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	<title>Lonely People Talk A Lot &#187; mumbai</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>Weihnachten und Jahreswechsel 2009 in Indien</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 15:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ursprung der Reise war ein Anruf meines Freundes Davide und seiner Freundin Paranita im August. In einer Telefonkonferenz erörterten mir die Beiden, sich gegen Ende des Jahres in Indien trauen zu lassen. Drei Tage zwischen Weihnachten und Neujahr und ich sei herzlich eingeladen. Nach kurzer Überlegung von ca. 30 Minuten und einer Übersicht über ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ursprung der Reise war ein Anruf meines Freundes Davide und seiner Freundin Paranita im August. In einer Telefonkonferenz erörterten mir die Beiden, sich gegen Ende des Jahres in Indien trauen zu lassen. Drei Tage zwischen Weihnachten und Neujahr und ich sei herzlich eingeladen. Nach kurzer Überlegung von ca. 30 Minuten und einer Übersicht über die Preise für Flüge, sagte ich zu und buchte. Zwei Wochen, eine für Delhi und die Hochzeit, eine reserviert für Goa. Am 23. Dezember ging es dann endlich los. Das Chaos am Hamburger Flughafen hielt sich in Grenzen, so stieg ich in den frühen Morgenstunden des 24. Dezembers am <a href="http://www.newdelhiairport.in/" target="_blank">Indira Gandhi Flughafen Neu Delhi</a> aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dort passierte folgendes:</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Mein Flug hatte zwei Stunden Verspätung. Immerhin war mein Gepäck dabei. Da meine Reisebegleitung mit einer anderen Fluglinie ankommen sollte, deren Landung zwei Stunden später terminiert war, nahm ich die Verspätung als gelungene Verkürzung der Wartezeit. Leider lag ich falsch. Auch dieser Flug kam zwei Stunden verspätet an. Immerhin war der Pick-Up Service vom <a href="http://www.hotelajanta.com/" target="_blank">Hotel Ajanta</a> schon anwesend. Nachdem wir vom Flughafen zum Hotel, welches in der Nähe der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/New_Delhi_Railway_Station" target="_blank">New Delhi Railway Station</a> liegt, gebracht wurden haben wir uns gleich auf den Weg zum Main Basar gemacht. Zu diesen frühen Morgenstunden war der Main Basar noch reichlich dünn bevölkert und der Großteil der Rollos der Verkaufsstände noch geschlossen. Dennoch waren schon einige eifrige indische Schlepper vor Ort, die sich sofort auf uns stürzten um uns Schmuck, Schals und sonstige Sachen zu völlig überzogenen Preisen zu verschachern. Wir blieben vorerst standhaft, da keiner von uns einen Plan von den aktuellen Marktpreisen, noch genügend Geld einstecken hatte. Als Retter in der Not schien sich ein Rikschafahrer zu entpuppen, der uns für den unschlagbaren Preis von 10 INR an den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Connaught_Place,_New_Delhi" target="_blank">Connaught Place</a> bringen wollte. Ich war noch nicht wieder voll auf Neu Delhi eingestellt, denn eigentlich ist der Weg von der New Delhi Railway Station zum CP fast fußläufig zu bewältigen. Wir stiegen ein und fuhren einen Bogen. Auf der Fahrt bot uns der Fahrer, ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sikhismus" target="_blank">Sikh</a> mit Turban und Vollbart an, uns mit in den Sikhtempel zu nehmen, den er als praktizierender Sikh heute noch aufsuchen müsse. Wir willigten ein. Dort angekommen, Schuhe entledigt, Kopfbedeckung genutzt. Erste Wahnsinnstat begangen und das dort verteilte Holy Food probiert. Der Magen wurde auf Kampf getrimmt. Nach einem Rundgang durch den Tempel setzen wir die Fahrt fort. Es folgt die Erklärung für die günstigen Fahrtkonditionen: India Textile Store. Wir taten dem Fahrer den Gefallen und gingen hinein um zehn Minuten später ohne Einkauf und unter dem traurigen Blick des Fahrers, den Laden wieder zu verlassen. Den zweiten Laden, den er ansteuerte haben wir verweigert (wir sollten ihn später wiedersehen) und uns direkt zum Connaught Place bringen lassen. Dort den unterirdischen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Palika_Bazaar" target="_blank">Palikar Bazaar</a> betreten. Es war angebracht die Kleidung für die Hochzeit zu erstehen. Panjabi Pyjamas, harte Verhandlungen geführt, gewonnen und im ersten Stock des Kellers, dessen Bezeichnung als Stockwerk schon fast eine Verunglimpfung des Begriffs Stockwerk darstellt, eher ein halber Stock, so wie im Film <a href="http://www.scene-stealers.com/wp-content/uploads/2007/09/being_john_malkovich-1.jpg" target="_blank" rel="lightbox[1090]">&#8220;Being John Malkovich&#8221;</a> der 7,5 Stock, in einer schrägen Schneiderei anpassen lassen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/01_schneiderei.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1092" title="Schneiderei" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/01_schneiderei-300x168.jpg" alt="Schneiderei" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Während wir auf dem Weg waren, mehr Geld für den Spaß abzuheben, dem klassischen Nep aufgesessen. Einer der Schuhputzer hat in unglaublich widerlicher Art auf meinen Schuh gerotzt, so dass es aussah wie Scheiße, es aber definitiv nicht war. Aber immer noch so widerlich und unvermeidbar, dass ich es ihn putzen lassen musste. 