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	<title>Lonely People Talk A Lot &#187; musik</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>Konsumrebellion</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 17:41:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedacht]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich möchte meinen Artikel über die Re:publica 10 noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich möchte <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/re-publica-2010/" target="_blank">meinen Artikel über die Re:publica 10 </a>noch um weitere Belege ergänzen um die These: &#8220;Internet, ein Wohlstandsproblem&#8221; zu stärken. Ohne Verschwörungstheorien weiter zu verfolgen beobachte ich derzeit zwei Phänomene mit großem Interesse. Wobei dieses Interesse eher dem Interesse ein einem Unfall entspricht: &#8220;Es ist schrecklich, aber ich kann nicht weg sehen.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1. OneClickActivism:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nur weil ich auf meinem digitalen Profil einer Seite oder Gruppe beitrete, die sich für den Schutz des Regenwaldes einsetzt, trägt dies in gar keiner Weise zum Schutz des Regenwaldes bei. Wozu macht man dies dann?</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der einen Seite definitiv aus persönlichem Engagement. Die grüne Seele blickt hervor und es tut ja auch nicht weh, sich zum Schutz der Umwelt zu bekennen. Speziell wenn es so einfach mit einem Click geschehen kann. Aber wieviel ist dieses Bekenntnis wert? Kann ich anschließend gleich ins Möbelhaus gehen und mir schöne Tropenwaldstücke zulegen? Ok, soweit würde vermutlich keiner gehen, aber dennoch behaupte ich, dass man diese Bekenntnisse eher auf Grund der Aussenwirkung macht, als das man wirklich die Ziele einer solchen Bewegung aktiv verfolgt. Sicher, ein öffentliches Bekenntnis kommt Werbung für die Idee gleich. Aber die Idee allein ohne persönliches Engagement bleibt eine reine Idee. Ein Worthülse zur Stärkung des eigenen Charakters.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2. Konsumrebellion:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin mit Sicherheit weder ein Freund von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3354flS1KJs&amp;feature=related" target="_blank">Wham</a> noch ein Freund der Fernsehcastingshows, ABER: Gegenkonsum sorgt in diesem Fall für höheren Gesamtkonsum. Um die Leser abzuholen:  Weihnachten 2009 organisierte ein Gruppe Menschen in England mit Hilfe diverser Online-Plattformen einen Konsumkrieg im Musikmarkt. Normalerweise stehen an der Spitze der britischen Charts vor Weihnachten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3354flS1KJs&amp;feature=related" target="_blank">Wham mit &#8220;Last Christmas&#8221;</a>. Die Initatoren hinter der Bewegung haben dies erfolgreich verhindert, indem sie ihre Mitstreiter dazu aufforderten, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=clpCQFiSIBg" target="_blank">Rage Against The Machine mit &#8220;Killing In The Name Of&#8221;</a> an die Spitze der Charts zu befördern. Es hat funktioniert. Ein netter Gag. Das was ich nun für den aktuellen Konsumkrieg sehe erschreckt mich mehr:</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Status: <a href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/musik/2010/04/22/dsds-mehrzad-bluemchen-led-zeppelin/boomerang-stairway-to-heaven-dont-believe-dreikampf-um-die-chartspitze.html" target="_blank">Im Moment kämpfen zwei Bewegungen gegen den designierten No. 1 Startplatz für den Gewinner der aktuellen Stafel von DSDS</a>. Einmal <a href="http://www.facebook.com/#!/group.php?gid=114758248551023&amp;ref=ts" target="_blank">Blümchen mit Boomerang</a> und auf der anderen Seite <a href="http://www.meinvz.net/bestimme-die-charts" target="_blank">Led Zeppelin mit Stairway To Heaven</a>. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob sich alle daran beteiligten im Klaren sind, wer am Ende des Tages der Gewinner ist. Denn eigentlich kann es nur einen geben. Die Musikindustrie. Dieser Konsumkriegt führt am Ende des Tages nur dazu, dass von allen drei sich herauskristallisiernden Favoriten mehr gekauft wird, als es sonst von einem Einzelnen gekauft worden wäre. Es steht nicht die Entscheidung &#8220;OB?&#8221; zu Debatte sondern nur &#8220;WAS?&#8221;. Eine Konsumentscheidung die auf keinerlei Konkurrenz zwischen den Titeln aufbaut, sondern einzig und allein ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rat_Race" target="_blank">Rat Race</a> anfeuert um die Spitze der Charts. Rebellion durch Konsum zeigt sich allerdings nicht an Bestsellerlisten oder Charterfolgen. Konsumrebellion bedeutet für mich Konsumverweigerung gegenüber den Produzenten. Verzicht und Intoleranz. Denn im aktuellen Beispiel sehe ich zwei Effekte: Gegner von DSDS kaufen viele Titel der anderen beiden. Es ist an sich auch kein hoher Betrag, 0,99 € für einen Download kann man verschmerzen. Fans des neuen &#8220;Superstars&#8221; kaufen hingegen viele Titel des Bohlentitels, denn auch hier gilt. Was sind 0,99€ wenn ich damit den Rebellen eines auswischen kann. Am Ende greift die Logik der Skaleneffekte nach dem jeder gekaufte Titel in der Kasse der Musikindustrie klingelt. Am Ende stellt sich die Frage: &#8220;Was bringt mir ein Titel meiner Plattensammlung auf Platz 1 der Charts?&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Naja, wenn ich mir den obigen Post jetzt so ansehe stelle ich erschreckenderweise fest, dass ich vielleicht den einen oder anderen Leser nun dazu gebracht habe, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Bitte nicht. Wer keinen Bock auf DSDS hat soll sich einen Titel kaufen der ihm tatsächlich gefällt, die Kohle stecken lassen oder dem nächsten Obdachlosen geben <span style="text-decoration: line-through;">oder in den Klingelbeutel werfen</span>. Denn am Ende kann man dem Produzenten nur mit einem Schaden zufügen. Verzicht auf seine Produkte.</p>

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		<title>Fünfundzwanzigtausend müde Knochen</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 18:43:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>

