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	<title>Lonely People Talk A Lot &#187; Rezession</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>The Strokes: Angels</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 20:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zögern oder auch nicht. The Strokes. Angels. Ich muss nach den vernichtenden oder irgendwie gleichgültigen und selbstreferentiellen Rezensionen eine weitere hier erscheinen. Mitnichten. Vielleicht ist es eine pure Hommage an die Band, die wie keine zweite mir bekannte den Beginn des 20igsten Jahrhunderts mitprägte. Sie standen Spalier, als sich die Seichtigkeit des 90iger Jahre, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zögern oder auch nicht. <a href="http://www.thestrokes.com/home" target="_blank">The Strokes</a>. <a href="http://new.thestrokes.com/featured/listen-to-angles-here" target="_blank">Angels</a>. Ich muss nach den <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,750350,00.html" target="_blank">vernichtenden</a> <a href="http://blog.zeit.de/tontraeger/2011/03/14/the-strokes-angles_8086#more-8086" target="_blank">oder</a> <a href="http://plattenvorgericht.blogspot.com/2011/03/strokes-angles.html" target="_blank">irgendwie gleichgültigen und selbstreferentiellen Rezensionen</a> eine weitere hier erscheinen. Mitnichten. Vielleicht ist es eine pure Hommage an die Band, die wie keine zweite mir bekannte den Beginn des 20igsten Jahrhunderts mitprägte. Sie standen Spalier, als sich die Seichtigkeit des 90iger Jahre, eine Ausgeburt der 80iger Synthiephase, kurz aufgeschreckt durch Grunge und Brit-Pop in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedete. Garagen waren plötzlich nicht mehr nur ein Synonym für lötende und Code-frickelnde Nerds, sondern Garagen entpuppten sich als die Brutstätte eines neuen Genres von Bands mit Gitarrennutzung. Doch nicht nur auf dem Feld der Musik, entpuppten sich Gitarren als en vogue. Nein, auch die Mainstream-mode wurde maßgeblich durch die Jungs um Julian Casablanca beeinflusst. Chucks zu Second-Hand Klamotten und Röhrenjeans.</p>
<p style="text-align: justify;">Das neue Album: Angels. Gesamtspiellänger ca. 35 Minuten. Mehr muss nicht sein. Das Cover nervig poppig à la <a href="http://www.whoismgmt.com/us/home" target="_blank">MGMT</a>, es scheint in New York gäbe es eine neue Vorliebe für Bonbon-Farben.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://thestrokesnews.com/wp-content/uploads/2011/02/The-Strokes-Angles-Artwork1.jpg" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p style="text-align: justify;">Auch der Opener: &#8220;Machu Pichu&#8221;, klingt wie MGMT auf Fischer Z Trip. Ok, wenn ich oben noch schrieb, sie trugen, die Seichtigkeit zu Grabe, beweisen sie mit dem Opener das Gegenteil. Aber was solls, Hauptsache, schmissig und einprägsam. Und der Gesang von Julian Casablancas hört sich weiterhin an, als würde er entspannt ein altbekanntes Kinderlied trällern.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste Singleauskopplung: &#8220;Under Cover Of Darkness&#8221; klingt wie Strokes und hätte sich auf jedem der bisherigen Alben perfekt eingefügt. Ausgenommen vielleicht das Erste, liegt aber vermutlich hauptsächlich an der glatten Produktion. Ich freue mich, dass es nach über fünf Jahren endlich wieder ein Album von den Jungs gibt:</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="360"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="movie" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=107564173,t=1,mt=video" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="360" src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=107564173,t=1,mt=video" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1935&amp;md5=32576ff12579fe43d4a7210904e5f794" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Macht Kaputt, Was Euch Kaputt macht</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 19:31:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenig meines Handeln empfinde ich im Rückblick erwähnenswert. Dennoch gibt es zwei relativ kurz zurückliegende Dinge, die mich, wenn nicht mit Stolz, zumindest mit Freude erfüllen:
Erstens, das Rauchen aufgehört zu haben.
Zweitens und das empfinde ich als noch wichtigeren Punkt, ich habe Fernseher aus meiner Wohnung verbannt.