550 INR wollte er haben, 50 hat er bekommen und meine gute Laune gestohlen. Auf einem Rundweg um den Connaught Place die nächste Rikscha genommen und beim vorher gemiedenen Hand Craft Palace gelandet. Diesmal sind wir dann doch rein und mit Ringen und Statuen wieder raus. Mich verschlug es in die Kleidungsabteilung und dort probierte ich die eine oder andere Kurta an. Kashmir Pullover gefielen mir auch sehr. Der Preis ein Witz. 22700 INR, ungefähr 500 $. So macht Handeln Spaß. Daraufhin meinte ich, der Preis spiele für mich keine Rolle und wartete im Gegenzug mit  speziellen Wünschen auf: Feinste Spinnung und Webung, hellgrau, mit V-Neck. Hatten sie nicht. Ich sah mich schon als strahlenden Sieger, doch dann ein Ruf von der Seite, auf Hindi, aber ich glaube er sagte. &#8220;Für den Preis lass ich den Pulli heute Nacht vom Premierminister stricken.&#8221; Shit, verloren. Erst als ich mich gegen jegliche Vorabzahlung wehrte, wurden wir wieder entlassen. Da wir bereits den fortgeschrittenen Nachmittag erreicht hatten, gingen wir das nächste Wagnis ein. Essen. Indisch. Es schmeckte einigermaßen und war auch nicht zu scharf. Ein bisschen vielleicht. Anschließend ins Hotel, geduscht und ins Bett. War dann doch alles ein bisschen heftig, wenn man bedenkt, keiner von uns hatte im Flug wirklich viel geschlafen. Die Dezembertemperatur Delhis stellte sich als ideal heraus. Ohne AC oder sonstige Hilfsmittel konnten wir problemlos einschlafen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>25.12.2009</strong><br />
Den Tag langsam beginnen lassen, erst im Laufe des späten Nachmittags eine Rikscha nach Old Delhi gegriffen und schön im <a href="http://maps.google.de/maps/place?cid=2315585815164982010&amp;q=Karims+old+delhi&amp;gl=de&amp;hl=de&amp;cd=1&amp;cad=src:pplink,view:map&amp;ei=WxhGS9jUJdm5sgbj9qn-Aw&amp;sig2=I8lacDmgb_5DPt2IyuSvZQ" target="_blank">Karims</a> gegessen. Ich muss meine Haltung gegenüber indischem Essen revidieren und das selbst zusammengestellte Menü aus <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Butter_chicken" target="_blank">Butter Chicken</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tandoori_chicken" target="_blank">Tandoori Chicken</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chicken_tikka" target="_blank">Chicken Tikka Roll</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Paneer" target="_blank">Paneer Tikka</a>, mit <a href="http://www.indien-fieber.de/butter-naan" target="_blank">Butter Naan</a> and <a href="http://www.manjulaskitchen.com/2009/04/25/tandoori-roti/" target="_blank">Tandoori Roti</a> ausdfrücklich loben.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/02_karims.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1093" title="Bäckerei Karims" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/02_karims-300x168.jpg" alt="Bäckerei Karims" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend in die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jama_Masjid,_Delhi" target="_blank">Moschee der Altstadt</a>, bis kurz zuvor war sie noch von Gläubigen zur Freitagsandacht besetzt. Doch da der Nachmittag schon fortgeschritten war konnten wir eintreten: 200 INR Eintritt pro Kamera mit dem Versprechen nicht zu fotografieren abwehrend und die anstößigen Reize weiblicher Beine in Hosen, durch das Anlegen eines besseren Bademantels bedeckend inbegriffen. Die Ruhe der Moschee war das letzte Moment Luft zu holen, zumindest für die nächsten sechs Stunden. Es begann die Tour durch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Old_Delhi" target="_blank">Old Delhi.</a> Shopping für Fortgeschrittene. Die Viertel nach Warenauslage sortiert. Bedeutet: Zu Beginn ins Wedding Viertel, dort hauptsächlich Kitsch und Krusch. Anschließend landetend wir im Saree Viertel. Da die Damen für die Hochzeit einen <a href="https://www.sareeonline.com/proj/home/default.aspx" target="_blank">Saree</a> benötigten und ich eine <a href="http://deshimemory.com/images/pj17.jpg" target="_blank" class="broken_link" rel="lightbox[1090]">Turga</a> dort in einen der Läden gegangen. Wir hatten zu hart verhandelt. Auch wenn es im ersten Laden wirklich schöne Stoffe waren, sind wir unter wilden Beschimpfungen bezüglich der von uns geforderten Preise des Ladens verwiesen worden. Das Handeln in Indien hatte mich noch nie überzeugt. Immerhin wurde so der nächste Schlepper auf uns aufmerksam und brachte uns in einen anderen Laden. Dort hatten wir mehr Erfolg und konnten für einen deutlich geringeren Preis als im vorherigen Laden, zwei Sarees und eine Turga erstehen. Inklusive Schneideranpassungen und Transport ins Hotel.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/03_saree.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1094" title="Stoffhändler" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/03_saree-300x168.jpg" alt="Stoffhändler" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Schlepper brachte uns daraufhin in einen Laden für Schals, wo wir endgültig zur rechten Temperatur aufgelaufen sind. Die dort erzielten Preise entsprechen nicht mal einem Zehntel der Preise, die in Deutschland in kruden Dritte Welt Läden aufgerufen werden. All zu blutig sind sie hoffentlich nicht. Abschließend noch Schmuck. Hier haben wir versagt oder uns zumindest nicht mit dem Verkäufer einigen können. Wunderschöne Stücke, doch ich kenn mich nicht damit aus. Ich weiß nicht was Silber ist, oder wie man dieses erkennt, noch kann ich Edelsteine identifizieren. Der Preis im ganzen laut Cecile durchaus gerechtfertigt, am Ende aber doch ein Batzen, den ich mich scheute auf den Tisch zu legen. Ohne Einigung aber mit gut gefüllter Blase vom ständigen Teetrinken und mit gegenseitigen Wertschätzungsurteilen verließen wir den Ort und sollten  zurückkehren. Vom harten Verhandeln geschlaucht, geschafft, genervt und eingestaubt zogen wir von Dannen, nicht ohne uns nochmal so richtig in den Gassen von Old Delhi zu verlaufen. Im Hotel geduscht und auf Sarees und Turga gewartet und empfangen. Wie die die Dinger so schnell Saree ready schneidern konnten ist mir fraglich. Für den Abend noch ein leichtes Clubbing angedacht, denn am nächsten Morgen steht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agra_%28Indien%29" target="_blank">Agra</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taj_Mahal" target="_blank">Taj Mahal</a> auf dem Plan. Clubbing im Aiqu, bis 3 Uhr morgens. 