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	<title>Lonely People Talk A Lot &#187; kultur</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>Dockville 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 05:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was bleibt? Ein nettes Wochenende im schönen Wilhelmsburg. Mit Freunden, Freude und Schlamm. Und einer äusserst positiven Überraschung: Kakkmaddafakka.

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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Was bleibt? Ein nettes Wochenende im schönen Wilhelmsburg. Mit Freunden, Freude und Schlamm. Und einer äusserst positiven Überraschung: Kakkmaddafakka.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="480" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qJD6H-pF0eQ?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/v/qJD6H-pF0eQ?version=3&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="267" src="https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.com&amp;hl=de&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fmoritz.schott%2Falbumid%2F5641212581424425345%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=2015&amp;md5=7f67680d14709d77ae33776ae4a84df3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Utøya</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 17:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zutiefst verwirrt versuche ich Worte zu finden, die das beschreiben, was mich bezüglich der Vorkommnissen von Freitag in Norwegen bewegt. Es ist nicht angebracht Worte zu suchen, für etwas, was mit Worte nicht zu beschreiben ist. Doch wie ist so etwas überhaupt zu beschreiben? Soll man Schweigen?
Ich muss reden, auch wenn ich Schweigen muss: ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zutiefst verwirrt versuche ich Worte zu finden, die das beschreiben, was mich bezüglich der Vorkommnissen von Freitag in Norwegen bewegt. Es ist nicht angebracht Worte zu suchen, für etwas, was mit Worte nicht zu beschreiben ist. Doch wie ist so etwas überhaupt zu beschreiben? Soll man Schweigen?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich muss reden, auch wenn ich Schweigen muss: Was mich so unglaublich erregt ist die aktuelle Inszenierung des Verursacher des Leids, über dessen Wesen ich kein Urteil bilden kann, da jedes Urteil eine Entschuldigung für diese Tat ist. Ich bin entsetzt, hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit der unbekannten, anonymen Opfer gegenüber dem neuen Super-Schurken, der nun genau zu dem gemacht wird, was er sich zuvor ausgedacht hat. Unseren Medien und uns selbst sei Dank. Wir werden noch lange die Geschichte dieser Person erzählen und er hat seinen unverrückbaren Platz in der Geschichte. Stellt dies nicht eine Belohnung dar? Als erstes wird sich eine Band mit seinem Namen schmücken, es folgen Fachbücher, Romane, Verfilmung, die Merchandisingmaschine wird angeschmissen und verwertet dieses Drama wie jedes andere, historisch dagewesene. Der Anstand und die Moral, muss uns davon abhalten, diese Art der Glorifizierung zu zu lassen. Im Gedenken an jedes einzelne Opfer, deren Angehörigen und der Menschenwürde. Ich wünsche mir und versuche auch selbst in Zukunft offener durchs Leben zu gehen. Auf Leute zu zu gehen, sie an zu sprechen und mich mit Ihnen unterhalten um gemeinsam die Schönheit der Existenz zu entdecken, die das Leben so lebenswert machen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=2003&amp;md5=424cd1bcac240275e7d00fb1945f4dd1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nicolas Jaar: Space Is Only Noise</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 12:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicolas Jaar Live in Hamburg im Neidklub]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist dunkel, kalter Wind bläst ins Gesicht, unwirtlich. Die Zeit draußen verloren. Was hilft ist die Flucht in die künstlich beleuchteten Grotten der Clubs. Wiedersehen mit den befreundeten Vampiren: Herrscher der Nacht. &#8211; Doch halt.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier ist ein Fehler. Wir schreiben Mitte Juli. Wir müssten vor Hitzer zerfließen, die Clubs auf Grund von Stickigkeit und Open-Air Alternativen meiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Was bleibt?</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.nicolasjaar.net/" target="_blank">Nicolas Jaar</a>. Musik, Dubstep, der gemacht ist, um nach verflossener Nacht am Strand wieder zu sich zu kommen. In Gedanken die vergangen Stunden erneut vorbeiziehen lassen, und die Sonne beim Aufstieg am Firmament anfeuern. Doch auf Grund der Witterung bleibt das Bild im Kopf. <a href="http://www.nicolasjaar.net/">Nicolas Jaar</a> kommt mit Band. Schlagzeug, Gitarre und Keys mitten in der eigentlichen Tanzfläche drapiert. Eng gedrängt wartet das Publikum schwitzend auf den Beginn des Aufführung. Es ist genial, die einzelnen Instrumente perfekt abgemischt, der Sound erschreckend klar, die Qualität der Darbietung raubt den Atem. Leider zu kurz.