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	<title>Lonely People Talk A Lot &#187; Arbeit</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>Gedanken zu Dumm 3.0</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 16:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem wurde im Online Bereich der Zeit ein Intervi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vor kurzem wurde im Online Bereich der Zeit <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-03/markus-reiter-dumm-3.0" target="_blank">ein Interview mit Markus Reiter </a>verÃ¶ffentlicht, der zu seinem Buch: &#8220;Dumm 3.0&#8243; Auskunft gab und recht polemisch auf die schÃ¶ne neue Webwelt einprÃ¼gelte. Auch wenn ich mit ihm sicher nicht in allen Teilen Ã¼bereinstimme und seine Herangehensweise als zu difamierend empfinde muss ich ihm leider zum Teil durchaus zustimmen. Er hat recht, wenn er sagt,Â  nur ein kleiner Teil der Menschen nimmt Ã¼berhaupt die MÃ¶glichkeiten der Online-PrÃ¤senz wahr. Dies setzt er dann aber mit den sogenannten Eliten gleich, die schon in der Vergangenheit etwas zu sagen hatten. Dies zeugt von einer gewissen Ignoranz gegenÃ¼ber dem, was tatsÃ¤chlich im Netz passiert. Sicher, die allgemein gesellschaftliche Relevanz der von der Elite ZugehÃ¶rigen publizierten Inhalte ist hÃ¶her. Werfe ich jedoch einen Blick in die Foren und Seiten abseits des Mainstream sehe ich durchaus eine Partizipation von Menschen, die sich keinerlei Elite zugehÃ¶rig fÃ¼hlen. Beispiel Facebook: Facebook als Social Network ermÃ¶glicht den Austausch unter Gleichen. Das sind in erster Linie mal die Freunde, die sich gegenseitig Postings auf ihre Kommentare und PinwÃ¤nde setzen und sich auf diese Art und Weise austauschen, auch Ã¼ber Kontinente und GewÃ¤sser hinweg. Dies ist sicher nicht von hoher gesellschaftlicher Relevanz, aber fÃ¼r das Individum von grÃ¶ÃŸtmÃ¶glicher Relevanz. Sicher, auch in der Vergangenheit konnte ich meine Rechnungen nicht durch die GesprÃ¤che und dem Austausch mit meinen Freunden begleichen, aber sind wir in einer Zeit angelangt, in der jede Handlung auf die Ã¶konomische Dringlichkeit hin Ã¼berprÃ¼ft werden muss? Der Stammtisch, als Basiscamp des politischen Diskurs hat Ã¶konomisch auch keinen Sinn gemacht. Abgesehen vielleicht fÃ¼r den Wirt. Und genau an diesem Punkt muss ich zustimmen. Befeuert auch durch einen Abgesang der <a href="http://www.taz.de/1/netz/netzoekonomie/artikel/1/wir-nennen-es-blase/" target="_blank">TAZ auf die &#8220;Digitale BohÃ¨me&#8221;</a>, sehe ich die aktuelle Entwicklung skeptisch. Durch unseren freiwilligen und aktiven Beitrag auf aktuellen Plattformen &#8220;<span id="hauptspalte">&#8230;werden wir  zu digitalen Bauern, die fÃ¼r Lords der digitalen Wolken (&#8230;) kostenlose Inhalte bereitstellen.&#8221; Die Einzigen, die aus diesen Inhalte dann tatsÃ¤chlich Profit generieren kÃ¶nnen, sind die Plattformanbieter. Sicher, sie stellen uns Tools und Hilfsmittel zur Seite, mit Hilfe derer wir Inhalte publizieren kÃ¶nnen. Dank derer wir uns keine Gedanken Ã¼ber Speicherplatz, Dateiformat oder SchnittstellenkompatibilitÃ¤t machen mÃ¼ssen. Doch sicher nicht aus altruistischen Interessen. Sie geben uns die Tools, damit wir fÃ¼r sie die Felder bestellen. Die Ernte dieser Saat geht dann auch wieder zum Teil an uns zurÃ¼ck, indem sie Entwickler bezahlen, die noch bessere Tools fÃ¼r uns erstellen. Doch zumindest der Zehnte wird sich dabei in ihren Taschen finden. Leider fÃ¤llt es mir schwer, GegenentwÃ¼rfe zu zeigen oder bessere VorschlÃ¤ge zu bringen. Doch freue ich mich schon heute aufÂ  den Vortrag von <a href="http://cargocollective.com/codingconduct/" target="_blank">Sebastian Deterdin</a>g zum Thema: </span><a title="'Der gefÃ¤hrliche Mythos vom dezentralen Internet'  lesen" rel="bookmark" href="http://re-publica.de/10/2010/03/29/der-gefahrliche-mythos-vom-dezentralen-internet/">Der gefÃ¤hrliche Mythos vom dezentralen Internet</a> sowie auch auf die anderen VortrÃ¤ge der <a href="http://re-publica.de/10/" target="_blank">Re:publica</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Am Rande: Eventuell ist dieser Post etwas zu speziell auf meine derzeitigen Probleme beim Aufsetzen eines neuen Webangebots angelehnt. Zu meinem Erschrecken muss ich feststellen, dass ich all die Plattformen und Tools dort drauÃŸen sicher beherrsche, jedoch auf Coding-Ebene um eben wirklich etwas Neues anzubieten trotz Studium leicht Ã¼berfordert bin. Und da Ã¼berkommt mich ein leichtes Schaudern hinsichtlich der vielen Inhalte, die von Personen ins Netz gestellt werden, die dies vermutlich auch nur kÃ¶nnen, weil ihnen jemand die entsprechenden Tools gibt. Wo ist der Beitrag nachdem er einmal publiziert wurde?</em></p>

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		<title>Up in the air</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 13:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hab ihn mir angesehen. Nachdem ich mich vor ein paa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab ihn mir angesehen. Nachdem ich mich vor <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/autopiesis-oder-sammeln-fur-fortgeschrittene/" target="_blank">ein paar Wochen noch Ã¼ber die Meilensammlerei</a> geÃ¤uÃŸert habe hatte mich der Trailer schon fast dazu genÃ¶tigt den Film anzusehen. Die Sammlerei ist der Gag und auch nett in Szene gesetzt, aber die Quintessenz des Filmes ist tiefer gehend. Der einsame Berater, im Flugzeug und Flughafen zu Hause, Reden haltend Ã¼ber den &#8220;persÃ¶nlichen Rucksack&#8221;. Sein Ziel, mÃ¶glichst wenig Besitz anzuhÃ¤ufen, mÃ¶glichst wenig persÃ¶nliche Verbindungen zu nah gehen zu lassen. Ein einsamer Cowboy zu sein, der durch die PrÃ¤rie reitet. Das Einzige was er sammelt sind Meilen und vermutlich auch Geld, wobei dies nie wirklich heraus gekehrt wird. Schockierende Skizze des modernen Angestellten. Sei flexibel, dynamisch und binde dich nicht. Wer es am besten macht kommt am weitesten rum. Wer keine Verantwortung fÃ¼r Andere hat und diese auch nicht will gewinnt und kann die armen Anderen, die Verantwortung fÃ¼r Partner, Familie und Haus, fÃ¼r die Gesellschaft Ã¼bernommen haben feuern. Ein schrecklich ehrlicher Film Ã¼ber die aktuellen ZustÃ¤nde. Absolut empfehlenswert und sehenswÃ¼rdig.</p>

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		<title>Lieber Guido Westerwelle,</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 20:04:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ich bin entsetzt Ã¼ber Ihre Aussagen bezÃ¼glich Hartz I [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">ich bin entsetzt Ã¼ber Ihre Aussagen bezÃ¼glich Hartz IV &#8211; EmpfÃ¤ngern.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein konkretes Problem mit Ihren Aussagen ist einmal ein physikalisches. Ihre Aussage: &#8220;&#8230;Leistung muss sich wieder lohnen.&#8221; ist neoliberaler Bullshit. Leistung ist Arbeit pro Zeit. Bitte erklÃ¤ren Sie mir, wie sie die Leistung demnach gerecht bewerten wollen? Zeit ist 24h, ein ganz normaler Tag. Und Arbeit wird die ganze Zeit verrichtet. Selbst, wenn ich auf dem Sofa sitze und Fernsehe verrichte ich Arbeit, im Endeffekt sogar wichtige Arbeit, denn mit meiner Aufmerksamkeit sichere ich ArbeitsplÃ¤tze, ermÃ¶gliche Werbemillionen und gebe meine Aufmerksamkeit. Ok, die These ist etwas wackelig, aber dennoch finde ich Ihre Aussage extrem reiÃŸerisch. Sie argumentieren aus einer unfairen Position gegenÃ¼ber den Betroffenen.<br />
WÃ¼rden Sie jeden Job annehmen um Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten? Ich glaube, ohne Sie wirklich zu kennen, Sie haben Ihren Traumberuf gefunden. Vorsitzender einen bundesweiten Partei, Vizekanzler, AuÃŸenminister, Politiker aus Leidenschaft. In dieser Position verrichten Sie Ihre Arbeit und bringen eine gewisse Leistung. Aber es ist eine Arbeit die Sie gerne machen, die auÃŸerordentlich gut bezahlt ist und Ihnen wird fÃ¼r Ihre Aufmerksamkeit dank der von Ihnen ausgefÃ¼llten Position ein hoher monetÃ¤rer Gegenwert entgegengebracht. Aus dieser Position im obersten Bereich der Gesellschaft ist eine solche Argumentation, und sei es nur zum vorgetÃ¤uschten Schutze von unterbezahlten Arbeitnehmern, falsch, unglaubwÃ¼rdig, fast schon menschenverachtend. Diese unterbezahlten Arbeitnehmer, die vermutlich auch einer Arbeit nachgehen, die sie nicht gerne tun gegen diejenigen aufzuwiegeln, denen keine MÃ¶glichkeit gegeben wird, ihre FÃ¤higkeiten und Interessen in die Gesellschaft einzubringen, die genau Menschen wie Sie zum Vorbild hat. Grundlegend wird in unserer Gesellschaft die MÃ¶glichkeit vom TellerwÃ¤scher zum MillionÃ¤r als hÃ¶chst zu erstrebender Karriereweg, sowie als MÃ¶glichkeit fÃ¼r jeden deklariert. Dies ist grundlegend falsch und wÃ¼rde jeder von uns, diesen Weg verfolgen wollen, wÃ¤re es nur schwer mÃ¶glich, weiter unser Staats- und Rechtssystem aufrecht zu halten. Es mÃ¼ndete in der absoluten Anarchie der Selbstverwirklichung. Ich muss meine Freiheit einschrÃ¤nken um Freiheit fÃ¼r meine MitbÃ¼rger zu gewÃ¤hrleisten. Auf dieser Aussage basiert unsere Demokratie und in ihr ist der besondere Schutz SchwÃ¤cherer impliziert. Ich bitte Sie, sich diesen Satz zu merken, bevor Sie das nÃ¤chste Mal mit Aussagen, die menschlich und gesellschaftlich untragbar sind, populistische Stimmung machen.</p>
<p>Hochachtungsvoll</p>
<p>Moritz Schott</p>

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		<title>Barcamp Hamburg 09 #bchh09</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 22:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem die letzten Tage mein Rechner etwas zickig war, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nachdem die letzten Tage mein Rechner etwas zickig war, kommt mit etwas VerspÃ¤tung nun meine persÃ¶nliche, ultimative Zusammenfassung des <a href="http://www.barcamp-hamburg.de/" target="_blank">Barcamps Hamburg 2009</a> im <a href="http://www.otto.de" target="_blank">OTTO</a> Hauptquartier in Hamburg.<br />
