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	<title>Lonely People Talk A Lot &#187; Mensch</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>Utøya</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 17:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zutiefst verwirrt versuche ich Worte zu finden, die das beschreiben, was mich bezüglich der Vorkommnissen von Freitag in Norwegen bewegt. Es ist nicht angebracht Worte zu suchen, für etwas, was mit Worte nicht zu beschreiben ist. Doch wie ist so etwas überhaupt zu beschreiben? Soll man Schweigen?
Ich muss reden, auch wenn ich Schweigen muss: ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zutiefst verwirrt versuche ich Worte zu finden, die das beschreiben, was mich bezüglich der Vorkommnissen von Freitag in Norwegen bewegt. Es ist nicht angebracht Worte zu suchen, für etwas, was mit Worte nicht zu beschreiben ist. Doch wie ist so etwas überhaupt zu beschreiben? Soll man Schweigen?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich muss reden, auch wenn ich Schweigen muss: Was mich so unglaublich erregt ist die aktuelle Inszenierung des Verursacher des Leids, über dessen Wesen ich kein Urteil bilden kann, da jedes Urteil eine Entschuldigung für diese Tat ist. Ich bin entsetzt, hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit der unbekannten, anonymen Opfer gegenüber dem neuen Super-Schurken, der nun genau zu dem gemacht wird, was er sich zuvor ausgedacht hat. Unseren Medien und uns selbst sei Dank. Wir werden noch lange die Geschichte dieser Person erzählen und er hat seinen unverrückbaren Platz in der Geschichte. Stellt dies nicht eine Belohnung dar? Als erstes wird sich eine Band mit seinem Namen schmücken, es folgen Fachbücher, Romane, Verfilmung, die Merchandisingmaschine wird angeschmissen und verwertet dieses Drama wie jedes andere, historisch dagewesene. Der Anstand und die Moral, muss uns davon abhalten, diese Art der Glorifizierung zu zu lassen. Im Gedenken an jedes einzelne Opfer, deren Angehörigen und der Menschenwürde. Ich wünsche mir und versuche auch selbst in Zukunft offener durchs Leben zu gehen. Auf Leute zu zu gehen, sie an zu sprechen und mich mit Ihnen unterhalten um gemeinsam die Schönheit der Existenz zu entdecken, die das Leben so lebenswert machen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=2003&amp;md5=424cd1bcac240275e7d00fb1945f4dd1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mobilisierung zum Sommeranfang</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Apr 2011 09:28:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Dass der 2. April 2011 einen angenehmen Vorgeschmack auf den Sommer in Hamburg gegeben hat ist vermutlich hinlänglich bekannt. Erstaunlicher ist jedoch, was sich im Sternschanzenpark abgespielt hat. Der Sternschanzenpark ist im Sommer hauptsächlich für sein Open-Air Kino und das Grünanlagenfest im Mai bekannt. (Dieses Jahr übrigens am 08. Mai)
Via Facebook hatte ich eine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2011/04/Foto-2.jpg" rel="lightbox[1942]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1944" title="Foto 2" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2011/04/Foto-2-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Dass der 2. April 2011 einen angenehmen Vorgeschmack auf den Sommer in Hamburg gegeben hat ist vermutlich hinlänglich bekannt. Erstaunlicher ist jedoch, was sich im <a href="http://maps.google.de/maps?q=53.565033,9.969651&amp;num=1&amp;t=h&amp;sll=53.559607,9.980943&amp;sspn=0.013902,0.025518&amp;ie=UTF8&amp;ll=53.565165,9.970361&amp;spn=0.001982,0.006899&amp;z=17">Sternschanzenpark</a> abgespielt hat. Der Sternschanzenpark ist im Sommer hauptsächlich für sein Open-Air Kino und das <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/hamburger-auflauf-am-09-mai-2010/">Grünanlagenfest</a> im Mai bekannt. (Dieses Jahr übrigens am 08. Mai)</p>
<p style="text-align: justify;">Via Facebook hatte ich eine Einladung für eine private Goa-Party erhalten. Mit dem netten Verweis am Ende: <em>&#8220;P.p.s &#8220;Nach öffentlichen recht ist es  jedem menschen in deutschland gestattet jeder zeit spontan auf  öffenlichen grund eine Private party zu veranstallten, solange Anwohner  nicht gestört werden. Die gruppe darf nicht größer als <strong>150 Menschen  sein</strong>. &#8221; das ist nach gesetzt gestattet, das heißt nicht das es für uns  gelten muss&#8221;</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Als ich die Nachricht erhielt, hatten schon knapp 2.000 Personen zugesagt. In Erwartung des Chaos sind ein paar Freunde und ich dorthin maschiert. Und ich muss sagen, es war cool. Die Musik zwar nicht so laut, wie es im Mai üblich ist, aber eine entspannte Meute, die in der Sonne tanzte, grillte und Getränke konsumierte. Skurril an der Szene waren nur die Menschen in kurzen oder ohne Hemden vor den blattlosen Bäumen. Der Sommer kann kommen, wir sind bereit.