Prolog
Dieser Post leitet nicht etwa einen neue Zeit ein, nein, es ist ein Thema, das zu lang ist um es in einem Artikel zu Ende zu führen. Eigentlich kann ich aus heutiger Sicht nicht einmal sagen, ob es jemals zu Ende geführt werden kann. Es sind Gedanken über die derzeitige Situation der Gesellschaft die mich beschäftigen und ich möchte dieses festhalten, schriftlich.
Thema Gesellschaft hört sich hochtrabend an, als Teil dieser habe ich einen eigenen Standpunkt zu dieser und muss dennoch zu oft gestehen: “Ich verstehe nichts.” Die Lektüre von Büchern, Zeitungen, Internetseiten, Medien bringt mich meist nur birgt das Paradoxon: mehr zu wissen und doch weniger zu wissen.
Wer ist Schuld daran? Ich glaube einen gewissen Teil muss ich “Camille de Toledo” zuschreiben, der mich mit seinem Buch “Goodbye Tristesse” sehr beeindruckt hat. Seine Gedanken waren mir nicht neu, nur sind diese selten so klar ausgesprochen worden wie in diesem Buch. Seine These, von mir wiedergegeben: “Seit dem Fall der Mauer am 9.November 1989 regiert der Kapitalismus die letzte, überlebende und praktizierte Ideologie.” An diesem Satz möchte ich mich jetzt nicht aufhängen, denn auch ich weiß, in Cuba regiert weiter der lebendige Sozialismus, in China haben ein kommunistischen System und in Afrika existieren nationalistische Diktaturen. Auch das ist Gesellschaft.
Aber ich kann dieses Gesellschaft nicht greifen, weil sie mir zu unbekannt sind. Die einzige Gesellschaft die ich ansatzweise greifen, oder begreifen kann ist unsere sogenannte westliche Zivilisation, eben der Kapitalismus, die soziale Marktwirtschaft oder wie auch immer man es bezeichnet. Die Umgebung in der ich lebe, handle und leide.
Für die zukünftigen Artikel dieser Serie werde ich eine neue Kategorie einführen die es vereinfacht die einzelnen Abschnitte abzurufen. Artikel bisheriger Art wird es weiterhin geben.