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	<title>Lonely People Talk A Lot &#187; Live</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>Dockville 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 05:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was bleibt? Ein nettes Wochenende im schönen Wilhelmsburg. Mit Freunden, Freude und Schlamm. Und einer äusserst positiven Überraschung: Kakkmaddafakka.

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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Was bleibt? Ein nettes Wochenende im schönen Wilhelmsburg. Mit Freunden, Freude und Schlamm. Und einer äusserst positiven Überraschung: Kakkmaddafakka.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="480" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qJD6H-pF0eQ?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/v/qJD6H-pF0eQ?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="267" src="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.com&amp;hl=de&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fmoritz.schott%2Falbumid%2F5641212581424425345%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=2015&amp;md5=7f67680d14709d77ae33776ae4a84df3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Twin Shadow sendet die ersten Sonnenstrahlen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 23:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie widersprüchlich allein die Überschrift erscheint, wenn man bedenkt das diesen Sonntag auf Grund des ständigen Regens das Hamburger Derby abgesagt wurde. Und doch kann man nicht anders als Twin Shadow zwei Sachen zu bestätigen. Erstens sind wir hier in Hamburg nicht halb so hipp wie wir uns alle fühlen, denn New York bringt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie widersprüchlich allein die Überschrift erscheint, wenn man bedenkt das diesen Sonntag auf Grund des ständigen Regens das Hamburger Derby abgesagt wurde. Und doch kann man nicht anders als <a href="http://twinshadow.net/" target="_blank">Twin Shadow</a> zwei Sachen zu bestätigen. Erstens sind wir hier in Hamburg nicht halb so hipp wie wir uns alle fühlen, denn New York bringt deutlich wildere Freak hervor, die es dann wiederum schaffen, das <a href="http://www.molotowclub.com/" target="_blank">Molotow</a> bis zum letzten Platz zu füllen und zweitens Sonne zu senden. Trotz Dauerregen der den Rasen zum Schwamm macht, aber den Keller noch lange nicht zum Aquarium. Auch wenn sich Twin Shadow anhört als wäre er in den 80igern eingefroren worden und eben erst wieder aufgetaut, war das Konzert eine andere Qualität, als die der Altheroen, die ihre Konzerte auf Grund der damaligen Popularität nur zu Füllung des eigenen Portemonnaies veranstalten. Es war schön, es war entspannt und über die Tatsache, dass ein Konzert nach der Veröffentlichung just eines Albums nicht sonderlich lang sein kann, sehe ich großzügig hinweg. Ich merke, der Winter geht dem Ende entgegen und die Hoffnung keimt auf. Selbst wenn die Sonnenstrahlen nur vom Mond reflektiert sind, verfehlen sie nicht ihre Wirkung.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="221" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lPH11JzZ5SA?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="221" src="http://www.youtube.com/v/lPH11JzZ5SA?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1897&amp;md5=65ee615a4708de8e708c48977f21bdb5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Caribou</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 14:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf ETTF.NET habe ich Caribou das erste mal wahrgenommen:


Mit dem Song Melody Day.
Welch genialer Hippiescheiß.
Mehr fiel mir nicht ein. Speziell der phänomenalen zwischenzeitlich Break und vollständige Restart.
Später zog ich irgendwann das zweite Album. Schon beim ersten Durchhören kippte ich aus den Socken auf Grund der wundervollen Arrangements.
Es war an der Zeit, Caribou live eine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auf <a href="http://ettf.net/" target="_blank">ETTF.NET</a> habe ich <a href="http://www.caribou.fm/" target="_blank">Caribou</a> das erste mal wahrgenommen:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="325" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/M7Oe1DN5VDA?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="325" src="http://www.youtube.com/v/M7Oe1DN5VDA?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Song Melody Day.<br />
Welch genialer Hippiescheiß.<br />
Mehr fiel mir nicht ein. Speziell der phänomenalen zwischenzeitlich Break und vollständige Restart.<br />
Später zog ich irgendwann das zweite Album. Schon beim ersten Durchhören kippte ich aus den Socken auf Grund der wundervollen Arrangements.<br />
Es war an der Zeit, Caribou live eine Chance zu geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Glücklicherweise spielte er Anfang November im <a href="http://www.uebelundgefaehrlich.com/">Übel und Gefährlich in Hamburg</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Ausverkauft, ich schaffte es zwei der letzten Karten zu ergattern und ging mit einer französischen, Progressiv hörenden Freundin dort hin. Wir kamen erst zu zweiten Vorband dort an. <a href="http://www.google.com/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CCAQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.myspace.com%2Fmountkimbie&amp;rct=j&amp;q=mount%20kimbie&amp;ei=7XgoTcCiMsXEswapzICsAg&amp;usg=AFQjCNHfIwX68Noy0Q4lsJHbXNBv-xNAYA&amp;sig2=OSaevz5ejv6rbcuyQp88Ng&amp;cad=rja">Mount Kimbie</a>. Ich kannte auch sie schon länger, mein kleiner Bruder hatte mir irgendwann das Album zugeschoben und es bleibt dabei. Die beiden Jungs sind einfach gut. Die Reinkarnation des Dubsteps, der in manchen Songs so unglaublich durchschlagkräftig ist, dass es eine wahre Freude ist, daher auch hier die Einbindung eines Promovideos:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="325" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/rpNbJWzxoZM?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="325" src="http://www.youtube.com/v/rpNbJWzxoZM?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
Doch an diesem Abend nur Vorband.</p>
<p style="text-align: justify;">Caribou betritt dir Bühne. Er, Gitarrist, Bassist und am Bühnenrand das Schlagzeug. Die Anordnung etwas seltsam anmutend, da der Schlagzeuger quasi dem Publikum am nächsten saß und die Zupfer hinter ihm standen. Caribou gegenüber dem Schlagzeuger an allen möglichen Instrumenten und Geräten. Sie spielen alles live. Speziell die Beats, die auf dem Album noch so elektronisch wirkten, werden nun von einem Schlagzeugderwisch zelebriert, so dass sich manch Heavy-Metal-Schlagzeuger vor Scham errötend in die Ecke stellen würde. Wobei Momente, in denen der Beat schweigen und stattdessen der Bass weiter vorwärts treiben sollte, die Snare einen unangenehmen Schwington aufgriff und den Beat des Basses bashte.<br />
Dennoch, mein Konzert des Jahres 2010. Leider gibts davon kein Video, nur eines aus Köln, aber das ist genauso beeindruckend:</p>
