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	<title>Lonely People Talk A Lot &#187; hamburg</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>Hamburger Behörden 2.0</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 16:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit ich im Besitz meines Motorads bin und mir den zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit ich im Besitz meines Motorads bin und mir den zweifelhaften Namen: <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/karfreitagnachmittag-in-hamburg/" target="_blank">Motoritz</a> erworben habe, warte ich eigentlich darauf, dass die Hamburger Behörden mich von der Rakete ziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerne erzähl ich den Witz: &#8220;Ich wart nur darauf, dass mich die Polente beim Schlängeln zwischen den an der roten Ampel stehenden Autos anhält und mir nach dem Abnehmen des Helms sagt: <em>&#8220;Das macht man vielleicht in Ihrem Heimatland, hier in Deutschland nicht!&#8221;</em>&#8220;</p>
<p style="text-align: left;">Leider kam es anders. Der Begegnung meines Fahrzeugs mit der Hamburger Obrigkeit konnte ich letzten Sonntag im Stadtpark beiwohnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Freunden zum Grillen verabredet hatte ich die ehrvolle Aufgabe meinen Rucksack mit kühlem Bier befüllt beizusteuern. 15 Kilo auf dem Rücken war ich einfach zu faul, zu Fuß in den Stadtpark zu gehen. Daher nutzte ich meinen fahrbaren Untersatz und ritt ihn zum Grillplatz der Anderen. Dort angekommen stellte ich ihn ab. Erstmal passierte gar nix. Wir lagen im Grass, aßen, quatschten und tranken. Plötzlich tauchen zwei Menschen in schwarzer Montur auf und betrachten Interessant die grünbraune Bestie.</p>
<p style="text-align: justify;">Um sie mit diesen mir fremden Menschen nicht allein zu lassen gehe ich auf die Menschen zu. BOD. Nein, nicht der <em>Bund Ordnungsliebender Deutscher </em>steht vor mir, sondern das Bezirksordnungsamt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Ist dies ihr Fahrzeug?&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Ja.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Sie wissen, dass es verboten ist mit Kraftfahrzeugen in den Stadtpark zu fahren?&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Nein.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Haben Sie die grünen Schilder nicht gesehen?&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Nein.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Tja, geben Sie mir bitte Ihren Personalausweis.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Hier&#8230;, was passiert jetzt?&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Sie bekommen eine Anzeige, meine Kollegin (zum Glück hat er mich drauf hingewießen, wäre mir sonst nicht aufgefallen.) macht noch schnell ein Bild.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Hmm, ok, was kostet mich das?&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Das geht nach Metern.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ich blicke an mir hinab und meine spötisch:<br />
&#8220;Das kann ist ja zum Glück nicht so viel sein.&#8221;<em><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;">Der Witz zündet nicht wie mich der Gesichtsausdruck der hinzukommenden Dame unschwer erkennen lässt.<br />
<em>&#8220;Hey, wollen wir die Geschichte nicht bei ner Wurst für euch beide  beilegen?&#8221;</em> Der Tip von Fred eingeworfen überzeugt die strengen Kontrolleure leider auch nicht.<br />
<em>&#8220;Ach, lasst ihn doch einfach heute Abend hier Müll sammeln.&#8221;</em> Tolle Freunde hab ich da.<br />
Um die Sache abzukürzen mache ich mich daran das Fahrzeug weg zu schieben. Daraufhin meint der Beamte:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Sie sind einsichtig?&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Ja, ist es jetzt billiger?&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Ja, ich vermerke das. Wir messen dann auf Google Earth aus, wie viele Meter sie im Stadtpark standen und dann bekommen Sie ihren Bescheid.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Na super. Mürrisch schiebe ich die Kiste hinaus. Wir waren im absoluten Zentrum des Parks. Die Würste haben sie trotzdem nicht gewollt. Einen Bescheid habe ich bis heute noch nicht erhalten. Wer weiß, vielleicht war die Einsicht ausreichend. Und einen Vorwurf mache ich den Beiden auch nicht. Find es eigentlich gut, Motorfahrzeuge aus öffentlichen Grünanlagen fernzuhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">

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		<title>TEDx Hamburg</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 19:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
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		<description><![CDATA[// 



Eine kurze Übersicht über das, was heute a [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><script type="text/javascript">// <![CDATA[
  	var flattr_url = 'http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/tedx-hamburg/'; 	var flattr_btn='compact';
// ]]&gt;</script><br />
