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	<title>Lonely People Talk A Lot &#187; Arbeit</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>Gedanken zu Dumm 3.0</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 16:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem wurde im Online Bereich der Zeit ein Interview mit Markus Reiter veröffentlicht, der zu seinem Buch: "Dumm 3.0" Auskunft gab und recht polemisch auf die schöne neue Webwelt einprügelte. Auch wenn ich mit ihm sicher nicht in allen Teilen übereinstimme und seine Herangehensweise als zu difamierend empfinde muss ich ihm leider zum ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vor kurzem wurde im Online Bereich der Zeit <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-03/markus-reiter-dumm-3.0" target="_blank">ein Interview mit Markus Reiter </a>veröffentlicht, der zu seinem Buch: &#8220;Dumm 3.0&#8243; Auskunft gab und recht polemisch auf die schöne neue Webwelt einprügelte. Auch wenn ich mit ihm sicher nicht in allen Teilen übereinstimme und seine Herangehensweise als zu difamierend empfinde muss ich ihm leider zum Teil durchaus zustimmen. Er hat recht, wenn er sagt,  nur ein kleiner Teil der Menschen nimmt überhaupt die Möglichkeiten der Online-Präsenz wahr. Dies setzt er dann aber mit den sogenannten Eliten gleich, die schon in der Vergangenheit etwas zu sagen hatten. Dies zeugt von einer gewissen Ignoranz gegenüber dem, was tatsächlich im Netz passiert. Sicher, die allgemein gesellschaftliche Relevanz der von der Elite Zugehörigen publizierten Inhalte ist höher. Werfe ich jedoch einen Blick in die Foren und Seiten abseits des Mainstream sehe ich durchaus eine Partizipation von Menschen, die sich keinerlei Elite zugehörig fühlen. Beispiel Facebook: Facebook als Social Network ermöglicht den Austausch unter Gleichen. Das sind in erster Linie mal die Freunde, die sich gegenseitig Postings auf ihre Kommentare und Pinwände setzen und sich auf diese Art und Weise austauschen, auch über Kontinente und Gewässer hinweg. Dies ist sicher nicht von hoher gesellschaftlicher Relevanz, aber für das Individum von größtmöglicher Relevanz. Sicher, auch in der Vergangenheit konnte ich meine Rechnungen nicht durch die Gespräche und dem Austausch mit meinen Freunden begleichen, aber sind wir in einer Zeit angelangt, in der jede Handlung auf die ökonomische Dringlichkeit hin überprüft werden muss? Der Stammtisch, als Basiscamp des politischen Diskurs hat ökonomisch auch keinen Sinn gemacht. Abgesehen vielleicht für den Wirt. Und genau an diesem Punkt muss ich zustimmen. Befeuert auch durch einen Abgesang der <a href="http://www.taz.de/1/netz/netzoekonomie/artikel/1/wir-nennen-es-blase/" target="_blank">TAZ auf die &#8220;Digitale Bohème&#8221;</a>, sehe ich die aktuelle Entwicklung skeptisch. Durch unseren freiwilligen und aktiven Beitrag auf aktuellen Plattformen &#8220;<span id="hauptspalte">&#8230;werden wir  zu digitalen Bauern, die für Lords der digitalen Wolken (&#8230;) kostenlose Inhalte bereitstellen.&#8221; Die Einzigen, die aus diesen Inhalte dann tatsächlich Profit generieren können, sind die Plattformanbieter. Sicher, sie stellen uns Tools und Hilfsmittel zur Seite, mit Hilfe derer wir Inhalte publizieren können. Dank derer wir uns keine Gedanken über Speicherplatz, Dateiformat oder Schnittstellenkompatibilität machen müssen. Doch sicher nicht aus altruistischen Interessen. Sie geben uns die Tools, damit wir für sie die Felder bestellen. Die Ernte dieser Saat geht dann auch wieder zum Teil an uns zurück, indem sie Entwickler bezahlen, die noch bessere Tools für uns erstellen. Doch zumindest der Zehnte wird sich dabei in ihren Taschen finden. Leider fällt es mir schwer, Gegenentwürfe zu zeigen oder bessere Vorschläge zu bringen. Doch freue ich mich schon heute auf  den Vortrag von <a href="http://cargocollective.com/codingconduct/" target="_blank">Sebastian Deterdin</a>g zum Thema: </span><a title="'Der gefährliche Mythos vom dezentralen Internet'  lesen" rel="bookmark" href="http://re-publica.de/10/2010/03/29/der-gefahrliche-mythos-vom-dezentralen-internet/">Der gefährliche Mythos vom dezentralen Internet</a> sowie auch auf die anderen Vorträge der <a href="http://re-publica.de/10/" target="_blank">Re:publica</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Am Rande: Eventuell ist dieser Post etwas zu speziell auf meine derzeitigen Probleme beim Aufsetzen eines neuen Webangebots angelehnt. Zu meinem Erschrecken muss ich feststellen, dass ich all die Plattformen und Tools dort draußen sicher beherrsche, jedoch auf Coding-Ebene um eben wirklich etwas Neues anzubieten trotz Studium leicht überfordert bin. Und da überkommt mich ein leichtes Schaudern hinsichtlich der vielen Inhalte, die von Personen ins Netz gestellt werden, die dies vermutlich auch nur können, weil ihnen jemand die entsprechenden Tools gibt. Wo ist der Beitrag nachdem er einmal publiziert wurde?</em></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Up in the air</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 13:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hab ihn mir angesehen. Nachdem ich mich vor ein paar Wochen noch über die Meilensammlerei geäußert habe hatte mich der Trailer schon fast dazu genötigt den Film anzusehen. Die Sammlerei ist der Gag und auch nett in Szene gesetzt, aber die Quintessenz des Filmes ist tiefer gehend. Der einsame Berater, im Flugzeug und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab ihn mir angesehen. Nachdem ich mich vor <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/autopiesis-oder-sammeln-fur-fortgeschrittene/" target="_blank">ein paar Wochen noch über die Meilensammlerei</a> geäußert habe hatte mich der Trailer schon fast dazu genötigt den Film anzusehen. Die Sammlerei ist der Gag und auch nett in Szene gesetzt, aber die Quintessenz des Filmes ist tiefer gehend. Der einsame Berater, im Flugzeug und Flughafen zu Hause, Reden haltend über den &#8220;persönlichen Rucksack&#8221;. Sein Ziel, möglichst wenig Besitz anzuhäufen, möglichst wenig persönliche Verbindungen zu nah gehen zu lassen. Ein einsamer Cowboy zu sein, der durch die Prärie reitet. Das Einzige was er sammelt sind Meilen und vermutlich auch Geld, wobei dies nie wirklich heraus gekehrt wird. Schockierende Skizze des modernen Angestellten. Sei flexibel, dynamisch und binde dich nicht. Wer es am besten macht kommt am weitesten rum. Wer keine Verantwortung für Andere hat und diese auch nicht will gewinnt und kann die armen Anderen, die Verantwortung für Partner, Familie und Haus, für die Gesellschaft übernommen haben feuern. Ein schrecklich ehrlicher Film über die aktuellen Zustände. Absolut empfehlenswert und sehenswürdig.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Lieber Guido Westerwelle,</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 20:04:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ich bin entsetzt über Ihre Aussagen bezüglich Hartz IV - Empfängern.
Mein konkretes Problem mit Ihren Aussagen ist einmal ein physikalisches. Ihre Aussage: "...Leistung muss sich wieder lohnen." ist neoliberaler Bullshit. Leistung ist Arbeit pro Zeit. Bitte erklären Sie mir, wie sie die Leistung demnach gerecht bewerten wollen? Zeit ist 24h, ein ganz normaler Tag. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">ich bin entsetzt über Ihre Aussagen bezüglich Hartz IV &#8211; Empfängern.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein konkretes Problem mit Ihren Aussagen ist einmal ein physikalisches. Ihre Aussage: &#8220;&#8230;Leistung muss sich wieder lohnen.&#8221; ist neoliberaler Bullshit. Leistung ist Arbeit pro Zeit. Bitte erklären Sie mir, wie sie die Leistung demnach gerecht bewerten wollen? Zeit ist 24h, ein ganz normaler Tag. Und Arbeit wird die ganze Zeit verrichtet. Selbst, wenn ich auf dem Sofa sitze und Fernsehe verrichte ich Arbeit, im Endeffekt sogar wichtige Arbeit, denn mit meiner Aufmerksamkeit sichere ich Arbeitsplätze, ermögliche Werbemillionen und gebe meine Aufmerksamkeit. Ok, die These ist etwas wackelig, aber dennoch finde ich Ihre Aussage extrem reißerisch. Sie argumentieren aus einer unfairen Position gegenüber den Betroffenen.<br />
Würden Sie jeden Job annehmen um Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten? Ich glaube, ohne Sie wirklich zu kennen, Sie haben Ihren Traumberuf gefunden. Vorsitzender einen bundesweiten Partei, Vizekanzler, Außenminister, Politiker aus Leidenschaft. In dieser Position verrichten Sie Ihre Arbeit und bringen eine gewisse Leistung. Aber es ist eine Arbeit die Sie gerne machen, die außerordentlich gut bezahlt ist und Ihnen wird für Ihre Aufmerksamkeit dank der von Ihnen ausgefüllten Position ein hoher monetärer Gegenwert entgegengebracht. Aus dieser Position im obersten Bereich der Gesellschaft ist eine solche Argumentation, und sei es nur zum vorgetäuschten Schutze von unterbezahlten Arbeitnehmern, falsch, unglaubwürdig, fast schon menschenverachtend. Diese unterbezahlten Arbeitnehmer, die vermutlich auch einer Arbeit nachgehen, die sie nicht gerne tun gegen diejenigen aufzuwiegeln, denen keine Möglichkeit gegeben wird, ihre Fähigkeiten und Interessen in die Gesellschaft einzubringen, die genau Menschen wie Sie zum Vorbild hat. Grundlegend wird in unserer Gesellschaft die Möglichkeit vom Tellerwäscher zum Millionär als höchst zu erstrebender Karriereweg, sowie als Möglichkeit für jeden deklariert. Dies ist grundlegend falsch und würde jeder von uns, diesen Weg verfolgen wollen, wäre es nur schwer möglich, weiter unser Staats- und Rechtssystem aufrecht zu halten. Es mündete in der absoluten Anarchie der Selbstverwirklichung. Ich muss meine Freiheit einschränken um Freiheit für meine Mitbürger zu gewährleisten. Auf dieser Aussage basiert unsere Demokratie und in ihr ist der besondere Schutz Schwächerer impliziert. Ich bitte Sie, sich diesen Satz zu merken, bevor Sie das nächste Mal mit Aussagen, die menschlich und gesellschaftlich untragbar sind, populistische Stimmung machen.</p>
<p>Hochachtungsvoll</p>
<p>Moritz Schott</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Barcamp Hamburg 09 #bchh09</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/barcamp-hamburg-09-bchh09/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 22:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem die letzten Tage mein Rechner etwas zickig war, kommt mit etwas Verspätung nun meine persönliche, ultimative Zusammenfassung des Barcamps Hamburg 2009 im OTTO Hauptquartier in Hamburg.