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		<description><![CDATA[aufgepumpt zu neuem Leben, mit Mitteln für die schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>aufgepumpt zu neuem Leben, mit Mitteln für die schnelle Tour.</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="340" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Vk5pQxJFv0A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="340" height="285" src="http://www.youtube.com/v/Vk5pQxJFv0A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Montag im Büro zufällig vom Konzert <a href="http://diesterne.de" target="_blank">der Sterne</a> im <a href="http://www.thalia-theater.de/" target="_blank">Thalia Theater</a> erfahren: Montag Abend: Konzerte persönlich eher unwillkommen, zu hart ist schon der Rückfall in die Arbeitsroutine, den geordneten Tagesablauf, allein. Auf der anderen Seite, in der Vergangenheit wurden weit höhere Strapazen in Kauf genommen um diese Band zu sehen. Außerdem: Thalia Theater, sicherlich bestuhlt. Ich habe es bis jetzt  noch nicht geschafft einem der Hamburger Theater einen Besuch abzustatten. Also spiele ich Roulette. Ich fahr zum Thalia und wenn es noch Tickets an der Abendkasse gibt schau ich mir die Band an.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt noch Tickets.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste Überraschung auf dem Ticket: Freie Platzwahl. Wohl nicht bestuhlt. Die nächste Überraschung durch den Ordner: &#8220;Bitte gehen Sie nach hinten zur Bühne durch.&#8221; Ich also auf die Bühne. Riesige hohe Decke, alles schwarz, kein Stuhl, vorne eine minimal Ausstattung für die Band. Es beginnt pünktlich. Ein neuer Keyboarder an Board, da der Alte, <a href="http://www.richard-universum.de/" target="_blank">Richard von der Schulenburg</a> jetzt häufiger im <a href="http://www.pudel.com/" target="_blank">Golden Pudel</a> anzutreffen ist. Das Konzert entspannt und unspektakulär, nichts besonderes, nichts was vom Hocker reißt oder mich überzeugt. Einige Tempofehler in denen das Schlagzeug die Band überholt. Stimmung kommt nur bei den alten &#8220;Hits&#8221; auf. Immerhin hab ich es so mal ins Thalia geschafft.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Artikel mit zumindest einem Bild findet sich <a href="http://kommander.wordpress.com/2010/02/02/nach-fest-kommt-lose/" target="_blank">hier.</a></p>

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		<title>This Is It vs. Is This It</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 22:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[jugend]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>

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		<description><![CDATA[The Strokes. Pickelige Garagenband aus New York. Phäno [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">The Strokes. Pickelige Garagenband aus New York. Phänomenales understatment Debütalbum.</p>
<p style="text-align: justify;">Werden hier Äpfel mit Birnen verglichen?</p>
<p style="text-align: justify;">Pickelige, snobbige Jungspunde mit dem King of Pop? Dem Schöpfer unzähliger Pophymnen? Gallionsfigur einer ganzen Generation? Der erste schwarze, der auf MTV gespielt wurde. Dies auf Grund seiner Klasse, im Gegensatz zu fünf weißen Jungs, denen MTV geholfen hat, Identifikationsfigur einer neuen Generation zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch. Der Vergleich hinkt in meinen Augen nicht. Die Bedeutsamkeit der Werke ist ähnlich. Der einzige Unterschied das Understatment der Jungen. &#8220;Is this it&#8221;, ohne Fragezeichen, skeptisch. &#8220;This is it&#8221; hört sich dagegen arrogant, überheblich, irgendwie schlecht an. Ich hab den Film nicht gesehen. Vielleicht werde ich ihn mir ansehen. Mich interessiert die Choreografie der geplanten Show. Das Backstage. Die Vorbereitung. Dagegen wirkt &#8220;Is this it&#8221; für mich eher rau. Unchoreografiert. Ungeprobt. Spontan.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichtsdestotrotz. Die Melodien sind teilweise ähnlich. Ein &#8220;Billy Jean&#8221; mit dem unwiderstehlichen Basslauf liegt vielleicht noch kurz vor &#8220;Trying your Luck&#8221;. Aber: Authentischer wirken die Jungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn der Künstliche singt:</p>
<p style="text-align: center;">&#8220;People always told me be careful what you do<br />
Don&#8217;t go around breaking young girls&#8217; hearts<br />
And mother always told me be careful who you love<br />
Be careful what you do &#8217;cause the lie becomes the truth&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">wirkt dies ebenso künstlich wie sein Äußeres.</p>
<p style="text-align: justify;">Dagegen wirken die Jungen, in löchrigen Jeans und Second-Hand Klamotten wirklicher:</p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Let&#8217;s see what&#8217;s for sale<br />
He&#8217;s trying hard to give his job a chance<br />
Oh, it&#8217;s never gonna be<br />
It&#8217;s sad, but I agree<br />
The signals don&#8217;t seem right<br />
They last for just one night, and then<br />
I&#8217;m sorry that I said:<br />
&#8220;That we were just good friends&#8221;"</p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich bin ich zu jung für Beide. Bei Michael Jacksons Schaffenshöhepunkt saß ich noch in der Grundschule der bayrischen Provinz. Beim wichtigsten Werk der Strokes kurz vor dem Schulabschluß. Nur leider immer noch in der Provinz.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit der persönlichen Distanz zum jeweilgen Zeitgeist bin ich für &#8220;Is this it&#8221; dennoch dankbarer, als dem lauwarmen Multileveraging von &#8220;This is it&#8221;.</p>
<p style="text-align:center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="340" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-LYbWn_Oit8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="340" height="285" src="http://www.youtube.com/v/-LYbWn_Oit8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Zumindest die Wörter sind gleich.</p>

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		<title>Von NIN zu Depeche Mode</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 21:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>

