www.fleetstreet-hamburg.de/" target="_blank">Fleetstreet</a> bei der Aktionsveranstaltung <a href="http://hamburg.kunstgegenbares.de/" target="_blank">Kunst gegen Bares</a>. Das Konzept ist relativ einfach. Die Bühne steht 8 unterschiedlichen Künstlern offen, die dann jeweils einen zehnminütigen Ausschnitt aus ihrem Programm zum besten geben. Dies kann äußerst vielfältig sein und war in de von mir besuchten Veranstaltung: Musik, Poetry Slam, Lyrik, Komik, Tanz und Jonglage. Im Endeffekt ein volles Set an Kleinkunst. Moderiert wird die Veranstaltung von zwei Moderatoren die vor dem Auftritt der Künstler jeweils ein kurzes Interview mit diesen führten. Am Ende der Veranstaltung stehen Sparschweine auf der Bühne und jeder hat die Möglichkeit die aus seiner Sicht besten Künstler zu belohnen. Am Ende des Abends wird dann das Kapitallistenschwein und der Sieger des Abends gekürt.</p>
<p style="text-align: justify;">Sicher, die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Kunstformen und daraus eine Ableitung hinsichtlich der Vergütung der Künstler ist nicht unbedingt klar und vielleicht auch nicht sinnvoll, dennoch bin ich überzeugt, dass solche Aktionen zur Steigerung der Bekanntheit beitragen können.<br />
Ich habe die Zukunft der Unterhaltung gesehen. Zumindest traue ich  dem gezeigten Format einiges zu und fand die besuchte Veranstaltung sehr  reizend.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer sich selbst ein Bild von einer solchen Aktion machen will sollte am 16.10.2010 auf den <a href="http://kampnagel.de" target="_blank">Kampnagel</a> gehen. Im Zuge der <a href="http://kampnagel.de/index.php?page=detail&amp;cluster=586856" target="_blank">Gespräche über Morgen wird das Thema Grundeinkommen</a> behandelt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1736&amp;md5=0729cda4dad0a5e74fa8b7f1338bd63f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/kunst-gegen-bares/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>TEDx Hamburg</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/tedx-hamburg/</link>
		<comments>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/tedx-hamburg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 19:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[technik]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=1538</guid>
		<description><![CDATA[// 



Eine kurze Übersicht über das, was heute auf der TEDx in Hamburg passiert ist. Für die, die nicht wissen was eine TEDx ist, eine kurze persönliche Zusammenfassung. Die Idee der TED Kongresse ist in Amerika entstanden und basiert darauf, unterschiedliche Welten zusammenbringen, konkret: Technologie, Entertainment und Design. Einzige Beschränkung ist die Reduzierung der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><script type="text/javascript">// <![CDATA[
  	var flattr_url = 'http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/tedx-hamburg/'; 	var flattr_btn='compact';
// ]]&gt;</script><br />
<script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Eine kurze Übersicht über das, was heute auf der <a href="http://tedxhamburg.de" target="_blank">TEDx in Hamburg</a> passiert ist. Für die, die nicht wissen was eine TEDx ist, eine kurze persönliche Zusammenfassung. Die Idee der TED Kongresse ist in Amerika entstanden und basiert darauf, unterschiedliche Welten zusammenbringen, konkret: Technologie, Entertainment und Design. Einzige Beschränkung ist die Reduzierung der einzelnen Sprecher auf eine Vortragslänge von 18 Minuten. Das ist jetzt sicher nicht super-korrekt und tiefer Interessierten empfehle ich die Zusammenfassung auf der Seiten der <a href="http://tedxhamburg.de/?page_id=4" target="_blank" class="broken_link">TEDxHamburg</a>. Leider kann ich derzeit weder Bilder noch Videomaterial bieten, aber da ich die nächsten Tage sicher nicht dazu kommen werde einen Post hierzu zu schreiben und ich andererseits auch die eben erlangten Eindrücke umgehend auf &#8220;Papier&#8221; bringen möchte: Nun eine rein subjektive Inhaltszusammenfassung in Worten und Zeichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Veranstaltung unterteilte sich in drei Sessions:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Session 1: Capability</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer kurzen Einführung des Veranstalters Stephan Balzer übergab er das Wort umgehend an Thorkil Sonne.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Specialisterne</em><br />