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2011/07/nicolas_jaar_neidklub.jpg" rel="lightbox[1994]"></a><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2011/07/nicolas_jaar_neidklub.jpg" rel="lightbox[1994]"><img class="size-medium wp-image-1998 aligncenter" title="nicolas_jaar_neidklub" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2011/07/nicolas_jaar_neidklub-300x146.jpg" alt="" width="300" height="146" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Ausflug an den Strand endet nach nicht einmal 90 Minuten. Was bleibt ist die Gewissheit, sich auch im Wohnzimmer, im Zug, im Bus oder wo immer auch entspannt Musik gehört werden kann, zurück versetzen zu lassen in diese Stimmung. Trotz: Problem With The Sun.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="100%" height="81"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F10739374&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=8025c5" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F10739374&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=8025c5" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><a href="http://soundcloud.com/circus-3/07-problems-with-the-sun">Nicolas Jaar &#8211; Problem With The Sun</a> by <a href="http://soundcloud.com/circus-3">CircusCompany</a></span></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1994&amp;md5=4693bc143557b9043909ed6ad0b78854" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Google+ ist auch nur Wave-</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/google-ist-auch-nur-wave/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 12:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schweinezykluslambada. All das was über Google+ geschrieben wird und die Art und Weise wie es auf allen Kanälen verkündet wird erinnert stark an die alten Hypes, denen ich selbst teilweise selbst auch gefolgt bin. Wie, z.B. Google Wave, ein Produkt, welches heute eingestellt ist, weil es einfach zu komplex und umfangreich war, als das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Schweinezykluslambada. <a href="http://uarrr.org/2011/07/01/warum-google-das-bessere-social-network-ist/" target="_blank">All</a> <a href="http://www.robertbasic.de/2011/06/google-plus-heisse-ingenieursluf/" target="_blank">das</a> <a href="http://brainblogger.de/2011/07/google-und-meine-ersten-gedanken-dazu/" target="_blank">was</a> <a href="http://scobleizer.com/2011/07/01/why-yo-momma-wont-use-google-and-why-that-thrills-me-to-no-end/" target="_blank">über</a> <a href="http://www.google.com/+" target="_blank">Google+</a> <a href="http://www.was-is-hier-eigentlich-los.de/6878/ich-bei-google.html/" target="_blank">geschrieben</a> wird und die Art und Weise wie es auf allen Kanälen verkündet wird erinnert stark an die alten Hypes, denen ich selbst teilweise selbst auch gefolgt bin. Wie, z.B. <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/google-wave-uberwaltigend/" target="_blank">Google Wave</a>, ein Produkt, welches heute eingestellt ist, weil es einfach zu komplex und umfangreich war, als das man es bedienen konnte. Scheinbar braucht es wirklich einfache Instrumente, um eine Masse begeistern, motivieren und unterhalten zu können. Wichtigster Punkt hierbei ist in meinen Augen, die Möglichkeit einen Punkt machen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">In sich abgeschlossen argumentieren zu können. Wie diese Sätze, die in sich abgeschlossen sind und in ihrer Summe eine Stellungsnahme darstellen. Sollte irgendjemand anderer Meinung sein, hat er die Möglichkeit dies im Comment-Bereich zu tun. Auch wieder in sich abgeschlossen. Google Wave war anders. Dort gab es kein in sich abgeschlossenes Argument. Jeder konnte alles verändern, meine Aussage überarbeiten, das sie ihm gefällt und vielleicht gar nicht mehr das bedeutet, was ich ursprünglich sagen wollte. Massive Überforderung unserer Kommunikationskultur. Vielleicht war das der Grund, wieso sich dieses vielversprechende Produkt nicht etablieren konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Statt dessen gibt es jetzt eine klassische Copy-Cat aus dem Hause Google, welche versucht Twitter und Facebook Nutzer ab zu nehmen. Die Experten sind schon da und faseln Sinnloses. Ich bin mir meiner Schizophrenie umfassend bewusst. Allein dieser Artikel über Google+ reiht mich ein in die Menge der Schreihälse und Wichtigtuer, die schon am Anfang bei Google+ dabei waren. Für alle die noch keinen Blick auf das Netzwerk werfen konnten: Ihr versäumt nichts. Langweiliges Geek-Gefasel in leicht