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	<title>Lonely People Talk A Lot &#187; finanzkrise</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>Finanznebel</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 09:39:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grundsätzlich fühle ich mich recht gut informiert. Als mündiger Konsument verstehe ich, hinter die Fratze der Selbstinszenierung der Hersteller zu blicken. Dachte ich zumindest bisher.
Dann beschloss ich mir eine Anlagestrategie zu überlegen. Es ist unmöglich Finanzprodukte ordentlich zu vergleichen, ohne das findige Suchmaschinenoptimierer, Affiliates oder Online-Marketing-Manager die Landungsseiten in irgendeiner Form manipuliert haben und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich fühle ich mich recht gut informiert. Als mündiger Konsument verstehe ich, hinter die Fratze der Selbstinszenierung der Hersteller zu blicken. Dachte ich zumindest bisher.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann beschloss ich mir eine Anlagestrategie zu überlegen. Es ist unmöglich Finanzprodukte ordentlich zu vergleichen, ohne das findige Suchmaschinenoptimierer, Affiliates oder Online-Marketing-Manager die Landungsseiten in irgendeiner Form manipuliert haben und somit jede Transparenz im Ansatz unterbinden. Als entscheidungsfreudige Person, ringt man sich dann auch auf Halbwissen basierend zu einem Abschluss durch. Als Willkommensgeschenk muss man in heutiger Zeit den Weg zum Postamt antreten um seine Identität zu bestätigen, in der Stadt sicher kein Problem, auf dem Land, wo ein Postamt nach dem anderen geschlossen wird, lassen die Banken dagegen deutlich mehr Momentum liegen, als im Marketing.</p>
<p style="text-align: justify;">Sobald dies Erfolg hat, kann man sich auf eine Ladung Altpapier einstellen. Mich würde interessieren, wer, außer den Erstellern ließt diese ewig gleichklingenden Imagebroschüren: <em>&#8220;Herzlichen Glückwunsch&#8230;.&#8221;</em> Das wird in Zukunft also auch mit meinen Einlagen finanziert. Ich wäre dankbar, wenn ich nicht andauernd Post erhalten würde und dafür höhere Zinsen, aber nein, Klappern gehört zum Geschäft. Sollte man sich dann auch noch für ein Aktiendepot entscheiden, folgen telefonbuchdicke Hinweise, deren Inhalt vermutlich nicht mal die Angestellten des Bankhauses kennen. Vielleicht sollte man zu einem unabhängigen Berater gehen. Aber ist der unabhängige Berater wirklich in der Lage, mir das schnell verständlich zu vermitteln, was ich in den Abhandlungen gekonnt ignoriert habe? Was wäre sein Anspruch? Ist er Altruist? Oder verfolgt er seinen eigenen Plan, der ihm eine Provision beschert, wenn er mir zu einem bestimmten Finanzprodukt rät?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich werde es nicht herausfinden, den am Ende steht man da, zerknüllt seine Strategie, krempelt die Ärmel hoch und wurstelt wieder einfach vor sich hin.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1984&amp;md5=8ae739527451cf80870b1419fc2c4d50" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Macht Kaputt, Was Euch Kaputt macht</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 19:31:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenig meines Handeln empfinde ich im Rückblick erwähnenswert. Dennoch gibt es zwei relativ kurz zurückliegende Dinge, die mich, wenn nicht mit Stolz, zumindest mit Freude erfüllen:
Erstens, das Rauchen aufgehört zu haben.
Zweitens und das empfinde ich als noch wichtigeren Punkt, ich habe Fernseher aus meiner Wohnung verbannt.
Während die Sinnhaftigkeit der ersten Tat für Raucher wie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenig meines Handeln empfinde ich im Rückblick erwähnenswert. Dennoch gibt es zwei relativ kurz zurückliegende Dinge, die mich, wenn nicht mit Stolz, zumindest mit Freude erfüllen:</p>
<p style="text-align: justify;">Erstens, das Rauchen aufgehört zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Zweitens und das empfinde ich als noch wichtigeren Punkt, ich habe Fernseher aus meiner Wohnung verbannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Während die Sinnhaftigkeit der ersten Tat für Raucher wie Nichtraucher eventuell nachvollziehbar ist, ist es die zweite weniger. Mir selbst gibt die fehlende Flimmerkiste noch mehr Freiheit und Selbstbestimmung, da ich nicht aus &#8220;Langeweile&#8221; vor unterschiedlich niveaulosen Formaten vor mich hin vegetieren muss. Ja, es gibt auch Arte und 3Sat, doch senden die nicht unbedingt gute, bzw. interessante Formate, wenn ich mal Zeit habe den Kasten anzuschalten. Sicher, ich könnte mein Fernsehverhalten an Hand des Fernsehprogramms abstimmen, doch wo ist bitte dann die Freiheit? Wäre dies nicht eine Unterwerfung unter die Doktrin der Programm-Macher?</p>
<p style="text-align: justify;">Selbst Formate politischer Natur, welche von Zeit zu Zeit durchaus als Zitatquelle in alltäglichen Gesprächen genannt werden, sind in meinen Augen schlicht und einfach armselig polemisch und geben auch nur die Ansicht der herrschenden Meinung wieder. Neustes Beispiel: <a href="http://daserste.ndr.de/annewill/videos/annewill2611.html" target="_blank" class="broken_link">Anne Will vom 16. Januar 2011. Thema: &#8220;Wirtschaftsboom und Jobwunder &#8211; wer träumt da noch vom Kommunismus?&#8221;</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2011/01/Bildschirmfoto-2011-01-18-um-09.08.17.png" rel="lightbox[1871]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1872" title="Anne Will Screen Shot" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2011/01/Bildschirmfoto-2011-01-18-um-09.08.17-300x169.png" alt="" width="300" height="169" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Polemik vom allerfeinsten. Die Beteiligten nehmen sich nichts. Spalter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Lafontaine" target="_blank">Lafontaine</a> trifft Oberpolemiker und den inoffiziellen Propagandaminister der Konservativen: <a href="http://unterlinken.de/" target="_blank">Fleischhauer</a>. Eingerahmt von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aelrun_Goette">Aelrun Goette</a>, deren Funktion in der Sendung mir nicht so ganz klar ist, (<em>vermutlich brauchte man einfach nur noch eine Frau, ansonsten wäre allein gewesen, ausserdem geht aus dem Wikipedia-Eintrag hervor, Aelrun hätte mal bei &#8220;Gute Zeiten, Schlechte Zeiten&#8221; mitgespielt, das sollte doch als Qualifikation für jegliche Couleur der Talkshows ausreichend sein.