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	<title>Lonely People Talk A Lot &#187; freunde</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>Nachts in Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 16:53:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin macht sich daran seine Faszination mehr und mehr einzubüßen. Zumindest für mich. Nicht auf Grund der aktuellen Schlagzeilen, dass sie den Spitzenplatz in der Unterhaltungsgastronomie verloren haben, nein, mein Gefühl sagt mir: „Berlin kocht auch nur mit Wasser.“ Am Ende treffe ich auf meinen Ausflügen die gleichen Menschen wie überall anders auch. Ausgehend, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Berlin macht sich daran seine Faszination mehr und mehr einzubüßen. Zumindest für mich. Nicht auf Grund <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,701234,00.html">der aktuellen Schlagzeilen</a>, dass sie den Spitzenplatz in der Unterhaltungsgastronomie verloren haben, nein, mein Gefühl sagt mir: „Berlin kocht auch nur mit Wasser.“ Am Ende treffe ich auf meinen Ausflügen die gleichen Menschen wie überall anders auch. Ausgehend, mit dem Wunsch sich der kollektiven Identität der Ausgeher und Unternehmungslustigen anzuschließen. Nicht allein zu sein, Menschen zu treffen die man treffen müsste. Und so steht man in Kneipen, Bars und Clubs und lässt den Blick durch die Menge schweifen. Hoffend in einem klaren Ausschnitt eine interessante Person allein auf Grund ihres Aussehens zu erkennen. Man kann nur gucken. Sprechen ist unmöglich, die Katze im Sack. Nehm ich das Heft in die Hand und spreche den ersten Satz oder nicht. Was, wenn sich der Angesprochene nicht für meinen Text interessiert? Vielleicht schätz ich die Person auch falsch ein und sie ist gar nicht auf der Suche nach Anschluss, sondern geht hier einem anderen Antrieb nach? Oder was mache ich, wenn die Angesprochene sich als Hohlbrot entpuppt? Als hübsches Ding, als Schmuck, der Inhalt der Erstkontaktaufnahme allerdings schon so langweilig, das man eigentlich sofort die Flucht ergreifen sollte. Doch was sagt man dann? „Sorry, du bist mir zu doof. Tschüss dann.“  Ich wünschte ich könnte, doch so quäle ich mich durch die Gespräche bis sich die Möglichkeit zur Flucht ergibt. Also was ist das Ziel des Ausgehens? Die Antwort bleibt mir auch Berlin schuldig. Wir waren viele, zu fünft unterwegs den Abschied eines Freundes zu feiern. Deshalb waren wir dort, doch was war dein Antrieb?</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1563&amp;md5=42f45a9c94e62da4c7eb9727b25c90d9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Call me Petze</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 11:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Thema mit welchem ich schon öfter konfrontiert wurde: "Moritz, wieso verlinkst du mich immer auf Bildern auf Facebook, das Bild ist ja total daneben." Genau deshalb. Es geht mir nicht darum, irgendjemand bloß oder an den Pranger zu stellen. Es geht um mehr. Letzten Mittwoch, I-15, der analoge Salon für digitale Themen. Das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein Thema mit welchem ich schon öfter konfrontiert wurde: &#8220;Moritz, wieso verlinkst du mich immer auf Bildern auf Facebook, das Bild ist ja total daneben.&#8221; Genau deshalb. Es geht mir nicht darum, irgendjemand bloß oder an den Pranger zu stellen. Es geht um mehr. Letzten Mittwoch,<a href="http://www.i-15.de" target="_blank"> I-15</a>, der analoge Salon für digitale Themen. Das Thema: &#8220;Privatheit und Öffentlichkeit&#8221;. Dort kam zur Sprache, dass wir selbst nur einen begrenzten Einfluss auf unseren Auftritt in der Öffentlichkeit haben. Dank digitalen Techniken und &#8220;sozialen Netzwerken&#8221; verbreitet sich Information über uns viel schneller und viel weiter als dies früher, in realen Netzwerken der Fall gewesen wäre. Ich kann leider nicht kontrollieren, wie viele Bilder von mir online sind, würde aber gerne von allen Wissen. Um darauf vorbereitet zu sein, falls ich in unvorteilhafter Pose abgebildet wurde.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/05/anonym.jpg" rel="lightbox[1534]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1535" title="anonym" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/05/anonym-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Ich hab an euren Bildern kein Recht. Ich habe nicht einmal Interesse daran. Und ihr an meinen vermutlich auch nicht. Aber bitte sagt mir Bescheid, wenn ihr irgendwas über mich postet oder Bilder von mir veröffentlicht. Das will ich wissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was mach ich mit der Information?<br />
In der Vergangenheit kam es durchaus vor, dass ich Bilder vom Fotograf wieder entfernen ließ, indem ich ihn nett gebeten habe. Ich will einfach keine Bilder von mir sehen, auf denen ich leicht verplant mit einem Schild: &#8220;Gesangstherapie&#8221; in der Hand am Türrahmen lehne. Eine Aufnahme des Momentes, die eine Bedeutung hat, die zu keinem sonstigen Zeitpunkt gültig ist, aber falsche Schlüsse zulassen könnte. Es geht um die Privatsphäre Dritter. Ich und ihr, wir können aktiv über uns posten was immer uns einfällt. Narzistischen, glorifizierenden Mist, aber Finger weg von anderen, solange sie darüber nicht im Bilde sind. Im Positiven wie Negativen.</p>
<p style="text-align: justify;">Daher meine Bitte an euch: Markiert mich.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Weihnachten und Jahreswechsel 2009 in Indien</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 15:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ursprung der Reise war ein Anruf meines Freundes Davide und seiner Freundin Paranita im August. In einer Telefonkonferenz erörterten mir die Beiden, sich gegen Ende des Jahres in Indien trauen zu lassen. Drei Tage zwischen Weihnachten und Neujahr und ich sei herzlich eingeladen. Nach kurzer Überlegung von ca. 30 Minuten und einer Übersicht über ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ursprung der Reise war ein Anruf meines Freundes Davide und seiner Freundin Paranita im August. In einer Telefonkonferenz erörterten mir die Beiden, sich gegen Ende des Jahres in Indien trauen zu lassen. Drei Tage zwischen Weihnachten und Neujahr und ich sei herzlich eingeladen. Nach kurzer Überlegung von ca. 30 Minuten und einer Übersicht über die Preise für Flüge, sagte ich zu und buchte. Zwei Wochen, eine für Delhi und die Hochzeit, eine reserviert für Goa. Am 23. Dezember ging es dann endlich los. Das Chaos am Hamburger Flughafen hielt sich in Grenzen, so stieg ich in den frühen Morgenstunden des 24. Dezembers am <a href="http://www.newdelhiairport.in/" target="_blank">Indira Gandhi Flughafen Neu Delhi</a> aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dort passierte folgendes:</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Mein Flug hatte zwei Stunden Verspätung. Immerhin war mein Gepäck dabei. Da meine Reisebegleitung mit einer anderen Fluglinie ankommen sollte, deren Landung zwei Stunden später terminiert war, nahm ich die Verspätung als gelungene Verkürzung der Wartezeit. Leider lag ich falsch. Auch dieser Flug kam zwei Stunden verspätet an. Immerhin war der Pick-Up Service vom <a href="http://www.hotelajanta.com/" target="_blank">Hotel Ajanta</a> schon anwesend. Nachdem wir vom Flughafen zum Hotel, welches in der Nähe der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/New_Delhi_Railway_Station" target="_blank">New Delhi Railway Station</a> liegt, gebracht wurden haben wir uns gleich auf den Weg zum Main Basar gemacht. Zu diesen frühen Morgenstunden war der Main Basar noch reichlich dünn bevölkert und der Großteil der Rollos der Verkaufsstände noch geschlossen. Dennoch waren schon einige eifrige indische Schlepper vor Ort, die sich sofort auf uns stürzten um uns Schmuck, Schals und sonstige Sachen zu völlig überzogenen Preisen zu verschachern. Wir blieben vorerst standhaft, da keiner von uns einen Plan von den aktuellen Marktpreisen, noch genügend Geld einstecken hatte. Als Retter in der Not schien sich ein Rikschafahrer zu entpuppen, der uns für den unschlagbaren Preis von 10 INR an den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Connaught_Place,_New_Delhi" target="_blank">Connaught Place</a> bringen wollte. Ich war noch nicht wieder voll auf Neu Delhi eingestellt, denn eigentlich ist der Weg von der New Delhi Railway Station zum CP fast fußläufig zu bewältigen. Wir stiegen ein und fuhren einen Bogen. Auf der Fahrt bot uns der Fahrer, ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sikhismus" target="_blank">Sikh</a> mit Turban und Vollbart an, uns mit in den Sikhtempel zu nehmen, den er als praktizierender Sikh heute noch aufsuchen müsse. Wir willigten ein. Dort angekommen, Schuhe entledigt, Kopfbedeckung genutzt. Erste Wahnsinnstat begangen und das dort verteilte Holy Food probiert. Der Magen wurde auf Kampf getrimmt. Nach einem Rundgang durch den Tempel setzen wir die Fahrt fort. Es folgt die Erklärung für die günstigen Fahrtkonditionen: India Textile Store. Wir taten dem Fahrer den Gefallen und gingen hinein um zehn Minuten später ohne Einkauf und unter dem traurigen Blick des Fahrers, den Laden wieder zu verlassen. Den zweiten Laden, den er ansteuerte haben wir verweigert (wir sollten ihn später wiedersehen) und uns direkt zum Connaught Place bringen lassen. Dort den unterirdischen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Palika_Bazaar" target="_blank">Palikar Bazaar</a> betreten. Es war angebracht die Kleidung für die Hochzeit zu erstehen. Panjabi Pyjamas, harte Verhandlungen geführt, gewonnen und im ersten Stock des Kellers, dessen Bezeichnung als Stockwerk schon fast eine Verunglimpfung des Begriffs Stockwerk darstellt, eher ein halber Stock, so wie im Film <a href="http://www.scene-stealers.com/wp-content/uploads/2007/09/being_john_malkovich-1.jpg" target="_blank" rel="lightbox[1090]">&#8220;Being John Malkovich&#8221;</a> der 7,5 Stock, in einer schrägen Schneiderei anpassen lassen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/01_schneiderei.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1092" title="Schneiderei" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/01_schneiderei-300x168.jpg" alt="Schneiderei" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Während wir auf dem Weg waren, mehr Geld für den Spaß abzuheben, dem klassischen Nep aufgesessen. Einer der Schuhputzer hat in unglaublich widerlicher Art auf meinen Schuh gerotzt, so dass es aussah wie Scheiße, es aber definitiv nicht war. Aber immer noch so widerlich und unvermeidbar, dass ich es ihn putzen lassen musste. 550 INR wollte er haben, 50 hat er bekommen und meine gute Laune gestohlen. Auf einem Rundweg um den Connaught Place die nächste Rikscha genommen und beim vorher gemiedenen Hand Craft Palace gelandet. Diesmal sind wir dann doch rein und mit Ringen und Statuen wieder raus. Mich verschlug es in die Kleidungsabteilung und dort probierte ich die eine oder andere Kurta an. Kashmir Pullover gefielen mir auch sehr. Der Preis ein Witz. 22700 INR, ungefähr 500 $. So macht Handeln Spaß. Daraufhin meinte ich, der Preis spiele für mich keine Rolle und wartete im Gegenzug mit  speziellen Wünschen auf: Feinste Spinnung und Webung, hellgrau, mit V-Neck. Hatten sie nicht. Ich sah mich schon als strahlenden Sieger, doch dann ein Ruf von der Seite, auf Hindi, aber ich glaube er sagte. &#8220;Für den Preis lass ich den Pulli heute Nacht vom Premierminister stricken.&#8221; Shit, verloren. Erst als ich mich gegen jegliche Vorabzahlung wehrte, wurden wir wieder entlassen. Da wir bereits den fortgeschrittenen Nachmittag erreicht hatten, gingen wir das nächste Wagnis ein. Essen. Indisch. Es schmeckte einigermaßen und war auch nicht zu scharf. Ein bisschen vielleicht. Anschließend ins Hotel, geduscht und ins Bett. War dann doch alles ein bisschen heftig, wenn man bedenkt, keiner von uns hatte im Flug wirklich viel geschlafen. Die Dezembertemperatur Delhis stellte sich als ideal heraus. Ohne AC oder sonstige Hilfsmittel konnten wir problemlos einschlafen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>25.12.2009</strong><br />