geändertem Layout. Keine Events, keine Schnittstellen, eine halbfertig und halbherzig gestartete Kopie anderer Netzwerke. Am Ende zählt der Inhalt, der Inhalt der Nutzer und den kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht erkennen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1989&amp;md5=e1d92757ddb8fe519eea07a476cb8245" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ja, Panik &#8211; DMD KIU LIDT</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 23:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Die Manifestation des Kapitalismus in unserem Leben ist die Traurigkeit" ist die Langform der ominösen Buchstabenfolge und zugleich auch der Titel des letzen Liedes auf dieser wirklich aussergewöhnlich guten Langspielplatte. Selbst wenn sich die Musik digital an mich heranschleicht, wünschte ich die Töne von einer Plattennadel interpretiert zu hören. Mit dem seichten Kratzen die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8220;<em>Die Manifestation des Kapitalismus in unserem Leben ist die Traurigkeit</em>&#8221; ist die Langform der ominösen Buchstabenfolge und zugleich auch der Titel des letzen Liedes auf dieser wirklich aussergewöhnlich guten Langspielplatte. Selbst wenn sich die Musik digital an mich heranschleicht, wünschte ich die Töne von einer Plattennadel interpretiert zu hören. Mit dem seichten Kratzen die das Werk dort einordnen wo es am besten hinpassen würde. Zwischen <a href="http://www.tonsteinescherben.de/" target="_blank">Ton, Steine, Scherben</a> und <a href="http://www.falco.at/" target="_blank">Falco</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://staatsakt.hanseplatte.com/img/products/2603/JaPanik_DMD_KIU_LIDT.jpg" alt="" width="350" height="350" /></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://ja-panik.com/" target="_blank">Ja, Panik</a>, die Band ist so lange in meinem Blickfeld wie auch <a href="http://www.myspace.com/1000robota" target="_blank">Tausend Robota</a>. Und eigentlich lag mir zu Beginn die Hamburger Gruppe mehr als das österreichische Pendant. Doch im Gegensatz zu Tausend Robota haben sich Ja, Panik weiterentwickelt. Hin vom reinen Widerstand zur Melancholie. Am stärksten im letzten Stück des Liedguts und gleichzeitigem Titelsong. Der Melancholie Ausdruck verliehen in durch Aneinanderreihung der der Jugend so vertrauten Slogans, Sprüche und Einstellungen. Hoch qualifiziert, flexibel und wurzellos:</p>
<p style="text-align: left;"><em>Sie haben uns mehr als die Straße gestohlen,</em><br />
<em>und das sagt da jemand, der on the road klebt </em></p>
<p style="text-align: justify;">oder gegen Ende des 13-minütigen Meisterwerks:</p>
<p style="text-align: left;"><em>Du stammelst was von Pazifismus</em><br />
<em>und lässt dich ficken für ein Handgeld</em></p>
<p style="text-align: justify;">Erschreckend die Steigerung des Bloßstellung der Realität, abgehängt die Samtvorhänge der Illusion, deren Geborgenheit gegen die Roheit der verborgenen Betonwände eingetauscht wird. Das ganze verspielt in einem Abklatsch Falcos Jeannie. Ein sich unaufhörlich vorwärts schiebendes Crescendo des Ausdrucks und des Tons. Unmöglich dies wieder zu relativieren oder unter den Teppich zu kehren. Schaurig schön.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1959&amp;md5=91b6e234cf4aff8579201f8ace61d786" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>The Strokes: Angels</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 20:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zögern oder auch nicht. The Strokes. Angels. Ich muss nach den vernichtenden oder irgendwie gleichgültigen und selbstreferentiellen Rezensionen eine weitere hier erscheinen. Mitnichten. Vielleicht ist es eine pure Hommage an die Band, die wie keine zweite mir bekannte den Beginn des 20igsten Jahrhunderts mitprägte. Sie standen Spalier, als sich die Seichtigkeit des 90iger Jahre, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zögern oder auch nicht. <a href="http://www.thestrokes.com/home" target="_blank">The Strokes</a>. <a href="http://new.thestrokes.com/featured/listen-to-angles-here" target="_blank">Angels</a>. Ich muss nach den <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,750350,00.html" target="_blank">vernichtenden</a> <a href="http://blog.zeit.de/tontraeger/2011/03/14/the-strokes-angles_8086#more-8086" target="_blank">oder</a> <a href="http://plattenvorgericht.blogspot.com/2011/03/strokes-angles.html" target="_blank">irgendwie gleichgültigen und selbstreferentiellen Rezensionen</a> eine weitere hier erscheinen. Mitnichten. Vielleicht ist es eine pure Hommage an die Band, die wie keine zweite mir bekannte den Beginn des 20igsten Jahrhunderts mitprägte. Sie standen Spalier, als sich die Seichtigkeit des 90iger Jahre, eine Ausgeburt der 80iger Synthiephase, kurz aufgeschreckt durch Grunge und Brit-Pop in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedete. Garagen waren plötzlich nicht mehr nur ein Synonym für lötende und Code-frickelnde Nerds, sondern Garagen entpuppten sich als die Brutstätte eines neuen Genres von Bands mit Gitarrennutzung. Doch nicht nur auf dem Feld der Musik, entpuppten sich Gitarren als en vogue. Nein, auch die Mainstream-mode wurde maßgeblich durch die Jungs um Julian Casablanca beeinflusst. Chucks zu Second-Hand Klamotten und Röhrenjeans.</p>