</em>) und Wirtschaftsminister <a href="http://www.rainer-bruederle.de/" target="_blank">Rainer Brüderle</a>, der sein liberales Wirtschaftsfachwissen vermutlich aus drei Stunden Lektüre des Comics: &#8220;Onkel Dagobert &#8211; oder wie es allen besser geht, wenn sich mein Geldspeicher füllt&#8221;, erworben hat und dieses Wissen als Erklärbär jedem auf die Nase binden muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie ich darauf aufmerksam geworden bin, wo ich doch gar keinen Fernseher habe? <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/katharina-schmitz/der-kommunismus-bei-anne-will-eine-farce" target="_blank">Der Freitag</a> hat einen Artikel dazu veröffentlicht, der mich neugierig machte. Ich will gar nicht zu weiter inhaltlich darauf eingehen, ansonsten schenke ich dieser unsagbar schlechten Sendung mehr Aufmerksamkeit als sie so schon gefressen hat. Eine Stunde verschwendete Lebenszeit. Schmeißt den Fernseher raus, oder klemmt ihm zumindest vom Kabel ab um nicht mehr länger diesem Wahnsinn, dem letzten Massenmedium und Volksverführer aufzusitzen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1871&amp;md5=2d4f736a025c79a0c301f1780e9973ea" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Handelsblattcover vom 29.04.2010</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 08:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Irgendwie genial. Leider kenn ich nur die Titelseite und nicht den Inhalt. Er sollte vielleicht die gleiche Farbe haben.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie genial. Leider kenn ich nur die Titelseite und nicht den Inhalt. Er sollte vielleicht die gleiche Farbe haben.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://paper.meedia.de/titelgallery_drupal/?q=gallery/&amp;g2_itemId=98349#c17993&amp;g2_page=&amp;thumbnail="><img class="aligncenter" src="http://paper.meedia.de/titelgallery_drupal/?q=gallery/&amp;g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=98367" alt="" width="350" height="515" /></a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gentrifizierung &#8211; was ist das? Und was hat es mit St.Pauli zu tun?</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 17:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Empire St.Pauli. Die News und Datensüchtlinge werden schon den einen oder anderen Artikel zu dieser Doku gelesen haben, unter anderem hat SPON letzte Woche zwei Stunden vor (??) der Premiere schon eine Kritik über diesen Film im Kulturteil verlauten lassen.  Ich musste mich zu dieser Zeit noch ein bisschen gedulden, bis ich einer ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://empire-stpauli.de" target="_blank">Empire St.Pauli.</a> Die News und Datensüchtlinge werden schon den einen oder anderen Artikel zu dieser Doku gelesen haben, unter anderem hat SPON letzte Woche zwei Stunden vor (??) der Premiere schon eine<a title="SPON Empire St.Pauli" href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,623399,00.html" target="_blank"> Kritik über diesen Film im Kulturteil</a> verlauten lassen.  Ich musste mich zu dieser Zeit noch ein bisschen gedulden, bis ich einer der zahlreichen Gäste sein konnte, der sich die Premiere zusammen mit hunderten Anderen und vermutlich stärker Betroffenen im <a title="SKAM" href="http://www.skam.org/skam_db/index.php?selection=1&amp;sn=sub2" target="_blank">SKAM</a> über dem ehemaligen <a title="Mandarin Kasino Hamburg" href="http://www.mandarin-kasino.de/" target="_blank">Mandarin Casino</a> (ich weiß, dieses Gebäude hat in seiner langen Geschichte zig Clubs und Lokale beherbergt, seit ich hier bin gabs aber nur Mandarin oder wie eben jetzt,  gar nix). Nette Atmosphäre um einen Film anzusehen. Vollständig bestuhlt im mosaikartigen, &#8220;Hauptsache-Man-Kann-Sitzen-Stühlen&#8221; haben Johannes, Silvi und ich uns eine alte, leicht durchgesetzte VW-Typ-2-Rückbank erobert und den Film von relativ weit vorne und guter Nähe zu den Boxen, die den Sound leider viel zu leise und schlecht ins Publikum schmissen, verfolgt. Ein guter Film. Einfach eine Aneinanderreihung von Tatsachen. Aus der Perspektive des Beobachters. Betroffene aller Lager sind zu Wort gekommen und stellen ihre Sicht der Dinge dar. Von der Machart erinnert er mich stark an die Filme von <a title="Erwin Wagenhofer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Wagenhofer" target="_blank">Erwin Wagenhofer</a>, nur diesmal fühlt man sich näher dran.  Und das, obwohl das Thema Gentrifizierung im Moment, dank aktueller wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen nicht sonderlich stark im Vordergrund steht. Dennoch sehe ich einen direkten Zusammenhang zu eben jenen Auslösern, denen wir die aktuelle &#8220;Krise&#8221; zu verdanken haben.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.empire-stpauli.de"><img class="aligncenter" title="Empire-St.Pauli" src="http://www.empire-stpauli.de/common/image/poster.jpg" alt="" width="400" height="480" /></a></p>
<h4>Was ist Gentrifizierung?</h4>
<p>Von Gentrifizierung spricht man, wenn einer (inner-)städtischer Bereich sozial aufgewertet werden soll.</p>
<h4>Was bedeutet soziale Aufwertung?</h4>
<p style="text-align: justify;">Soziale Aufwertung bedeutet nichts anderes als: teurere Wohnungen, ergeben wohlhabendere Mieter, ergeben mehr Konsum, ergeben attraktivere Geschäftsflächen, ergeben höhere Gewerbemieten, ergeben mehr Steuern für die Stadt.</p>
<h4>Was ist daran sozial?</h4>