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<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Eine kurze Übersicht über das, was heute auf der <a href="http://tedxhamburg.de" target="_blank">TEDx in Hamburg</a> passiert ist. Für die, die nicht wissen was eine TEDx ist, eine kurze persönliche Zusammenfassung. Die Idee der TED Kongresse ist in Amerika entstanden und basiert darauf, unterschiedliche Welten zusammenbringen, konkret: Technologie, Entertainment und Design. Einzige Beschränkung ist die Reduzierung der einzelnen Sprecher auf eine Vortragslänge von 18 Minuten. Das ist jetzt sicher nicht super-korrekt und tiefer Interessierten empfehle ich die Zusammenfassung auf der Seiten der <a href="http://tedxhamburg.de/?page_id=4" target="_blank">TEDxHamburg</a>. Leider kann ich derzeit weder Bilder noch Videomaterial bieten, aber da ich die nächsten Tage sicher nicht dazu kommen werde einen Post hierzu zu schreiben und ich andererseits auch die eben erlangten Eindrücke umgehend auf &#8220;Papier&#8221; bringen möchte: Nun eine rein subjektive Inhaltszusammenfassung in Worten und Zeichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Veranstaltung unterteilte sich in drei Sessions:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Session 1: Capability</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer kurzen Einführung des Veranstalters Stephan Balzer übergab er das Wort umgehend an Thorkil Sonne.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Specialisterne</em><br />
<a href="http://www.specialistpeople.com/" target="_blank">Thorkil Sonne</a> ist mit dem harten Schicksal konfrontiert, einen autistischen Sohn zu haben. Seine Nachfrage im Saal, wer alles Rainman kenne, führte zu einem nur aus pseudodemokratischen Systemen bekannten Zustimmung: Alle. Doch sofort schränkte er ein, Rainman wäre auch sein einziger Bezug zum Autismus gewesen und in Wirklichkeit sei alles ganz anders. Autisten und Behinderte im generellen seien mit speziellen Fähigkeiten gesegnet, die eben nicht auf den von uns geforderten Attributen: Emotion, Teamwork, Empathie basieren, sondern leben in ihrer ganz speziellen Welt: Frei von Ironie. Seine Lösung für dieses, im Endeffekt unser Problem war, eine Beratungsfirma zu gründen, die Autisten als Berater einsetzt, welche den Kunden aus anderen Blickwinkeln und mit Direktheit Änderungsmöglichkeiten aufzeigt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Aimee Mullins And Her 12 Legs</em><br />
Als nächstes wurde ein Video eines anderen TED Events eingespielt in dem <a href="http://www.aimeemullins.com" target="_blank">Aimee Mullins</a>, Unterschenkelamputiert und so landläufig behindert geltend über die Vorteile ihrer Behinderungen sprach. Sie kam zu dieser Einsicht im Gespräch mit Kindern, die, als sie gefragt wurden, was sie ihr für Beine empfehlen würden mit verrücktesten Antworten kamen. Beine mit denen man laufen kann wie eine Gazelle, Beine, mit denen man schwimmen kann wie ein Fisch oder Beine, mit denen man Fliegen kann, wie ein Vogel. Ab diesem Zeitpunkt verstand sie, dieses Handicap in einen Vorteil um zu münzen. Sie besitzt nun 12 Paar Unterschenkel unterschiedlichster Ausprägung und freut sich darüber, dass sie frei Ihre Körpergröße bestimmen könnte. Eine Freundin von ihr meinte zu ihr, als sie die Größenwandlungen festgestellt hat: &#8220;That&#8217;s Unfair.&#8221; Lautes Lachen im Saal. Ähnlich wie das Statement: &#8220;Pamela Anderson has more prothetics in her body than I, yet nobody calls her disabled&#8221;<br />
Das Schöne an den Videos anderer Veranstaltungen: Ich kann sie gleich einbetten. Daher: Wer will, hier:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="186" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/1b263r75_pg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="186" src="http://www.youtube.com/v/1b263r75_pg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Neue Bank &#8211; Werte Sind Das Neue Kapital</em><br />
<a href="http://www.triodos.de/" target="_blank">Georg Schürmann</a> zeigte einen Vortrag über die notwendigen und möglichen Schritte zur Änderung des Banksystems. Wobei ich hier einen Punkt vermisste. Dass Banken mit meinem Geld machen können, was sie wollen hängt leider auch etwas mit meiner persönlichen Trägheit zusammen. Ich will mich nicht den lieben langen Tag um mein Geld kümmern. Mein Arbeitgeber überweist es an die Bank und ich schau ab und zu mal nach, ob noch genug da ist um meinen Konsum zu stillen. That&#8217;s it. Vielleicht bin ich in diesem Punkt einfach anders, denn wenn dies nicht nur auf mich zutrifft, dann wird dieser Punkt in der allgemeinen Betrachtung des Bankenwesens viel zu wenig beachtet.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Butoh Dance</em><br />
<a href="http://www.minakoseki.com/" target="_blank">Minako Seki</a> führte einen Tanz auf. Es fällt mir etwas schwer dies hier zu beschreiben. Ich muss aber ganz ehrlich sagen. Es war nett ihn gesehen zu haben, aber so richtig was mit anfangen kann ich nicht. Vielleicht verlink ich das Video, wenn es eines Tages online ist, dann kann sich jeder ein eigenes Bild des audiovisuellen Erlebnisses machen. Ich hatte auf meinem Stuhl zu Beginn nur etwas Sorge den Tag nicht zu überleben, wenn der sie begleitende Cellist, sein Instrument, das er Derwisch-gleich um sich drehte, im falschen Moment loslässt. Es wirkte mit seinem Spitzen Fuß wie eine gefährliche Waffe. Ich bin noch hier, also ist nix passiert.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Session 2: Transformation</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Child Line / Child Finance</em><br />
<a href="http://www.aflatoun.org/" target="_blank">Jeroo Billimoria</a> sprach über ihre Organisation und wie sie Kindern in Entwicklungsländern beibringt mit Geld und Macht um zu gehen umso zu kleinen Unternehmern zu werden. Dabei am erstaunlichsten ihr kalkulatorisches Beispiel. 560.000 Kinder, der Großteil aus Familien die von weniger als einem $ am Tag leben müssen, hätten im vergangenen Jahr 2,7 Mio $ angespart. Ein erstaunlicher Wert. Darüber hinaus hätten sie über 5000 kleine Firmen gegründet und so den Umgang mit Geld und Verantwortung erlernt. Erziehung zur Selbstständigkeit. Ein Wert, den Konzerne und Firmen diesen Kindern sonst nie hätten zukommen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Hero Rats</em><br />