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		<description><![CDATA[mozze: Wenn man in Hamburg wohnt und sich überlegt, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>mozze:</strong> Wenn man in Hamburg wohnt und sich überlegt, dass Hamburg die größte Stadt Europas ist, die nicht gleichzeitig Hauptstadt eines Landes ist, dann ist es durchaus verwunderlich, dass regelmäßig Bands auf Deutschlandtournee, Hamburg außer acht lassen und die Stadt nicht mit einem Besuch beehren: NIN, Nine Inch Nails. Bleibt nur die Befolgung des alten Sprichworts. Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg eben zum Propheten. Der Prophet war in Berlin. Der Berg Simotzki, Lennart und ich. Da Einlaß ab 18 Uhr war und wir noch unsere Tickets abholen mussten, brachen wir um drei Uhr auf um pünktlich in Berlin zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #800000;">simotzki:</span></strong> Ach Mozze, du weißt ja, ich nenne ja den Propheten lieber &#8220;Meister&#8221; – obwohl &#8220;Prophet&#8221; auch eine äußerst gute Bezeichnung für Trent Reznor ist. Mit ungehaltener Vorfreude – zumindest meinerseits, denn es war ja schließlich mein 7. Konzert von Good old Trent – bretterten wir in brütender Hitze Richtung Berlin.  An der Berlin Arena angekommen bekamen wir als Pre-Sale Ticket Holder vom nin-stuff  unsere Konzerttickets, welche uns Zugang zu einer kleinen Tribüne gewährten, genehmigten uns ein Bier und mischten uns unter die Gleichgesinnten&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #333399;"><strong>mozze:</strong></span> Gleichgesinnte von wegen! Alle schwarz gekleidet oder, wenn nicht das, mit kurzer Armeehose und natürlich Springerstiefeln. Du in knallrot und ich im Anzug, dass wirkte eher wie gefangen im Flashmob. Und diese Hitze. Stickige Luft schon auf der ganzen Fahrt, im Auto ohne Klima. In Berlin nicht besser. Ein Gewitter liegt in der Luft, aber es kann sich nicht durchringen, die Konzertbesucher zu schonen, stattdessen Berlin Arena mit gefühlten 45 Grad. Mit Beginn des Konzertes, ein weiterer Temperaturanstieg. Jetzt sind es gefühlte 70 Grad. Luftfeuchtigkeit 60% Tendenz steigend&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>simotzki:</strong></span> Ich habe mich zwischen den Schwarzgekleideten äußerst wohl gefühlt. Schließlich hat mich das an meine gute alte Jugend erinnert. Obwohl, ich muss zugeben, dass bei meinem letzten Konzert von nin in Berlin 2007 in der Columbiahalle das Publikum farbenfroher angezogen war – liegt vielleicht an den düsteren Allgemeinstimmung der aktuellen Wirtschaftskrise, mmmh. Die Hitze war echt heftig. Ich hätte mal ein Vorher-Photo machen sollen und nicht nur eins danach, wo wir aussehen als wären wir gerade mit samt unseren Klamotten unter der Dusche gestanden. Außerdem ist rot meine Farbe und rot lässt sich ausgesprochen gut mit nachtschwarz kombinieren&#8230;. und DU hast doch auch gleich Freunde gefunden in deinem Anzug, oder?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #333399;"><strong>mozze:</strong></span> Freunde ist für die Unterhaltung dann doch etwas übertrieben. Typisches Berliner Großmaul, dass unbedingt seine Meinung verbreiten musste. Außerdem hat er weniger auf meinen Anzug als meine &#8220;Elvis&#8221;-Sonnenbrille angespielt. Da er angeblich die Gleiche hätte. Die hat er mir dann gezeigt. Die war genauso wenig Elvis, wie meine, und er genauso wenig Freund. Auf dem Konzert hat es sich dann nicht mehr ergeben, sich mit irgendjemanden zu unterhalten. Nine Inch Nails legten los und ruck-zuck war Schluss mit leise. Schlagzeug Stakkato an breiten Gitarrenriffs. Über allem der durchaus stimmgewaltige Trent Reznor. Ich kenne NIN nicht gut. Deshalb fühlte ich mich auch ein bisschen alleine unter all den Hardcore Fans, die gekonnt jedes Wort der gezeigten Kunst mitsingen, oder zumindest grölen konnten. Auch fehlt mir das Wissen hier eine detaillierte Setlist abzugeben. Aber ich nehme mal an, Simotzki, da kannst du mir zur Seite springen.</p>
<p style="text-align: justify;">[slideshow id=2]</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>simotzki:</strong></span> Pas de souci, mon ami! Ich kriege zwar die genaue Reihenfolge der Songs nicht mehr richtig hin, aber ich geb&#8217; mein bestes. So weit ich mich erinnere fing der Spaß mit Somewhat Damaged von &#8220;The Fragile&#8221; an – aber ich leg&#8217; dafür nicht meine Hand ins Feuer, ich war viel zu angefixt, es könnte auch der zweite oder dritte Song gewesen sein. Es folgten einige Songs von &#8220;The Downward Spiral&#8221;, wie March Of Pigs, Eraser, Piggy, Heresy, nicht zu vergessen, der geniale <a href="http://www.youtube.com/watch?v=o22eIJDtKho" target="_blank">Klassiker Hurt</a>, welcher 2002 erfolgreich von Johnny Cash gecovert wurde  und einfach nur schön ist, viel aus der Zeit Anfang der 90er von der &#8220;Broken&#8221;-EP, wie Wish, Gave Up, Suck oder auch Burn vom &#8220;Natural Born Killers Soundtrack&#8221;, Songs von &#8220;Pretty Hate Machine&#8221; –ganz klar: Down in It, Head Like A Hole, Something I Can Never Have. Die Jungs haben relativ wenig neue Stücke gespielt, darunter unter anderem Non-Entity, welches TR erstmal bei der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qNp__P4dO0Q" target="_blank">ReAct Show for Hurricane Katrina relief</a> gespielt hat, Lights In The Sky, Survivalism, Metal und ein paar Songs vom &#8220;With Teeth&#8221;-Album: Home, The Hand That Feeds, You Know Who You Are und Beside You In Time. Toll war auch die phantastische Version von I&#8217;m Afraid Of Americans, welches er zusammen mit David Bowie &#8216;96 aufgenommen hat:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="340" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/slKNd22GGaQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="340" height="285" src="http://www.youtube.com/v/slKNd22GGaQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Auf jeden Fall legten die Jungs total los. 2 Songs später war ich schon bis auf die Knochen durchgeschwitzt und glücklich. Den Bandmitgliedern ging es nicht anders. &#8220;It&#8217;s hot like fuck in here&#8221;, war dazu des Meisters Kommentar.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #333399;"><strong>mozze:</strong></span> Das war dann vermutlich auch der Grund wieso die Band ohne Zugabe abgerauscht ist. Auf der anderen Seite finde ich sowas durchaus charmant. Vollgas, Schluss, Punkt! Dafür war die Konzertdauer durchaus beträchtlich. Ich habe weder vor noch nach dem Konzert auf die Uhr gesehen, aber es ging an die zwei Stunden. Das konnte man dem Publikum dann auch ansehen. Nicht nur das Lidschatten verlaufen waren. Nein, die Lidschatten waren geradezu hinweggespült. Während drinnen NIN polterten musste es draußen ein Gewitter gegeben haben. Zwecks Halle bekam ich davon nichts mit. Aber als wir aus dem Ausgang kamen hatte draußen ein sanfter Sommerregen eingesetzt, der einen zumindest in vertretbarer Zeit auf Normaltemperatur abkühlte. Zurück zum Auto, zurück nach Hamburg. Bei der Ankunft in Hamburg ist es halb drei morgens.