<p style="text-align: justify;">Nix. Alteingesessene Bewohner werden nach und nach aus ihren angestammten Wohnvierteln vertrieben und umgesiedelt. Die Verwaltungsbehörden lassen Wohnraum verkommen, bis dort niemand mehr wohnen kann, oder wohnen mag und wenn dann alle Bewohner draußen sind, wird die Immobilie erst verkauft, dann teuer renoviert (oder gleich abgerissen und neu aufgebaut) und dann zu höheren Preisen, die sich die vorherigen Mieter nicht leisten können, verkauft oder neu vermietet. Ein weiteres beliebtes Mittel ist die Ansiedlung von Büroflächen in diesen Regionen. Büros ziehen Firmen an. Firmen ziehen Arbeiter/Angestellte an. Angestellte brauchen um die Arbeit herum eine gewisse Infrastruktur wo sie wiederum konsumieren können und schon schließt sich der Kreis erneut. Geld, Geld, Geld, it&#8217;s all about the money.</p>
<h4>Funktioniert Gentrifizierung immer?</h4>
<p style="text-align: justify;">Mir fehlen ein bisschen die Grundlagen um diese Frage zu beantworten. In meinen Augen kann sie nicht immer funktionieren, aber bisher hat es funktioniert. Zu Beginn ist ein relativ günstiger Grund vorhanden. Der Eigentümer des Grundes (oft auch die  Stadt) verkauft. Ein Investor kauft den Grund und lässt einen Bebauungsplan erstellen. Der Bebauungsplan wird nun von einem Bauträger umgesetzt. Nach der Umsetzung wird der aufgewertete Grund dann entweder zu einem höheren Preis verkauft, oder aber zu einem höheren Preis vermietet. Dabei gewinnt der Erstbesitzer durch den Verkauf seines billigen Grundes. Der Bauträger durch den Um-/Neubau und der Investor durch hohe Einnahmen aus dem Verkauf, der Vermietung des Gebäudes. Und wenn der Investor dabei nicht gewinnt? Dann schreibt er ab. Und wenn er abschreibt muss er weniger oder gar keine Steuern mehr zahlen.</p>
<h4>Da fällt mir nur der Leitspruch des Kartenspiels ein: &#8220;Wer schreibt, der bleibt.&#8221;</h4>
<p style="text-align: justify;">Empire St.Pauli. Guter Film und absolut sehenswert. Was mich noch besonder freut ist die Veröffentlichung unter <a title="Creative Commons" href="http://de.creativecommons.org/" target="_blank">creative-commons Lizenz</a>. Hier noch ein Ausschnitt:</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/envVmgmRyNw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/envVmgmRyNw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Leere des freien Marktes</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 21:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während am Montag die großen Einzelhändler erneut eine Senkung des Milchtütenabgabepreises bekannt gegeben haben, bietet der andere Discounter Gurken und Salat zu Preisen an, die ich selbst nur aus Erzählungen der Großeltern kenne. 

Damals noch in Pfennig. Heute Cent. Sprich wir hätten eine absolute Inflation bei diesen Produkten von 195 %. Auf die letzen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Während am Montag die <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,622789,00.html" target="_blank">großen Einzelhändler</a> erneut eine <strong>Senkung des Milchtütenabgabepreises</strong> bekannt gegeben haben, </span><span style="color: #000000;">bietet </span><span style="color: #000000;">der andere Discounter<strong> Gurken und Salat zu Preisen</strong> an, die ich selbst nur aus Erzählungen <strong>der Großeltern</strong> kenne. </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><img class="alignnone size-medium wp-image-635" title="lidl" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/05/lidl-300x161.jpg" alt="lidl" width="383" height="205" /></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Damals noch in Pfennig. Heute Cent. Sprich wir hätten eine <strong>absolute Inflation</strong> bei diesen Produkten von <strong>195 %</strong>. Auf die letzen 60 Jahre gesehen ist das aber verwunderlich. Denn, wenn man bedenkt, dass <strong>seit 1952</strong> der <strong>Preisindex</strong> um <strong>über 400 % gestiegen</strong> ist. Das bedeutet im Umkehrschluss wohl, dass <strong>Salat, Gurken und Milch heute weniger Wert</strong> sind. Das kann ich nur schwer glauben und möchte dies einmal kurz nachvollziehen und den <strong>Fehler des Marktes</strong> aufzeichnen, der hier strenggenommen funktioniert, jedoch gleichzeitig klar vor Augen führt, dass <strong>der freie Markt menschenverachtend und gesellschaftsgefährdend ist</strong>. Wie komme ich zu dieser These?</span></p>
<div class="im">
<h2>Adam Smiths definiert die Anarchie</h2>
<p style="text-align: justify;"><a title="Adam Smith" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Smith" target="_blank">Adam Smith</a> schreibt im <a title="Reichtum der Nationen" href="http://www.amazon.de/Reichtum-Nationen-Hauptwerke-gro%C3%9Fen-Denker/dp/3937229353/ref=sr_1_6?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1241612878&amp;sr=8-6" target="_blank">Wohlstand der Nationen</a>, dass unsere Gesellschaft auf drei Grundfundamenten basiert: die erste ist das <strong>ökonomische Primat des Selbstinteresse</strong>, das zweite das <strong>Prinzip der Arbeitsteilung</strong> und das dritte der <strong><a title="Freier Markt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freier_Markt" target="_blank">freie Markt</a></strong>. Diese Thesen sind richtig und spiegeln unsere derzeitige Gesellschaft wieder. Und das, obwohl Smith diese These schon 1772 verfasst hat. Nichtsdestotrotz sind Fehler in diesem Konstrukt, die eine <strong>Gefahr für unsere Wirtschaft</strong> darstellen, ähnlich wie die <strong>Anarchie</strong> eine Gefahr für unseren Staat, bzw. für unser Rechtssystem ist. Befreien wir das Selbstinteresse von &#8220;ökonomisch&#8221;. Übertragen wir das Selbstinteresse auf unser Gesellschaftssystem. Wenn ich immer in <strong>Eigeninteresse handle</strong>, dann kann ich Mitglieder der Gesellschaft <strong>töten</strong>, denn grundsätzlich schränken sie mich ein. Nicht zwingend, aber wenn sie mich einschränken, dann habe ich ein Interesse daran, dass sie verschwinden. Die <strong>Arbeitsteilung</strong> ist das einzige Konstrukt, welches ich <strong>nicht anzweifeln</strong> kann, da unsere komplizierte Welt mit ihren unglaublich komplizierten Produktionsprozessen auf Spezialisten angewiesen ist, die