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	<title>Lonely People Talk A Lot &#187; mozzen</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>Google+ ist auch nur Wave-</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 12:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schweinezykluslambada. All das was über Google+ geschrieben wird und die Art und Weise wie es auf allen Kanälen verkündet wird erinnert stark an die alten Hypes, denen ich selbst teilweise selbst auch gefolgt bin. Wie, z.B. Google Wave, ein Produkt, welches heute eingestellt ist, weil es einfach zu komplex und umfangreich war, als das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Schweinezykluslambada. <a href="http://uarrr.org/2011/07/01/warum-google-das-bessere-social-network-ist/" target="_blank">All</a> <a href="http://www.robertbasic.de/2011/06/google-plus-heisse-ingenieursluf/" target="_blank">das</a> <a href="http://brainblogger.de/2011/07/google-und-meine-ersten-gedanken-dazu/" target="_blank">was</a> <a href="http://scobleizer.com/2011/07/01/why-yo-momma-wont-use-google-and-why-that-thrills-me-to-no-end/" target="_blank">über</a> <a href="http://www.google.com/+" target="_blank">Google+</a> <a href="http://www.was-is-hier-eigentlich-los.de/6878/ich-bei-google.html/" target="_blank">geschrieben</a> wird und die Art und Weise wie es auf allen Kanälen verkündet wird erinnert stark an die alten Hypes, denen ich selbst teilweise selbst auch gefolgt bin. Wie, z.B. <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/google-wave-uberwaltigend/" target="_blank">Google Wave</a>, ein Produkt, welches heute eingestellt ist, weil es einfach zu komplex und umfangreich war, als das man es bedienen konnte. Scheinbar braucht es wirklich einfache Instrumente, um eine Masse begeistern, motivieren und unterhalten zu können. Wichtigster Punkt hierbei ist in meinen Augen, die Möglichkeit einen Punkt machen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">In sich abgeschlossen argumentieren zu können. Wie diese Sätze, die in sich abgeschlossen sind und in ihrer Summe eine Stellungsnahme darstellen. Sollte irgendjemand anderer Meinung sein, hat er die Möglichkeit dies im Comment-Bereich zu tun. Auch wieder in sich abgeschlossen. Google Wave war anders. Dort gab es kein in sich abgeschlossenes Argument. Jeder konnte alles verändern, meine Aussage überarbeiten, das sie ihm gefällt und vielleicht gar nicht mehr das bedeutet, was ich ursprünglich sagen wollte. Massive Überforderung unserer Kommunikationskultur. Vielleicht war das der Grund, wieso sich dieses vielversprechende Produkt nicht etablieren konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Statt dessen gibt es jetzt eine klassische Copy-Cat aus dem Hause Google, welche versucht Twitter und Facebook Nutzer ab zu nehmen. Die Experten sind schon da und faseln Sinnloses. Ich bin mir meiner Schizophrenie umfassend bewusst. Allein dieser Artikel über Google+ reiht mich ein in die Menge der Schreihälse und Wichtigtuer, die schon am Anfang bei Google+ dabei waren. Für alle die noch keinen Blick auf das Netzwerk werfen konnten: Ihr versäumt nichts. Langweiliges Geek-Gefasel in leicht geändertem Layout. Keine Events, keine Schnittstellen, eine halbfertig und halbherzig gestartete Kopie anderer Netzwerke. Am Ende zählt der Inhalt, der Inhalt der Nutzer und den kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht erkennen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1989&amp;md5=e1d92757ddb8fe519eea07a476cb8245" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die digitale Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 18:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Eine oder die Andere, der nicht so zahlreichen Leser dieses Blogs wird vermutlich festgestellt haben, dass die Häufigkeit der Artikel in letzter Zeit zurückgegangen ist. Es liegt weniger an fehlender Inspiration, eher an fehlendem Interesse einer Gesellschaft anzugehören, einer Gesellschaft, die sich als digitale Boheme, digital Natives oder digitale Avantgarde bezeichnet:
"In einer Gesellschaft, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Eine oder die Andere, der nicht so zahlreichen Leser dieses Blogs wird vermutlich festgestellt haben, dass die Häufigkeit der Artikel in letzter Zeit zurückgegangen ist. Es liegt weniger an fehlender Inspiration, eher an fehlendem Interesse einer Gesellschaft anzugehören, einer Gesellschaft, die sich als<a href="http://szenesprachenwiki.de/definition/digitalen-boh%C3%A8me/" target="_blank"> digitale Boheme</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Native" target="_blank">digital Natives</a> oder digitale Avantgarde bezeichnet:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=8iLKjv2Sz04" target="_blank"><em>&#8220;In einer Gesellschaft, in der man bunte Uhren trägt,<br />
in einer Gesellschaft, wie dieser bin ich nur im Weg.&#8221;</em></a></p>