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>simotzki:</strong></span> Hey Moe, du bist schon beim Ausgang und ich hab&#8217; noch gar nicht richtig losgelegt. Gönn&#8217; mir noch ein wenig &#8220;Quality Time&#8221; mit good old Trent!  Die Hitze war brütend und dennoch bekam ich regelmäßig eine Gänsehaut – so perfekt der Sound, so gewaltig die Präsenz der Band, so berauschend das Publikum. NIN war diesmal nur zu viert unterwegs –  Alessandro Cortini, seines Zeichens Keyboarder, war diesmal nicht mehr mit von der Partie, dafür hat aber nach langer Abstinenz Robin Finck (Gitarrist) wieder zurück zur Band gefunden. Er und Trent Reznor sind die längsten Mitglieder der Liveband und ein perfekt eingespieltes Team. Ich habe noch nie jemanden so mit seiner Gitarre verschmelzen sehen, selbst wenn er quer über die Bühne fegt ist jeder Ton perfekt. Die Lightshow war relativ gediegen gehalten, nur mehrere Dutzend Strahler an der Decke und einige Lichtsäulen im Hintergrund ergaben das Bühnenbild. Der Fokus war diesmal definitiv auf die Musik gelenkt. Die Spannung zwischen den Songs war super ausbalanciert und die Stimmung auf beiden Seiten ausgesprochen gut und ekstatisch. Nach einigen Krachern wurde auch wieder das eine oder andere ruhigere Lied gespielt, um sowohl Band als auch Publikum eine kleine Verschnaufpause zu ermöglichen, bevor die Bassline einen wieder vom Boden fegte und die Stimme heiser wurde vom Mitsingen (oder für die weniger musikalischen Mitstreiter: Mitgrölen). Immer wieder ein absolutes Erlebnis ist der Moment wenn die ersten Takte zu Hurt angespielt werden. Es wird mucksmäuschenstill im Saal bis alle synchron zur Band mit den Lyrics einsetzen. Davon kann ich nie genug kriegen – spätestens dann verschmilzt der komplette Saal zu einer Einheit. 2 Stunden hielt das Level an, bevor die erdrückende Hitze sowohl NIN als auch die Fans in die Knie zwang. Ich verwette meine CD-Sammlung, dass es ansonsten noch mindestens &#8216;ne halbe Stunde weitergegangen wäre.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #333399;"><strong>mozze:</strong></span> Ne halbe Stunde hin oder her, als ob das noch was ausgemacht hätte. Vermutlich wären dann doch noch ein paar Leute umgekippt und die Atmosphäre hätte sich einem Tokyo Hotel Konzert angepasst. Was solls. Es war ein gutes Konzert und es hat Spaß gemacht. Das Problem bin in diesem Fall auch eher ich. Durch den Druck, am nächsten Tag nach Würzburg zu fahren um dann Abends wieder in Hamburg zu sein um zu Depeche Mode zu gehen hat mich halt doch nicht tiefgenentspannen lassen. Im Nachhinein kann ich nur sagen ein Marathon. Aber dazu muss noch der Rest der Geschichte erzählt werden. Also, nachdem Simotzki und ich uns um drei Uhr morgens getrennt haben, haben wir uns nach einem vollen Arbeitstag um halb acht wieder am Bahnhof getroffen, wo erneut ein Chauffeur zur Verfügung stand, der uns in die Nordbankarena gebracht hat. Wir hatten noch etwas Zeit, so konnte erstmal noch ein kleiner Drink eingenommen und etwas gegessen werden. 12 Stunden nach NIN sprangen die Yuppie-Heroen der 80er auf die Bühne.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>simotzki:</strong></span> Ja, du hast recht. &#8216;ne halbe Stunde hätte doch nicht für alle Songs gereicht, die ich noch gerne gehört hätte. Auf jeden Fall bin ich nach einem solchen Konzert immer total aufgeputscht und glücklich, obwohl ich gleichzeitig auch traurig bin, dass schon wieder alles vorbei ist – es ist halt nie genug. Das fällt mir ein schönes Zitat von Oscar Wilde ein: &#8220;Die Zigarette ist das vollendete Bild des Genusses. Sie ist köstlich und lässt dennoch unbefriedigt!&#8221; Das könnte sich auch gut auf eine Performance von NIN beziehen.<br />
Auf jeden Fall trafen wir uns am Abend gut gelaunt und zumindest äußerlich ausgeruht (dank &#8220;Touche Éclat&#8221; – nicht umsonst eines der meistverkauftesten Kosmetikprodukte) am Hauptbahnhof und folgten dem Mob zur Nordbankarena (Stau durch DM-Fans auf der ganzen Strecke). Die Vorgruppe war nicht besonders nennenswert (haben wir eh fast komplett verpasst) aber wir konnten uns ausgesprochen gute Plätze mit freier Sicht auf die Bühne sichern. Und schon ging es los: Die Jungs von Depeche Mode enterten gut gelaunt und frenetisch gefeiert die Bühne. Auch hier wurde war man umgeben von einer äußerst loyalem Fangemeinde, die die Jungs schon seit Jahrzehnten begleiten. Die ersten Songs waren allen neueren Datums, viel vom &#8220;Master Of The Universe&#8221;-Album, welches Anfangs des Jahres raus kam.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #333399;">mozze</span>:</strong> Ob die Platte jetzt Anfang dieses Jahres herauskam oder nicht. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich außer den populären Grölsong aus Radio und TV eigentlich nichts von Depeche Mode kenne. Dennoch war es ein Heidenspaß. Ganz vorne an der Bühne, der Basse massiert das Zwerchfell und um mich herum grölen wieder alle mit. Zwischenzeitlich entschloss ich mich dazu mal ganz nach Hinten unter das Dach des Stadions zu gehen. Aus dieser Perspektive habe ich noch nie ein Konzert gesehen. Und, ich muss sagen, dennoch beeindruckend. Man erkennt die Personen auf der Bühne zwar so gut wie gar nicht, was dank der Bildschirme links und rechts nicht so wirklich schlimm ist, aber man hört den Gesang der Massen besser und hat einen schönen Überblick über die Körper und Hände, die sich im Takt der Musik bewegen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>simotzki</strong>:</span> Auch hier kann ich wieder gut einspringen. Schließlich bin ich mit einer 10 Jahre älteren Schwester groß geworden und habe durch sie die volle Breitseite der 80er mitbekommen (Biene Maja kam samstags immer nach Formel Eins), Bravo Starschnitt mit 7 inklusive. Ich finde es immer wieder beeindruckend, welche Zeitlosigkeit in ihren Songs steckt, auch bei nine inch nails, als würden sie wie ein guter Cognac mit dem Alter reifen, um mit mehr Kraft auf&#8217;s Publikum losgelassen