eine Sache sehr gut beherrschen und andere dafür andere Dinge. Ich will nicht zurück in eine Welt der Selbstversorgung, in der jeder selbst die lebensnotwendigen Dinge (Essen, Wasser, Heizung oder Wohnung) selbst erzeugen muss. <strong>Den freien Markt gibt es nicht</strong>. Die Definition des freien Markts, auf die ich mich jetzt berufe setzt voraus, dass <strong>alle Konsumenten alle Daten über alle Angebote vorliegen</strong> haben. Selbst heute, in unserer so genannten Informationsgesellschaft ist dies zwar möglich, für den Einzelnen aber nicht machbar, alle Daten abzurufen und zu interpretieren, nötige Information zu generieren und Entscheidungen darauf aufzubauen. In einem Staat wäre der f<strong>reie Markt gleich zu setzen, mit dem Nicht-Staat</strong>. Sprich die  <strong>Anarchie</strong>. <strong>Der Staat ist auf Grund des mündigen Bürgers überflüssig</strong>. Der mündige Bürger hat alle Daten zur gesellschaftlichen Lage vorliegen und leitet darauf aufbauend Entscheidungen ab, wie er sich in der Gesellschaft verhalten muss. Im Sinne Gesellschaft sprechen wir über den mündigen Bürger. Betrachten wir die Wirtschaft, sprechen wir vom <strong>mündigen Verbraucher</strong>. Ich will niemandem zu Nahe treten und gehe grundsätzlich davon aus, dass es sowohl den mündigen Bürger, als auch den mündigen Verbraucher gibt. Nur: Als Staat haben wir die Schlüsse soweit gezogen, dass <strong>nicht alle Bürger mündig sind</strong> und haben deshalb ein <strong>Rechtssystem</strong> eingesetzt, welches gewisse <strong>Grundrechte des Einzelnen sichert</strong>, die zwar dennoch von Zeit zu Zeit übertreten werden, dann aber eine konkrete Strafe durch den Staat, das Volk, uns, also der Gesellschaft zu Folge haben. Der freie Markt bietet diese Möglichkeit nicht. <a title="Milton Friedman" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milton_Friedman" target="_blank">Milton Friedman</a> ein starker Verfechter des freien Marktes geht davon aus, dass sich der <strong>Markt selbst reguliert</strong>. Durch <strong>Angebot und Nachfrage</strong>.</p>
<h2>Friedman überschätzt Selbstregulierung</h2>
</div>
<p style="text-align: justify;">Theoretisch mag dieses Modell funktionieren. Praktisch ist es, ich wiederhole mich, <strong>menschenverachtend</strong> und <strong>gesellschaftsgefährdend</strong>. Der Markt mag sich irgendwann selbst regulieren. <strong>Bis</strong> diese <strong>Regulierung</strong> eingetreten ist, straft er die Teilnehmer mit viel <strong>Leid</strong> und <strong>psychischen Verletzungen</strong>. Seit ich geboren wurde kenne ich den Markt im klassischen Sinne nicht. Der <strong>Supermarkt</strong> in dem ich <span style="color: #000000;">einkaufe</span> <strong>bietet mir ein Überangebot</strong> an Gütern, über welche ich frei entscheiden kann, ob sie mir den genannten Preis wert sind, oder ob ich sie im Regal liegen lasse. Es handelt sich hier um einen <strong><a title="Käufermarkt" href="http://www.handelswissen.de/data/handelslexikon/buchstabe_k/Kaeufermarkt.php" target="_blank">Nachfragermarkt</a></strong>, bei dem der Konsument aus einem großen Angebot an Gütern, gemäß seiner Vorlieben und Interessen frei entscheiden kann. Nicht alle Güter sind für alle Verbraucher relevant und selbst bei relevanten Gütern gibt es Unterschiede bez<span style="color: #000000;">üglich Qualität und Preis. Das Angebot im Supermarkt wird durch den Besitzer des Supermarktes bestimmt, der sich gegenüber den Verbrauchern in einer Position wägt zu wissen, wie die Regale am sinnvollsten zu füllen sind, so dass er ein geringes Lager hat und dennoch das Interesse des Großteils der Kunden bedient.</span> Somit ist der <strong>Anbieter</strong> <strong>nicht</strong> mehr der <strong>Produzent</strong>, sondern der Handel. Und der <strong>Abnehmer</strong> des Produzenten ist <strong>nicht mehr der Konsument</strong>, sondern der <strong>Handel</strong>. Ein weiterer Markt auf dem ich mich in der Vergangenheit bewegt habe ist der <strong>Bildungsmarkt</strong>. <span style="color: #000000;">Ich investiere meine Zeit, das Geld meiner Eltern und meine Arbeit in eine Ausbildung, die mir später eine Nachfrage nach dem erworbenen Wissen sichert.</span> Soweit die Theorie. In der Praxis ist die Entscheidung bezüglich meiner Ausbildung ein <strong>Lotteriespiel</strong>. Ich treffe Entscheidungen, investiere und arbeite daran, einen Platz in der Welt der Arbeitsteilung zu finden. Das <strong>Angebot ist riesig, die Nachfrage konstant</strong>. Wieder ein <strong><a title="Käufermarkt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4ufermarkt" target="_blank">Nachfragermarkt</a></strong>. Wenn ich meine Ausbildung abgeschlossen habe lande ich auf dem <strong>Arbeitsmarkt</strong>. Der Arbeitsmarkt ist heute genauso wieder ein <strong><a title="Käufermarkt" href="http://www.vorlagen.de/lexikon/marketing/-qs-id-vc-317-qc-/Kaeufermarkt/" target="_blank">Nachfragemarkt</a>.</strong> Es gibt nur noch eine beschränkte Nachfrage von Arbeitgebern nach Arbeitnehmern. Nur im Gegensatz zu Produkten im Regal kann ich keinem anderen Verwendungszweck zugeführt werden, da ich weiterhin auf den Erhalt meines Lebens angewiesen bin. <span style="color: #000000;">Ein Produkt, das schlecht wird kann ich schlimmsten Fall immer noch wegschmeisen oder an die Schweine verfüttern</span>. Wer mir den gleichen Lebenszyklus vorschlägt sollte sich bitte mit unserem Grundgesetzt befassen oder einfach einmal tief in sich hören, wie es ihm in solch einer Situation ergehen würde. Aus diesen unterschiedlichen Märkte bildet sich für mich ein klarer <strong>Konflikt zu den Thesen von Friedman</strong> heraus. Auch wenn wir alle mit <strong>gleichen Fähigkeiten</strong> gesegnet sind und zu Beginn unseres Lebens die <strong>gleichen Möglichkeiten</strong> haben sind wir <strong>unfähig</strong> diese im <strong>gleichen Außmaß zu nutzen</strong>. Zu Beginn unseres Lebens werden wir durch unsere Eltern geprägt. Darauf haben wir keinen Einfluss. Irgendwann beginnen wir uns selbst zu finden und treffen