Es war gut, witzig und einfach von der Art und Weise ne gute Freizeitgestaltung. Leider war dieses Jahr Freitag der erste Tag, der sich mir als &#8220;normaler Arbeitnehmer&#8221; nicht erschlossen hat. So blieb nur der Samstag, auch wenn der Freitag einen durchaus spannenden Sessionplan ergeben hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BILDUNG UND SOCIAL MEDIA</strong><br />
Nach der EinfÃ¼hrungsveranstaltung besuchte ich als erstes die Session zum Thema: &#8220;Bildung und Social Media&#8221; von Ralf Appelt. Ein Blick auf die PrÃ¤sentation langt grundsÃ¤tzlich und ich muss nicht nochmal extra die Inhalte der PrÃ¤sentation zusammenfassen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="__ss_2498416" style="width: 425px; text-align: center;"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" title="Nutzung von social Software an der FakultÃ¤t EPB der UniversitÃ¤t Hamburg" href="http://www.slideshare.net/ralfa/nutzung-von-social-software-an-der-fakultt-epb-der-universitt-hamburg">Nutzung von social Software an der FakultÃ¤t EPB der UniversitÃ¤t Hamburg</a></p>
<p style="text-align: center;"><object style="margin:0px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=bchh09-socialmedia-epb-091114051415-phpapp02&amp;stripped_title=nutzung-von-social-software-an-der-fakultt-epb-der-universitt-hamburg" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin:0px" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=bchh09-socialmedia-epb-091114051415-phpapp02&amp;stripped_title=nutzung-von-social-software-an-der-fakultt-epb-der-universitt-hamburg" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">documents</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/ralfa">UniversitÃ¤t Hamburg</a>.</div>
</div>
<p style="text-align: justify;">Lieber gehe ich auf die Nachfragen und die Diskussion nach der PrÃ¤sentation ein. Fakt ist, es gibt keine eierlegende Wollmilchsau fÃ¼r den Bildungsbereich. Im Endeffekt ist es ein bunter Werkzeugkasten, aus dem Dozenten, Studenten, Lehrer und SchÃ¼ler sich selbststÃ¤ndig bedienen kÃ¶nnen und die Auswahl der gewÃ¤hlten Werkzeuge auf folgende Parameter beschrÃ¤nken: Bedienbarkeit, Akzeptanz und Relevanz. Leider wurde der Punkt Relevanz zu wenig beachtet. Social Media sollte heute nicht nur bedeuten, dass ich alles was ich zu einem bestimmten Thema gefunden habe mit jedem teile, sondern das gesammelte Inhalte auch bewertet werden und nur die relevantesten Punkte (basierend auf basisdemokratischer Entscheidung aller Nutzer (daher Akzeptanz)) allen zugÃ¤nglich sind, ohne dass man sich durch all die Dokumente klicken muss um am Schluss seine Quintessenz zu entnehmen. Im Endeffekt geht es genau darum, die richtige Aggregation der Inhalte zu finden, so dass man mÃ¶glichst viel Inhalt und Hintergrund aufnehmen kann. Ob wir mit Social Media dort wirklich was erreichen kÃ¶nnen? Gibt es da drauÃŸen DoppelgÃ¤nger, die so ticken wie ich es tue? Die ein Ã¤hnliches Lernbild haben? Kann mir jemand die Arbeit der Aggregation abnehmen und mich dort entlasten, so dass ich anschlieÃŸend besser und mehr lernen kann?</p>
<p style="text-align: justify;">Gegen Ende der Session driftete die Runde etwas in Richtung Social Media und Lehrer ab. Pauschal wurden alle Lehrer mit fehlendem Wissen und VerstÃ¤ndnis fÃ¼r Social Media Plattformen abgestempelt. Allerdings wurde noch auf das <a href="http://www.loveitorchangeit.com/2009/07/06/educamp-in-hamburg-2010/" target="_blank">EduCamp im Hamburg</a> <a href="http://twitter.com/ec10hh" target="_blank">hingewiesen, </a>welches vom 5.+6. Februar stattfinden soll. Wenn ich Zeit habe werde ich dort hingehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />
GOOGLE WAVE</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Google Wave Session war zwar gut besucht, aber leider habe ich dort nichts neues erfahren. <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/google-wave-uberwaltigend/" target="_blank">Meine persÃ¶nliche EinschÃ¤tzung</a> zu Wave hat sich seit dem letzten Eintrag zu diesem Thema nicht wirklich geÃ¤ndert.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>TWO FOR FASHION</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie letztes Jahr auch haben die Social Media Mitarbeiter von <a href="http://www.otto.de" target="_blank">Otto</a> den <a href="http://www.twoforfashion.de" target="_blank">Two for Fashion</a> Blog vorgestellt. Nachdem es im letzten Jahr noch um den Blog an sich ging und die Bewertung bezÃ¼glich der Besucherzahlen wurde das Projekt mittlerweile in den Regelbetrieb Ã¼berfÃ¼hrt und stellt ein angesehenes Onlinemedium im Gesamtonlinemarketingfundus des Ottokonzerns dar.<br />
Dieses Jahr die spannende Frage: &#8220;Wie kann ich fÃ¼r Social Media finanziell rechtfertigen? Wie kann ich die Conversion berechnen?&#8221; Leider konnte diese Frage niemand im Auditorium richtig gut beantworten. Da die bloÃŸe Verlinkung zu einer Shoppingsite nicht wirklich darstellt, wie hoch die QualitÃ¤t der BeitrÃ¤ge und EintrÃ¤ge, die QualitÃ¤t der Leser und Kommenteure ist. Im Gegensatz zu reinen Above The Line Werbekonzepten gibt es keine wirklichen Werbeequivalenzwerte, vermutlich einfach noch nicht. Eines ist klar, der klassische Conversion- bzw. Affiliateansatz der Online-Werbung ist hier nicht durchsetzbar, da der Social Media Bereich in der Regel keine direkten Kaufimpulse auslÃ¶st, sondern eher eine Schnittstelle der Firmen darstellt, sich nach AuÃŸen zu Ã¶ffnen um mit den Kunden zu kommunizieren, was grundsÃ¤tzlich auch bedeutet sich mit Kritik auseinander zu setzen. Zu dem ganzen Thema habe ich mich <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wie-sich-organisationen-im-marketing-anpassen-sollten/" target="_blank">jedoch vor lÃ¤ngerem ausgelassen</a> und mÃ¶chte hier bei der kurzen Zusammenfassung bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Two For Fashion Session war es Zeit Mittag zu essen und ein paar GesprÃ¤che abseits von Sessions zu fÃ¼hren. Dies Ã¼berdauerte auch den anschlieÃŸenden Sessionblock. So blieb nur noch eine Session, die mich wirklich interessierte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>FACEBOOK CONNECT</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="__ss_2512436" style="width: 425px; text-align: center;"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" title="Hamburg Barcamp: Facebook Connect" href="http://www.slideshare.net/Tribal_DDB_Hamburg/hamburg-barcamp-facebook-connect">Hamburg Barcamp: Facebook Connect</a><object style="margin:0px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=091114fbconnectbchh09-091116130053-phpapp02&amp;stripped_title=hamburg-barcamp-facebook-connect" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin:0px" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=091114fbconnectbchh09-091116130053-phpapp02&amp;stripped_title=hamburg-barcamp-facebook-connect" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/Tribal_DDB_Hamburg">Tribal DDB Hamburg</a>.</div>
</div>
<p style="text-align: justify;">Der Ansatz fÃ¼r diese Session von Hertje Brodersen von Tribal DBB war der Punkt, dass wir so viel im Netz unterwegs sind und so viele unterschiedliche Logins beherrschen mÃ¼ssen, so dass eine konstante und konsitente IdentitÃ¤t die Nutzbarkeit deutlich erhÃ¶hen wÃ¼rde. Zumindest aus Usersicht. Aus Sicht von Unternehmen ist es natÃ¼rlich auch interessant, das Profil des Kunden zu kennen. Seine Interessen, seine Freunde, seine Leidenschaft. Auch dem Kunden kann es von Vorteil sein, wenn er seinen Kontakten von allen Seiten die er besucht hat, Inhalte empfehlen kann. Genau hier setzt Facebook Connect an. Es geht schnell, ich kann auf ein existierendes Login zurÃ¼ckgreifen und dieses &#8220;Ã¼berall&#8221; verwenden. Im Endeffekt ist dies eine weitere Ausbaustufe des <a href="http://openid.net/" target="_blank">OpenID</a> Ansatzes nur diesmal mit mehr Power. Facebook ist mittlerweile immerhin das grÃ¶ÃŸte Netzwerk der Welt mit Ã¼ber 300 Mio Nutzern. Wenn ich diesen Nutzern keine zusÃ¤tzlichen Schwellen in den Weg lege, besteht eine grÃ¶ÃŸere Wahrscheinlichkeit diese auf meine Inhalte zu lenken. Irgendwie ist der Ansatz auch fÃ¼r mich ganz nett. Wenn ich mir vorstelle heute bei einem Shop einzukaufen, bei dem ich noch nie eingekauft habe und dort dann meine Adresse nicht mehr eingeben muss, sondern diese aus Facebook ziehen kann, spare ich mir mit Sicherheit ein paar Minuten. Dies auf ein Jahr hochgerechnet, ein paar Stunden. Im Endeffekt spare ich aber auch dem Internt weitere Redundanzen. Ich reduziere den Informationsoverhead. Das ist der praktische Teil. Meine Interessen und Leidenschaften mÃ¶chte ich nicht unbedingt in UnternehmenshÃ¤nden wissen um dementsprechend individualisierte Werbung zu erhalten. Das grÃ¶ÃŸte Problem, wirklich mit einer einzigen ID durchs Netz zu kommen sehe ich im Moment grundsÃ¤tzlich darin, dass Facebookprofile und auch die Profile in anderen Netzwerken gefÃ¤lscht werden kÃ¶nnen. Wenn ich einen Webshop betreiben wÃ¼rde und Kunden ermÃ¶glichen wÃ¼rde, sich mit Facebook Connect einzuloggen bestÃ¼nde die Gefahr, dass es ein Fakeprofil ist und ich die Ware an jemanden sende, der am Ende nicht zahlt. Diese Sicherheit hÃ¤tte ich nur mit der Kombination von Bezahlmethoden wie PayPal, Kreditkarte oder Vorabzahlung. Ansonsten wÃ¼rde mir fÃ¼r diese Anbindung derzeit noch das Vertrauen fehlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies war die letzte Session und anschlieÃŸend hat es auch gelangt und ich hab mich wieder auf den Heimweg gemacht. NÃ¤chstes Jahr werde ich gerne wieder teilnehmen. Davor kommt am 2. Dezember erst mal die nÃ¤chste <a href="https://www.xing.com/events/twittnite-hamburg-2-12-2009-422442" target="_blank" class="broken_link">Twittnite</a>, das <a href="http://twitter.com/twittgluehenHH" target="_blank">TwitterglÃ¼hweintreffen</a> und das <a href="http://www.loveitorchangeit.com/2009/07/06/educamp-in-hamburg-2010/" target="_blank">EduCamp.</a> Und was sonst noch passiert wird man mit Sicherheit hier lesen kÃ¶nnen. <a href="http://blog.kassenzone.de/2009/11/16/barcamp-hamburg-2009-die-abrechnung/" target="_blank">Ich kann auch noch die zahlenmÃ¤ÃŸige Zusammenfassung zum Barcamp Hamburg empfehlen.</a></p>