<p style="text-align: justify;">Den<a href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,747543,00.html" target="_blank"> Nerd-</a> und Geekismus als <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,746949,00.html" target="_blank">höchst anzustrebendes Ideal</a> ausgelobt und stolz die Insignen zu tragen: Bart, Hornbrille, und Karohemd. Um nicht zu oberflächlich zu erscheinen, will ich erst mal meine These in den Raum stellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Geeks sind die Reinkarnation der Ökos der 80iger</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie ich darauf komme? Rand und Splittergruppen, die sich aufmachen, die Mitte der Gesellschaft zu übernehmen oder zumindest zu bewegen. Bewusstsein schaffen, welches früher nicht vorhanden war und Argumentationslinien aufgreifen, die für den überraschten Ersthörer  verlockend und nachvollziehbar klingen.  Weshalb sind die Argumente all zu oft verlockend und nachvollziehbar? Weil sie in erster Linie auf eine gelernte Kultureigenschaft zurückgreifen, nach der dem geschriebenen Wort ein höherer Stellenwert einzuräumen ist, als dem Gesprochenen. Ich kann die Wertigkeit nicht abschließend beurteilen und möchte den vielen wertvollen digitalen Publikationen auch keine Qualität absprechen. Im Gegenteil. Erschrecken sind für mich meist die obskuren Antworten und Diskussionen innerhalb von Kommentarfeldern bei jeglichen digitalen Veröffentlichungen, bei Twitter und ganz speziell in meinem Facebook-Stream. Dort wird munter über Guttenberg, Atomkraft, Demokratie und den Islam diskutiert. Da in diesem Stream aber alle Teilnehmer, Freunde oder zumindest Bekannte von mir sind, weiß ich eines ganz genau. Darunter verstecken sich einige wenige Doktorväter, die keinen Beitrag zu den Diskussionen geliefert haben, eine Atomkraftfachkraft, die auch noch keinen Kommentar zu den aktuellen Vorgängen abgegeben hat und ca. 40 Moslems, die auch nicht viel zu vermelden haben. Personen, die durch die Vorgänge der letzten Wochen und Monate eigentlich persönlich ein Interesse an Mitteilung haben sollten.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nein, sie sind still. Stattdessen schwingen sich die selbsternannten neuen Herrscher der Welt auf, diese mit ihren erbärmlichen, haltlosen und hoch propagandistischen und ketzerischen Parolen und Ansichten zu penetrieren. Ihr, die Meister der <a href="http://www.prokrastination.net/umfrage/grundlagen.php" target="_blank">Prokrastination</a>, könnt ihr nicht ausnahmsweise mal das nächste Posting vergessen? Eure Parole überdenken, die Egowelt  kurz verlassen und mit Hilfe der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Empathie" target="_blank">Empathie</a> den Gedankensprung wagen eure wunden Punkte aufzudecken? Die von anderen ebenso verletzt werden könnten, wenn eure Gesellschaftsgruppe der ihr euch zuordnet, vielleicht sogar berechtigterweise angefeindet wird? Oder, und das ist eigentlich der häufigere und schlimmer Fall: unberechtigterweise verleumdet wird? Von irgendwelchen egozentrischen Rechthabern.</p>
<p style="text-align: justify;">Stattdessen suhlt ihr euch im vermeintlichen Recht, welches ihr aus den &#8220;Like&#8221; Bekundungen eurer treuen Jubelperser ableitet. Das ist dann also Basisdemokratie. Ihr Demagogen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was hat das jetzt mit den 80igern und den Ökos zu tun? Auch diese hatten ihre Insignien: Jesuslatschen, Wollpulli und: es folgt eine für jeden erkennbare Parallele: Vollbart. Die Einstellung war die Gleiche. Friedfertigkeit und die beständige Geduld und das Vertrauen auf die eigenen Argumente mit dem absoluten Wahrheitsanspruch.  Hat sich die Geduld bewährt? Ja, sie sind salonfähig. Mit eigener, drittgrößter Partei ständig in den Parlamenten vertreten und ihre damalige Randerfahrungen als neue Geschäftsmodelle etabliert. Ob Bioladen, fair-gehandelter Kaffee oder die Ökoerlebnisreise. Kein Produkt, keine Dienstleistung für die sich nicht eine ökologisch sinnvolle Alternative etabliert hat. Toll.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Veränderungen sind eingetreten. Doch wie tief ist sie in der Gesellschaft tatsächlich verwurzelt? Ich behaupte, sie hat es nicht weit geschafft. Ein Luxusobjekt derer, die es sich leisten können. Öko, verkommen zum Statussymbol des nachhaltigen Lebens. Wer etwas auf sich hält ernährt sich gesund. Wer es sich nicht leisten kann, pfeift drauf und argumentiert: &#8220;Ich muss  aufs Geld schauen, und Bio ist so teuer.&#8221; Klar, vor allem wenn man beim Discounter vorm Regal steht und zwischen der grünen und der orangen Packung zu wählen hat. Insgeheim fällt keinem auf, dass es nicht das Ökologische war, welches sich durchgesetzt hat, sondern nur die Idee. Dieser Idee wurden die Produktionsprozesse der Etablierten übergestülpt und der zusätzliche Ertrag mit bestem Gewissen eingestrichen. Nicht alles was heute mit welch Ökosiegel auch immer als öko vertrieben wird, hat dieses Siegel tatsächlich verdient. Oder kann mir irgendjemand die Nachhaltigkeit von Ökoprodukten bei Lidl oder Schlecker erklären, wenn die dort Beschäftigten auf ein Mindestmaß an Grundrechten verzichten, oder verzichten mussten? Dort verschwindet für mich die Nachhaltigkeit und der ursprünglich altruistische Ansatz, verantwortungsvoll zu konsumieren driftet ins Obskure ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch das ist die Zustandsbeschreibung der Öko-Bewegung. Den Zustand der digitalen Elite habe ich oben beschrieben. Ich möchte einen furchtbaren Entwurf projizieren, den ich bei weiterer Vereinnahmung durch die Digitale befürchte:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die digitale Schlangengrube:</strong><br />