Entscheidungen, in welche Richtung wir uns entwickeln wollen. Diese Entwicklung verbraucht eine der <strong>wichtigsten Ressourcen</strong> des menschlichen Lebens: <strong>Zeit</strong>. Auch wenn wir seit Einstein wissen, dass <a title="Relativtätstheorie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Relativit%C3%A4tstheorie#Relativit.C3.A4t_von_Raum_und_Zeit" target="_blank">Zeit relativ</a> ist können wir auf die Ressource der <strong>Zeit nicht parallel</strong> zugreifen. Sprich, sobald wir eine Entscheidung gefällt haben und diese realisieren, entwickeln wir uns am Markt entlang oder daran vorbei. Auch der Markt arbeitet seriell. Wenn ich heute das beste Produkt erzeuge, weil ich viel Zeit in Entwicklung und Test investiert habe, kann es passieren, dass jemand anders schneller war, zwar mit einem schlechteren Produkt, aber dafür günstiger und schon einen Teil des Marktes befriedigt hat. Plötzlich komme ich zu den <strong>kalkulierten Preisen</strong> nicht mehr auf die <strong>ausgelegten Kosten</strong>. Nun habe ich auch nicht mehr die Ressourcen um ein neues Produkt zu entwickeln. Selbst wenn ich diese hätte, müsste ich um wirtschaftlich auf einen grünen Zweig zu kommen, die Verluste des ersten Produktes mit dem zweiten mit einspielen. Der Ostblock hat gezeigt, dass die P<strong>lanwirtschaft</strong>, als Gegenpol zu freien Marktwirtschaft <strong>nicht funktioniert</strong>. Dennoch bin ich der Ansicht, eine reine, <strong>freie Marktwirtschaft stellt eine Bedrohung für das Individuum dar.</strong> Der, der sich falsch entwickelt hat wird von der freien Marktwirtschaft zu einem <strong>Menschen zweiter Klasse</strong> degradiert, da ihm die Möglichkeiten fehlen dem Markt zu geben, was der Markt verla<span style="color: #000000;">ngt. </span><strong><span style="color: #888888;"><span style="color: #000000;">Die Verantwortung fürMenschenwürde und gesellschaftlichen Wohlstands an eine imaginäre und komplexe Instanz zu übergeben bedeutet für mich sein Fortkommen auf die wöchentliche Ziehung der Lottozahlen zu beschränken</span>.</span></strong></p>
<div class="im" style="text-align: justify;">
<h2>Mikroökonomie und Makroökonomie</h2>
<p><strong>Mikroökonomischer Erfolg</strong> ist der Erfolg des <strong>Selbstinteresses</strong>. <strong>Makroökonomischer Erfolg</strong> ist der Erfolg der <strong>Gesellschaft</strong>. Ich möchte zurückkommen auf das Eingangsbeispiel, das mich erst dazu bewogen hat diesen <em>(falls hier noch jemand mitliest, es tut mir leid um diesen langen Artikel, ich kann es nicht einfacher sagen)</em> Post zu schreiben. Ein Milchpreis von 42 Cent stellt einen Wert dar, der es einem Landwirt nicht erlaubt, <strong>kostendeckend</strong> zu <strong>produzieren</strong>.</p>
<p><em>Laut einer <a title="Wasserverbrauch" href="http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/pdf_neu/HG_Wasserverbrauch_060600.pdf" target="_blank">Studie des WWF</a> benötigt man für einen Liter Milch ca. 1m³ Wasser, der Kubikmeter Wasser kostet in <a href="http://www.hamburgwasser.de/cms/website.php?id=/de/index/service/gebuehrenabgabenpreise/trinkwasser.htm" target="_blank">Hamburg 1,47 netto</a>. Die Studie des <a title="WWF" href="http://www.wwf.de/" target="_blank">WWF</a> spricht vom benötigten Wasser, dieses ist nicht zwingendermaßen Leitungswasser, sondern ist im Idealfall Regenwasser das dafür sorgt, dass das Futter für die Tiere wächst und gedeiht. Sollte dies wirklich komplett mit Leitungswasser gespeist werden, sähen wir morgen in der Zeitung Bilder von erhängten Landwirten.</em></div>
<p style="text-align: justify;">Ein Landwirt sieht sich wie jeder Produzent zwei unterschiedlicher Produktionskosten gegenüber: <strong><span style="color: #000000;">variable Kosten</span></strong>, die bei der Produktion des Stücks entstehen und <strong>Fixkosten</strong>, die unabhängig der Produktion entstehen. Im Falle des Bauerns sind die<span style="color: #ff0000;"> <span style="color: #000000;">variablen Kosten</span></span><span style="color: #000000;"> die Futtergewinnung, die Energiekosten für die Melkmaschine, Belüftung und nicht zuletzt die Arbeit und die Fixkosten die Kosten für Miete oder Abschreibung auf Stall, Flächen, Maschinen, Nachzucht und Kühe.</span> <span style="color: #000000;">Wenn der Landwirt nun für sein Produkt einen geringeren Preis erzielt muss er Kosten einsparen. Gehen wir davon aus, dass die Stückkosten relativ stabil und grundsätzlich unter dem Abgabepreis sind, bleibt ihm als <strong>erste Stellschraube an den Fixkosten</strong> zu drehen. Er <strong>verkauft</strong> oder schlachtet alle <strong>Kühe</strong> die wenig Milch geben. Er <strong>stößt Flächen ab</strong>, die nun nicht mehr benötigt werden. Er vermietet Stellflächen seines Stalls unter. Er <strong>verkauft</strong> einige seiner <strong>Maschinen</strong>. Somit erzielt er vielleicht einen <strong>Abgabepreis</strong> der <strong>wieder kostendeckend</strong> ist.</span> Nur was sind die nachgelagerten Auswirkungen dieser Entscheidungen. <strong>Weniger Kühe bedeutet weniger Kälber.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone" title="Weide" src="http://1.bp.blogspot.com/_L6d18-Z30Rk/Sf2XuKRhg5I/AAAAAAAAAWA/DJGtX08Amww/s1600/IMG_9188%2Bklein%2B02.JPG" alt="" width="448" height="336" /></p>