<p style="text-align: center;"><object id="player" style="width: 432px; height: 340px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="432" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="align" value="middle" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="scaleMode" value="noScale" /><param name="quality" value="high" /><param name="flashVars" value="pt=eb-tv&amp;mid=576" /><param name="src" value="http://b2b.myvideo.de/media/playere_VB2BEB2d.swf" /><param name="name" value="player" /><param name="flashvars" value="pt=eb-tv&amp;mid=576" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="player" style="width: 432px; height: 340px;" type="application/x-shockwave-flash" width="432" height="340" src="http://b2b.myvideo.de/media/playere_VB2BEB2d.swf" name="player" flashvars="pt=eb-tv&amp;mid=576" quality="high" scalemode="noScale" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" align="middle"></embed></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1857&amp;md5=ddf1327d54fb43fca9350a82eb72e12b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>FanBoy: Rollerderby</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 23:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hamburg dein Hafen. Matrosen aller Länder legen an und haben auch hier in deinem Hort ein Mädchen. Relativ sicher bin ich mir darin, dass dieses Mädchen nicht zu den Hamburg Harbor Girls gehört. Diese Mädels fahren auf klassischen Zwei-Achs-Rollschuhen im Kreis im Kampf um Punkte. So geschehen am 30. Oktober 2010 in der Turnhalle ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hamburg dein Hafen. Matrosen aller Länder legen an und haben auch hier in deinem Hort ein Mädchen. Relativ sicher bin ich mir darin, dass dieses Mädchen nicht zu den <a href="http://www.harborgirls.de" target="_blank">Hamburg Harbor Girls</a> gehört. Diese Mädels fahren auf klassischen Zwei-Achs-Rollschuhen im Kreis im Kampf um Punkte. So geschehen am 30. Oktober 2010 in der Turnhalle des Wirtschaftsgymnasiums St. Pauli. Ich war dort und sah mir den grandiosen Sieg der Harbor Girls gegen die &#8220;Stockholm Roller Derby&#8221;. Sozusagen die schwedische Nationalmannschaft. Den Rest sagen hoffentlich die Bilder.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=en-us&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fmoedahoe%2Fsets%2F72157625343368714%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fmoedahoe%2Fsets%2F72157625343368714%2F&amp;set_id=72157625343368714&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowfullscreen="true" flashvars="offsite=true&amp;lang=en-us&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fmoedahoe%2Fsets%2F72157625343368714%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fmoedahoe%2Fsets%2F72157625343368714%2F&amp;set_id=72157625343368714&amp;jump_to="></embed></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1816&amp;md5=388f91ef4576751cd420f1b96e535d2a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kunst gegen Bares</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 06:04:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Markt für Unterhaltung bei dem ich nur für das zahle, was mir tatsächlich gefällt. Den Rest ziehe ich mir einfach so rein, mit der Hoffnung auf Neues. Am 26. September war ich Abends in der Fleetstreet bei der Aktionsveranstaltung Kunst gegen Bares. Das Konzept ist relativ einfach. Die Bühne steht 8 unterschiedlichen Künstlern ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein Markt für Unterhaltung bei dem ich nur für das zahle, was mir tatsächlich gefällt. Den Rest ziehe ich mir einfach so rein, mit der Hoffnung auf Neues. Am 26. September war ich Abends in der <a href="http://www.fleetstreet-hamburg.de/" target="_blank">Fleetstreet</a> bei der Aktionsveranstaltung <a href="http://hamburg.kunstgegenbares.de/" target="_blank">Kunst gegen Bares</a>. Das Konzept ist relativ einfach. Die Bühne steht 8 unterschiedlichen Künstlern offen, die dann jeweils einen zehnminütigen Ausschnitt aus ihrem Programm zum besten geben. Dies kann äußerst vielfältig sein und war in de von mir besuchten Veranstaltung: Musik, Poetry Slam, Lyrik, Komik, Tanz und Jonglage. Im Endeffekt ein volles Set an Kleinkunst. Moderiert wird die Veranstaltung von zwei Moderatoren die vor dem Auftritt der Künstler jeweils ein kurzes Interview mit diesen führten. Am Ende der Veranstaltung stehen Sparschweine auf der Bühne und jeder hat die Möglichkeit die aus seiner Sicht besten Künstler zu belohnen. Am Ende des Abends wird dann das Kapitallistenschwein und der Sieger des Abends gekürt.</p>
<p style="text-align: justify;">Sicher, die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Kunstformen und daraus eine Ableitung hinsichtlich der Vergütung der Künstler ist nicht unbedingt klar und vielleicht auch nicht sinnvoll, dennoch bin ich überzeugt, dass solche Aktionen zur Steigerung der Bekanntheit beitragen können.<br />
Ich habe die Zukunft der Unterhaltung gesehen. Zumindest traue ich  dem gezeigten Format einiges zu und fand die besuchte Veranstaltung sehr  reizend.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer sich selbst ein Bild von einer solchen Aktion machen will sollte am 16.10.2010 auf den <a href="http://kampnagel.de" target="_blank">Kampnagel</a> gehen. Im Zuge der <a href="http://kampnagel.de/index.php?page=detail&amp;cluster=586856" target="_blank">Gespräche über Morgen wird das Thema Grundeinkommen</a> behandelt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1736&amp;md5=0729cda4dad0a5e74fa8b7f1338bd63f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>TEDx Hamburg</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/tedx-hamburg/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 19:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[// 



Eine kurze Übersicht über das, was heute auf der TEDx in Hamburg passiert ist. Für die, die nicht wissen was eine TEDx ist, eine kurze persönliche Zusammenfassung. Die Idee der TED Kongresse ist in Amerika entstanden und basiert darauf, unterschiedliche Welten zusammenbringen, konkret: Technologie, Entertainment und Design. Einzige Beschränkung ist die Reduzierung der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><script type="text/javascript">// <![CDATA[
  	var flattr_url = 'http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/tedx-hamburg/'; 	var flattr_btn='compact';
// ]]&gt;</script><br />
<script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Eine kurze Übersicht über das, was heute auf der <a href="http://tedxhamburg.de" target="_blank">TEDx in Hamburg</a> passiert ist. Für die, die nicht wissen was eine TEDx ist, eine kurze persönliche Zusammenfassung. Die Idee der TED Kongresse ist in Amerika entstanden und basiert darauf, unterschiedliche Welten zusammenbringen, konkret: Technologie, Entertainment und Design. Einzige Beschränkung ist die Reduzierung der einzelnen Sprecher auf eine Vortragslänge von 18 Minuten. Das ist jetzt sicher nicht super-korrekt und tiefer Interessierten empfehle ich die Zusammenfassung auf der Seiten der <a href="http://tedxhamburg.de/?page_id=4" target="_blank" class="broken_link">TEDxHamburg</a>. Leider kann ich derzeit weder Bilder noch Videomaterial bieten, aber da ich die nächsten Tage sicher nicht dazu kommen werde einen Post hierzu zu schreiben und ich andererseits auch die eben erlangten Eindrücke umgehend auf &#8220;Papier&#8221; bringen möchte: Nun eine rein subjektive Inhaltszusammenfassung in Worten und Zeichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Veranstaltung unterteilte sich in drei Sessions:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Session 1: Capability</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer kurzen Einführung des Veranstalters Stephan Balzer übergab er das Wort umgehend an Thorkil Sonne.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Specialisterne</em><br />