Während die Sinnhaftigkeit der ersten Tat für Raucher wie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenig meines Handeln empfinde ich im Rückblick erwähnenswert. Dennoch gibt es zwei relativ kurz zurückliegende Dinge, die mich, wenn nicht mit Stolz, zumindest mit Freude erfüllen:</p>
<p style="text-align: justify;">Erstens, das Rauchen aufgehört zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Zweitens und das empfinde ich als noch wichtigeren Punkt, ich habe Fernseher aus meiner Wohnung verbannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Während die Sinnhaftigkeit der ersten Tat für Raucher wie Nichtraucher eventuell nachvollziehbar ist, ist es die zweite weniger. Mir selbst gibt die fehlende Flimmerkiste noch mehr Freiheit und Selbstbestimmung, da ich nicht aus &#8220;Langeweile&#8221; vor unterschiedlich niveaulosen Formaten vor mich hin vegetieren muss. Ja, es gibt auch Arte und 3Sat, doch senden die nicht unbedingt gute, bzw. interessante Formate, wenn ich mal Zeit habe den Kasten anzuschalten. Sicher, ich könnte mein Fernsehverhalten an Hand des Fernsehprogramms abstimmen, doch wo ist bitte dann die Freiheit? Wäre dies nicht eine Unterwerfung unter die Doktrin der Programm-Macher?</p>
<p style="text-align: justify;">Selbst Formate politischer Natur, welche von Zeit zu Zeit durchaus als Zitatquelle in alltäglichen Gesprächen genannt werden, sind in meinen Augen schlicht und einfach armselig polemisch und geben auch nur die Ansicht der herrschenden Meinung wieder. Neustes Beispiel: <a href="http://daserste.ndr.de/annewill/videos/annewill2611.html" target="_blank" class="broken_link">Anne Will vom 16. Januar 2011. Thema: &#8220;Wirtschaftsboom und Jobwunder &#8211; wer träumt da noch vom Kommunismus?&#8221;</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2011/01/Bildschirmfoto-2011-01-18-um-09.08.17.png" rel="lightbox[1871]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1872" title="Anne Will Screen Shot" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2011/01/Bildschirmfoto-2011-01-18-um-09.08.17-300x169.png" alt="" width="300" height="169" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Polemik vom allerfeinsten. Die Beteiligten nehmen sich nichts. Spalter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Lafontaine" target="_blank">Lafontaine</a> trifft Oberpolemiker und den inoffiziellen Propagandaminister der Konservativen: <a href="http://unterlinken.de/" target="_blank">Fleischhauer</a>. Eingerahmt von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aelrun_Goette">Aelrun Goette</a>, deren Funktion in der Sendung mir nicht so ganz klar ist, (<em>vermutlich brauchte man einfach nur noch eine Frau, ansonsten wäre allein gewesen, ausserdem geht aus dem Wikipedia-Eintrag hervor, Aelrun hätte mal bei &#8220;Gute Zeiten, Schlechte Zeiten&#8221; mitgespielt, das sollte doch als Qualifikation für jegliche Couleur der Talkshows ausreichend sein.</em>) und Wirtschaftsminister <a href="http://www.rainer-bruederle.de/" target="_blank">Rainer Brüderle</a>, der sein liberales Wirtschaftsfachwissen vermutlich aus drei Stunden Lektüre des Comics: &#8220;Onkel Dagobert &#8211; oder wie es allen besser geht, wenn sich mein Geldspeicher füllt&#8221;, erworben hat und dieses Wissen als Erklärbär jedem auf die Nase binden muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie ich darauf aufmerksam geworden bin, wo ich doch gar keinen Fernseher habe? <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/katharina-schmitz/der-kommunismus-bei-anne-will-eine-farce" target="_blank">Der Freitag</a> hat einen Artikel dazu veröffentlicht, der mich neugierig machte. Ich will gar nicht zu weiter inhaltlich darauf eingehen, ansonsten schenke ich dieser unsagbar schlechten Sendung mehr Aufmerksamkeit als sie so schon gefressen hat. Eine Stunde verschwendete Lebenszeit. Schmeißt den Fernseher raus, oder klemmt ihm zumindest vom Kabel ab um nicht mehr länger diesem Wahnsinn, dem letzten Massenmedium und Volksverführer aufzusitzen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1871&amp;md5=2d4f736a025c79a0c301f1780e9973ea" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Christian Scott &#8211; Yesterday You Said Tomorrow</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 13:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Today is just the time