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2011/04/Foto-3.jpg" rel="lightbox[1942]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1943" title="Foto 3" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2011/04/Foto-3-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1942&amp;md5=89dee938a09f8f8a114762381e78786b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die digitale Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 18:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Eine oder die Andere, der nicht so zahlreichen Leser dieses Blogs wird vermutlich festgestellt haben, dass die Häufigkeit der Artikel in letzter Zeit zurückgegangen ist. Es liegt weniger an fehlender Inspiration, eher an fehlendem Interesse einer Gesellschaft anzugehören, einer Gesellschaft, die sich als digitale Boheme, digital Natives oder digitale Avantgarde bezeichnet:
"In einer Gesellschaft, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Eine oder die Andere, der nicht so zahlreichen Leser dieses Blogs wird vermutlich festgestellt haben, dass die Häufigkeit der Artikel in letzter Zeit zurückgegangen ist. Es liegt weniger an fehlender Inspiration, eher an fehlendem Interesse einer Gesellschaft anzugehören, einer Gesellschaft, die sich als<a href="http://szenesprachenwiki.de/definition/digitalen-boh%C3%A8me/" target="_blank"> digitale Boheme</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Native" target="_blank">digital Natives</a> oder digitale Avantgarde bezeichnet:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=8iLKjv2Sz04" target="_blank"><em>&#8220;In einer Gesellschaft, in der man bunte Uhren trägt,<br />
in einer Gesellschaft, wie dieser bin ich nur im Weg.&#8221;</em></a></p>
<p style="text-align: justify;">Den<a href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,747543,00.html" target="_blank"> Nerd-</a> und Geekismus als <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,746949,00.html" target="_blank">höchst anzustrebendes Ideal</a> ausgelobt und stolz die Insignen zu tragen: Bart, Hornbrille, und Karohemd. Um nicht zu oberflächlich zu erscheinen, will ich erst mal meine These in den Raum stellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Geeks sind die Reinkarnation der Ökos der 80iger</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie ich darauf komme? Rand und Splittergruppen, die sich aufmachen, die Mitte der Gesellschaft zu übernehmen oder zumindest zu bewegen. Bewusstsein schaffen, welches früher nicht vorhanden war und Argumentationslinien aufgreifen, die für den überraschten Ersthörer  verlockend und nachvollziehbar klingen.  Weshalb sind die Argumente all zu oft verlockend und nachvollziehbar? Weil sie in erster Linie auf eine gelernte Kultureigenschaft zurückgreifen, nach der dem geschriebenen Wort ein höherer Stellenwert einzuräumen ist, als dem Gesprochenen. Ich kann die Wertigkeit nicht abschließend beurteilen und möchte den vielen wertvollen digitalen Publikationen auch keine Qualität absprechen. Im Gegenteil. Erschrecken sind für mich meist die obskuren Antworten und Diskussionen innerhalb von Kommentarfeldern bei jeglichen digitalen Veröffentlichungen, bei Twitter und ganz speziell in meinem Facebook-Stream. Dort wird munter über Guttenberg, Atomkraft, Demokratie und den Islam diskutiert. Da in diesem Stream aber alle Teilnehmer, Freunde oder zumindest Bekannte von mir sind, weiß ich eines ganz genau. Darunter verstecken sich einige wenige Doktorväter, die keinen Beitrag zu den Diskussionen geliefert haben, eine Atomkraftfachkraft, die auch noch keinen Kommentar zu den aktuellen Vorgängen abgegeben hat und ca. 40 Moslems, die auch nicht viel zu vermelden haben. Personen, die durch die Vorgänge der letzten Wochen und Monate eigentlich persönlich ein Interesse an Mitteilung haben sollten.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nein, sie sind still. Stattdessen schwingen sich die selbsternannten neuen Herrscher der Welt auf, diese mit ihren erbärmlichen, haltlosen und hoch propagandistischen und ketzerischen Parolen und Ansichten zu penetrieren. Ihr, die Meister der <a href="http://www.prokrastination.net/umfrage/grundlagen.php" target="_blank">Prokrastination</a>, könnt ihr nicht ausnahmsweise mal das nächste Posting vergessen? Eure Parole überdenken, die Egowelt  kurz verlassen und mit Hilfe der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Empathie" target="_blank">Empathie</a> den Gedankensprung wagen eure wunden Punkte aufzudecken? Die von anderen ebenso verletzt werden könnten, wenn eure Gesellschaftsgruppe der ihr euch zuordnet, vielleicht sogar berechtigterweise angefeindet wird? Oder, und das ist eigentlich der häufigere und schlimmer Fall: unberechtigterweise verleumdet wird? Von irgendwelchen egozentrischen Rechthabern.</p>