<p style="text-align: justify;">Das neue Album: Angels. Gesamtspiellänger ca. 35 Minuten. Mehr muss nicht sein. Das Cover nervig poppig à la <a href="http://www.whoismgmt.com/us/home" target="_blank">MGMT</a>, es scheint in New York gäbe es eine neue Vorliebe für Bonbon-Farben.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://thestrokesnews.com/wp-content/uploads/2011/02/The-Strokes-Angles-Artwork1.jpg" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p style="text-align: justify;">Auch der Opener: &#8220;Machu Pichu&#8221;, klingt wie MGMT auf Fischer Z Trip. Ok, wenn ich oben noch schrieb, sie trugen, die Seichtigkeit zu Grabe, beweisen sie mit dem Opener das Gegenteil. Aber was solls, Hauptsache, schmissig und einprägsam. Und der Gesang von Julian Casablancas hört sich weiterhin an, als würde er entspannt ein altbekanntes Kinderlied trällern.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste Singleauskopplung: &#8220;Under Cover Of Darkness&#8221; klingt wie Strokes und hätte sich auf jedem der bisherigen Alben perfekt eingefügt. Ausgenommen vielleicht das Erste, liegt aber vermutlich hauptsächlich an der glatten Produktion. Ich freue mich, dass es nach über fünf Jahren endlich wieder ein Album von den Jungs gibt:</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="360"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="movie" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=107564173,t=1,mt=video" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="360" src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=107564173,t=1,mt=video" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1935&amp;md5=32576ff12579fe43d4a7210904e5f794" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die digitale Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 18:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Eine oder die Andere, der nicht so zahlreichen Leser dieses Blogs wird vermutlich festgestellt haben, dass die Häufigkeit der Artikel in letzter Zeit zurückgegangen ist. Es liegt weniger an fehlender Inspiration, eher an fehlendem Interesse einer Gesellschaft anzugehören, einer Gesellschaft, die sich als digitale Boheme, digital Natives oder digitale Avantgarde bezeichnet:
"In einer Gesellschaft, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Eine oder die Andere, der nicht so zahlreichen Leser dieses Blogs wird vermutlich festgestellt haben, dass die Häufigkeit der Artikel in letzter Zeit zurückgegangen ist. Es liegt weniger an fehlender Inspiration, eher an fehlendem Interesse einer Gesellschaft anzugehören, einer Gesellschaft, die sich als<a href="http://szenesprachenwiki.de/definition/digitalen-boh%C3%A8me/" target="_blank"> digitale Boheme</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Native" target="_blank">digital Natives</a> oder digitale Avantgarde bezeichnet:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=8iLKjv2Sz04" target="_blank"><em>&#8220;In einer Gesellschaft, in der man bunte Uhren trägt,<br />
in einer Gesellschaft, wie dieser bin ich nur im Weg.&#8221;</em></a></p>
<p style="text-align: justify;">Den<a href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,747543,00.html" target="_blank"> Nerd-</a> und Geekismus als <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,746949,00.html" target="_blank">höchst anzustrebendes Ideal</a> ausgelobt und stolz die Insignen zu tragen: Bart, Hornbrille, und Karohemd. Um nicht zu oberflächlich zu erscheinen, will ich erst mal meine These in den Raum stellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Geeks sind die Reinkarnation der Ökos der 80iger</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie ich darauf komme? Rand und Splittergruppen, die sich aufmachen, die Mitte der Gesellschaft zu übernehmen oder zumindest zu bewegen. Bewusstsein schaffen, welches früher nicht vorhanden war und Argumentationslinien aufgreifen, die für den überraschten Ersthörer  verlockend und nachvollziehbar klingen.  