Den Tag langsam beginnen lassen, erst im Laufe des späten Nachmittags eine Rikscha nach Old Delhi gegriffen und schön im <a href="http://maps.google.de/maps/place?cid=2315585815164982010&amp;q=Karims+old+delhi&amp;gl=de&amp;hl=de&amp;cd=1&amp;cad=src:pplink,view:map&amp;ei=WxhGS9jUJdm5sgbj9qn-Aw&amp;sig2=I8lacDmgb_5DPt2IyuSvZQ" target="_blank">Karims</a> gegessen. Ich muss meine Haltung gegenüber indischem Essen revidieren und das selbst zusammengestellte Menü aus <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Butter_chicken" target="_blank">Butter Chicken</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tandoori_chicken" target="_blank">Tandoori Chicken</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chicken_tikka" target="_blank">Chicken Tikka Roll</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Paneer" target="_blank">Paneer Tikka</a>, mit <a href="http://www.indien-fieber.de/butter-naan" target="_blank">Butter Naan</a> and <a href="http://www.manjulaskitchen.com/2009/04/25/tandoori-roti/" target="_blank">Tandoori Roti</a> ausdfrücklich loben.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/02_karims.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1093" title="Bäckerei Karims" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/02_karims-300x168.jpg" alt="Bäckerei Karims" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend in die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jama_Masjid,_Delhi" target="_blank">Moschee der Altstadt</a>, bis kurz zuvor war sie noch von Gläubigen zur Freitagsandacht besetzt. Doch da der Nachmittag schon fortgeschritten war konnten wir eintreten: 200 INR Eintritt pro Kamera mit dem Versprechen nicht zu fotografieren abwehrend und die anstößigen Reize weiblicher Beine in Hosen, durch das Anlegen eines besseren Bademantels bedeckend inbegriffen. Die Ruhe der Moschee war das letzte Moment Luft zu holen, zumindest für die nächsten sechs Stunden. Es begann die Tour durch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Old_Delhi" target="_blank">Old Delhi.</a> Shopping für Fortgeschrittene. Die Viertel nach Warenauslage sortiert. Bedeutet: Zu Beginn ins Wedding Viertel, dort hauptsächlich Kitsch und Krusch. Anschließend landetend wir im Saree Viertel. Da die Damen für die Hochzeit einen <a href="https://www.sareeonline.com/proj/home/default.aspx" target="_blank">Saree</a> benötigten und ich eine <a href="http://deshimemory.com/images/pj17.jpg" target="_blank" class="broken_link" rel="lightbox[1090]">Turga</a> dort in einen der Läden gegangen. Wir hatten zu hart verhandelt. Auch wenn es im ersten Laden wirklich schöne Stoffe waren, sind wir unter wilden Beschimpfungen bezüglich der von uns geforderten Preise des Ladens verwiesen worden. Das Handeln in Indien hatte mich noch nie überzeugt. Immerhin wurde so der nächste Schlepper auf uns aufmerksam und brachte uns in einen anderen Laden. Dort hatten wir mehr Erfolg und konnten für einen deutlich geringeren Preis als im vorherigen Laden, zwei Sarees und eine Turga erstehen. Inklusive Schneideranpassungen und Transport ins Hotel.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/03_saree.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1094" title="Stoffhändler" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/03_saree-300x168.jpg" alt="Stoffhändler" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Schlepper brachte uns daraufhin in einen Laden für Schals, wo wir endgültig zur rechten Temperatur aufgelaufen sind. Die dort erzielten Preise entsprechen nicht mal einem Zehntel der Preise, die in Deutschland in kruden Dritte Welt Läden aufgerufen werden. All zu blutig sind sie hoffentlich nicht. Abschließend noch Schmuck. Hier haben wir versagt oder uns zumindest nicht mit dem Verkäufer einigen können. Wunderschöne Stücke, doch ich kenn mich nicht damit aus. Ich weiß nicht was Silber ist, oder wie man dieses erkennt, noch kann ich Edelsteine identifizieren. Der Preis im ganzen laut Cecile durchaus gerechtfertigt, am Ende aber doch ein Batzen, den ich mich scheute auf den Tisch zu legen. Ohne Einigung aber mit gut gefüllter Blase vom ständigen Teetrinken und mit gegenseitigen Wertschätzungsurteilen verließen wir den Ort und sollten  zurückkehren. Vom harten Verhandeln geschlaucht, geschafft, genervt und eingestaubt zogen wir von Dannen, nicht ohne uns nochmal so richtig in den Gassen von Old Delhi zu verlaufen. Im Hotel geduscht und auf Sarees und Turga gewartet und empfangen. Wie die die Dinger so schnell Saree ready schneidern konnten ist mir fraglich. Für den Abend noch ein leichtes Clubbing angedacht, denn am nächsten Morgen steht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agra_%28Indien%29" target="_blank">Agra</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taj_Mahal" target="_blank">Taj Mahal</a> auf dem Plan. Clubbing im Aiqu, bis 3 Uhr morgens. 3000 INR Coverage Charge, die dann gleich vertrunken werden können. Klassische indische Disco. Shitty Music und betrunkene Inder. Nichtsdestotrotz, wir haben getanzt. Vorbereitungslager für das, was uns auf der Hochzeit erwarten sollte. Es blieb eine Stunde bevor wir wieder aufbrechen mussten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>26.12.2009</strong><br />
Nach kurzem Schlaf zum Bahnhof gelaufen. Kurz verwirrt gewesen, da unsere Reservierung als WS angezeigt war. Waiting Seat. Whatever this means. Wir haben unsere Plätze bekommen. Und dazu noch Frühstück. Der Zug wirkte von der Ordentlichkeit, wie einer der deutschen Bahn.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/04_bahn.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1095" title="04_bahn" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/04_bahn-300x168.jpg" alt="04_bahn" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ankunft in Agra, mit der Rikscha zum <a href="http://www.schaetze-der-welt.de/denkmal.php?id=45" target="_blank">Fort Agra</a>. Es gibt sie nicht mehr die Combotickets früherer Jahre. So mussten wir zweimal Eintritt zahlen. Im Agra Fort erneut Bekanntschaft mit dem indischen Dreck gemacht der sich in Form von Vogelexkrementen auf meiner Hose wiedergefunden hat. Nach vier Stunden im Fort sind wir weiter in die Innenstadt von Agra um zu essen. Das Essen war ok, nichts besonderes, aber etwas skeptisch gegenüber meinem Magen war ich dann doch, als ich sah, wie der Reis gekocht wurde und sich die Köche anschließend im selben Wasser die Füße gewaschen haben. Wer weiß, vielleicht hilft es gegen Fußpilz. Passenderweise war an dem Tag eine Art Feiertag in Indien, so dass alle Inder am Taj Mahal waren.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/05_taj.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1096" title="05_taj" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/05_taj-300x168.jpg" alt="05_taj" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Mit Hilfe von Bestechung konnten wir zumindest die Schlange umgehen, nur um im Inneren nicht in die Grabkammer eingelassen zu werden, da sich dort erneut die gleichen Schlangen gezeigt haben. So legten wir uns in Gras, dösten etwas und standen von Zeit zu Zeit Modell für Bilder für und mit Indern. Bei Anbruch der Dunkelheit sind wir zurück zum Bahnhof gefahren wo sich wiederholt eine Ähnlichkeit zur deutschen Bahn feststellen ließ. Am Anfang noch keine Verspätung, dann war eine Stunde angesetzt und tatsächlich waren es am Ende über zwei Stunden. In der Zeit saßen wir am Bahnstieg und beobachteten die Kleinsten der Kleinen, die Ärmsten der Armen, bei ihren Bettelzügen, die sie unter der Zuhilfenahme von Kleber durchzogen. Je länger wir saßen, desto verdrogter wirkten die Kinder. Ähnlich Tieren machten sie sich über die Essenreste des Tages her und belagerten die Touristen. Die Krönung war ein kleiner Junge, der laut lachend eine durchfahrende Lok anpinkelte. In Erwartung eines Blitzes sah ich dieser Vorstellung gebannt zu. Nix ist passiert. Im Zug zumindest wieder Abendessen inkl. Eis als Nachtisch für uns. Weit nach Mitternacht sind wir endlich wieder in Delhi angekommen. Anschließend nur ins Bett und durchgeschlafen bis zum nächsten Morgen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>27.12.2009</strong><br />
Mittags das Hotel verlassen und auf den Weg zum <a href="http://www.reisebilder.ch/indien/bazaar_e.htm" target="_blank">Mainbasar</a> gemacht. Auf dem Weg dorthin Matthias getroffen. Ab dann waren wir nicht mehr allein. Schuhe gekauft und anschließend mit Anderen am Connaught Place getroffen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/06_connaught.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1097" title="Connaught Place" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/06_connaught-300x168.jpg" alt="Connaught Place" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die <a href="http://www.delhimetrorail.com/index.htm" target="_blank" class="broken_link">Metro, </a>welche mittlerweile fertig gestellt und unglaublich sauber ist zur Freitagsmoschee genommen. Erneutes Essen im Karims, erneut sehr lecker. Anschließend ins Veda gefahren, eine westliche Schickmickibar wo es ziemlich viel Alkohol gibt. Die Zusammenkunft betrunken. Angetrunken nach Hause für die letzte Nacht im Hotel.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>28.12.2009</strong><br />
Morgens aufgestanden und sofort nach Old Delhi gefahren. Schmuck, den wir am 25.12. noch liegen ließen gesucht und kaufen wollen. Leider dauerte es ewig, bis wir den Laden wiedergefunden haben. Die Gassen von Old Dehli sind einfach zu schwer zu merken und verwinkelt. Irgendwie haben wir es geschafft den Laden wieder zu finden. Nach zähen Verhandlungen haben wir am Ende zugeschlagen. Ob es die Sachen wert sind? Ich weiß es nicht. Sie sind hübsch und wir haben sie selbst aus Indien mitgebracht, daher wenig einzuwenden. Nach dem Auschecken und auf den Weg zum ausgemachten Treffpunkt gemacht um gemeinsam zum Hochzeitsort zu fahren. Da der Veranstaltungsort der Hochzeit nicht einfach zu finden ist, sind wir mit dicker Verspätung angekommen, weshalb wir uns gleich dort umziehen und aufmachen mussten, um der Ring Zeremonie beiwohnen zu können. Als Geschenk der Familie an die ausländischen Gäste gab es Kissen. Wie praktisch, haben ja eh immer so viel Platz in unseren Koffern auf Reisen. Immerhin gab es Alkohol. Wobei der Alkohol zu den bekannten Ausfallerscheinungen auf indischer Seite geführt hat. PJ, der Cousin der Braut erzählte zu Beginn noch Stolz, dass Alkohol Teil seiner Religion sei und er seit seinem 12 Lebensjahr schon trinken würde. In der Regel würde er am meisten von seinen Freunden trinken, nie unter eineinhalb Litern Whiskey. Nach drei Drinks begann er zu torkeln, ein vierter schoss ihm die Lichter aus. An diesem Abend war er nicht mehr gesehen. Wir gingen dafür tanzen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/07_dance.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1098" title="07_dance" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/07_dance-300x168.jpg" alt="07_dance" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Zumindest kurz, denn die Musik stoppte verhältnismäßig früh. Blieb uns weitere Zeit zu trinken. Nach Mitternacht brachte uns der Bus zu unserem Farmhouse. House ist richtig. Im Endeffekt war es ein Matratzenlager für 12 Personen mit nur einer Dusche. Nach fünf Minuten begann der erste zu Schnarchen. In Erwartung des morgendlichen Duschens und zweier weitere Nächte steigt die Vorfreude auf Goa und Hotel.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>29.12.2009</strong><br />