<p style="text-align: justify;">Stattdessen suhlt ihr euch im vermeintlichen Recht, welches ihr aus den &#8220;Like&#8221; Bekundungen eurer treuen Jubelperser ableitet. Das ist dann also Basisdemokratie. Ihr Demagogen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was hat das jetzt mit den 80igern und den Ökos zu tun? Auch diese hatten ihre Insignien: Jesuslatschen, Wollpulli und: es folgt eine für jeden erkennbare Parallele: Vollbart. Die Einstellung war die Gleiche. Friedfertigkeit und die beständige Geduld und das Vertrauen auf die eigenen Argumente mit dem absoluten Wahrheitsanspruch.  Hat sich die Geduld bewährt? Ja, sie sind salonfähig. Mit eigener, drittgrößter Partei ständig in den Parlamenten vertreten und ihre damalige Randerfahrungen als neue Geschäftsmodelle etabliert. Ob Bioladen, fair-gehandelter Kaffee oder die Ökoerlebnisreise. Kein Produkt, keine Dienstleistung für die sich nicht eine ökologisch sinnvolle Alternative etabliert hat. Toll.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Veränderungen sind eingetreten. Doch wie tief ist sie in der Gesellschaft tatsächlich verwurzelt? Ich behaupte, sie hat es nicht weit geschafft. Ein Luxusobjekt derer, die es sich leisten können. Öko, verkommen zum Statussymbol des nachhaltigen Lebens. Wer etwas auf sich hält ernährt sich gesund. Wer es sich nicht leisten kann, pfeift drauf und argumentiert: &#8220;Ich muss  aufs Geld schauen, und Bio ist so teuer.&#8221; Klar, vor allem wenn man beim Discounter vorm Regal steht und zwischen der grünen und der orangen Packung zu wählen hat. Insgeheim fällt keinem auf, dass es nicht das Ökologische war, welches sich durchgesetzt hat, sondern nur die Idee. Dieser Idee wurden die Produktionsprozesse der Etablierten übergestülpt und der zusätzliche Ertrag mit bestem Gewissen eingestrichen. Nicht alles was heute mit welch Ökosiegel auch immer als öko vertrieben wird, hat dieses Siegel tatsächlich verdient. Oder kann mir irgendjemand die Nachhaltigkeit von Ökoprodukten bei Lidl oder Schlecker erklären, wenn die dort Beschäftigten auf ein Mindestmaß an Grundrechten verzichten, oder verzichten mussten? Dort verschwindet für mich die Nachhaltigkeit und der ursprünglich altruistische Ansatz, verantwortungsvoll zu konsumieren driftet ins Obskure ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch das ist die Zustandsbeschreibung der Öko-Bewegung. Den Zustand der digitalen Elite habe ich oben beschrieben. Ich möchte einen furchtbaren Entwurf projizieren, den ich bei weiterer Vereinnahmung durch die Digitale befürchte:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die digitale Schlangengrube:</strong><br />
Seit langem warte ich darauf, dass mich keine weiteren Freundschaftsanfragen bei Facebook mehr erreichen.  Der Zulauf nimmt weiter nicht ab. Daraus schließe ich, dass die Digitalisierung der Gesellschaft nicht abgeschlossen ist. Doch wer profitiert von diesem Zulauf? Ich persönlich nicht mehr. Die Bestätigung der Anfragen wird zu lästigen Pflicht. Der Inhalt meines Newsstreams wie oben skizziert wandelte sich die letzten Jahre von lustig, zu interessant, zu langweilig, zu nervig. Und <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-4/" target="_blank">nervig hätte ich vor sechs Monaten gesagt</a>. Mittlerweile fehlt mir der passende Ausdruck. Leider trägt der Zulauf an Teilnehmern nicht nur mehr Menschen in die Netze, was ich grundsätzlich positiv bewerten. Nein, er trägt dies auch umgekehrt tiefer in die Gesellschaft. Der junge Nachwuchskellner zeigt dem Chef die unglaublichen Vorteile einer eigenen Facebookpage für die Kneipe auf. Kaum ist diese erstellt, lädt er all seine digitalen Freunde ein, diese Seite zu mögen. Und aus freundschaftlicher Verbundenheit folgen diesem Aufruf ein paar seiner Freunde und tun ihm damit vermutlich einen Gefallen. Nur ist diese freundschaftliche Verbundenheit höchst einseitig. In meiner Timeline erscheint dies als unfreundliche Verblödung. Und hier kann ich gerne auch den Haken zurück zu Twitter schlagen um Facebook nicht als alleiniges Übel der Assozialität stehen zu lassen. Der Großteil der Meldungen, welche ich auf all diesen Social Media Kanälen erhalte sind pure Plagiate und Wiederholungen. Am häufigsten dann, wenn große Ressonanz-Tsunamis durch das Netz wallen. Irgendeine These findet schon ihren Agitator der mit Hilfe seiner Jubelperser und Wiederkäuer den nächsten Shitstorm vom Zaun brechen wird. Was dies zur Folge haben wird?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kreativität nimmt sich selbst die Luft zu atmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schöne neue Welt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1930&amp;md5=8f047e57f0ea021e14dba3f3f472f1d6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Raumschiff Erde 2011 #rse11</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 20:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem die letztjährige Veranstaltung schon ein schönes, stimmiges und interessantes Format darstellte, erfreute mich die erneute Ankündigung der Wiederholung im Jahr 2011 sehr. Auf ein neues, Raumschiff Erde 2011. Der Saal wirkte besser gefüllt als noch im letzen Jahr, die Themenauswahl ähnlich spannend und ausgewogen.