zu werden. Das hat man auch gemerkt. Während bei den neueren Songs die Meisten etwas unsicher im Mitsingen waren, stimmte die komplette Masse bei Songs wie Master And Servants, Enjoy The Silence, Waiting For The Night To Come, I Feel You , Waking In My Shoes, Personal Jesus, Policy Of Truth und einigen mehr mit ein und bildete eine geschlossene Einheit mit der Band. Auch die faszinierende Präsenz von Dave Gahan hat mit den Jahren nicht gelitten. Wie ein Derwisch fegte dieser über die Bühne und legte diese in Flammen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #333399;"><strong>mozze:</strong></span> Stimmt, die Bühnenpräsenz von Dave Gahan war wirklich gut. Wenn man bedenkt, dass er zwischenzeitlich die Tour unterbrechen musste auf Grund einer Krebserkrankung an der Blase. Er wirkte fit und so als hätte er wirklich Spaß da oben auf der Bühne. Auch Der Gitarrist in Silber (Martin Gore) wirkte gut gelaunt. Andy Fletcher hatte anscheinend einen Ruhe oder Erholungstag gebucht. Wie Balu der Bär torkelte er hinter seinen Keyboards rum und drückte unkoordiniert in unregelmäßigen Abständen Tasten. Vermutlich macht das alles der Neue Keyboarder den sie im Gepäck hatten. Mit einem wunderschönen 3D Cross auf der Brust, welche ich als Justice Homage interpretieren möchte. Ein gelungenes Konzerterlebnis. Sowohl Berlin als auch Hamburg für mich.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>simotzki:</strong></span> Ja, es waren zwei wirklich geniale Tage, die mal wieder viel zu schnell vorbei waren – ich könnte mich daran ja echt gewöhnen.  Mit einem fetten Grinsen im Gesicht hüpfte ich zwischen den Massen rum, wie eine 5-jährige zu Weihnachten. Es gibt nur wenige Bands, die nach über 2 Jahrzehnten Bühnenpräsenz noch nichts an Ausstrahlung und Leidenschaft verloren haben. I have to admit: &#8220;I&#8217;m addicted.&#8221; All that&#8217;s left to say, is: &#8220;Let&#8217;s play master and servant! &#8216;Cause, I find, you can find happiness in slavery!</p>
<p style="text-align: justify;">[slideshow id=1]</p>
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<p style="text-align: center;"><span style="color: #333399;"><strong> </strong></span></p>
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<p><strong> </strong></p>

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		<title>Amsterdam auf dem Fahrrad</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 18:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange geplant, endlich umgesetzt. Nachdem das letzte Tr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Lange geplant, endlich umgesetzt. Nachdem das letzte Treffen der deutsch-schweizerischen Indienfraktion sich auf den Herbst 2007 zurückdatieren lässt wurde lange darum gerungen, einen Termin für ein erneutes Treffen zu finden. Der Ort war früh klar. <strong>Amsterdam.</strong> Robert arbeitet hier seit einiger Zeit und bewohnt dort mit Freundin eine Wohnung. Perfekte Home Base für allerlei Unternehmungen. Das Teilnehmerfeld war eigentlich auch klar. Die Selben wie beim letzten Mal, jedoch stand schon früh fest, dass auf Sebastian auf Grund seiner neuen Position in Singapur verzichtet werden muss. Der Rest wollte eigentlich teilnehmen, überraschend kam nur noch die kurzfristige Absage von Davide, der sich zu Hause auf ein Assessment Center für die kommende Woche vorbereiteten musste. Aus jetziger Sicht und um die Erfahrungen des Wochenendes reicher: ein weiser Entschluss.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Abend des Freitags</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Los ging es für mich am Freitag Nachmittag, mit dem Zug von Hamburg nach Amsterdam, mehrmaliges Umsteigen inbegriffen. Fünf Stunden Zeit, verschiedene Bücher, die derzeit geöffnet sind zu lesen und immerhin eines sollte auf der Heimfahrt auch beendet werden. Ankunft am Bahnhof als Erster der “Ausländer”. Robert treffe ich gleich auf dem Vorplatz. Da die Züricher Jungs, Philipp und Marcos zusammen mit Matthias erst eine Stunde nach mir ankommen sollten, nutzten wir die Zeit solange, eine Spelunke in bahnhofsnähe aufzusuchen um uns erst mal mit unserem, für das Wochenende sozusagen Grundnahrungsmittel, Heineken zu versorgen. Verwunderlich war der Sand, der sich auf den Dielen befand, da aus meiner Erinnerung an den letzten Besuch in Amsterdam kein Sandstrand in unmittelbarer Nähe liegt. Die Aufklärung erfolgt durch den Exilanten. Der Sand sei deshalb schon auf dem Boden verstreut, um das potentiell ausfließende Bier zu binden. Klassisch, holländisch, Käse. Wenn ich mir den Sand zusammen mit klebrigem, feuchten Bier als eine Form von flüssigem Beton vorstelle, verschließt sich mir relativ schnell der Sinn dieser Aktion. Außerdem ist es auch nicht unbedingt eine schonende Behandlung der Fußbodendielen. Auf der anderen Seite: Wahrscheinlich macht man das halt schon immer so und deshalb bleibt man dabei. Egal, nach zwei Bier machten wir uns auf den Weg zum Flughafen Schipohl um die drei anderen ab zu holen. Zum Glück waren die Flüge pünktlich und die Jungs schnell durch, so dass sich der Aufenthalt am Flughafen auf das Nötigste reduzierte. Gepäck zu Renske und Robert gebracht, dort erst mal mit allen zusammen angestoßen um dann noch auf einen Absacker um die Ecke zu gehen. Es ging stark auf Mitternach zu, die Erschöpfung vom zuvorigen Arbeitstag und Anreise ließ den Abend relativ früh enden. Nicht ohne vorher die Grachten Amsterdams mit Eigenflüßigkeit therapiert zu haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><strong>Der Samstag</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Der nächste und einzig volle Tag startete so auch schon um zehn Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück. Anschließend nutzten wir die Möglichkeit uns den Gegebenheiten anzupassen und mieteten uns Fahrräder für die nächsten 24 Stunden. Der Rest des Tages bestand aus einer rießengroßen Fahrradtour, mit zwischenzeitlichen Stops zur Nahrungs- und Energieaufnahme. Die Themen die sich bei einem Zusammentreffen von langzeit-Indiengeschädigten, sozusagen zwangsläufig ergeben drehen sich meist ums Essen und die sich daraus ergebenden Notwendigkeiten. Es ist deshalb nur bedingt kritisch zu sehen, wenn ich hier jetzt behaupte, wir haben viel „Scheiß“ geredet. Abseilen, Konsistenz und allgemeine Lebensmittelverträglichkeit sind unerschöpfliche Themen aus den Erfahrungen der Gruppe. Höhepunkt des nachmittäglichen Trips stellt vielleicht das Vorbeiziehen des holländischen Nackt-Fahrradklubs dar. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten? Schön war es nicht. Hoffentlich nutzten die ihre eigenen Fahrräder, wenn ich mir vorstelle, ein Nackter war der Vornutzer meines Leihfahrrades, muss ich zwangsläufig die genutzen Hosen in die Waschmaschine geben. Der Tag verging im Flug. Abends nett Essen, in einem klassisch Lokal mit Hausmannskost, und zur Verdauung ein kleines Selbstexperiment mit einer hochprozentigen regionalen Spezialität: <strong>Genever</strong>. Es folgte der Abstecher ins Rotlicht-Viertel. Eigentlich bin ich der Ansicht aus Hamburg schon einiges zu kenne, jedoch übertrifft die Zurschaustellung Amsterdams, die Heimatstadt um Weiten. Während in Hamburg relativ großzügig Platz vorhanden ist und die Damen sich nur in der Auslage präsentieren, ohne das man den Ortus Delikti erahnen, geschweige denn erkennen kann, stehen die Mädchen in Amsterdam am Fenster eines Schlafzimmers. Eigentlich wirkt es eher wie eine gefließte Gefängnisszelle, oder Schlachterei mit einem Bettgestell auf dem eine flüssigkeitsunempfindliche Matraze angebracht ist, flankiert von einem Beistelltisch, auf dem sich schon die Pflegeprodukte für nach der Schlacht befinden: Küchenrolle und Deo.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Schräg. Aber, wie auch in Hamburg, ein unglaublicher Anziehungspunkt für Touristen und Nachtaktive. Nach dem obligatorischen Ausflug in den Rotlichtbezirk war das nächste Ziel der Club: <a href="http://www.melkweg.nl" target="_blank">Melkweg.</a> Zwei Säle, in einem eine Balkan-Live-Band im andern Indie. Schön wars und vertraut. <a href="http://http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=619" target="_blank" class="broken_link">Der Vorwurf, den ich der elektronischen Musik gemacht habe, hat sich ein weiteres Mal bestätigt.</a> Wir kamen mit unseren Rädern in der Dämmerung nach Hause. Ein Wunder. Nicht das wir in der Dämmerung nach Hause kamen, sondern das es keinerlei Unfälle mit den Rädern gab, abgesehen von einer losen Mutter am Rad von Robert. Ausser vielleicht mein Hintern, der wird sich die nächsten Tage noch an den Trip erinnern. Selbst ein Damensattel ist nicht bequem genug um meine Gesäßknochen für übermäßiger Belastung beim Radfahren zu schützen. Vielleicht sollte ich dort einfach gezielter Fett ansetzen. Nach Stuttgart und Amsterdam freue ich mich schon heute auf das nächste Wiedersehen.</p>

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		<title>Coco Rosie im Kampnagel</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 22:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
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		<description><![CDATA[
Kampnagel, oft gelobt für das Programm, heute ein we [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><object width="350" height="200" data="http://blip.fm/_/swf/BlipEmbedPlayer.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="id" value="BlipEmbedPlayer" /><param name="quality" value="high" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="FlashVars" value="blipId=12731020" /><param name="src" value="http://blip.fm/_/swf/BlipEmbedPlayer.swf" /><param name="name" value="BlipEmbedPlayer" /><param name="align" value="middle" /><param name="flashvars" value="blipId=12731020" /></object></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.kampnagel.de/" target="_blank">Kampnagel</a>, <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=98" target="_blank">oft</a> <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=298" target="_blank">gelobt</a> <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?p=405" target="_blank">für das Programm</a>, heute ein weiteres Mal Bestätigung erhalten. <a href="http://www.cocorosieland.com/" target="_blank">Coco Rosie</a>, zwei Schwestern wie Schneeweisschen und Rosenrot, oder wie Pippi Langstrumpf und Ami Winehouse im Wunderland. Ihres Zeichens Musiksammlerinnen, die Töne von der Bühne feuern, die unerwartet kommen und dennoch wunderschöne Melodien ergeben. Begleitet von Flügel und Harfe. Von Gitarre und Bass. Trompete. Dann hört es auf mit dem Sachverstand. Den Rest der, ich nenne es, Instrumente, hinterließ zu Hause in Amerika ein heulendes Kind in seinem Zimmer, dass bei nach dem Erwachen sein Spielzeug vermisst. Alles was nicht von Batterien betrieben wird oder in die Hand genommen werden kann, wurde im Schlagzeug auf dem Leiterwagen verbaut. Die Blechdose mit Kurbel und dem komischen Geräusch kenne ich noch aus der eigenen Kindheit als Nervtöter für alle Erwachsenen. Die Dose mit dem Kuh Muhen hatte mir der Bekannte meiner Großeltern geschenkt. Ich hatte dafür keine Verwendung, ausser die Demontage um Jahre später in der Puppe meiner Schwester die gleiche Vorrichtung zu entdecken, die die Puppe zum schreien brachte und nach der Demontage meine Schwester. Man hätte die Dinge auch besser Einsetzen könne. Aber darauf muss man erst mal kommen.</p>
<p style="text-align: justify;">YouTube-Videos, von mir als langweilige Abendgestaltung deklariert live gemixt. Das nenne ich Einfachheit. Die Bilder im Hintergrund zeugen von einer trosten Umgebung der Heimat. Die Netze die laut der Einen von zu Hause mitgebracht wurden, stinken nach Katzenpisse. Angerochen werden durfte auch. Wieso sich dafür bloß niemand gefunden hat?</p>

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		<title>Franz Ferdinand hatten Recht</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 19:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedacht]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicht nur das Ansinnen des französischen Besuchs über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nicht nur das Ansinnen des französischen Besuchs über das Osterwochenende hinterließ den Eindruck, dass Deutschland für seine impulsive Elektrogemeinde bekannt ist. Nicht LoveParade im Ruhrpott noch: <a href="http://www.berlin-calling.de/" target="_blank">Berlin Calling</a> am Samstag überzeugten mich davon, dass in Deutschland mehr geraved als getanzt wird.