Morgens aufgestanden und auf Grund mangelndem fließenden Wassers, aus dem Eimer geduscht. Die Wassertemperatur wurde mit Hilfe eines Tauchsieders auf kurz vor Hautschälung eingestellt. Außerdem war es die erste richtig kalte Nacht seit Jahren. Wir haben gefroren wie die Schneider und die Aussicht in der Dusche auch noch Arbeit verrichten zu müssen, war nicht unbedingt angenehm. Mittags holten uns Taxi ab um uns wieder zum Hochzeitsplatz zu fahren. Dort gab es erst mal Frühstück, dann Mittagessen und ansonsten wurde exzessiv gechillt, gequatscht und Cricket gespielt, ein Spiel mit der Geschwindigkeit und Attraktivität einer Lavalampe. Für die Damen gab es als Besonderheit traditionelle Henna Tatoos.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/08_henna.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1099" title="08_henna" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/08_henna-300x168.jpg" alt="08_henna" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Während die Kinder und Besucherinnen relativ schnell versorgt waren und anschließend zwei Stunden damit zubringen mussten, dass sie ihre bemalten Stellen nicht bewegen, hatte es Paranita deutlich heftiger getroffen. Sie saß bis spät in die Abendstunden um beide hHände und beide Beine mit Henna verziert zu bekommen. Abends war dann erneutes Aufschmücken und Ankleiden angesagt. Den Namen dieser Zeremonie habe ich leider vergessen, ich weiß nur, dass erneut viel getanzt wurde, es am Ende Früchte für alle gab, unter anderem auch welche, die aussahen wie Kartoffeln, eine lederne Schale und ziemlich bitter bis widerlich geschmeckt haben.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/09_fruit.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1100" title="09_fruit" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/09_fruit-300x168.jpg" alt="09_fruit" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Abschließend Abendessen und an diesem Tag relativ früh zurück ins Farmhouse gefahren. Außer dem ersten Tag sollte es keinen Alkohol geben. Gott sei dank nehmen das die indischen Gäste nicht so ernst und versorgten uns entsprechend gleich mit.<br />
<strong><br />
30.12.2009</strong><br />
Aufgewacht erneut im Dorm mit 10 Anderen. Diese hatten genug von dortigen Umständen und beschlossen nach Delhi in Hotels um zu ziehen. Glücklicherweise gab es am Ort der Hochzeit in der letzten Nacht freie Betten, daher konnten ich dort untergebracht werden. Dort mussten wir alle dann eine Nacht frieren. Dazu später mehr. Während der Rest nach Delhi gefahren ist, bin ich mit Cecile, beide mit Magenschmerzen, direkt zum Hochzeitsort gefahren. Dort angekommen nahmen wir nach dem leckeren Frühstück, Cottage Cheese mit Paprika und Frühlingszwiebeln im Toast gegrillt, an der ersten Zeremonie teil. Ich weiß nicht, was es bedeutet. Auf alle Fälle hat Paranita, die Braut ein weiteres Gehänge für die Arme bekommen und wurde anschließend im Gesicht Gelb angemalt. Davide ebenso. Ihm haben sie das Gelb sogar in die Haare geschmiert.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/10_gelb.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1101" title="10_gelb" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/10_gelb-300x168.jpg" alt="10_gelb" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend Mittagessen und Entspannen mit netten Gesprächen und Beobachtung der Küche und der Vorbereitungen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/11_kitchen.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1102" title="11_kitchen" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/11_kitchen-300x168.jpg" alt="11_kitchen" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p>Just in Time wurde auch das Wasser für die Springbrunnen angeliefert. Wir warfen uns in Schale. Männer mit Panjabi Turga und die Mädels in Sarees. Dazu bekam jeder Mann noch einen Turban und dann wurde der Einzug des Bräutigams auf dem Pferd zelebriert. Mit wilder Musik und wildem Tanz. Immer wieder vom Hochzeitsführer dazu aufgefordert Geld über dem Kopf zu drehen, das er dann eingesteckt hat.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/12_einzug.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1103" title="12_einzug" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/12_einzug-300x168.jpg" alt="12_einzug" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Nach 500 Meter kamen wir an und wurden von der Braut und ihrem Hofstaat begrüßt. Nicht ohne, dass die Braut anschließend erst mal wieder abzog und wir uns über das Vorspeisenbuffet her machten. Erst mal Starters. Pommes, Paneer, Frühlingsrollen und sogar Pizza. Dazu frische Früchte und Fruchtshakes.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/13_starters.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1104" title="13_starters" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/13_starters-168x300.jpg" alt="13_starters" width="168" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Einige der Produkte kannten wir noch aus dem Beiwohnen der Vorbereitungen in der Küche. Dann erschien erneut die Braut und wurde von ihrer Familie zur Bühne geführt. Eine edle und erhabene Zeremonie.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/14_bride.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1105" title="14_bride" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/14_bride-300x168.jpg" alt="14_bride" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Auf der Bühne wartet bereits der Bräutigam auf seine Zukünftige. Es folgt eine kurze Zeremonie und dann nehmen die Beiden erst mal auf der Couch Platz und alle kommen und machen Fotos mit ihnen. Während dort die Bilder gemacht werden, machen wir uns über das eigentliche Buffet her. Ich weiß gar nicht mehr, was es alles gegeben hat, es war delikat, viel und eine Riesenauswahl, auch wenn all das nur vegetarisch war. Manch einer stellte überrascht fest, dass es so eine große Auswahl an vegetarischen Speisen gibt. Nur der Nachtisch war nicht so üppig, aber es gab ja später noch Hochzeitstorte. Zuvor gibt es Einlagen der indischen Gäste. Bollywood live:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/15_show.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1106" title="15_show" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/15_show-300x168.jpg" alt="15_show" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Während das Brautpaar, zum derzeitigen Zeitpunkt immer noch nicht verheiratet, sich an der Tafel breit macht, zu der wir freundlich eingeladen werden, aber auf Grund der vorangegangenen Orgie, verzichten müssen, begebe ich mich mit einigen Indern auf den Parkplatz um ein paar Bier zu uns zu nehmen. Nach dem Mal wird der Hochzeitskuchen, bzw. die Torte angeschnitten. Anschließend zieht das Paar zur Feuerstelle. Mittlerweile ist es elf Uhr nachts. Die Temperatur deutlich unter 10 Grad gefallen. Wir in Saree und Pyjama und barfuß in den dünnen Schuhen. Die Zeremonie kenne ich bereits.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/16_fire_1.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1107" title="16_fire_1" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/16_fire_1-168x300.jpg" alt="16_fire_1" width="168" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das ganze dauert nochmal um die vier Stunden, in denen andauernd irgendwelche Sachen ins Feuer geworfen werden, um Reichtum, Schönheit der Kinder und genügend Essen zu erzwingen. Die Zeremonie kann erneut auf den Parkplatz verlegt werden. Als ich zurück komme, immer noch nicht verheiratet, also nicht ich, sondern das Paar. Daher ein entspanntes Schlappen über das Gelände, bis mich die Kinder, von der Zeremonie ebenfalls gelangweilt, erneut entdecken und mich schon am Vortag als Superman erkennen geglaubt haben. Also gab es Zauberunterricht und Flugstunden für die Kleinen. Zumindest kurz wurde mir wärmer. Irgendwann war es dann doch soweit. Nach zig Kombinationen von Brennen, Wischen und immer wieder Geld über dem Kopf drehen, war es geschafft. Drei Uhr, wir total verfroren, Davide und Paranita sind verheiratet.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/17_fire_2.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1108" title="17_fire_2" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/17_fire_2-300x168.jpg" alt="17_fire_2" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Danach gleich ins Bett. Um weiter zu frieren. Laut Delhijanern war es die kühlste Nacht des Jahres. Mensch, das nenne ich mal Glück oder für das Brautpaar gesprochen: Es kann nur aufwärts gehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>31.12.2009</strong><br />
Um neun brachen wir auf zum Domestic Delhi Airport. Unser Flug nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goa" target="_blank">Goa</a> wartet. Unspektakulär, aber auf Grund der vortäglichen Überfressung war mir ziemlich schlecht und so musste ich im Flughafen schon meinen Weg auf Abfalleimer ausrichten um für einen möglichen Auswurf vorbereitet zu sein. Außerdem hatte ich richtig üble Kopfschmerzen von der Verkühlung des Vortags. Husten, Nase und sonstiges inbegriffen. Im Flugzeug öffnete ich als erstes die Spucktüte, aber auch diese sollte nicht benutzt werden müssen, da ich den ganzen Flug geschlafen habe. Ankunft in Goa. Über 30 Grad. Mit dem Taxi zum <a href="http://www.desouzahotels.com/" target="_blank">Hotel Horizon</a> in <a href="http://www.goa-beaches.com/calangute-beach.html" target="_blank">Calangute</a>. Nach dem Einchecken einen Roller gemietet und sofort an den Strand gedüst. Totales Verkehrschaos und totale Überfüllung. Wir setzten uns auf einen Drink und beobachteten die Szenarie und einen wunderschönen Sonnenuntergang.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/18_sunset.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1109" title="18_sunset" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/18_sunset-300x168.jpg" alt="18_sunset" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Mein letzter Trip nach Goa ging nach <a href="http://www.goa-beaches.com/palolem-beach.html" target="_blank">Paolem</a>. Dort ist der Strand zwar weißer, aber so ein riesiges Strandareal wie in Calangute habe ich zuvor noch nie gesehen. Mit Dunkelheit machten wir uns auf den Weg an den <a href="http://www.qype.com/place/223232-Anjuna-Beach-Goa" target="_blank">Anjuna Beach</a>. Nach dem Abendessen gingen wir ziellos den Strand entlang. Nach ca. 3 km haben wir unser Ziel erreicht. Drei Strandbars feiern gemeinsam Silvester. Vor den Bars Einzelhändler. In den Bars, laute Trance und Electromusik. Normal nicht so mein Ding, aber es ging ab. Um 12 das obligatorische Feuerwerk. Mit selbstgebastelten Krachern. 5 Meter vor uns geht eines dieser Geschosse unkontrolliert hoch.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tgGmaFRTV3Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/v/tgGmaFRTV3Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Kurze Schrecksekunde, aber nachdem dort keine weiteren hoch gehen, bleiben wir stehen und betrachten den Rest. 15 Meter von Meer und Brandung entfernt. Wir blieben bis kurz vor Sonnenaufgang und bis kurz nach einem aprupten Ende der Parties durch die örtlichen Polizeikräfte. Nach einem entspannten Rollertrip erreichten wir uns Hotel und wollten erst mal ausschlafen, auch weil mein Gesundheitszustand nicht wirklich besser wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>01.01.2010</strong><br />