Es war gut, witzig und einfach von der Art und Weise ne gute Freizeitgestaltung. Leider war dieses Jahr Freitag der erste Tag, der sich mir als "normaler Arbeitnehmer" ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nachdem die letzten Tage mein Rechner etwas zickig war, kommt mit etwas Verspätung nun meine persönliche, ultimative Zusammenfassung des <a href="http://www.barcamp-hamburg.de/" target="_blank">Barcamps Hamburg 2009</a> im <a href="http://www.otto.de" target="_blank">OTTO</a> Hauptquartier in Hamburg.<br />
Es war gut, witzig und einfach von der Art und Weise ne gute Freizeitgestaltung. Leider war dieses Jahr Freitag der erste Tag, der sich mir als &#8220;normaler Arbeitnehmer&#8221; nicht erschlossen hat. So blieb nur der Samstag, auch wenn der Freitag einen durchaus spannenden Sessionplan ergeben hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BILDUNG UND SOCIAL MEDIA</strong><br />
Nach der Einführungsveranstaltung besuchte ich als erstes die Session zum Thema: &#8220;Bildung und Social Media&#8221; von Ralf Appelt. Ein Blick auf die Präsentation langt grundsätzlich und ich muss nicht nochmal extra die Inhalte der Präsentation zusammenfassen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="__ss_2498416" style="width: 425px; text-align: center;"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" title="Nutzung von social Software an der Fakultät EPB der Universität Hamburg" href="http://www.slideshare.net/ralfa/nutzung-von-social-software-an-der-fakultt-epb-der-universitt-hamburg">Nutzung von social Software an der Fakultät EPB der Universität Hamburg</a></p>
<p style="text-align: center;"><object style="margin:0px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=bchh09-socialmedia-epb-091114051415-phpapp02&amp;stripped_title=nutzung-von-social-software-an-der-fakultt-epb-der-universitt-hamburg" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin:0px" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=bchh09-socialmedia-epb-091114051415-phpapp02&amp;stripped_title=nutzung-von-social-software-an-der-fakultt-epb-der-universitt-hamburg" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">documents</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/ralfa">Universität Hamburg</a>.</div>
</div>
<p style="text-align: justify;">Lieber gehe ich auf die Nachfragen und die Diskussion nach der Präsentation ein. Fakt ist, es gibt keine eierlegende Wollmilchsau für den Bildungsbereich. Im Endeffekt ist es ein bunter Werkzeugkasten, aus dem Dozenten, Studenten, Lehrer und Schüler sich selbstständig bedienen können und die Auswahl der gewählten Werkzeuge auf folgende Parameter beschränken: Bedienbarkeit, Akzeptanz und Relevanz. Leider wurde der Punkt Relevanz zu wenig beachtet. Social Media sollte heute nicht nur bedeuten, dass ich alles was ich zu einem bestimmten Thema gefunden habe mit jedem teile, sondern das gesammelte Inhalte auch bewertet werden und nur die relevantesten Punkte (basierend auf basisdemokratischer Entscheidung aller Nutzer (daher Akzeptanz)) allen zugänglich sind, ohne dass man sich durch all die Dokumente klicken muss um am Schluss seine Quintessenz zu entnehmen. Im Endeffekt geht es genau darum, die richtige Aggregation der Inhalte zu finden, so dass man möglichst viel Inhalt und Hintergrund aufnehmen kann. Ob wir mit Social Media dort wirklich was erreichen können? Gibt es da draußen Doppelgänger, die so ticken wie ich es tue? Die ein ähnliches Lernbild haben? Kann mir jemand die Arbeit der Aggregation abnehmen und mich dort entlasten, so dass ich anschließend besser und mehr lernen kann?</p>
<p style="text-align: justify;">Gegen Ende der Session driftete die Runde etwas in Richtung Social Media und Lehrer ab. Pauschal wurden alle Lehrer mit fehlendem Wissen und Verständnis für Social Media Plattformen abgestempelt. Allerdings wurde noch auf das <a href="http://www.loveitorchangeit.com/2009/07/06/educamp-in-hamburg-2010/" target="_blank">EduCamp im Hamburg</a> <a href="http://twitter.com/ec10hh" target="_blank">hingewiesen, </a>welches vom 5.+6. Februar stattfinden soll. Wenn ich Zeit habe werde ich dort hingehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />
GOOGLE WAVE</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Google Wave Session war zwar gut besucht, aber leider habe ich dort nichts neues erfahren. <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/google-wave-uberwaltigend/" target="_blank">Meine persönliche Einschätzung</a> zu Wave hat sich seit dem letzten Eintrag zu diesem Thema nicht wirklich geändert.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>TWO FOR FASHION</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie letztes Jahr auch haben die Social Media Mitarbeiter von <a href="http://www.otto.de" target="_blank">Otto</a> den <a href="http://www.twoforfashion.de" target="_blank">Two for Fashion</a> Blog vorgestellt. Nachdem es im letzten Jahr noch um den Blog an sich ging und die Bewertung bezüglich der Besucherzahlen wurde das Projekt mittlerweile in den Regelbetrieb überführt und stellt ein angesehenes Onlinemedium im Gesamtonlinemarketingfundus des Ottokonzerns dar.<br />
Dieses Jahr die spannende Frage: &#8220;Wie kann ich für Social Media finanziell rechtfertigen? Wie kann ich die Conversion berechnen?&#8221; Leider konnte diese Frage niemand im Auditorium richtig gut beantworten. Da die bloße Verlinkung zu einer Shoppingsite nicht wirklich darstellt, wie hoch die Qualität der Beiträge und Einträge, die Qualität der Leser und Kommenteure ist. Im Gegensatz zu reinen Above The Line Werbekonzepten gibt es keine wirklichen Werbeequivalenzwerte, vermutlich einfach noch nicht. Eines ist klar, der klassische Conversion- bzw. Affiliateansatz der Online-Werbung ist hier nicht durchsetzbar, da der Social Media Bereich in der Regel keine direkten Kaufimpulse auslöst, sondern eher eine Schnittstelle der Firmen darstellt, sich nach Außen zu öffnen um mit den Kunden zu kommunizieren, was grundsätzlich auch bedeutet sich mit Kritik auseinander zu setzen. Zu dem ganzen Thema habe ich mich <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wie-sich-organisationen-im-marketing-anpassen-sollten/" target="_blank">jedoch vor längerem ausgelassen</a> und möchte hier bei der kurzen Zusammenfassung bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Two For Fashion Session war es Zeit Mittag zu essen und ein paar Gespräche abseits von Sessions zu führen. Dies überdauerte auch den anschließenden Sessionblock. So blieb nur noch eine Session, die mich wirklich interessierte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>FACEBOOK CONNECT</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="__ss_2512436" style="width: 425px; text-align: center;"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" title="Hamburg Barcamp: Facebook Connect" href="http://www.slideshare.net/Tribal_DDB_Hamburg/hamburg-barcamp-facebook-connect">Hamburg Barcamp: Facebook Connect</a><object style="margin:0px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=091114fbconnectbchh09-091116130053-phpapp02&amp;stripped_title=hamburg-barcamp-facebook-connect" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin:0px" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=091114fbconnectbchh09-091116130053-phpapp02&amp;stripped_title=hamburg-barcamp-facebook-connect" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/Tribal_DDB_Hamburg">Tribal DDB Hamburg</a>.</div>
</div>
<p style="text-align: justify;">Der Ansatz für diese Session von Hertje Brodersen von Tribal DBB war der Punkt, dass wir so viel im Netz unterwegs sind und so viele unterschiedliche Logins beherrschen müssen, so dass eine konstante und konsitente Identität die Nutzbarkeit deutlich erhöhen würde. Zumindest aus Usersicht. Aus Sicht von Unternehmen ist es natürlich auch interessant, das Profil des Kunden zu kennen. Seine Interessen, seine Freunde, seine Leidenschaft. Auch dem Kunden kann es von Vorteil sein, wenn er seinen Kontakten von allen Seiten die er besucht hat, Inhalte empfehlen kann. Genau hier setzt Facebook Connect an. Es geht schnell, ich kann auf ein existierendes Login zurückgreifen und dieses &#8220;überall&#8221; verwenden. Im Endeffekt ist dies eine weitere Ausbaustufe des <a href="http://openid.net/" target="_blank">OpenID</a> Ansatzes nur diesmal mit mehr Power. Facebook ist mittlerweile immerhin das größte Netzwerk der Welt mit über 300 Mio Nutzern. Wenn ich diesen Nutzern keine zusätzlichen Schwellen in den Weg lege, besteht eine größere Wahrscheinlichkeit diese auf meine Inhalte zu lenken. Irgendwie ist der Ansatz auch für mich ganz nett. Wenn ich mir vorstelle heute bei einem Shop einzukaufen, bei dem ich noch nie eingekauft habe und dort dann meine Adresse nicht mehr eingeben muss, sondern diese aus Facebook ziehen kann, spare ich mir mit Sicherheit ein paar Minuten. Dies auf ein Jahr hochgerechnet, ein paar Stunden. Im Endeffekt spare ich aber auch dem Internt weitere Redundanzen. Ich reduziere den Informationsoverhead. Das ist der praktische Teil. Meine Interessen und Leidenschaften möchte ich nicht unbedingt in Unternehmenshänden wissen um dementsprechend individualisierte Werbung zu erhalten. Das größte Problem, wirklich mit einer einzigen ID durchs Netz zu kommen sehe ich im Moment grundsätzlich darin, dass Facebookprofile und auch die Profile in anderen Netzwerken gefälscht werden können. Wenn ich einen Webshop betreiben würde und Kunden ermöglichen würde, sich mit Facebook Connect einzuloggen bestünde die Gefahr, dass es ein Fakeprofil ist und ich die Ware an jemanden sende, der am Ende nicht zahlt. Diese Sicherheit hätte ich nur mit der Kombination von Bezahlmethoden wie PayPal, Kreditkarte oder Vorabzahlung. Ansonsten würde mir für diese Anbindung derzeit noch das Vertrauen fehlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies war die letzte Session und anschließend hat es auch gelangt und ich hab mich wieder auf den Heimweg gemacht. Nächstes Jahr werde ich gerne wieder teilnehmen. Davor kommt am 2. Dezember erst mal die nächste <a href="https://www.xing.com/events/twittnite-hamburg-2-12-2009-422442" target="_blank" class="broken_link">Twittnite</a>, das <a href="http://twitter.com/twittgluehenHH" target="_blank">Twitterglühweintreffen</a> und das <a href="http://www.loveitorchangeit.com/2009/07/06/educamp-in-hamburg-2010/" target="_blank">EduCamp.</a> Und was sonst noch passiert wird man mit Sicherheit hier lesen können. <a href="http://blog.kassenzone.de/2009/11/16/barcamp-hamburg-2009-die-abrechnung/" target="_blank">Ich kann auch noch die zahlenmäßige Zusammenfassung zum Barcamp Hamburg empfehlen.</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die deutsche Bahn, Verarschung am Kunden</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/die-deutsche-bahn-verarschung-am-kunden/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 18:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
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		<description><![CDATA[Mein Hauptberuf beschäftigt sich mit dem Vertrieb von Software. Nebenbei bin ich allerdings Möbelpacker, Postbote, Schreiner, Autor, Redakteur, DJ und nicht zuletzt Fahrkartenverkäufer.