Weshalb sind die Argumente all zu oft verlockend und nachvollziehbar? Weil sie in erster Linie auf eine gelernte Kultureigenschaft zurückgreifen, nach der dem geschriebenen Wort ein höherer Stellenwert einzuräumen ist, als dem Gesprochenen. Ich kann die Wertigkeit nicht abschließend beurteilen und möchte den vielen wertvollen digitalen Publikationen auch keine Qualität absprechen. Im Gegenteil. Erschrecken sind für mich meist die obskuren Antworten und Diskussionen innerhalb von Kommentarfeldern bei jeglichen digitalen Veröffentlichungen, bei Twitter und ganz speziell in meinem Facebook-Stream. Dort wird munter über Guttenberg, Atomkraft, Demokratie und den Islam diskutiert. Da in diesem Stream aber alle Teilnehmer, Freunde oder zumindest Bekannte von mir sind, weiß ich eines ganz genau. Darunter verstecken sich einige wenige Doktorväter, die keinen Beitrag zu den Diskussionen geliefert haben, eine Atomkraftfachkraft, die auch noch keinen Kommentar zu den aktuellen Vorgängen abgegeben hat und ca. 40 Moslems, die auch nicht viel zu vermelden haben. Personen, die durch die Vorgänge der letzten Wochen und Monate eigentlich persönlich ein Interesse an Mitteilung haben sollten.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nein, sie sind still. Stattdessen schwingen sich die selbsternannten neuen Herrscher der Welt auf, diese mit ihren erbärmlichen, haltlosen und hoch propagandistischen und ketzerischen Parolen und Ansichten zu penetrieren. Ihr, die Meister der <a href="http://www.prokrastination.net/umfrage/grundlagen.php" target="_blank">Prokrastination</a>, könnt ihr nicht ausnahmsweise mal das nächste Posting vergessen? Eure Parole überdenken, die Egowelt  kurz verlassen und mit Hilfe der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Empathie" target="_blank">Empathie</a> den Gedankensprung wagen eure wunden Punkte aufzudecken? Die von anderen ebenso verletzt werden könnten, wenn eure Gesellschaftsgruppe der ihr euch zuordnet, vielleicht sogar berechtigterweise angefeindet wird? Oder, und das ist eigentlich der häufigere und schlimmer Fall: unberechtigterweise verleumdet wird? Von irgendwelchen egozentrischen Rechthabern.</p>
<p style="text-align: justify;">Stattdessen suhlt ihr euch im vermeintlichen Recht, welches ihr aus den &#8220;Like&#8221; Bekundungen eurer treuen Jubelperser ableitet. Das ist dann also Basisdemokratie. Ihr Demagogen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was hat das jetzt mit den 80igern und den Ökos zu tun? Auch diese hatten ihre Insignien: Jesuslatschen, Wollpulli und: es folgt eine für jeden erkennbare Parallele: Vollbart. Die Einstellung war die Gleiche. Friedfertigkeit und die beständige Geduld und das Vertrauen auf die eigenen Argumente mit dem absoluten Wahrheitsanspruch.  Hat sich die Geduld bewährt? Ja, sie sind salonfähig. Mit eigener, drittgrößter Partei ständig in den Parlamenten vertreten und ihre damalige Randerfahrungen als neue Geschäftsmodelle etabliert. Ob Bioladen, fair-gehandelter Kaffee oder die Ökoerlebnisreise. Kein Produkt, keine Dienstleistung für die sich nicht eine ökologisch sinnvolle Alternative etabliert hat. Toll.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Veränderungen sind eingetreten. Doch wie tief ist sie in der Gesellschaft tatsächlich verwurzelt? Ich behaupte, sie hat es nicht weit geschafft. Ein Luxusobjekt derer, die es sich leisten können. Öko, verkommen zum Statussymbol des nachhaltigen Lebens. Wer etwas auf sich hält ernährt sich gesund. Wer es sich nicht leisten kann, pfeift drauf und argumentiert: &#8220;Ich muss  aufs Geld schauen, und Bio ist so teuer.&#8221; Klar, vor allem wenn man beim Discounter vorm Regal steht und zwischen der grünen und der orangen Packung zu wählen hat. Insgeheim fällt keinem auf, dass es nicht das Ökologische war, welches sich durchgesetzt hat, sondern nur die Idee. Dieser Idee wurden die Produktionsprozesse der Etablierten übergestülpt und der zusätzliche Ertrag mit bestem Gewissen eingestrichen. Nicht alles was heute mit welch Ökosiegel auch immer als öko vertrieben wird, hat dieses Siegel tatsächlich verdient. Oder kann mir irgendjemand die Nachhaltigkeit von Ökoprodukten bei Lidl oder Schlecker erklären, wenn die dort Beschäftigten auf ein Mindestmaß an Grundrechten verzichten, oder verzichten mussten? Dort verschwindet für mich die Nachhaltigkeit und der ursprünglich altruistische Ansatz, verantwortungsvoll zu konsumieren driftet ins Obskure ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch das ist die Zustandsbeschreibung der Öko-Bewegung. Den Zustand der digitalen Elite habe ich oben beschrieben. Ich möchte einen furchtbaren Entwurf projizieren, den ich bei weiterer Vereinnahmung durch die Digitale befürchte:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die digitale Schlangengrube:</strong><br />