Insgesamt war ein sauberer roter Faden zu erkennen.
Die Einleitung mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nachdem die <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/raum-schiff-erde-rse10/" target="_blank">letztjährige Veranstaltung</a> schon ein schönes, stimmiges und interessantes Format darstellte, erfreute mich die erneute Ankündigung der Wiederholung im Jahr 2011 sehr. Auf ein neues,<a href="http://www.raumschiffer.de/" target="_blank"> Raumschiff Erde 2011</a>. Der Saal wirkte besser gefüllt als noch im letzen Jahr, die Themenauswahl ähnlich spannend und ausgewogen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.raumschiffer.de/2011/programm.html" target="_blank">Insgesamt war ein sauberer roter Faden zu erkennen.</a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Einleitung mit Mandelbrot war mir etwas zu komplex, bzw. diese hab ich auf der Suche nach WLAN ordentlich verschlafen. Der erste Vortrag von <a href="http://uncondition.wordpress.com/" target="_blank">Dannie Jost</a> hinterfragte die Sinnhaftigkeit der Wissenschaft und die an sie gerichtete Hoffnung der Steuerung der Welt. Eine Aufforderung zur Duldung und Akzeptanz der Komplexität.</p>
<p style="text-align: justify;">Der zweite Vortrag von<a href="http://www.truthdaredoubledare.com/"> Jeremy Tai Appet</a> über die Veränderung der Geschwindigkeit und der Reduzierung des Möglichen auf die individuelle Aufmerksamkeit. Das gezeigte Konzept der <a href="http://www.haw-hamburg.de/">HAW</a> zur Interaktion mit Computern und Design, war zwar interessant, nur leider konnte ich diesen nicht richtig dem eigentlichen Ansinnen zuordnen, das da hieß: Get offline.</p>
<p style="text-align: justify;">Axel Sylvester sprach über das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fablab" target="_blank">FabLab</a> und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten für die urbane Gesellschaft. Ein wirklich gutes Konzept und wenn ich mir vorstelle, dass ich in Zukunft ein teures Ersatzteil für irgendwas brauche, was aber weder vom Hersteller noch von sonstwem vorghalten wird, sehe ich in nem Fablab mit 3D Drucker und Laserschneidern eine Möglichkeit diese Ersatzteile selbst zu produzieren. Und ja, es wäre wünschenswert einen solchen Raum in Hamburg zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend sprach <a href="http://junes.eu/">Jürgen Neumann</a> über die<a href="http://www.ohanda.org/" target="_blank"> Open Hardware Initiative</a>. Das Konzept der<a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=1&amp;sqi=2&amp;ved=0CCkQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fde.creativecommons.org%2F&amp;ei=kIlZTdHtOIHFtAb98LSlCw&amp;usg=AFQjCNFeyu1clotDjmMeiD_qyNsLrZFAyQ&amp;sig2=QZeQocENRq6bXUyuy3Ho4Q" target="_blank"> Creative Commons</a> auf Hardware und Pläne übertragen. Ein absolut sinnvolles Vorhaben, welches hoffentlich auf absehbare Zeit viele Mitstreiter gewinnt. Ich stelle mir vor, VW stellt die Baupläne des Käfers unter diese Lizenz und ich geh dann mit den Plänen ins FabLab und druck mir nen Käfer aus. Da ich im Moment das Auto aber noch nicht brauche und es erst in ein paar Jahren haben will, optimiere ich die Pläne hinsichtlich des verbauten Motors und bau ne Elektromaschine ein. Diese dem Zeitgeist angepasste Modifikation stelle ich dann auch wieder allen zur Verfügung.</p>
<p style="text-align: justify;">Passend zum Thema Raumschiff Erde kamen dann tatsächlich ein <a href="http://www.part-time-scientists.com/" target="_blank">Teilzeitwissenschaftler</a> der Raumfahrtforschung auf die Bühne und präsentierten in Person Karsten Beckers den Lunar Rover für die Teilnahme am <a href="http://www.googlelunarxprize.org/" target="_blank">Lunar XPrize</a>. Witziger Vortrag über den Versuch ein Fahrzeug auf den Mond zu befördern und von dort Livebilder zu senden. Ein Prototyp des Fahrzeuges bildete während der ganzen Veranstaltung den visuellen Hintergrund für das Raumschiff.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.raumschiffer.de/2011/programm.html#tanja" target="_blank">Tangible Interfaces</a>, neuer Begriff den ich bisher noch nicht wirklich gehört habe, war das Thema von <a href="http://www.tanjadoering.de/">Tanja Döring</a>. Sie zeigte neue Formen der Interaktionen mit dem Rechner und Tools. Nette Anwendungsbeispiele, das wars dann aber auch.</p>