Wenn ich in meiner Kindheit und Jugend alleine oder mitmeiner Familie irgendwohin reisen wollte, ging ich an den Bahnschalter des nächsten Bahnhofs und kaufte beim netten Angestellten hinter dem Schalter eine Fahrkarte. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Mein Hauptberuf beschäftigt sich mit dem Vertrieb von Software. Nebenbei bin ich allerdings Möbelpacker, Postbote, Schreiner, Autor, Redakteur, DJ und nicht zuletzt Fahrkartenverkäufer.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Wenn ich in meiner Kindheit und Jugend alleine oder mitmeiner Familie irgendwohin reisen wollte, ging ich an den Bahnschalter des nächsten Bahnhofs und kaufte beim netten Angestellten hinter dem Schalter eine Fahrkarte. Neben der Fahrkarte wurde ich in der Regel auch noch über die Umstände der Reise aufgeklärt. Abfahrt, Ankunft, Anzahl und Orte des Umstiegs, Dauer des Aufenhalts und die besten Möglichkeiten zur Rückfahrt. So war es damals.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Heute bin ich der Angestellte am Schalter.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Im Netz suche die besten Verbindungen. Die Suche hört sich zwar wie Arbeit an, ist es aber nicht. Im Endeffekt vertrau ich auf die Logik der Maschine. In diesem blinden Gottvertrauen habe ich mit Sicherheit die eine oder andere ungünstige Verbindung gewählt. Ungünstige Verbindungen sind all jene, die sowieso immer Verspätung haben, oder zwecks Überfüllung aus allen Nähten zu platzen drohen. Der eine oder die andere möchte anmerken: „Ja, wieso reservierst du dann nicht?“ Würd ich ja gerne machen, aber teils einfach nicht möglich. Obwohl man dafür zahlt ist eine Reservierung ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr durchführbar. Was bedeutet das? Dem freiberuflichen Hobby-Schalterbeamten geht die Düse.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bekomme ich dennoch einen Sitzplatz?<br />
Ist der Zug überfüllt?<br />
Wie lange muss ich im Falle des Falles stehen?<br />
Was ist, wenn zusätzlich Verspätungen hinzukommen?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Diese Fragen kreisen ununterbrochen in meinem Kopf und machen bereits die Warterei am Bahngleis zur Folter. Wieso liebe Bahn gönnt ihr uns nicht mehr Freiraum? Mehr Platz? Eine bequemere Reise? Wenn ihr eh nur eine bestimmte Anzahl von Sitzplätzen habt, dann setzt auf verpflichtende Reservierungen und rechnet sie in den Preis ein. Oder ihr pfeift ganz drauf. Lasst Reservierungen einfach nicht mehr zu. Wir Bahnfahrende sind zivilisierte Menschen. Wie verstehen es, für alte, kranke, behinderte oder schwangere Menschen aufzustehen um ihnen einen Platz anzubieten. Aber hört auf Reservierunen anzubieten, die dann nicht mehr möglich sind und wenn man dann im Zug sitzt freut man sich, die Buchungsgebühr gespart zu haben. Ich würde mir lieber den Nervenkitzel sparen. Oder die Demütigung von einem hochnäsigen Platzreservierer unfreundlich darauf hingewiesen zu werden, dass dies sein Platz sei und ich mich gefälligst gepflegt verpissen solle, was mir den eigentlich einfiele, mich hier ab zu setzten, obwohl ich doch sehe, der Platz sei reserviert. In diesen Momente trauere ich meinem fehlenden Aggressionspotential nach, ziehe den Hut, verbeuge mich und nehm den Platz auf dem Gang.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zugfahren, immer ein Erlebnis. Nur leider nicht immer ein gutes.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie sich Organisationen im Marketing anpassen sollten</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 20:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Geister die ich rief]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich schreibe ich in diesem Blog weniger über Einblicke, die mit meinem Beruf, bzw. mit meinem professionellen Leben zu tun haben. Auf der anderen Seite wäre es auch doof sowas vollständig aus einem persönlichen Blog herauszuhalten, denn immerhin ist die Persönlichkeit sowohl durch mein privates wie auch berufliches Leben beeinflusst. Eigentlich ist eine Unterteilung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eigentlich schreibe ich in diesem Blog weniger über Einblicke, die mit meinem Beruf, bzw. mit meinem professionellen Leben zu tun haben. Auf der anderen Seite wäre es auch doof sowas vollständig aus einem persönlichen Blog herauszuhalten, denn immerhin ist die Persönlichkeit sowohl durch mein privates wie auch berufliches Leben beeinflusst. Eigentlich ist eine Unterteilung nach &#8220;privat&#8221; und &#8220;beruflich&#8221; bescheuert und deshalb die folgende Ausführung voller Teil meines Lebens:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Welt in der wir leben</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Leben bedeutet <strong>Lebensunterhalt-fördernd</strong> und <strong>Nicht-Lebensunterhalt-fördernd</strong>. Die Grenze ist fließend. Während ich <strong>Lebensunterhalt-fördernd</strong> den Beruf zuordne, denn dort verdiene ich das Eigentum, welches mich anschließend bemächtigt meiner Freiheit nach zu gehen, sehe ich alles was ich mit meiner Freiheit anstelle <strong>Nicht-Lebensunterhalt-fördernd</strong>. Und schon verschwimmen die Grenzen. Niemand lebt allein vom Geld. Deshalb sind Nicht-Lebensunterhalt-fördernde Tätigkeiten nicht zwingend nicht lebensunterhaltend. Nehmen wir den Einkauf von Lebensmitteln. Ohne Lebensmittel kein Leben, dennoch muss ich bevor ich Lebensmittel konsumieren kann, Eigentum erworben haben, dass anschließend eingesetzt werden, sprich konsumiert werden kann. Eine Wohnung suchen und dafür Miete oder Pacht entrichten. Auch das sind keine Tätigkeiten, die Lebensunterhalt-fördernd sind, aber die für den Unterhalt des Lebens zwingend notwendig sind. Essen, Trinken und Wohnen, stellen die Minimalkonfiguration und das zwingend Notwendige dar, was zum Leben benötigt wird. Wirklich?</p>
<p style="text-align: justify;">Was bin ich ohne andere Menschen, die mich umgeben? Am Leben, aber mehr auch nicht. Aus diesem Grund sollten den Lebensunterhalt-fördernden Maßnahmen alle zugerechnet werden, die sich auf die Interaktion mit anderen Menschen beziehen. Denn: Meine Arbeit bekomme ich nach einem Vorstellungsgespräch mit einem Personalmitarbeiter oder nach einem Gespräch mit einem Kunden. Mein Essen bekomme ich nach einem Gespräch mit einem Verkäufer. Den Zuschlag für meine Wohnung erhalte ich nach einem Termin mit dem Makler oder dem Vermieter. Solange ich mich nicht in die Welt der Selbstversorgung begebe, derer ich mich nur bedingt befähigt sehe, ist alles, was Lebensunterhalt-fördernd ist auf der Interaktion mit Mitmenschen aufgebaut.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Welt der Unternehmen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Was für mich persönlich gilt, gilt umso mehr für die Person des Unternehmens, oder um es genauer auszudrücken, für die <strong>juristische Person</strong> des Unternehmens. Ein Unternehmen ist keine <strong>natürliche Person</strong>, da es die oben genannten Dinge: Essen, Trinken und Wohnen nicht benötigt, <span style="text-decoration: line-through;">was zahlreiche Briefkastenfirmen beweisen</span>. Ein Unternehmen ist eine Einrichtung deren einzige Daseinsberechtigung die Erreichung eines festgelegten Ziels ist. Ob dieses Ziel jetzt ein Produkt oder eine Dienstleistung ist, ist von untergeordneter Bedeutung. Um dieses Ziel zu erreichen muss die juristische Person von natürlichen Personen gesteuert werden, da sie selbst nichts kann. Die Aktionen der juristischen Person des Unternehmens werden durch natürliche und mit natürlichen Personen definiert. Die Daseinsberechtigung für ein Unternehmen ist die Erreichung eines Zieles. Um diese Ziel zu erreichen wird es in Unterziele unterteilt. Diese Unterziele werden im Unternehmen in der Organisation reflektiert. Die jeweilige Organisationseinheit ist hochspezialisiert und verfolgt ihr &#8220;Unterziel&#8221; um damit ihren Beitrag für die Erreichung des Gesamtziels  des Unternehmens zu leisten. Diese Organisationseinheiten sind die Abteilungen des Unternehmens. So arbeitet die Entwicklung daran, die Technologie für das eigentliche Ziel zu entwickeln. Die Personalabteilung stellt in Abstimmung für alle anderen Abteilungen Mitarbeiter  ein und kümmert sich um die Belangen der natürlichen Personen im Unternehmen. Die Finanzabteilung kümmert sich um den Kapitalfluss und die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Sprich, dass nicht mehr Kapital verbraucht wird, als eingenommen wird.. Der Vertrieb kümmert sich um die Distribution der Produkte und Dienstleistungen. Aber was macht das Marketing?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Welt des Marketing</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Marketing hat im Bezug auf das Gesamtziel eine große Bedeutung für das Unternehmen. Auf der einen Seite hat es durch die Marktforschung ein Instrument, das es befähigt zu überprüfen, ob das Ziel des Unternehmens überhaupt gefragt ist. Ist das Ziel ein Ziel, das mit den Zielen von Individuen auf dem Markt, also potentiellen Kunden übereinstimmt? Desweiteren ist das Marketing verantwortlich für die Kommunikation des Ziels. Diese Kommunikation erfolgt unter anderem durch Werbung. Werbung für das Ziel, Werbung für das Unternehmen und Werbung für die sich daraus ergebenden Produkte und Dienstleistungen, die es an den Mann zu bringen gilt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wenn ein Unternehmen nicht das<span style="text-decoration: line-through;">, fast schon altruistische </span>Ziel eines Produkts, oder einer Dienstleistung verfolgt, das die Welt besser macht, dann sollte es verschwinden und wird hoffentlich vom Markt dafür abgestraft. Um aber noch einmal darauf zurück zukommen was Ziele sind, behaupte ich, dass alles, was auf dem Markt durch Kunden nachgefragt wird und von Unternehmen befriedigt wird, ein heheres Ziel <span style="text-decoration: line-through;">und somit fast ausschließlich altruistisch</span> ist.