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	<title>Lonely People Talk A Lot &#187; bildung</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>Education Camp 2010 Hamburg #ec10hh</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 14:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Rückkehr an die Hochschule, zumindest für zwei  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Meine Rückkehr an die Hochschule, zumindest für zwei Tage, am 4. und 5. Februar 2010. Die Universität Hamburg, Fachbereich Erziehungswissenschaften, beziehungsweise ein Dutzend engagierter Studenten waren Gastgeber des <a href="http://educamp.mixxt.de/">EduCamps 2010</a>. Aufmerksam auf die Veranstaltung wurde ich auf dem <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/barcamp-hamburg-09-bchh09/">Barcamp Hamburg im letzten Herbst</a>. Auch wenn mein persönlicher Bezug zum Thema Bildung nach Abschluss des Studiums etwas eingeschlafen ist, wollte ich die Möglichkeit nicht missen, mir neue Tendenzen, Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse näher bringen zu lassen. Meine Erwartungen waren gering und ich kann und möchte die Veranstaltung  nicht in den Olymp meiner besuchten Barcamps heben, aber es war die Zeit wert und ich bin froh, teilgenommen zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Großteil der Besucher kam aus dem Bildungsbereich. Von Schulen, Hochschulen oder der Erwachsenenbildung. Als die Themen des ersten Tages vorgestellt wurden, überraschte mich etwas die häufige Nennung von Second Life, welches ich für meinen Teil schon lange ad acta gelegt habe und dieser &#8220;Welt&#8221; die letzten zwei Jahre keinen Besuch mehr abgestattet habe. Auch auf dem EduCamp habe ich diese Themen außen vor gelassen, ich werde mit dem Thema einfach nicht warm. Die angebotenen Sessions waren vielfältig, irgendwo zwischen Technik, Pädagogik und Kultur angesiedelt. Gespickt mit philosophischen Ansätzen. Der erste Vortrag der meine Interesse geweckt hatte war Cloud Computing.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Cloud Computing</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist nicht so, dass ich nicht wüsste was Cloud Computing ist und wie es funktioniert, jedoch stellt die Vermittlung dieses Wissens mich von Zeit zu Zeit vor gewisse Probleme. Der Referent, <a href="http://twitter.com/TMetschke" target="_blank">Thomas Metschke </a>kündigte auf der Sessionvorstellung an, Cloud Computing so erklären zu können, dass es alle verstehen könnten. &#8220;Cloud Computing ist wie unsere Wasserversorgung und diese Analogien möchte ich zeigen.&#8221;, war der Satz, der mich die Veranstaltung wählen ließ. Die Umsetzung? Zu kompliziert, zu wenig Analogien zum Wasser, zu bekannten Begrifflichkeiten. Zu viel SaaS, PaaS und Iaas. Ich kann mir nicht vorstellen, jemand der dieses Thema nicht wirklich kennt steigt mit diesen Begriffen besser durch. Schade.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Operationales Menschenbild</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://twitter.com/lisarosa" target="_blank">Lisarosa</a> bot an, eine Diskussionsrunde mit <a href="http://jeanpol.wordpress.com/" target="_blank">Jean Pol Martin</a> moderieren zu wollen, um dessen &#8220;operationales Menschenbild&#8221; zu diskutieren. Ich habe es mir angetan und muss sagen, ich bin etwas enttäuscht. Alt 68er Weisheiten gepaart mit postmodernen Ansichten zum Thema Selbstverwirklichung, hochgezogen an der <a href="http://wiki.zum.de/Netzsensibilit%C3%A4t?title=Lernen_durch_Lehren/Fortbildungen/Materialien#I._KONTROLLE_als_.C3.BCbergreifendes_Motiv_.28nach_Martin.2C_1994.29" target="_blank">Maslowschen Bedürfnispyramide</a>. Und alle so: &#8220;Yeah!&#8221; Fassen die Thematik auf, zur Selbstdarstellung und Rechtfertigung des individuellen Selbstverwirklichungsplans. Und eins zwei drei im Sauseschritt rennen wir weiter wie die Lemminge und machen uns das Leben zu Hölle, indem wir versuchen unseren Selbstverwirklichungsplan in die Tat umzusetzen. Blicken auf die hinab, die unter uns stehen und lassen sie es spüren und versuchen denen oben eines auszuwischen, sie zu fordern, sich bemerkbar zu machen und langfristig, sie zu stürzen. Ich höre hier auf, da diese Ausführung zu weit vom eigentlichen Thema wegführt, aber etwas schockiert hat es mich schon auf einer Veranstaltung zum Thema Bildung mit solch egozentrischen Meinungen konfrontiert zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer kurzen Mittagspause in der Mensa ging es weiter zum nächsten Vortrag.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Cultural Hacking</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://twitter.com/herrmeyer" target="_blank">Torsten Meyer</a> präsentierte unterschiedliche Beispiele des Cultural Hackings, die man alle auf <a href="http://medialogy.de/" target="_blank">seinem Blog </a>finden kann. Die Definition von Cultural Hacking wurde als Eindringen in den Code der Kultur definiert um diesen zu Verändern und somit einen neue Betrachtungsweise zu erzeugen. Es war unterhaltsam, auch wenn keine rechte Diskussion aufkommen mochte. Der Zusammenhang zu Bildungseinrichtungen und Möglichkeiten in diesem Umfeld wurde angedeeutet aber so richtig überzeugend war all das nicht, obwohl das Ziel klar sein könnte und sich im Fazit des Posts findet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Campus 2.0 – Wie lassen sich Studierende durch WEB 2.0 Dienste unterstützen</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: line-through;">Studenten</span> Mitarbeiter der TU Braunschweig zeigten ihren Ansatz der Integration von Web2.0 Diensten im Studium. Das Ergebnis: <a href="http://tugether.tu-braunschweig.de" target="_blank">Tugether.