Über den Einsatz von Ratten zur Landreinigung von Tretminen sprach <a href="http://www.apopo.org/" target="_blank">Bart Weetjens</a>. Er zeigte, wie die Tiere trainiert werden und was der Erfolg dieser Reinigungsaktionen ist. Darüber hinaus würde die Reinigung eines Hektars mit Ratten ungefähr 1,80 $ kosten, was derzeit die günstigste Form der Minenbeseitigung wäre. Beim Einsatz der Ratten werden die Bewohner der befallenen Landstriche eingesetzt um ihnen dabei zu helfen, ihr Land zurück zu bekommen und es wieder bewirtschaften zu können. Desweiteren zeigte er auch den Einsatz der Ratten zur Tuberkolosediagnose. Auch hier wird wieder auf einheimische Arbeiter zurückgegriffen um sie von der Abhängigkeit großer Pharmazie und Medizinkonzerne zu befreien.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>How Food Shapes Our Cities</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="218" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/CarolynSteel_2009G-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/CarolynSteel-2009G.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=650&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=carolyn_steel_how_food_shapes_our_cities;year=2009;theme=architectural_inspiration;theme=the_power_of_cities;theme=speaking_at_tedglobal2009;event=TEDGlobal+2009;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="218" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/CarolynSteel_2009G-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/CarolynSteel-2009G.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=650&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=carolyn_steel_how_food_shapes_our_cities;year=2009;theme=architectural_inspiration;theme=the_power_of_cities;theme=speaking_at_tedglobal2009;event=TEDGlobal+2009;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.ted.com/talks/carolyn_steel_how_food_shapes_our_cities.html" target="_blank">Als Video einer anderen TED Veranstaltung</a> wurde Carolyn Steel gezeigt, die in ihrem Vortrag über den Einfluss der Landwirtschaft, bzw. der Nahrungsmittel auf unsere Stadtentwicklung sprach. Historisch entstand beides ungefähr gleichzeitig und Hand in Hand trug die Industrialisierung der Landwirtschaft zum Wachstum unserer Megastädte bei. Heute wissen wir Stadtmenschen nichts mehr über unser Essen. Noch über das Kochen. Kochen ist für uns schon die Vermengung eines Tüteninhalts mit Wasser. Sie empfiehlt uns hiervon abzuwenden. Wieder Wert auf nachhaltiges Essen zu legen. Weniger Fleisch und tierische Erzeugnisse, mehr Gemüse. Nur so sieht sie die Chance, unseren Planeten für alle Menschen erlebbar zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Architecture In Times Of Need</em><br />
Der Architekt<a href="http://www.graftlab.com/" target="_blank"> Wolfram Putz</a> erzählte von einer Wiederaufbaukampagne in New Orleans nach dem verehrenden Wirbelsturm Catherina. Darüber, dass unsere Gebäude der Hauptverursacher für die Klimaerwärmung sind und wir alle verantwortungsbewusster mit unseren Häusern und unserem Lebensstandard umgehen müssen. Auch sein Konzept basierte auf der Einbeziehung der Betroffenen mit der Unterrichtung durch Organisatoren und deren Expertise für nachhaltigen Wohnungsbau. In der Präsentation war auffällig, dass alle Häuser, die nach der Flut errichtet wurden auf Stelzen standen um so zukünftigen Katastrophen nicht so schutzlos ausgeliefert zu sein wie dies in der Vergangenheit der Fall war.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Stars Of Tomorrow</em><br />
Die Fußball WM 2010 in Südafrika kam auch auf der TEDx kurz zur Sprache. <a href="http://www.stars-of-tomorrow.org/" target="_blank">Kai Hill</a> sprach über sein Projekt in Südafrika, wo AIDS- und Gewaltwaisen zu einem sozialen und nachhaltigen Umgang mit sich und ihrer Umwelt erzogen werden sollten. Am stärksten eingeprägt hat sich bei mir der Verweis wie Ungleichheiten zwischen Geschlechtern ausgeglichen werden können. Eine Regeländerung im Fußball mit getrenntgeschlechtlichen Teams. &#8220;Das erste Tor muss immer von einem Mädchen geschossen werden.&#8221; Ein Konzept das funktionieren könnte. Es könnte vielleicht noch mehr auf die Einbeziehung der Mädchen setzen, wenn die Regeln dahingehend geändert werden müssen, dass jedes zweite Tor von einem Mädchen geschossen werden muss.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Projekt Lebensbaum</em><br />
Das einzige, wirklich regionale Projekt Hamburgs wurde von <a href="http://www.dasgeldhaengtandenbaeumen.de/" target="_blank">Jan Schierhorn</a> präsentiert. Nach dem Umzug in ein Haus mit Garten war er zu Beginn immer darüber erbost, das er im Herbst die Äpfel unter seinem Baum zusammenrechen musste um diese zu entsorgen, bevor sie vergammeln. Er guckte sich um und sah, dass fast allen Äpfeln auf öffentlichen und privaten Flächen in Hamburg das gleiche Schicksal blühte. In Anbetracht seines Apfelkaufs im Reformhaus wunderte er sich über die Absurdität seines Tuns. Daraufhin entwickelte er den Plan, die nicht Verwendeten, der Verwesung freigegebenen Äpfel zu sammeln und sie in Saft umzuwandeln, den er dann in Hamburg verkaufen möchte. In Zusammenarbeit mit den Behindertenwerkstätten Winterhuder Werkstätten startete er das Projekt und das anspruchsvolle Ziel für dieses Jahr ist der Vertrieb von 50.000 Flaschen Apfelsaft. Am Ende des Vortrages gab es eine Kostprobe des Safts, der äußerst delikat schmeckte.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Session 3: Imagination</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>The Gift Of Time &#8211; The Present As A Present</em><br />