Es war schon Nachmittag als wir uns erneut an den Calangute Strand begeben haben. Auf zwei Liegen haben wir es uns in der Sonne bequem gemacht und erst mal wieder ein bisschen gepennt, oder versucht zu schlafen, denn andauernd kamen irgendwelche Inder an und wollten uns Erdnüsse verkaufen, Füße massieren oder einfach nur Bilder mit uns machen. Hauptsächlich mit Cecile. Nach dem fünften Bild wieß uns eine Einheimische freundlich darauf hin, dass die Jungs diese Bilder zu Hause dazu verwenden werden, mit ihr zu prallen und sie als ihre Frau auszugeben. Sprich, ich war auf weiteren fünf Hochzeiten. Ist das Honeymoon auf indisch? Die Inder feierten fröhlich weiter Neujahr und demonstrierten ihre landesübergreifende Alkoholunverträglichkeit.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/19_drunk_indian.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1110" title="19_drunk_indian" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/19_drunk_indian-300x168.jpg" alt="19_drunk_indian" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Abends starteten wir mit dem Ziel <a href="http://www.goatrip.com/goa-beaches/vagator-chapora.html" target="_blank">Vagator Beach</a>. Nachdem wir dort aber keinerlei Partyaktivität entdecken konnten sind wir wieder zurück zum gut bekannten Anjuna Beach. Eine Bar mir Reggaemusik direkt am Wasser zog unser Interesse an sich und wir nahmen dort ein paar Drinks ein. Anschließend starteten wir der Szenerie von gestern Abend einen weiteren Besuch ab. Heute war es deutlich ruhiger, einer der Läden sogar geschlossen und vermutlich war es am Vorabend einfach zu viel für alle. Die Drogenquote erschien mir ungekannt hoch. Da mein Gesundheitszustand immer noch nicht wirklich besser war, sind wir relativ früh zurück ins Hotel um uns Schlafen zu legen. Zumindest ich. Der Rest feierte noch fröhlich auf dem Balkon.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>02.01.2010</strong><br />
Bei Zeiten, sprich vor zehn Uhr haben wir das Hotel verlassen und uns dem Zufall die Chance gebend auf zu anderen Stränden zu machen. Dieses Vorhaben scheiterte grandios, indem wir erst mal ins Landesinnere gefahren sind und gar keinen Strand gesehen haben. Zu allem Überfluss sind wir auch noch in eine Polizeikontrolle geraten, die Führerschein, Fahrzeugpapiere und einen Helm sehen wollten. Anschließend musste ich genau jenen benutzen um den Ort des Geschehens zu verlassen. Aber immerhin musste ich kein Geld zahlen. Selten sowas. Wir machten uns zurück auf den Weg nach Calangute um den Strand von <a href="http://www.asi-indien.de/bu/Candolim-Beach" target="_blank">Candolim</a> zu besuchen. Ein wunderschöner Strand. Mit deutlich mehr Kühen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/20_beach_cow.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1111" title="20_beach_cow" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/20_beach_cow-300x168.jpg" alt="20_beach_cow" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Nicht so voll wir Calangute und hervorragende Restaurants. Was ist eigentlich ein <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Caranx_ignobilis" target="_blank">King Fish</a>? Vermutlich die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stachelmakrelen" target="_blank">Stachelmakrele</a>, weißes, festes Fleisch, vom Geschmack nicht zu fischig und auch im Curry nicht zu sehr verkocht. Oder <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pomfret" target="_blank">Pomfret</a>?  Anscheinend <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bramidae" target="_blank">Seebrassen</a>, erinnert etwas an die Dorade sowohl als Erscheinung auf dem Teller als auch vom Geschmack, der Konsistenz und der Gräten. Die einzigen kulinarischen Fragestellungen sind somit auch erörtert und somit der Anspruch des Bildungsurlaubs manifestiert.  Erneut einen traumhaften Sonnenuntergang erlebt. Ein schönes Schiffswrack bewundert und anschließend erst mal zurück ins Hotel um die ersten Verbrennungen zu besichtigen. Da Samstag ist, machen wir uns auf den Weg ein paar Veranstaltungen zu suchen. Erneut der Versuch das legendäre Disco Valley am Vagator Beach zu finden. Wieder kein Erfolg. Wir landeten im Mango Tree, der uns am Tag zuvor schon als stark besuchter Spot aufgefallen ist. Nach etwas Nahrung für den Abend folgen wir den Taxen ins Nichts. Leider auch nicht ausreichend lang, da am Ende wieder eine Polizeikontrolle war, die uns raus gewunken hat und all die Dokumente sehen wollte. Diesmal ging es relativ schnell und wir waren durch. Aber leider hatten wir die Taxen aus den Augen verloren. Nach kurzer Zeit haben uns neue Taxen ein- und überholt. Nur leider hatte keines von denen Clubs zum Ziel, sondern meist nur Hotels und Unterkünfte. Wir kamen aber an einem Laden vorbei, der oben in den Bergen lag und mit Laserlicht über allem trohnte. Mit Sicht auf eine wunderschöne Meeresbucht. Da aber keine Einfahrt zu erkennen war, fuhren wir an dem Laden erst mal vorbei um zu sehen, ob nicht noch irgendwo was an einem Strand ginge. Auf diesem Weg dann eine Erscheinung. Sechs Frauen in grünen Sarees, mitten auf der Straße, uns freundlich zuwinkend. Wir finden den Weg zurück zum Club in den Bergen und dort auch die Einfahrt. Wir geben dem Laden eine Chance. Liquid Club. Irgendwo in the middle of nowhere, mit Pool, Meeresblick und hervorragender Trance Musik.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GZgFhYqmx2E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/v/GZgFhYqmx2E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Die Leute groß teils russisch und sehr angeturnt. Kotzende Mädels auf den Toiletten und im Stackato zappelnde Babuschkas. Sehr schräg. Der Heimweg ein erneutes Abenteuer in den Morgenstunden. Ca. eine Stunde Rollerritt mit unseren bereits geschädigten Hintern und Rücken, und ein paar Verfahrungen. Aber irgendwie haben wir es dann doch noch geschafft und konnten unser Hotel wiederfinden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>03.01.2010</strong><br />
Erneut relativ früh aufgestanden um Vagator und Disco Valley die Chance zu geben sich zumindest bei Tageslicht zu zeigen. Zuvor noch ein Abstecher an den Baga Beach, der etwas zu überfüllt und überlaufen ist, so dass wir nicht mal die Shirts aus, sondern lieber gleich weiter zogen. Vagator, nicht zu sehen vom Disco Valley, im Großen und Ganzen wirkt der Strand an sich auch nicht sonderlich einladend. Ok, er ist leer und relativ dünn touristisch ausgelegt aber vom Disco Valley nichts zu sehen. Am Ende des Vagator Beach steht eine ehemalige Festung, Chapora Fort auf einem Berg. Wir ersteigen den Berg und die Festung in der Mittagshitze, auf dunklem Stein und mit Flip-Flops. Innerhalb kürzester Zeit, Schweiß in Strömen. Dennoch, die Aussicht vom Gipfel entschädigt. Wir sehen hinein in eine schöne Bucht und die Mündung des Chapora.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/21_chapora.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1112" title="21_chapora" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/21_chapora-300x200.jpg" alt="21_chapora" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Aber da uns weder Vagator noch Chapora Beach überzeugen entschließen wir uns zurück nach Candolim zu fahren. Dort angekommen, kurz ins Meer, etwas gegessen und den ganzen Rest des Tages bis Sonnenuntergang geschlafen. Irgendwie werde ich die Erkältung nicht los. Abends noch die Miete für den Roller entrichtet. Verbrennungen halten sich in Grenzen. Am Abend nahmen wir noch ein letztes Abendessen direkt am Strand ein, die Brandung umspülte unsere Zehen. Leider war es das dann schon mit Goa. Am nächsten Morgen folgte die Rückreise.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>04.01.2010</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mittags aus dem Hotel ausgecheckt und ein Taxi zum Flughafen genommen. Dort angekommen feststellen müssen, dass der Flug zwei Stunden Verspätung hat. Schade, die Zeit hätte man auch am Strand zubringen können. Somit erreichten wir Delhi erst bei Dunkelheit und es blieben keine Möglichkeiten, außer ein letztes Abendmahl einzunehmen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/22_last_dinner.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1113" title="22_last_dinner" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/22_last_dinner-300x225.jpg" alt="22_last_dinner" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das letzte mal richtig indisch, das letzte mal ein Test für den Magen, der die letzten Wochen im großen und ganzen gut mitgespielt hat. Ein letztes Taxi zum Flughafen. Dort eingecheckt und erneut Verspätung eingehandelt. Mein Urlaub der Verspätungen. Immerhin kam ich pünktlich, wenn auch erschöpft in Hamburg an. Schnee und Kälte begrüßen: Ich will zurück. Es waren schöne und ereignisreiche zwei Wochen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ich bin dann mal weg: INDIA</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 17:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem die Reise schon seit langem geplant ist, geht es jetzt endlich los. Paranita und Davide heiraten und luden ein. Man trifft sich wieder. Nach den sechs Monaten, die wir im Jahr 2005 zusammen in Indien verbracht haben und zusammen bei Evalueserve als Business Analyst gearbeitet haben kehren wir zum Ursprung unserer Begegnung zurück. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nachdem die Reise schon seit langem geplant ist, geht es jetzt endlich los. Paranita und Davide heiraten und luden ein. Man trifft sich wieder. Nach den sechs Monaten, die wir im Jahr 2005 zusammen in Indien verbracht haben und zusammen bei Evalueserve als Business Analyst gearbeitet haben kehren wir zum Ursprung unserer Begegnung zurück. Ich bin gespannt, wer am Ende tatsächlich anwesend sein wird. Nicht nur bezüglich der Internationalen, über die ich eine ganz gute Übersicht habe, nein auch bezüglich der ehemaligen indischen Kollegen und Freunde, die ich im Sommer 2005 zurücklassen musste und seitdem nicht mehr gesehen habe. Die Internationalen habe ich in den letzten Jahren ja zumindest in Yerevan, Stuttgart, Amsterdam und Zürich getroffen und mich mit ihnen ausgetauscht. Ich freue mich sie alle wieder zu sehen und bin gespannt auf die auf vier (!) Tage angesetzte Zeremonie. Während meiner Abwesenheit wird es hier im Blog vermutlich etwas ruhiger sein. Dafür hoffe ich, aus der Ferne spannende Geschichten und Bilder mitbringen zu können. Ähnlich denen, die ich 2005 erlebt habe. Ich wünsche allen anderen schon mal vorzeitig ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir sehen uns 2010. Bis dahin bleiben die Erinnerungen:</p>
<p style="text-align: justify;">
<a href='' title='27102007022'><img width="150" height="150" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/12/27102007022-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="27102007022" title="27102007022" /></a>
<a href='' title='armenia'><img width="150" height="150" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/12/armenia-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="armenia" title="armenia" /></a>
<a href='' title='IMGP1386'><img width="150" height="150" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/12/IMGP1386-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMGP1386" title="IMGP1386" /></a>
<a href='' title='mukteshwar_group'><img width="150" height="150" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/12/mukteshwar_group-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="mukteshwar_group" title="mukteshwar_group" /></a>
<a href='' title='Vierarmig'><img width="150" height="150" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/12/Vierarmig-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Vierarmig" title="Vierarmig" /></a>
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		<title>Besuch der Geschwister</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 22:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende August 2009 in Hamburg. Ich erhalte einen Anruf von Philipp, meinem nächst jüngeren Bruder. Er, Ronja und Jakob würden mich gerne in der letzten Augustwoche für sieben Tage besuchen. Why not?