</a>Überzeugt bin ich nicht, aber beurteilen kann ich es nicht wirklich, ich kann mich aus den Zeiten meines Studiums nur daran erinnern, das mich die Vielzahl der Plattformen, an denen ich schon aus Studiengründen angemeldet sein musste mich jede weitere verteufeln lassen. Der einzige Ansatz kann in der vollen Integration aller Dienste in eine Plattform liegen. Ob hier eine Eigenentwicklung der Hochschule der richtige Ansatz ist, möchte ich bezweifeln.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mobile Campus</strong></p>
<p style="text-align: justify;">War ebenfalls ein Konzept von <span style="text-decoration: line-through;">Studenten</span> Mitarbeitern der TU Braunschweig. Gut, aber in solch früher Phase, dass ich die Umsetzung noch nicht ansatzweise erkennen kann. Die Diskussion am Ende verflachte dann auch in der Diskussion über unterschiedliche Mobiltelefonplattformen.</p>
<p style="text-align: justify;">Abschließend für Freitag besuchte ich noch die Vorstellung des Lemur Touchpads von <a href="http://twitter.com/jon_gilb" target="_blank">Arne Bense</a>:  <strong>Neue Musikinterfaces</strong>. Die These: &#8220;Musikinstrumente sind beeinflusst von der Leittechnologie der jeweiligen Zeit.&#8221; Es klang nach Elektronik. Es folgte eine kurze Einführung in Abelton live und dann ein bisschen zur Schaustellen der Möglichkeiten sich individuelle Interfaces zur besseren Kontrolle von Musiksoftware auf Laptops zu basteln und zu nutzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Samstag begann mit einer Podiumsdiskussion zum Thema: <strong>&#8220;Das Internet &#8211; ein Bildungsraum?&#8221;</strong> am Anfang plätscherte die Diskussion eher lahm dahin, bis dann irgendwann zwangsläufig das Wort &#8220;Revolution&#8221; fiel und sich die Diskussion weg von den Möglichkeiten und hin zu den Tatsachen, der Beschränkung des Netzes als Medium. Interessant war die Frage nach Zertifizierung. Kann ich das Wissen, welches ich mir in irgendeiner Form privat aneigne angeben, ohne von einer staatlichen oder zertifizierten Zertifizierungsstelle dafür zertifiziert worden zu sein? Anschließend Mittag in der Mensa und am Nachmittag noch eine Session zu <a href="http://www.slideshare.net/wir_sie/web-30-semantisches-web-opendata-co-in-der-politischen-bildung" target="_blank">Semantic Web</a>, die meine Ansprüche nicht erreichte aber nette <a href="http://graphs.gapminder.org/" target="_blank">Visualisierungstools für UN-Daten</a> zeigte. Des weiteren besuchte ich die Session zu ePortfolio, in der es um den Einsatz von digitalen Arbeitsmappen geht. Studien begleitend oder als Prüfungsform fürs Studium. Noch eine Plattform, noch ein Login, noch eine Möglichkeit der Mehrfachverwertung um Datenkopien zu erzeugen. Die letzte Session war <a href="http://www.capetowndeclaration.org/" target="_blank">Open Education</a>. Dort fand ich zwar auch keine neuen Ansichten, oder Einblicke, <a href="http://ocw.mit.edu/OcwWeb/web/home/home/index.htm" target="_blank">aber</a> <a href="http://p2pu.org/" target="_blank">zumindest</a> <a href="http://cnx.org/" target="_blank">ein</a> <a href="http://www.flatworldknowledge.com/" target="_blank">paar</a> <a href="http://www.e-learning.tu-darmstadt.de/openlearnware/index.de.jsp" target="_blank">Beispiele.</a> <a href="http://oerwiki.iiep-unesco.org/index.php?title=Main_Page" target="_blank">Die</a> <a href="http://www.wikiversity.org/" target="_blank">kann</a> ich leider nicht bewerten, aber ich möchte sie zumindest aufführen und nach und <a href="http://www.lernen-aus-der-geschichte.de/drupal/" target="_blank">nach</a> <a href="http://wiki.zum.de/F%C3%A4cher" target="_blank">besuchen</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fazit:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mich habend die Inhalte der Veranstaltung nicht wirklich überzeugt. Anstatt die Möglichkeit zu nutzen und die Bildung um zu krempeln hingehend zu weniger wissen zu müssen, als einen stärkeren Zugriff auf Quellen zu haben, wird weiterhin krampfhaft versucht die traditionelle Lehr- und Lerntheorie am Leben zu halten und das Netz und die digitalen Medien auf das Geringste zu reduzieren. Als Ersatz für Blätter, für Tonbänder und Videos. Ich glaube nicht, dass wir in Zukunft weiterhin so viel Lernen müssen wie wir es bisher mussten, wir können von überall auf alles zugreifen um Ansichten zu verifizieren. Das Einzige was gelernt werden muss ist der Umgang und die Disziplin im Umgang mit diesen Medien ansonsten bleibt es beim bekannten Problem: &#8220;A Fool with a Tool, remains a Fool!.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Dank für gilt den Veranstaltern, die einen ruhigen und reibungsfreien Ablauf organisiert haben.</p>

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