3000 INR Coverage Charge, die dann gleich vertrunken werden können. Klassische indische Disco. Shitty Music und betrunkene Inder. Nichtsdestotrotz, wir haben getanzt. Vorbereitungslager für das, was uns auf der Hochzeit erwarten sollte. Es blieb eine Stunde bevor wir wieder aufbrechen mussten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>26.12.2009</strong><br />
Nach kurzem Schlaf zum Bahnhof gelaufen. Kurz verwirrt gewesen, da unsere Reservierung als WS angezeigt war. Waiting Seat. Whatever this means. Wir haben unsere Plätze bekommen. Und dazu noch Frühstück. Der Zug wirkte von der Ordentlichkeit, wie einer der deutschen Bahn.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/04_bahn.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1095" title="04_bahn" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/04_bahn-300x168.jpg" alt="04_bahn" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ankunft in Agra, mit der Rikscha zum <a href="http://www.schaetze-der-welt.de/denkmal.php?id=45" target="_blank">Fort Agra</a>. Es gibt sie nicht mehr die Combotickets früherer Jahre. So mussten wir zweimal Eintritt zahlen. Im Agra Fort erneut Bekanntschaft mit dem indischen Dreck gemacht der sich in Form von Vogelexkrementen auf meiner Hose wiedergefunden hat. Nach vier Stunden im Fort sind wir weiter in die Innenstadt von Agra um zu essen. Das Essen war ok, nichts besonderes, aber etwas skeptisch gegenüber meinem Magen war ich dann doch, als ich sah, wie der Reis gekocht wurde und sich die Köche anschließend im selben Wasser die Füße gewaschen haben. Wer weiß, vielleicht hilft es gegen Fußpilz. Passenderweise war an dem Tag eine Art Feiertag in Indien, so dass alle Inder am Taj Mahal waren.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/05_taj.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1096" title="05_taj" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/05_taj-300x168.jpg" alt="05_taj" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Mit Hilfe von Bestechung konnten wir zumindest die Schlange umgehen, nur um im Inneren nicht in die Grabkammer eingelassen zu werden, da sich dort erneut die gleichen Schlangen gezeigt haben. So legten wir uns in Gras, dösten etwas und standen von Zeit zu Zeit Modell für Bilder für und mit Indern. Bei Anbruch der Dunkelheit sind wir zurück zum Bahnhof gefahren wo sich wiederholt eine Ähnlichkeit zur deutschen Bahn feststellen ließ. Am Anfang noch keine Verspätung, dann war eine Stunde angesetzt und tatsächlich waren es am Ende über zwei Stunden. In der Zeit saßen wir am Bahnstieg und beobachteten die Kleinsten der Kleinen, die Ärmsten der Armen, bei ihren Bettelzügen, die sie unter der Zuhilfenahme von Kleber durchzogen. Je länger wir saßen, desto verdrogter wirkten die Kinder. Ähnlich Tieren machten sie sich über die Essenreste des Tages her und belagerten die Touristen. Die Krönung war ein kleiner Junge, der laut lachend eine durchfahrende Lok anpinkelte. In Erwartung eines Blitzes sah ich dieser Vorstellung gebannt zu. Nix ist passiert. Im Zug zumindest wieder Abendessen inkl. Eis als Nachtisch für uns. Weit nach Mitternacht sind wir endlich wieder in Delhi angekommen. Anschließend nur ins Bett und durchgeschlafen bis zum nächsten Morgen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>27.12.2009</strong><br />
Mittags das Hotel verlassen und auf den Weg zum <a href="http://www.reisebilder.ch/indien/bazaar_e.htm" target="_blank">Mainbasar</a> gemacht. Auf dem Weg dorthin Matthias getroffen. Ab dann waren wir nicht mehr allein. Schuhe gekauft und anschließend mit Anderen am Connaught Place getroffen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/06_connaught.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1097" title="Connaught Place" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/06_connaught-300x168.jpg" alt="Connaught Place" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die <a href="http://www.delhimetrorail.com/index.htm" target="_blank" class="broken_link">Metro, </a>welche mittlerweile fertig gestellt und unglaublich sauber ist zur Freitagsmoschee genommen. Erneutes Essen im Karims, erneut sehr lecker. Anschließend ins Veda gefahren, eine westliche Schickmickibar wo es ziemlich viel Alkohol gibt. Die Zusammenkunft betrunken. Angetrunken nach Hause für die letzte Nacht im Hotel.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>28.12.2009</strong><br />