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="500" height="315" data="http://www.youtube.com/v/IUtYDuB9Y-g&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;hd=1&amp;border=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IUtYDuB9Y-g&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;hd=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p style="text-align: justify;">Nicht <a href="http://www.fusion-festival.de/" target="_blank">Fusion</a> oder die aktuelle Liebe des <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/473250" target="_blank">Feuilletons zur Clubszene Berlin</a> und eigentlich auch nur zu <a href="http://www.berghain.de" target="_blank">Berghain</a> brachten die Einsicht. Nein, diese Einsicht hat sich schon weit früher eingeschlichen. Meine Erfahrung mit elektronischer Musik begann irgendwann Ende der 90iger. Die Medienberichte und Bilder von bunten, geradezu schillernden Gestalten die sich in Ekstase tanzen wurden zu jener Zeit als Wiedergänger der Hippiebewegung gefeiert. Eingängige, fast poppige Melodien ohne Text zu harten Beats. Leicht bekleidete Mädchen in Platteauschuhen, bunte Sonnenbrillen, Straßenarbeiterwesten, Gasmasken und Männer auf Buffaloschuhen. Das war Tecno in der bayrischen Provinz. Der letzte Ausbruch der Jugend. Anders gekleidet sein als die Eltern, diese Spießer. Und selbst dort tauchten sie auf, die Stars der Szene. Ob Marusha im Alcatraz in Landau an der Isar oder Sven Väth im Airport Würzburg. Eine neue Kultur war im Inbegriff zu entstehen und ich mitten drin. Mit langen, bunt gefärbten Haaren, weiten Hosen und ansonsten auch ziemlich geschmacksverwirrt. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen. Nach Hause kommen, wenn die Eltern schon wieder aufstehen. <a href="http://musik.freepage.de/cgi-bin/feets/freepage_ext/41030x030A/rewrite/gh/disco/events.html" target="_blank">Disco 1998/99</a>. Disco in der Provinz.</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwann zu dieser Zeit stehe ich im Hauptbahnhof Regensburg in einem Zeitschriftenladen. Ich entdecke die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Noel_Gallagher" target="_blank">Brüder Gallager</a> auf dem Cover des <a href="http://www.musikexpress.de/Home.html" target="_blank">Musikexpress</a> und des <a href="http://www.rollingstone.de/" target="_blank">Rolling Stones</a>. Damals noch voneinander unabhängige Zeitschriften, heute vereint unter dem Dach der Springer Young Media. Es gibt noch Musik mit Gitarren? Es gibt noch coole Jungs die Singen und Gitarre spielen? Die Posen und Live auf der Bühne stehen? Jungs, die hübsche, fast natürlich wirkende Frauen ausführen? Verdammt? Was lasse ich mir entgehen?</p>
<p style="text-align: justify;">Zeitsprung. Wir schreiben das Jahr 2009. 10 Jahre sind vergangen. Dem ländlichen Niederbayern den Rücken gekehrt. Nach 4 Jahren Zwischenstopp im jungen Würzburg, dass zwar irgendwie auch Provinz ist, sich dem Einfluss von 30.000 Studenten aber nicht erwehren kann und so eine breitere kulturelle Vielfalt bietet als die Station zuvor, endlich in der Großstadt: Hamburg. Ursprung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Schule_(Popmusik)" target="_blank">Hamburger Schule,</a> die offiziell den Zenit schon überschritten hatte, bevor die bayrische Provinz davon überhaupt Wind bekommen hat und noch im Plüschwestchen zum Beat stampfte. Vielleicht lag das aber auch nur daran, dass MTV nicht im frei zu empfangenden Fernsehen zu sehen war. Auf der anderen Seite wird dort in der Regel auch nichts anderes gezeigt als in den großen Radiostationen zu hören ist.</p>
<p style="text-align: justify;">10 Jahre später und ich finde mich immer öfter in Clubs und Diskotheken wieder, in denen die Elektrokultur ausgelebt wird. Nicht das ich die Musik nicht hören könnte.  Nein, ich muss ehrlich genug sein um zu sagen, dass nach zwischenzeitlicher Abneigung auf Grund von gefühlter Monotonie der Beats nun wieder eine gewisse Begeisterung aufkeimt. Es gibt ihn, den guten Elektrosound. <a href="http://www.myspace.com/etjusticepourtous" target="_blank">Justice</a>, <a href="http://www.thedigitalism.com/" target="_blank">Digitalism</a> oder die unkaputtbaren <a href="http://www.daftpunk.com/" target="_blank">Daft Punk.</a> Blicke ich zurück auf die letzten vier Wochen Abends ausgehen in Hamburg fallen mir mehr Elektroveranstaltungen ein, bei denen ich zugegen war als alles Andere. Doch letzten Freitag hatte ich eine Eingebung. Auf dem nach Hause weg wunderte ich mich über den Grund für aufkeimende schlechte Laune: Mädels. Es mangelte an tanzenden Mädchen. Meist bin ich einer der ersten, die sich aus den sogenannten &#8220;Frühclubs&#8221; verabschieden. Es macht für mich keinen Sinn, gelangweilt, angetrunken oder beides in der Ecke zu sitzen und weitere Getränke in sich zu Kippen, im Wissen, dass zu Hause das Bett auch nicht wärmer wird, sollte ich ausharren. Und am aller schlimmsten war regelmäßig die Erkenntnis, Teil zu sein der Freaks. Der Unverbesserlichen.  Diese Tatsache wäre eventuell noch zu ertragen, gäbe es die Möglichkeit zu flirten, zu posen oder einfach nur zu gucken. Aber nein. Die Frauenquote auf den skizzierten After Hours unterbietet sogar jene, die man in einem Studium der Ingenieurswissenschaften erwarten würde.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Feststellung erinnerte mich unweigerlich an ein Zitat der schottischen Band <a href="http://www.franzferdinand.co.uk/" target="_blank">Franz Ferdinand:</a> <a href="http://www.faz.net/s/RubE219BC35AB30426197C224F193F54B1B/Doc~EBBDF0E9B4ED040B5A0FF2933347C1C0E~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Music that girls can dance to.</a> Selbst wenn meine primäre Aufgabe in Clubs das mehr oder weniger Attraktiv-In-Der-Ecke-Stehen ist. Mehr Spaß macht dies bei einer ansprechend gefüllten Tanzfläche. Auch deshalb will ich versuchen in Zukunft wieder mehr einen positiven Gesamteindruck von Abendveranstaltungen mit zu nehmen und nicht nur Druck. Take me out.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="340" height="285" data="http://www.youtube.com/v/xZGcw9HHOkU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;hd=1&amp;border=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xZGcw9HHOkU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;hd=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>

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		<title>Axel Bosse: 3 Millionen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 14:51:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über alle Sender: "Hinausgeschrien in die Welt!"