<p style="text-align: justify;">Concepts of IT-Based Modern Living von <a href="http://seamlessinteraction.com/" target="_blank">Matthias Vogt</a>. Er stellte einen vollständigen interaktiven Lebensraum in Form des <a href="http://livingplace.informatik.haw-hamburg.de/blog/?page_id=47" target="_blank">Living Place  an der HAW vor</a>. Quasi eine Umsetzung und ein Versuchsfeld für interaktives Wohnen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://nonuts.de/" target="_blank">Benjamin Rabe</a> und <a href="http://jan.krutisch.de/" target="_blank">Jan Krutisch</a> präsentierten sich als Künstler im urbanen Nahverkehr. Der eine zeichnet auf dem iPhone, der andere produziert während der Fahrt Musik. Nett anzusehen, ich für meinen Teil werde mich jedoch weiterhin eher auf den Konsum von Musik oder Printprodukten beschränken.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch kann als Fazit nur gesagt werden, dass es wieder ein echt guter Event ist und ich mich schon heute auf den hoffentlich stattfindenden Nachfolger im nächsten Jahr freue.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1903&amp;md5=6c7faf059283887295d65f1845cce17d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Macht Kaputt, Was Euch Kaputt macht</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 19:31:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenig meines Handeln empfinde ich im Rückblick erwähnenswert. Dennoch gibt es zwei relativ kurz zurückliegende Dinge, die mich, wenn nicht mit Stolz, zumindest mit Freude erfüllen:
Erstens, das Rauchen aufgehört zu haben.
Zweitens und das empfinde ich als noch wichtigeren Punkt, ich habe Fernseher aus meiner Wohnung verbannt.
Während die Sinnhaftigkeit der ersten Tat für Raucher wie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenig meines Handeln empfinde ich im Rückblick erwähnenswert. Dennoch gibt es zwei relativ kurz zurückliegende Dinge, die mich, wenn nicht mit Stolz, zumindest mit Freude erfüllen:</p>
<p style="text-align: justify;">Erstens, das Rauchen aufgehört zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Zweitens und das empfinde ich als noch wichtigeren Punkt, ich habe Fernseher aus meiner Wohnung verbannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Während die Sinnhaftigkeit der ersten Tat für Raucher wie Nichtraucher eventuell nachvollziehbar ist, ist es die zweite weniger. Mir selbst gibt die fehlende Flimmerkiste noch mehr Freiheit und Selbstbestimmung, da ich nicht aus &#8220;Langeweile&#8221; vor unterschiedlich niveaulosen Formaten vor mich hin vegetieren muss. Ja, es gibt auch Arte und 3Sat, doch senden die nicht unbedingt gute, bzw. interessante Formate, wenn ich mal Zeit habe den Kasten anzuschalten. Sicher, ich könnte mein Fernsehverhalten an Hand des Fernsehprogramms abstimmen, doch wo ist bitte dann die Freiheit? Wäre dies nicht eine Unterwerfung unter die Doktrin der Programm-Macher?</p>
<p style="text-align: justify;">Selbst Formate politischer Natur, welche von Zeit zu Zeit durchaus als Zitatquelle in alltäglichen Gesprächen genannt werden, sind in meinen Augen schlicht und einfach armselig polemisch und geben auch nur die Ansicht der herrschenden Meinung wieder. Neustes Beispiel: <a href="http://daserste.ndr.de/annewill/videos/annewill2611.html" target="_blank" class="broken_link">Anne Will vom 16. Januar 2011. Thema: &#8220;Wirtschaftsboom und Jobwunder &#8211; wer träumt da noch vom Kommunismus?&#8221;</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2011/01/Bildschirmfoto-2011-01-18-um-09.08.17.png" rel="lightbox[1871]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1872" title="Anne Will Screen Shot" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2011/01/Bildschirmfoto-2011-01-18-um-09.08.17-300x169.png" alt="" width="300" height="169" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Polemik vom allerfeinsten. Die Beteiligten nehmen sich nichts. Spalter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Lafontaine" target="_blank">Lafontaine</a> trifft Oberpolemiker und den inoffiziellen Propagandaminister der Konservativen: <a href="http://unterlinken.de/" target="_blank">Fleischhauer</a>. Eingerahmt von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aelrun_Goette">Aelrun Goette</a>, deren Funktion in der Sendung mir nicht so ganz klar ist, (<em>vermutlich brauchte man einfach nur noch eine Frau, ansonsten wäre allein gewesen, ausserdem geht aus dem Wikipedia-Eintrag hervor, Aelrun hätte mal bei &#8220;Gute Zeiten, Schlechte Zeiten&#8221; mitgespielt, das sollte doch als Qualifikation für jegliche Couleur der Talkshows ausreichend sein.</em>) und Wirtschaftsminister <a href="http://www.rainer-bruederle.de/" target="_blank">Rainer Brüderle</a>, der sein liberales Wirtschaftsfachwissen vermutlich aus drei Stunden Lektüre des Comics: &#8220;Onkel Dagobert &#8211; oder wie es allen besser geht, wenn sich mein Geldspeicher füllt&#8221;, erworben hat und dieses Wissen als Erklärbär jedem auf die Nase binden muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie ich darauf aufmerksam geworden bin, wo ich doch gar keinen Fernseher habe? <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/katharina-schmitz/der-kommunismus-bei-anne-will-eine-farce" target="_blank">Der Freitag</a> hat einen Artikel dazu veröffentlicht, der mich neugierig machte. Ich will gar nicht zu weiter inhaltlich darauf eingehen, ansonsten schenke ich dieser unsagbar schlechten Sendung mehr Aufmerksamkeit als sie so schon gefressen hat. Eine Stunde verschwendete Lebenszeit. Schmeißt den Fernseher raus, oder klemmt ihm zumindest vom Kabel ab um nicht mehr länger diesem Wahnsinn, dem letzten Massenmedium und Volksverführer