Morgens aufgestanden und sofort nach Old Delhi gefahren. Schmuck, den wir am 25.12. noch liegen ließen gesucht und kaufen wollen. Leider dauerte es ewig, bis wir den Laden wiedergefunden haben. Die Gassen von Old Dehli sind einfach zu schwer zu merken und verwinkelt. Irgendwie haben wir es geschafft den Laden wieder zu finden. Nach zähen Verhandlungen haben wir am Ende zugeschlagen. Ob es die Sachen wert sind? Ich weiß es nicht. Sie sind hübsch und wir haben sie selbst aus Indien mitgebracht, daher wenig einzuwenden. Nach dem Auschecken und auf den Weg zum ausgemachten Treffpunkt gemacht um gemeinsam zum Hochzeitsort zu fahren. Da der Veranstaltungsort der Hochzeit nicht einfach zu finden ist, sind wir mit dicker Verspätung angekommen, weshalb wir uns gleich dort umziehen und aufmachen mussten, um der Ring Zeremonie beiwohnen zu können. Als Geschenk der Familie an die ausländischen Gäste gab es Kissen. Wie praktisch, haben ja eh immer so viel Platz in unseren Koffern auf Reisen. Immerhin gab es Alkohol. Wobei der Alkohol zu den bekannten Ausfallerscheinungen auf indischer Seite geführt hat. PJ, der Cousin der Braut erzählte zu Beginn noch Stolz, dass Alkohol Teil seiner Religion sei und er seit seinem 12 Lebensjahr schon trinken würde. In der Regel würde er am meisten von seinen Freunden trinken, nie unter eineinhalb Litern Whiskey. Nach drei Drinks begann er zu torkeln, ein vierter schoss ihm die Lichter aus. An diesem Abend war er nicht mehr gesehen. Wir gingen dafür tanzen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/07_dance.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1098" title="07_dance" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/07_dance-300x168.jpg" alt="07_dance" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Zumindest kurz, denn die Musik stoppte verhältnismäßig früh. Blieb uns weitere Zeit zu trinken. Nach Mitternacht brachte uns der Bus zu unserem Farmhouse. House ist richtig. Im Endeffekt war es ein Matratzenlager für 12 Personen mit nur einer Dusche. Nach fünf Minuten begann der erste zu Schnarchen. In Erwartung des morgendlichen Duschens und zweier weitere Nächte steigt die Vorfreude auf Goa und Hotel.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>29.12.2009</strong><br />
Morgens aufgestanden und auf Grund mangelndem fließenden Wassers, aus dem Eimer geduscht. Die Wassertemperatur wurde mit Hilfe eines Tauchsieders auf kurz vor Hautschälung eingestellt. Außerdem war es die erste richtig kalte Nacht seit Jahren. Wir haben gefroren wie die Schneider und die Aussicht in der Dusche auch noch Arbeit verrichten zu müssen, war nicht unbedingt angenehm. Mittags holten uns Taxi ab um uns wieder zum Hochzeitsplatz zu fahren. Dort gab es erst mal Frühstück, dann Mittagessen und ansonsten wurde exzessiv gechillt, gequatscht und Cricket gespielt, ein Spiel mit der Geschwindigkeit und Attraktivität einer Lavalampe. Für die Damen gab es als Besonderheit traditionelle Henna Tatoos.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/08_henna.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1099" title="08_henna" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/08_henna-300x168.jpg" alt="08_henna" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Während die Kinder und Besucherinnen relativ schnell versorgt waren und anschließend zwei Stunden damit zubringen mussten, dass sie ihre bemalten Stellen nicht bewegen, hatte es Paranita deutlich heftiger getroffen. Sie saß bis spät in die Abendstunden um beide hHände und beide Beine mit Henna verziert zu bekommen. Abends war dann erneutes Aufschmücken und Ankleiden angesagt. Den Namen dieser Zeremonie habe ich leider vergessen, ich weiß nur, dass erneut viel getanzt wurde, es am Ende Früchte für alle gab, unter anderem auch welche, die aussahen wie Kartoffeln, eine lederne Schale und ziemlich bitter bis widerlich geschmeckt haben.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/09_fruit.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1100" title="09_fruit" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/09_fruit-300x168.jpg" alt="09_fruit" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Abschließend Abendessen und an diesem Tag relativ früh zurück ins Farmhouse gefahren. Außer dem ersten Tag sollte es keinen Alkohol geben. Gott sei dank nehmen das die indischen Gäste nicht so ernst und versorgten uns entsprechend gleich mit.<br />
<strong><br />
30.12.2009</strong><br />
Aufgewacht erneut im Dorm mit 10 Anderen. Diese hatten genug von dortigen Umständen und beschlossen nach Delhi in Hotels um zu ziehen. Glücklicherweise gab es am Ort der Hochzeit in der letzten Nacht freie Betten, daher konnten ich dort untergebracht werden. Dort mussten wir alle dann eine Nacht frieren. Dazu später mehr. Während der Rest nach Delhi gefahren ist, bin ich mit Cecile, beide mit Magenschmerzen, direkt zum Hochzeitsort gefahren. Dort angekommen nahmen wir nach dem leckeren Frühstück, Cottage Cheese mit Paprika und Frühlingszwiebeln im Toast gegrillt, an der ersten Zeremonie teil. Ich weiß nicht, was es bedeutet. Auf alle Fälle hat Paranita, die Braut ein weiteres Gehänge für die Arme bekommen und wurde anschließend im Gesicht Gelb angemalt. Davide ebenso. Ihm haben sie das Gelb sogar in die Haare geschmiert.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/10_gelb.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1101" title="10_gelb" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/10_gelb-300x168.jpg" alt="10_gelb" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Anschließend Mittagessen und Entspannen mit netten Gesprächen und Beobachtung der Küche und der Vorbereitungen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/11_kitchen.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1102" title="11_kitchen" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/11_kitchen-300x168.jpg" alt="11_kitchen" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p>Just in Time wurde auch das Wasser für die Springbrunnen angeliefert. Wir warfen uns in Schale. Männer mit Panjabi Turga und die Mädels in Sarees. Dazu bekam jeder Mann noch einen Turban und dann wurde der Einzug des Bräutigams auf dem Pferd zelebriert. Mit wilder Musik und wildem Tanz. Immer wieder vom Hochzeitsführer dazu aufgefordert Geld über dem Kopf zu drehen, das er dann eingesteckt hat.