<a href="http://www.imp.med.uni-muenchen.de/research/systems_neuroscience/index.html" target="_blank">Ernst Pöppel</a> sprach über die Bedeutung der Gegenwart und versuchte diese auch gleich zu definieren. Die Quintessenz seines Vortrags für mich war: &#8220;Die menschliche Auffassungsgabe ist auf 3 Sekunden beschränkt.&#8221; anschließend wird unser Hirn für 500 Millisekunden das es aktuell Beschäftigende neu bewerten. Daher ist das Versmaß von Gedichten in allen Sprachen auf ca. 3 Sekunden beschränkt. Anschließend folgt eine kurze Pause. Dieser Rhythmus wird auch in unseren alltäglichen Dialogen fortgeführt. Die 500 Millisekunden auch gerne mit einer paralinguistischen Vokalisation, also z.B. eines &#8220;Ääähs&#8221; überbrückt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Renaissance Of Space</em><br />
Über die Rückführung des Digitalen ins Reale widmete sich der Vortrag von <a href="http://www.joachimsauter.com/" target="_blank">Joachim Sauter</a>. Es ging um Design. Um die Möglichkeiten, die das Digitale dem Realen bietet. Augmented Reality veranschaulicht an Hand der Betrachtungsprojektoren im historischen Museum Berlin. Eine weiter schöne Umsetzung war die Entwicklung eines Wellenlaufstegs. Der Laufsteg im Trockenen an einem Wasserteich entlang. Beim Auftritt auf den Laufsteg zeichnete dieser vom Auftrittspunkt aus Lichtwellen unter den Steg, die sich im anschließenden Wasser fortsetzen. Als drittes Beispiel zeigte er die Visualisierung der Rasterentwicklung im Design im Realen. Beispiel hierfür ist eine Installation im Museum eines bayrischen Autoherstellers. Punkte, visualisiert durch Stahlkugeln, heben und senken sich sinnlos, bis nach einiger Zeit und unterschiedlichen Zwischenzuständen das fertige Design des Autos entsteht. Durchaus imposant, wobei eher als Kunstprojekt, da mir ein wenig der Bezug zur tatsächlichen Realität fehlt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Design Reaktor</em><br />
Ein weiterer Vortrag zum Thema Design wurde von<a href="http://www.kufus.de/" target="_blank"> Axel Kufus</a> gestaltet. Sein Fazit: „Einfachheit ist nicht Reduktion, sonder Konzentration.“ Er zeigte perfektes Design am Beispiel von q-ton (hab den Namen leider nicht notiert), einem Kanister der im innersten einen holen Zylinder aufweist, durch welchen ein Seil gezogen werden kann und somit der Kanister nicht nur Wasserbehältnis ist, sondern gleichzeitig auch das eigentliche Transportwerkzeug. Wozu Kanister auf Karren klemmen, wenn der Kanister selbst der Karren sein kann. Ein weiteres Beispiel war der Gummibandball. Der Einfachheit und Genialität dieser Art der Aufbewahrung von Gummis kann jeder zustimmen, der seine Gummis bisher andersartig aufbewahrt hat und jedes Mal, wenn er einen benötigte mit verknoteten Gummis zu kämpfen hatte. Genau diesen Spirit versucht Axel Kufus im Design Reactor in Berlin zu vermitteln. Mit erstaunlichen Ergebnissen. Unter anderem ein Teebeutel, der die Durchzugszeit des Tees an Hand eines aus der IT bekannten Statusbalkens am Kopf des Teebeutels anzeigt. Mit was? Mit den einfachen osmotischen Funktionsweisen von Papier.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gaming Can Make A Better World</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="219" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/JaneMcGonigal_2010-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/JaneMcGonigal-2010.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=799&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=jane_mcgonigal_gaming_can_make_a_better_world;year=2010;theme=the_rise_of_collaboration;theme=art_unusual;theme=a_taste_of_ted2010;theme=design_like_you_give_a_damn;theme=what_s_next_in_tech;theme=new_on_ted_com;theme=media_that_matters;event=TED2010;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="219" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/JaneMcGonigal_2010-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/JaneMcGonigal-2010.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=799&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=jane_mcgonigal_gaming_can_make_a_better_world;year=2010;theme=the_rise_of_collaboration;theme=art_unusual;theme=a_taste_of_ted2010;theme=design_like_you_give_a_damn;theme=what_s_next_in_tech;theme=new_on_ted_com;theme=media_that_matters;event=TED2010;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Auch in der dritten Session wurde ein <a href="http://www.ted.com/talks/jane_mcgonigal_gaming_can_make_a_better_world.html" target="_blank">Video einer anderen TED Veranstaltung </a>gezeigt. Jane McGonigal sprach über die Zeit die in Computerspielen investiert wird und das es an uns liegt, diese Zeit als Arbeit wert zu schätzen und zu versuchen, die Energie und Zeit, die Spieler in diese Spiele investieren, in Verbesserungen unserer Gesellschaft zu übertragen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Sternbilder</em><br />
<a href="http://oma.wassergasse.org/" target="_blank">OMA International</a>, eine Wiener Künstlertruppe zeigte audiovisuelles Live Malen. Digital über den Beamer erzählten zwei Akteure allein mit dem Stift und der Drehung des Bildes eine Geschichte zur Orgelbegleitung des dritten Akteurs.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Enantiodromia</em><br />