<a href="http://www.specialistpeople.com/" target="_blank">Thorkil Sonne</a> ist mit dem harten Schicksal konfrontiert, einen autistischen Sohn zu haben. Seine Nachfrage im Saal, wer alles Rainman kenne, führte zu einem nur aus pseudodemokratischen Systemen bekannten Zustimmung: Alle. Doch sofort schränkte er ein, Rainman wäre auch sein einziger Bezug zum Autismus gewesen und in Wirklichkeit sei alles ganz anders. Autisten und Behinderte im generellen seien mit speziellen Fähigkeiten gesegnet, die eben nicht auf den von uns geforderten Attributen: Emotion, Teamwork, Empathie basieren, sondern leben in ihrer ganz speziellen Welt: Frei von Ironie. Seine Lösung für dieses, im Endeffekt unser Problem war, eine Beratungsfirma zu gründen, die Autisten als Berater einsetzt, welche den Kunden aus anderen Blickwinkeln und mit Direktheit Änderungsmöglichkeiten aufzeigt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Aimee Mullins And Her 12 Legs</em><br />
Als nächstes wurde ein Video eines anderen TED Events eingespielt in dem <a href="http://www.aimeemullins.com" target="_blank">Aimee Mullins</a>, Unterschenkelamputiert und so landläufig behindert geltend über die Vorteile ihrer Behinderungen sprach. Sie kam zu dieser Einsicht im Gespräch mit Kindern, die, als sie gefragt wurden, was sie ihr für Beine empfehlen würden mit verrücktesten Antworten kamen. Beine mit denen man laufen kann wie eine Gazelle, Beine, mit denen man schwimmen kann wie ein Fisch oder Beine, mit denen man Fliegen kann, wie ein Vogel. Ab diesem Zeitpunkt verstand sie, dieses Handicap in einen Vorteil um zu münzen. Sie besitzt nun 12 Paar Unterschenkel unterschiedlichster Ausprägung und freut sich darüber, dass sie frei Ihre Körpergröße bestimmen könnte. Eine Freundin von ihr meinte zu ihr, als sie die Größenwandlungen festgestellt hat: &#8220;That&#8217;s Unfair.&#8221; Lautes Lachen im Saal. Ähnlich wie das Statement: &#8220;Pamela Anderson has more prothetics in her body than I, yet nobody calls her disabled&#8221;<br />
Das Schöne an den Videos anderer Veranstaltungen: Ich kann sie gleich einbetten. Daher: Wer will, hier:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="186" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/1b263r75_pg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="186" src="http://www.youtube.com/v/1b263r75_pg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Neue Bank &#8211; Werte Sind Das Neue Kapital</em><br />
<a href="http://www.triodos.de/" target="_blank">Georg Schürmann</a> zeigte einen Vortrag über die notwendigen und möglichen Schritte zur Änderung des Banksystems. Wobei ich hier einen Punkt vermisste. Dass Banken mit meinem Geld machen können, was sie wollen hängt leider auch etwas mit meiner persönlichen Trägheit zusammen. Ich will mich nicht den lieben langen Tag um mein Geld kümmern. Mein Arbeitgeber überweist es an die Bank und ich schau ab und zu mal nach, ob noch genug da ist um meinen Konsum zu stillen. That&#8217;s it. Vielleicht bin ich in diesem Punkt einfach anders, denn wenn dies nicht nur auf mich zutrifft, dann wird dieser Punkt in der allgemeinen Betrachtung des Bankenwesens viel zu wenig beachtet.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Butoh Dance</em><br />
<a href="http://www.minakoseki.com/" target="_blank">Minako Seki</a> führte einen Tanz auf. Es fällt mir etwas schwer dies hier zu beschreiben. Ich muss aber ganz ehrlich sagen. Es war nett ihn gesehen zu haben, aber so richtig was mit anfangen kann ich nicht. Vielleicht verlink ich das Video, wenn es eines Tages online ist, dann kann sich jeder ein eigenes Bild des audiovisuellen Erlebnisses machen. Ich hatte auf meinem Stuhl zu Beginn nur etwas Sorge den Tag nicht zu überleben, wenn der sie begleitende Cellist, sein Instrument, das er Derwisch-gleich um sich drehte, im falschen Moment loslässt. Es wirkte mit seinem Spitzen Fuß wie eine gefährliche Waffe. Ich bin noch hier, also ist nix passiert.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Session 2: Transformation</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Child Line / Child Finance</em><br />