between. Oben das Zitat noch Original. Der Titel eines Albums vom Fast-Names-Vetter, dem neben einem "H" im Namen höchsten noch die noble Bläse meiner Gesichtsfarbe fehlt. Dennoch muss ich ihn als meine musikalische Entdeckung des Jahres 2010 ansehen. Gleichzeitig aber als größtmögliche Pain-in-the-Ass. Ungefähr so alt wie ich, dafür ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Today is just the time between. Oben das Zitat noch Original. Der Titel eines Albums vom <a href="http://christianscott.tv/" target="_blank">Fast-Names-Vetter</a>, dem neben einem &#8220;H&#8221; im Namen höchsten noch die noble Bläse meiner Gesichtsfarbe fehlt. Dennoch muss ich ihn als meine musikalische Entdeckung des Jahres 2010 ansehen. Gleichzeitig aber als größtmögliche Pain-in-the-Ass. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Scott" target="_blank">Ungefähr so alt wie ich</a>, dafür mit unglaublich musikalischer Variation und <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,689242,00.html" target="_blank">gleichzeitiger politischer Ambition</a>. Ein Grenzgänger. Führt mir vor Augen, was man mit dem Instrument der Trompete für Wunder vollbringen kann. Während ich sein Spiel höre kommen mir meine Trompetenstunden, Übungseinheiten und Auftritte wie Nahkämpfe tief im Schlamm der Schützengräben vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Track &#8220;American&#8217;t&#8221; die Ähnlichkeit zu <a href="http://www.milesdavis.com/de/home" target="_blank" class="broken_link">Miles Davis</a>. Minute 4:00 es dringt der Schrei des Verzückens eines Zuschauers, Studiomusikers oder sonst wem anlässlich des eben gespielten Solos hinein in den Break. Die Szene ist eine Kopie des gleichen Moments des Miles Davis Album: &#8220;My funny Valentine&#8221; ein absolutes Frühwerk des Meisters of Cool Jazz. Aus einer Zeit da er sich vom Cool so weit entfernt hielt wie der Nordpol vom Äquator. Sollten die Parallelen zu Miles Davis sich weiterhin durch das Werk von Christian Scott ziehen, weiß ich nicht wer diese Person davon abhalten soll der Miles-Mozart-Vivaldi des neuen Jahrtausends zu werden. Mit solcher Musik im Rücken blicke ich zuversichtlich in die Zukunft und fürchte auch keinen Energieengpass oder sonst was. Nur lasst mich bitte zum Zeitpunkt des vollkommenen Energiekollapses in der Nähe des Christian Scott Quintetts weilen. Es folgt das in meinen Augen stärkste Stück. The Eraser:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="193" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Lt6tzzD8vaI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="193" src="http://www.youtube.com/v/Lt6tzzD8vaI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1813&amp;md5=271d8e691b242ea8c70e0690a736cf24" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Beziehungskiste</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 18:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich gestehe es war keine Liebe auf den ersten Blick. Zumindest nicht im klassischen Sinn. Eher im modernen. Liebe auf den ersten Blick wie Liebe im Internet. Man kennt sich nicht persönlich, nur von Bildern und den Inhalten der ausgetauschten Mails. Man findet Interesse an diesen Inhalten. Irgendwann folgt der telefonische Kontakt und dann, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich gestehe es war keine Liebe auf den ersten Blick. Zumindest nicht im klassischen Sinn. Eher im modernen. Liebe auf den ersten Blick wie Liebe im Internet. Man kennt sich nicht persönlich, nur von Bildern und den Inhalten der ausgetauschten Mails. Man findet Interesse an diesen Inhalten. Irgendwann folgt der telefonische Kontakt und dann, bei weiterem beidseitigem Interesse ein persönliches Treffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Da Linux nicht so viele Verehrer hat wie man landläufig meinen könnte, gehe ich einfach davon aus, dass Linux immer Interesse an mir hatte. (Nicht quantitativ viele Verehrer aber <a href="http://royal.pingdom.com/2010/08/10/failure-of-linux-to-grab-1-percent-of-desktop-os-market/" target="_blank">mit einem Marktanteil kleiner 1%</a> auf alle Fälle relativ wenig Verehrer). Also trafen wir uns persönlich und das erste Mal mit offenem Visier und gesenktem Haupt. Linux trug ein Kleid von <a href="http://de.opensuse.org/Willkommen_auf_openSUSE.org" target="_blank">SUSE</a>. Es war häßlich. Als ich mich an Linux ranmachte, stellte sich diese Kleidung darüber hinaus auch äusserst unpraktisch dar. Die wahre Schönheit hinter der Fassade konnte ich mit meinen bescheidenen Fähigkeiten des Schmeichelns und der Umgarnung nicht erfassen. Ein langwieriges modisches Missgeschick. Um weiterhin meine dringensten Bedürfnisse befriedigen zu können musste ich daher lange Zeit auf Käufliches zurückgreifen. Es war mit Sicherheit keine Herzensangelegenheit, aber manch Bedürfnisse duldeten keinen entsprechenden Aufschub.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe es gemacht, jedoch nicht gerne.</p>