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		<title>Die deutsche Bahn, Verarschung am Kunden</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 18:14:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mein Hauptberuf beschÃ¤ftigt sich mit dem Vertrieb von  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Mein Hauptberuf beschÃ¤ftigt sich mit dem Vertrieb von Software. Nebenbei bin ich allerdings MÃ¶belpacker, Postbote, Schreiner, Autor, Redakteur, DJ und nicht zuletzt FahrkartenverkÃ¤ufer.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Wenn ich in meiner Kindheit und Jugend alleine oder mitmeiner Familie irgendwohin reisen wollte, ging ich an den Bahnschalter des nÃ¤chsten Bahnhofs und kaufte beim netten Angestellten hinter dem Schalter eine Fahrkarte. Neben der Fahrkarte wurde ich in der Regel auch noch Ã¼ber die UmstÃ¤nde der Reise aufgeklÃ¤rt. Abfahrt, Ankunft, Anzahl und Orte des Umstiegs, Dauer des Aufenhalts und die besten MÃ¶glichkeiten zur RÃ¼ckfahrt. So war es damals.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Heute bin ich der Angestellte am Schalter.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Im Netz suche die besten Verbindungen. Die Suche hÃ¶rt sich zwar wie Arbeit an, ist es aber nicht. Im Endeffekt vertrau ich auf die Logik der Maschine. In diesem blinden Gottvertrauen habe ich mit Sicherheit die eine oder andere ungÃ¼nstige Verbindung gewÃ¤hlt. UngÃ¼nstige Verbindungen sind all jene, die sowieso immer VerspÃ¤tung haben, oder zwecks ÃœberfÃ¼llung aus allen NÃ¤hten zu platzen drohen. Der eine oder die andere mÃ¶chte anmerken: â€žJa, wieso reservierst du dann nicht?â€œ WÃ¼rd ich ja gerne machen, aber teils einfach nicht mÃ¶glich. Obwohl man dafÃ¼r zahlt ist eine Reservierung ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr durchfÃ¼hrbar. Was bedeutet das? Dem freiberuflichen Hobby-Schalterbeamten geht die DÃ¼se.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bekomme ich dennoch einen Sitzplatz?<br />
Ist der Zug Ã¼berfÃ¼llt?<br />
Wie lange muss ich im Falle des Falles stehen?<br />
Was ist, wenn zusÃ¤tzlich VerspÃ¤tungen hinzukommen?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Diese Fragen kreisen ununterbrochen in meinem Kopf und machen bereits die Warterei am Bahngleis zur Folter. Wieso liebe Bahn gÃ¶nnt ihr uns nicht mehr Freiraum? Mehr Platz? Eine bequemere Reise? Wenn ihr eh nur eine bestimmte Anzahl von SitzplÃ¤tzen habt, dann setzt auf verpflichtende Reservierungen und rechnet sie in den Preis ein. Oder ihr pfeift ganz drauf. Lasst Reservierungen einfach nicht mehr zu. Wir Bahnfahrende sind zivilisierte Menschen. Wie verstehen es, fÃ¼r alte, kranke, behinderte oder schwangere Menschen aufzustehen um ihnen einen Platz anzubieten. Aber hÃ¶rt auf Reservierunen anzubieten, die dann nicht mehr mÃ¶glich sind und wenn man dann im Zug sitzt freut man sich, die BuchungsgebÃ¼hr gespart zu haben. Ich wÃ¼rde mir lieber den Nervenkitzel sparen. Oder die DemÃ¼tigung von einem hochnÃ¤sigen Platzreservierer unfreundlich darauf hingewiesen zu werden, dass dies sein Platz sei und ich mich gefÃ¤lligst gepflegt verpissen solle, was mir den eigentlich einfiele, mich hier ab zu setzten, obwohl ich doch sehe, der Platz sei reserviert. In diesen Momente trauere ich meinem fehlenden Aggressionspotential nach, ziehe den Hut, verbeuge mich und nehm den Platz auf dem Gang.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zugfahren, immer ein Erlebnis. Nur leider nicht immer ein gutes.</p>

<!-- Wordpress Connect Modules v1.02 -->]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wie sich Organisationen im Marketing anpassen sollten</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 20:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Geister die ich rief]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich schreibe ich in diesem Blog weniger Ã¼ber Ei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eigentlich schreibe ich in diesem Blog weniger Ã¼ber Einblicke, die mit meinem Beruf, bzw. mit meinem professionellen Leben zu tun haben. Auf der anderen Seite wÃ¤re es auch doof sowas vollstÃ¤ndig aus einem persÃ¶nlichen Blog herauszuhalten, denn immerhin ist die PersÃ¶nlichkeit sowohl durch mein privates wie auch berufliches Leben beeinflusst. Eigentlich ist eine Unterteilung nach &#8220;privat&#8221; und &#8220;beruflich&#8221; bescheuert und deshalb die folgende AusfÃ¼hrung voller Teil meines Lebens:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Welt in der wir leben</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Leben bedeutet <strong>Lebensunterhalt-fÃ¶rdernd</strong> und <strong>Nicht-Lebensunterhalt-fÃ¶rdernd</strong>. Die Grenze ist flieÃŸend. WÃ¤hrend ich <strong>Lebensunterhalt-fÃ¶rdernd</strong> den Beruf zuordne, denn dort verdiene ich das Eigentum, welches mich anschlieÃŸend bemÃ¤chtigt meiner Freiheit nach zu gehen, sehe ich alles was ich mit meiner Freiheit anstelle <strong>Nicht-Lebensunterhalt-fÃ¶rdernd</strong>. Und schon verschwimmen die Grenzen. Niemand lebt allein vom Geld. Deshalb sind Nicht-Lebensunterhalt-fÃ¶rdernde TÃ¤tigkeiten nicht zwingend nicht lebensunterhaltend. Nehmen wir den Einkauf von Lebensmitteln. Ohne Lebensmittel kein Leben, dennoch muss ich bevor ich Lebensmittel konsumieren kann, Eigentum erworben haben, dass anschlieÃŸend eingesetzt werden, sprich konsumiert werden kann. Eine Wohnung suchen und dafÃ¼r Miete oder Pacht entrichten. Auch das sind keine TÃ¤tigkeiten, die Lebensunterhalt-fÃ¶rdernd sind, aber die fÃ¼r den Unterhalt des Lebens zwingend notwendig sind. Essen, Trinken und Wohnen, stellen die Minimalkonfiguration und das zwingend Notwendige dar, was zum Leben benÃ¶tigt wird. Wirklich?</p>
<p style="text-align: justify;">Was bin ich ohne andere Menschen, die mich umgeben? Am Leben, aber mehr auch nicht. Aus diesem Grund sollten den Lebensunterhalt-fÃ¶rdernden MaÃŸnahmen alle zugerechnet werden, die sich auf die Interaktion mit anderen Menschen beziehen. Denn: Meine Arbeit bekomme ich nach einem VorstellungsgesprÃ¤ch mit einem Personalmitarbeiter oder nach einem GesprÃ¤ch mit einem Kunden. Mein Essen bekomme ich nach einem GesprÃ¤ch mit einem VerkÃ¤ufer. Den Zuschlag fÃ¼r meine Wohnung erhalte ich nach einem Termin mit dem Makler oder dem Vermieter. Solange ich mich nicht in die Welt der Selbstversorgung begebe, derer ich mich nur bedingt befÃ¤higt sehe, ist alles, was Lebensunterhalt-fÃ¶rdernd ist auf der Interaktion mit Mitmenschen aufgebaut.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Welt der Unternehmen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Was fÃ¼r mich persÃ¶nlich gilt, gilt umso mehr fÃ¼r die Person des Unternehmens, oder um es genauer auszudrÃ¼cken, fÃ¼r die <strong>juristische Person</strong> des Unternehmens. Ein Unternehmen ist keine <strong>natÃ¼rliche Person</strong>, da es die oben genannten Dinge: Essen, Trinken und Wohnen nicht benÃ¶tigt, <span style="text-decoration: line-through;">was zahlreiche Briefkastenfirmen beweisen</span>. Ein Unternehmen ist eine Einrichtung deren einzige Daseinsberechtigung die Erreichung eines festgelegten Ziels ist. Ob dieses Ziel jetzt ein Produkt oder eine Dienstleistung ist, ist von untergeordneter Bedeutung. Um dieses Ziel zu erreichen muss die juristische Person von natÃ¼rlichen Personen gesteuert werden, da sie selbst nichts kann. Die Aktionen der juristischen Person des Unternehmens werden durch natÃ¼rliche und mit natÃ¼rlichen Personen definiert. Die Daseinsberechtigung fÃ¼r ein Unternehmen ist die Erreichung eines Zieles. Um diese Ziel zu erreichen wird es in Unterziele unterteilt. Diese Unterziele werden im Unternehmen in der Organisation reflektiert. Die jeweilige Organisationseinheit ist hochspezialisiert und verfolgt ihr &#8220;Unterziel&#8221; um damit ihren Beitrag fÃ¼r die Erreichung des Gesamtziels  des Unternehmens zu leisten. Diese Organisationseinheiten sind die Abteilungen des Unternehmens. So arbeitet die Entwicklung daran, die Technologie fÃ¼r das eigentliche Ziel zu entwickeln. Die Personalabteilung stellt in Abstimmung fÃ¼r alle anderen Abteilungen Mitarbeiter  ein und kÃ¼mmert sich um die Belangen der natÃ¼rlichen Personen im Unternehmen. Die Finanzabteilung kÃ¼mmert sich um den Kapitalfluss und die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Sprich, dass nicht mehr Kapital verbraucht wird, als eingenommen wird.. Der Vertrieb kÃ¼mmert sich um die Distribution der Produkte und Dienstleistungen. Aber was macht das Marketing?