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Doch zurück zum Marketing. Die Marktforschung kann dem Unternehmen helfen, sein Ziel zu adjustieren oder überhaupt erst zu definieren. Das Marketing kann das fertige Produkt bewerben. Das Marketing kann in Einzelfällen nur das Unternehmen bewerben, ohne das ein Produkt oder eine Dienstleistung mit dieser Werbung einhergeht. Immerhin braucht jedes Unternehmen auch fähige Mitarbeiter und dafür einen gewissen Bekanntheitsgrad um die entsprechenden fähigen Mitarbeiter auf sich aufmerksam zu machen. Die Kommunikation des Produkts, der Dienstleistung oder des Ziels der Unternehmung. Die Kommunikation muss dem Ansprechpartner angemessen sein, damit dieser sie auch versteht. Das Ziel des Marketing liegt darin, dem Kunden auf einfache, unmissverständliche Art ein Bedürfnis zu vermitteln. Des Weiteren muss ihm mitgeteilt werden wie und wo er dieses Bedürfnis befriedigen kann. Rücklauf gab es so gut wie nicht. Ausnahme stellt die klassische PR-Arbeit des Marketing dar. In der PR liegt ein Schwerpunkt auf der Kommunikation mit Medien. Medien sind Multiplikatoren von Kommunikation. Sie sind redaktionell geführt und diese Redaktion steht für ihre Datenvermittlung. Dieser Datenvermittlung liegt ein gewisser Anspruch an sich selbst zu Grunde und wenn dieser Anspruch zu einer bestimmten Zahl von Lesern geführt hat, dann lasten auch diese Kunden auf der Redaktion, da sie genau diese Nachfragen dieser treuen Kunden befriedigen will. Da die Reichweite von Medien Zielgruppen-gerichtet ist, bildet die PR einen Rückkanal für Journalisten und Redakteure, die weitere Fragen stellen dürfen um den Inhalt in mundgerechte Stücke für ihre Kunden zu packen.</p>
<p style="text-align: justify;">So läuft es klassisch. Eine Eins-zu-Eins-Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen hat es nicht gegeben. Einzige Möglichkeit für den Kunden in Kontakt mit dem Unternehmen zu treten war die Nutzung von Anschriften und Telefonnummern, die den schönen Namen &#8220;Kundendienst&#8221; tragen. Kundendienst bedeutet Unterstützung und soll dem Kunden mit dem Produkt behilflich sein, wenn er damit nicht zurecht kommt. Der Kundendienst oder auf neudeutsch Support ist in meinen Augen jedoch in erster Linie ein Übel auf das Unternehmen gerne verzichten würden. Denn Support muss nur dort erbracht werden, wo das eigene Produkt Schwächen aufweist (ein Benutzerhandbuch ist auch Teil des Produkts). Gesetzliche Rückgaberechte oder die Gefahr den Kunden an einen Mitbewerber zu verlieren, sind die einzigen Gründe, weshalb ein Unternehmen Support anbietet. In einer Welt ohne Konkurrenz und gesetzliche Rückgaberechte gäbe es keinen Support. Es gäbe nur Service. Service würde eine zusätzliche Einnahmequelle für das Unternehmen bedeuten und somit in den Bereich der Dienstleistungen am Kunden fallen und so ähnlich einer Versicherung eine Risikominimierung für den Kunden darstellen, welche durch eine Streuung des Risikos durch den Produzenten auf viele Kunden ermöglicht wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die neue Welt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die größten epochalen Änderungen waren immer bedingt durch technologische Weiterentwicklungen der Menschheit, also der Gesamtheit der natürlichen Personen auf diesem Planeten. Angefangen von der Technologie des Ackerbaus, über Buchdruck und Maschinisierung hin zum Internet. Technologie stellt keine epochale Änderung dar. Jedoch ist sie der Auslöser für alle epochalen Sprünge die sich durch den Einfluss der Technologie auf das individuelle Leben der Gesellschaft ergeben und der Gesellschaft neue Tätigkeiten und Bedürfnisse ermöglichen. Den epochalen Wendepunkt an dem wir uns derzeit befinden ist die Erfindung des Internets. Der Einfluss immens und erfordert Anpassungen in unserem bisherigen Leben. Anpassungen <strong>durch uns</strong>, <strong>von uns</strong> und <strong>für uns</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Anpassungen die <strong>durch uns</strong> gemacht werden sind der Einsatz und die Entwicklung der Technologie. Ob Gutenberg, Watt oder Edison jede ihrer Erfindungen minderte den Arbeits- und Materialeinsatz des Einzelnen zur Erreichung eines bestimmten Ziels (Information, mechanische Energie oder Licht). Das Internet ist eine Technologie, die eine end-to-end Kommunikation ermöglicht, so dass jeder Mensch sowohl Sender als auch Empfänger sein kann und über ein hochdynamisches Netzwerk mit allen und jedem kommunizieren kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Anpassungen die <strong>von uns</strong> gemacht werden sind Anpassungen, die wir an unseren Abläufen und Prozessen vornehmen um die Technologie zu nutzen. Wir als Individuen passen uns relativ schnell an, bezogen auf die Sachen die notwendig sind. Statt Briefen schreibe ich jetzt Email, statt Zeitung lese ich jetzt Internetmedien (kommerzielle und redaktionelle Medien) mein Bankschalter ist jetzt ein vernetzter Rechner, egal ob Online-Banking, Geldautomat oder Kontoauszugsdrucker. Statt Treffen zum Sprechen kann ich jetzt Sprechen ohne zu Treffen. Das sind sicherlich nicht alle Möglichkeiten, die uns die Technologie bietet, aber die ersten Möglichkeiten die eine Substition bisheriger Tätigkeiten und Zwecke ermöglichen und uns das Leben erleichtern (Schnellerer Datenaustausch, Zugriff auf mehr Daten, spontanere Treffen).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Für uns</strong> sind Anpassungen, die aufbauend auf einer Technologie gemacht werden. Wenn eine Technologie für uns angepasst wird, wie eben der Buchdruck, der allen die Möglichkeit des Zugangs zu Wissen ermöglicht, dann ist ein epochaler Schritt vollzogen, der die Gesamtheit der natürlichen Personen auf eine neue Stufe hebt. Jedoch muss bevor jeder die Technologie nutzen kann, Neues erlernt werden, im Falle des Buchdrucks, das Lesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gehen wir nun zurück auf die Erfindung des Internets. Wo sind wir und wohin bewegen wir uns? Diese Frage kann ich nicht beantworten und ich bezweifle, dass sie irgendjemand anderes beantworten kann. Wenn ich das zuvor beschriebene Schema darüberlege sind wir irgendwo zwischen <strong>von uns</strong> und <strong>für uns</strong>. Als Gemeinschaft. Wenn ich mir Unternehmen ansehe sind sie irgendwo bei <strong>von uns</strong>. Noch ist das Hauptziel der Unternehmen, vom Einsatz der Technologie zu profitieren und die Unternehmensprozesse an die Technologie anzupassen. Sicher, einige Unternehmen entwickeln Produkte die auf Technologien aufbauen, aber immer einen Schritt langsamer als sich die Entwicklung in der Gemeinschaft darstellt. Erst nachdem eine Technologie eine gewisse Reife auf dem freien Markt erlangt hat, wird sie auch von juristischen Personen eingesetzt. Hatten vor einigen Jahren unterschiedliche Unternehmen noch nicht einmal Internetauftritte oder Onlineanlaufstationen, so waren sie hier unter Zugzwang gesetzt und mittlerweile sind Internetauftritte und Onlinekontaktmöglichkeiten vorhanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur ist die Technologie weiter gezogen. Hin zum sogenannten Web2.0. Web2.0 bedeutet echte end-to-end Kommunikation. Die Unternehmen sind erneut nicht darauf vorbereitet. End-to-end Kommunikation ist in der Organisation eines Unternehmens im Marketing zu suchen. Wie oben im Abschnitt: <strong>Die Welt des Marketing, </strong>beschrieben ist das Marketing das zentrale Kommunikationsinstrument des Unternehmens. Doch da es bisher keine echte Kommunikation betrieben hat, sondern nur Daten versendet hat und mit Ausnahme weniger Rückkanäle, wie eben in der PR durch Medienvertreter, geduldet hat, konnte keine echte Kommunikation entstehen. <strong>Die neue Welt </strong>ist weiter als die Unternehmen oder deren Marketing. In der neuen Welt wird kommuniziert zwischen wem auch immer, über was auch immer. Das Marketing hat die Steuerung verloren. Hochglanzanzeigen alleine begeistern nicht mehr. Sponsoring verpufft, denn das unterstützte Team / Objekt ist unbeliebt. Plötzlich entsteht eine Kommunikation um das Unternehmen herum, die sich allerdings um die Produkte und Ziele des Unternehmens dreht. <strong>Bad PR</strong>? Wohl eher bad <strong>SR</strong>? SR für <strong>Social Relation</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Neuaufbau des Marketing</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Marketing für das Web 2.0 muss umgebaut werden. Eigentlich das gesamte Unternehmen, da jedoch die Kommunikation einzig und allein vom Marketing übernommen wird, welches hierauf spezialisiert ist stelle ich mir die neue Kommunikation folgendermaßen  vor:</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt auf der einen Seite <strong>die Marktforschung</strong> die weiterhin das tut, was sie bisher getan hat. Nur umfänglicher. Sie sammelt auch subjektive Meinungen aus Foren, Blogs und anderen Plattformen, die die Meinung einzelner Darstellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann gibt es <strong>das Produktmarketing</strong>. Hier sollte nun darauf geachtet werden, Produkte leicht verständlich für alle Kunden zu präsentieren. Dort werden die Produktabbildungen und Beschreibungen angefertigt. Ich möchte hier alles beim Alten lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber sollte speziell für Verbrauchsgüter <strong>ein Trademarketing</strong> vorhanden sein, um die Zielgruppe der Händler gezielt auf den Verkauf der Produkte vorzubereiten. Speziell bei Produkten mit einer hohen Beratungsintensität im Laden oder an der Theke sollte der Händler so gut vorbereitet werden, dass er sowohl selbst Umsatz macht, als auch dem Unternehmen zu Umsatz verhilft. Das Trademarketing sollte nicht nur auf die Weisheiten der eigenen Mitarbeiter vertrauen, die nicht selten eine gewisse Produktblindheit an den Tag legen, sondern sollte auch auf die Hinweise und Tips der Händler achten, die ihm Rückfragen vor der unmittelbaren Kaufentscheidung des Kunden zurückgeben können.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch <strong>PR</strong> hat weiterhin seine Berechtigung. Zur Aufklärung von Medienpartnern, Verbänden und Vereinen, sowie deren Angehörige. Sowie zur internen Kommunikation von Neuerungen, Firmenmitteilungen oder Richtlinien.</p>