Alles wird sein Gegenteil, die These von <a href="http://www.eff.org/" target="_blank">John Berry Barlow</a>. Er sprach über die Umkehrungsprozesse der Gesellschaft und die Macht des Teilens von Ideen. Wir müssen uns weiter entwickeln. Weg vom Einbehalten von Ideen, hin zum Teilen. Information ist nur machtvoll, wenn sie geteilt werden kann. Weg vom Monotheismus, als wir auf wenigen Büchern, die wir gelesen haben unser volles Verständnis und unsere Weltanschauung aufgebaut haben, hin zum Multitheismus. Das Internet ist die größte Erfindung, seit der Erfindung des Feuers. Wir sollten damit das Bestmögliche machen: &#8220;Let us be good ancestors.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Das ist meine erste und schnelle Zusammenfassung des heutigen Tages. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Der Umfang des Gehört und Gesehenen könnte diesen Artikel gut auf die doppelte Länge strecken. Würde ich die geführten Gespräche der Pause ebenfalls mit aufnehmen, würde ich heute vermutlich nicht mehr schlafen. Es war eine inspirierende und gut organisierte Veranstaltung. Ich denke ich konnte einiges mitnehmen und kann allen nur empfehlen, die Chance einer TEDx, sollte sie sich bieten, wahr zu nehmen.</p>

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		<title>Hamburg ist erstklassig!</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 17:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Geschichte über den 1. FC St. Pauli habe ich bere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/fusballlokalpatriotismus-in-hamburg/" target="_blank">Geschichte über den 1. FC St. Pauli habe ich bereits erzählt</a>. Als ich vor drei Jahren nach Hamburg gekommen bin, kickten die Jungs noch in der 3. Liga, wenn es diese damals überhaupt gab und sich nicht noch Regionalliga schimpfte. In der Zwischenzeit ist viel passiert. Zum meiner Ankunft anschließenden Saisonabschluss stieg St. Pauli in die zweite Liga auf. Ein rauschendes Fest auf dem Kiez. Auch dort hielt sich der Verein nur kurz auf, eine Zwischenstation. Jetzt sind sie <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/hamburger-auflauf-am-09-mai-2010/" target="_blank">angekommen</a>. Wie passend. Hamburg in der ersten Liga. Mit beiden Vereinen. Die einzige Stadt Deutschlands die dies im Moment vorweisen kann. Und mit was? Mit Recht.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="320" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KPLYJ7uySK8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="320" src="http://www.youtube.com/v/KPLYJ7uySK8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn <a href="http://www.clueso.de/" target="_blank">Clueso</a> nicht aus Hamburg kommt, trifft er den Ton der Zeit. Ich kam allein, war außer einmal zu einem Vorstellungsgespräch noch nie hier. Ich kannte eine Person. Und dennoch, ich wollte dorthin. Heute kann ich sagen, nie war eine Entscheidung besser. Die Menschen um mich herum, meine Freunde und Bekannten. Das Gefühl Teil einer Gemeinschaft zu sein. Die Stadt bei Sonne und Licht ein Traum. Selbst unter Regen eine Homage an die Sentimentalität. Die Vorfreude auf den Tag, an dem die Wolken Sonnenschein und blauem Himmel weichen. Was auch immer um Hamburg herum ist, es interessiert mich nicht. Ich lebe hier, die Stadt als Epizentrum meines persönlichen Bebens. Die Wege nicht weiter als von Stadtpark bis Elbstrand mit gelegentlichen Ausreißern aus der die beiden Punkte verbindenden Elipse. Wenn Clueso am Ende sagt: &#8220;Wer wohin wohl am besten passt.&#8221; Dann geh ich davon aus, hierher am besten zu passen. Hamburg ist erstklassig.</p>

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		<title>Sonntagmorgen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 17:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist schon spät. Oder früh. Der Unterschied liegt i [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist schon spät. Oder früh. Der Unterschied liegt im Auge des Betrachters. Wir stehen auf der Reeperbahn. Der Abend soweit mäßig erfolgreich verlaufen. Gefangen im Chaos des Feiervolks. Hier muss man Spaß haben. Wer ihn nicht hat, hilft nach. Mit Alkohol oder sonstigen Brandbeschleunigern. Diese haben bereits die erste Wirkung gezeigt. Die Köpfe mit I-Gel-Frisur wanken beängstigend, die Wortfetzen gelallt oder gebrüllt. Immer laut Lachen, es handelt sich schließlich um Spaß. Mir langts. Als letzte Rettung erchore ich den Golden Pudel am Fuße der Hafentreppe aus. Über die Rückseite der Reeperbahn hinunter in die Hafenstraße. Der Blick auf die Elbe im fortgeschrittenen Sonnenaufgang ein Traum. Schade das es heute wieder bewölkt ist. Auf der gegenüberliegenden Seite, direkt an der Elbe die Wallfahrt der Survivaljacken. Bevorzugt Rot mit Schwarz, getoppt von silbergrauem Haar, Halbglatze oder der Bubifrisur der über 45-jährigen Frauen. Die Gäste Hamburgs haben sich früh aus dem Bett gequält um  die Attraktionen des Fischmarktes zu erleben. Um Bilder zu machen, Fischbrötchen zu frühstücken, den Marktschreiern zu lauschen oder in der Fischauktionshalle die Unterhaltungsbands mit den ewig alten Gassenhauern zu bejubeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Danach steht es mir überhaupt nicht. Zuviel Spaß am frühen morgen. Dann lieber nochmal Pudel. Der Eintritt lächerlich. Schon im Eingangsbereich schlägt einem menschlicher Geruch in Form einer Dampfwolke entgegen. Die Brille meiner Begleitung beschlägt umgehend. Doch gute Musik lässt uns tiefer vordringen in die ewige Nacht der Musikkatakomben. Französischer House. Fluffig weich nimmt uns die Musik auf, umarmt vom Dampf der anderen Besucher. Wenn Musik eine Wolke wäre, hier würde ich mich gerne fallen lassen. Hineinlegen, die Glieder von mir strecken, die Augen schließen und mich tragen lassen, hinweg ins Licht.