<p style="text-align: justify;">Denn selbst in unserer modernen Welt müssen Kühe erst Kälber gebären, bevor sie Milch geben. Diese Kälber werden anschließend wieder selber Kühe oder eben Fleisch für die hungrigen Mägen der Verbraucher. Wenn es <strong>weniger Kälber</strong> gibt wird es langfristiger <strong>weniger Fleisch</strong> geben.<strong> Weniger Fleisch</strong> <strong>treibt den Preis</strong> für Fleisch in die Höhe (bei gleichbleibender Nachfrage zum derzeitigen Preis). Dies muss nicht der Fall sein, für mich aber durchaus ein denkbares Szenario. Wenn der <strong>Bauer</strong> nun an seinem <strong>Lohn sparen</strong> sollte, dies ist ein Teil der <strong>Stückkosten</strong>, dann verdient er weniger und hat <strong>weniger Geld zu konsumieren</strong>. Sprich von ihm als Konsument fließt <strong>weniger Geld in andere Bereich der Wirtschaft</strong>. Wenn nun alle Bauern unter den Bedinungen leiden und weniger konsumieren <strong>sinkt der Gesamtkonsum der Gesellschaft.</strong> Dies hat zur Folge, dass <strong>weniger produziert</strong> werden muss. Wenn weniger produziert werden muss, wird <strong>weniger Arbeit </strong>benötigt. Wenn <strong>weniger Arbeit</strong> benötigt wird, <strong>sinkt das Volkseinkommen</strong>. Worauf will ich hinaus? Selbst wenn ich mich heute noch so sehr drüber freuen würde, dass Milch zu einem solch günstigen Preis angeboten wird und alle anderen dies mit mir tun, kann diese Haltung dazu beitragen, dass die Gesamtwirtschaft schrumpft. Ein <strong>schrumpfen der Gesamtwirtschaft bedeutet</strong> für die Gesellschaft: <span style="text-decoration: underline;"><strong>Rückschritt</strong></span>. Wir verlieren Wohlstand, den wir heute noch genießen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Fazit: Boykott der Preistreiber</h2>
<p style="text-align: justify;">Laut aktuellen Berichten haben auch die Discounter unter der permanenten Bedrohungslage der Wirtschaftskrise gelitten. Die Verbraucher hielten sich mit dem Konsum zurück um Geld zu sparen. Grund hierfür ist die Angst, sollte die Krise dem schlimmsten Szenario entsprechend eintreten. Diese Konsumverweigerung hat zu einem <a title="Umsatzrückgang" href="http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE54509820090506" target="_blank">Umsatzrückgang bei den Discounter</a> geführt. Nun zünden diese ein Strohfeuer. Sieben cent brutto weniger, bedeutet netto einen Umsatzrückgang bei Milch pro Liter von 14 %. Diese 14 % müssen erst einmal durch Mehrkonsum egalisiert werden. Selbst wenn diese 14% im Umsatz aufgeholt werden können, werden sie nicht an den Produzenten, auf dessen Rücken diese 14% auf Grund von Mengenstaffeln ausgetragen werden weitergegeben. Sollte sich ein positiver Umsatztrend zeigen wird dieser in andere Wirtschaftszweige verteilt, oder verbleibt beim Handel. Die Kosten des Produzenten von Milch sind zum Zeitpunkt solcher Ansätze schon längst entstanden. Selbst wenn sie kurzzeitig eine besser Cashflow Situation darstellen, verliert unsere Binnenwirtschaft als Ganzes. Aus diesem Grund bleibt mir nichts anderes als einen <strong>Boykott der Discounter</strong> auszurufen. Nur wenn wir, als mündige Verbrauchern unseren eigenen Profit nicht auf dem Verlust von anderen austragen können wir langfristig unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft nach vorne bringen und die Welt ein bisschen besser machen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Konjunkturpakete &#8211; ja ist denn heut scho Weihnachten?</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 21:13:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Konjunkturpaket I kam die Tage das Konjunkturpaket II. Wer's braucht? Anscheinend alle. Die Frage die sich mir stellt ist eine ästhetische.
Wie verpackt man ein Konjunkturpaket?
Pakete mit hohem Wert sind klassischerweise edel in Holz verpackt. Holz ist das mindeste. Edles Holz vielleicht nicht. 110t, wenn ich mich nicht verrechnet habe, sind 50 Milliarden ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach dem Konjunkturpaket I kam die Tage das Konjunkturpaket II. Wer&#8217;s braucht? Anscheinend alle. Die Frage die sich mir stellt ist eine ästhetische.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie verpackt man ein Konjunkturpaket?</p>
<p style="text-align: justify;">Pakete mit hohem Wert sind klassischerweise edel in Holz verpackt. Holz ist das mindeste. Edles Holz vielleicht nicht. 110t, wenn ich mich nicht verrechnet habe, sind 50 Milliarden wenn sie in 500 Euro Scheinen ausgeliefert werden. Das ist eine Menge Holz die dafür benötigt würde. Plastiktüten sollte allerdings keine Alternative darstellen. Immerhin muss das Geld auch irgendwie geliefert werden. Ins Plastik würde der Gabelstapler sicherlich Löcher reißen und Teile des Pakets zerstören. Zerstörung ist bei Paketen von hohem Wert immer unangenehm. Nachbesserungen, Reperatur, Nachlass, Garantie, Rücksendung, musst du vorsichtig sein. Wobei wir beim Thema Versand die nächste Frage stellen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie wird ein Konjunkturpaket versendet?</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte es mit der Post verschickt werden gibt es gar nicht mehr das Paket. Paket I und II wären auch nicht mehr gültig.  Der Postbote müsste den Zahlenraum bis 5.525 mindestens beherschen. Das größtmögliche Paket, wäre bei 20 kg mit den Abmaßen 32x32x46cm und einem Wert von ziemlich genau 9 Millionen Euro nicht zu versichern. Mehr als 25.000 Euro versichern die gelben Flüstertüten nicht. Also wählen wir nur Rückschein. Was dann einem Portopreis pro Paket von 11,70 Euro entspricht. Bei den 5.525 Paketen die verschickt werden müssen kommen dann nochmal 64.641,00 Euro an Porto hinzu. Zahlt man die dann so oder holt man die aus dem Paket? Ist vermutlich auch egal, mit der Summe ist der Post nicht geholfen und die Steuerschuld von Zumwinkel auch nicht beglichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wohin man das Geld eigentlich schickt weiß ich auch nicht. Bei mir ist leider nicht genug Platz für so viele Pakete. Aber ein paar könnte ich schon unterbringen. Vielleicht spiel ich morgen Lotto. Wenn ich dort gewinne sind das gerade mal drei von den Paketen. Die bring ich unter. Können auch gerne in Plastik verpackt sein. Und Porto übernimmt Empfänger.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pornoindustrie schreit nach der Pumpe</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 22:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Los ging es heute morgen auf Twitter. Erste Posting des CNN Titels: Porn industry seeks federal bailout. Bestätigt von SPON: US-Sexbranche will Staatshilfe. Eine Steilvorlage für Witze und Kalauer. Vielleicht aber auch die Vorboten einer Veränderung? Einer Re-Tabuisierung?