<p style="text-align: justify;">Als weitere Unterordnung einer Marketingabteilung würde ich eine, wie ich sie bereits genannt habe <strong>SR</strong>, also <strong>Social Relation Abteilung </strong>einrichten. Was macht die Social Relation Abteilung? Die Social Relation Abteilung kümmert sich einzig und allein um die Direktkommunikation mit natürlichen Personen: Kunden, Mitarbeitern und Mitmenschen. Die Mitarbeiter des Unternehmens müssen durch die SR-Abteilung soweit unterrichtet sein, dass jeder Mitarbeiter nach außen über die Firma sprechen kann und all die nach außen gegebene Information authentisch und verlässlich ist. Denn wo Offenheit regiert, herrscht Vertrauen. Wer sich seinen Mitmenschen öffnet, erhält Vertrauen. Dieses Vertrauen schlägt sich nicht unbedingt in höheren Absätzen nieder, aber es trägt zur Treue und Zufriedenheit der Kunden bei und treue Kunden empfehlen die Produkte und Dienstleistungen gerne weiter. Das gleiche gilt für zufriedene Mitarbeiter, die Vertrauen in ihren Arbeitgeber, also das Unternehmen haben. Wenn der Mitarbeiter seine Ziele in den Zielen des Unternehmens wiederfindet identifiziert er sich mit dem Unternehmen und ist bereit, vollen Einsatz zu bringen und nach außen gut über das Unternehmen, die Kollegen und deren Produkte zu sprechen. Sind die Mitmenschen im Bilde über das Unternehmen verhindert dies mögliche Anfeindungen und Proteste. Proteste und Anfeindungen können nur entstehen wo Fehler gemacht werden oder fehlende Transparenz Platz für Spekulationen lässt. Social Relation bedeutet folglich im größeren Zusammenhang auch Social Responsibility. Soziale Verantwortung. Verantwortung für Mitarbeiter, für die Produkte und Dienstleistungen und für die Kunden und darüber hinaus Verantwortung gegenüber der Gesellschaft die dem Unternehmen überhaupt erst die Daseins-Berechtigung erteilt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Review: UX Camp Berlin 09 #uxcb09</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 21:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
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		<description><![CDATA[UX Camp Berlin 2009. Ein Wochenende irgendwo in Berlin, eigentlich ab vom Schuß.  Konzentration. Die Organisation spitze. Viele große Räume für Sessions und schnelles WLAN. Dazu gute und großzügige Verpflegung und eine Vielzahl interessanter Teilnehmer. Was will man mehr?

Wieso UX Camp Berlin?
Um diese Frage zu beantworten sollte ich für alle nicht eingeweihten erst ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://uxcamp.mixxt.de/" target="_blank">UX Camp Berlin 2009</a>. Ein Wochenende <a href="http://maps.google.com/maps?daddr=Rudower+Chaussee,+Berlin,+Germany&amp;dirflg=&amp;saddr=alexanderplatz,+berlin&amp;f=d&amp;hl=en&amp;sll=52.43214,13.532538&amp;sspn=0.009027,0.021887&amp;ie=UTF8&amp;t=h&amp;z=12" target="_blank">irgendwo in Berlin</a>, eigentlich ab vom Schuß.  Konzentration. Die Organisation spitze. Viele große Räume für Sessions und schnelles WLAN. Dazu gute und großzügige Verpflegung und eine Vielzahl interessanter Teilnehmer. Was will man mehr?</p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Wieso UX Camp Berlin?</strong></h4>
<p style="text-align: justify;">Um diese Frage zu beantworten sollte ich für alle nicht eingeweihten erst erläutern was UX Camp überhaupt bedeutet. UX steht für User Experience und das Camp stellt in bester <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp" target="_blank">Barcamptradition</a> ein Camp zum Thema User Experience dar. User Experience im Bereich Software oder Web. Auch wenn ein paar Teilnehmer aus anderen Bereichen anwesend waren lag der Schwerpunkt auf dem Bereich des User Interface Designs, Information Architecture, Usability und Prototype Engineering. Wenn ich diese Wörter ausspreche ergibt sich im Gegensatz zu der einleitenden Frage eher die Folgefrage: &#8220;Was will ich dort?&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Als ehrliche Antwort kann ich nur sagen: Input.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider wurde dieses Ziel nicht erfüllt. Dennoch reichen die Sachen die ich erfahren habe zumindest dazu ein Fazit zu geben.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ich bereue nichts. Ich hatte viele nette und informative Gespräche. Ich traf Freunde, ehemalige Kommilitonen und Bekannte von früheren Barcamps. Als Veranstaltungsort wurde das <a href="http://www.esz.hu-berlin.de/" target="_blank">Erwin-Schrödinger-Zentrum Adlershof</a> gewählt. Das Erwin-Schrödiger-Zentrum ist Teil der HU Berlin und wird von dieser mit &#8220;Kernstück des Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Campus&#8221; bezeichnet. Eine schöne Anlage, aber leider etwas weit draußen von meinen Gastgebern <a href="http://twitter.com/skobbler" target="_blank">Philipp</a> und <a href="http://twitter.com/andib_net" target="_blank" class="broken_link">Andi</a> aus. Begonnen hat es am Freitag Abend am Prenzl, mit einer kleinen Warm-Up Party im <a href="http://www.sanktoberholz.de/" target="_blank">St. Oberholz</a>.</p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Warm-Up Freitag</strong></h4>
<p style="text-align: justify;">Das Warm-Up war freundlich, unkompliziert und kurzweilig. Auch wenn sich schon zu diesem Zeitpunkt meine Vorurteile gegen Berlin bestätigten. Der erstbeste Berliner Teilnehmer band mir gleich auf die Nase, dass er zur digitalen Boheme gehört und eigentlich gar nicht arbeitet, aber irgendwie dann doch den ganzen Tag und die Nacht, aber auch soziale Kontakte hat. Die trifft er dann ab und zu, irgendwie eigentlich ständig. <em>Contacts</em>, <em>Followern</em> und <em>Followings</em> sitzen dann zusammen und man twittert und statust über die Sachen die man gerade erlebt. Dit is also die digitale Szene Berlins. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7pYOZTiW3UY" target="_blank">&#8220;Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein.&#8221;</a> sagten einst <a href="http://www.tocotronic.de/" target="_blank">Tocotronic</a>. Ich bräuchte jetzt den chronologisch nächsten Lebensabschnitt um die Bewegung zu titulieren. <em>Apfelnazis</em> vielleicht?</p>
<p style="text-align: justify;">Das passt zwar vom Übergang nicht ganz, aber auch hier brachte der Freitag erstaunliches hervor. Ich möchte hierzu allerdings nochmal daran erinnern, dass es sich um eine User Experience und Usability Veranstaltung handelte. Also ein Camp in dem die Teilnehmer die Benutzbarkeit von Anwendungen und Geräten diskutieren wollen. Am Freitag Abend wurden <a href="http://twitter.com/emrahyuce" target="_blank">Emra</a> und ich Zeuge einer kuriosen Unterhaltung zweier Iphon-Anhänger.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Ich hab mir die XYZ-Applikation auf meinem iPhone installiert. Saugeil, kennst du die?&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Ja, ich habe sie mir runtergeladen und versucht zu installieren. Aber irgendwie läuft sie nicht. &#8211; </em><br />
<em>Hm, da hab ich dann wohl was falsch gemacht!&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Bitte?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Da hab ich dann wohl was falsch gemacht?&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In einer Veranstaltung in der man über das Thema Benutzbarkeit sprechen will schon zu Einleitung solche Worte? Vielleicht war das auch der Startpunkt zu dem ich feststellte, das Camp wird etwas am Thema vorbeischiesen. Es gibt kein Gerät und keine Anwendung, deren nicht Funktionsfähigkeit dem Nutzer angelastet werden kann. Wenn der Nutzer das Gerät oder die Applikation nicht versteht zu bedienen, war es schlecht designed oder schlecht gemacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Das sollte doch eigentlich das Ziel all unserer technischen Erungenschaften und Entwicklungen sein: Technologie allen zugänglich zu machen. Allen ermöglichen Alles zu tun. Kreativ zu sein und ihnen das Leben erleichtern. Es ist an der Zeit, die Technologie vollständig aus dem Griff der Geeks und Nerds zu befreien. Es ist toll, wenn ihr (vielleicht auch ich) das können, a-b-e-r, der wirkliche und einzige Wert ist erst erreicht, wenn es alle können. <strong>Es gibt keinen DAU es gibt nur schlechtes Design</strong>.</p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Samstag, Tag 1</strong></h4>