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/12_einzug.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1103" title="12_einzug" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/12_einzug-300x168.jpg" alt="12_einzug" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Nach 500 Meter kamen wir an und wurden von der Braut und ihrem Hofstaat begrüßt. Nicht ohne, dass die Braut anschließend erst mal wieder abzog und wir uns über das Vorspeisenbuffet her machten. Erst mal Starters. Pommes, Paneer, Frühlingsrollen und sogar Pizza. Dazu frische Früchte und Fruchtshakes.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/13_starters.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1104" title="13_starters" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/13_starters-168x300.jpg" alt="13_starters" width="168" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Einige der Produkte kannten wir noch aus dem Beiwohnen der Vorbereitungen in der Küche. Dann erschien erneut die Braut und wurde von ihrer Familie zur Bühne geführt. Eine edle und erhabene Zeremonie.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/14_bride.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1105" title="14_bride" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/14_bride-300x168.jpg" alt="14_bride" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Auf der Bühne wartet bereits der Bräutigam auf seine Zukünftige. Es folgt eine kurze Zeremonie und dann nehmen die Beiden erst mal auf der Couch Platz und alle kommen und machen Fotos mit ihnen. Während dort die Bilder gemacht werden, machen wir uns über das eigentliche Buffet her. Ich weiß gar nicht mehr, was es alles gegeben hat, es war delikat, viel und eine Riesenauswahl, auch wenn all das nur vegetarisch war. Manch einer stellte überrascht fest, dass es so eine große Auswahl an vegetarischen Speisen gibt. Nur der Nachtisch war nicht so üppig, aber es gab ja später noch Hochzeitstorte. Zuvor gibt es Einlagen der indischen Gäste. Bollywood live:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/15_show.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1106" title="15_show" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/15_show-300x168.jpg" alt="15_show" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Während das Brautpaar, zum derzeitigen Zeitpunkt immer noch nicht verheiratet, sich an der Tafel breit macht, zu der wir freundlich eingeladen werden, aber auf Grund der vorangegangenen Orgie, verzichten müssen, begebe ich mich mit einigen Indern auf den Parkplatz um ein paar Bier zu uns zu nehmen. Nach dem Mal wird der Hochzeitskuchen, bzw. die Torte angeschnitten. Anschließend zieht das Paar zur Feuerstelle. Mittlerweile ist es elf Uhr nachts. Die Temperatur deutlich unter 10 Grad gefallen. Wir in Saree und Pyjama und barfuß in den dünnen Schuhen. Die Zeremonie kenne ich bereits.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/16_fire_1.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1107" title="16_fire_1" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/16_fire_1-168x300.jpg" alt="16_fire_1" width="168" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das ganze dauert nochmal um die vier Stunden, in denen andauernd irgendwelche Sachen ins Feuer geworfen werden, um Reichtum, Schönheit der Kinder und genügend Essen zu erzwingen. Die Zeremonie kann erneut auf den Parkplatz verlegt werden. Als ich zurück komme, immer noch nicht verheiratet, also nicht ich, sondern das Paar. Daher ein entspanntes Schlappen über das Gelände, bis mich die Kinder, von der Zeremonie ebenfalls gelangweilt, erneut entdecken und mich schon am Vortag als Superman erkennen geglaubt haben. Also gab es Zauberunterricht und Flugstunden für die Kleinen. Zumindest kurz wurde mir wärmer. Irgendwann war es dann doch soweit. Nach zig Kombinationen von Brennen, Wischen und immer wieder Geld über dem Kopf drehen, war es geschafft. Drei Uhr, wir total verfroren, Davide und Paranita sind verheiratet.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/17_fire_2.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1108" title="17_fire_2" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/17_fire_2-300x168.jpg" alt="17_fire_2" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Danach gleich ins Bett. Um weiter zu frieren. Laut Delhijanern war es die kühlste Nacht des Jahres. Mensch, das nenne ich mal Glück oder für das Brautpaar gesprochen: Es kann nur aufwärts gehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>31.12.2009</strong><br />
Um neun brachen wir auf zum Domestic Delhi Airport. Unser Flug nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goa" target="_blank">Goa</a> wartet. Unspektakulär, aber auf Grund der vortäglichen Überfressung war mir ziemlich schlecht und so musste ich im Flughafen schon meinen Weg auf Abfalleimer ausrichten um für einen möglichen Auswurf vorbereitet zu sein. Außerdem hatte ich richtig üble Kopfschmerzen von der Verkühlung des Vortags. Husten, Nase und sonstiges inbegriffen. Im Flugzeug öffnete ich als erstes die Spucktüte, aber auch diese sollte nicht benutzt werden müssen, da ich den ganzen Flug geschlafen habe. Ankunft in Goa. Über 30 Grad. Mit dem Taxi zum <a href="http://www.desouzahotels.com/" target="_blank">Hotel Horizon</a> in <a href="http://www.goa-beaches.com/calangute-beach.html" target="_blank">Calangute</a>. Nach dem Einchecken einen Roller gemietet und sofort an den Strand gedüst. Totales Verkehrschaos und totale Überfüllung. Wir setzten uns auf einen Drink und beobachteten die Szenarie und einen wunderschönen Sonnenuntergang.