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Welt des Marketing</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Marketing hat im Bezug auf das Gesamtziel eine groÃŸe Bedeutung fÃ¼r das Unternehmen. Auf der einen Seite hat es durch die Marktforschung ein Instrument, das es befÃ¤higt zu Ã¼berprÃ¼fen, ob das Ziel des Unternehmens Ã¼berhaupt gefragt ist. Ist das Ziel ein Ziel, das mit den Zielen von Individuen auf dem Markt, also potentiellen Kunden Ã¼bereinstimmt? Desweiteren ist das Marketing verantwortlich fÃ¼r die Kommunikation des Ziels. Diese Kommunikation erfolgt unter anderem durch Werbung. Werbung fÃ¼r das Ziel, Werbung fÃ¼r das Unternehmen und Werbung fÃ¼r die sich daraus ergebenden Produkte und Dienstleistungen, die es an den Mann zu bringen gilt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wenn ein Unternehmen nicht das<span style="text-decoration: line-through;">, fast schon altruistische </span>Ziel eines Produkts, oder einer Dienstleistung verfolgt, das die Welt besser macht, dann sollte es verschwinden und wird hoffentlich vom Markt dafÃ¼r abgestraft. Um aber noch einmal darauf zurÃ¼ck zukommen was Ziele sind, behaupte ich, dass alles, was auf dem Markt durch Kunden nachgefragt wird und von Unternehmen befriedigt wird, ein heheres Ziel <span style="text-decoration: line-through;">und somit fast ausschlieÃŸlich altruistisch</span> ist.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Doch zurÃ¼ck zum Marketing. Die Marktforschung kann dem Unternehmen helfen, sein Ziel zu adjustieren oder Ã¼berhaupt erst zu definieren. Das Marketing kann das fertige Produkt bewerben. Das Marketing kann in EinzelfÃ¤llen nur das Unternehmen bewerben, ohne das ein Produkt oder eine Dienstleistung mit dieser Werbung einhergeht. Immerhin braucht jedes Unternehmen auch fÃ¤hige Mitarbeiter und dafÃ¼r einen gewissen Bekanntheitsgrad um die entsprechenden fÃ¤higen Mitarbeiter auf sich aufmerksam zu machen. Die Kommunikation des Produkts, der Dienstleistung oder des Ziels der Unternehmung. Die Kommunikation muss dem Ansprechpartner angemessen sein, damit dieser sie auch versteht. Das Ziel des Marketing liegt darin, dem Kunden auf einfache, unmissverstÃ¤ndliche Art ein BedÃ¼rfnis zu vermitteln. Des Weiteren muss ihm mitgeteilt werden wie und wo er dieses BedÃ¼rfnis befriedigen kann. RÃ¼cklauf gab es so gut wie nicht. Ausnahme stellt die klassische PR-Arbeit des Marketing dar. In der PR liegt ein Schwerpunkt auf der Kommunikation mit Medien. Medien sind Multiplikatoren von Kommunikation. Sie sind redaktionell gefÃ¼hrt und diese Redaktion steht fÃ¼r ihre Datenvermittlung. Dieser Datenvermittlung liegt ein gewisser Anspruch an sich selbst zu Grunde und wenn dieser Anspruch zu einer bestimmten Zahl von Lesern gefÃ¼hrt hat, dann lasten auch diese Kunden auf der Redaktion, da sie genau diese Nachfragen dieser treuen Kunden befriedigen will. Da die Reichweite von Medien Zielgruppen-gerichtet ist, bildet die PR einen RÃ¼ckkanal fÃ¼r Journalisten und Redakteure, die weitere Fragen stellen dÃ¼rfen um den Inhalt in mundgerechte StÃ¼cke fÃ¼r ihre Kunden zu packen.</p>
<p style="text-align: justify;">So lÃ¤uft es klassisch. Eine Eins-zu-Eins-Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen hat es nicht gegeben. Einzige MÃ¶glichkeit fÃ¼r den Kunden in Kontakt mit dem Unternehmen zu treten war die Nutzung von Anschriften und Telefonnummern, die den schÃ¶nen Namen &#8220;Kundendienst&#8221; tragen. Kundendienst bedeutet UnterstÃ¼tzung und soll dem Kunden mit dem Produkt behilflich sein, wenn er damit nicht zurecht kommt. Der Kundendienst oder auf neudeutsch Support ist in meinen Augen jedoch in erster Linie ein Ãœbel auf das Unternehmen gerne verzichten wÃ¼rden. Denn Support muss nur dort erbracht werden, wo das eigene Produkt SchwÃ¤chen aufweist (ein Benutzerhandbuch ist auch Teil des Produkts). Gesetzliche RÃ¼ckgaberechte oder die Gefahr den Kunden an einen Mitbewerber zu verlieren, sind die einzigen GrÃ¼nde, weshalb ein Unternehmen Support anbietet. In einer Welt ohne Konkurrenz und gesetzliche RÃ¼ckgaberechte gÃ¤be es keinen Support. Es gÃ¤be nur Service. Service wÃ¼rde eine zusÃ¤tzliche Einnahmequelle fÃ¼r das Unternehmen bedeuten und somit in den Bereich der Dienstleistungen am Kunden fallen und so Ã¤hnlich einer Versicherung eine Risikominimierung fÃ¼r den Kunden darstellen, welche durch eine Streuung des Risikos durch den Produzenten auf viele Kunden ermÃ¶glicht wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die neue Welt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die grÃ¶ÃŸten epochalen Ã„nderungen waren immer bedingt durch technologische Weiterentwicklungen der Menschheit, also der Gesamtheit der natÃ¼rlichen Personen auf diesem Planeten. Angefangen von der Technologie des Ackerbaus, Ã¼ber Buchdruck und Maschinisierung hin zum Internet. Technologie stellt keine epochale Ã„nderung dar. Jedoch ist sie der AuslÃ¶ser fÃ¼r alle epochalen SprÃ¼nge die sich durch den Einfluss der Technologie auf das individuelle Leben der Gesellschaft ergeben und der Gesellschaft neue TÃ¤tigkeiten und BedÃ¼rfnisse ermÃ¶glichen. Den epochalen Wendepunkt an dem wir uns derzeit befinden ist die Erfindung des Internets. Der Einfluss immens und erfordert Anpassungen in unserem bisherigen Leben. Anpassungen <strong>durch uns</strong>, <strong>von uns</strong> und <strong>fÃ¼r uns</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Anpassungen die <strong>durch uns</strong> gemacht werden sind der Einsatz und die Entwicklung der Technologie. Ob Gutenberg, Watt oder Edison jede ihrer Erfindungen minderte den Arbeits- und Materialeinsatz des Einzelnen zur Erreichung eines bestimmten Ziels (Information, mechanische Energie oder Licht). Das Internet ist eine Technologie, die eine end-to-end Kommunikation ermÃ¶glicht, so dass jeder Mensch sowohl Sender als auch EmpfÃ¤nger sein kann und Ã¼ber ein hochdynamisches Netzwerk mit allen und jedem kommunizieren kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Anpassungen die <strong>von uns</strong> gemacht werden sind Anpassungen, die wir an unseren AblÃ¤ufen und Prozessen vornehmen um die Technologie zu nutzen. Wir als Individuen passen uns relativ schnell an, bezogen auf die Sachen die notwendig sind. Statt Briefen schreibe ich jetzt Email, statt Zeitung lese ich jetzt Internetmedien (kommerzielle und redaktionelle Medien) mein Bankschalter ist jetzt ein vernetzter Rechner, egal ob Online-Banking, Geldautomat oder Kontoauszugsdrucker. Statt Treffen zum Sprechen kann ich jetzt Sprechen ohne zu Treffen. Das sind sicherlich nicht alle MÃ¶glichkeiten, die uns die Technologie bietet, aber die ersten MÃ¶glichkeiten die eine Substition bisheriger TÃ¤tigkeiten und Zwecke ermÃ¶glichen und uns das Leben erleichtern (Schnellerer Datenaustausch, Zugriff auf mehr Daten, spontanere Treffen).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>FÃ¼r uns</strong> sind Anpassungen, die aufbauend auf einer Technologie gemacht werden. Wenn eine Technologie fÃ¼r uns angepasst wird, wie eben der Buchdruck, der allen die MÃ¶glichkeit des Zugangs zu Wissen ermÃ¶glicht, dann ist ein epochaler Schritt vollzogen, der die Gesamtheit der natÃ¼rlichen Personen auf eine neue Stufe hebt. Jedoch muss bevor jeder die Technologie nutzen kann, Neues erlernt werden, im Falle des Buchdrucks, das Lesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gehen wir nun zurÃ¼ck auf die Erfindung des Internets. Wo sind wir und wohin bewegen wir uns? Diese Frage kann ich nicht beantworten und ich bezweifle, dass sie irgendjemand anderes beantworten kann. Wenn ich das zuvor beschriebene Schema darÃ¼berlege sind wir irgendwo zwischen <strong>von uns</strong> und <strong>fÃ¼r uns</strong>. Als Gemeinschaft. Wenn ich mir Unternehmen ansehe sind sie irgendwo bei <strong>von uns</strong>. Noch ist das Hauptziel der Unternehmen, vom Einsatz der Technologie zu profitieren und die Unternehmensprozesse an die Technologie anzupassen. Sicher, einige Unternehmen entwickeln Produkte die auf Technologien aufbauen, aber immer einen Schritt langsamer als sich die Entwicklung in der Gemeinschaft darstellt. Erst nachdem eine Technologie eine gewisse Reife auf dem freien Markt erlangt hat, wird sie auch von juristischen Personen eingesetzt. Hatten vor einigen Jahren unterschiedliche Unternehmen noch nicht einmal Internetauftritte oder Onlineanlaufstationen, so waren sie hier unter Zugzwang gesetzt und mittlerweile sind Internetauftritte und OnlinekontaktmÃ¶glichkeiten vorhanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur ist die Technologie weiter gezogen. Hin zum sogenannten Web2.0. Web2.0 bedeutet echte end-to-end Kommunikation. Die Unternehmen sind erneut nicht darauf vorbereitet. End-to-end Kommunikation ist in der Organisation eines Unternehmens im Marketing zu suchen. Wie oben im Abschnitt: <strong>Die Welt des Marketing, </strong>beschrieben ist das Marketing das zentrale Kommunikationsinstrument des Unternehmens. Doch da es bisher keine echte Kommunikation betrieben hat, sondern nur Daten versendet hat und mit Ausnahme weniger RÃ¼ckkanÃ¤le, wie eben in der PR durch Medienvertreter, geduldet hat, konnte keine echte Kommunikation entstehen. <strong>Die neue Welt </strong>ist weiter als die Unternehmen oder deren Marketing. In der neuen Welt wird kommuniziert zwischen wem auch immer, Ã¼ber was auch immer. Das Marketing hat die Steuerung verloren. Hochglanzanzeigen alleine begeistern nicht mehr. Sponsoring verpufft, denn das unterstÃ¼tzte Team / Objekt ist unbeliebt. PlÃ¶tzlich entsteht eine Kommunikation um das Unternehmen herum, die sich allerdings um die Produkte und Ziele des Unternehmens dreht. <strong>Bad PR</strong>? Wohl eher bad <strong>SR</strong>? SR fÃ¼r <strong>Social Relation</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Neuaufbau des Marketing</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Marketing fÃ¼r das Web 2.0 muss umgebaut werden. Eigentlich das gesamte Unternehmen, da jedoch die Kommunikation einzig und allein vom Marketing Ã¼bernommen wird, welches hierauf spezialisiert ist stelle ich mir die neue Kommunikation folgendermaÃŸen  vor:</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt auf der einen Seite <strong>die Marktforschung</strong> die