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider unvollendbare Phantasie. Doch auch so ist der Bann der Musik zu anziehend als das man den Raum verlassen könnte. Um einen zuckende Leiber, sich ekstatisch im Rythmus bewegend. Blicke treffen sich. Sehen und gesehen werden. Das Spiel der Überlebenden der Nacht. Zu nüchtern oder zu aufgedreht um wach zu bleiben, die letzten Energieschübe vernichtend. Meine Begleitung hat die Energie schon verlassen, ich bleibe allein zurück in einer Herde Fremder, die sich gebaren wie Freunde. Mitstreiter im Kampf gegen das Licht und die Ruhe. Die Dame gegenüber starrt mich an, versucht mich zum Lächeln zu animieren. Ich bin allein, ich bin frei, ich lasse mich nicht unter Druck setzen. Tapfer verweigere ich die Mundwinkel nach oben zu ziehen. Sie bewegt sich aus meinem Blickfeld, eher hinter mich. Ist das schon der Sieg? Nein, sie tänzelt wieder zurück in mein Blickfeld. Weiterhin bleibt mein Gesicht wie versteinert. Plötzlich geht alles ganz schnell. Die Neonröhren an der Decke bringen Licht ins Dunkel. Mein Blick auf die Gesichter wirkt wie ein Spiegel auf mich. Erschrocken von der Bleiche der Gesichter, die im schummrigen Discolicht noch so attraktiv und fit wirkten drehe ich mich auf der Stelle um, schnappe mir meine Jacke und stolpere hinaus in den Hamburger Regen. Die zum Fischmarkt Wallenden keines Blickes würdigend, stoppe ich das nächste Taxi zurück in meine Wohnung. Beim Einsteigen ein letzter Blick auf den Strom der Versprengten die den Laden nun ebenso verlassen. Die Gesichter noch bleicher als die, die mich zuvor schon erschreckten.</p>
<p style="text-align: justify;">Sonntagmorgen in Hamburg.</p>

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		<title>Hamburger Auflauf am 09. Mai 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 19:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
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		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
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		<description><![CDATA[Aufstieg von St. Pauli in die erste Fußballbundesliga. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Aufstieg von St. Pauli in die erste Fußballbundesliga. Tausende drängen sich Nachmittags auf dem Spielbudenplatz zum Public Viewing. Unglücklicherweise müssen einige der Besucher entweder am Vortag zu tief ins Glas geblickt haben, oder aber einen ausgiebigen Frühschoppen eingelegt haben. Denn viele der besten Plätze außerhalb der Absperrungsgitter um den Spielbudenplatz waren von Kotze bedeckt. Nicht wirklich attraktiv um von dort das Spiel zu verfolgen. Am Ende hat man aber auch nicht wirklich was versäumt. Das Spiel endete mit einer Niederlage für St. Pauli was den anwesenden Fans in keinster Weise die Laune verdorben hat, da der Aufstieg schon in der Woche zuvor schon (so gut wie) besiegelt war. Aber es war voll auf der Reeperbahn. Die Straße für Autos schon frühzeitig gesperrt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/05/spielbudenplatz.jpg" rel="lightbox[1371]"><img class="size-medium wp-image-1372  aligncenter" title="spielbudenplatz" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/05/spielbudenplatz-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich schenkte mir die Aufstiegsfeier und besichtigte noch die Grünanlagenfeier im Schanzenpark. In den letzten beiden Jahren ein Garant für ausgelassene Stimmung, gute Musik und vor allem schönes Wetter. Da letztes nicht vorhanden war, kam auch ersteres nicht zum Zuge. Dennoch, auch hier viele Besucher und der Park gut gefüllt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/05/gruenanlagen.jpg" rel="lightbox[1371]"><img class="size-medium wp-image-1374  aligncenter" title="gruenanlagen" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/05/gruenanlagen-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Lang hielt es mich auch hier nicht. Es war zu kalt. Ich will lieber wieder Sonne. Auch wenn es dann nicht so voll ist. Aber es war auch dieses Jahr schon mal anders.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/05/strandpauli.jpg" rel="lightbox[1371]"><img class="size-medium wp-image-1373  aligncenter" title="strandpauli" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/05/strandpauli-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a></p>

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		<title>Kongress für Anders</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 09:44:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Chapeau. Kongress für Anders in Hamburg im alten Micha [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Chapeau. <a href="http://kongressfueranders.de/" target="_blank">Kongress für Anders in Hamburg</a> im <a href="http://maps.google.de/maps/place?cid=16238285237460289062&amp;q=altes+michaelis+krankenhaus+am+weiher+7&amp;hl=de&amp;cd=1&amp;cad=src:pplink&amp;ei=T3PhS5S7Mdea_Qa0ufWnCA&amp;sig2=ZUkMDnnW4MU6LoqocUV5_A" target="_blank">alten Michaelis Krankenhaus</a>. Mit Kunst, Klamauk und Konsum. Bilder an Party. Bar an Installation. Nett. Die letzte Sternstunde des Michaelis Krankenhaus bevor es umgebaut wird in private Eigentumswohnungen. Eine hervorragende Zwischennutzung bevor die jetzigen Glasfasertapeten mitsamt den sie tragenden Wänden entfernt werden.