<a href="http://www.specialistpeople.com/" target="_blank">Thorkil Sonne</a> ist mit dem harten Schicksal konfrontiert, einen autistischen Sohn zu haben. Seine Nachfrage im Saal, wer alles Rainman kenne, führte zu einem nur aus pseudodemokratischen Systemen bekannten Zustimmung: Alle. Doch sofort schränkte er ein, Rainman wäre auch sein einziger Bezug zum Autismus gewesen und in Wirklichkeit sei alles ganz anders. Autisten und Behinderte im generellen seien mit speziellen Fähigkeiten gesegnet, die eben nicht auf den von uns geforderten Attributen: Emotion, Teamwork, Empathie basieren, sondern leben in ihrer ganz speziellen Welt: Frei von Ironie. Seine Lösung für dieses, im Endeffekt unser Problem war, eine Beratungsfirma zu gründen, die Autisten als Berater einsetzt, welche den Kunden aus anderen Blickwinkeln und mit Direktheit Änderungsmöglichkeiten aufzeigt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Aimee Mullins And Her 12 Legs</em><br />
Als nächstes wurde ein Video eines anderen TED Events eingespielt in dem <a href="http://www.aimeemullins.com" target="_blank">Aimee Mullins</a>, Unterschenkelamputiert und so landläufig behindert geltend über die Vorteile ihrer Behinderungen sprach. Sie kam zu dieser Einsicht im Gespräch mit Kindern, die, als sie gefragt wurden, was sie ihr für Beine empfehlen würden mit verrücktesten Antworten kamen. Beine mit denen man laufen kann wie eine Gazelle, Beine, mit denen man schwimmen kann wie ein Fisch oder Beine, mit denen man Fliegen kann, wie ein Vogel. Ab diesem Zeitpunkt verstand sie, dieses Handicap in einen Vorteil um zu münzen. Sie besitzt nun 12 Paar Unterschenkel unterschiedlichster Ausprägung und freut sich darüber, dass sie frei Ihre Körpergröße bestimmen könnte. Eine Freundin von ihr meinte zu ihr, als sie die Größenwandlungen festgestellt hat: &#8220;That&#8217;s Unfair.&#8221; Lautes Lachen im Saal. Ähnlich wie das Statement: &#8220;Pamela Anderson has more prothetics in her body than I, yet nobody calls her disabled&#8221;<br />
Das Schöne an den Videos anderer Veranstaltungen: Ich kann sie gleich einbetten. Daher: Wer will, hier:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="186" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/1b263r75_pg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="186" src="http://www.youtube.com/v/1b263r75_pg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Neue Bank &#8211; Werte Sind Das Neue Kapital</em><br />
<a href="http://www.triodos.de/" target="_blank">Georg Schürmann</a> zeigte einen Vortrag über die notwendigen und möglichen Schritte zur Änderung des Banksystems. Wobei ich hier einen Punkt vermisste. Dass Banken mit meinem Geld machen können, was sie wollen hängt leider auch etwas mit meiner persönlichen Trägheit zusammen. Ich will mich nicht den lieben langen Tag um mein Geld kümmern. Mein Arbeitgeber überweist es an die Bank und ich schau ab und zu mal nach, ob noch genug da ist um meinen Konsum zu stillen. That&#8217;s it. Vielleicht bin ich in diesem Punkt einfach anders, denn wenn dies nicht nur auf mich zutrifft, dann wird dieser Punkt in der allgemeinen Betrachtung des Bankenwesens viel zu wenig beachtet.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Butoh Dance</em><br />
<a href="http://www.minakoseki.com/" target="_blank">Minako Seki</a> führte einen Tanz auf. Es fällt mir etwas schwer dies hier zu beschreiben. Ich muss aber ganz ehrlich sagen. Es war nett ihn gesehen zu haben, aber so richtig was mit anfangen kann ich nicht. Vielleicht verlink ich das Video, wenn es eines Tages online ist, dann kann sich jeder ein eigenes Bild des audiovisuellen Erlebnisses machen. Ich hatte auf meinem Stuhl zu Beginn nur etwas Sorge den Tag nicht zu überleben, wenn der sie begleitende Cellist, sein Instrument, das er Derwisch-gleich um sich drehte, im falschen Moment loslässt. Es wirkte mit seinem Spitzen Fuß wie eine gefährliche Waffe. Ich bin noch hier, also ist nix passiert.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Session 2: Transformation</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Child Line / Child Finance</em><br />
<a href="http://www.aflatoun.org/" target="_blank">Jeroo Billimoria</a> sprach über ihre Organisation und wie sie Kindern in Entwicklungsländern beibringt mit Geld und Macht um zu gehen umso zu kleinen Unternehmern zu werden. Dabei am erstaunlichsten ihr kalkulatorisches Beispiel. 560.000 Kinder, der Großteil aus Familien die von weniger als einem $ am Tag leben müssen, hätten im vergangenen Jahr 2,7 Mio $ angespart. Ein erstaunlicher Wert. Darüber hinaus hätten sie über 5000 kleine Firmen gegründet und so den Umgang mit Geld und Verantwortung erlernt. Erziehung zur Selbstständigkeit. Ein Wert, den Konzerne und Firmen diesen Kindern sonst nie hätten zukommen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Hero Rats</em><br />
Über den Einsatz von Ratten zur Landreinigung von Tretminen sprach <a href="http://www.apopo.org/" target="_blank">Bart Weetjens</a>. Er zeigte, wie die Tiere trainiert werden und was der Erfolg dieser Reinigungsaktionen ist. Darüber hinaus würde die Reinigung eines Hektars mit Ratten ungefähr 1,80 $ kosten, was derzeit die günstigste Form der Minenbeseitigung wäre. Beim Einsatz der Ratten werden die Bewohner der befallenen Landstriche eingesetzt um ihnen dabei zu helfen, ihr Land zurück zu bekommen und es wieder bewirtschaften zu können. Desweiteren zeigte er auch den Einsatz der Ratten zur Tuberkolosediagnose. Auch hier wird wieder auf einheimische Arbeiter zurückgegriffen um sie von der Abhängigkeit großer Pharmazie und Medizinkonzerne zu befreien.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>How Food Shapes Our Cities</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="218" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/CarolynSteel_2009G-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/CarolynSteel-2009G.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=650&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=carolyn_steel_how_food_shapes_our_cities;year=2009;theme=architectural_inspiration;theme=the_power_of_cities;theme=speaking_at_tedglobal2009;event=TEDGlobal+2009;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="218" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/CarolynSteel_2009G-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/CarolynSteel-2009G.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=650&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=carolyn_steel_how_food_shapes_our_cities;year=2009;theme=architectural_inspiration;theme=the_power_of_cities;theme=speaking_at_tedglobal2009;event=TEDGlobal+2009;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.ted.com/talks/carolyn_steel_how_food_shapes_our_cities.html" target="_blank">Als Video einer anderen TED Veranstaltung</a> wurde Carolyn Steel gezeigt, die in ihrem Vortrag über den Einfluss der Landwirtschaft, bzw. der Nahrungsmittel auf unsere Stadtentwicklung sprach. Historisch entstand beides ungefähr gleichzeitig und Hand in Hand trug die Industrialisierung der Landwirtschaft zum Wachstum unserer Megastädte bei. Heute wissen wir Stadtmenschen nichts mehr über unser Essen. Noch über das Kochen. Kochen ist für uns schon die Vermengung eines Tüteninhalts mit Wasser. Sie empfiehlt uns hiervon abzuwenden. Wieder Wert auf nachhaltiges Essen zu legen. Weniger Fleisch und tierische Erzeugnisse, mehr Gemüse. Nur so sieht sie die Chance, unseren Planeten für alle Menschen erlebbar zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Architecture In Times Of Need</em><br />
Der Architekt<a href="http://www.graftlab.com/" target="_blank"> Wolfram Putz</a> erzählte von einer Wiederaufbaukampagne in New Orleans nach dem verehrenden Wirbelsturm Catherina. Darüber, dass unsere Gebäude der Hauptverursacher für die Klimaerwärmung sind und wir alle verantwortungsbewusster mit unseren Häusern und unserem Lebensstandard umgehen müssen. Auch sein Konzept basierte auf der Einbeziehung der Betroffenen mit der Unterrichtung durch Organisatoren und deren Expertise für nachhaltigen Wohnungsbau. In der Präsentation war auffällig, dass alle Häuser, die nach der Flut errichtet wurden auf Stelzen standen um so zukünftigen Katastrophen nicht so schutzlos ausgeliefert zu sein wie dies in der Vergangenheit der Fall war.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Stars Of Tomorrow</em><br />