weiterhin das tut, was sie bisher getan hat. Nur umfÃ¤nglicher. Sie sammelt auch subjektive Meinungen aus Foren, Blogs und anderen Plattformen, die die Meinung einzelner Darstellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann gibt es <strong>das Produktmarketing</strong>. Hier sollte nun darauf geachtet werden, Produkte leicht verstÃ¤ndlich fÃ¼r alle Kunden zu prÃ¤sentieren. Dort werden die Produktabbildungen und Beschreibungen angefertigt. Ich mÃ¶chte hier alles beim Alten lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">DarÃ¼ber sollte speziell fÃ¼r VerbrauchsgÃ¼ter <strong>ein Trademarketing</strong> vorhanden sein, um die Zielgruppe der HÃ¤ndler gezielt auf den Verkauf der Produkte vorzubereiten. Speziell bei Produkten mit einer hohen BeratungsintensitÃ¤t im Laden oder an der Theke sollte der HÃ¤ndler so gut vorbereitet werden, dass er sowohl selbst Umsatz macht, als auch dem Unternehmen zu Umsatz verhilft. Das Trademarketing sollte nicht nur auf die Weisheiten der eigenen Mitarbeiter vertrauen, die nicht selten eine gewisse Produktblindheit an den Tag legen, sondern sollte auch auf die Hinweise und Tips der HÃ¤ndler achten, die ihm RÃ¼ckfragen vor der unmittelbaren Kaufentscheidung des Kunden zurÃ¼ckgeben kÃ¶nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch <strong>PR</strong> hat weiterhin seine Berechtigung. Zur AufklÃ¤rung von Medienpartnern, VerbÃ¤nden und Vereinen, sowie deren AngehÃ¶rige. Sowie zur internen Kommunikation von Neuerungen, Firmenmitteilungen oder Richtlinien.</p>
<p style="text-align: justify;">Als weitere Unterordnung einer Marketingabteilung wÃ¼rde ich eine, wie ich sie bereits genannt habe <strong>SR</strong>, also <strong>Social Relation Abteilung </strong>einrichten. Was macht die Social Relation Abteilung? Die Social Relation Abteilung kÃ¼mmert sich einzig und allein um die Direktkommunikation mit natÃ¼rlichen Personen: Kunden, Mitarbeitern und Mitmenschen. Die Mitarbeiter des Unternehmens mÃ¼ssen durch die SR-Abteilung soweit unterrichtet sein, dass jeder Mitarbeiter nach auÃŸen Ã¼ber die Firma sprechen kann und all die nach auÃŸen gegebene Information authentisch und verlÃ¤sslich ist. Denn wo Offenheit regiert, herrscht Vertrauen. Wer sich seinen Mitmenschen Ã¶ffnet, erhÃ¤lt Vertrauen. Dieses Vertrauen schlÃ¤gt sich nicht unbedingt in hÃ¶heren AbsÃ¤tzen nieder, aber es trÃ¤gt zur Treue und Zufriedenheit der Kunden bei und treue Kunden empfehlen die Produkte und Dienstleistungen gerne weiter. Das gleiche gilt fÃ¼r zufriedene Mitarbeiter, die Vertrauen in ihren Arbeitgeber, also das Unternehmen haben. Wenn der Mitarbeiter seine Ziele in den Zielen des Unternehmens wiederfindet identifiziert er sich mit dem Unternehmen und ist bereit, vollen Einsatz zu bringen und nach auÃŸen gut Ã¼ber das Unternehmen, die Kollegen und deren Produkte zu sprechen. Sind die Mitmenschen im Bilde Ã¼ber das Unternehmen verhindert dies mÃ¶gliche Anfeindungen und Proteste. Proteste und Anfeindungen kÃ¶nnen nur entstehen wo Fehler gemacht werden oder fehlende Transparenz Platz fÃ¼r Spekulationen lÃ¤sst. Social Relation bedeutet folglich im grÃ¶ÃŸeren Zusammenhang auch Social Responsibility. Soziale Verantwortung. Verantwortung fÃ¼r Mitarbeiter, fÃ¼r die Produkte und Dienstleistungen und fÃ¼r die Kunden und darÃ¼ber hinaus Verantwortung gegenÃ¼ber der Gesellschaft die dem Unternehmen Ã¼berhaupt erst die Daseins-Berechtigung erteilt.</p>

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		<title>Review: UX Camp Berlin 09 #uxcb09</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 21:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[technik]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[UX Camp Berlin 2009. Ein Wochenende irgendwo in Berlin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://uxcamp.mixxt.de/" target="_blank">UX Camp Berlin 2009</a>. Ein Wochenende <a href="http://maps.google.com/maps?daddr=Rudower+Chaussee,+Berlin,+Germany&amp;dirflg=&amp;saddr=alexanderplatz,+berlin&amp;f=d&amp;hl=en&amp;sll=52.43214,13.532538&amp;sspn=0.009027,0.021887&amp;ie=UTF8&amp;t=h&amp;z=12" target="_blank">irgendwo in Berlin</a>, eigentlich ab vom SchuÃŸ.  Konzentration. Die Organisation spitze. Viele groÃŸe RÃ¤ume fÃ¼r Sessions und schnelles WLAN. Dazu gute und groÃŸzÃ¼gige Verpflegung und eine Vielzahl interessanter Teilnehmer. Was will man mehr?</p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Wieso UX Camp Berlin?</strong></h4>
<p style="text-align: justify;">Um diese Frage zu beantworten sollte ich fÃ¼r alle nicht eingeweihten erst erlÃ¤utern was UX Camp Ã¼berhaupt bedeutet. UX steht fÃ¼r User Experience und das Camp stellt in bester <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp" target="_blank">Barcamptradition</a> ein Camp zum Thema User Experience dar. User Experience im Bereich Software oder Web. Auch wenn ein paar Teilnehmer aus anderen Bereichen anwesend waren lag der Schwerpunkt auf dem Bereich des User Interface Designs, Information Architecture, Usability und Prototype Engineering. Wenn ich diese WÃ¶rter ausspreche ergibt sich im Gegensatz zu der einleitenden Frage eher die Folgefrage: &#8220;Was will ich dort?&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Als ehrliche Antwort kann ich nur sagen: Input.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider wurde dieses Ziel nicht erfÃ¼llt. Dennoch reichen die Sachen die ich erfahren habe zumindest dazu ein Fazit zu geben.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ich bereue nichts. Ich hatte viele nette und informative GesprÃ¤che. Ich traf Freunde, ehemalige Kommilitonen und Bekannte von frÃ¼heren Barcamps. Als Veranstaltungsort wurde das <a href="http://www.esz.hu-berlin.de/" target="_blank">Erwin-SchrÃ¶dinger-Zentrum Adlershof</a> gewÃ¤hlt. Das Erwin-SchrÃ¶diger-Zentrum ist Teil der HU Berlin und wird von dieser mit &#8220;KernstÃ¼ck des Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Campus&#8221; bezeichnet. Eine schÃ¶ne Anlage, aber leider etwas weit drauÃŸen von meinen Gastgebern <a href="http://twitter.com/skobbler" target="_blank">Philipp</a> und <a href="http://twitter.com/andib_net" target="_blank" class="broken_link">Andi</a> aus. Begonnen hat es am Freitag Abend am Prenzl, mit einer kleinen Warm-Up Party im <a href="http://www.sanktoberholz.de/" target="_blank">St. Oberholz</a>.</p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Warm-Up Freitag</strong></h4>
<p style="text-align: justify;">Das Warm-Up war freundlich, unkompliziert und kurzweilig. Auch wenn sich schon zu diesem Zeitpunkt meine Vorurteile gegen Berlin bestÃ¤tigten. Der erstbeste Berliner Teilnehmer band mir gleich auf die Nase, dass er zur digitalen Boheme gehÃ¶rt und eigentlich gar nicht arbeitet, aber irgendwie dann doch den ganzen Tag und die Nacht, aber auch soziale Kontakte hat. Die trifft er dann ab und zu, irgendwie eigentlich stÃ¤ndig. <em>Contacts</em>, <em>Followern</em> und <em>Followings</em> sitzen dann zusammen und man twittert und statust Ã¼ber die Sachen die man gerade erlebt. Dit is also die digitale Szene Berlins. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7pYOZTiW3UY" target="_blank">&#8220;Ich mÃ¶chte Teil einer Jugendbewegung sein.&#8221;</a> sagten einst <a href="http://www.tocotronic.de/" target="_blank">Tocotronic</a>. Ich brÃ¤uchte jetzt den chronologisch nÃ¤chsten Lebensabschnitt um die Bewegung zu titulieren. <em>Apfelnazis</em> vielleicht?</p>
<p style="text-align: justify;">Das passt zwar vom Ãœbergang nicht ganz, aber auch hier brachte der Freitag erstaunliches hervor. Ich mÃ¶chte hierzu allerdings nochmal daran erinnern, dass es sich um eine User Experience und Usability Veranstaltung handelte. Also ein Camp in dem die Teilnehmer die Benutzbarkeit von Anwendungen und GerÃ¤ten diskutieren wollen. Am Freitag Abend wurden <a href="http://twitter.com/emrahyuce" target="_blank">Emra</a> und ich Zeuge einer kuriosen Unterhaltung zweier Iphon-AnhÃ¤nger.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Ich hab mir die XYZ-Applikation auf meinem iPhone installiert. Saugeil, kennst du die?&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Ja, ich habe sie mir runtergeladen und versucht zu installieren. Aber irgendwie lÃ¤uft sie nicht. &#8211; </em><br />
<em>Hm, da hab ich dann wohl was falsch gemacht!&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Bitte?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Da hab ich dann wohl was falsch gemacht?&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In einer Veranstaltung in der man Ã¼ber das Thema Benutzbarkeit sprechen will schon zu Einleitung solche Worte? Vielleicht war das auch der Startpunkt zu dem ich feststellte, das Camp wird etwas am Thema vorbeischiesen. Es gibt kein GerÃ¤t und keine Anwendung, deren nicht FunktionsfÃ¤higkeit dem Nutzer angelastet werden kann. Wenn der Nutzer das GerÃ¤t oder die Applikation nicht versteht zu bedienen, war es schlecht designed oder schlecht gemacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Das sollte doch eigentlich das Ziel all unserer technischen Erungenschaften und Entwicklungen sein: Technologie allen zugÃ¤nglich zu machen. Allen ermÃ¶glichen Alles zu tun. Kreativ zu sein und ihnen das Leben erleichtern. Es ist an der Zeit, die Technologie vollstÃ¤ndig aus dem Griff der Geeks und Nerds zu befreien. Es ist toll, wenn ihr (vielleicht auch ich) das kÃ¶nnen, a-b-e-r, der wirkliche und einzige Wert ist erst erreicht, wenn es alle kÃ¶nnen. <strong>Es gibt keinen DAU es gibt nur schlechtes Design</strong>.</p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Samstag, Tag 1</strong></h4>