<a href="http://www.aflatoun.org/" target="_blank">Jeroo Billimoria</a> sprach über ihre Organisation und wie sie Kindern in Entwicklungsländern beibringt mit Geld und Macht um zu gehen umso zu kleinen Unternehmern zu werden. Dabei am erstaunlichsten ihr kalkulatorisches Beispiel. 560.000 Kinder, der Großteil aus Familien die von weniger als einem $ am Tag leben müssen, hätten im vergangenen Jahr 2,7 Mio $ angespart. Ein erstaunlicher Wert. Darüber hinaus hätten sie über 5000 kleine Firmen gegründet und so den Umgang mit Geld und Verantwortung erlernt. Erziehung zur Selbstständigkeit. Ein Wert, den Konzerne und Firmen diesen Kindern sonst nie hätten zukommen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Hero Rats</em><br />
Über den Einsatz von Ratten zur Landreinigung von Tretminen sprach <a href="http://www.apopo.org/" target="_blank">Bart Weetjens</a>. Er zeigte, wie die Tiere trainiert werden und was der Erfolg dieser Reinigungsaktionen ist. Darüber hinaus würde die Reinigung eines Hektars mit Ratten ungefähr 1,80 $ kosten, was derzeit die günstigste Form der Minenbeseitigung wäre. Beim Einsatz der Ratten werden die Bewohner der befallenen Landstriche eingesetzt um ihnen dabei zu helfen, ihr Land zurück zu bekommen und es wieder bewirtschaften zu können. Desweiteren zeigte er auch den Einsatz der Ratten zur Tuberkolosediagnose. Auch hier wird wieder auf einheimische Arbeiter zurückgegriffen um sie von der Abhängigkeit großer Pharmazie und Medizinkonzerne zu befreien.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>How Food Shapes Our Cities</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="218" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/CarolynSteel_2009G-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/CarolynSteel-2009G.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=650&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=carolyn_steel_how_food_shapes_our_cities;year=2009;theme=architectural_inspiration;theme=the_power_of_cities;theme=speaking_at_tedglobal2009;event=TEDGlobal+2009;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="218" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/CarolynSteel_2009G-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/CarolynSteel-2009G.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=650&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=carolyn_steel_how_food_shapes_our_cities;year=2009;theme=architectural_inspiration;theme=the_power_of_cities;theme=speaking_at_tedglobal2009;event=TEDGlobal+2009;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.ted.com/talks/carolyn_steel_how_food_shapes_our_cities.html" target="_blank">Als Video einer anderen TED Veranstaltung</a> wurde Carolyn Steel gezeigt, die in ihrem Vortrag über den Einfluss der Landwirtschaft, bzw. der Nahrungsmittel auf unsere Stadtentwicklung sprach. Historisch entstand beides ungefähr gleichzeitig und Hand in Hand trug die Industrialisierung der Landwirtschaft zum Wachstum unserer Megastädte bei. Heute wissen wir Stadtmenschen nichts mehr über unser Essen. Noch über das Kochen. Kochen ist für uns schon die Vermengung eines Tüteninhalts mit Wasser. Sie empfiehlt uns hiervon abzuwenden. Wieder Wert auf nachhaltiges Essen zu legen. Weniger Fleisch und tierische Erzeugnisse, mehr Gemüse. Nur so sieht sie die Chance, unseren Planeten für alle Menschen erlebbar zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Architecture In Times Of Need</em><br />
Der Architekt<a href="http://www.graftlab.com/" target="_blank"> Wolfram Putz</a> erzählte von einer Wiederaufbaukampagne in New Orleans nach dem verehrenden Wirbelsturm Catherina. Darüber, dass unsere Gebäude der Hauptverursacher für die Klimaerwärmung sind und wir alle verantwortungsbewusster mit unseren Häusern und unserem Lebensstandard umgehen müssen. Auch sein Konzept basierte auf der Einbeziehung der Betroffenen mit der Unterrichtung durch Organisatoren und deren Expertise für nachhaltigen Wohnungsbau. In der Präsentation war auffällig, dass alle Häuser, die nach der Flut errichtet wurden auf Stelzen standen um so zukünftigen Katastrophen nicht so schutzlos ausgeliefert zu sein wie dies in der Vergangenheit der Fall war.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Stars Of Tomorrow</em><br />