Ich hab zwar keinen Urlaub, sondern muss in Büro, aber meine Wohnung ist euere Wohnung.
Sie kommen Montag Abend. Ich hole sie vom Bahnhof ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ende August 2009 in Hamburg. Ich erhalte einen Anruf von Philipp, meinem nächst jüngeren Bruder. Er, Ronja und Jakob würden mich gerne in der letzten Augustwoche für sieben Tage besuchen. Why not?<br />
Ich hab zwar keinen Urlaub, sondern muss in Büro, aber meine Wohnung ist euere Wohnung.<br />
Sie kommen Montag Abend. Ich hole sie vom Bahnhof ab. Kurzes Ablegen der Koffer in der Wohnung, anschließend Döneressen und ein paar Bierchen im <a href="http://www.freundlichundkompetent.sisko.de/" target="_blank" class="broken_link">freundlich und kompetent</a>. Die Neuigkeiten austauschen. Jakob hat einen Studienplatz in Berlin und wird dort Mitte Oktober sein Studium beginnen.<br />
Philipp nähert sich dem Ende. Für Ronja steht nächstes Jahr das Abitur an. Soweit so gut. Vor Mitternacht sind wir wieder zu Hause. Am nächsten Morgen um sieben erinnert mich der Wecker das ich ins Büro muss.<br />
Um neun bin ich dort. Die anderen schlafen noch, als ich die Wohnung verlasse. Abends treffen wir uns wieder dort. Das Essen bereiten die Geschwister. Es wirkt friedlich. Sie konnten sich einigen. Tortellini mit Käsesauce. Anschließend noch an den Stadtparksee. Mittwoch läuft ähnlich ab. Sie beschäftigen sich des Tags alleine und abends gehen wir zusammen in <a href="http://http://www.inglouriousbasterds-movie.com/" target="_blank" class="broken_link">Inglorious Basterds</a>. Im <a href="http://www.abaton-kino.de" target="_blank">Abaton</a>, im Original. Ein hervorragender Film.</p>
<p style="text-align: justify;">Donnerstag hätte auch Dienstag oder Mittwoch sein können. Einziger Unterschied. Abends bleibt mehr Zeit. Ich habe Freitag frei. Die Geschwister kochen Cordon Bleu mit Grünem und Kartoffel Salat. Ein Traum. Anschließend Schanze, Caroviertel, es zieht uns Richtung Kiez. Wir halten ein und kehren zurück. Es ist deutlich nach Mitternacht. Ab nächstem Tag hab ich einen Leihwagen. Wir fahren nach Blankenese. Hübsch. Sehr hübsch. Ein Spaziergang am Strand. Im Regen und in der Sonne. Bis zu den römischen Gärten. Beeindruckend. Zurück zum Wagen durch den Wald. Zurück in der Stadt auf dem Markt, Gemüse gekauft. Fürs Abendessen. Heute kann ich helfen. Auch die Vorbereitung für das Abendessen den nächsten Tages. Heute Hänchen auf Couscous mit Gemüse. Für morgen schon mal die Lasagne bereiten wir vor. Abendausflug entfällt. Wir bleiben zu Hause. Am nächsten morgen früh raus. Die Sonne scheint. Wir fahren an den Strand. Timmendorf. Dort ist Beachvolleyball. Gerret begleitet uns und hat ein VIP-Ticket über. Er und ich machen es uns auf der VIP-Tribüne bequem. Die Geschwister gehen an den Strand. Ein Unwetter zieht auf. Gerret und ich flüchten in den VIP-Pavillon, die Geschwister erst mal verschollen. Es lebe das Handy. Wir verständigen uns nach dem Wolkenbruch. Die Sonne zieht wieder auf. Gerret und ich gucken Spiel um Platz 3. Neben uns ein kleiner, übergewichtiger 14-jähriger Junge, der unsere Freundschaft gewinnen will. Mit Witzen wie: &#8220;Deine Mutter sitzt bei Aldi unter der Kasse und macht Piep&#8230;&#8221; sehe ich wenig Chancen. Dunkle Wolken ziehen erneut auf. Meine Geschwister sind zum Auto geflüchtet. Gerret und ich folgen. Wir fahren zurück. Norddeutsches Schiedwetter. Was soll man da machen. Der Plan war gut, die Umsetzung scheiterte an höherer Gewalt. Daheim an die präparierte Lasagne. Um halb zehn brechen wir auf Richtung Kiez. Zuvor holen wir Philipp ab. Der hat für Familie Schott Plätze auf der Gästeliste für ein Party organisiert. Im <a href="http://www.knusthamburg.de/" target="_blank">Knust</a>. Junges Publikum, dass sich vor dem am Sonntag stattfindenden <a href="http://www.t-mobile-playgrounds.de/" target="_blank">T-Mobile Extreme Playgrounds</a> nochmal in Stimmung bringt. Nett, aber nicht wirklich toll. Da Ronja den Kiez erst einmal gesehen hat rufe ich Max an. Annette, er und Kristian plus vier Freunde ziehen Richtung Hamburger Berg. Wir schließen uns an und übernehmen die Führung an der Mexikanerbar. Jakob ist hoch erfreut: &#8220;Wäre ja doof gewesen, in Hamburg gewesen zu sein und nicht einmal auf dem Kiez oder Mexikaner. Mich hätten alle ausgelacht.&#8221; Nach einem längeren Aufenthalt im <a href="http://www.nachtlager.net/" target="_blank">Nachtlager</a> ziehen wir Richtung <a href="http://www.pudel.com/" target="_blank">Golden Pudel</a>. Als Zwischenstopp zum Fischmarkt. Den Fischmarkt verschieben wir aufs nächste Mal. Morgens um halb sechs hält das Taxi vor meiner Wohnung. Wir ziehen uns zurück.<br />
Sonntag zwölf Uhr. Zum Frühstück, fast wie früher. Brötchen und 3-minutenei. Anschließend fahren wir nach Pinneberg. Auf die <a href="http://www.t-mobile-playgrounds.de/de/page/700/the_summer_session_portal.html" target="_blank">T-Mobile Extreme Playgrounds</a>. Wir sehen: Philipp und Johannes vom Service Set, Wakeboarder, die sich an einer Seilbahnanlage meterweit und hoch durch die Luft schießen, BMXer die überkopf aus der Halfpipe fliegen, <a href="http://www.madcaddies.com/" target="_blank" class="broken_link">Mad Caddies</a>, <a href="http://www.myspace.com/internationalnoiseconspiracy" target="_blank">the International Noise Conspiracy</a> nur Raise Against, die schenken wir uns. Wir fahren nach Hause. Brockenfest. Montag lockt das Büro und für Philipp, Jakob und Ronja die Abreise. Ihr Besuch war schön, wir haben einiges gesehen und erlebt. Hoffentlich war die Freude nicht nur auf meiner Seite.</p>
<p style="text-align: justify;"><div class="flickr-photos"><a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3879501516/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3879501516" title="Ronja hat Hunger"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2659/3879501516_554c8f74bc_t.jpg" width="75" height="100" alt="Ronja hat Hunger" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3879498498/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3879498498" title="Br&uuml;der am Stadtparksee"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2615/3879498498_82ebb047f7_t.jpg" width="75" height="100" alt="Br&uuml;der am Stadtparksee" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3879491900/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3879491900" title="Geschwister am Essenstisch"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3431/3879491900_6f2ea9d6d7_t.jpg" width="100" height="75" alt="Geschwister am Essenstisch" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3879488392/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3879488392" title="Schanzenampel"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3446/3879488392_1e7c06d21e_t.jpg" width="75" height="100" alt="Schanzenampel" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3879479416/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3879479416" title="Ronja an der Elbe in Blankenese"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2591/3879479416_d61b047bb1_t.jpg" width="75" height="100" alt="Ronja an der Elbe in Blankenese" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3879467274/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3879467274" title="rotes Haus in Blankenese"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3514/3879467274_0b12eb0b53_t.jpg" width="75" height="100" alt="rotes Haus in Blankenese" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3879462848/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3879462848" title="Blaues Haus in Blankenese"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2430/3879462848_9634305198_t.jpg" width="100" height="75" alt="Blaues Haus in Blankenese" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3879454316/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3879454316" title="Betonhaus in Blankenese"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2646/3879454316_d541d9d78a_t.jpg" width="100" height="75" alt="Betonhaus in Blankenese" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3879424660/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3879424660" title="Rotk&auml;pchen Moritz"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2531/3879424660_643344d274_t.jpg" width="75" height="100" alt="Rotk&auml;pchen Moritz" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3879421404/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3879421404" title="Jakob"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2482/3879421404_d5bcc75b5d_t.jpg" width="75" height="100" alt="Jakob" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3879418312/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3879418312" title="Wakeboardsprung Pinneberg"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2647/3879418312_27927d152b_t.jpg" width="100" height="75" alt="Wakeboardsprung Pinneberg" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3879412236/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3879412236" title="Moritz im T-Shirt"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3502/3879412236_795d09677c_t.jpg" width="100" height="75" alt="Moritz im T-Shirt" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3879399900/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3879399900" title="Jakob vor rotem Zelt"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2449/3879399900_6e72d31737_t.jpg" width="75" height="100" alt="Jakob vor rotem Zelt" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3879390324/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3879390324" title="Rotk&auml;pchen mit Rotk&auml;pchen"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2626/3879390324_f7e6a27026_t.jpg" width="100" height="75" alt="Rotk&auml;pchen mit Rotk&auml;pchen" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3879369158/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3879369158" title="Philipp mit Band und Jucken in der Nase"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3468/3879369158_a3613c0cea_t.jpg" width="75" height="100" alt="Philipp mit Band und Jucken in der Nase" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3879366672/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3879366672" title="360&deg;"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2647/3879366672_4826865568_t.jpg" width="100" height="75" alt="360&deg;" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3878706445/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3878706445" title="K&auml;setortellini"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2520/3878706445_a90a35f1e0_t.jpg" width="75" height="100" alt="K&auml;setortellini" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3878699417/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3878699417" title="Cordon Bleu"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2514/3878699417_82e44e3eda_t.jpg" width="100" height="75" alt="Cordon