aufzusitzen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1871&amp;md5=2d4f736a025c79a0c301f1780e9973ea" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sigmund Freud war einsam</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 21:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht sonderlich überraschende Feststellung, der keinerlei wissenschaftliche Substanz zu Grunde liegt. Aber eine Untersuchung meines Schreibstil bescherte mir bei der F.A.Z. folgendes Zertifikat. Und da bekanntlich davon auszugehen ist, dass der Schreibstil einen tiefen Blick in die Psyche des Menschen zulässt, und der Schreibstil der Lonely People die sich eigentlich nur aus einer einzigen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nicht sonderlich überraschende Feststellung, der keinerlei wissenschaftliche Substanz zu Grunde liegt. Aber eine Untersuchung meines Schreibstil bescherte mir bei der <a href="http://www.faz.net/f30/aktuell/WriteLike.aspx" target="_blank">F.A.Z.</a> folgendes Zertifikat. Und da bekanntlich davon auszugehen ist, dass der Schreibstil einen tiefen Blick in die Psyche des Menschen zulässt, und der Schreibstil der Lonely People die sich eigentlich nur aus einer einzigen Person zusammensetzen dem des Herrn Freud entspricht, lässt dies den Rückschluss zu, dass Herr Freud auch ziemlich einsam war. Sonst hätte er vielleicht auch so geschrieben, dass es andere und nicht nur er selbst versteht.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.faz.net/f30/aktuell/WriteLike.aspx"><br />
</a></p>
<div id="WriteLikeCert" style="width: 400px; height: 150px; background-image: url(http://www.faz.net/f30/Images/diverse/WriteLikeCert.jpg);">
<div style="width: 285px; padding: 40px 0px 0px 15px; color: #0b0b66; font-size: 25px; line-height: 30px; font-family: Georgia; font-style: italic;"><span><a href="http://www.faz.net/f30/aktuell/WriteLike.aspx">Sigmund Freud</a></span></div>
</div>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1757&amp;md5=3e4255d42888b63221f8621963eeb145" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hamburger Dienstleister</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 08:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich muss eine Lanze für die Hamburger Dienstleister brechen.
Heute für die Taxifahrer Hamburgs. Deren Einsamkeit habe ich bereits thematisiert, heute muss ich ihre Aufrichtigkeit loben. Während meines Urlaubs in Israel habe ich meine Wohnung einem Bekannten geliehen, der im Moment mit dem Hamburger Wohnungsmarkt zu kämpfen hat. Er ist Architekt und Spanier. Wir trafen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich muss eine Lanze für die Hamburger Dienstleister brechen.<br />
Heute für die Taxifahrer Hamburgs. <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/einsamkeit-des-taxifahrers/" target="_blank">Deren Einsamkeit habe ich bereits thematisiert</a>, heute muss ich ihre Aufrichtigkeit loben. Während meines <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/tel-aviv/" target="_blank">Urlaubs in Israel</a> habe ich meine Wohnung einem Bekannten geliehen, der im Moment mit dem Hamburger Wohnungsmarkt zu kämpfen hat. Er ist Architekt und Spanier. Wir trafen uns am Tag meiner Abreise und ich gab ihm den Schlüssel zu meiner Wohnung. Während ich mich auf den Weg zum Flughafen machte nahm er ein Taxi und fuhr mit seinem Gepäck zu meiner Wohnung. Leider vergaß er eine Tasche im Taxi. Da es ein Taxi war, welches er auf der Straße gestoppt hatte und nicht über eine Funktaxiverbindung gerufen hatte, waren auch all seine und die Versuche anderer Freunde über die Taxizentralen den Fahrer ausfindig zu machen erfolglos. Geknickt die Tasche mit dem für ihn wertvollen Inhalt (Festplatte und Ladekabel) verloren zu haben verließ er nach fünf Tagen meine Wohnung. Ich kehrte am darauf folgende Tag zurück. An der Eingangstür prangte folgendes Bild:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/09/P1030543.jpg" rel="lightbox[1739]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1741" title="P1030543" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/09/P1030543-300x228.jpg" alt="" width="300" height="228" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin begeistert. Der Taxifahrer kam zurück und schrieb einen Brief auf Englisch mit seinen Kontaktdaten. Er wußte nichts über meinen Untermieter, außer das er dort anscheinend wohnte und das er Architekt ist. Der Rest des Hauses denkt dies jetzt wohl auch von mir, aber egal wenn es der Sache dient.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1739&amp;md5=95b5f2f299a756b696bf9ab71b14d82d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Immer realistisch bleiben!</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 15:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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Ab und zu sollte man sich ruhig mal selbst vor Augen führen wie es tatsächlich um einen steht. Auch wenn diese Ehrlichkeit durchaus zum Identitätsproblem führen könnte. Egal, betrachten wir es als das was es ist: Sternstunden der Bedeutungslosigkeit.