Die Fußball WM 2010 in Südafrika kam auch auf der TEDx kurz zur Sprache. <a href="http://www.stars-of-tomorrow.org/" target="_blank">Kai Hill</a> sprach über sein Projekt in Südafrika, wo AIDS- und Gewaltwaisen zu einem sozialen und nachhaltigen Umgang mit sich und ihrer Umwelt erzogen werden sollten. Am stärksten eingeprägt hat sich bei mir der Verweis wie Ungleichheiten zwischen Geschlechtern ausgeglichen werden können. Eine Regeländerung im Fußball mit getrenntgeschlechtlichen Teams. &#8220;Das erste Tor muss immer von einem Mädchen geschossen werden.&#8221; Ein Konzept das funktionieren könnte. Es könnte vielleicht noch mehr auf die Einbeziehung der Mädchen setzen, wenn die Regeln dahingehend geändert werden müssen, dass jedes zweite Tor von einem Mädchen geschossen werden muss.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Projekt Lebensbaum</em><br />
Das einzige, wirklich regionale Projekt Hamburgs wurde von <a href="http://www.dasgeldhaengtandenbaeumen.de/" target="_blank">Jan Schierhorn</a> präsentiert. Nach dem Umzug in ein Haus mit Garten war er zu Beginn immer darüber erbost, das er im Herbst die Äpfel unter seinem Baum zusammenrechen musste um diese zu entsorgen, bevor sie vergammeln. Er guckte sich um und sah, dass fast allen Äpfeln auf öffentlichen und privaten Flächen in Hamburg das gleiche Schicksal blühte. In Anbetracht seines Apfelkaufs im Reformhaus wunderte er sich über die Absurdität seines Tuns. Daraufhin entwickelte er den Plan, die nicht Verwendeten, der Verwesung freigegebenen Äpfel zu sammeln und sie in Saft umzuwandeln, den er dann in Hamburg verkaufen möchte. In Zusammenarbeit mit den Behindertenwerkstätten Winterhuder Werkstätten startete er das Projekt und das anspruchsvolle Ziel für dieses Jahr ist der Vertrieb von 50.000 Flaschen Apfelsaft. Am Ende des Vortrages gab es eine Kostprobe des Safts, der äußerst delikat schmeckte.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Session 3: Imagination</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>The Gift Of Time &#8211; The Present As A Present</em><br />
<a href="http://www.imp.med.uni-muenchen.de/research/systems_neuroscience/index.html" target="_blank">Ernst Pöppel</a> sprach über die Bedeutung der Gegenwart und versuchte diese auch gleich zu definieren. Die Quintessenz seines Vortrags für mich war: &#8220;Die menschliche Auffassungsgabe ist auf 3 Sekunden beschränkt.&#8221; anschließend wird unser Hirn für 500 Millisekunden das es aktuell Beschäftigende neu bewerten. Daher ist das Versmaß von Gedichten in allen Sprachen auf ca. 3 Sekunden beschränkt. Anschließend folgt eine kurze Pause. Dieser Rhythmus wird auch in unseren alltäglichen Dialogen fortgeführt. Die 500 Millisekunden auch gerne mit einer paralinguistischen Vokalisation, also z.B. eines &#8220;Ääähs&#8221; überbrückt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Renaissance Of Space</em><br />
Über die Rückführung des Digitalen ins Reale widmete sich der Vortrag von <a href="http://www.joachimsauter.com/" target="_blank">Joachim Sauter</a>. Es ging um Design. Um die Möglichkeiten, die das Digitale dem Realen bietet. Augmented Reality veranschaulicht an Hand der Betrachtungsprojektoren im historischen Museum Berlin. Eine weiter schöne Umsetzung war die Entwicklung eines Wellenlaufstegs. Der Laufsteg im Trockenen an einem Wasserteich entlang. Beim Auftritt auf den Laufsteg zeichnete dieser vom Auftrittspunkt aus Lichtwellen unter den Steg, die sich im anschließenden Wasser fortsetzen. Als drittes Beispiel zeigte er die Visualisierung der Rasterentwicklung im Design im Realen. Beispiel hierfür ist eine Installation im Museum eines bayrischen Autoherstellers. Punkte, visualisiert durch Stahlkugeln, heben und senken sich sinnlos, bis nach einiger Zeit und unterschiedlichen Zwischenzuständen das fertige Design des Autos entsteht. Durchaus imposant, wobei eher als Kunstprojekt, da mir ein wenig der Bezug zur tatsächlichen Realität fehlt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Design Reaktor</em><br />
Ein weiterer Vortrag zum Thema Design wurde von<a href="http://www.kufus.de/" target="_blank"> Axel Kufus</a> gestaltet. Sein Fazit: „Einfachheit ist nicht Reduktion, sonder Konzentration.“ Er zeigte perfektes Design am Beispiel von q-ton (hab den Namen leider nicht notiert), einem Kanister der im innersten einen holen Zylinder aufweist, durch welchen ein Seil gezogen werden kann und somit der Kanister nicht nur Wasserbehältnis ist, sondern gleichzeitig auch das eigentliche Transportwerkzeug. Wozu Kanister auf Karren klemmen, wenn der Kanister selbst der Karren sein kann. Ein weiteres Beispiel war der Gummibandball. Der Einfachheit und Genialität dieser Art der Aufbewahrung von Gummis kann jeder zustimmen, der seine Gummis bisher andersartig aufbewahrt hat und jedes Mal, wenn er einen benötigte mit verknoteten Gummis zu kämpfen hatte. Genau diesen Spirit versucht Axel Kufus im Design Reactor in Berlin zu vermitteln. Mit erstaunlichen Ergebnissen. Unter anderem ein Teebeutel, der die Durchzugszeit des Tees an Hand eines aus der IT bekannten Statusbalkens am Kopf des Teebeutels anzeigt. Mit was? Mit den einfachen osmotischen Funktionsweisen von Papier.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gaming Can Make A Better World</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="219" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/JaneMcGonigal_2010-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/JaneMcGonigal-2010.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=799&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=jane_mcgonigal_gaming_can_make_a_better_world;year=2010;theme=the_rise_of_collaboration;theme=art_unusual;theme=a_taste_of_ted2010;theme=design_like_you_give_a_damn;theme=what_s_next_in_tech;theme=new_on_ted_com;theme=media_that_matters;event=TED2010;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="219" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/JaneMcGonigal_2010-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/JaneMcGonigal-2010.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=799&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=jane_mcgonigal_gaming_can_make_a_better_world;year=2010;theme=the_rise_of_collaboration;theme=art_unusual;theme=a_taste_of_ted2010;theme=design_like_you_give_a_damn;theme=what_s_next_in_tech;theme=new_on_ted_com;theme=media_that_matters;event=TED2010;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Auch in der dritten Session wurde ein <a href="http://www.ted.com/talks/jane_mcgonigal_gaming_can_make_a_better_world.html" target="_blank">Video einer anderen TED Veranstaltung </a>gezeigt. Jane McGonigal sprach über die Zeit die in Computerspielen investiert wird und das es an uns liegt, diese Zeit als Arbeit wert zu schätzen und zu versuchen, die Energie und Zeit, die Spieler in diese Spiele investieren, in Verbesserungen unserer Gesellschaft zu übertragen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Sternbilder</em><br />
<a href="http://oma.wassergasse.org/" target="_blank">OMA International</a>, eine Wiener Künstlertruppe zeigte audiovisuelles Live Malen. Digital über den Beamer erzählten zwei Akteure allein mit dem Stift und der Drehung des Bildes eine Geschichte zur Orgelbegleitung des dritten Akteurs.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Enantiodromia</em><br />