<p style="text-align: justify;">Am Samstag begann der morgen klassisch. Rechtzeitig zur Vorstellungsrunde bin ich dort eingetrudelt und habe mich brav mit meinen drei Tags: &#8220;Navigation, Mobile, Sales&#8221; dem Publikum vorgestellt. Anschließend wurden kurz die <a href="http://uxcamp.mixxt.de/networks/wiki/index.Sponsoring" target="_blank">Sponsoren gewürdigt</a> und dann begann die Sessionvorstellung und Planung. Die erste Session die ich besuchte drehte sich um das Thema: <a href="http://uxzentrisch.de/besuchte-hyperlinks-theorie-vs-praxis/" target="_blank">Besuchte Hyperlinks &#8211; Theorie vs. Praxis </a>War keine schlechte Session, aber irgendwie fehlte der zündende Moment. Es gab im Auditorium <strong>keinen Konsens</strong> über die Notwendigkeit, noch die wirklichen Vorteile von markierten, besuchten Hyperlinks. Diese Session kann man vielleicht am besten mit den Worten zusammenfassen: <strong>Jeder macht es irgendwie oder halt nicht</strong>. Verbindliche Richtlinien gibt es nicht und ob best-practice irgendwann zu einem Ergebnis führen wird, das dann zu einem Standard führt, bleibt abzusehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Als zweites besuchte ich die Session:   <a href="http://www.doodle.com/" target="_blank">KISS-Prinzip angewendet bei Doodle.</a> Cool, cool, cool. Nicht nur die Plattform von Doodle, sondern auch die Vorstellung von Retro Lämmler, seines Zeichens Schweizer und Mitarbeiter bei Doodle. KISS steht für: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip" target="_blank">Keep it Simple, Stupid.</a> Sauber. Das Doodle das mit Abstand einfachst zu nutzende Tool ist um Termine mit anderen zu vereinbaren ist, habe ich <a href="http://www.doodle.com/2f2u63we2g9dssgg " target="_blank">selbst schon oft festgestellt.</a> Das dieses Prinzip aber weiter ausgebaut wird und von Zeit zu Zeit über die Abschaffung von Features gesprochen wird, oder diese wirklich gekillt werden ist in dieser Konsequenz vermutlich einzigartig. <strong>Keine Anmeldung, nur das Nötigste und Wichtigste</strong> wird erfasst. That&#8217;s it. Zur Erstellung <a href="http://www.doodle.com/2f2u63we2g9dssgg " target="_blank">dieses Termins</a> habe ich keine Minute gebraucht.</p>
<p style="text-align: justify;">Das war dann eigentlich auch die letzte Session für diesen Tag. Abschließend ging ich noch auf die Verlosung der Blackberry Storms durch Vodafone. Wider Erwarten habe ich nichts gewonnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Abends gab es noch ein bisschen Party in der Kohlequelle. Aber ich kam spät und ging früh, sprich ich war nur kurz dort, in der Zeit aber auch gut unterhalten und ein paar nette Leute kennen gelernt.</p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Sonntag, Tag 2</strong></h4>
<p style="text-align: justify;">Sonntag morgen pünktlich zum Start angereist und folgende Veranstaltungen beigewohnt. Mobile Commerce war schlecht und langweilig. Zwanghafter Versuch Vorteile, Nachteile und Eigenheiten des M-Commerce zu definieren die Ergebnisse können <a href="http://uxcamp.mixxt.de/networks/wiki/index.Mobile-Commerce-vs-E-Commerce" target="_blank">hier</a> begutachtet werden. Ich habe nach einer Viertelstunde den Raum verlassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend unterhielt <a href="http://www.strategiclabs.de/" target="_blank">Willi Schroll</a>, dessen Vortrag ich auf dem <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=598" target="_blank">Mobile Camp Dresden noch sehr geschätzt hab</a>e zum Thema: <a href="http://www.slideshare.net/willi/uxcamp-berlin-2009" target="_blank">Why Twitter #Matters and How.</a> Das war nix. Buzzword an Buzzword. Twitter als Maßstab und Ursache aller zukünftigen Veränderungen des Netzes. Ja, Twitter ist verdammt einfach zu benutzen. Ja, Twitter ist schnell. Ja, Twitter ist nicht schlecht. ABER: Twitter macht das Leben nichts besser. <strong>Twitter ist ein tolles Werkzeug für eine eingeschworene Gruppe von Leuten.</strong> Allen anderen geht Twitter sonstwo vorbei. <strong>Niemand der nicht twittert versäumt irgendwas.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der obligatorischen Twittersession folgte dann wieder mal eine Session aus dem Dunstkreis Usability: <strong>GUI 1.0, WEB 3.0. </strong>Der Leiter der Session, Sven Guckes war eine Show. Er hackte die ganze Zeit auf seiner Terminal Software rum und huldigte der <strong>Vergangenheit als neue Zukunft</strong>. Hierzu möchte ich eigentlich nicht viel mehr sagen, als ich in der Abhandlung über die Warm-up Party gesagt habe. Wir brauchen Technologie für Alle und Jeden. Die Kommandozeile hat ausgedient. Der einzige Punkt in dem ich zustimmen kann ist: Ja, wir brauchen die Kommandos der Shell zur Realisierung von API Anwendungen. Ich selbst will aber nicht mehr kryptisch auf der Shell rum hacken um von A nach B zu kommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die letzte Session für mich war noch zum Thema: Schlechte Usability: Beispiele aus der Praxis. Da gibt es viele. Aber so richtig definieren konnte auch keiner, was wirklich schlecht ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Es bleibt mein Fazit:</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt keine gute und keine schlechte Usability im generellen. Es gibt Sachen die ich gut benutzen kann. Es gibt für jeden Sachen die er oder sie gut benutzen kann. That&#8217;s it. Die Vielfältigkeit der Individuen kann in Zukunft zu einer weiteren Diversifikation der Angebote führen. Bis jedes Individuum für all sein Tun, die ihm am besten gefallende und seinen Ansprüchen entsprechende Bedienung gefunden hat. Für Entwickler von Nutzgegenständen bleibt hier nur eine Möglichkeit:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schnittstellen öffnen, damit jeder seine Art der Benutzung seinem Leben anpassen kann und nicht sein Leben der Art der Benutzung anpassen muss.</strong></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>MobileCamp Dresden Tag 1 #mcdd09</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 22:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende April, Sonne, ich stehe in Dresden vor der TU und erkenne wo der Solidaritätszuschlag gelandet ist. Das Geld ist gut angelegt. Super Eindruck von außen, die Gebäude neu, die Ausstattung gut und das WLAN ist ein Gedicht im Vergleich zu den Erlebnissen auf der Re:publica. Die Anzahl der Teilnehmer irgendwie überschaubar, so dass ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ende April, Sonne, ich stehe in Dresden vor der TU und erkenne wo der Solidaritätszuschlag gelandet ist. Das Geld ist gut angelegt. Super Eindruck von außen, die Gebäude neu, die Ausstattung gut und das WLAN ist ein Gedicht im Vergleich zu den Erlebnissen auf der <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=528" target="_blank">Re:publica</a>. Die Anzahl der Teilnehmer irgendwie überschaubar, so dass zu Beginn auch eine klassische Vorstellungsrunde durchgeführt werden kann. Stelle dich vor, nutze dazu drei Tags. War die Ansage, glaub ich. Zu dem Zeitpunkt der Erläuterung war ich noch vor dem Veranstaltungsraum mit der Frühstücksaufnahme beschäftigt. Die Sessionvorschläge kommen schnell und so können die Sessions pünktlich um 11:00 Uhr beginnen. 17 Themen die mich ursprünglich interessiert haben müssen an diesem Tag auf Grund von Überschneidungen auf fünf zusammengestrichen werden. Los geht&#8217;s mit dem Thema:</p>
<div id="__ss_719418" style="width: 425px;"><a style="font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;" title="Mobile Communities - Future Trends and Challenges" href="http://www.slideshare.net/willi/mobile-communities-future-trends-and-challenges-presentation?type=presentation">Mobile Communities &#8211; Future Trends and Challenges</a><object width="425" height="355" data="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=mobilecommunityfutureccb08addon-1225796949380111-8&amp;rel=0&amp;stripped_title=mobile-communities-future-trends-and-challenges-presentation" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=mobilecommunityfutureccb08addon-1225796949380111-8&amp;rel=0&amp;stripped_title=mobile-communities-future-trends-and-challenges-presentation" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">View more <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a style="text-decoration:underline;" href="http://www.slideshare.net/willi">Willi Schroll</a>.</div>
</div>
<p style="text-align: justify;">Ein spannender Vortrag der für den Beginn einer solchen Veranstaltung zumindest mir noch etwas zu abgehoben war. Etwas leichter Verdauliches hätte den Einstieg vereinfacht. Nichtsdestotrotz ein super spannendes Thema. Fragen nach Regeln, die bisher im Netzleben noch nicht definiert sind werden gestellt und müssen definiert werden. Es geht um Grundsatzfragen. Frei nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watzlawick" target="_blank">Watzlawick</a>: &#8220;Man kann nicht nicht-kommunizieren.&#8221; Wie wird es sich in Zukunft verhalten, was werden die Auswirkungen persönlich sein, sollte man in Zukunft keinen digitalen Fußabdruck haben? Werden diejenigen ohne, als weniger offen eingeschätzt? Hat man Angst vor diesen Leuten? Behindert es in Zukunft vielleicht so weit, wie es heute behindert, Trunkenheitsbilder auf seinem <a href="http://www.facebook.com/people/Moritz-Schott/706418527" target="_blank">Facebook</a> oder <a href="http://www.meinvz.net" target="_blank">MeinVZ</a> Profil zu haben? <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Niklas_Luhmann" target="_blank">Luhmann</a> wird ins Feld geführt mit der Erwartungserwartung. Wie werden diese &#8220;klassischen&#8221; soziologisch- und kommunikationswissenschaftlich untersuchten Verhalten im Netz abgebildet werden? Was überraschend ist: Im Auditorium macht sich keinerlei Angst bezüglich Datenschutz und Transparenz breit. Zumindest spricht es keiner aus. Wir sind digital und wir sind sichtbar. Und das ist gut so. Meine persönliche Meinung divergiert. Ich bin zwar grundsätzlich auch bereit viel von meinem Handeln frei zu geben und meine Meinung frei zu äußern. Sollte sich allerdings herausstellen, dass diese Offenheit zu Nachteilen in der Gesellschaft führt habe ich doch einige Bedenken. Im Endeffekt stellt sich dann ein Markt dar, in dem ich vollständig transparent bin für Außenstehende, ich aber nicht unbedingt diese volle Transparenz für meinen Konsum habe. Beispiel: Ich will nicht, dass meine Krankenversicherung an Hand meiner Bankkarte mitverfolgt, wie viele Zigarettenschachteln ich kaufe (ich rauche sie nicht, ich bin der weltgrößte Zigarettenschachtelsammler). Ich verleihe meine Karte von Zeit zu Zeit und habe Angst gegenüber Anderen schlechter gestellt zu werden da mein Handeln fehlinterpretiert wird. Wobei meine Zugehörigkeit zur Risikogruppe: &#8220;Raucher&#8221; die Handlung der Versicherung durchaus verständlich macht. Datenschutz zieht zwangsläufig die Frage der Datensicherheit nach sich. Wie kann ich meine privaten Daten vor unberechtigtem Zugriff schützen? Als spannendste Lösung wurde erneut &#8220;<a href="http://www.helloworld-network.org" target="_blank">Hello World</a>&#8221; vorgestellt. Als eine ID, mit der ich konkret steuern kann, wer auf welche meiner Daten zugreifen kann. Am Ende des Tages bleibt die Verantwortung für die Sicherheit bei mir. Schon früher waren die Leute, die alles über sich erzählt haben in manchen Sachen schlechter gestellt, denen gegenüber die sich zurückhielten. Obwohl mir der Fall der absoluten Transparenz besser gefällt. Endlich ein Grund für alle verantwortungsbewusst zu Leben.<br />