Seit langem warte ich darauf, dass mich keine weiteren Freundschaftsanfragen bei Facebook mehr erreichen.  Der Zulauf nimmt weiter nicht ab. Daraus schließe ich, dass die Digitalisierung der Gesellschaft nicht abgeschlossen ist. Doch wer profitiert von diesem Zulauf? Ich persönlich nicht mehr. Die Bestätigung der Anfragen wird zu lästigen Pflicht. Der Inhalt meines Newsstreams wie oben skizziert wandelte sich die letzten Jahre von lustig, zu interessant, zu langweilig, zu nervig. Und <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-4/" target="_blank">nervig hätte ich vor sechs Monaten gesagt</a>. Mittlerweile fehlt mir der passende Ausdruck. Leider trägt der Zulauf an Teilnehmern nicht nur mehr Menschen in die Netze, was ich grundsätzlich positiv bewerten. Nein, er trägt dies auch umgekehrt tiefer in die Gesellschaft. Der junge Nachwuchskellner zeigt dem Chef die unglaublichen Vorteile einer eigenen Facebookpage für die Kneipe auf. Kaum ist diese erstellt, lädt er all seine digitalen Freunde ein, diese Seite zu mögen. Und aus freundschaftlicher Verbundenheit folgen diesem Aufruf ein paar seiner Freunde und tun ihm damit vermutlich einen Gefallen. Nur ist diese freundschaftliche Verbundenheit höchst einseitig. In meiner Timeline erscheint dies als unfreundliche Verblödung. Und hier kann ich gerne auch den Haken zurück zu Twitter schlagen um Facebook nicht als alleiniges Übel der Assozialität stehen zu lassen. Der Großteil der Meldungen, welche ich auf all diesen Social Media Kanälen erhalte sind pure Plagiate und Wiederholungen. Am häufigsten dann, wenn große Ressonanz-Tsunamis durch das Netz wallen. Irgendeine These findet schon ihren Agitator der mit Hilfe seiner Jubelperser und Wiederkäuer den nächsten Shitstorm vom Zaun brechen wird. Was dies zur Folge haben wird?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kreativität nimmt sich selbst die Luft zu atmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schöne neue Welt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1930&amp;md5=8f047e57f0ea021e14dba3f3f472f1d6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Scheiße, Wahlen in Hamburg</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 07:46:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[2011, Wahlen zur Bürgschaft in Hamburg, ich weiß nicht wirklich was ich wählen soll. Meinung eines Bürgers in Hamburg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Dass ich 20 Stimmen als einen der Ursprünge des Konsens sehe, habe <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/ursprung-des-konsens/" target="_blank">ich bereits erwähnt</a>. Nächsten Sonntag, den 20. Februar sind Wahlen zur Bürgschaft hier in Hamburg und ich weiß beim besten Willen nicht, <a href="http://www.profilagentin.com/2011/02/plakative-profile/" target="_blank">wo ich meine Kreuze machen soll</a>. Nichts spricht mich an, keine Partei interessiert sich für mich, noch ich mich für sie.</p>
<p style="text-align: justify;">Bleibt der Versuch das Pferd von hinten aufzuzäumen: &#8220;Lieber Moritz, wenn du freie Hand hättest in Hamburg Politik zu machen, was würdest du ändern?&#8221;, &#8220;<em>&#8230;-äh-&#8230;</em>&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Verdammt, wo bin ich geendet?<br />
Ich hielt mich immer für politisch interessiert, für motiviert und dachte ich hätte eine eigene Meinung.<br />
Bin ich einer der &#8220;glücklichen Sklaven&#8221; und somit Feind der Freiheit?<br />
Liebe Ägypter, wisst ihr überhaupt für was ihr auf die Straße gegangen seit?<br />
Könnt ihr euch vorstellen wie hart es ist, freie Wahlen zu haben, sich aber nicht entscheiden zu können?<br />
Ich wünsche euch einen politische Landschaft die sich nicht dem Konsens hingibt: Die wirkliche Wahlmöglichkeiten stellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Brauche ich den <a href="http://www1.wahl-o-mat.de/hamburg2011/" target="_blank">Wahlomat</a>?<br />
Ich will ihn nicht brauchen. Wozu brauch ich eine Maschine, die mir die verklausulierten Aussagen der Politik wieder in eine mir einfach verständliche Sprache übersetzt? Bin ich vielleicht einfach nur doof und nicht schlau genug die Absichten der zur Wahl stehenden zu erkennen?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich resigniere.</p>