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Kongress für Anders" href="http://www.flickr.com/photos/52957973@N00/sets/72157623998957432/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4010/4582027770_dbd2ba422b.jpg" border="0" alt="Kongress für Anders" width="350" height="198" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich war zweimal vor Ort. Zur Eröffnung und Schließung. In den sieben Tagen dazwischen habe ich es leider nicht geschafft. Aber schon allein die beiden besuchten Veranstaltungen wirkten auf mich so entspannt, offen und erfrischend, dass sie sich sofort in meine persönlichen Top Ten der besuchten Hamburger Abendveranstaltungen geschossen haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Gut, eine leichte Reminiszenz an meine Zeit in der <a href="http://maps.google.de/maps?q=53.586465,9.985692&amp;num=1&amp;t=h&amp;sll=53.585913,9.984889&amp;sspn=0.006295,0.006295&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=53.586433,9.985709&amp;spn=0.000553,0.001367&amp;z=20" target="_blank">Bleibe</a>, als ich zu Beginn in Hamburg mit fast 60 anderen Personen in einem ehemaligen Krankenhaus in Eppendorf gewohnt habe, aber irgendwie netter. Wenn auch ähnlich. Helles Leuchtstoffröhrenlicht und in den Gängen biertrinkende junge Menschen. Alles vor der erwähnten Glasfasertapete, der ich nun schon zu einer zweiten Nennung verhelfe. Ich habe eine Glasfasertapetenphobie.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ende der Veranstaltung abrupt. Plötzlicher Stromausfall. Vielleicht lag es an den verstopften Toiletten, die auf Grund von vollständig versenkten Klopapierrollen nur eingeschränkt ihre Dienste verrichten konnten. Dafür floss das Wasser unter den Türen hervor. Auch hier kommen Erinnerungen hoch an die Zeit in der Krankenhauskomune. Die Küche sah oft ähnlich aus. Dabei muss ich an eine ältere Kinowerbung der Bahn denken: &#8220;Machen Sie in unseren Zügen nichts, was sie nicht auch in Ihrem Wohnzimmer machen würden.&#8221; Man kann es nicht passender formulieren. Dennoch: Nur weil einige postpupertäre Pupser Prolattitüde an den Tag legten, waren die Veranstaltungen ausserordentlich gut.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hoffe das weitere Gebäude vor dem Umbau für eine solche Art der Zwischennutzung freigegeben werden.</p>

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		<title>Wer hat die Macht?</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 17:42:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausflug der Zeppelin Universität nach Hamburg. Mit hoc [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeppelin-university.de/veranstaltungen/index.php?id=278&amp;my=04-2010" target="_blank">Ausflug der Zeppelin Universität nach Hamburg</a>. Mit hochkarätigen Vertretern ihres Fachs wurde die Frage beleuchtet: &#8220;Wer hat die Macht?&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Gabriele Fischer, ihres Zeichens Chefredakteurin der <a href="http://www.brandeins.de/">brandeins</a>, <a href="http://ies.berkeley.edu/enews/articles/old/eckhard.html">Prof. Dr. Eckhard Schröter</a>, Dekan des Departments für Politik und Verwaltungswissenschaften der ZU und <a href="http://www.wiso.uni-hamburg.de/institute/ijk/personal/professorinnen/dr-markus-rhomberg/" target="_blank">Dr. Markus Rohmberg</a> Medienwissenschaftler der ZU.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon der einleitende Satz mit den hochkarätigen Vertretern ihres Fachs weißt ein wenig daraufhin, was in der Diskussion passiert ist. Ziemlich wenig. Jeder scheute sich, eine klare Definition der Macht zu geben und statt dessen immer von Einfluss oder Verantwortung zu sprechen. Leider sprach niemand von Schuld, obwohl es irgendwie die ganze Zeit im Raum stand. Die Politik hätte dies zu machen, die Parteien hätten jenes zu machen und die Wirtschaft ist nochmal ganz anders. Nur die Medien, die können nix, ausser Ressonanz verstärken und Aufmerksamkeitsströme lenken. Sind aber total ohnmächtig bezüglich der Gesellschaft. Und Web2.0 schreibt nur von den Medien ab. Bringt sich dementsprechend auch nicht in den machtpolitischen Diskurs ein. Nestlé, Shell <span style="text-decoration: line-through;">und jetzt vielleicht BP</span> hat es nie gegeben. Dafür werden die NGOs als mächtig beschrieben. Als der Zusammenschluss von Individuen ausserhalb der politischen Parteien.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus dem Publikum linksradikale Krawallmacher die auf Ackermann und Konsorten geschimpft haben und denen ihre Gehälter und Boni streitig machen wollten, da augenscheinlich Machtmißbrauch vorliege.</p>
<p style="text-align: justify;">Diesmal konnte ich schon in der Veranstaltung nicht mehr ruhig bleiben und musste mich zu Wort melden. Mit einem Statement, welches ich auch gerne hier als meine Meinung zum Thema Macht hinterlassen möchte:</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Die Macht liegt nicht bei jemand anderem. Wenn ich die Macht einer anderen Person oder Organisation zuspreche, begründe ich darauf nicht nur meine eigene Ohnmacht, sondern auch die Unfähigkeit der Übernahme der Verantwortung für mein eigenes Handeln. Auch ich selbst habe Macht. Ich muss meine Macht gezielt und verantwortungsbewußt einsetzen um, über Konsum und Verhalten in der Gesellschaft, die volle Verantwortung für mein Handeln und meine Macht zu übernehmen.&#8221;</p>

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		<title>Einsamkeit des Taxifahrers</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 19:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fünf Uhr morgens, Kiez, Retour,  draußen Schnee, fri [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Fünf Uhr morgens, Kiez, Retour,  draußen Schnee, frisch, obwohl Ende März. Links und rechts Türmen sich die Trümmer geschrotteter Wagen.<br />