Zitat zum Ende: &#8220;Es besteht kein Zwang, dass das technische System kommerziell ausgenutzt werden muss.&#8221;<br />
Die zweite Session die ich mir ausgesucht habe beschäftigte sich mit dem Thema: mobile Advertising unf Monetarisierung &#8211; was geht, wo geht es hin, was macht <a href="http://www.smaato.com/" target="_blank">smaato</a>? Michael Osei-Ampadu stellte sein Netzwerk und Geschäftsmodell vor. Er führte die Möglichkeiten der Online und zukünftig auch Mobile Werbung auf zwei Strategien zurück, mit Hilfe derer Werbung verkauft und angebracht werden kann: Reach und Premium. Bei der Reachstrategie geht es darum möglichst viele Page Views (Contacts) zu erzeugen. Möglichst oft, seinen Banner anzubringen und so auf Grund der schieren Maße von Anzeigen, Kunden auf die Angebote der Werbetreibenden zu locken. Der zweite Ansatz, Premium, Premium sind Inhalte die direkt dazu führen, Umsatz zu erzeugen und ein Performancetracking zulassen. Im Mobilen Marketing sind erfolgreiche Beispiele hierfür: Klingeltöne, Mobile Ad-ons, Mobile Content. Im Grunde alles was über und für das mobile Gerät aktiviert werden kann. In diesem Bereich gibt es wenige große Brands, wenige Tests sind notwendig und auch ein kleines Budget führt zum Erfolg. Was sind die Möglichkeiten für Agenturen? Im Moment müssen Agenturen beweisen, dass sie alles aus einer Hand liefern können. Die Arbeit ist beratungsintensiv und stellt hohe Ansprüch an die Fähigkeiten der Agentur, bzw. derer Mitarbeiter. Sie müssen alles können. Microsites, Mobiles Internet, Widgets, etc. Der volle Blumenstrauß muss gesteckt werden um die Kunden zu überzeugen. Das Fazit zum Ende der Diskussion: Mobile Marketing befindet sich im Moment noch in einem Entwicklungsstadium.<br />
Es wird noch eine Weile dauern und die Penetration muss die Sinnhaftigkeit der mobilen Werbung beweisen. Bis dahin müssen laut <a href="http://group.yoc.com/" target="_blank">yoc</a> die Werbetreibenden die hohen Kosten unter Kontrolle bringen. Grundsätzlich muss eine Lösung für die Tranparenz der TransactionRate gefunden werden. Die Werbung muss stärker kontextbezogen sein, Kontextbezug und Relevanz bezüglich des mobilen Mediums. Das „klassische“ Denken der Online-Werbung kann in diesem Umfeld nur bedingt angewendet werden. Der Werbemarkt kümmert sich derzeit mehr um die Reichweite als um die Belangen der Kunden. Laut <a href="http://www.mmaglobal.com/main" target="_blank">MMAGlobal.com</a> die sich auf CaseStudies des VodafoneLivePortal beziehen ist für eine Reichweite von 5 Millionen ein TKP von 35€ anzusetzen. Dieses Budget ist derzeit nicht vorhanden und wird höchst für irgendwelche Testläufe eingesetzt. Oder als Imagekampagne großer Brands die so ihre Innovationspotential unter Beweis stellen möchten. Als Beispiel war hier der Autokonfigurator von BMW genannt, der ein Bild, des vom Nutzer zusammengestellte Auto, als MMS aufs Handy sendete. Auch aus diesem Grund sind mobile Applikationen derzeit dem Mobile Web gegenüber im Vorteil, da sie dem Nutzer die Möglichkeit geben Einfluss auf die Relevanz der Inhalte zu nehmen. Im Bezug auf Mobile Web gibt es noch keine ausreichenden Studien, was der Nutzer überhaupt will. Es fehlen die überzeugenden Konzepte.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Anschluss an diese Session wählte ich: Web und Enterprise 2.0 präsentiert von <a href="http://twitter.com/jeos" target="_blank">Jens Osthues.</a> Interaktivität war angesagt und so wurde zu Beginn jede/r Teilnehmer/in dazu aufgefordert, Pünktchen bezüglich der Nutzungsvorlieben und seiner Plattform befragt. Die Sinnhaftigkeit habe ich nicht ganz verstanden und es wirkte auf mich auch eher gewollt und nicht gekonnt, da auf die Auswertung der Punktergebnisse im Laufe der Session nicht weiter oder zumindest ungenügend eingegangen wurde. Ansonsten wurde viel gebuzzt und gegeekt und als Fazit bleibt vielleicht nur zu sagen: Sicherheit stellt für Unternehmen die höchste Gefahr für den Einsatz von Web 2.0 Technologien dar und ist der stärkste Hinderungsgrund. Produktivitätsvorteile wurden nicht aufgezeigt oder zumindest nicht klar formuliert, dennoch glaube ich das der vernünftige Einsatz all dieser Tools zu Produktivitätssteigerung führen kann und wenn nicht, zumindest die Transparenz im Unternehmen erhöhen kann. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing" target="_blank">Cloud Computing</a> war in diesem Zusammenhang die Sau, die durchs Dorf getrieben werden musste, denn immerhin wollen wir auf alle Daten von überall aus zugreifen. Naja, eher schwache Vorstellung, da kann die <a href="http://twitpic.com/3yhzf/full" target="_blank">umfangreiche Ideensammlung</a> am Schluss auch nicht drüber hinwegtäuschen. Enterprise 2.0 ist für mich eine Zustandsbeschreibung die sich in  der Unternehmensethik ausdrückt. Sicherheit und Kultur des Unternehmens sind die Schwachstelle der Organisation zur Einführung dieser Social Components. Sobald ein Unternehmen das Chaos, welches solche Anwendungen in sich bergen akzeptiert, kann seine Organisation den Schritt zum Enterprise 2.0 wagen.<br />
Anschließend gab es lecker Wraps zum Mittagessen und off-topic Gespräche. Wobei so wirklich off-Topic waren diese Gespräche auch nicht. Mobile bleibt Mobile und Web bleibt Web, aber der Übergang von Haar-Gel zu QR Tags war fließender.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Mittagspause nutze ich die Möglichkeit mir eine Session einer der größeren Sponsoren anzusehen. <a href="http://barcampdresden.mixxt.de/networks/wiki/index.mobilew3Cwidgets" target="_blank">Vodafone Mobile Widgets</a><a href="http://www.w3.org/TR/widgets/" target="_blank">.</a> Die von mir besuchte Session gab einen Einblick in Technologie und Idee die sich hinter diesem Portal versteckt und diente eigentlich als Teaser für den anschließend angebotenen Workshop, der sich an Webentwickler wendete und diesen Anleitungen zum Selberbauen gab. Bin ich Web-entwickler? Nein. Also habe ich nur diese Session besucht. Die Vorstellung erweckte bei mir den Eindruck, als ob Widgets im Endeffekt eine Hybridlösung zwischen Lesezeichen und eigenständiger Applikation darstellen. Von beiden Elementen will Vodafone die Vorteile zusammenbringen. Die Nutzbarkeit soll ähnlich der, nativer Applikationen sein und die Geschwindigkeit der Ausführung und Entwicklung eher auf dem Anlegen von Lesenzeichen basieren. Als Vorteile wurden schneller Zugang zum Netz, Personalisierung durch den Nutzer und Interaktivität mit Hardwarefeaturen. All das soll durch die Nutzung von Framework-Standards, die durch <a href="http://www.w3.org/TR/widgets/" target="_blank">W3C</a> definiert sind, geschehen. Um mir einen umfassenden Eindruck von den Möglichkeiten zu verschaffen muss ich mich noch tiefergehend mit dem Thema auseinander setzten. Vodafone versucht auf diese Art und Weise zu verhindern, dass sie weiterhin nur als Bitpipe dienen. Das Geschäftsmodell und die Beteiligungsmodelle für die Entwickler wollten die beiden Vortragenden nicht nennen. Angeblich gibt es fünf bis sechs Modelle, aber man hätte sich noch zu keiner Entscheidung durchringen können. Aus diesem Grund gibt es vorerst auch noch kein Geld zu verdienen, denn man befindet sich noch in der <a href="http://www.betavine.net/bvportal/web/guest/widgetzone" target="_blank">beta-Phase</a>. Die eigentliche Demo auf einem Handy musste dann auf Grund eines Systemabsturzes und fehlender Zeit entfallen. Hat mich nicht überzeugt. Noch nicht. Wird beobachtet.<br />
Die letzte und fünfte Session die ich mir diesen Tag ansah war gleichzeitig auch die spannendste aus meiner Sicht. Thema: Mobile Couponing. Präsentiert von Andre Reif, der mit seiner Firma: <a href="http://www.mymobai.de/">MyMobai.de</a> ein digitales Gutscheinheft anbietet.<br />
Die Herleitung des Gutscheinhefts basierte auf der Analogie zum gedruckten Gutschein. Was MyMobai im Moment macht, ist das Medium auszutauschen. Statt Papier habe ich den Gutschein im Handy als Barcode. Allein dadurch ergeben sich schon einige Vorteile für den Nutzer. Weniger Mist, der den Geldbeutel verstopft und weniger Müll generell. Im Moment haben sir noch kein performancebasierendes Tracking, welches aber vorstellbar sei, jedoch im Moment noch an der nötigen und fehlenden Technik im Einzelhandel scheitert. Dennoch konnte er an Hand einiger genannten Zahlen die Entwicklung im Bereich der klassischen Gutscheine zeigen. Wurden im Jahr 2006 in Deutschland 2 Mrd Gutscheine verteilt, waren es im Folgejahr 5 Mrd um im letzten Jahr 7,5 Mrd der kleinen Papiere. McDonalds als einer der größten Gutscheinnutzer investiert laut Andre wöchentlich 120.000 € für seine Beilage in regionalen Tageszeitungen. Und das nur für die Region Norddeutschland. Die Rückflussquote, ich nenne es lieber Einsatzquote dieser Gutscheine liegt bei lächerlichen 0,5%. Diese Quote kann anscheinende daher berechnet werden, da alle Kassen von McDonalds die für ihre Filiale gültigen Gutscheine hinterlegt hat und diese beim kassieren vermerkt werden.<br />