<p style="text-align: justify;">Linux lebte weiterhin mit mir und wir gaben uns auch miteinander ab, aber so richtige Fortschritte machte unsere Beziehung nicht. <a href="http://burnachurch.com/43/linux-ist-nichts-fuer-dich-lass-es/" target="_blank">(Ich befürchtete sogar ein berechtigtes Ende auf Grund von grundlegenden Missverständnissen)</a></p>
<p style="text-align: justify;">Hinter meinem Rücken vollzog Linux scheinbar eine Therapie. Ich bemerkte es zuerst am neuen Kleidungsstil: <a href="http://www.ubuntu.com/" target="_blank">Ubuntu</a>. Plötzlich waren all meine Probleme die Linux zuvor noch so widerborstig erscheinen ließen hinweggefegt. Linux erkennt seitdem an meinem Augenaufschlag was mein Bedürfnis ist und zeigt mir die entsprechende Lösung auf. Kein Gezicke, keine Querelen, wir führen nun eine harmonische und hoffentlich langanhaltende Beziehung.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich kann all denjenigen die sich fragen ob sie Linux eine Chance geben sollten nur den Tipp geben, macht es. Mit Ubuntu ist auch keine sonderliche Geduld notwendig. Am Ende des Tages wird es nicht nur ein zugiges Fenster sein, aus dem man die Welt betrachten, aber nicht selbst teilnehmen kann oder wie ein fauler Apfel vom Baum fallen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1727&amp;md5=07b57a696f0d81c32f3ca34b890b34f0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ergo Probleme</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 14:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hamburg änderte sein Gesicht in den letzten Wochen häufiger als sonst. Nein, nicht der Herbst, der die Blätter der Bäume färbt, ich spreche von den Billboards. Die Ergoversicherung schickte sich an, im zehntägigen Wechsel immer neue Protagonisten ihrer Werbekampagne auf die Hauswände zu tapezieren und mich zu verwirren. Es sind keine sonderlich aufdringlichen Bilder, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hamburg änderte sein Gesicht in den letzten Wochen häufiger als sonst. Nein, nicht der Herbst, der die Blätter der Bäume färbt, ich spreche von den Billboards. Die Ergoversicherung schickte sich an, im zehntägigen Wechsel immer neue Protagonisten ihrer Werbekampagne auf die Hauswände zu tapezieren und mich zu verwirren. Es sind keine sonderlich aufdringlichen Bilder, zumindest nicht primär aufdringlich. Die Aufdringlichkeit entsteht eher durch die hohe Wiederholungsrate. Was will uns diese Versicherung damit sagen? Wir haben so unglaublich viele unterschiedliche Kunden und haben auch für dich die richtige Lösung oder ist die Aussage eine ungewollte, passend von einem Freund kommentiert:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Pff, bei denen weißte wenigstens wo dein Geld hingeht. Nur ins Marketing!“</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/10/ErgoProbleme.jpg" rel="lightbox[1751]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1752" title="ErgoProbleme" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/10/ErgoProbleme-300x173.jpg" alt="" width="300" height="173" /></a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1751&amp;md5=a81b1b2a3b523c9e8d1b04cd9221d374" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kritik an der Keynote der dmexco</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/kritik-an-der-keynote-der-dmexco/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 09:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man musste nicht persönlich anwesend sein um sich die Keynote des CEO der Axel Springer AG anhören zu müssen. Die persönliche Anwesenheit am 16. September auf der dmexco in Köln wäre durch diese Keynote auch nicht gerechtfertigt gewesen. Diese Keynote konnte auch in einem Livestream betrachtet werden.