Alles wird sein Gegenteil, die These von <a href="http://www.eff.org/" target="_blank">John Berry Barlow</a>. Er sprach über die Umkehrungsprozesse der Gesellschaft und die Macht des Teilens von Ideen. Wir müssen uns weiter entwickeln. Weg vom Einbehalten von Ideen, hin zum Teilen. Information ist nur machtvoll, wenn sie geteilt werden kann. Weg vom Monotheismus, als wir auf wenigen Büchern, die wir gelesen haben unser volles Verständnis und unsere Weltanschauung aufgebaut haben, hin zum Multitheismus. Das Internet ist die größte Erfindung, seit der Erfindung des Feuers. Wir sollten damit das Bestmögliche machen: &#8220;Let us be good ancestors.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Das ist meine erste und schnelle Zusammenfassung des heutigen Tages. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Der Umfang des Gehört und Gesehenen könnte diesen Artikel gut auf die doppelte Länge strecken. Würde ich die geführten Gespräche der Pause ebenfalls mit aufnehmen, würde ich heute vermutlich nicht mehr schlafen. Es war eine inspirierende und gut organisierte Veranstaltung. Ich denke ich konnte einiges mitnehmen und kann allen nur empfehlen, die Chance einer TEDx, sollte sie sich bieten, wahr zu nehmen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Insel nach Jacques Palminger</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 21:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
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		<description><![CDATA[Erfrischend die Einleitung zum Theaterstück von Jacques Palminger und den Kings of Dubrock. "Arbeit mit Jugendlichen macht keinen Sinn, andauernd hat einer keine Zeit, wenn dann kommt immer jemand zu spät und wenn mal alle gleichzeitig zusammenkommen, dann hat man am nächsten Tag nen Kater." Wunderbar, es muss richtig Spaß gemacht haben mit der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Erfrischend die Einleitung zum <a href="http://www.kampnagel.de/index.php?page=detail&amp;cluster=447062" target="_blank">Theaterstück</a> von <a href="http://www.myspace.com/palminger" target="_blank">Jacques Palminger und den Kings of Dubrock.</a> &#8220;Arbeit mit Jugendlichen macht keinen Sinn, andauernd hat einer keine Zeit, wenn dann kommt immer jemand zu spät und wenn mal alle gleichzeitig zusammenkommen, dann hat man am nächsten Tag nen Kater.&#8221; Wunderbar, es muss richtig Spaß gemacht haben mit der Gruppe Jugendlichen zusammen gearbeitet zu haben. Es war ein schönes Theaterstück. Kurzer Abriss aus der Beschreibung:</p>
<p style="text-align: justify;">Klassenfahrt erleidet Schiffbruch, die gesamte Gruppe strandet auf einer einsamen Insel 16 Schüler, zwei Lehrer.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/j0ajPhDbRso&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/v/j0ajPhDbRso&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Dort beginnt eigentlich das Stück. Morgenweckruf, Unterricht, der Versuch Routine aufrecht zu erhalten. Der Lehrer etwas sehr &#8220;altbacken&#8221;. Korrekt, streng, traditionsbewusst, nationalistisch aber überfordert. Die Schüler kämpfen gegen die Langweile, gegen die neue, herrschende Ordnung. Die Darstellung der Szenen bunt und witzig. Musik und Tanz, es ist immer was geboten, keine schwachen Minuten, die Story treibt die vollen 90 Minuten. Die Texte der Lieder etwas verrückt: &#8220;Der Sommer ist da, der Sommer ist da, M-D-M-A&#8230;&#8221; Intoniert aus Kinderkehlen. Ob zum Theater auch noch eine Aufklärung über Drogen und Teenieschwangerschaften hinzukam? Immerhin wurden Beides deutlich thematisiert. Hauptaufgabe der Schüler auf der Insel ist Früchte zu sammeln, diese mit Speichel zu vermischen, in einen Eimer spucken und damit ein alkoholhaltiges Getränk anzusetzen, welches sich der Lehrer dann hinter die Binde kippt und abstürzt. Die Rettung erfolgt in Form eines Hais, der erst eines der Kinder frisst, dann aber zurückkehrt und das verschluckte Kind der Gruppe zurückbringt. leider hat sich dieses Mädchen, während der Abwesenheit in eine Meerjungfrau verwandelt. Um sie wieder zurück in eine menschliche Gestalt zu überführen, fordern magische Figuren die Kinder auf, zwei Personen im Gegenzug als Opfer darzubieten. Einzige Bedinung: Diese Personen müssten freiwillig der magischen Figur die mit einem Boot kommen würde folgen. Als das Boot kommt springen die beiden Lehrer natürlich sofort ins Boot und sind weg. Dann ist die Story leider auch vorbei. Wobei es spannend gewesen wäre, wie sich die Kinder anschließend auf der Insel verhalten hätten.</p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend gab es noch ein Konzert von den Kings of Dubrock. Einfach fantastisch. Sehr guter Sound im Kampnagel, treibende, flockige Reggeabeats mit gewitzten Texten brachten die Besucher zum Tanzen. War schön, sehr schön. Hoffe es ergibt sich bald wieder die Möglichkeit die Kings of Dubrock live zu sehen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fünfundzwanzigtausend müde Knochen</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 18:43:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[aufgepumpt zu neuem Leben, mit Mitteln für die schnelle Tour.


Montag im Büro zufällig vom Konzert der Sterne im Thalia Theater erfahren: Montag Abend: Konzerte persönlich eher unwillkommen, zu hart ist schon der Rückfall in die Arbeitsroutine, den geordneten Tagesablauf, allein. Auf der anderen Seite, in der Vergangenheit wurden weit höhere Strapazen in Kauf genommen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>aufgepumpt zu neuem Leben, mit Mitteln für die schnelle Tour.</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="340" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Vk5pQxJFv0A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="340" height="285" src="http://www.youtube.com/v/Vk5pQxJFv0A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Montag im Büro zufällig vom Konzert <a href="http://diesterne.de" target="_blank">der Sterne</a> im <a href="http://www.thalia-theater.de/" target="_blank">Thalia Theater</a> erfahren: Montag Abend: Konzerte persönlich eher unwillkommen, zu hart ist schon der Rückfall in die Arbeitsroutine, den geordneten Tagesablauf, allein. Auf der anderen Seite, in der Vergangenheit wurden weit höhere Strapazen in Kauf genommen um diese Band zu sehen. Außerdem: Thalia Theater, sicherlich bestuhlt. Ich habe es bis jetzt  noch nicht geschafft einem der Hamburger Theater einen Besuch abzustatten. Also spiele ich Roulette. Ich fahr zum Thalia und wenn es noch Tickets an der Abendkasse gibt schau ich mir die Band an.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt noch Tickets.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste Überraschung auf dem Ticket: Freie Platzwahl. Wohl nicht bestuhlt. Die nächste Überraschung durch den Ordner: &#8220;Bitte gehen Sie nach hinten zur Bühne durch.&#8221; Ich also auf die Bühne. Riesige hohe Decke, alles schwarz, kein Stuhl, vorne eine minimal Ausstattung für die Band. Es beginnt pünktlich. Ein neuer Keyboarder an Board, da der Alte, <a href="http://www.richard-universum.de/" target="_blank" class="broken_link">Richard von der Schulenburg</a> jetzt häufiger im <a href="http://www.pudel.com/" target="_blank">Golden Pudel</a> anzutreffen ist. Das Konzert entspannt und unspektakulär, nichts besonderes, nichts was vom Hocker reißt oder mich überzeugt. Einige Tempofehler in denen das Schlagzeug die Band überholt. Stimmung kommt nur bei den alten &#8220;Hits&#8221; auf. Immerhin hab ich es so mal ins Thalia geschafft.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Artikel mit zumindest einem Bild findet sich <a href="http://kommander.wordpress.com/2010/02/02/nach-fest-kommt-lose/" target="_blank">hier.</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tocotronic Album Release</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 13:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[mozzen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezession]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenende]]></category>