<p style="text-align: justify;">Ok, ein paar Punkte fallen mir dann doch ein.<br />
Ja, ich bin für die Stadtbahn von der Kellinghusenstraße zum Rathaus. Wer morgentlich oder abendlich den Bus auf dieser Strecke genutzt hat kann ein Lied vom ständigen Geruckel und den Verspätungen singen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin gegen das Kohlekraftwerk und für stärken Einsatz zur Reduzierung der Energieverschwendung in allen Belangen des Verantwortungsbereichs der Stadt. Stadteigene Gebäude müssen alle mit großtmöglichem Einsatz isoliert und restauriert werden. Dies stellt zwar erstmals eine Investition dar, diese refinanziert sich durch senkende Kosten dann nach und nach. Gleiche Möglichkeiten sollten auch den Bürger/innen gegeben werden. Wer nicht Maßnahmen zur Einsparung von Energie ergreifen will, den holt am Ende des Tages die Realität in Form der Strom- und Heizkostenrechnung ganz von selbst ein. Man könnte z.B. ein Finanzierungsmodell der folgenden Art verfolgen. Die Stadt gibt den Bürgern ein zinsfreies (von mir aus auch niedriger Zins) Darlehen und die Rückzahlungsraten berechnen sich aus dem Delta der eingesparten Energie. Sprich, der/die Bürger/in zahlt monatlich weiterhin den gleichen Betrag an die Stadt, welchen er in der Vergangenheit an seine Energieversorger abgetreten hat und die Stadt zahlt an den Energieversorger ihrer Wahl nur die tatsächlich verbrauchte Energiemenge.</p>
<p style="text-align: justify;">Ok, zwei Punkte gemacht, ich kann mir langsam schon vorstellen in welche Richtung meine Wahl gehen muss. Man kann s<a href="http://edenhof.blogspot.com/" target="_blank">einen eigenen Ursprung</a> auch schlecht verleugnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Desweiteren bin ich für freies Netz für alle. Ich möchte, dass die Stadt Hamburg allen Bürgern/innen einen Breitbandanschluss zur Verfügung stellt, damit jeder die Möglichkeit und den Zugang zum Netz und somit zu Information hat. Dieser Zugang soll frei und und unüberwacht sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ja, auch ich möchte mehr Wohnraum in Hamburg und nicht mehr diesen horenden Miet- und Vermittlungspreisen aufsitzen müssen. Weshalb können gewerbliche Immobilien nicht schneller zu Wohnimmobilien umgewandelt werden? Warum zahle ich für die Vermittlung durch Makler eine Courtage, obwohl die ganze Arbeit doch an mir hängen bleibt?</p>
<p style="text-align: justify;">Auch bin ich gegen die großen Einsparungen im kulturellen Bereich. Wir brauchen diese Räume und Veranstaltungen um aus der Tristesse des Alltags ausbrechen zu können. Als Räume, in denen man einfach den Geist durchhängen lassen kann um auf andere Gedanken zu kommen. Da diese Kulturgüter jedoch so stark subventioniert sind, sollte man sich überlegen ob man ein zweigeteiltes Eintrittsgeld nimmt. Einmal für Hamburger, die den Unterhalt schon in Form ihres Steuerbeitrages zahlen und einmal für Nicht-Hamburger, die eben diesen steuerlichen Beitrag nicht bringen. Ausserdem wäre eine Ausweitung der Mitbestimmung über zukünftige Programme für kulturelle Einrichtungen zu Befürworten. Ich sage ja zu Kultur in Hamburg.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte einen Stadtpark, der befreit ist von Einweggrills und den zurückbleibendem Schachbrettmuster der eingebrannten Böden, daher fordere ich: Verbot von Einweggrills.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ja, das war es. Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Vielleicht verschließe ich die Augen vor den großen Problemen Hamburgs, vor den großen Problemen der Welt. Doch leider muss ich sagen: <strong>Das sind nicht meine Probleme.</strong> Ich kenne diese Probleme nur aus der Zeitung oder aus stammtisch-ähnlichen Diskussionen in denen irgendwelche Leute auch nur phrasenhaft die Aussagen wiederholen, die sie in irgendwelchen Zeitungen oder Fernsehsendungen gesehen haben: Arbeitslosigkeit, Migrationsproblematik, Schuldendruck, Bildungsmisere, Rentenkollaps, Gesundheitreform, Islamisums, Wetten daß&#8230;?,&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, ich befürchte, ich bin einer der von <a href="http://mspr0.de/?p=2070" target="_blank">Michael Seemann</a> skizzierten. Erwartet von mir keine Revolution, ich gehe am Sonntag einfach nur wählen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1912&amp;md5=268d000a08c4ed8f36db52ee7e4f14bc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ursprung des Konsens</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 12:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während der Nahe Osten seine Gesellschaftsform neu zu definieren versucht, stehen wir hier in Hamburg erneut vor der Wahl. Vor der Wahl zwischen Pest und Cholera, zwischen Regen und Traufe, zwischen Westerwelle und Guttenberg. Die Freiheit zu Wählen aus fehlenden Strukturen und Charakteren. Alles gleich, alles lahm, alles langweilig.