Selbstgefällig referierte Herr Dr. Döpfner über den Qualitätsjournalismus ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Man musste nicht persönlich anwesend sein um sich die <a href="http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Doepfner-Smartphones-und-Tablets-sind-die-Zeitungen-der-Zukunft_94971.html" target="_blank">Keynote des CEO der Axel Springer AG</a> anhören zu müssen. Die persönliche Anwesenheit am 16. September auf der <a href="http://www.dmexco.de/" target="_blank">dmexco in Köln</a> wäre durch diese Keynote auch nicht gerechtfertigt gewesen. Diese Keynote konnte auch in einem Livestream betrachtet werden.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9xckz2SH8B4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/v/9xckz2SH8B4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Selbstgefällig referierte Herr Dr. Döpfner über den Qualitätsjournalismus der nur durch ein Medienunternehmen wie eben seinem erbracht werden kann. Selbstredend muss dieser Qualitätsjournalismus dementsprechend vergütet werden, denn es geht um den ROI, um die Rendite, um die langfristige Sicherung der Qualität der Inhalte. Pathetischer: Es geht laut Döpfners Aussage um die öffentliche Meinungsbildung im Ganzen, die das Fundament unserer Freiheit darstellt. Daher sind alle die, die der Ansicht sind, Inhalte könnten frei verfügbar sein späthippeske Romantiker, Piraten, Wegelagerer und Banditen. Und ja, er bekräftigte auch nochmals <a href="http://www.charlierose.com/view/interview/10952" target="_blank">seine Aussage vom 06. April 2010 in einer amerikanischen Talkshow</a> nach der ein Verleger dem lieben Gott jeden Morgen für Steve Jobs Erfindung des Ipads danken sollte. Denn dank dieser mobilen Geräte werde der Konsument endlich sein durch Handy und Telefon erlerntes Verhalten auf Qualitätsinhalte übertragen und somit sei endlich Schluss mit der Gratiskultur des Internets. O-Ton: „So wie man gewöhnt ist, für Telefonate und SMS zu bezahlen, wird man auch für Artikel und Inhalte zahlen.“<br />
Hier widerspreche ich vehement:<br />
Bisher habe ich nie für den Inhalt eines Telefonats oder einer SMS gezahlt. Ich schwöre bei allem was mir heilig ist, nie eine der von halbnackten Frauen des Nachts präsentierten Nummern gewählt zu haben. In allen gesendeten und empfangenen SMS und Telefonaten war der Inhalt kostenlos, einzig die Infrastruktur, die Technik musste ich für diesen Inhalt mieten, bzw. bezahlen. Daher sehe ich die von Döpfner skizzierte Parallele zum zukünftige Verhalten der Nutzer nicht. Wenn ich eine Parallel sehe, dann höchstens die, dass die Inhalte weiterhin frei sein werden. Doch was heißt frei? Im (freien) kapitalistischen System stehe ich vor dem Problem, dass ich in der Zeit die ich mit dem Konsum von Inhalten zubringe auch Geld verdienen könnte, bzw. andere, wertvolle Dinge genießen könnte. Wenn es daher einen Wert für Inhalte geben sollte, dann bin ich dafür auch alles andere zu bewerten. Denn dann kann ich endlich rationale Entscheidungen treffen wie ich meiner wertvollen, da knappen Zeit den höchsten ROI abringen kann.<br />
Dann muss ich allerdings auch die Frage stellen ob die Zeitaufwendung für die Betrachtung der Keynote den Inhalt wert ist.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1719&amp;md5=58aa3ef48b2cf263a494000398921802" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Erschreckend Aktuell: Der ewige Spießer</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 16:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Bücherwand der Eltern fiel mir ein Schmuckstück in die Hände, dessen Existenz ich mir nicht bewußt war. Weder im allgemeinen noch im individuellen Fall.