Die Fußball WM 2010 in Südafrika kam auch auf der TEDx kurz zur Sprache. <a href="http://www.stars-of-tomorrow.org/" target="_blank">Kai Hill</a> sprach über sein Projekt in Südafrika, wo AIDS- und Gewaltwaisen zu einem sozialen und nachhaltigen Umgang mit sich und ihrer Umwelt erzogen werden sollten. Am stärksten eingeprägt hat sich bei mir der Verweis wie Ungleichheiten zwischen Geschlechtern ausgeglichen werden können. Eine Regeländerung im Fußball mit getrenntgeschlechtlichen Teams. &#8220;Das erste Tor muss immer von einem Mädchen geschossen werden.&#8221; Ein Konzept das funktionieren könnte. Es könnte vielleicht noch mehr auf die Einbeziehung der Mädchen setzen, wenn die Regeln dahingehend geändert werden müssen, dass jedes zweite Tor von einem Mädchen geschossen werden muss.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Projekt Lebensbaum</em><br />
Das einzige, wirklich regionale Projekt Hamburgs wurde von <a href="http://www.dasgeldhaengtandenbaeumen.de/" target="_blank">Jan Schierhorn</a> präsentiert. Nach dem Umzug in ein Haus mit Garten war er zu Beginn immer darüber erbost, das er im Herbst die Äpfel unter seinem Baum zusammenrechen musste um diese zu entsorgen, bevor sie vergammeln. Er guckte sich um und sah, dass fast allen Äpfeln auf öffentlichen und privaten Flächen in Hamburg das gleiche Schicksal blühte. In Anbetracht seines Apfelkaufs im Reformhaus wunderte er sich über die Absurdität seines Tuns. Daraufhin entwickelte er den Plan, die nicht Verwendeten, der Verwesung freigegebenen Äpfel zu sammeln und sie in Saft umzuwandeln, den er dann in Hamburg verkaufen möchte. In Zusammenarbeit mit den Behindertenwerkstätten Winterhuder Werkstätten startete er das Projekt und das anspruchsvolle Ziel für dieses Jahr ist der Vertrieb von 50.000 Flaschen Apfelsaft. Am Ende des Vortrages gab es eine Kostprobe des Safts, der äußerst delikat schmeckte.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Session 3: Imagination</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>The Gift Of Time &#8211; The Present As A Present</em><br />
<a href="http://www.imp.med.uni-muenchen.de/research/systems_neuroscience/index.html" target="_blank">Ernst Pöppel</a> sprach über die Bedeutung der Gegenwart und versuchte diese auch gleich zu definieren. Die Quintessenz seines Vortrags für mich war: &#8220;Die menschliche Auffassungsgabe ist auf 3 Sekunden beschränkt.&#8221; anschließend wird unser Hirn für 500 Millisekunden das es aktuell Beschäftigende neu bewerten. Daher ist das Versmaß von Gedichten in allen Sprachen auf ca. 3 Sekunden beschränkt. Anschließend folgt eine kurze Pause. Dieser Rhythmus wird auch in unseren alltäglichen Dialogen fortgeführt. Die 500 Millisekunden auch gerne mit einer paralinguistischen Vokalisation, also z.B. eines &#8220;Ääähs&#8221; überbrückt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Renaissance Of Space</em><br />
Über die Rückführung des Digitalen ins Reale widmete sich der Vortrag von <a href="http://www.joachimsauter.com/" target="_blank">Joachim Sauter</a>. Es ging um Design. Um die Möglichkeiten, die das Digitale dem Realen bietet. Augmented Reality veranschaulicht an Hand der Betrachtungsprojektoren im historischen Museum Berlin. Eine weiter schöne Umsetzung war die Entwicklung eines Wellenlaufstegs. Der Laufsteg im Trockenen an einem Wasserteich entlang. Beim Auftritt auf den Laufsteg zeichnete dieser vom Auftrittspunkt aus Lichtwellen unter den Steg, die sich im anschließenden Wasser fortsetzen. Als drittes Beispiel zeigte er die Visualisierung der Rasterentwicklung im Design im Realen. Beispiel hierfür ist eine Installation im Museum eines bayrischen Autoherstellers. Punkte, visualisiert durch Stahlkugeln, heben und senken sich sinnlos, bis nach einiger Zeit und unterschiedlichen Zwischenzuständen das fertige Design des Autos entsteht. Durchaus imposant, wobei eher als Kunstprojekt, da mir ein wenig der Bezug zur tatsächlichen Realität fehlt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Design Reaktor</em><br />