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4121/4900612651_a727316da2_o.png" rel="lightbox[1687]"><img class="aligncenter" title="Nothing" src="http://farm5.static.flickr.com/4121/4900612651_a727316da2_o.png" alt="Unbedeutsamkeit" width="480" height="343" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ab und zu sollte man sich ruhig mal selbst vor Augen führen wie es tatsächlich um einen steht. Auch wenn diese Ehrlichkeit durchaus zum Identitätsproblem führen könnte. Egal, betrachten wir es als das was es ist: <a href="http://www.amazon.de/Sternstunden-Bedeutungslosigkeit-Rocko-Schamoni/dp/3499247267/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1282311251&amp;sr=8-2-spell" target="_blank">Sternstunden der Bedeutungslosigkeit</a>.</p>
<p style="text-align: center;">
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1687&amp;md5=a985623a7e00fa9eede6df6792f5b53e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Elektrogrill</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 18:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Elektro ist in. Vielleicht bin ich zu spät für diese Aussage. Elektro wurde zu Atzenmusik. Atzenmusik ist nervtötend und ätzend. Elektrogrills auch.
Der Sommer dieses Jahr ließ die eine oder andere Einladung zum Grillen herausspringen. Die meisten glücklicherweise mit echtem Grill. Echter Grill bedeutet für mich Kohle. Ob diese jetzt Holzkohle oder andere Kohle ist, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Elektro ist in. Vielleicht bin ich zu spät für diese Aussage. Elektro wurde zu Atzenmusik. Atzenmusik ist nervtötend und ätzend. Elektrogrills auch.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Sommer dieses Jahr ließ die eine oder andere Einladung zum Grillen herausspringen. Die meisten glücklicherweise mit echtem Grill. Echter Grill bedeutet für mich Kohle. Ob diese jetzt Holzkohle oder andere Kohle ist, ist von eher untergeordneter Bedeutung. Falscher Grill ist Gas oder Elektro. Glücklicherweise ist der Gasgrill eher auf Großveranstaltungen oder in der Gastronomie anzutreffen. Der Elektrogrill hingegen auf jedem noch so kleinen Balkon. Manchmal sogar in der Wohnung.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was ist das besondere am Grillen?</strong><br />
Das Grillen entspricht der Urform der Ernährung, frisch geschlachtetes Fleisch (oder Gemüse) über dem faszinierendsten Element, dessen Bezwingung einiges an evolutionärer Bildung und Entwicklung erforderte und dennoch schon seit Jahrtausenden an unserer Seite ist um uns Nahrung bekömmlicher zu machen. Sicher, die Elektrizität folgte evolutionär noch später und benötigt noch mehr Input und Wissen. Aber am Ende kommt sie zu uns in Form der Steckdose und liefert uns die Energie für all unsere evolutionären, technischen Errungenschaften. Wie eben auch den Elektrogrill. Der Elektrogrill nimmt dem Grillen die Würde. Er ist eine andere Form der Kochplatte mit der einzigen Unterscheidung, dass er dem Grillgut ähnliche Grillroststreifen zufügt, wie dies seine nicht-elektrischen Vorgänger tun. So erfüllen sie zumindest diese Erwartung des Grillgurtverzehrers. Tipp am Rande. Es gibt mittlerweile auch Pfannen, die können dieses Muster auch auf der Herdplatte erzeugen.<br />
Die Würde des Grillen liegt in der Zeremonie der Vorbereitung, der punktgenauen Zugabe der einzelnen Zutaten zu einem perfekten Grillerlebnis. Dies beginnt am Vorabend mit dem Marinieren des Fleisches und eventuell der Vorbereitung erster Salate, die lagerfähig sind, bzw. zur notwendingen Reifung beitragen. Am nächsten Tag erfolgt ca. eine Stunde bis 90 Minuten vor dem geplanten Verzehrzeitpunkt die Befeuerung des Grills. Papier oder anderer Zunder wird entflammt um mit der entstehenden Hitze die Kohle zum Brennen anzuregen. Zu Beginn ist hierzu das gleichmäßige zuführen von Frischluft von Nöten, da sich sonst die Hitze nicht gleichmäßig im Kohleberg verbreitet. Wenn alle Kohle gleichmäßig brennt, können die frischen Salate zubereitet werden. Nach deren Zubereitung Kontrolle des Grills. Auflage des Rostes. Kurze Erhitzungsphase abwarten, dann Grillgut auflegen. Kurz von beiden Seiten knackig anbraten. Nach kurzer Zeit sind die Grillgüter fertig. Aussen knackig, innen saftig. Klassisch delikat.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Elektrogrill<br />