<p style="text-align: justify;">Am Samstag begann der morgen klassisch. Rechtzeitig zur Vorstellungsrunde bin ich dort eingetrudelt und habe mich brav mit meinen drei Tags: &#8220;Navigation, Mobile, Sales&#8221; dem Publikum vorgestellt. AnschlieÃŸend wurden kurz die <a href="http://uxcamp.mixxt.de/networks/wiki/index.Sponsoring" target="_blank">Sponsoren gewÃ¼rdigt</a> und dann begann die Sessionvorstellung und Planung. Die erste Session die ich besuchte drehte sich um das Thema: <a href="http://uxzentrisch.de/besuchte-hyperlinks-theorie-vs-praxis/" target="_blank">Besuchte Hyperlinks &#8211; Theorie vs. Praxis </a>War keine schlechte Session, aber irgendwie fehlte der zÃ¼ndende Moment. Es gab im Auditorium <strong>keinen Konsens</strong> Ã¼ber die Notwendigkeit, noch die wirklichen Vorteile von markierten, besuchten Hyperlinks. Diese Session kann man vielleicht am besten mit den Worten zusammenfassen: <strong>Jeder macht es irgendwie oder halt nicht</strong>. Verbindliche Richtlinien gibt es nicht und ob best-practice irgendwann zu einem Ergebnis fÃ¼hren wird, das dann zu einem Standard fÃ¼hrt, bleibt abzusehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Als zweites besuchte ich die Session:   <a href="http://www.doodle.com/" target="_blank">KISS-Prinzip angewendet bei Doodle.</a> Cool, cool, cool. Nicht nur die Plattform von Doodle, sondern auch die Vorstellung von Retro LÃ¤mmler, seines Zeichens Schweizer und Mitarbeiter bei Doodle. KISS steht fÃ¼r: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip" target="_blank">Keep it Simple, Stupid.</a> Sauber. Das Doodle das mit Abstand einfachst zu nutzende Tool ist um Termine mit anderen zu vereinbaren ist, habe ich <a href="http://www.doodle.com/2f2u63we2g9dssgg " target="_blank">selbst schon oft festgestellt.</a> Das dieses Prinzip aber weiter ausgebaut wird und von Zeit zu Zeit Ã¼ber die Abschaffung von Features gesprochen wird, oder diese wirklich gekillt werden ist in dieser Konsequenz vermutlich einzigartig. <strong>Keine Anmeldung, nur das NÃ¶tigste und Wichtigste</strong> wird erfasst. That&#8217;s it. Zur Erstellung <a href="http://www.doodle.com/2f2u63we2g9dssgg " target="_blank">dieses Termins</a> habe ich keine Minute gebraucht.</p>
<p style="text-align: justify;">Das war dann eigentlich auch die letzte Session fÃ¼r diesen Tag. AbschlieÃŸend ging ich noch auf die Verlosung der Blackberry Storms durch Vodafone. Wider Erwarten habe ich nichts gewonnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Abends gab es noch ein bisschen Party in der Kohlequelle. Aber ich kam spÃ¤t und ging frÃ¼h, sprich ich war nur kurz dort, in der Zeit aber auch gut unterhalten und ein paar nette Leute kennen gelernt.</p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Sonntag, Tag 2</strong></h4>
<p style="text-align: justify;">Sonntag morgen pÃ¼nktlich zum Start angereist und folgende Veranstaltungen beigewohnt. Mobile Commerce war schlecht und langweilig. Zwanghafter Versuch Vorteile, Nachteile und Eigenheiten des M-Commerce zu definieren die Ergebnisse kÃ¶nnen <a href="http://uxcamp.mixxt.de/networks/wiki/index.Mobile-Commerce-vs-E-Commerce" target="_blank">hier</a> begutachtet werden. Ich habe nach einer Viertelstunde den Raum verlassen.</p>
<p style="text-align: justify;">AnschlieÃŸend unterhielt <a href="http://www.strategiclabs.de/" target="_blank">Willi Schroll</a>, dessen Vortrag ich auf dem <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=598" target="_blank">Mobile Camp Dresden noch sehr geschÃ¤tzt hab</a>e zum Thema: <a href="http://www.slideshare.net/willi/uxcamp-berlin-2009" target="_blank">Why Twitter #Matters and How.</a> Das war nix. Buzzword an Buzzword. Twitter als MaÃŸstab und Ursache aller zukÃ¼nftigen VerÃ¤nderungen des Netzes. Ja, Twitter ist verdammt einfach zu benutzen. Ja, Twitter ist schnell. Ja, Twitter ist nicht schlecht. ABER: Twitter macht das Leben nichts besser. <strong>Twitter ist ein tolles Werkzeug fÃ¼r eine eingeschworene Gruppe von Leuten.</strong> Allen anderen geht Twitter sonstwo vorbei. <strong>Niemand der nicht twittert versÃ¤umt irgendwas.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der obligatorischen Twittersession folgte dann wieder mal eine Session aus dem Dunstkreis Usability: <strong>GUI 1.0, WEB 3.0. </strong>Der Leiter der Session, Sven Guckes war eine Show. Er hackte die ganze Zeit auf seiner Terminal Software rum und huldigte der <strong>Vergangenheit als neue Zukunft</strong>. Hierzu mÃ¶chte ich eigentlich nicht viel mehr sagen, als ich in der Abhandlung Ã¼ber die Warm-up Party gesagt habe. Wir brauchen Technologie fÃ¼r Alle und Jeden. Die Kommandozeile hat ausgedient. Der einzige Punkt in dem ich zustimmen kann ist: Ja, wir brauchen die Kommandos der Shell zur Realisierung von API Anwendungen. Ich selbst will aber nicht mehr kryptisch auf der Shell rum hacken um von A nach B zu kommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die letzte Session fÃ¼r mich war noch zum Thema: Schlechte Usability: Beispiele aus der Praxis. Da gibt es viele. Aber so richtig definieren konnte auch keiner, was wirklich schlecht ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Es bleibt mein Fazit:</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt keine gute und keine schlechte Usability im generellen. Es gibt Sachen die ich gut benutzen kann. Es gibt fÃ¼r jeden Sachen die er oder sie gut benutzen kann. That&#8217;s it. Die VielfÃ¤ltigkeit der Individuen kann in Zukunft zu einer weiteren Diversifikation der Angebote fÃ¼hren. Bis jedes Individuum fÃ¼r all sein Tun, die ihm am besten gefallende und seinen AnsprÃ¼chen entsprechende Bedienung gefunden hat. FÃ¼r Entwickler von NutzgegenstÃ¤nden bleibt hier nur eine MÃ¶glichkeit:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schnittstellen Ã¶ffnen, damit jeder seine Art der Benutzung seinem Leben anpassen kann und nicht sein Leben der Art der Benutzung anpassen muss.</strong></p>

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		<title>MobileCamp Dresden Tag 1 #mcdd09</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 22:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Ende April, Sonne, ich stehe in Dresden vor der TU und  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ende April, Sonne, ich stehe in Dresden vor der TU und erkenne wo der SolidaritÃ¤tszuschlag gelandet ist. Das Geld ist gut angelegt. Super Eindruck von auÃŸen, die GebÃ¤ude neu, die Ausstattung gut und das WLAN ist ein Gedicht im Vergleich zu den Erlebnissen auf der <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=528" target="_blank">Re:publica</a>. Die Anzahl der Teilnehmer irgendwie Ã¼berschaubar, so dass zu Beginn auch eine klassische Vorstellungsrunde durchgefÃ¼hrt werden kann. Stelle dich vor, nutze dazu drei Tags. War die Ansage, glaub ich. Zu dem Zeitpunkt der ErlÃ¤uterung war ich noch vor dem Veranstaltungsraum mit der FrÃ¼hstÃ¼cksaufnahme beschÃ¤ftigt. Die SessionvorschlÃ¤ge kommen schnell und so kÃ¶nnen die Sessions pÃ¼nktlich um 11:00 Uhr beginnen. 17 Themen die mich ursprÃ¼nglich interessiert haben mÃ¼ssen an diesem Tag auf Grund von Ãœberschneidungen auf fÃ¼nf zusammengestrichen werden. Los geht&#8217;s mit dem Thema:</p>
<div id="__ss_719418" style="width: 425px;"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" title="Mobile Communities - Future Trends and Challenges" href="http://www.slideshare.net/willi/mobile-communities-future-trends-and-challenges-presentation?type=presentation">Mobile Communities &#8211; Future Trends and Challenges</a><object width="425" height="355" data="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=mobilecommunityfutureccb08addon-1225796949380111-8&amp;rel=0&amp;stripped_title=mobile-communities-future-trends-and-challenges-presentation" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=mobilecommunityfutureccb08addon-1225796949380111-8&amp;rel=0&amp;stripped_title=mobile-communities-future-trends-and-challenges-presentation" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/willi">Willi Schroll</a>.</div>
</div>
<p style="text-align: justify;">Ein spannender Vortrag der fÃ¼r den Beginn einer solchen Veranstaltung zumindest mir noch etwas zu abgehoben war. Etwas leichter Verdauliches hÃ¤tte den Einstieg vereinfacht. Nichtsdestotrotz ein super spannendes Thema. Fragen nach Regeln, die bisher im Netzleben noch nicht definiert sind werden gestellt und mÃ¼ssen definiert werden. Es geht um Grundsatzfragen. Frei nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watzlawick" target="_blank">Watzlawick</a>: &#8220;Man kann nicht nicht-kommunizieren.&#8221; Wie wird es sich in Zukunft verhalten, was werden die Auswirkungen persÃ¶nlich sein, sollte man in Zukunft keinen digitalen FuÃŸabdruck haben? Werden diejenigen ohne, als weniger offen eingeschÃ¤tzt? Hat man Angst vor diesen Leuten? Behindert es in Zukunft vielleicht so weit, wie es heute behindert, Trunkenheitsbilder auf seinem <a href="http://www.facebook.com/people/Moritz-Schott/706418527" target="_blank">Facebook</a> oder <a href="http://www.meinvz.net" target="_blank">MeinVZ</a> Profil zu haben? <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Niklas_Luhmann" target="_blank">Luhmann</a> wird ins Feld gefÃ¼hrt mit der Erwartungserwartung. Wie werden diese &#8220;klassischen&#8221; soziologisch- und kommunikationswissenschaftlich untersuchten Verhalten im Netz abgebildet werden? Was Ã¼berraschend ist: Im Auditorium macht sich keinerlei Angst bezÃ¼glich Datenschutz und Transparenz breit. Zumindest spricht es keiner aus. Wir sind digital und wir sind sichtbar. Und das ist gut so. Meine persÃ¶nliche Meinung divergiert. Ich bin zwar grundsÃ¤tzlich auch bereit viel von meinem Handeln frei zu geben und meine Meinung frei zu Ã¤uÃŸern. Sollte sich allerdings herausstellen, dass diese Offenheit zu Nachteilen in der Gesellschaft fÃ¼hrt habe ich doch einige Bedenken. Im Endeffekt stellt sich dann ein Markt dar, in dem ich vollstÃ¤ndig transparent bin fÃ¼r AuÃŸenstehende, ich aber nicht unbedingt diese volle Transparenz fÃ¼r meinen Konsum habe. Beispiel: Ich will nicht, dass meine Krankenversicherung an Hand meiner Bankkarte mitverfolgt, wie viele Zigarettenschachteln ich kaufe (ich rauche sie nicht, ich bin der weltgrÃ¶ÃŸte Zigarettenschachtelsammler). Ich verleihe meine Karte von Zeit zu Zeit und habe Angst gegenÃ¼ber Anderen schlechter gestellt zu werden da mein Handeln fehlinterpretiert wird. Wobei meine ZugehÃ¶rigkeit zur Risikogruppe: &#8220;Raucher&#8221; die Handlung der Versicherung durchaus verstÃ¤ndlich macht. Datenschutz zieht zwangslÃ¤ufig die Frage der Datensicherheit nach sich. Wie kann ich meine privaten Daten vor unberechtigtem Zugriff schÃ¼tzen? Als spannendste LÃ¶sung wurde erneut &#8220;<a href="http://www.helloworld-network.org" target="_blank">Hello World</a>&#8221; vorgestellt. Als eine ID, mit der ich konkret steuern kann, wer auf welche meiner Daten zugreifen kann. Am Ende des Tages bleibt die Verantwortung fÃ¼r die Sicherheit bei mir. Schon frÃ¼her waren die Leute, die alles Ã¼ber sich erzÃ¤hlt haben in manchen Sachen schlechter gestellt, denen gegenÃ¼ber die sich zurÃ¼ckhielten. Obwohl mir der Fall der absoluten Transparenz besser gefÃ¤llt. Endlich ein Grund fÃ¼r alle verantwortungsbewusst zu Leben.<br />