Ich  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Über alle Sender: &#8220;Hinausgeschrien in die Welt!&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin über gute Musik gestolpert die ich hiermit teile und verbreite.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/Gixv6H1kMHQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Gixv6H1kMHQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>

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		<title>The Notwist im Schlachthof Bremen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 20:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehört]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich hatte ich die Tickets schon lange. Das Konze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eigentlich hatte ich die Tickets schon lange. Das Konzert war irgendwann auch mal für den 8.Dezember angekündigt worden. Leider kurzfristig auf Grund von Krankheit der Künstler abgesagt. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit. Ein Alternativtermin sollte noch verkündet worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Alternativtermin war gestern. 16. Februar 2009. Die Location die Alte: <a href="http://www.schlachthof-bremen.de/" target="_blank">Schlachthof Bremen</a>. Das Wetter auf der Autofahrt von Hamburg nach Bremen richtig, richtig schlecht. Regen, aufgepeitschte Wassergischt und wir zwischen all den LKW, die sich durch all die Brückenbaustellen quetschen müssen, mit uns. In einem quietschegrünen Fiat Punto. Mit Björk auf dem Player und Multivitaminbonbons im Mund. Trotz dieser schwierigen Umständen kommen wir pünktlich in Bremen an und finden auch gleich einen Parkplatz um die Ecke.</p>
<p style="text-align: justify;">Über den Skatepark hinweg sieht man vor dem Eingang schon eine große Menschentraube. Komisch, ich dachte immer <a href="http://www.notwist.com/" target="_blank">Notwist </a>sei eher ein Geheimtip. Vielleicht liegt das aber auch an den Bremern, die einfach einen besseren Geschmack haben als andere Regionen. Vielleicht waren es auch alles Hamburger, so wie wir, die einfach mal ein gutes Konzert wo anders besuchen wollen. Oder vielleicht auch nur den Schlachthof besuchen wollen. Ich hatte eigentlich mit einer schnöden Halle, ein bisschen schranzig, aber immer noch funktional gerechnet und wurde von der tatsächlichen Begebenheit schon so sehr überrascht, dass das Konzert nur noch gut werden konnte. Der Schlachthof ist mehr ein Theatersaal wie eine Konzerthalle. Mit Empore und Balkonen. Von drei Seiten kann Publikum den Musikern auf der Bühne zusehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorband, ich weiß den Namen gar nicht, war eine Vorband. Viel zu sehen gab es nicht, ein bisschen live gespielte Fahrstuhlmusik. Gut, wenn man noch ein bisschen gucken, schnacken und Bier trinken will. Wenn man nicht wüßte was man tun soll, dann wäre es aber auch nur bedingt störend. Man kann auf den Emporen und Balkonen sicher schön schlafen dabei.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann kommen sie. Notwist. Pünktlich gehts los. Stücke vom letzten Album: <a href="http://www.amazon.de/Devil-You-Me-Notwist/dp/B0015YBOL4" target="_blank">The Devil, You and Me</a>. Einfach Schön. Der Sound, die Musik die live genauso fragil und abgestimmt wirkt wie auf Platte. Das Licht, schlicht mit Nebel, klar bleiben die Konturen der Künstler.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-463 aligncenter" title="pic-0016" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/02/pic-0016-225x300.jpg" alt="pic-0016" width="225" height="300" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die Künstler, das sind allerdings eher<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Console" target="_blank"> Console</a> und die Band. Console, der einen ganzen Wühltisch aus elektronischen Gerätschaften aufgebaut hat, die er eigentlich ständig mit Controllern der Wii bedient. Witzig, ja, aber nicht störend. Es geht nicht um Show. Es geht ums Geräusch. Um den Sound. Um fantastische Musik.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="445" height="364" data="http://www.youtube.com/v/qI0prZWmxQk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/qI0prZWmxQk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe meinen dritten Besuch in Bremen nicht bereut. Mein erstes Notwist Konzert auch nicht. Und den Schlachthof werde ich als hervorragends Konzerthaus weiterempfehlen.</p>

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		<title>Jazz in Hamburg</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 15:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verspätet ein Post zum gestrigen Abend. Entgegen dem P [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Verspätet ein Post zum gestrigen Abend. Entgegen dem Plan und Tribut zollend der eigengen Unfitheit, das frivole <a href="http://www.cabaret-vulgaire.com/" target="_blank">Cabaret-Vulgaire</a> saußen gelassen. Stattdessen: GiGi-Artspace. Jazz des <a href="http://www.myspace.com/martinzenker" target="_blank">Martin Zenker</a> Quartetts.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-440" title="martin-zenker-quartett" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2009/02/martin-zenker-quartett.jpg" alt="martin-zenker-quartett" width="425" height="576" /></p>
<p style="text-align: justify;">Super Arrangements, angenehme Atmosphäre und Bio-Rotwein. Ein rundum gelungener Abend. Wieso ich das hier poste?</p>
<p style="text-align: justify;">Weil ich die Gruppe so gut fand, dass ich allen, die gestern nicht da waren die Chance geben möchte das Versäumte nachzuholen und sich das Quartett heute Abend im wohl bekanntesten Jazzclub Hamburgs anzusehen. <a href="http://www.jazzclub-birdland.de" target="_blank">Birdland</a>. Hingehen, gehen lassen und geh-nießen.</p>

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