Auch wenn ich hinsichtlich der Umsetzung durch MyMobai etwas enttäuscht bin, gehe ich davon aus, dass wir in Zukunft noch mehr mit eben jenen Coupons konfrontiert werden. Diese Coupons ermöglichen auf den Kontext „Mobile“ bezogene Werbung, die zu Transaktionen in der realen Welt führen. Affiliates und andere werden sich vermutlich bald auf dieses Modell stürzen und uns mit Coupons im mobilen Umfeld überschwemmen. Auch ich selbst als Mitarbeiter eines Herstellers für Navigationssoftware habe die Businesscases schon im Kopf, mit Hilfe derer wir die Inhalte unserer Systeme monetarisieren könnten. Wobei der Unterschied wäre, diese Monetarisierung müsste nicht weiterhin durch den Endkunden erfolgen, sondern würde durch den Werbetreibenden finanziert sein.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Re-publica 09: Was war, was ist, was kommt #rp09 Tag 1</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 20:44:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur Überschrift: Shift happens ist das Moto der diesjährigen Re-publica in Berlin. Sie findet zum dritten Mal statt und ist eine Veranstaltung von und für Blogger. Und für Journalisten (oder wie es oft auch heißt: Schuhrnalisten) und für Interessierte. Ich zähle mich zur dritten Gruppe. Meine Beweggründe dort hin zu gehen waren eigentlich genau ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zur Überschrift: Shift happens ist das Moto der diesjährigen <a href="http://www.re-publica.de/09">Re-publica</a> in Berlin. Sie findet zum dritten Mal statt und ist eine Veranstaltung von und für Blogger. Und für Journalisten (oder wie es oft auch heißt: Schuhrnalisten) und für Interessierte. Ich zähle mich zur dritten Gruppe. Meine Beweggründe dort hin zu gehen waren eigentlich genau die oben genannten Fragen: Was war, was ist, was kommt <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23rp09">#rp09</a> steht nur in der Überschrift, da alle Posts dieses Blogs gleichzeitig auf Twitter gepostet werden und alles nach dem # als Tag gelten kann mit dem man Posts zum gleichen Thema suchen, filtern und finden kann.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3611/3404206878_6fb2c69bb5_m.jpg" rel="lightbox[504]"><img class="aligncenter" title="re:publica 09" src="http://farm4.static.flickr.com/3611/3404206878_6fb2c69bb5_m.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Keine der Fragen wurden bisher beantwortet. Eigentlich gibt es wenig neues zu berichten. Mit Twitter wird ein weiteres Mal die Sau des Mikroblogging durchs Dorf getrieben, davon aber auch nicht fett. Selbst ernannte &#8220;Großstadtnomaden&#8221;, die zu dritt ein Podiumsdiskussion abgehalten haben, dessen Schwerpunkt eigentlich nicht auf Twitter und den Möglichkeiten dieses Dienstes lag, sondern eine Diskussion zur Entwicklung von Twitterclients für unterschiedliche mobile Endgeräte. Gäbe es für die Nennung von G-Phone Geld, hätte Google das Bier für alles zahlen müssen, so oft wie dieses Gerät genannt wurde. Auch das Iphone kam gut weg. Und RIM mit dem Blackberry wurde auch in eine Position gebracht als zukünftiger Hoffnungsbringer neben Palm im Smartphonebereich zu gelten. Vielleicht sagt dieser Satz alleine schon genug darüber aus, wie wenig der Vortrag mit Twitter oder mit Großstadtnomaden oder sonstigen Nomaden zu tun hatte. Das war eine nerdy-techy-sandy-Diskussion. Krönernder Abschluss fader Debatten der nur eine Einzige, von einem amerikanischen Jüngling als state-of-the-art, sprich &#8220;was ist&#8221; gelten kann. Dieses einzigen Highlight möchte ich mir allerdings als letzten Punkt dieses Post aufsparen. Nach der Keynote von <a href="http://www.spreeblick.de/">Johnny Haeusler</a>, Zitat: &#8220;&#8230;wir sind die erste Generation der digitalen Generation, wir werden die ersten komplett vernetzten Renter sein.&#8221; und &#8220;&#8230;wir sind die einzige Generation die sowohl die analoge als auch die digitale Welt kennengelernt hat&#8230;&#8221; war ich eigentlich zuversichtlich gestimmt. Es folgte <a href="http://programm.re-publica.de/2009/events/285.de.html" target="_blank" class="broken_link">John Kelly</a> mit einem Vortrag zum Thema: &#8220;Mapping the global  blogosphere&#8221;. Witzige 3-Dimensionale Kugeln, in denen die unterschiedlichen Nähe von Blogs einer gemeinsamen Sprache ausgewertet wurde. Der tiefere Sinn dahinter ist etwas schleierhaft, wenn man den Titel beachtet. Global? Um dann doch nur regional, oder sprachlich aufgedröselt zu werden? Was bringt diese Auswertung? Es kann ein Meinungs- oder eigentlich nur ein Quellbild aufgezeigt werden. Woher holen sich die Blogger Ihre Information und? ÜBERRASCHUNG: Hauptsächlich aus Wikipedia, Youtube oder aus den Webablegern der renommierten Zeitungs- und Verlagshäusern. Weltweit. Das ist meine Interpretation und die mag falsch sein. Das Thema wurde in ca. 36 Minuten durchgeprügelt was eindeutig zu kurz für das Thema ist. Und ohne eine wirkliche Aussage abgeschlossen. Retrospektivische Betrachtung. Was war. Vielleicht auch was ist. Aber wenn jetzt was passiert, was alle betrifft oder interessiert? Es wäre falsch bei dieser Auswertung vom &#8220;Was ist&#8221; zu sprechen. Das versuchten dann die nächsten, die die Bühne betraten. <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/" target="_blank">Thomas Knüwer,</a> <a href="http://www.netzpolitik.org/" target="_blank">Markus Beckedahl</a>, <a href="http://www.robertbasic.de/">Robert Basic</a>, <a href="http://www.netbooknews.de/" target="_blank">Sascha Pallenberg</a> und <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/" target="_blank">Stefan Niggermeier</a> sprachen über das Thema: &#8220;Blogs in Deutschland&#8221;. Das Thema wurde nicht getroffen. Es wurden ein paar Blogging-Erfahrungen ausgetauscht aber auch durch Zurufe aus dem Publikum wieder und wieder das alte Thema: &#8220;Wir Blogger wollen einen Presseausweis&#8221; aufgegriffen. L-A-N-G-W-E-I-L-I-G und überflüssig. Das Thema ist durch. Aber anscheinend immer noch aktuell. Ich selbst kenne die Dikussion seit ich mich mit Blogs beschäftige. Aber eine Legitimation für einen Presseausweis für Blogger sehe ich nicht und werde es auch nie <span style="text-decoration: line-through;">ein</span>sehen. Das System der Presseausweise und der PR ist auf die klassischen Medien abgestimmt. Deshalb bekommen diese auch Auweise und vielleicht auch Bevorzugung gegenüber Privatpersonen. Aber: Der Journalist muss publizieren. Die Privatperson darf. Das eine ist ein Beruf. Das andere ein engagiertes Hobby. Wie sagte schon Oscar Wilde vor langer Zeit? &#8220;Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">So einfach. Die restlichen Vorträge die ich gehört und gesehen haben waren in etwa das schon beschriebene.</p>
<p style="text-align: justify;">Ausnahme: moot von <a href="http://www.4chan.org/" target="_blank">4chan.com</a>. Eine Seite die ich zumindest noch nicht kannte und ursprünglich dafür gemacht wurde, damit moot seine Bilder mit seinen Freunden austtauschen und kommentieren kann. Er präsentierte fantastische Besucherzahlen zu dieser Seite aber brachte es am Ende perfekt auf den Punkt:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> &#8220;We are Break-Even with our service, I&#8217;m not interessted in the money. I  programmed this page when I was fifteen, just to exchange pictures with my friends. This was five years ago. I never hunted for the money or the business case. Just a good product. Everybody who is only looking in the business case and for the money, will fail.&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">So war es, so ist es und so wird es immer sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Und morgen hoffentlich ein bisschen tiefergehend, neuer und wechselwilliger.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Druck irgendwas zu publizieren&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 17:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt hat es eingesetzt. Nachdem ich seit Beginn des Blogs regelmäßig schrieb und es teilweise so aus mir gesprudelt ist, dass ich Artikel auf die lange Bank schieben konnte, als Draft speichern und dann irgendwann später veröffentlichen konnte, hat es mich erwischt. Job, Sozialisation und eigene Verwirrtheit fraßen die sonst vorhandene Motiviation auf und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Jetzt hat es eingesetzt. Nachdem ich seit Beginn des Blogs regelmäßig schrieb und es teilweise so aus mir gesprudelt ist, dass ich Artikel auf die lange Bank schieben konnte, als Draft speichern und dann irgendwann später veröffentlichen konnte, hat es mich erwischt. Job, Sozialisation und eigene Verwirrtheit fraßen die sonst vorhandene Motiviation auf und so dauert es ein bisschen, bis die Höchstform wieder erreicht ist.<br />
Trotzdem komisch. Muss ein Weblog ständig publizieren? Muss ein Weblog gefüttert werden wie ein Tagebuch? Ich habe nie Tagebuch geschrieben, deshalb kann ich auch nicht genau sagen, ob man da wirklich jeden Tag was reinschreibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich werde hier weiter schreiben, wenn es was gibt, was mich beschäftigt und gleichzeitig so einen Stand erreicht hat, dass es beschrieben werden kann. Wenn es das Thema überhaupt erlaubt publiziert zu werden. Mein geschriebenes Wort bedrückt mich mehr als das gesprochene.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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