Letzte Woche lagen die Wahlunterlagen in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Während der Nahe Osten seine Gesellschaftsform neu zu definieren versucht, stehen wir hier in Hamburg erneut vor der Wahl. Vor der Wahl zwischen Pest und Cholera, zwischen Regen und Traufe, zwischen Westerwelle und Guttenberg. Die Freiheit zu Wählen aus fehlenden Strukturen und Charakteren. Alles gleich, alles lahm, alles langweilig.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://asset.soup.io/asset/1514/6736_ff00_600.jpeg" alt="" width="300" height="201" /></p>
<p style="text-align: justify;">Letzte Woche lagen die Wahlunterlagen in meinem Briefkasten. Laut diesen habe ich 20 Stimmen. 20 Stimmen, wofür den bitte?</p>
<p style="text-align: justify;">Es fällt mir schon schwer genug meiner eignen, reellen Stimme Herr zu werden und eine Position beizubehalten und jetzt bekomme ich 20 Stimmen. Was soll damit erreicht werden? Das ich jedem zur Wahl Stehenden eine Stimmt gebe und mich somit selbst neutralisiere?</p>
<p style="text-align: justify;">Ist das Demokratie?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich weiß ja nicht. Was ich weiß ist, das ich mich 2011 auf noch keinen Tocotronic-Song bezogen habe. Hiermit der erste für diese Jahr:</p>
<p style="text-align: left;">Pure Vernunft darf niemals Siegen.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/rzA8CtbTXBA?fs=1&amp;hl=en_US" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/rzA8CtbTXBA?fs=1&amp;hl=en_US" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1878&amp;md5=1af0caab57e4ad75830749876234f32b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sex und Adolf Hitler</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 20:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die reisserische Überschrift soll auf ein grundlegendes Facebookproblem hinweisen. Das große soziale Netzwerk hat mir heute morgen einen gehörigen Schrecken eingejagt, als mir lapidar per email mitgeteilt wurde (immerhin wurde es mir per email mitgeteilt), dass ich jetzt Mitglied der Gruppe: "Ich hatte schon Sex mit einem Facebook Mitglied" bin. Toll, wen interessierts. Exklusiver ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die reisserische Überschrift soll auf ein grundlegendes Facebookproblem hinweisen. Das große soziale Netzwerk hat mir heute morgen einen gehörigen Schrecken eingejagt, als mir lapidar per email mitgeteilt wurde (immerhin wurde es mir per email mitgeteilt), dass ich jetzt Mitglied der Gruppe: &#8220;Ich hatte schon Sex mit einem Facebook Mitglied&#8221; bin. Toll, wen interessierts. Exklusiver wäre vermutlich eh die Gruppe: &#8220;Ich habe Sex mit jemand gehabt der nicht bei Facebook ist&#8221;, die Wertigkeit der Gruppe stellt jedoch nur einen Nebenkriegsschauplatz dar.</p>
<p style="text-align: justify;">Es kann einfach nicht sein, dass mir irgendein Honk und ja, diese gibt es sowohl in meinem echten wie auch in meinem Facebook-Freundeskreis irgendein Label anhängen kann. Vielleicht will diese Person einfach nur witzig sein und morgen bin ich Mitglied der Gruppe: &#8220;Ich finde Adolf Hitler gar nicht so schlimm, von den Autobahnen mal abgesehen&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;">Das kann nicht sein. Nur leider finde ich diese Einstellung auf Facebook nicht. Daher jetzt meine Frage an alle die es lesen. Bin ich zu doof, oder gibt es diese Einstellung tatsächlich nicht. Wenn es sie nicht gibt, lade ich alle meine Facebookfreunde in eine, meine Gruppe ein. Danach hab ich dann zumindest eines: weniger Freunde.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1832&amp;md5=ee539ae4866f934826271d391c01d3cb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Busfahren und Social Media</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 18:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich vor ein paar Monaten den Abgesang auf Social Media intoniert habe, fiel mir am Freitag Abend dann der passende Vergleich ein, wie ich mir das Verhalten im Internet an dem glücklicherweise alle teilhaben können vorstelle. Ausgesprochen mit folgendem Tweet:
Alle wollen was mit Social und Media und dann scheitert es schon an der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nachdem ich vor ein paar Monaten den <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-1/" target="_blank">Abgesang</a> <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-2/" target="_blank">auf</a> <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-3/">Social</a> <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-4/" target="_blank">Media</a> <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-5/" target="_blank">intoniert</a> habe, fiel mir am Freitag Abend dann der passende Vergleich ein, wie ich mir das Verhalten im Internet an dem glücklicherweise alle teilhaben können vorstelle. Ausgesprochen mit folgendem Tweet:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://twitter.com/moedahoe/status/27457821245" target="_blank">Alle wollen was mit Social und Media und dann scheitert es schon an der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Verhaltet euch so, wie ihr euch im öffentlichen Nahverkehr verhalten <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/immer-realistisch-bleiben/" target="_blank">würdet</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Der öffentliche Nahverkehr glänzt zur Hauptzeit immer mit chronisch überfüllten Fahrzeugen. Ich teile den Platz mit unglaublich vielen Menschen, die mich grundsätzlich nicht die Bohne interessieren. Und obwohl wir alle zusammen im selben Fahrzeug sind, hat jeder von uns ein individuelles Ziel, welches verfolgt wird. Ich spreche nicht mal mit Freunden, wenn wir die gleiche Linie nehmen. Nur das Nötigste, aus Respekt der Ruhe der Mitreisenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Internet sollte ähnlich funktionieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie komme ich auf diesen Vergleich?</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Menschen respektieren die anderen Menschen im Bus nicht. Laute Musik, nervtötende Telefonie, Gestank bzw. Gedufte, Übergewicht, Ungelenkigkeit, fehlender Anstand, einfach nervig. Doch weder die Mehrheit der Nutzer des Öffentlichen Nahverkehrs nervt, noch nervt die Mehrheit der Nutzer im Netz. Aber die, die nerven, dafür gewaltig. Der Schmutz derer Timelines ist gleichbedeutend mit Gestank, mit Füßen auf den Bänken, mit lautem Telefonieren. Es interessiert mich nicht die Bohne wie es euch geht. Wen ihr wollt das es mich interessiert: Meldet euch direkt bei mir. Dann sprech ich auch im Bus mit euch. Aber leise und dezent.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ihr lieben Autofahrer sagt euch jetzt: &#8220;Ich weiß gar nicht was der meint.&#8221; Diese Antwort mach mich rasend. Ich kenne eure Ausführungen zur genüge, wieso ihr das Auto nutzen müsst. Ausdrücke wie &#8220;Hartz4-Schlauch&#8221; oder &#8220;Proleten-Express&#8221; zeugen von eurer sozialen Inkompetenz. Denn am Ende seit ihr es, die sich herausnehmen, anders, besser zu sein und passt nicht mehr in das Gefüge der Gemeinschaft. Aber das Internet ist kein Verkehrsnetz welches auf individuelle Fortbewegung Rücksicht nimmt. (Ausgenommen eins-zu-eins Unterhaltungen im geschlossenen Subsystem, aber stört dann niemanden sonst.) Es funktioniert nur als ganzes, ein ständig vor sich hin rasender Bus, versäumst du die Abfahrtzeit ist er weg. Der nächste steht zwar schon bereit, der Inhalt jedoch ein anderer. Und ihr seit auch keine guten Autofahrer. Euer Hilfssherif-Dasein und Geschimpfe auf den Wen-auch-immer-Vorausfahrenden bestärkt mich nur in meiner zuvor schon unterstellten Assozialität.</p>
<p style="text-align: justify;">Verfolgt eure Ziele, aber hört auf die Welt mit eurem langweiligen und nicht vorhandenen Stil zu maltretieren.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1776&amp;md5=7652c5ea91b88f09d0cb665824911fb8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wieso das alte Twitter besser ist&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 17:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[mozzen]]></category>
		<category><![CDATA[technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das alte Twitter hatte bessere Ansichten als das neue Twitter. Beispiele.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es handelt sich hierbei um meine Meinung und vermutlich interessiert es kein Schwein. Einfach eine Notiz für die ich weder Zustimmung noch großen Widerspruch erwarte. Das neue Twitter ist bunt und schick, aber es fehlen mir essentielle Möglichkeiten die im &#8220;alten&#8221; Design noch gegeben waren. Es gefällt ausser mir auch nicht <a href="https://twitter.com/#!/mthie/status/28062545081" target="_blank">allein</a>:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://twitter.com/#!