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/18_sunset.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1109" title="18_sunset" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/18_sunset-300x168.jpg" alt="18_sunset" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Mein letzter Trip nach Goa ging nach <a href="http://www.goa-beaches.com/palolem-beach.html" target="_blank">Paolem</a>. Dort ist der Strand zwar weißer, aber so ein riesiges Strandareal wie in Calangute habe ich zuvor noch nie gesehen. Mit Dunkelheit machten wir uns auf den Weg an den <a href="http://www.qype.com/place/223232-Anjuna-Beach-Goa" target="_blank">Anjuna Beach</a>. Nach dem Abendessen gingen wir ziellos den Strand entlang. Nach ca. 3 km haben wir unser Ziel erreicht. Drei Strandbars feiern gemeinsam Silvester. Vor den Bars Einzelhändler. In den Bars, laute Trance und Electromusik. Normal nicht so mein Ding, aber es ging ab. Um 12 das obligatorische Feuerwerk. Mit selbstgebastelten Krachern. 5 Meter vor uns geht eines dieser Geschosse unkontrolliert hoch.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tgGmaFRTV3Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/v/tgGmaFRTV3Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Kurze Schrecksekunde, aber nachdem dort keine weiteren hoch gehen, bleiben wir stehen und betrachten den Rest. 15 Meter von Meer und Brandung entfernt. Wir blieben bis kurz vor Sonnenaufgang und bis kurz nach einem aprupten Ende der Parties durch die örtlichen Polizeikräfte. Nach einem entspannten Rollertrip erreichten wir uns Hotel und wollten erst mal ausschlafen, auch weil mein Gesundheitszustand nicht wirklich besser wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>01.01.2010</strong><br />
Es war schon Nachmittag als wir uns erneut an den Calangute Strand begeben haben. Auf zwei Liegen haben wir es uns in der Sonne bequem gemacht und erst mal wieder ein bisschen gepennt, oder versucht zu schlafen, denn andauernd kamen irgendwelche Inder an und wollten uns Erdnüsse verkaufen, Füße massieren oder einfach nur Bilder mit uns machen. Hauptsächlich mit Cecile. Nach dem fünften Bild wieß uns eine Einheimische freundlich darauf hin, dass die Jungs diese Bilder zu Hause dazu verwenden werden, mit ihr zu prallen und sie als ihre Frau auszugeben. Sprich, ich war auf weiteren fünf Hochzeiten. Ist das Honeymoon auf indisch? Die Inder feierten fröhlich weiter Neujahr und demonstrierten ihre landesübergreifende Alkoholunverträglichkeit.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/19_drunk_indian.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1110" title="19_drunk_indian" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/19_drunk_indian-300x168.jpg" alt="19_drunk_indian" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Abends starteten wir mit dem Ziel <a href="http://www.goatrip.com/goa-beaches/vagator-chapora.html" target="_blank">Vagator Beach</a>. Nachdem wir dort aber keinerlei Partyaktivität entdecken konnten sind wir wieder zurück zum gut bekannten Anjuna Beach. Eine Bar mir Reggaemusik direkt am Wasser zog unser Interesse an sich und wir nahmen dort ein paar Drinks ein. Anschließend starteten wir der Szenerie von gestern Abend einen weiteren Besuch ab. Heute war es deutlich ruhiger, einer der Läden sogar geschlossen und vermutlich war es am Vorabend einfach zu viel für alle. Die Drogenquote erschien mir ungekannt hoch. Da mein Gesundheitszustand immer noch nicht wirklich besser war, sind wir relativ früh zurück ins Hotel um uns Schlafen zu legen. Zumindest ich. Der Rest feierte noch fröhlich auf dem Balkon.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>02.01.2010</strong><br />
Bei Zeiten, sprich vor zehn Uhr haben wir das Hotel verlassen und uns dem Zufall die Chance gebend auf zu anderen Stränden zu machen. Dieses Vorhaben scheiterte grandios, indem wir erst mal ins Landesinnere gefahren sind und gar keinen Strand gesehen haben. Zu allem Überfluss sind wir auch noch in eine Polizeikontrolle geraten, die Führerschein, Fahrzeugpapiere und einen Helm sehen wollten. Anschließend musste ich genau jenen benutzen um den Ort des Geschehens zu verlassen. Aber immerhin musste ich kein Geld zahlen. Selten sowas. Wir machten uns zurück auf den Weg nach Calangute um den Strand von <a href="http://www.asi-indien.de/bu/Candolim-Beach" target="_blank">Candolim</a> zu besuchen. Ein wunderschöner Strand. Mit deutlich mehr Kühen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/20_beach_cow.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1111" title="20_beach_cow" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/20_beach_cow-300x168.jpg" alt="20_beach_cow" width="300" height="168" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Nicht so voll wir Calangute und hervorragende Restaurants. Was ist eigentlich ein <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Caranx_ignobilis" target="_blank">King Fish</a>? Vermutlich die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stachelmakrelen" target="_blank">Stachelmakrele</a>, weißes, festes Fleisch, vom Geschmack nicht zu fischig und auch im Curry nicht zu sehr verkocht. Oder <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pomfret" target="_blank">Pomfret</a>?  Anscheinend <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bramidae" target="_blank">Seebrassen</a>, erinnert etwas an die Dorade sowohl als Erscheinung auf dem Teller als auch vom Geschmack, der Konsistenz und der Gräten. Die einzigen kulinarischen Fragestellungen sind somit auch erörtert und somit der Anspruch des Bildungsurlaubs manifestiert.  