Ein weiterer Vortrag zum Thema Design wurde von<a href="http://www.kufus.de/" target="_blank"> Axel Kufus</a> gestaltet. Sein Fazit: „Einfachheit ist nicht Reduktion, sonder Konzentration.“ Er zeigte perfektes Design am Beispiel von q-ton (hab den Namen leider nicht notiert), einem Kanister der im innersten einen holen Zylinder aufweist, durch welchen ein Seil gezogen werden kann und somit der Kanister nicht nur Wasserbehältnis ist, sondern gleichzeitig auch das eigentliche Transportwerkzeug. Wozu Kanister auf Karren klemmen, wenn der Kanister selbst der Karren sein kann. Ein weiteres Beispiel war der Gummibandball. Der Einfachheit und Genialität dieser Art der Aufbewahrung von Gummis kann jeder zustimmen, der seine Gummis bisher andersartig aufbewahrt hat und jedes Mal, wenn er einen benötigte mit verknoteten Gummis zu kämpfen hatte. Genau diesen Spirit versucht Axel Kufus im Design Reactor in Berlin zu vermitteln. Mit erstaunlichen Ergebnissen. Unter anderem ein Teebeutel, der die Durchzugszeit des Tees an Hand eines aus der IT bekannten Statusbalkens am Kopf des Teebeutels anzeigt. Mit was? Mit den einfachen osmotischen Funktionsweisen von Papier.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gaming Can Make A Better World</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="219" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/JaneMcGonigal_2010-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/JaneMcGonigal-2010.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=799&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=jane_mcgonigal_gaming_can_make_a_better_world;year=2010;theme=the_rise_of_collaboration;theme=art_unusual;theme=a_taste_of_ted2010;theme=design_like_you_give_a_damn;theme=what_s_next_in_tech;theme=new_on_ted_com;theme=media_that_matters;event=TED2010;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="219" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/JaneMcGonigal_2010-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/JaneMcGonigal-2010.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=799&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=jane_mcgonigal_gaming_can_make_a_better_world;year=2010;theme=the_rise_of_collaboration;theme=art_unusual;theme=a_taste_of_ted2010;theme=design_like_you_give_a_damn;theme=what_s_next_in_tech;theme=new_on_ted_com;theme=media_that_matters;event=TED2010;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Auch in der dritten Session wurde ein <a href="http://www.ted.com/talks/jane_mcgonigal_gaming_can_make_a_better_world.html" target="_blank">Video einer anderen TED Veranstaltung </a>gezeigt. Jane McGonigal sprach über die Zeit die in Computerspielen investiert wird und das es an uns liegt, diese Zeit als Arbeit wert zu schätzen und zu versuchen, die Energie und Zeit, die Spieler in diese Spiele investieren, in Verbesserungen unserer Gesellschaft zu übertragen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Sternbilder</em><br />
<a href="http://oma.wassergasse.org/" target="_blank">OMA International</a>, eine Wiener Künstlertruppe zeigte audiovisuelles Live Malen. Digital über den Beamer erzählten zwei Akteure allein mit dem Stift und der Drehung des Bildes eine Geschichte zur Orgelbegleitung des dritten Akteurs.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Enantiodromia</em><br />
Alles wird sein Gegenteil, die These von <a href="http://www.eff.org/" target="_blank">John Berry Barlow</a>. Er sprach über die Umkehrungsprozesse der Gesellschaft und die Macht des Teilens von Ideen. Wir müssen uns weiter entwickeln. Weg vom Einbehalten von Ideen, hin zum Teilen. Information ist nur machtvoll, wenn sie geteilt werden kann. Weg vom Monotheismus, als wir auf wenigen Büchern, die wir gelesen haben unser volles Verständnis und unsere Weltanschauung aufgebaut haben, hin zum Multitheismus. Das Internet ist die größte Erfindung, seit der Erfindung des Feuers. Wir sollten damit das Bestmögliche machen: &#8220;Let us be good ancestors.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Das ist meine erste und schnelle Zusammenfassung des heutigen Tages. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Der Umfang des Gehört und Gesehenen könnte diesen Artikel gut auf die doppelte Länge strecken. Würde ich die geführten Gespräche der Pause ebenfalls mit aufnehmen, würde ich heute vermutlich nicht mehr schlafen. Es war eine inspirierende und gut organisierte Veranstaltung. Ich denke ich konnte einiges mitnehmen und kann allen nur empfehlen, die Chance einer TEDx, sollte sie sich bieten, wahr zu nehmen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/tedx-hamburg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Insel nach Jacques Palminger</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/die-insel-nach-jacques-palminger/</link>