Zitat zum Ende: &#8220;Es besteht kein Zwang, dass das technische System kommerziell ausgenutzt werden muss.&#8221;<br />
Die zweite Session die ich mir ausgesucht habe beschÃ¤ftigte sich mit dem Thema: mobile Advertising unf Monetarisierung &#8211; was geht, wo geht es hin, was macht <a href="http://www.smaato.com/" target="_blank">smaato</a>? Michael Osei-Ampadu stellte sein Netzwerk und GeschÃ¤ftsmodell vor. Er fÃ¼hrte die MÃ¶glichkeiten der Online und zukÃ¼nftig auch Mobile Werbung auf zwei Strategien zurÃ¼ck, mit Hilfe derer Werbung verkauft und angebracht werden kann: Reach und Premium. Bei der Reachstrategie geht es darum mÃ¶glichst viele Page Views (Contacts) zu erzeugen. MÃ¶glichst oft, seinen Banner anzubringen und so auf Grund der schieren MaÃŸe von Anzeigen, Kunden auf die Angebote der Werbetreibenden zu locken. Der zweite Ansatz, Premium, Premium sind Inhalte die direkt dazu fÃ¼hren, Umsatz zu erzeugen und ein Performancetracking zulassen. Im Mobilen Marketing sind erfolgreiche Beispiele hierfÃ¼r: KlingeltÃ¶ne, Mobile Ad-ons, Mobile Content. Im Grunde alles was Ã¼ber und fÃ¼r das mobile GerÃ¤t aktiviert werden kann. In diesem Bereich gibt es wenige groÃŸe Brands, wenige Tests sind notwendig und auch ein kleines Budget fÃ¼hrt zum Erfolg. Was sind die MÃ¶glichkeiten fÃ¼r Agenturen? Im Moment mÃ¼ssen Agenturen beweisen, dass sie alles aus einer Hand liefern kÃ¶nnen. Die Arbeit ist beratungsintensiv und stellt hohe AnsprÃ¼ch an die FÃ¤higkeiten der Agentur, bzw. derer Mitarbeiter. Sie mÃ¼ssen alles kÃ¶nnen. Microsites, Mobiles Internet, Widgets, etc. Der volle BlumenstrauÃŸ muss gesteckt werden um die Kunden zu Ã¼berzeugen. Das Fazit zum Ende der Diskussion: Mobile Marketing befindet sich im Moment noch in einem Entwicklungsstadium.<br />
Es wird noch eine Weile dauern und die Penetration muss die Sinnhaftigkeit der mobilen Werbung beweisen. Bis dahin mÃ¼ssen laut <a href="http://group.yoc.com/" target="_blank">yoc</a> die Werbetreibenden die hohen Kosten unter Kontrolle bringen. GrundsÃ¤tzlich muss eine LÃ¶sung fÃ¼r die Tranparenz der TransactionRate gefunden werden. Die Werbung muss stÃ¤rker kontextbezogen sein, Kontextbezug und Relevanz bezÃ¼glich des mobilen Mediums. Das â€žklassischeâ€œ Denken der Online-Werbung kann in diesem Umfeld nur bedingt angewendet werden. Der Werbemarkt kÃ¼mmert sich derzeit mehr um die Reichweite als um die Belangen der Kunden. Laut <a href="http://www.mmaglobal.com/main" target="_blank">MMAGlobal.com</a> die sich auf CaseStudies des VodafoneLivePortal beziehen ist fÃ¼r eine Reichweite von 5 Millionen ein TKP von 35â‚¬ anzusetzen. Dieses Budget ist derzeit nicht vorhanden und wird hÃ¶chst fÃ¼r irgendwelche TestlÃ¤ufe eingesetzt. Oder als Imagekampagne groÃŸer Brands die so ihre Innovationspotential unter Beweis stellen mÃ¶chten. Als Beispiel war hier der Autokonfigurator von BMW genannt, der ein Bild, des vom Nutzer zusammengestellte Auto, als MMS aufs Handy sendete. Auch aus diesem Grund sind mobile Applikationen derzeit dem Mobile Web gegenÃ¼ber im Vorteil, da sie dem Nutzer die MÃ¶glichkeit geben Einfluss auf die Relevanz der Inhalte zu nehmen. Im Bezug auf Mobile Web gibt es noch keine ausreichenden Studien, was der Nutzer Ã¼berhaupt will. Es fehlen die Ã¼berzeugenden Konzepte.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Anschluss an diese Session wÃ¤hlte ich: Web und Enterprise 2.0 prÃ¤sentiert von <a href="http://twitter.com/jeos" target="_blank">Jens Osthues.</a> InteraktivitÃ¤t war angesagt und so wurde zu Beginn jede/r Teilnehmer/in dazu aufgefordert, PÃ¼nktchen bezÃ¼glich der Nutzungsvorlieben und seiner Plattform befragt. Die Sinnhaftigkeit habe ich nicht ganz verstanden und es wirkte auf mich auch eher gewollt und nicht gekonnt, da auf die Auswertung der Punktergebnisse im Laufe der Session nicht weiter oder zumindest ungenÃ¼gend eingegangen wurde. Ansonsten wurde viel gebuzzt und gegeekt und als Fazit bleibt vielleicht nur zu sagen: Sicherheit stellt fÃ¼r Unternehmen die hÃ¶chste Gefahr fÃ¼r den Einsatz von Web 2.0 Technologien dar und ist der stÃ¤rkste Hinderungsgrund. ProduktivitÃ¤tsvorteile wurden nicht aufgezeigt oder zumindest nicht klar formuliert, dennoch glaube ich das der vernÃ¼nftige Einsatz all dieser Tools zu ProduktivitÃ¤tssteigerung fÃ¼hren kann und wenn nicht, zumindest die Transparenz im Unternehmen erhÃ¶hen kann. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing" target="_blank">Cloud Computing</a> war in diesem Zusammenhang die Sau, die durchs Dorf getrieben werden musste, denn immerhin wollen wir auf alle Daten von Ã¼berall aus zugreifen. Naja, eher schwache Vorstellung, da kann die <a href="http://twitpic.com/3yhzf/full" target="_blank">umfangreiche Ideensammlung</a> am Schluss auch nicht drÃ¼ber hinwegtÃ¤uschen. Enterprise 2.0 ist fÃ¼r mich eine Zustandsbeschreibung die sich in  der Unternehmensethik ausdrÃ¼ckt. Sicherheit und Kultur des Unternehmens sind die Schwachstelle der Organisation zur EinfÃ¼hrung dieser Social Components. Sobald ein Unternehmen das Chaos, welches solche Anwendungen in sich bergen akzeptiert, kann seine Organisation den Schritt zum Enterprise 2.0 wagen.<br />
AnschlieÃŸend gab es lecker Wraps zum Mittagessen und off-topic GesprÃ¤che. Wobei so wirklich off-Topic waren diese GesprÃ¤che auch nicht. Mobile bleibt Mobile und Web bleibt Web, aber der Ãœbergang von Haar-Gel zu QR Tags war flieÃŸender.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Mittagspause nutze ich die MÃ¶glichkeit mir eine Session einer der grÃ¶ÃŸeren Sponsoren anzusehen. <a href="http://barcampdresden.mixxt.de/networks/wiki/index.mobilew3Cwidgets" target="_blank">Vodafone Mobile Widgets</a><a href="http://www.w3.org/TR/widgets/" target="_blank">.</a> Die von mir besuchte Session gab einen Einblick in Technologie und Idee die sich hinter diesem Portal versteckt und diente eigentlich als Teaser fÃ¼r den anschlieÃŸend angebotenen Workshop, der sich an Webentwickler wendete und diesen Anleitungen zum Selberbauen gab. Bin ich Web-entwickler? Nein. Also habe ich nur diese Session besucht. Die Vorstellung erweckte bei mir den Eindruck, als ob Widgets im Endeffekt eine HybridlÃ¶sung zwischen Lesezeichen und eigenstÃ¤ndiger Applikation darstellen. Von beiden Elementen will Vodafone die Vorteile zusammenbringen. Die Nutzbarkeit soll Ã¤hnlich der, nativer Applikationen sein und die Geschwindigkeit der AusfÃ¼hrung und Entwicklung eher auf dem Anlegen von Lesenzeichen basieren. Als Vorteile wurden schneller Zugang zum Netz, Personalisierung durch den Nutzer und InteraktivitÃ¤t mit Hardwarefeaturen. All das soll durch die Nutzung von Framework-Standards, die durch <a href="http://www.w3.org/TR/widgets/" target="_blank">W3C</a> definiert sind, geschehen. Um mir einen umfassenden Eindruck von den MÃ¶glichkeiten zu verschaffen muss ich mich noch tiefergehend mit dem Thema auseinander setzten. Vodafone versucht auf diese Art und Weise zu verhindern, dass sie weiterhin nur als Bitpipe dienen. Das GeschÃ¤ftsmodell und die Beteiligungsmodelle fÃ¼r die Entwickler wollten die beiden Vortragenden nicht nennen. Angeblich gibt es fÃ¼nf bis sechs Modelle, aber man hÃ¤tte sich noch zu keiner Entscheidung durchringen kÃ¶nnen. Aus diesem Grund gibt es vorerst auch noch kein Geld zu verdienen, denn man befindet sich noch in der <a href="http://www.betavine.net/bvportal/web/guest/widgetzone" target="_blank">beta-Phase</a>. Die eigentliche Demo auf einem Handy musste dann auf Grund eines Systemabsturzes und fehlender Zeit entfallen. Hat mich nicht Ã¼berzeugt. Noch nicht. Wird beobachtet.<br />
Die letzte und fÃ¼nfte Session die ich mir diesen Tag ansah war gleichzeitig auch die spannendste aus meiner Sicht. Thema: Mobile Couponing. PrÃ¤sentiert von Andre Reif, der mit seiner Firma: <a href="http://www.mymobai.de/">MyMobai.de</a> ein digitales Gutscheinheft anbietet.<br />