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		<description><![CDATA[Schall und Wahn
Ich bin euch Untertan
Ich bin euch zugeteilt
Ich bin ein Teil des Teils
So beginnt der Titelsong des neuen, gleichnamigen Tocotronic Albums. Erschienen ist es am Freitag, 22. Januar. Abends sollte es im Rahmen des Spex 30 Live Konzerts im Übel und Gefährlich vorgestellt werden. Die Tickets habe ich schon lange und mein kleiner ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em>Schall und Wahn<br />
Ich bin euch Untertan<br />
Ich bin euch zugeteilt<br />
Ich bin ein Teil des Teils</em></p>
<p style="text-align: justify;">So beginnt der Titelsong des neuen, gleichnamigen <a href="http://www.tocotronic.de/" target="_blank">Tocotronic</a> Albums. Erschienen ist es am Freitag, 22. Januar. Abends sollte es im Rahmen des <a href="http://www.spex.de/tag/Tocotronic/" target="_blank">Spex 30</a> Live Konzerts im <a href="http://www.uebelundgefaehrlich.com/" target="_blank">Übel und Gefährlich</a> vorgestellt werden. Die Tickets habe ich schon lange und mein kleiner Bruder Jakob aus Berlin hatte sich auch schon lang angekündigt mich an diesem Tag zu besuchen um mit mir daran teil zu nehmen. Haben wir dann auch gemacht. Zuerst zum Album.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn mich die Berichterstattung der letzten Woche, bzw. der letzten Tage vor dem Konzert etwas überrascht hat: <a href="http://paper.meedia.de/titelgallery_drupal/bigview.php?url=http%3A//paper.meedia.de/titelgallery_drupal/%3Fq%3Dgallery/%26g2_view%3Dcore.DownloadItem%26g2_itemId%3D74645" target="_blank">Titelseite in der Welt Kompakt</a>, <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,673245,00.html" target="_blank">Artikel in SPON</a>, <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/32373" target="_blank">Süddeutsche</a>, <a href="http://www.ard.de/kultur/musik/rock-und-pop/tocotronic-interview-dirk-von-lowtzow/-/id=825782/nid=825782/did=1360904/17meotk/index.html" target="_blank">Tagesschau</a>, <a href="http://www.spex.de/ausgaben/spex324/" target="_blank">Cover der Spex</a>, viele mehr und sogar fürs <a href="http://www.lustiges-taschenbuch.de/index.php?id=25" target="_blank">lustige Taschenbuch</a>. Ihm war nicht zu entrinnen. Was sehen wir dort? Der letzte Aufstand der alten Garde? Wird es kein zehntes Album mehr geben? Oder soll der Titel des Albums möglichst authentisch gelebt werden, indem die Propagandamaschine gefüttert wird? Ist dies eher Schall oder Wahn?</p>
<p style="text-align: justify;">Das Album ist gut, toco-like. Wenig anders als die letzten drei, aber die eindeutig erkennbare Handschrift der Popotronic, dazu der weiter verbesserte Gesang von Dirk von Lotzow gepaart mit Texten, deren eindeutige Doppeldeutigkeit unendlichen Raum zur Interpretation und Transformation in alle Lebensräume lässt, ohne arrogant oder besserwisserisch zu wirken. Subtiler Widerstand. Subtile Kritik aber eingängig. Nach dem ersten Durchhören freute ich mich richtig aufs Konzert.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider war es kein Tocotronickonzert, sondern die Veranstaltung einer bedeutenden Musikzeitschrift, die ihren 30igsten Geburstag feiern wollte. Das Übel und Gefährlich dennoch ausverkauft bis auf den letzten Platz. Wir treten zu Beginn der ersten <span style="text-decoration: line-through;">Vor</span>band, <a href="http://www.owenpalletteternal.com/" target="_blank">Final Fantasy</a> ein. Die Violine schmerzt meinen Ohren, Final Fantasy nutzt die Violine als Leadinstrument und baut aus Fragmenten ständige Loops. Es tat einfach nur weh. Das Rest des Publikums wirkte auch nicht wirklich angetan davon. Wieso auch. Seitenscheitel und langer Pony, die Mehrheit männlich. Eindeutig: Tocotronic Anhänger. Freundlich, Final Fantasy nicht beleidigend, aber grundsätzlich wartend. Irgendwann war es dann auch vorbei und nach kurzer Umbauphase kamen sie auf die Bühne. Euphorisch empfangen und selbst auch gut gelaunt. Es machte fast den Eindruck als seien sie froh, wieder live spielen zu dürfen, Grinsen umspielen die Münder als alte Kalauer in Richtung Bühne gedroschen werden. Der Ruf nach &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=UCOpPWc70as" target="_blank" class="broken_link">Michael Ende</a>&#8221; wird mit breitem Grinsen quitiert. Hier sind Zuschauer, die die Band lange kennen, hier ist eine Band, die sich freut an der Geburtstätte ihres Zusammenschlusses wieder vor den Langzeitanhänger aufzutreten. Ein Konzert unter Freunden. Die Opener vom neuen Album, die tatsächliche Playlist habe ich mir nicht gemerkt. Gespickt mit ein paar Songs von vorangegangenen Alben, &#8220;<a href="http://www.myvideo.de/watch/319285/Tocotronic_Let_There_Be_Rock" target="_blank">Let there be Rock</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Z6IkRmEUTxw" target="_blank">Drüben auf dem Hügel</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=B4Jl4_jattI" target="_blank" class="broken_link">Jungs hier kommt der Masterplan</a>&#8221; noch herausragend, da diesmal auch in Vier-Mann Besetzung vorgetragen, endet das Konzert mit &#8220;Gift&#8221;, dem ebenso letzten Lied des neuen Albums. Naja, Gitarrenvirtuosen werden Tocotronic vermutlich nicht mehr, aber sie haben es versucht. Mir zu Art-Rock-Schwülstige-Gitarrensoli-Verzerr-Gedöns, leider war danach dann nach ca. 60 Minuten und dem Song Schluss. Noch eine Zugabe, mit Querverweis auf das veranstaltende Musikmagazin, die 93 als erstes deutsches Musikmagazin über Toco geschrieben haben. Da muss man dann anscheinend unterwürfig sein. &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=GYY4nSy5eis" target="_blank">Die Idee ist gut, doch&#8230;</a>&#8221; und schon war Schluss und es ging weiter mit Reggae.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Liebes Spex Magazin,</p>
<p style="text-align: justify;">ich möchte mich für 30 Jahre Musikjournalismus bedanken und hoffe ihr hattet ebenso viel Spaß an der Sache wie es eure Leser mit der rezitierten Musik hatten. Es ist bedauerlich, wenn auch eure Auflage im Zuge der Modernisierung der Medienwelt schmilzt, Anzeigenpreise ausfallen, der Umsatz einbricht und Bands ihre Vermarktung auch ohne euch zu Stande bekommen. Ja, der Eigentümer will Rendite und wenn er die aus dem Zeitschriften- und Anzeigenverkauf nicht mehr erhält, dann macht ihr halt auch Konzerte. Es ist auch ein willkommener Aufhänger für Konzerte zum 30igsten Geburtstag 30 Euro Eintritt zu verlangen, eine loyale Band zu verpflichten und ihr einen Termin zu geben, den sie sowieso wahr genommen hätte und die Zuschauer in ihrem veränderten Musikkonsumverhalten zu melken.</p>
<p style="text-align: justify;">Danke für die fehlende Loyalität und Verachtung gegenüber den eigenen Kunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Danke das ihr auch mich gemolken habt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte euch einen Satz mitgeben: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8iLKjv2Sz04" target="_blank">Digital ist Besser</a>&#8220;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Von NIN zu Depeche Mode</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 21:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>