Bleu" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3878689199/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3878689199" title="Blankenese"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2518/3878689199_d6212286e8_t.jpg" width="100" height="75" alt="Blankenese" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3878686829/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3878686829" title="Jakob an der Elbe in Blankenese"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2466/3878686829_fed807fe14_t.jpg" width="75" height="100" alt="Jakob an der Elbe in Blankenese" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3878679373/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3878679373" title="Jakob cool in Blankenese"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2515/3878679373_015e8f5982_t.jpg" width="75" height="100" alt="Jakob cool in Blankenese" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3878675143/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3878675143" title="Philipp in Blankenese"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3487/3878675143_c9389cc85e_t.jpg" width="100" height="75" alt="Philipp in Blankenese" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3878653543/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3878653543" title="H&auml;hnchen auf Gem&uuml;secouscous"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2567/3878653543_5f5aa2ea64_t.jpg" width="100" height="75" alt="H&auml;hnchen auf Gem&uuml;secouscous" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3878648483/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3878648483" title="Geschwister bei H&auml;hnchen mit Couscous"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3449/3878648483_a8ac70b083_t.jpg" width="100" height="75" alt="Geschwister bei H&auml;hnchen mit Couscous" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3878644515/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3878644515" title="Lasagne"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3503/3878644515_a8b3255b0a_t.jpg" width="75" height="100" alt="Lasagne" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3878635409/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3878635409" title="Geschwister bei Lasagne"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2426/3878635409_b4a6ea5d0b_t.jpg" width="100" height="75" alt="Geschwister bei Lasagne" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3878632131/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3878632131" title="Philipp mit Rotk&auml;pchen im Hintergrund"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2571/3878632131_1e1d522f44_t.jpg" width="75" height="100" alt="Philipp mit Rotk&auml;pchen im Hintergrund" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3878619341/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3878619341" title="Wakeboardsprung Pinneberg Turn"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3552/3878619341_6ab5c379c9_t.jpg" width="100" height="75" alt="Wakeboardsprung Pinneberg Turn" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3878610825/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3878610825" title="Philipp in Pinneberg"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2447/3878610825_33e85a12f3_t.jpg" width="75" height="100" alt="Philipp in Pinneberg" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/3878607769/" rel="album-72157622209597048" id="photo-3878607769" title="Moritz mit rotem Cap vor roter M&uuml;lltonne"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2619/3878607769_3b93378978_t.jpg" width="100" height="75" alt="Moritz mit rotem Cap vor roter M&uuml;lltonne" /></a> </div></p>
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		<title>Wenn der Käse als Kreuz am Arsch klebt</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 22:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am ersten August ist in der Schweiz der Rütli-Schwur. Alle die denken: "Ey Digga, Rütli, kenn ich, dit is die krasse Schule an der mei Mudda mein Vadda kennen gelernt hat." irren. Der Rütlischwur ist der Beginn der Gründung der Schweizer Nation aus unterschiedlichen Kantonen. Wer mehr wissen will: Guck bei Wikipedia. Ich kann ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am ersten August ist in der Schweiz der Rütli-Schwur. Alle die denken: &#8220;Ey Digga, Rütli, kenn ich, dit is die krasse Schule an der mei Mudda mein Vadda kennen gelernt hat.&#8221; irren. Der Rütlischwur ist der Beginn der Gründung der Schweizer Nation aus unterschiedlichen Kantonen. Wer mehr wissen will: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCtlischwur" target="_blank">Guck bei Wikipedia</a>. Ich kann andere Geschichten erzählen. Zu Verdanken habe ich das einem Treffen mit den ehemaligen Kollegen aus Indien. Die Regelmäßigkeit der Treffen, der versprengten Legionäre der EVS-Armee steigert sich bezüglich der Intensität. <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=714" target="_blank">Nachdem wir uns erst vor sechs Wochen mit den Fahrrädern durch die Schluchten und Krachten der Amsterdams gestürzt haben,</a> trafen wir uns diesesmal auf Einladung der Schweizergarde zum Rütlischwur in Zürich. Zum Zeitpunkt der Anreise gab es die günstige Möglichkeit, einen Direktflug von Hamburg aus zu ergattern. Dafür musste ein Tag Urlaub geopfert werden, da dieser früh morgens Hamburg verlies. Egal, Ankunft in Zürich als Erster, abgesehen von den dort ansässigen, Lily, Phillip und Marcos. Die Verabredung zum Mittagessen stand und so hatte ich drei Stunden Zeit, ein bisschen durch die Gegend zu schlurchen, zu frühstücken und Kaffee zu trinken. Zürich ist langsam. Schön langsam. Drei Stunden Aufenthalt hatten einen Erholungswert von einer ganzen Woche in anderen Städten.<br />
Mittag mit den drei Zürichern. Asiatisch, danach wieder: Kaffee und Gammeln für Fortgeschrittene. Um drei Mathias vom Bahnhof abgeholt. Ab diesem Zeitpunkt wurde die braune durch gelb-transparente Flüssigkeit ersetzt. Nicht zu wild, aber bis wir Phillip und Robert wieder am Bahnhof abgeholt haben war auch Mathias tiefenentspannt. Auf zu Philipp, Einkauf für den sich ankündigenden Feiertag. Vorbei an Feuerwerkskörpern für 200.- Schweizer Fränkli, in den allgemein und internationl vermutlich gleich ablaufenden Vorfeiertagsabendichglaubwirwerdenniewiedereinkaufenkönneneinkauf. Doch was sehen meine Augen dort? Ein Käsekreuz auf dem Arsch eines roten Hähnchens.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_0010.jpg" rel="lightbox[903]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-906" title="DSC_0010" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_0010-225x300.jpg" alt="DSC_0010" width="225" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Noch bevor ich die Frage beantwortet bekam, ob dies wohl ein schweizer Nationalgericht ist, konnte ich die Herkunft dieser Tiere klären: Zuerst war das Ei.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_0011.jpg" rel="lightbox[903]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-905" title="DSC_0011" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_0011-300x225.jpg" alt="DSC_0011" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Für uns gabs nur Würste, Salat und Brötchen. Vorbereitung für die, Samstag auf der Dachterasse von Thomas geplante Grillerei. Nach der Pflicht, Übergang zur Kür. Jumbo-Cordon-Bleu mit Pommes. Ein Laib Emmentaler, eingeschlagen in Schinken, ummantelt von Schweineschnitzel, Kruste aus einem Laib Brot in zwei Pfund Butter gebacken. Amen. Entspannen und Anveradauen am Zürichsee. Marcos, noch in einen Polterabend eingespannt, stößt zu uns. Danach noch Langstraße, die Schweizer bezeichnen es als Pendant zum Hamburger Kiez. Quatsch mit Soße, sieht man davon ab, dass sie natürlich Recht habe mit dem Vergleich, wenn sie sich nur auf den zentralen Punkt der Abendgestaltung der Massen beziehen. Wobei Massen in einer Stadt wie Zürich auch nochmals anders zu bewerten sind. Relativ früher Abbruch, immerhin sind wir alle schon lang auf den Beinen. Mit Marcos in seine und Lilys Wohnung in Dietlikon. Nett, sehr nette Wohnung. Nachdem ich auch die Wohnung von Phillip begutachten konnte muss ich sagen, die schweizer Wohnungen an sich sind mit sehr schönen und großen, zentralen Wohnzimmern ausgestattet.<br />
Samstag erwachten wir unter einem strahlend blauen und sonnigen Himmel. Gefühlte 35 Grad. Ab zum Limmat. Ein Stadtstrand Zürichs. Im Wasser toben, Brückenspringen, unzählige Rückwärtssaltos und Eigen- und Fremdurintinkturen später, Grillen auf der Dachterrasse von Thomas. Alter Wohnblock, auf dem Dach der Grill und wir. Um uns ständiges Feuerwerk. Nicht so massiv wie es Mitternachts an Silvester ist. Aber beständig.  Ähnlichkeiten zu den Fernsehbildern, der Luftabwehr in Bagdad, können nicht geleugnet werden. Wir umleuchtet von bunten Lampengirlanden. Schön, warm. Beim Verlassen der Dachterasse umhüllt uns der Geruch der verbrannten Schwefeltreibsätze der Knaller. Abschließendes Ablaufen der Langstraße. Vier Uhr morgens. Zurück nach Dietlikon.<br />
Sonntag morgen verschlafen. Verspannt. Blaue Flecken auf dem Brustkorb zeugen von den schiefgegangen Sprüngen von der Brücke. Dauerregen vor dem Fenster. Brunch bei Phillip. Der Tag vorbei, ehe er richtig begann. Ein letztes Gruppenbild am Zürichsee und dann zurück. Flughafen, Verspätung. Immerhin Zeit das Wochenende zu reflektieren und festzuhalten. Es war ein schönes Wochenende. Auf ein baldiges Wiedersehen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Amsterdam auf dem Fahrrad</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 18:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange geplant, endlich umgesetzt. Nachdem das letzte Treffen der deutsch-schweizerischen Indienfraktion sich auf den Herbst 2007 zurückdatieren lässt wurde lange darum gerungen, einen Termin für ein erneutes Treffen zu finden. Der Ort war früh klar. Amsterdam. Robert arbeitet hier seit einiger Zeit und bewohnt dort mit Freundin eine Wohnung. Perfekte Home Base für allerlei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Lange geplant, endlich umgesetzt. Nachdem das letzte Treffen der deutsch-schweizerischen Indienfraktion sich auf den Herbst 2007 zurückdatieren lässt wurde lange darum gerungen, einen Termin für ein erneutes Treffen zu finden. Der Ort war früh klar. <strong>Amsterdam.</strong> Robert arbeitet hier seit einiger Zeit und bewohnt dort mit Freundin eine Wohnung. Perfekte Home Base für allerlei Unternehmungen. Das Teilnehmerfeld war eigentlich auch klar. Die Selben wie beim letzten Mal, jedoch stand schon früh fest, dass auf Sebastian auf Grund seiner neuen Position in Singapur verzichtet werden muss. Der Rest wollte eigentlich teilnehmen, überraschend kam nur noch die kurzfristige Absage von Davide, der sich zu Hause auf ein Assessment Center für die kommende Woche vorbereiteten musste. Aus jetziger Sicht und um die Erfahrungen des Wochenendes reicher: ein weiser Entschluss.