Seit langem warte ich darauf, dass mich keine weiteren Freundschaftsanfragen bei Facebook mehr erreichen.  Der Zulauf nimmt weiter nicht ab. Daraus schließe ich, dass die Digitalisierung der Gesellschaft nicht abgeschlossen ist. Doch wer profitiert von diesem Zulauf? Ich persönlich nicht mehr. Die Bestätigung der Anfragen wird zu lästigen Pflicht. Der Inhalt meines Newsstreams wie oben skizziert wandelte sich die letzten Jahre von lustig, zu interessant, zu langweilig, zu nervig. Und <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-4/" target="_blank">nervig hätte ich vor sechs Monaten gesagt</a>. Mittlerweile fehlt mir der passende Ausdruck. Leider trägt der Zulauf an Teilnehmern nicht nur mehr Menschen in die Netze, was ich grundsätzlich positiv bewerten. Nein, er trägt dies auch umgekehrt tiefer in die Gesellschaft. Der junge Nachwuchskellner zeigt dem Chef die unglaublichen Vorteile einer eigenen Facebookpage für die Kneipe auf. Kaum ist diese erstellt, lädt er all seine digitalen Freunde ein, diese Seite zu mögen. Und aus freundschaftlicher Verbundenheit folgen diesem Aufruf ein paar seiner Freunde und tun ihm damit vermutlich einen Gefallen. Nur ist diese freundschaftliche Verbundenheit höchst einseitig. In meiner Timeline erscheint dies als unfreundliche Verblödung. Und hier kann ich gerne auch den Haken zurück zu Twitter schlagen um Facebook nicht als alleiniges Übel der Assozialität stehen zu lassen. Der Großteil der Meldungen, welche ich auf all diesen Social Media Kanälen erhalte sind pure Plagiate und Wiederholungen. Am häufigsten dann, wenn große Ressonanz-Tsunamis durch das Netz wallen. Irgendeine These findet schon ihren Agitator der mit Hilfe seiner Jubelperser und Wiederkäuer den nächsten Shitstorm vom Zaun brechen wird. Was dies zur Folge haben wird?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kreativität nimmt sich selbst die Luft zu atmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schöne neue Welt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1930&amp;md5=8f047e57f0ea021e14dba3f3f472f1d6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Raumschiff Erde 2011 #rse11</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 20:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem die letztjährige Veranstaltung schon ein schönes, stimmiges und interessantes Format darstellte, erfreute mich die erneute Ankündigung der Wiederholung im Jahr 2011 sehr. Auf ein neues, Raumschiff Erde 2011. Der Saal wirkte besser gefüllt als noch im letzen Jahr, die Themenauswahl ähnlich spannend und ausgewogen.
Insgesamt war ein sauberer roter Faden zu erkennen.
Die Einleitung mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nachdem die <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/raum-schiff-erde-rse10/" target="_blank">letztjährige Veranstaltung</a> schon ein schönes, stimmiges und interessantes Format darstellte, erfreute mich die erneute Ankündigung der Wiederholung im Jahr 2011 sehr. Auf ein neues,<a href="http://www.raumschiffer.de/" target="_blank"> Raumschiff Erde 2011</a>. Der Saal wirkte besser gefüllt als noch im letzen Jahr, die Themenauswahl ähnlich spannend und ausgewogen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.raumschiffer.de/2011/programm.html" target="_blank">Insgesamt war ein sauberer roter Faden zu erkennen.</a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Einleitung mit Mandelbrot war mir etwas zu komplex, bzw. diese hab ich auf der Suche nach WLAN ordentlich verschlafen. Der erste Vortrag von <a href="http://uncondition.wordpress.com/" target="_blank">Dannie Jost</a> hinterfragte die Sinnhaftigkeit der Wissenschaft und die an sie gerichtete Hoffnung der Steuerung der Welt. Eine Aufforderung zur Duldung und Akzeptanz der Komplexität.</p>
<p style="text-align: justify;">Der zweite Vortrag von<a href="http://www.truthdaredoubledare.com/"> Jeremy Tai Appet</a> über die Veränderung der Geschwindigkeit und der Reduzierung des Möglichen auf die individuelle Aufmerksamkeit. Das gezeigte Konzept der <a href="http://www.haw-hamburg.de/">HAW</a> zur Interaktion mit Computern und Design, war zwar interessant, nur leider konnte ich diesen nicht richtig dem eigentlichen Ansinnen zuordnen, das da hieß: Get offline.</p>
<p style="text-align: justify;">Axel Sylvester sprach über das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fablab" target="_blank">FabLab</a> und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten für die urbane Gesellschaft. Ein wirklich gutes Konzept und wenn ich mir vorstelle, dass ich in Zukunft ein teures Ersatzteil für irgendwas brauche, was aber weder vom Hersteller noch von sonstwem vorghalten wird, sehe ich in nem Fablab mit 3D Drucker und Laserschneidern eine Möglichkeit diese Ersatzteile selbst zu produzieren. Und ja, es wäre wünschenswert einen solchen Raum in Hamburg zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend sprach <a href="http://junes.eu/">Jürgen Neumann</a> über die<a href="http://www.ohanda.org/" target="_blank"> Open Hardware