Die Pornoindustrie büßt ihre Vorreiterrolle für die Durchsetzung technologischer und geschäftlicher Standards ein. Noch 2005 schrieb der Spiegel ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Los ging es heute morgen auf <a href="http://twitter.com/heartnsoul/status/1103353224" target="_blank">Twitter</a>. Erste Posting des CNN Titels: <a href="http://politicalticker.blogs.cnn.com/2009/01/07/porn-industry-seeks-federal-bailout/" target="_blank">Porn industry seeks federal bailout</a>. Bestätigt von <a href="http://spiegel.de" target="_blank">SPON</a>: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,600089,00.html" target="_blank">US-Sexbranche will Staatshilfe</a>. Eine Steilvorlage für Witze und Kalauer. Vielleicht aber auch die Vorboten einer Veränderung? Einer Re-Tabuisierung?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Pornoindustrie büßt ihre Vorreiterrolle für die Durchsetzung technologischer und geschäftlicher Standards ein. Noch 2005 schrieb der Spiegel der Industrie eine entscheidende Rolle bei der Besetzung des DVD Nachfolgers zu: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,600089,00.html" target="_blank">Durchbruch per Pornografie?</a> Und irrte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Industrie der nackten Bilder scheiterte an den eigenen Ansprüchen an die Ästhetik. Die rosarote Plastikbarbiewelt war mit keinem der beiden hochauflösenden Formate weiter zu halten. Eitrige Pickel, Rasierbrand oder sonstige Hautunreinheiten könnten die mühsam errichtete Festung der makellosen Schönheit zum Einsturz bringen. Wer kann und will, alles was bisher produziert wurde noch einmal überarbeiten, damit es HD-ready ist? Ich kenne mich in der Branche zu wenig aus um zu beurteilen, in wie weit hochauflösende Formate dort Einzug gehalten haben, die Zurückhaltung bei der Entscheidung im Formatkrieg zeugt für mich allerdings dennoch für eine gewisse Inspirations- und Innovationslosigkeit. Waren Internetseiten, die sich mit diesem Thema beschäftigt haben noch die Vorreiter, als es darum ging, digitale Inhalte über das Netz zu verkaufen, stehen sie jetzt anscheinend mit dem Rücken zur Wand. Geschichten aus <a href="http://secondlife.com/" target="_blank">Second Life</a>, die mit pornografischem Vergnügen einhergehen, waren im allgemeinen Hype der zweiten Welt mit Sicherheit ein willkommener Werbeeffekt, jedoch ist es um die Inhalte wie um das virtuelle Leben sehr, sehr still geworden. Nacktheit, Sexualität und Pornographie sind heute eventuell am Ende ihrer Wirkungsmöglichkeiten angekommen. Die Stimulation des letzten ständig unbefriedigte Primärtriebs des Wohlstandsmenschen.  Übersättigt an Bildern wie dieser Trieb erlebt werde stehen in Diskrepanz zur Selbsterfahrung. Techniken und Praktiken vorgegeben von einer Industrie, die darauf abzielt die Libido möglichst stark zu provozieren. Aufgegriffen von Medien und Werbung.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch was passiert, wenn man mit solchem Material zu sehr bombadiert wird? Man beginnt die Bilder zu ignorieren. Wie sonst ist zu erklären das Pornos auf Partys anstatt sonstiger Visualisierungseffekte im Hintergrund laufen? Weil eh keiner hinschaut. Der Mensch gegenüber ist überraschender, interessanter, individueller als das gezeigte Schema F.</p>
<p style="text-align: justify;">Es bringt nichts mehr den Trieb anzuregen. Man kann damit keine Aufmerksamkeit mehr erzeugen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin gegen eine Stützung der Pornoindustrie durch irgendeinen Staat. Ich plädiere an diese Industrie umzudenken. Zurück zur Realität. Hinweg diese gekünstelte Welt aus Silikon und MakeUp. Ihr schockt und inspiriert nicht, ihr tragt bei zur Abgestumpftheit. Macht was anderes, macht was Neues. Dann könnt ihr euch selbst retten. Wer mit der Stimulation der unbefriedigten Primärtriebe nicht fähig ist Kunden zu finden, macht irgendetwas falsch.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="340" height="285" data="http://www.youtube.com/v/lUDguFNyS4s&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lUDguFNyS4s&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>gefunden <a href="http://blog.zeit.de/sex/?p=818" target="_blank">hier</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<pubDate>Fri, 26 Dec 2008 21:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedacht]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute geht das Weihnachtsfest zu Ende, ab morgen der Trubel wieder los. Vermutlich wird die Hamburger Einkaufsmeile so voll sein, als ob noch Weihnachten wäre. Selten liegen die Tage so günstig um das Weihnachtsgeld gleich wieder mit vollen Händen in die Wirtschaft zu pumpen, oder aber die "falschen" Geschenke umzutauschen. Beim heutigen Blick durchs ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute geht das Weihnachtsfest zu Ende, ab morgen der Trubel wieder los. Vermutlich wird die Hamburger Einkaufsmeile so voll sein, als ob noch Weihnachten wäre. Selten liegen die Tage so günstig um das Weihnachtsgeld gleich wieder mit vollen Händen in die Wirtschaft zu pumpen, oder aber die &#8220;falschen&#8221; Geschenke umzutauschen. Beim heutigen Blick durchs Netz der eigentlich einen anderen Grund hatte bin ich auf folgendes Bild gestoßen:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="EIGHTEEN | threesixtyfive &amp;quot;Stop War&amp;quot; by ortizmj12, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ortizmj12/2184705562/"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2260/2184705562_834de2c5d6.jpg" alt="EIGHTEEN | threesixtyfive &amp;quot;Stop War&amp;quot;" width="334" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">source: <a