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Abend des Freitags</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Los ging es für mich am Freitag Nachmittag, mit dem Zug von Hamburg nach Amsterdam, mehrmaliges Umsteigen inbegriffen. Fünf Stunden Zeit, verschiedene Bücher, die derzeit geöffnet sind zu lesen und immerhin eines sollte auf der Heimfahrt auch beendet werden. Ankunft am Bahnhof als Erster der “Ausländer”. Robert treffe ich gleich auf dem Vorplatz. Da die Züricher Jungs, Philipp und Marcos zusammen mit Matthias erst eine Stunde nach mir ankommen sollten, nutzten wir die Zeit solange, eine Spelunke in bahnhofsnähe aufzusuchen um uns erst mal mit unserem, für das Wochenende sozusagen Grundnahrungsmittel, Heineken zu versorgen. Verwunderlich war der Sand, der sich auf den Dielen befand, da aus meiner Erinnerung an den letzten Besuch in Amsterdam kein Sandstrand in unmittelbarer Nähe liegt. Die Aufklärung erfolgt durch den Exilanten. Der Sand sei deshalb schon auf dem Boden verstreut, um das potentiell ausfließende Bier zu binden. Klassisch, holländisch, Käse. Wenn ich mir den Sand zusammen mit klebrigem, feuchten Bier als eine Form von flüssigem Beton vorstelle, verschließt sich mir relativ schnell der Sinn dieser Aktion. Außerdem ist es auch nicht unbedingt eine schonende Behandlung der Fußbodendielen. Auf der anderen Seite: Wahrscheinlich macht man das halt schon immer so und deshalb bleibt man dabei. Egal, nach zwei Bier machten wir uns auf den Weg zum Flughafen Schipohl um die drei anderen ab zu holen. Zum Glück waren die Flüge pünktlich und die Jungs schnell durch, so dass sich der Aufenthalt am Flughafen auf das Nötigste reduzierte. Gepäck zu Renske und Robert gebracht, dort erst mal mit allen zusammen angestoßen um dann noch auf einen Absacker um die Ecke zu gehen. Es ging stark auf Mitternach zu, die Erschöpfung vom zuvorigen Arbeitstag und Anreise ließ den Abend relativ früh enden. Nicht ohne vorher die Grachten Amsterdams mit Eigenflüßigkeit therapiert zu haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><strong>Der Samstag</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Der nächste und einzig volle Tag startete so auch schon um zehn Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück. Anschließend nutzten wir die Möglichkeit uns den Gegebenheiten anzupassen und mieteten uns Fahrräder für die nächsten 24 Stunden. Der Rest des Tages bestand aus einer rießengroßen Fahrradtour, mit zwischenzeitlichen Stops zur Nahrungs- und Energieaufnahme. Die Themen die sich bei einem Zusammentreffen von langzeit-Indiengeschädigten, sozusagen zwangsläufig ergeben drehen sich meist ums Essen und die sich daraus ergebenden Notwendigkeiten. Es ist deshalb nur bedingt kritisch zu sehen, wenn ich hier jetzt behaupte, wir haben viel „Scheiß“ geredet. Abseilen, Konsistenz und allgemeine Lebensmittelverträglichkeit sind unerschöpfliche Themen aus den Erfahrungen der Gruppe. Höhepunkt des nachmittäglichen Trips stellt vielleicht das Vorbeiziehen des holländischen Nackt-Fahrradklubs dar. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten? Schön war es nicht. Hoffentlich nutzten die ihre eigenen Fahrräder, wenn ich mir vorstelle, ein Nackter war der Vornutzer meines Leihfahrrades, muss ich zwangsläufig die genutzen Hosen in die Waschmaschine geben. Der Tag verging im Flug. Abends nett Essen, in einem klassisch Lokal mit Hausmannskost, und zur Verdauung ein kleines Selbstexperiment mit einer hochprozentigen regionalen Spezialität: <strong>Genever</strong>. Es folgte der Abstecher ins Rotlicht-Viertel. Eigentlich bin ich der Ansicht aus Hamburg schon einiges zu kenne, jedoch übertrifft die Zurschaustellung Amsterdams, die Heimatstadt um Weiten. Während in Hamburg relativ großzügig Platz vorhanden ist und die Damen sich nur in der Auslage präsentieren, ohne das man den Ortus Delikti erahnen, geschweige denn erkennen kann, stehen die Mädchen in Amsterdam am Fenster eines Schlafzimmers. Eigentlich wirkt es eher wie eine gefließte Gefängnisszelle, oder Schlachterei mit einem Bettgestell auf dem eine flüssigkeitsunempfindliche Matraze angebracht ist, flankiert von einem Beistelltisch, auf dem sich schon die Pflegeprodukte für nach der Schlacht befinden: Küchenrolle und Deo.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Schräg. Aber, wie auch in Hamburg, ein unglaublicher Anziehungspunkt für Touristen und Nachtaktive. Nach dem obligatorischen Ausflug in den Rotlichtbezirk war das nächste Ziel der Club: <a href="http://www.melkweg.nl" target="_blank">Melkweg.</a> Zwei Säle, in einem eine Balkan-Live-Band im andern Indie. Schön wars und vertraut. <a href="http://http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=619" target="_blank" class="broken_link">Der Vorwurf, den ich der elektronischen Musik gemacht habe, hat sich ein weiteres Mal bestätigt.</a> Wir kamen mit unseren Rädern in der Dämmerung nach Hause. Ein Wunder. Nicht das wir in der Dämmerung nach Hause kamen, sondern das es keinerlei Unfälle mit den Rädern gab, abgesehen von einer losen Mutter am Rad von Robert. Ausser vielleicht mein Hintern, der wird sich die nächsten Tage noch an den Trip erinnern. Selbst ein Damensattel ist nicht bequem genug um meine Gesäßknochen für übermäßiger Belastung beim Radfahren zu schützen. Vielleicht sollte ich dort einfach gezielter Fett ansetzen. Nach Stuttgart und Amsterdam freue ich mich schon heute auf das nächste Wiedersehen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Jarrettstadt du Wohlfühlteil</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 18:31:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer nicht auf Backstein steht, hat es hart in der Jarretstadt anderes zu finden. Jarretstadt ist Backstein. Wer nicht auf Wohnsilos steht hat es schwer in der Jarretstadt. Wohnsilos, dieser Begriff der unweigerlich zu Assoziationen mit dem Osten und Plattenbau führt ist richtig, aber irgendwie nicht zutreffend. Historisch wertvoll, Mitte der zwanziger Jahre des ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wer nicht auf Backstein steht, hat es hart in der <a href="http://www.jarrestadt.info/index.php" target="_blank">Jarretstadt</a> anderes zu finden. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jarrestadt" target="_blank">Jarretstadt</a> ist Backstein. Wer nicht auf Wohnsilos steht hat es schwer in der Jarretstadt. Wohnsilos, dieser Begriff der unweigerlich zu Assoziationen mit dem Osten und Plattenbau führt ist richtig, aber irgendwie nicht zutreffend. Historisch wertvoll, Mitte der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts erbaut. Für heutige Single oder Kleinfamilienhaushalte große Wohnungen, mit guter Ausnutzung des Platzes. Die Böden aus Dielen, hell und gut ausgeleuchtet. Ruhig. Ich lebte gern in der Jarretstadt. Nicht nur weil unweigerlich Verbindungen zu Keith Jarrett hergestellt habe. <a href="http://www.keithjarrett.org/" target="_blank">Keith Jarrett</a>, dessen einziger Song, den ich  aus dem Stand nachträllern kann &#8220;Country&#8221; im Duett mit <a href="http://www.garbarek.com/" target="_blank">Jan Gabarek</a> ist. &#8220;Country&#8221;, der Titel mit der Jarretstadt so viel zu tun hat, wie Sand mit der Arktis. Dennoch erinnert er mich immer wieder an diesen Stadtteil Hamburgs. Erst heute wieder. So klar, so konstruiert. Schön.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="340" height="285" data="http://www.youtube.com/v/5kfmFDnF1bM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5kfmFDnF1bM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ich bei meinen Nachmietern an der alten Wohnung war und Johannes dabei behilflich war, seinen silbernen 60er Jahre Roller aus dem Keller in die kühle, klare Nacht zu befördern genoß ich den Weg zurück in meine neue Bleibe. Barmbek Süd. 10 Minuten zu Fuß. Aus dem Hanssens in den Novalisweg. Die Straße am Klinker entlang. Gerade wie mit dem Lineal gezogen. Im Fluchtpunkt das Alstercitycenter. Letzte beleuchtete Fenster deuten an, dahinter wird noch gearbeitet. Am Ende links und gleich wieder rechts in die Großheidestraße. Die linke Seite lockert auf. Die Bebaung und Wälle nicht mehr so nah, so hoch. Das Gefühl von Freiheit und Luft. Der Höhepunkt auf der Brücke über den Osterbekkanal. Das Wasser unter mir ruhig wie ein See, es spiegeln sich die Lichter der nahen Häuser und des Bootsverleihs. Der einzige Mensch der mir entgegenkommt zerstört die frische Luft, die der gestrige Abend gebracht hat. Es menschelt und riecht nach Parfum. Die Fahne umgibt mich für wenige Meter, bevor ich an der alten Backsteinmauer auf das akkurat gerrichtete Gelände des Alstercitycenters einbiege. Hygenisch neu, ich könnte mich überall in der Welt befinden. Ich gehe aufs Arbeitsgericht zu und bin in Barmbek. Die Häuser an denen ich jetzt vorbeilaufe, neu. Es fehlt der Charme der Jarretstadt. Wie diese Wohnungen wohl von innen aussehen? Egal, noch eine Zigarette und ich bin da. An meiner neuen Wohnung und denke voll Freude zurück an den Weg, den Abend und die Zeit in der ich in der Jarretstadt lebte.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hamburg, schmackhaft gemacht!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 19:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Hambourg que j'ai plus fréquenté pendant la nuit que pendant le jour... Si Paris ne dort pas, Hambourg dort jamais et ses nuits sont à la hauteur de l'enthousiasme teuton, décidement ils savent faire la fête ceux-là ;)"



Mit diesen Worten leitet der Besuch des Osterwochenendes sein Picasa-Fotoalbum ein. Endlich, nach zwei Jahren Abstinenz in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Hambourg que j&#8217;ai plus fréquenté pendant la nuit que pendant le jour&#8230; Si Paris ne dort pas, Hambourg dort jamais et ses nuits sont à la hauteur de l&#8217;enthousiasme teuton, décidement ils savent faire la fête ceux-là <img src='http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> &#8221;</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://picasaweb.google.fr/adewolkoff/CopenhagueHambourg#5324286048749511042"><a href="http://picasaweb.google.fr/adewolkoff/CopenhagueHambourg?feat=email#5324286048749511042"><img class="aligncenter" src="http://lh3.ggpht.com/_lOKRsDIXfZw/SeOp87pIYYI/AAAAAAAAa4g/ylsO94ibRPw/s800/IMG_0798.JPG" alt="" width="342" height="256" /></a><br />
</a></p>
<p style="text-align: justify;">Mit diesen Worten leitet der Besuch des Osterwochenendes sein <a href="http://picasaweb.google.fr/adewolkoff/CopenhagueHambourg#" target="_blank">Picasa-Fotoalbum</a> ein. Endlich, nach zwei Jahren Abstinenz in Dublin haben es  Silvi und Johannes zurück auf den Kontinent zurück geschafft. Nach Hamburg in meine alte Wohnung. Foglich bin ich umgezogen, allein in eine Wohnung. Gleich eines der ersten Wochenenden nach der Ankunft wurde genutzt um den ehemaligen Kollegen aus Dublin schön unter die Nase zu reiben, dass Dublin vielleicht internationaler ist, aber Hamburg irgendwie doch besser. Diese Gruppe Arbeitskollegen traf sich schon Karfreitag in Copenhagen, diese Einladung schlug ich noch aus, in Erwartung der Crew in Hamburg am Abend des Karsamstags. Da die Truppe aus 6 Gästen und drei frischen Hamburgern bestand wurde ich schon zu Plannungsbeginn bezüglich meiner Willigkeit als Herbergsvater für zwei Franzosen zu agieren gefragt. Kein Problem.</p>