/mthie/status/28062545081"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1782" title="Bildschirmfoto 2010-10-22 um 10.50.29" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-22-um-10.50.29-300x74.png" alt="" width="300" height="74" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das alte Twitter <a href="https://twitter.com/invitations/twitter_suggests" target="_blank">schlug mir Personen</a> vor denen andere Personen, denen ich folge gefolgt sind:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://twitter.com/invitations/twitter_suggests"></a><a href="https://twitter.com/invitations/twitter_suggests"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1786" title="Bildschirmfoto 2010-10-22 um 13.25" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-22-um-13.25-300x59.jpg" alt="" width="300" height="59" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das &#8220;neue&#8221; Twitter schlägt mir Personen vor, denen irgendjemand den ich nicht kenne folgt:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://twitter.com/#!/who_to_follow/suggestions"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1787" title="Bildschirmfoto 2010-10-22 um 13.22" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-22-um-13.22-300x61.jpg" alt="" width="300" height="61" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das alte Twitter, zeigte mir in der Detailansicht von Profilen an, wer von den Personen denen ich folge dem Profil folgt:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://twitter.com/BarackObama"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1783" title="Bildschirmfoto 2010-10-22 um 13.16.16" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-22-um-13.16.16-300x70.png" alt="" width="300" height="70" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das &#8220;neue&#8221; Twitter schweigt:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://twitter.com/#!/BarackObama"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1784" title="Bildschirmfoto 2010-10-22 um 13.17.15" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-22-um-13.17.15-300x75.png" alt="" width="300" height="75" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Bis dies in der &#8220;neuen&#8221; Variante sinnvoll umgesetzt ist, werde ich weiterhin die alte nutzen. Tritt diese Veränderung nur bei mir auf? Ich find es auf alle Fälle störend, bzw. verstörend und finde es schwierig Andere einzuordnen oder zu folgen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1779&amp;md5=92911eae0dc260fb854c6624058c08b6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ergo Probleme</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 14:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hamburg änderte sein Gesicht in den letzten Wochen häufiger als sonst. Nein, nicht der Herbst, der die Blätter der Bäume färbt, ich spreche von den Billboards. Die Ergoversicherung schickte sich an, im zehntägigen Wechsel immer neue Protagonisten ihrer Werbekampagne auf die Hauswände zu tapezieren und mich zu verwirren. Es sind keine sonderlich aufdringlichen Bilder, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hamburg änderte sein Gesicht in den letzten Wochen häufiger als sonst. Nein, nicht der Herbst, der die Blätter der Bäume färbt, ich spreche von den Billboards. Die Ergoversicherung schickte sich an, im zehntägigen Wechsel immer neue Protagonisten ihrer Werbekampagne auf die Hauswände zu tapezieren und mich zu verwirren. Es sind keine sonderlich aufdringlichen Bilder, zumindest nicht primär aufdringlich. Die Aufdringlichkeit entsteht eher durch die hohe Wiederholungsrate. Was will uns diese Versicherung damit sagen? Wir haben so unglaublich viele unterschiedliche Kunden und haben auch für dich die richtige Lösung oder ist die Aussage eine ungewollte, passend von einem Freund kommentiert:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Pff, bei denen weißte wenigstens wo dein Geld hingeht. Nur ins Marketing!“</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/10/ErgoProbleme.jpg" rel="lightbox[1751]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1752" title="ErgoProbleme" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/10/ErgoProbleme-300x173.jpg" alt="" width="300" height="173" /></a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1751&amp;md5=a81b1b2a3b523c9e8d1b04cd9221d374" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kritik an der Keynote der dmexco</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 09:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man musste nicht persönlich anwesend sein um sich die Keynote des CEO der Axel Springer AG anhören zu müssen. Die persönliche Anwesenheit am 16. September auf der dmexco in Köln wäre durch diese Keynote auch nicht gerechtfertigt gewesen. Diese Keynote konnte auch in einem Livestream betrachtet werden.


