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	<title>Comments on: Schockfilm: Antichrist</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>By: moritz</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/schockfilm-antichrist/comment-page-1/#comment-100</link>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 17:47:12 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Albert,

erstmal herzlichen Dank für die Blumen, es freut mich wenn dir die Zusammenfassung gefällt. Ursprünglich sollte diese deutlich kürzer ausfallen, aber der Film bietet dann doch zu viel, als das man es in einfach mal kurz abhandeln könnte. Bezüglich deiner Interpretation stimme ich dir zu. Jedoch wollte ich mich aus dieser Geschlechterinterpretation bewußt zurückhalten, da ich nicht weiß, ob das Geschlecht der Person an sich egal ist. Könnten die Rollen nicht auch andersrum verteilt sein? Ist die Quintessenz des Films nicht unabhängig von den Geschlechterrollen?
Mir erscheint der Knackpunkt eher im Bereich der zwischenmenschlichen Beziehung. Ganz Satre: &quot;Die Hölle sind die Anderen.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Albert,</p>
<p>erstmal herzlichen Dank für die Blumen, es freut mich wenn dir die Zusammenfassung gefällt. Ursprünglich sollte diese deutlich kürzer ausfallen, aber der Film bietet dann doch zu viel, als das man es in einfach mal kurz abhandeln könnte. Bezüglich deiner Interpretation stimme ich dir zu. Jedoch wollte ich mich aus dieser Geschlechterinterpretation bewußt zurückhalten, da ich nicht weiß, ob das Geschlecht der Person an sich egal ist. Könnten die Rollen nicht auch andersrum verteilt sein? Ist die Quintessenz des Films nicht unabhängig von den Geschlechterrollen?<br />
Mir erscheint der Knackpunkt eher im Bereich der zwischenmenschlichen Beziehung. Ganz Satre: &#8220;Die Hölle sind die Anderen.&#8221;</p>
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		<title>By: Albert</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/schockfilm-antichrist/comment-page-1/#comment-99</link>
		<dc:creator>Albert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 07:20:35 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe lange gesucht, um ein Review zu finden, das den film wenigstens annähernd beschreibt. Deine ist mit Abstand die beste und stärkste in der Reihe.
Jedoch fehlen mir 2 wesentliche Punkte:

1. Die Selbstverständlichkeit und Überheblichkeit, mit der Dafoe seine Frau aus dem Krankenhaus holt, weil er der Meinung ist, sie ohne Medikamente mit seinen psychologischen Methoden besser heilen zu können...hier spricht keine rationale Überzeugung sondern die typische, männliche Arroganz für alles eine Lösung zu haben und alle Probleme auf seine Art lösen zu können.

und 2.
Lars von Trier hat einen frauenfeindliches Bild, dass auch hier deutlich wird. Denn am Ende wird in einem Rückblick deutlich, dass die Frau beim Akt in der ersten Szene ihr Kind sehen konnte, wie es aus auf den Tisch stieg und aus dem Fenster fiel. Sie sah es und tat nichts...hintergrund scheint ihr Wille zu sein, ihren Mann sexuell zu bedienen..ihn glücklich zu machen...ihn zu binden. 
In Verbindung der Beschneidung könnte man sogar meinen, dass sie ein Opfer ihrer eigenen Libido ist...sprich eine Egoistin...einnehmend...Bindung um jeden preis...ob durch leidenschaft oder gewalt (verkehrte Schuhe beim kind!)

Abschließend ist zu behaupten. Genauso wie die Natur in diesem Film als &quot;böse&quot; dargestellt wird....ist auch die Frau ein teil dieser.

Sie ist das, was keiner einer Frau zutraut....von Natur aus Böse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe lange gesucht, um ein Review zu finden, das den film wenigstens annähernd beschreibt. Deine ist mit Abstand die beste und stärkste in der Reihe.<br />
Jedoch fehlen mir 2 wesentliche Punkte:</p>
<p>1. Die Selbstverständlichkeit und Überheblichkeit, mit der Dafoe seine Frau aus dem Krankenhaus holt, weil er der Meinung ist, sie ohne Medikamente mit seinen psychologischen Methoden besser heilen zu können&#8230;hier spricht keine rationale Überzeugung sondern die typische, männliche Arroganz für alles eine Lösung zu haben und alle Probleme auf seine Art lösen zu können.</p>
<p>und 2.<br />
Lars von Trier hat einen frauenfeindliches Bild, dass auch hier deutlich wird. Denn am Ende wird in einem Rückblick deutlich, dass die Frau beim Akt in der ersten Szene ihr Kind sehen konnte, wie es aus auf den Tisch stieg und aus dem Fenster fiel. Sie sah es und tat nichts&#8230;hintergrund scheint ihr Wille zu sein, ihren Mann sexuell zu bedienen..ihn glücklich zu machen&#8230;ihn zu binden.<br />
In Verbindung der Beschneidung könnte man sogar meinen, dass sie ein Opfer ihrer eigenen Libido ist&#8230;sprich eine Egoistin&#8230;einnehmend&#8230;Bindung um jeden preis&#8230;ob durch leidenschaft oder gewalt (verkehrte Schuhe beim kind!)</p>
<p>Abschließend ist zu behaupten. Genauso wie die Natur in diesem Film als &#8220;böse&#8221; dargestellt wird&#8230;.ist auch die Frau ein teil dieser.</p>
<p>Sie ist das, was keiner einer Frau zutraut&#8230;.von Natur aus Böse.</p>
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