href="http://www.flickr.com/photos/ortizmj12/2184705562/" target="_blank">Flickr</a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Grundgedanke der diesem Bild anhängt ist schon spannend. Political Correctness der <em>&#8220;Geek Generation&#8221;</em>. In Form eines HTML End Tags das Ende des Krieges zu fordern. Wenn man die englische Bedeutung heranzieht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der anderen Seite könnte man <em>war</em> auch einfach stehen lassen und die deutsche Begrifflichkeit heranziehen. <a href="http://de.wikipedia.org/war" target="_blank">Wikipedia</a> liefert nach der Suche folgendes Ergebnis: &#8220;eine Vergangenheitsform des deutschen Hilfsverbs <em>sein</em> , siehe <a title="Kopula" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kopula">Kopula</a>&#8221; Sprich <em>war</em> definiert den logischen Zusammenhang zwischen Subjekt und Prädikat. <a href="http://www.diesterne.de/" target="_blank">Die Sterne</a> singen in ihrem Lied &#8220;<a href="http://www.lastfm.de/music/Die+Sterne/_/Wahr+ist+was+wahr+ist?autostart" target="_blank">Wahr Ist Was Wahr Ist</a>&#8221; treffend: &#8220;&#8230;Wahr ist, was wahr ist, dass das was <a href="http://www.free-lyrics.org/Die-Sterne/77519-Wahr-Ist-Was-Wahr-Ist.html" target="_blank" class="broken_link"><em>war</em> nicht mehr da ist&#8230;&#8221;.</a></p>
<p style="text-align: justify;">Die deutsche Bedeutung des Wortes sind vielleicht die richtigen Worte  fürs Jahresende. <a href="http://www.zeit.de" target="_blank">Die Zeit</a> fasst in der Ausgabe 01/2009  das Jahr 2008 schon treffend zusammen: &#8220;Das Jahr, das immer schneller wurde&#8221; . Als Schlageworte sollte die Bildunterschrift genügen: &#8220;<em>Olympia in Peking, Krieg im Kaukasus, Aufstand in Tibet, Weltgipfel in Washington, die Wahl Obamas und der Crash an der Walstreet.&#8221;</em> Diese Liste könnte fortgeführt werden mit Krieg in Kongo, Elitenrevolte in Bangkok, Terror in Mumbai, Piraten vor Somalia. Teilweise definitiv keine neuen Probleme, aber sie stehen zeitlich mit dem Jahr 2008 in Verbindung. Ein bisschen patriotischer kann auch noch das SPD Debakel in Hessen und die Abdankung von Beck herangezogen werden. Vermutlich habe ich immer noch zigtausende Ereignisse vergessen, vielleicht auch verdrängt. Weil es <em>war</em>. Auslöser für die momentane Situation. Für die <strong>Meine</strong>, die <strong>Deine</strong>, für <strong>Unsere</strong> Situation. Aber all das <em>wa</em>. Der Auslöser wird nicht die Lösung sein. Die Lösung liegt im heute, im morgen. Ich möchte mich verabschieden vom Rückwärtsdenken ins Gestern. Ich habe <a href="http://t-shirts.cafepress.com/item/ltwargt-end-war-organic-cotton-tee/18919265" target="_blank">das Shirt</a> bestellt. Der Slogan hat Charme. Die Zweideutigkeit des Ausdrucks begeistert mich. In jedem der beiden Sinne. Auf die Lösungen der Zukunft.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Aller Anfang ist schwer: Mumbai ist Bankoks Finanzkrise des Sex</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Dec 2008 12:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Das weiße Blatt Papier, das hier im Netz eigentlich gar nicht weiß ist, sondern rechts und links von bunten Kästen eingegrenzt ist, macht es nicht einfach einen Weblog zu starten. Was soll man sagen, welche Worte soll man wählen um von Beginn an, schon die Aufmerksamkeit zu erregen, die sich die Arbeit verdient hat?
Mumbai, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das weiße Blatt Papier, das hier im Netz eigentlich gar nicht weiß ist, sondern rechts und links von bunten Kästen eingegrenzt ist, macht es nicht einfach einen Weblog zu starten. Was soll man sagen, welche Worte soll man wählen um von Beginn an, schon die Aufmerksamkeit zu erregen, die sich die Arbeit verdient hat?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mumbai</strong>, schrecklich, <strong>Bankok</strong>, antidemokratisch und elitär, <strong>Finanzkrise</strong>, einschneidend und spiralenbildend, <strong>Sex</strong>, schön aber zu selten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein altbekannter Schmutzfink der deutschen Unterhaltung sagte in seinem Buch: <a href="http://www.amazon.de/Jakobsweg-sein-Genitiv-Eine-Vermessung/dp/3462039547/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1228566670&amp;sr=8-1" target="_blank">Sex ist dem Jakobsweg sein Genetiv</a>, dass es nur wichtig ist, Schlagwörter der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion zu verwenden, durchaus auch ohne Zusammenhang, oder mit krudem Zusammenhang, da sich die Wenigsten an die korrekte Interpretation überhaupt noch erinnern könnten. (Wichtige Ausdrücke fett zu schreiben ist auch ein beliebtes Mittel.) Aus diesem Grund ist der erste Artikel dieses Blog Zusammenhanglos und der Titel losgelöst vom Rest , wie es das Leben in der Großstadt dem Individuum vorgaukelt Teil des Großen, Ganzen zu sein, um ihn allabendlich aus den Tiefen der Clubs wieder an die frische Luft zu spucken und ihn alleine nach Hause gehen zu lassen, wo er sich am nächsten Morgen zwischen den zwei konkurrierenden Übeln mit zwei Buchstaben: TV oder PC entscheiden kann und darauf wartet, dass ihn jemand anruft oder abholt um ihm die Welt zu zeigen und ihn Teil der Bewegung sein zu lassen. Leben in den Großstädten ist wichtig. Man hat ein größeres Identifikationspotential mit der Großstadt, da mehr Leute wieder andere kennen, die dort wohnen, oder selbst mal dort gelebt haben. Weniger einsam ist es deshalb auch nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Probleme die sich hieraus ergeben und erst recht die kruden Gedanken die sich daraus für den Einzelnen ergeben werden in diesem Weblog regelmäßig zu Protokoll gebracht werden.</p>
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