</strong>Einstecken, Fertiggrillgut aus der Supermarktkette um die Ecke aufreißen und auf den kalten Rost werfen. Fertigsalatschüsseln köpfen. Warten. Nach ca. einer halben Stunde ist das Grillgut gleichmäßig trocken und kann mit einer leckeren Mischung an Fertigsaucen die Gurgel hinunter gewürgt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Elektrogrill ist der Inbegriff der Unverbindlichkeit. Grillen als praktische, spontane Idee. Eine tolle Idee. Elektrogrill, ich verabscheue dich.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1663&amp;md5=1199796dd375bf821c1ea8ad452b3b08" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>The Party Is Over</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 17:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedacht]]></category>
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		<description><![CDATA[Normal  versuche ich mich nicht auf die Massenereignisse zu stürzen, die zur  Genüge von allen "klassischen" Medien bis zur gesellschaftlichen  Übersättigung, zum Erbrechen und somit zum absoluten Desinteresse  beleuchtet werden. Auch will ich mich nicht hinstellen und sagen ich  hätte es gewusst. Aber: Was auf der Veranstaltung in Duisburg ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Normal  versuche ich mich nicht auf die Massenereignisse zu stürzen, die zur  Genüge von allen &#8220;klassischen&#8221; Medien bis zur gesellschaftlichen  Übersättigung, zum Erbrechen und somit zum absoluten Desinteresse  beleuchtet werden. Auch will ich mich nicht hinstellen und sagen ich  hätte es gewusst. Aber: Was auf der Veranstaltung in Duisburg vorgefallen ist hat mich nicht  sonderlich überrascht. Hatte, musste das was dort geschehen ist nicht  passieren? Ich spreche dabei nicht davon, dass Menschen sterben mussten.  Ich spreche davon, dass eine der zig Massenveranstaltungen die  regelmäßig von allen medialen Organen, klassisch wie modern, zu  Non-Plus-Events des kollektiven Vergnügens ausgerufen werden in einem  Drama enden musste.</p>
<p style="text-align: justify;">Liest man die kritische Berichterstattung zum Unglück erfährt man von  den Absagen in Bochum, der beinahe Katastrophe in Dortmund und denkt mit  Schrecken an die eigenen Erfahrungen in den Absperrgittern der Public  Viewing Veranstaltungen zurück:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Wir  feiern die ganze Nacht!&#8221; Schon pfeifen die Ohren, dabei stehe ich doch  noch im Eingangsbereich. Vor mir irgendwo die Sperre der Ordner.  Einzeleinlasskontrolle. Wegen Waffen, Flaschen und sonstigem Zubehör  welches auf dem Veranstaltungsort nicht gewünscht ist. Noch kann ich den  Standort der Ordner nur ahnen, eigentlich kann ich alles um mich herum  nur noch ahnen. Eingeklemmt im ekstatischen Mob der zur Jagd nach den  individuellen Anteilen am kollektiven Gedächtnis bläst.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gehüllt  in Klamotten von denen geglaubt wird, dass sie den Personen stehen und  Teil der kollektiven Erfahrung sind. Uniformen. Diese Klamotten sind nicht billig, sie sehen nur  so aus. Meine Kontrollmöglichkeit beschränkt sich auf das Heben und  Senken der Schultern. Der Druck der von hinten drängelnden und  gröhlenden Menschenmasse schiebt mich unaufhaltsam nach vorne. Doch  vorne fließt es nicht oder nur zögerlich ab. Links und Rechts drängt zur  Mitte. In der Mitte hänge ich. Mein Gewicht nicht mehr voll auf meinen  eigenen Beinen. Ich hänge.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Woher kommt diese Kraft die mich bewegungsunfähig zurück lässt? Wer veranlasst diese? Wo soll ich hin?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ich  will raus, nicht mehr mitgezogen und geschoben werden. Ich pfeife auf  eure kollektiven Events des exzessiven Rausches. Mein Leben spielt  nicht dort wo ich viele von euch treffen kann, mein Leben spielt dort  wo ich bin.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wenn  ihr um mich seid, seid sanft und lasst mir meinen Raum. Ich werde auch  euch nicht zu nahe kommen und die notwendige Distanz wahren. </em></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1645&amp;md5=cecb55a89bab9d49f24693cbba0c8f3d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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