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		<description><![CDATA[mozze: Wenn man in Hamburg wohnt und sich überlegt, dass Hamburg die größte Stadt Europas ist, die nicht gleichzeitig Hauptstadt eines Landes ist, dann ist es durchaus verwunderlich, dass regelmäßig Bands auf Deutschlandtournee, Hamburg außer acht lassen und die Stadt nicht mit einem Besuch beehren: NIN, Nine Inch Nails. Bleibt nur die Befolgung des ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>mozze:</strong> Wenn man in Hamburg wohnt und sich überlegt, dass Hamburg die größte Stadt Europas ist, die nicht gleichzeitig Hauptstadt eines Landes ist, dann ist es durchaus verwunderlich, dass regelmäßig Bands auf Deutschlandtournee, Hamburg außer acht lassen und die Stadt nicht mit einem Besuch beehren: NIN, Nine Inch Nails. Bleibt nur die Befolgung des alten Sprichworts. Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg eben zum Propheten. Der Prophet war in Berlin. Der Berg Simotzki, Lennart und ich. Da Einlaß ab 18 Uhr war und wir noch unsere Tickets abholen mussten, brachen wir um drei Uhr auf um pünktlich in Berlin zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #800000;">simotzki:</span></strong> Ach Mozze, du weißt ja, ich nenne ja den Propheten lieber &#8220;Meister&#8221; – obwohl &#8220;Prophet&#8221; auch eine äußerst gute Bezeichnung für Trent Reznor ist. Mit ungehaltener Vorfreude – zumindest meinerseits, denn es war ja schließlich mein 7. Konzert von Good old Trent – bretterten wir in brütender Hitze Richtung Berlin.  An der Berlin Arena angekommen bekamen wir als Pre-Sale Ticket Holder vom nin-stuff  unsere Konzerttickets, welche uns Zugang zu einer kleinen Tribüne gewährten, genehmigten uns ein Bier und mischten uns unter die Gleichgesinnten&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #333399;"><strong>mozze:</strong></span> Gleichgesinnte von wegen! Alle schwarz gekleidet oder, wenn nicht das, mit kurzer Armeehose und natürlich Springerstiefeln. Du in knallrot und ich im Anzug, dass wirkte eher wie gefangen im Flashmob. Und diese Hitze. Stickige Luft schon auf der ganzen Fahrt, im Auto ohne Klima. In Berlin nicht besser. Ein Gewitter liegt in der Luft, aber es kann sich nicht durchringen, die Konzertbesucher zu schonen, stattdessen Berlin Arena mit gefühlten 45 Grad. Mit Beginn des Konzertes, ein weiterer Temperaturanstieg. Jetzt sind es gefühlte 70 Grad. Luftfeuchtigkeit 60% Tendenz steigend&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>simotzki:</strong></span> Ich habe mich zwischen den Schwarzgekleideten äußerst wohl gefühlt. Schließlich hat mich das an meine gute alte Jugend erinnert. Obwohl, ich muss zugeben, dass bei meinem letzten Konzert von nin in Berlin 2007 in der Columbiahalle das Publikum farbenfroher angezogen war – liegt vielleicht an den düsteren Allgemeinstimmung der aktuellen Wirtschaftskrise, mmmh. Die Hitze war echt heftig. Ich hätte mal ein Vorher-Photo machen sollen und nicht nur eins danach, wo wir aussehen als wären wir gerade mit samt unseren Klamotten unter der Dusche gestanden. Außerdem ist rot meine Farbe und rot lässt sich ausgesprochen gut mit nachtschwarz kombinieren&#8230;. und DU hast doch auch gleich Freunde gefunden in deinem Anzug, oder?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #333399;"><strong>mozze:</strong></span> Freunde ist für die Unterhaltung dann doch etwas übertrieben. Typisches Berliner Großmaul, dass unbedingt seine Meinung verbreiten musste. Außerdem hat er weniger auf meinen Anzug als meine &#8220;Elvis&#8221;-Sonnenbrille angespielt. Da er angeblich die Gleiche hätte. Die hat er mir dann gezeigt. Die war genauso wenig Elvis, wie meine, und er genauso wenig Freund. Auf dem Konzert hat es sich dann nicht mehr ergeben, sich mit irgendjemanden zu unterhalten. Nine Inch Nails legten los und ruck-zuck war Schluss mit leise. Schlagzeug Stakkato an breiten Gitarrenriffs. Über allem der durchaus stimmgewaltige Trent Reznor. Ich kenne NIN nicht gut. Deshalb fühlte ich mich auch ein bisschen alleine unter all den Hardcore Fans, die gekonnt jedes Wort der gezeigten Kunst mitsingen, oder zumindest grölen konnten. Auch fehlt mir das Wissen hier eine detaillierte Setlist abzugeben. Aber ich nehme mal an, Simotzki, da kannst du mir zur Seite springen.</p>
<p style="text-align: justify;">[slideshow id=2]</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>simotzki:</strong></span> Pas de souci, mon ami! Ich kriege zwar die genaue Reihenfolge der Songs nicht mehr richtig hin, aber ich geb&#8217; mein bestes. So weit ich mich erinnere fing der Spaß mit Somewhat Damaged von &#8220;The Fragile&#8221; an – aber ich leg&#8217; dafür nicht meine Hand ins Feuer, ich war viel zu angefixt, es könnte auch der zweite oder dritte Song gewesen sein. Es folgten einige Songs von &#8220;The Downward Spiral&#8221;, wie March Of Pigs, Eraser, Piggy, Heresy, nicht zu vergessen, der geniale <a href="http://www.youtube.com/watch?v=o22eIJDtKho" target="_blank">Klassiker Hurt</a>, welcher 2002 erfolgreich von Johnny Cash gecovert wurde  und einfach nur schön ist, viel aus der Zeit Anfang der 90er von der &#8220;Broken&#8221;-EP, wie Wish, Gave Up, Suck oder auch Burn vom &#8220;Natural Born Killers Soundtrack&#8221;, Songs von &#8220;Pretty Hate Machine&#8221; –ganz klar: Down in It, Head Like A Hole, Something I Can Never Have. Die Jungs haben relativ wenig neue Stücke gespielt, darunter unter anderem Non-Entity, welches TR erstmal bei der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qNp__P4dO0Q" target="_blank">ReAct Show for Hurricane Katrina relief</a> gespielt hat, Lights In The Sky, Survivalism, Metal und ein paar Songs vom &#8220;With Teeth&#8221;-Album: Home, The Hand That Feeds, You Know Who You Are und Beside You In Time. Toll war auch die phantastische Version von I&#8217;m Afraid Of Americans, welches er zusammen mit David Bowie &#8217;96 aufgenommen hat:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="340" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/slKNd22GGaQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="340" height="285" src="http://www.youtube.com/v/slKNd22GGaQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Auf jeden Fall legten die Jungs total los. 2 Songs später war ich schon bis auf die Knochen durchgeschwitzt und glücklich. Den Bandmitgliedern ging es nicht anders. &#8220;It&#8217;s hot like fuck in here&#8221;, war dazu des Meisters Kommentar.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #333399;"><strong>mozze:</strong></span> Das war dann vermutlich auch der Grund wieso die Band ohne Zugabe abgerauscht ist. Auf der anderen Seite finde ich sowas durchaus charmant. Vollgas, Schluss, Punkt! Dafür war die Konzertdauer durchaus beträchtlich. Ich habe weder vor noch nach dem Konzert auf die Uhr gesehen, aber es ging an die zwei Stunden. Das konnte man dem Publikum dann auch ansehen. Nicht nur das Lidschatten verlaufen waren. Nein, die Lidschatten waren geradezu hinweggespült. Während drinnen NIN polterten musste es draußen ein Gewitter gegeben haben. Zwecks Halle bekam ich davon nichts mit. Aber als wir aus dem Ausgang kamen hatte draußen ein sanfter Sommerregen eingesetzt, der einen zumindest in vertretbarer Zeit auf Normaltemperatur abkühlte. Zurück zum Auto, zurück nach Hamburg. Bei der Ankunft in Hamburg ist es halb drei morgens.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>simotzki:</strong></span> Hey Moe, du bist schon beim Ausgang und ich hab&#8217; noch gar nicht richtig losgelegt. Gönn&#8217; mir noch ein wenig &#8220;Quality Time&#8221; mit good old Trent!  