<p style="text-align: justify;">Ostern, langes Wochenende, zwei Tage für mich und <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=538">Miss Kittin</a>. Zwei für Gäste. Los ging es Samstag Abend/Nacht. Allein die Startzeit, ein Uhr, sorgte schon für Verblüffung, da Dublin nur noch zwei Stunden Nachtleben vorhalten würde. Nicht so Schanze, Hamburger Berg auf dem Kiez, <a href="http://www.pudel.com/" target="_blank">Golden Pudel</a>, Fischmarkt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://picasaweb.google.fr/adewolkoff/CopenhagueHambourg#5324286303915864978"><img class="aligncenter" src="http://lh4.ggpht.com/_lOKRsDIXfZw/SeOqLyNh85I/AAAAAAAAa9c/zMtY2twmA_U/s640/IMG_0843.JPG" alt="" width="192" height="256" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ruck-Zuck wurde es hell und nach dem Fischmarkt erst mal ein ausgiebiges Nickerchen bis Ostersonntag Mittag eingelegt. Der Osterhase war über diese Ignoranz so empört, dass er seine Eier selbst wieder eingesammelt hat. So blieb für uns zum Frühstück um halb eins nur Cropque Madame. Auch nicht schlecht, macht satt, stärkt und ist international akzeptiert. Anschließend den Rest in meiner alten Wohnung bei Obstsalat und frischer Zitronenlimonade getroffen. Als die fünf dort sesshaften endlich mit Duschen und Frisch machen fertig waren, Aufbruch auf die klassische <a href="http://maps.google.de/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=Hanssensweg+15,+22303+Hamburg&amp;daddr=U-Bahn+Borgweg+to:Greflingerstra%C3%9Fe+to:Loogeplatz+to:Isestra%C3%9Fe+to:Isestra%C3%9Fe+to:Gustav-Falke-Stra%C3%9Fe+to:Kleiner+Sch%C3%A4ferkamp+to:53.55711,9.968934+to:Helgol%C3%A4nder+Allee+to:Niederbaumbr%C3%BCcke+to:Am+Grasbrookhafen,+20457+Altstadt,+Hamburg+(Hamburg+Hafen+City+%40+Night)+to:Am+Kaiserkai+to:Vorsetzen+to:%C3%96velg%C3%B6nne+1,+22605+Hamburg+(Strandperle)+to:Ottenser+Hauptstr.+52,+22765+Hamburg+(Reh+Bar+Schmitz)+to:Pr%C3%A4sident-Krahn-Stra%C3%9Fe+to:Harkortstra%C3%9Fe+to:Sternschanze+to:Gustav-Falke-Stra%C3%9Fe+to:Isestra%C3%9Fe+to:Loogeplatz+to:Greflingerstra%C3%9Fe+to:53.590582,10.015476+to:Schinkelstra%C3%9Fe+20,+Winterhude+22303+Hamburg,+Hamburg,+Hamburg&amp;hl=de&amp;geocode=%3BFd66MQMdbs-YAA%3BFaO4MQMdDpqYAA%3BFWezMQMdnXWYAA%3BFcmeMQMdDl-YAA%3BFfKIMQMdgDyYAA%3BFV9jMQMd-COYAA%3BFQ5ZMQMdeBKYAA%3BFXY3MQMdJh2YAA%3BFb8MMQMdECCYAA%3BFaIBMQMdhlSYAA%3BFTr1MAMdC36YACG_PIUt7RVqGw%3BFcL6MAMdLF6YAA%3BFVQEMQMdoD-YAA%3BFf0FMQMdQSWXACFKYO2nU5eE2A%3BFYQiMQMdB3qXACElQGMIAYdWcg%3BFXwnMQMdsJyXAA%3BFUpOMQMdyLGXAA%3BFW1TMQMdzhyYAA%3BFWxjMQMd-COYAA%3BFbqeMQMd5V6YAA%3BFU6zMQMdmnWYAA%3BFbW4MQMdrpuYAA%3B%3BFS-hMQMdBcSYAA&amp;mra=dpe&amp;mrcr=6&amp;mrsp=23&amp;sz=16&amp;via=2,3,4,5,6,7,8,9,12,16,17,18,19,20,21,22,23&amp;dirflg=w&amp;sll=53.588671,10.008996&amp;sspn=0.008788,0.021887&amp;ie=UTF8&amp;t=k&amp;ll=53.572429,9.962196&amp;spn=0.070334,0.175095&amp;z=13">Hamburg-Marathon-Sightseeing-Tour</a>. Auf zu U-Bahn, ab zum Baumwall. <a href="http://www.hafencity.com/" target="_blank">Hafencity</a>: Das größte innerstädtische europäische Bauprojekt kommt bei allen Besuchern immer herrlich an. Der Verweis auf die <a href="http://www.elbphilharmonie.de/" target="_blank">Elbphilharmonie</a> mit Warnung sich das jetzige Bild gut einzuprägen, denn bei einem nächsten Besuch, wann immer dieser auch sein mag, wird es anders sein, sorgt für willkommene Schnappschussmöglichkeiten.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://picasaweb.google.fr/adewolkoff/CopenhagueHambourg#5324287296590087730"><img class="aligncenter" src="http://lh6.ggpht.com/_lOKRsDIXfZw/SeOrFkNghjI/AAAAAAAAbDY/4w6VhEpyxNs/s800/P1010018.JPG" alt="" width="342" height="256" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Weg bis zum zukünftigen Kreuzfahrterminal, vorbei am Inbegriff der Umsetzung eines Miniaturwunderlandes. Schöne Gebäude, anmutig in Reihe, kühl und klar die Linien. Nur wie dort echtes, europäisches, urbanes Leben einziehen soll, muss mir erst noch erklärt, oder vielleicht gezeigt werden. Momentan stehen auf der einen Seite die schönen, klaren Fassaden und im Patere finden sich irgendwelche x-beliebig austauschbare internationalen Handelsketten wieder. Nichtsdestotrotz: Für Touristen und für mich jedesmal wieder beeindruckend. Doch diese aalglatte Fassaden mit eventuell zukünftigem urbanen Lebensgefühl, nennen wir es Disneyworld 2.0, sind nicht Hamburg oder zumindest nicht mein Hamburg.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://picasaweb.google.fr/adewolkoff/CopenhagueHambourg#5324492562210101762"><img class="aligncenter" src="http://lh5.ggpht.com/_lOKRsDIXfZw/SeRlxmO-GgI/AAAAAAAAbOM/66tQNEXKbbw/s800/P1000999.png" alt="" width="358" height="256" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Hinab zum Sandtorhöft auf die Fähre, hinaus auf die Elbe, hin zu Elbstrand und Strandperle. Der Schmelztiegel der Hamburger Szenen. Um keine der unterschiedlichen Gruppen zu beleidigen belasse ich es bei der Ausführung über die Szenen. Denn nur diese Vielfalt und die Einfachkeit der Lokalität, erzeugen den Charme, der Hamburg in unglaublicher Freundlichkeit und Natürlichkeit erstrahlen lässt. Geheimtipp wäre übertrieben, aber ein Tipp ist es auf alle Fälle wert. Auch wenn an der Strandperle Getränke in Plastik abgefüllt werden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://picasaweb.google.fr/adewolkoff/CopenhagueHambourg#5324287545674617490"><img class="aligncenter" src="http://lh4.ggpht.com/_lOKRsDIXfZw/SeOrUEH40pI/AAAAAAAAbII/03GZ6ZGeI7Y/s800/P1010073.JPG" alt="" width="342" height="256" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Nach einem Zwischenstopp dort und Geschichten über Meer, Hamburg, Auslandserfahrungen etc. machten wir uns auf nach Ottensen. Ein weiterer Höhepunkt des urbanen Lebensgefühls Hamburgs. Das Reh als Ort zur Rast und Erholung und um dem Sonnenuntergang aus der Perspektive der Maus, die durch die Spalten des Kanaldeckels die Änderung der Tageszeit beobachtet, beizuwohnen bevor Pläne zur weiteren Gestaltung des Abends entworfen werden. Zurück nach Winterhude, Goldbeker lockt nach Wiedereröffnung mit Hamburger Spezialitäten à la <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Labskaus" target="_blank">Labskaus</a> und <a href="http://www.marions-kochbuch.de/rezept/2635.htm" target="_blank">Panfisch</a>. Jedoch bevorzugen die Internationalen den Gourmants näher stehend als wirklich wie Gourmets sich dem Neuen hingebend:  klassisch Steak. Je nach Nationalität: roh, leicht angebräunt, medium oder durch. Tischdiskussion über die Entwicklung der europäischen Gesellschaft von Erzfeinden hin zu Blutsbrüdern. (Wenn man die Steaks nach Nationalitäten aufteilt, ist die Blutsbrüderschaft der Franzosen und Engländer auf jeden Fall blutiger) Austausch über Perspektiven und kurzfristige Lebenspläne. Schönes Abendessen. Am Ende ist es schon fast Mitternacht. Hauptsache alle sind danach wieder fit für weitere Taten. Nach dem Essen wieder auf die Schanze. Am <a href="http://www.uebelundgefaehrlich.com/" target="_blank">Bunker</a> vorbei, der leider gemieden werden musste, da nicht alle der Gruppe willig sind, sich deutschem Hard-Elektro-Gefrimmel hinzugeben, was ich gut verstehen kann. <a href="http://www.gruener-jaeger-stpauli.de/web/index.php" target="_blank">Grüner Jäger</a> ist eigentlich ein Laden, der vielen Wünschen gerecht wird, aber da dort nichts los war und das Motto 60 Mashup war, ließen wir die Idee wieder fallen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch zeichnete sich eine gewisse Ausgemüdigkeit Hamburgs ab. Vermutlich lags am phantastischen Wetter, das zu diesem Zeitpunkt schon fast eine Woche lang anhielt. Egal, wir nochmal ins <a href="http://www.qype.com/place/7842-Goldfischglas-Hamburg" target="_blank">Goldfischglas</a> um ein bisschen mit den Fischen im animierten Aquarium zu spielen um dann einen letzten Versuch im <a href="http://www.qype.com/place/19375-13-Stock-Hamburg" target="_blank">13. Stock</a> zu wagen. Dieser Versuch glückte, war aber eine blöder Vorschlag von meiner Seite, da sich oben die dickbäuchige Koksmafia zusammengerottet hat, und alles und jeden mit Schlag auf die Schulter und einem freundlichen: &#8220;Ho, Digga, ey, digga!&#8221; begrüßte. That&#8217;s not my name. And none of the others neither. Also um halb drei der Generalabbruch. Am nächsten Tag musste der Großteil der Reisegruppe schließlich eine der bekannten no-frills-airlines besteigen um zurück nach Dublin zu jetten. Eine letzte Prise Schlaf, dann ein letztes gemeinsames Mal in Form eines Brunchs im <a href="http://www.borchers-hamburg.de/cms/website.php" target="_blank">Borchers Eppendorf</a>, ein Taxi gerufen und überzeugt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Hamburg, in welchem ich des Nachts mehr verkehrt bin als tagsüber&#8230; Wenn Paris nicht schläft, dann schläft Hamburg niemals, seine Nächte sind die Spitze teutonischen Enthusiasmus, sie wissen dort wirklich wie man feiert.&#8221;</strong> (holprige Übersetzung der ersten Zeilen)</p>
<p style="text-align: justify;">Das Fazit zog ein französischer Kosmopolit nach drei Tagen Hamburg. Überzeugt. Der kommt wieder.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://picasaweb.google.fr/adewolkoff/CopenhagueHambourg#5324492562210101762"><img class="aligncenter" src="http://lh4.ggpht.com/_lOKRsDIXfZw/SeOrOZc3dUI/AAAAAAAAbGY/8Ls2Uhld2nY/s800/P1010057.JPG" alt="" width="342" height="256" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Wir warten!</p>
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		<title>Bayrische Beatles</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 18:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern überraschend netten Besuch gehabt. Christoph und Birgit, frisch verheiratete Wolf beehrten mich für wenige Stunden. Reeperbahn konnten wir machen. Herbertstraße war tabu. Tja lieber Christoph. Es prüfe wer sich ewig bindet, ob man davor schon alles gemacht hat. Ist nicht wahr, aber es lästert der Einsame.

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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gestern überraschend netten Besuch gehabt. Christoph und Birgit, frisch verheiratete Wolf beehrten mich für wenige Stunden. Reeperbahn konnten wir machen. Herbertstraße war tabu. Tja lieber Christoph. Es prüfe wer sich ewig bindet, ob man davor schon alles gemacht hat. Ist nicht wahr, aber es lästert der Einsame.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-137" title="20122008003" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2008/12/20122008003-300x225.jpg" alt="20122008003" width="300" height="225" /></p>
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