Initiative</a>. Das Konzept der<a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=1&amp;sqi=2&amp;ved=0CCkQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fde.creativecommons.org%2F&amp;ei=kIlZTdHtOIHFtAb98LSlCw&amp;usg=AFQjCNFeyu1clotDjmMeiD_qyNsLrZFAyQ&amp;sig2=QZeQocENRq6bXUyuy3Ho4Q" target="_blank"> Creative Commons</a> auf Hardware und Pläne übertragen. Ein absolut sinnvolles Vorhaben, welches hoffentlich auf absehbare Zeit viele Mitstreiter gewinnt. Ich stelle mir vor, VW stellt die Baupläne des Käfers unter diese Lizenz und ich geh dann mit den Plänen ins FabLab und druck mir nen Käfer aus. Da ich im Moment das Auto aber noch nicht brauche und es erst in ein paar Jahren haben will, optimiere ich die Pläne hinsichtlich des verbauten Motors und bau ne Elektromaschine ein. Diese dem Zeitgeist angepasste Modifikation stelle ich dann auch wieder allen zur Verfügung.</p>
<p style="text-align: justify;">Passend zum Thema Raumschiff Erde kamen dann tatsächlich ein <a href="http://www.part-time-scientists.com/" target="_blank">Teilzeitwissenschaftler</a> der Raumfahrtforschung auf die Bühne und präsentierten in Person Karsten Beckers den Lunar Rover für die Teilnahme am <a href="http://www.googlelunarxprize.org/" target="_blank">Lunar XPrize</a>. Witziger Vortrag über den Versuch ein Fahrzeug auf den Mond zu befördern und von dort Livebilder zu senden. Ein Prototyp des Fahrzeuges bildete während der ganzen Veranstaltung den visuellen Hintergrund für das Raumschiff.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.raumschiffer.de/2011/programm.html#tanja" target="_blank">Tangible Interfaces</a>, neuer Begriff den ich bisher noch nicht wirklich gehört habe, war das Thema von <a href="http://www.tanjadoering.de/">Tanja Döring</a>. Sie zeigte neue Formen der Interaktionen mit dem Rechner und Tools. Nette Anwendungsbeispiele, das wars dann aber auch.</p>
<p style="text-align: justify;">Concepts of IT-Based Modern Living von <a href="http://seamlessinteraction.com/" target="_blank">Matthias Vogt</a>. Er stellte einen vollständigen interaktiven Lebensraum in Form des <a href="http://livingplace.informatik.haw-hamburg.de/blog/?page_id=47" target="_blank">Living Place  an der HAW vor</a>. Quasi eine Umsetzung und ein Versuchsfeld für interaktives Wohnen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://nonuts.de/" target="_blank">Benjamin Rabe</a> und <a href="http://jan.krutisch.de/" target="_blank">Jan Krutisch</a> präsentierten sich als Künstler im urbanen Nahverkehr. Der eine zeichnet auf dem iPhone, der andere produziert während der Fahrt Musik. Nett anzusehen, ich für meinen Teil werde mich jedoch weiterhin eher auf den Konsum von Musik oder Printprodukten beschränken.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch kann als Fazit nur gesagt werden, dass es wieder ein echt guter Event ist und ich mich schon heute auf den hoffentlich stattfindenden Nachfolger im nächsten Jahr freue.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1903&amp;md5=6c7faf059283887295d65f1845cce17d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>The Kids Are All Right</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 20:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz großes Kino. Ganz genau hingesehen auf das Leben an sich.


Die Situation mutet zu Beginn des Films noch etwas konstruiert an. Ein Lesbenpärchen mit zwei Kindern, die jeweils von einem der Partner entbunden wurden, allerdings das Sperma des gleichen Samenspenders zu Grunde liegen haben. Das ältere der beiden Kinder wird volljährig und hat die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ganz großes Kino. Ganz genau hingesehen auf das Leben an sich.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="221" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/bdDSqgZ87fM?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="221" src="http://www.youtube.com/v/bdDSqgZ87fM?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Die Situation mutet zu Beginn des Films noch etwas konstruiert an. Ein Lesbenpärchen mit zwei Kindern, die jeweils von einem der Partner entbunden wurden, allerdings das Sperma des gleichen Samenspenders zu Grunde liegen haben. Das ältere der beiden Kinder wird volljährig und hat die Möglichkeit den biologischen Vater ausfindig zu machen. Auf bedrängen des jüngeren Bruders nimmt sie die Möglichkeit war.<br />
Der Kontakt wird telefonisch hergestellt. Der biologische Vater ist leicht überrascht, da die Samenspende in die Zeit seines Studiums zurückreicht. Ohne zu Zögern, jedoch nicht mit den notwendigen Zweifeln stimmt er einem Treffen zu. Beide Kinder machen sich auf den Weg und treffen ihren biologischen Vater ohne das Wissen ihrer Mütter.<br />