Die Herleitung des Gutscheinhefts basierte auf der Analogie zum gedruckten Gutschein. Was MyMobai im Moment macht, ist das Medium auszutauschen. Statt Papier habe ich den Gutschein im Handy als Barcode. Allein dadurch ergeben sich schon einige Vorteile fÃ¼r den Nutzer. Weniger Mist, der den Geldbeutel verstopft und weniger MÃ¼ll generell. Im Moment haben sir noch kein performancebasierendes Tracking, welches aber vorstellbar sei, jedoch im Moment noch an der nÃ¶tigen und fehlenden Technik im Einzelhandel scheitert. Dennoch konnte er an Hand einiger genannten Zahlen die Entwicklung im Bereich der klassischen Gutscheine zeigen. Wurden im Jahr 2006 in Deutschland 2 Mrd Gutscheine verteilt, waren es im Folgejahr 5 Mrd um im letzten Jahr 7,5 Mrd der kleinen Papiere. McDonalds als einer der grÃ¶ÃŸten Gutscheinnutzer investiert laut Andre wÃ¶chentlich 120.000 â‚¬ fÃ¼r seine Beilage in regionalen Tageszeitungen. Und das nur fÃ¼r die Region Norddeutschland. Die RÃ¼ckflussquote, ich nenne es lieber Einsatzquote dieser Gutscheine liegt bei lÃ¤cherlichen 0,5%. Diese Quote kann anscheinende daher berechnet werden, da alle Kassen von McDonalds die fÃ¼r ihre Filiale gÃ¼ltigen Gutscheine hinterlegt hat und diese beim kassieren vermerkt werden.<br />
Auch wenn ich hinsichtlich der Umsetzung durch MyMobai etwas enttÃ¤uscht bin, gehe ich davon aus, dass wir in Zukunft noch mehr mit eben jenen Coupons konfrontiert werden. Diese Coupons ermÃ¶glichen auf den Kontext â€žMobileâ€œ bezogene Werbung, die zu Transaktionen in der realen Welt fÃ¼hren. Affiliates und andere werden sich vermutlich bald auf dieses Modell stÃ¼rzen und uns mit Coupons im mobilen Umfeld Ã¼berschwemmen. Auch ich selbst als Mitarbeiter eines Herstellers fÃ¼r Navigationssoftware habe die Businesscases schon im Kopf, mit Hilfe derer wir die Inhalte unserer Systeme monetarisieren kÃ¶nnten. Wobei der Unterschied wÃ¤re, diese Monetarisierung mÃ¼sste nicht weiterhin durch den Endkunden erfolgen, sondern wÃ¼rde durch den Werbetreibenden finanziert sein.</p>

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		<title>Re-publica 09: Was war, was ist, was kommt #rp09 Tag 1</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 20:44:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur Ãœberschrift: Shift happens ist das Moto der diesjÃ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zur Ãœberschrift: Shift happens ist das Moto der diesjÃ¤hrigen <a href="http://www.re-publica.de/09">Re-publica</a> in Berlin. Sie findet zum dritten Mal statt und ist eine Veranstaltung von und fÃ¼r Blogger. Und fÃ¼r Journalisten (oder wie es oft auch heiÃŸt: Schuhrnalisten) und fÃ¼r Interessierte. Ich zÃ¤hle mich zur dritten Gruppe. Meine BeweggrÃ¼nde dort hin zu gehen waren eigentlich genau die oben genannten Fragen: Was war, was ist, was kommt <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23rp09">#rp09</a> steht nur in der Ãœberschrift, da alle Posts dieses Blogs gleichzeitig auf Twitter gepostet werden und alles nach dem # als Tag gelten kann mit dem man Posts zum gleichen Thema suchen, filtern und finden kann.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3611/3404206878_6fb2c69bb5_m.jpg" rel="lightbox[504]"><img class="aligncenter" title="re:publica 09" src="http://farm4.static.flickr.com/3611/3404206878_6fb2c69bb5_m.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Keine der Fragen wurden bisher beantwortet. Eigentlich gibt es wenig neues zu berichten. Mit Twitter wird ein weiteres Mal die Sau des Mikroblogging durchs Dorf getrieben, davon aber auch nicht fett. Selbst ernannte &#8220;GroÃŸstadtnomaden&#8221;, die zu dritt ein Podiumsdiskussion abgehalten haben, dessen Schwerpunkt eigentlich nicht auf Twitter und den MÃ¶glichkeiten dieses Dienstes lag, sondern eine Diskussion zur Entwicklung von Twitterclients fÃ¼r unterschiedliche mobile EndgerÃ¤te. GÃ¤be es fÃ¼r die Nennung von G-Phone Geld, hÃ¤tte Google das Bier fÃ¼r alles zahlen mÃ¼ssen, so oft wie dieses GerÃ¤t genannt wurde. Auch das Iphone kam gut weg. Und RIM mit dem Blackberry wurde auch in eine Position gebracht als zukÃ¼nftiger Hoffnungsbringer neben Palm im Smartphonebereich zu gelten. Vielleicht sagt dieser Satz alleine schon genug darÃ¼ber aus, wie wenig der Vortrag mit Twitter oder mit GroÃŸstadtnomaden oder sonstigen Nomaden zu tun hatte. Das war eine nerdy-techy-sandy-Diskussion. KrÃ¶nernder Abschluss fader Debatten der nur eine Einzige, von einem amerikanischen JÃ¼ngling als state-of-the-art, sprich &#8220;was ist&#8221; gelten kann. Dieses einzigen Highlight mÃ¶chte ich mir allerdings als letzten Punkt dieses Post aufsparen. Nach der Keynote von <a href="http://www.spreeblick.de/">Johnny Haeusler</a>, Zitat: &#8220;&#8230;wir sind die erste Generation der digitalen Generation, wir werden die ersten komplett vernetzten Renter sein.&#8221; und &#8220;&#8230;wir sind die einzige Generation die sowohl die analoge als auch die digitale Welt kennengelernt hat&#8230;&#8221; war ich eigentlich zuversichtlich gestimmt. Es folgte <a href="http://programm.re-publica.de/2009/events/285.de.html" target="_blank" class="broken_link">John Kelly</a> mit einem Vortrag zum Thema: &#8220;Mapping the global  blogosphere&#8221;. Witzige 3-Dimensionale Kugeln, in denen die unterschiedlichen NÃ¤he von Blogs einer gemeinsamen Sprache ausgewertet wurde. Der tiefere Sinn dahinter ist etwas schleierhaft, wenn man den Titel beachtet. Global? Um dann doch nur regional, oder sprachlich aufgedrÃ¶selt zu werden? Was bringt diese Auswertung? Es kann ein Meinungs- oder eigentlich nur ein Quellbild aufgezeigt werden. Woher holen sich die Blogger Ihre Information und? ÃœBERRASCHUNG: HauptsÃ¤chlich aus Wikipedia, Youtube oder aus den Webablegern der renommierten Zeitungs- und VerlagshÃ¤usern. Weltweit. Das ist meine Interpretation und die mag falsch sein. Das Thema wurde in ca. 36 Minuten durchgeprÃ¼gelt was eindeutig zu kurz fÃ¼r das Thema ist. Und ohne eine wirkliche Aussage abgeschlossen. Retrospektivische Betrachtung. Was war. Vielleicht auch was ist. Aber wenn jetzt was passiert, was alle betrifft oder interessiert? Es wÃ¤re falsch bei dieser Auswertung vom &#8220;Was ist&#8221; zu sprechen. Das versuchten dann die nÃ¤chsten, die die BÃ¼hne betraten. <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/" target="_blank">Thomas KnÃ¼wer,</a> <a href="http://www.netzpolitik.org/" target="_blank">Markus Beckedahl</a>, <a href="http://www.robertbasic.de/">Robert Basic</a>, <a href="http://www.netbooknews.de/" target="_blank">Sascha Pallenberg</a> und <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/" target="_blank">Stefan Niggermeier</a> sprachen Ã¼ber das Thema: &#8220;Blogs in Deutschland&#8221;. Das Thema wurde nicht getroffen. Es wurden ein paar Blogging-Erfahrungen ausgetauscht aber auch durch Zurufe aus dem Publikum wieder und wieder das alte Thema: &#8220;Wir Blogger wollen einen Presseausweis&#8221; aufgegriffen. L-A-N-G-W-E-I-L-I-G und Ã¼berflÃ¼ssig. Das Thema ist durch. Aber anscheinend immer noch aktuell. Ich selbst kenne die Dikussion seit ich mich mit Blogs beschÃ¤ftige. Aber eine Legitimation fÃ¼r einen Presseausweis fÃ¼r Blogger sehe ich nicht und werde es auch nie <span style="text-decoration: line-through;">ein</span>sehen. Das System der Presseausweise und der PR ist auf die klassischen Medien abgestimmt. Deshalb bekommen diese auch Auweise und vielleicht auch Bevorzugung gegenÃ¼ber Privatpersonen. Aber: Der Journalist muss publizieren. Die Privatperson darf. Das eine ist ein Beruf. Das andere ein engagiertes Hobby. Wie sagte schon Oscar Wilde vor langer Zeit? &#8220;Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">So einfach. Die restlichen VortrÃ¤ge die ich gehÃ¶rt und gesehen haben waren in etwa das schon beschriebene.</p>
<p style="text-align: justify;">Ausnahme: moot von <a href="http://www.4chan.org/" target="_blank">4chan.com</a>. Eine Seite die ich zumindest noch nicht kannte und ursprÃ¼nglich dafÃ¼r gemacht wurde, damit moot seine Bilder mit seinen Freunden austtauschen und kommentieren kann. Er prÃ¤sentierte fantastische Besucherzahlen zu dieser Seite aber brachte es am Ende perfekt auf den Punkt:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> &#8220;We are Break-Even with our service, I&#8217;m not interessted in the money. I  programmed this page when I was fifteen, just to exchange pictures with my friends. This was five years ago. I never hunted for the money or the business case. Just a good product. Everybody who is only looking in the business case and for the money, will fail.&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">So war es, so ist es und so wird es immer sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Und morgen hoffentlich ein bisschen tiefergehend, neuer und wechselwilliger.</p>

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		<title>Der Druck irgendwas zu publizieren&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 17:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt hat es eingesetzt. Nachdem ich seit Beginn des Bl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Jetzt hat es eingesetzt. Nachdem ich seit Beginn des Blogs regelmÃ¤ÃŸig schrieb und es teilweise so aus mir gesprudelt ist, dass ich Artikel auf die lange Bank schieben konnte, als Draft speichern und dann irgendwann spÃ¤ter verÃ¶ffentlichen konnte, hat es mich erwischt. Job, Sozialisation und eigene Verwirrtheit fraÃŸen die sonst vorhandene Motiviation auf und so dauert es ein bisschen, bis die HÃ¶chstform wieder erreicht ist.<br />
Trotzdem komisch. Muss ein Weblog stÃ¤ndig publizieren? Muss ein Weblog gefÃ¼ttert werden wie ein Tagebuch? Ich habe nie Tagebuch geschrieben, deshalb kann ich auch nicht genau sagen, ob man da wirklich jeden Tag was reinschreibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich werde hier weiter schreiben, wenn es was gibt, was mich beschÃ¤ftigt und gleichzeitig so einen Stand erreicht hat, dass es beschrieben werden kann. Wenn es das Thema Ã¼berhaupt erlaubt publiziert zu werden. Mein geschriebenes Wort bedrÃ¼ckt mich mehr als das gesprochene.</p>

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