Die Hitze war brütend und dennoch bekam ich regelmäßig eine Gänsehaut – so perfekt der Sound, so gewaltig die Präsenz der Band, so berauschend das Publikum. NIN war diesmal nur zu viert unterwegs –  Alessandro Cortini, seines Zeichens Keyboarder, war diesmal nicht mehr mit von der Partie, dafür hat aber nach langer Abstinenz Robin Finck (Gitarrist) wieder zurück zur Band gefunden. Er und Trent Reznor sind die längsten Mitglieder der Liveband und ein perfekt eingespieltes Team. Ich habe noch nie jemanden so mit seiner Gitarre verschmelzen sehen, selbst wenn er quer über die Bühne fegt ist jeder Ton perfekt. Die Lightshow war relativ gediegen gehalten, nur mehrere Dutzend Strahler an der Decke und einige Lichtsäulen im Hintergrund ergaben das Bühnenbild. Der Fokus war diesmal definitiv auf die Musik gelenkt. Die Spannung zwischen den Songs war super ausbalanciert und die Stimmung auf beiden Seiten ausgesprochen gut und ekstatisch. Nach einigen Krachern wurde auch wieder das eine oder andere ruhigere Lied gespielt, um sowohl Band als auch Publikum eine kleine Verschnaufpause zu ermöglichen, bevor die Bassline einen wieder vom Boden fegte und die Stimme heiser wurde vom Mitsingen (oder für die weniger musikalischen Mitstreiter: Mitgrölen). Immer wieder ein absolutes Erlebnis ist der Moment wenn die ersten Takte zu Hurt angespielt werden. Es wird mucksmäuschenstill im Saal bis alle synchron zur Band mit den Lyrics einsetzen. Davon kann ich nie genug kriegen – spätestens dann verschmilzt der komplette Saal zu einer Einheit. 2 Stunden hielt das Level an, bevor die erdrückende Hitze sowohl NIN als auch die Fans in die Knie zwang. Ich verwette meine CD-Sammlung, dass es ansonsten noch mindestens &#8216;ne halbe Stunde weitergegangen wäre.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #333399;"><strong>mozze:</strong></span> Ne halbe Stunde hin oder her, als ob das noch was ausgemacht hätte. Vermutlich wären dann doch noch ein paar Leute umgekippt und die Atmosphäre hätte sich einem Tokyo Hotel Konzert angepasst. Was solls. Es war ein gutes Konzert und es hat Spaß gemacht. Das Problem bin in diesem Fall auch eher ich. Durch den Druck, am nächsten Tag nach Würzburg zu fahren um dann Abends wieder in Hamburg zu sein um zu Depeche Mode zu gehen hat mich halt doch nicht tiefgenentspannen lassen. Im Nachhinein kann ich nur sagen ein Marathon. Aber dazu muss noch der Rest der Geschichte erzählt werden. Also, nachdem Simotzki und ich uns um drei Uhr morgens getrennt haben, haben wir uns nach einem vollen Arbeitstag um halb acht wieder am Bahnhof getroffen, wo erneut ein Chauffeur zur Verfügung stand, der uns in die Nordbankarena gebracht hat. Wir hatten noch etwas Zeit, so konnte erstmal noch ein kleiner Drink eingenommen und etwas gegessen werden. 12 Stunden nach NIN sprangen die Yuppie-Heroen der 80er auf die Bühne.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>simotzki:</strong></span> Ja, du hast recht. &#8216;ne halbe Stunde hätte doch nicht für alle Songs gereicht, die ich noch gerne gehört hätte. Auf jeden Fall bin ich nach einem solchen Konzert immer total aufgeputscht und glücklich, obwohl ich gleichzeitig auch traurig bin, dass schon wieder alles vorbei ist – es ist halt nie genug. Das fällt mir ein schönes Zitat von Oscar Wilde ein: &#8220;Die Zigarette ist das vollendete Bild des Genusses. Sie ist köstlich und lässt dennoch unbefriedigt!&#8221; Das könnte sich auch gut auf eine Performance von NIN beziehen.<br />
Auf jeden Fall trafen wir uns am Abend gut gelaunt und zumindest äußerlich ausgeruht (dank &#8220;Touche Éclat&#8221; – nicht umsonst eines der meistverkauftesten Kosmetikprodukte) am Hauptbahnhof und folgten dem Mob zur Nordbankarena (Stau durch DM-Fans auf der ganzen Strecke). Die Vorgruppe war nicht besonders nennenswert (haben wir eh fast komplett verpasst) aber wir konnten uns ausgesprochen gute Plätze mit freier Sicht auf die Bühne sichern. Und schon ging es los: Die Jungs von Depeche Mode enterten gut gelaunt und frenetisch gefeiert die Bühne. Auch hier wurde war man umgeben von einer äußerst loyalem Fangemeinde, die die Jungs schon seit Jahrzehnten begleiten. Die ersten Songs waren allen neueren Datums, viel vom &#8220;Master Of The Universe&#8221;-Album, welches Anfangs des Jahres raus kam.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #333399;">mozze</span>:</strong> Ob die Platte jetzt Anfang dieses Jahres herauskam oder nicht. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich außer den populären Grölsong aus Radio und TV eigentlich nichts von Depeche Mode kenne. Dennoch war es ein Heidenspaß. Ganz vorne an der Bühne, der Basse massiert das Zwerchfell und um mich herum grölen wieder alle mit. Zwischenzeitlich entschloss ich mich dazu mal ganz nach Hinten unter das Dach des Stadions zu gehen. Aus dieser Perspektive habe ich noch nie ein Konzert gesehen. Und, ich muss sagen, dennoch beeindruckend. Man erkennt die Personen auf der Bühne zwar so gut wie gar nicht, was dank der Bildschirme links und rechts nicht so wirklich schlimm ist, aber man hört den Gesang der Massen besser und hat einen schönen Überblick über die Körper und Hände, die sich im Takt der Musik bewegen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>simotzki</strong>:</span> Auch hier kann ich wieder gut einspringen. Schließlich bin ich mit einer 10 Jahre älteren Schwester groß geworden und habe durch sie die volle Breitseite der 80er mitbekommen (Biene Maja kam samstags immer nach Formel Eins), Bravo Starschnitt mit 7 inklusive. Ich finde es immer wieder beeindruckend, welche Zeitlosigkeit in ihren Songs steckt, auch bei nine inch nails, als würden sie wie ein guter Cognac mit dem Alter reifen, um mit mehr Kraft auf&#8217;s Publikum losgelassen zu werden. Das hat man auch gemerkt. Während bei den neueren Songs die Meisten etwas unsicher im Mitsingen waren, stimmte die komplette Masse bei Songs wie Master And Servants, Enjoy The Silence, Waiting For The Night To Come, I Feel You , Waking In My Shoes, Personal Jesus, Policy Of Truth und einigen mehr mit ein und bildete eine geschlossene Einheit mit der Band. Auch die faszinierende Präsenz von Dave Gahan hat mit den Jahren nicht gelitten. Wie ein Derwisch fegte dieser über die Bühne und legte diese in Flammen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #333399;"><strong>mozze:</strong></span> Stimmt, die Bühnenpräsenz von Dave Gahan war wirklich gut. Wenn man bedenkt, dass er zwischenzeitlich die Tour unterbrechen musste auf Grund einer Krebserkrankung an der Blase. Er wirkte fit und so als hätte er wirklich Spaß da oben auf der Bühne. Auch Der Gitarrist in Silber (Martin Gore) wirkte gut gelaunt. Andy Fletcher hatte anscheinend einen Ruhe oder Erholungstag gebucht. Wie Balu der Bär torkelte er hinter seinen Keyboards rum und drückte unkoordiniert in unregelmäßigen Abständen Tasten. Vermutlich macht das alles der Neue Keyboarder den sie im Gepäck hatten. Mit einem wunderschönen 3D Cross auf der Brust, welche ich als Justice Homage interpretieren möchte. Ein gelungenes Konzerterlebnis. Sowohl Berlin als auch Hamburg für mich.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>simotzki:</strong></span> Ja, es waren zwei wirklich geniale Tage, die mal wieder viel zu schnell vorbei waren – ich könnte mich daran ja echt gewöhnen.  Mit einem fetten Grinsen im Gesicht hüpfte ich zwischen den Massen rum, wie eine 5-jährige zu Weihnachten. Es gibt nur wenige Bands, die nach über 2 Jahrzehnten Bühnenpräsenz noch nichts an Ausstrahlung und Leidenschaft verloren haben. I have to admit: &#8220;I&#8217;m addicted.&#8221; All that&#8217;s left to say, is: &#8220;Let&#8217;s play master and servant! &#8216;Cause, I find, you can find happiness in slavery!</p>
<p style="text-align: justify;">[slideshow id=1]</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: center;"><span style="color: #333399;"><strong> </strong></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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