Der Taxifahrer erkennt mich. Zuviel unterwegs gewesen in letzter Zeit, denn Freunde sind wir definitiv nicht. Die Einsamkeit und Sauferei. Der Taxifahrer kennt es. Heute mehr die Einsamkeit. Einsamster Job der Welt. &#8220;Ich fahre euch spazieren, gehöre aber nicht dazu. Ich nehm euch auf wenn ihr von irgendwo kommt und setze euch ab, aber ihr nehmt mich nie mit. Ich gehöre nicht dazu.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hab ihn dennoch nicht mit zu mir genommen. Erhellend war es trotzdem.</p>

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		<title>Karfreitagnachmittag in Hamburg</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 18:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem der Vorabend von den standartisierten Industrie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nachdem der Vorabend von den standartisierten Industriecocktails aus der Pappdose geprägt war, startete der Karfreitagmorgen mit Sonnenschein und einem großen Klumpen Zuckerwürfel in der Magengrube. Nichtdestorotz, es war Zeit mein neues Spielzeug auszupacken, denn nicht umsonst bin ich seit gestern Abend einen Spitznamen reicher: &#8220;Motoritz&#8221; und seit heute erweitert um &#8220;Motorix&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Mein neues Spielzeug by moedahoe, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe/4484830136/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4008/4484830136_69a41e0750.jpg" alt="Mein neues Spielzeug" width="400" height="235" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ab zur Golden Pudel Lounge, in den dahinterliegenden Steingarten. Nachmittag in der Sonne, Blick auf die Elbe und die darunterliegende Straße (es geht jetzt schneller zu sage, ich weiß nicht wie die Straße die vor dem Pudel liegt heißt, als es auf Maps nachzusehen). Alle bewegen ihre Sommermobile, wenn sie den welche haben. Es ist sonnig, etwas frisch, aber windstill. Ein schöner Nachmittag, der auf der Schanze seinen Ausklang findet. Plötzlich ist es sechs und die Sonne strahlt immer noch ins Gesicht. Es scheint die harte Zeit ist nun wirklich vorbei und wir Vampire begeben uns zurück ins wahre Licht, abseits der Neonröhren unserer Büros und Energiesparlampen unserer Wohnungen. Tut gut.</p>

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		<title>Die Insel nach Jacques Palminger</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 21:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erfrischend die Einleitung zum Theaterstück von Jacque [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Erfrischend die Einleitung zum <a href="http://www.kampnagel.de/index.php?page=detail&amp;cluster=447062" target="_blank">Theaterstück</a> von <a href="http://www.myspace.com/palminger" target="_blank">Jacques Palminger und den Kings of Dubrock.</a> &#8220;Arbeit mit Jugendlichen macht keinen Sinn, andauernd hat einer keine Zeit, wenn dann kommt immer jemand zu spät und wenn mal alle gleichzeitig zusammenkommen, dann hat man am nächsten Tag nen Kater.&#8221; Wunderbar, es muss richtig Spaß gemacht haben mit der Gruppe Jugendlichen zusammen gearbeitet zu haben. Es war ein schönes Theaterstück. Kurzer Abriss aus der Beschreibung:</p>
<p style="text-align: justify;">Klassenfahrt erleidet Schiffbruch, die gesamte Gruppe strandet auf einer einsamen Insel 16 Schüler, zwei Lehrer.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/j0ajPhDbRso&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/v/j0ajPhDbRso&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Dort beginnt eigentlich das Stück. Morgenweckruf, Unterricht, der Versuch Routine aufrecht zu erhalten. Der Lehrer etwas sehr &#8220;altbacken&#8221;. Korrekt, streng, traditionsbewusst, nationalistisch aber überfordert. Die Schüler kämpfen gegen die Langweile, gegen die neue, herrschende Ordnung. Die Darstellung der Szenen bunt und witzig. Musik und Tanz, es ist immer was geboten, keine schwachen Minuten, die Story treibt die vollen 90 Minuten. Die Texte der Lieder etwas verrückt: &#8220;Der Sommer ist da, der Sommer ist da, M-D-M-A&#8230;&#8221; Intoniert aus Kinderkehlen. Ob zum Theater auch noch eine Aufklärung über Drogen und Teenieschwangerschaften hinzukam? Immerhin wurden Beides deutlich thematisiert. Hauptaufgabe der Schüler auf der Insel ist Früchte zu sammeln, diese mit Speichel zu vermischen, in einen Eimer spucken und damit ein alkoholhaltiges Getränk anzusetzen, welches sich der Lehrer dann hinter die Binde kippt und abstürzt. Die Rettung erfolgt in Form eines Hais, der erst eines der Kinder frisst, dann aber zurückkehrt und das verschluckte Kind der Gruppe zurückbringt. leider hat sich dieses Mädchen, während der Abwesenheit in eine Meerjungfrau verwandelt. Um sie wieder zurück in eine menschliche Gestalt zu überführen, fordern magische Figuren die Kinder auf, zwei Personen im Gegenzug als Opfer darzubieten. Einzige Bedinung: Diese Personen müssten freiwillig der magischen Figur die mit einem Boot kommen würde folgen. Als das Boot kommt springen die beiden Lehrer natürlich sofort ins Boot und sind weg. Dann ist die Story leider auch vorbei. Wobei es spannend gewesen wäre, wie sich die Kinder anschließend auf der Insel verhalten hätten.</p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend gab es noch ein Konzert von den Kings of Dubrock. Einfach fantastisch. Sehr guter Sound im Kampnagel, treibende, flockige Reggeabeats mit gewitzten Texten brachten die Besucher zum Tanzen. War schön, sehr schön. Hoffe es ergibt sich bald wieder die Möglichkeit die Kings of Dubrock live zu sehen.</p>

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