		<comments>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/die-insel-nach-jacques-palminger/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 21:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=1237</guid>
		<description><![CDATA[Erfrischend die Einleitung zum Theaterstück von Jacques Palminger und den Kings of Dubrock. "Arbeit mit Jugendlichen macht keinen Sinn, andauernd hat einer keine Zeit, wenn dann kommt immer jemand zu spät und wenn mal alle gleichzeitig zusammenkommen, dann hat man am nächsten Tag nen Kater." Wunderbar, es muss richtig Spaß gemacht haben mit der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Erfrischend die Einleitung zum <a href="http://www.kampnagel.de/index.php?page=detail&amp;cluster=447062" target="_blank">Theaterstück</a> von <a href="http://www.myspace.com/palminger" target="_blank">Jacques Palminger und den Kings of Dubrock.</a> &#8220;Arbeit mit Jugendlichen macht keinen Sinn, andauernd hat einer keine Zeit, wenn dann kommt immer jemand zu spät und wenn mal alle gleichzeitig zusammenkommen, dann hat man am nächsten Tag nen Kater.&#8221; Wunderbar, es muss richtig Spaß gemacht haben mit der Gruppe Jugendlichen zusammen gearbeitet zu haben. Es war ein schönes Theaterstück. Kurzer Abriss aus der Beschreibung:</p>
<p style="text-align: justify;">Klassenfahrt erleidet Schiffbruch, die gesamte Gruppe strandet auf einer einsamen Insel 16 Schüler, zwei Lehrer.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/j0ajPhDbRso&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/v/j0ajPhDbRso&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Dort beginnt eigentlich das Stück. Morgenweckruf, Unterricht, der Versuch Routine aufrecht zu erhalten. Der Lehrer etwas sehr &#8220;altbacken&#8221;. Korrekt, streng, traditionsbewusst, nationalistisch aber überfordert. Die Schüler kämpfen gegen die Langweile, gegen die neue, herrschende Ordnung. Die Darstellung der Szenen bunt und witzig. Musik und Tanz, es ist immer was geboten, keine schwachen Minuten, die Story treibt die vollen 90 Minuten. Die Texte der Lieder etwas verrückt: &#8220;Der Sommer ist da, der Sommer ist da, M-D-M-A&#8230;&#8221; Intoniert aus Kinderkehlen. Ob zum Theater auch noch eine Aufklärung über Drogen und Teenieschwangerschaften hinzukam? Immerhin wurden Beides deutlich thematisiert. Hauptaufgabe der Schüler auf der Insel ist Früchte zu sammeln, diese mit Speichel zu vermischen, in einen Eimer spucken und damit ein alkoholhaltiges Getränk anzusetzen, welches sich der Lehrer dann hinter die Binde kippt und abstürzt. Die Rettung erfolgt in Form eines Hais, der erst eines der Kinder frisst, dann aber zurückkehrt und das verschluckte Kind der Gruppe zurückbringt. leider hat sich dieses Mädchen, während der Abwesenheit in eine Meerjungfrau verwandelt. Um sie wieder zurück in eine menschliche Gestalt zu überführen, fordern magische Figuren die Kinder auf, zwei Personen im Gegenzug als Opfer darzubieten. Einzige Bedinung: Diese Personen müssten freiwillig der magischen Figur die mit einem Boot kommen würde folgen. Als das Boot kommt springen die beiden Lehrer natürlich sofort ins Boot und sind weg. Dann ist die Story leider auch vorbei. Wobei es spannend gewesen wäre, wie sich die Kinder anschließend auf der Insel verhalten hätten.</p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend gab es noch ein Konzert von den Kings of Dubrock. Einfach fantastisch. Sehr guter Sound im Kampnagel, treibende, flockige Reggeabeats mit gewitzten Texten brachten die Besucher zum Tanzen. War schön, sehr schön. Hoffe es ergibt sich bald wieder die Möglichkeit die Kings of Dubrock live zu sehen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/die-insel-nach-jacques-palminger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