Erneut einen traumhaften Sonnenuntergang erlebt. Ein schönes Schiffswrack bewundert und anschließend erst mal zurück ins Hotel um die ersten Verbrennungen zu besichtigen. Da Samstag ist, machen wir uns auf den Weg ein paar Veranstaltungen zu suchen. Erneut der Versuch das legendäre Disco Valley am Vagator Beach zu finden. Wieder kein Erfolg. Wir landeten im Mango Tree, der uns am Tag zuvor schon als stark besuchter Spot aufgefallen ist. Nach etwas Nahrung für den Abend folgen wir den Taxen ins Nichts. Leider auch nicht ausreichend lang, da am Ende wieder eine Polizeikontrolle war, die uns raus gewunken hat und all die Dokumente sehen wollte. Diesmal ging es relativ schnell und wir waren durch. Aber leider hatten wir die Taxen aus den Augen verloren. Nach kurzer Zeit haben uns neue Taxen ein- und überholt. Nur leider hatte keines von denen Clubs zum Ziel, sondern meist nur Hotels und Unterkünfte. Wir kamen aber an einem Laden vorbei, der oben in den Bergen lag und mit Laserlicht über allem trohnte. Mit Sicht auf eine wunderschöne Meeresbucht. Da aber keine Einfahrt zu erkennen war, fuhren wir an dem Laden erst mal vorbei um zu sehen, ob nicht noch irgendwo was an einem Strand ginge. Auf diesem Weg dann eine Erscheinung. Sechs Frauen in grünen Sarees, mitten auf der Straße, uns freundlich zuwinkend. Wir finden den Weg zurück zum Club in den Bergen und dort auch die Einfahrt. Wir geben dem Laden eine Chance. Liquid Club. Irgendwo in the middle of nowhere, mit Pool, Meeresblick und hervorragender Trance Musik.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GZgFhYqmx2E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/v/GZgFhYqmx2E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Die Leute groß teils russisch und sehr angeturnt. Kotzende Mädels auf den Toiletten und im Stackato zappelnde Babuschkas. Sehr schräg. Der Heimweg ein erneutes Abenteuer in den Morgenstunden. Ca. eine Stunde Rollerritt mit unseren bereits geschädigten Hintern und Rücken, und ein paar Verfahrungen. Aber irgendwie haben wir es dann doch noch geschafft und konnten unser Hotel wiederfinden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>03.01.2010</strong><br />
Erneut relativ früh aufgestanden um Vagator und Disco Valley die Chance zu geben sich zumindest bei Tageslicht zu zeigen. Zuvor noch ein Abstecher an den Baga Beach, der etwas zu überfüllt und überlaufen ist, so dass wir nicht mal die Shirts aus, sondern lieber gleich weiter zogen. Vagator, nicht zu sehen vom Disco Valley, im Großen und Ganzen wirkt der Strand an sich auch nicht sonderlich einladend. Ok, er ist leer und relativ dünn touristisch ausgelegt aber vom Disco Valley nichts zu sehen. Am Ende des Vagator Beach steht eine ehemalige Festung, Chapora Fort auf einem Berg. Wir ersteigen den Berg und die Festung in der Mittagshitze, auf dunklem Stein und mit Flip-Flops. Innerhalb kürzester Zeit, Schweiß in Strömen. Dennoch, die Aussicht vom Gipfel entschädigt. Wir sehen hinein in eine schöne Bucht und die Mündung des Chapora.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/21_chapora.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1112" title="21_chapora" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/21_chapora-300x200.jpg" alt="21_chapora" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Aber da uns weder Vagator noch Chapora Beach überzeugen entschließen wir uns zurück nach Candolim zu fahren. Dort angekommen, kurz ins Meer, etwas gegessen und den ganzen Rest des Tages bis Sonnenuntergang geschlafen. Irgendwie werde ich die Erkältung nicht los. Abends noch die Miete für den Roller entrichtet. Verbrennungen halten sich in Grenzen. Am Abend nahmen wir noch ein letztes Abendessen direkt am Strand ein, die Brandung umspülte unsere Zehen. Leider war es das dann schon mit Goa. Am nächsten Morgen folgte die Rückreise.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>04.01.2010</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mittags aus dem Hotel ausgecheckt und ein Taxi zum Flughafen genommen. Dort angekommen feststellen müssen, dass der Flug zwei Stunden Verspätung hat. Schade, die Zeit hätte man auch am Strand zubringen können. Somit erreichten wir Delhi erst bei Dunkelheit und es blieben keine Möglichkeiten, außer ein letztes Abendmahl einzunehmen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/22_last_dinner.jpg" rel="lightbox[1090]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1113" title="22_last_dinner" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/01/22_last_dinner-300x225.jpg" alt="22_last_dinner" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das letzte mal richtig indisch, das letzte mal ein Test für den Magen, der die letzten Wochen im großen und ganzen gut mitgespielt hat. Ein letztes Taxi zum Flughafen. Dort eingecheckt und erneut Verspätung eingehandelt. Mein Urlaub der Verspätungen. Immerhin kam ich pünktlich, wenn auch erschöpft in Hamburg an. Schnee und Kälte begrüßen: Ich will zurück. Es waren schöne und ereignisreiche zwei Wochen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ich bin dann mal weg: INDIA</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 17:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem die Reise schon seit langem geplant ist, geht es jetzt endlich los. Paranita und Davide heiraten und luden ein. Man trifft sich wieder. Nach den sechs Monaten, die wir im Jahr 2005 zusammen in Indien verbracht haben und zusammen bei Evalueserve als Business Analyst gearbeitet haben kehren wir zum Ursprung unserer Begegnung zurück. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nachdem die Reise schon seit langem geplant ist, geht es jetzt endlich los. Paranita und Davide heiraten und luden ein. Man trifft sich wieder. Nach den sechs Monaten, die wir im Jahr 2005 zusammen in Indien verbracht haben und zusammen bei Evalueserve als Business Analyst gearbeitet haben kehren wir zum Ursprung unserer Begegnung zurück. Ich bin gespannt, wer am Ende tatsächlich anwesend sein wird. Nicht nur bezüglich der Internationalen, über die ich eine ganz gute Übersicht habe, nein auch bezüglich der ehemaligen indischen Kollegen und Freunde, die ich im Sommer 2005 zurücklassen musste und seitdem nicht mehr gesehen habe. Die Internationalen habe ich in den letzten Jahren ja zumindest in Yerevan, Stuttgart, Amsterdam und Zürich getroffen und mich mit ihnen ausgetauscht. Ich freue mich sie alle wieder zu sehen und bin gespannt auf die auf vier (!) Tage angesetzte Zeremonie. Während meiner Abwesenheit wird es hier im Blog vermutlich etwas ruhiger sein. Dafür hoffe ich, aus der Ferne spannende Geschichten und Bilder mitbringen zu können. Ähnlich denen, die ich 2005 erlebt habe. Ich wünsche allen anderen schon mal vorzeitig ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir sehen uns 2010. Bis dahin bleiben die Erinnerungen:</p>
<p style="text-align: justify;">
<a href='' title='27102007022'><img width="150" height="150" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/12/27102007022-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="27102007022" title="27102007022" /></a>
<a href='' title='armenia'><img width="150" height="150" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/12/armenia-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="armenia" title="armenia" /></a>
<a href='' title='IMGP1386'><img width="150" height="150" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/12/IMGP1386-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="IMGP1386" title="IMGP1386" /></a>
<a href='' title='mukteshwar_group'><img width="150" height="150" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/12/mukteshwar_group-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="mukteshwar_group" title="mukteshwar_group" /></a>
<a href='' title='Vierarmig'><img width="150" height="150" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/12/Vierarmig-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Vierarmig" title="Vierarmig" /></a>
</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Aller Anfang ist schwer: Mumbai ist Bankoks Finanzkrise des Sex</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Dec 2008 12:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<category><![CDATA[finanzkrise]]></category>
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		<category><![CDATA[start]]></category>

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		<description><![CDATA[Das weiße Blatt Papier, das hier im Netz eigentlich gar nicht weiß ist, sondern rechts und links von bunten Kästen eingegrenzt ist, macht es nicht einfach einen Weblog zu starten. Was soll man sagen, welche Worte soll man wählen um von Beginn an, schon die Aufmerksamkeit zu erregen, die sich die Arbeit verdient hat?
Mumbai, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das weiße Blatt Papier, das hier im Netz eigentlich gar nicht weiß ist, sondern rechts und links von bunten Kästen eingegrenzt ist, macht es nicht einfach einen Weblog zu starten. Was soll man sagen, welche Worte soll man wählen um von Beginn an, schon die Aufmerksamkeit zu erregen, die sich die Arbeit verdient hat?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mumbai</strong>, schrecklich, <strong>Bankok</strong>, antidemokratisch und elitär, <strong>Finanzkrise</strong>, einschneidend und spiralenbildend, <strong>Sex</strong>, schön aber zu selten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein altbekannter Schmutzfink der deutschen Unterhaltung sagte in seinem Buch: <a href="http://www.amazon.de/Jakobsweg-sein-Genitiv-Eine-Vermessung/dp/3462039547/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1228566670&amp;sr=8-1" target="_blank">Sex ist dem Jakobsweg sein Genetiv</a>, dass es nur wichtig ist, Schlagwörter der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion zu verwenden, durchaus auch ohne Zusammenhang, oder mit krudem Zusammenhang, da sich die Wenigsten an die korrekte Interpretation überhaupt noch erinnern könnten. (Wichtige Ausdrücke fett zu schreiben ist auch ein beliebtes Mittel.) Aus diesem Grund ist der erste Artikel dieses Blog Zusammenhanglos und der Titel losgelöst vom Rest , wie es das Leben in der Großstadt dem Individuum vorgaukelt Teil des Großen, Ganzen zu sein, um ihn allabendlich aus den Tiefen der Clubs wieder an die frische Luft zu spucken und ihn alleine nach Hause gehen zu lassen, wo er sich am nächsten Morgen zwischen den zwei konkurrierenden Übeln mit zwei Buchstaben: TV oder PC entscheiden kann und darauf wartet, dass ihn jemand anruft oder abholt um ihm die Welt zu zeigen und ihn Teil der Bewegung sein zu lassen. Leben in den Großstädten ist wichtig. Man hat ein größeres Identifikationspotential mit der Großstadt, da mehr Leute wieder andere kennen, die dort wohnen, oder selbst mal dort gelebt haben. Weniger einsam ist es deshalb auch nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Probleme die sich hieraus ergeben und erst recht die kruden Gedanken die sich daraus für den Einzelnen ergeben werden in diesem Weblog regelmäßig zu Protokoll gebracht werden.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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