Die beiden Mütter fechten zu diesem Zeitpunkt den ganz normalen auch hetero bekannten Beziehungskonflikt aus, wenn Kinder flügge werden und das Haus verlassen. Die häuslichere der Beiden, die sich zuvor um Küche und Kinder gekümmert hat, möchte als  Landschaftsgärtnerin sich nun selbst verwirklichen und die Andere, landläufig „der Mann“ in der Beziehung blickt auf eine erfolgreiche Karriere als Ärztin zurück.<br />
Als die Mütter erfahren, dass die Kinder den Vater getroffen haben und augenscheinlich auch gefallen an diesem gefunden haben, beschließt die Familie ihn einzuladen. Das ist der Zeitpunkt ab dem die Geschichte an Geschwindigkeit gewinnt. Der Vater, selbst erfolgreicher  Geschäftsmann als Führer eines Ökorestaurants ist Dandy, Lebemann mit deutlich jüngeren Bettgefährtinnen. Dennoch findet er Gefallen an seinen biologischen Kindern und auch Gefallen an „der Mutter“ und bietet dieser an, seinen Garten zu gestalten. Sie nimmt an und blüht in der Gestaltung des selbigen auf. Der Vater wiederum verliebt sich in die Holde und es kommt was kommen muss. Sie betrügt ihre Ehefrau mit dem biologischen Vater der Kinder.<br />
Die Geschichte kommt ans Tageslicht, als die gesamte Familie das grüne Wunderwerk bewundern möchte und zum gemeinsamen Abendessen am Tisch sitzt. Während der Vater sich eine Zukunft mit der Mutter und den Kindern ausmalt, erkennt diese, dass sie einen Schritt zu weit gegangen ist und versucht ihre Ehefrau und ihre Familie zu retten.<br />
Auch auf die Gefahr hin, dass ich das Ende des Films jetzt verrate indem ich verkünde, dass es ein Happy End gibt und die Familie wieder zusammenfindet, ist es kein reines Happy End.<br />
Den während die Familie wieder zusammenfindet bleibt der Dandy allein zurück. Der Lebemann konfrontiert mit der Realität der geschlossenen Beziehungen. Nicht zwingend unglücklich aber zerbrochen an der trügerischen Illusion des verantwortungsfreien Lebens. Auch wenn die Geschichte schon relativ schnell und auch gewissermaßen anstrengend anmutet, ist sie innerhalb von 90 Minuten schön erzählt. Mit Charme, Witz, vielen ruhigen Momenten und einem liebevollen Blick auf die Details. Er ist hervorragend und es ist nicht überraschend, dass er einige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oscarverleihung_2011" target="_blank">Oscarnominierungen</a> errungen hat.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1891&amp;md5=6d38fe188ee522a09d933dca1c0290f2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Twin Shadow sendet die ersten Sonnenstrahlen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 23:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
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		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie widersprüchlich allein die Überschrift erscheint, wenn man bedenkt das diesen Sonntag auf Grund des ständigen Regens das Hamburger Derby abgesagt wurde. Und doch kann man nicht anders als Twin Shadow zwei Sachen zu bestätigen. Erstens sind wir hier in Hamburg nicht halb so hipp wie wir uns alle fühlen, denn New York bringt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie widersprüchlich allein die Überschrift erscheint, wenn man bedenkt das diesen Sonntag auf Grund des ständigen Regens das Hamburger Derby abgesagt wurde. Und doch kann man nicht anders als <a href="http://twinshadow.net/" target="_blank">Twin Shadow</a> zwei Sachen zu bestätigen. Erstens sind wir hier in Hamburg nicht halb so hipp wie wir uns alle fühlen, denn New York bringt deutlich wildere Freak hervor, die es dann wiederum schaffen, das <a href="http://www.molotowclub.com/" target="_blank">Molotow</a> bis zum letzten Platz zu füllen und zweitens Sonne zu senden. Trotz Dauerregen der den Rasen zum Schwamm macht, aber den Keller noch lange nicht zum Aquarium. Auch wenn sich Twin Shadow anhört als wäre er in den 80igern eingefroren worden und eben erst wieder aufgetaut, war das Konzert eine andere Qualität, als die der Altheroen, die ihre Konzerte auf Grund der damaligen Popularität nur zu Füllung des eigenen Portemonnaies veranstalten. Es war schön, es war entspannt und über die Tatsache, dass ein Konzert nach der Veröffentlichung just eines Albums nicht sonderlich lang sein kann, sehe ich großzügig hinweg. Ich merke, der Winter geht dem Ende entgegen und die Hoffnung keimt auf. Selbst wenn die Sonnenstrahlen nur vom Mond reflektiert sind, verfehlen sie nicht ihre Wirkung.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="221" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lPH11JzZ5SA?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="221" src="http://www.youtube.com/v/lPH11JzZ5SA?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1897&amp;md5=65ee615a4708de8e708c48977f21bdb5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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