Selbstgefällig referierte Herr Dr. Döpfner über den Qualitätsjournalismus ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Man musste nicht persönlich anwesend sein um sich die <a href="http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Doepfner-Smartphones-und-Tablets-sind-die-Zeitungen-der-Zukunft_94971.html" target="_blank">Keynote des CEO der Axel Springer AG</a> anhören zu müssen. Die persönliche Anwesenheit am 16. September auf der <a href="http://www.dmexco.de/" target="_blank">dmexco in Köln</a> wäre durch diese Keynote auch nicht gerechtfertigt gewesen. Diese Keynote konnte auch in einem Livestream betrachtet werden.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9xckz2SH8B4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/v/9xckz2SH8B4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Selbstgefällig referierte Herr Dr. Döpfner über den Qualitätsjournalismus der nur durch ein Medienunternehmen wie eben seinem erbracht werden kann. Selbstredend muss dieser Qualitätsjournalismus dementsprechend vergütet werden, denn es geht um den ROI, um die Rendite, um die langfristige Sicherung der Qualität der Inhalte. Pathetischer: Es geht laut Döpfners Aussage um die öffentliche Meinungsbildung im Ganzen, die das Fundament unserer Freiheit darstellt. Daher sind alle die, die der Ansicht sind, Inhalte könnten frei verfügbar sein späthippeske Romantiker, Piraten, Wegelagerer und Banditen. Und ja, er bekräftigte auch nochmals <a href="http://www.charlierose.com/view/interview/10952" target="_blank">seine Aussage vom 06. April 2010 in einer amerikanischen Talkshow</a> nach der ein Verleger dem lieben Gott jeden Morgen für Steve Jobs Erfindung des Ipads danken sollte. Denn dank dieser mobilen Geräte werde der Konsument endlich sein durch Handy und Telefon erlerntes Verhalten auf Qualitätsinhalte übertragen und somit sei endlich Schluss mit der Gratiskultur des Internets. O-Ton: „So wie man gewöhnt ist, für Telefonate und SMS zu bezahlen, wird man auch für Artikel und Inhalte zahlen.“<br />
Hier widerspreche ich vehement:<br />
Bisher habe ich nie für den Inhalt eines Telefonats oder einer SMS gezahlt. Ich schwöre bei allem was mir heilig ist, nie eine der von halbnackten Frauen des Nachts präsentierten Nummern gewählt zu haben. In allen gesendeten und empfangenen SMS und Telefonaten war der Inhalt kostenlos, einzig die Infrastruktur, die Technik musste ich für diesen Inhalt mieten, bzw. bezahlen. Daher sehe ich die von Döpfner skizzierte Parallele zum zukünftige Verhalten der Nutzer nicht. Wenn ich eine Parallel sehe, dann höchstens die, dass die Inhalte weiterhin frei sein werden. Doch was heißt frei? Im (freien) kapitalistischen System stehe ich vor dem Problem, dass ich in der Zeit die ich mit dem Konsum von Inhalten zubringe auch Geld verdienen könnte, bzw. andere, wertvolle Dinge genießen könnte. Wenn es daher einen Wert für Inhalte geben sollte, dann bin ich dafür auch alles andere zu bewerten. Denn dann kann ich endlich rationale Entscheidungen treffen wie ich meiner wertvollen, da knappen Zeit den höchsten ROI abringen kann.<br />
Dann muss ich allerdings auch die Frage stellen ob die Zeitaufwendung für die Betrachtung der Keynote den Inhalt wert ist.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1719&amp;md5=58aa3ef48b2cf263a494000398921802" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Erklärbär</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 17:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bildzeitung erklärt immer alles. Was auch kommt, ob gefragt oder nicht. Bild erklärt und freut sich dabei darüber zur Bildung der Nation beizutragen. Leider sind die Erklärungen meistens noch verwirrungsstiftender als die Frage, die nie gestellt wurde. Aktuelles Beispiel? Bild erklärt wie die Band Arcade Fire funktioniert. Spannende Frage, wie zur Hölle soll eine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/musik/2010/08/14/arcade-fire/fakten-ueber-die-kanadische-band.html" target="_blank">Bildzeitung erklärt immer alles.</a> Was auch kommt, ob gefragt oder nicht. Bild erklärt und freut sich dabei darüber zur Bildung der Nation beizutragen. Leider sind die Erklärungen meistens noch verwirrungsstiftender als die Frage, die nie gestellt wurde. Aktuelles Beispiel? Bild erklärt wie die Band Arcade Fire funktioniert. Spannende Frage, wie zur Hölle soll eine Band schon funktionieren? Eine Gruppe Menschen die bis zu einem gewissen Tag in keinem Zusammenhang standen, treffen sich, entdecken Gefallen aneinander und bemerken die Fähigkeit Instrumente spielen zu können und einen ähnlichen Musikgeschmack zu haben. Und dann legen sie los, mit den Instrumenten. Dazu muss nichts groß erklärt werden, wenn die Musik die am Ende rauskommt, eingängig ist und ins Ohr geht, dann ist gut. Und das ist bei Arcade Fire&#8217;s neuem Meisterwerk The Suburbs definitiv der Fall. Ganz ohne Erklärung. Und wenn ihr schon den Platz in der Zeitung füllen musst, dann macht das, aber die Digitalität kann auf diese Art des Inhalts verzichten. Dann könnte man sogar auf den aktuellen Post verzichten und weniger Menschen wären gequält.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1684&amp;md5=9acafeaa01f52a410e4f2222dbf053c4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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