Ödön von Horváth: Der ewige Spießer
Allein das Vorwort lässt mich mit der Zunge schnalzen hinsichtlich der tragisch komischen Aktualität:
„Der Spießer ist bekanntlich ein hypochondrischer Egoist, und so trachtet er ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der Bücherwand der Eltern fiel mir ein Schmuckstück in die Hände, dessen Existenz ich mir nicht bewußt war. Weder im allgemeinen noch im individuellen Fall.<strong><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96d%C3%B6n_von_Horv%C3%A1th" target="_blank">Ödön von Horváth</a>: <a href="http://www.amazon.de/ewige-Spie%C3%9Fer-%C3%96d%C3%B6n-von-Horv%C3%A1th/dp/3518388738/ref=sr_1_5?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1284049091&amp;sr=8-5">Der ewige Spießer</a></strong><br />
Allein das Vorwort lässt mich mit der Zunge schnalzen hinsichtlich der tragisch komischen Aktualität:<br />
„<em>Der Spießer ist bekanntlich ein hypochondrischer Egoist, und so trachtet er danach, sich überall feige anzupassen und jede neue Formulierung der Idee zu verfälschen, indem er sie sich aneignet.</em><em>Wenn ich mich nicht irre, hat es sich allmählich herumgesprochen, dass wir ausgerechnet zwischen zwei Zeitaltern leben.</em><em><br />
Auch der alte Typ des Spießers ist nicht mehr wert, lächerlich gemacht zu werden; wer ihn heute noch verhöhnt, ist bestenfalls ein Spießer der Zukunft. Ich sage “Zukunft“, denn der neue Typ des Spießers ist erst im Werden, er hat sich noch nicht herauskristallisiert.</em><em><br />
Es soll nun versucht werden, in Form eines Romans einige Beiträge zur Biologie dieses werdenden Spießers zu liefern. Der Verfasser wagt natürlich nicht zu hoffen, dass er durch diese Seiten ein gesetzmäßiges Weltgeschehen beeinflussen könnte, jedoch immerhin.“</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Fortschrift dieser Einleitung kann auch sofort in der aktuellen Dekade geschehen. Der tatsächliche Inhalt stimmt nicht mehr ganz mit den aktuellen Zeiten überein. Nichtsdestotrotz haben paneuropäische und nationale Gedanken nichts von ihrer Aktualität verloren. Lediglich das Medium ist ein anderes und der Übergang hin zum Zeitalter der Kaufleute mag heute schon vollbracht sein. Wie sagt der Reisegefährte des Protagonisten des ersten Teils so schön:<br />
„<em>Hörens her: erst wenn alle menschlichen Werte ehrlich und offen vom kaufmännischen Weltbild aus gewertet werden, dann werden die Kaufleut ihren Höhepunkt erreicht haben; aber dann wirds auch wieder abwärtsgehen mit die Kaufleut, und dann wird das Zeitalter einer anderen Gesellschaftsschicht heraufdämmern. Das ist die ewige Ellipse. Ein Kreis ist das nämlich nicht.“</em> (S. 54)</p>
<p style="text-align: justify;">Die im Buch beschriebenen Umstände der späten 20iger Jahre des letzten Jahrhunderts, ganz im Anzeichen von Black Friday und heraufziehendem braunes Wahnsinns, zeigen in jedem Teil die individuelle Motivation des Spießers:<strong><br />
Ökonomische Vorteilnahme</strong></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1709&amp;md5=d5a83fa7056aa9ac70c11723088c10b8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Film: Moon</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 08:46:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist nicht unbedingt der Fall das ich ein absoluter Fan von Science Ficition wäre, jedoch muss ich sagen, dass jegliche Filme, die sich mit unserer Zukunft befassen, eher vielleicht mit unserer "nahen Zukunft" definitiv mein Interesse wecken. Ich spreche nicht von Alienkriegen, von Außerirdischen, die auf die Erde einfallen oder mit denen wir ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist nicht unbedingt der Fall das ich ein absoluter Fan von Science Ficition wäre, jedoch muss ich sagen, dass jegliche Filme, die sich mit unserer Zukunft befassen, eher vielleicht mit unserer &#8220;nahen Zukunft&#8221; definitiv mein Interesse wecken. Ich spreche nicht von Alienkriegen, von Außerirdischen, die auf die Erde einfallen oder mit denen wir sonst irgendwie im Kampf stehen, sondern von Filmen die Entwicklungen zum Ausdruck bringen die grundsätzlich denkbar sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Kürzlich eben der Film Moon. Kurz den Inhalt und den Trailer für Leser, denen der Film nichts sagt.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="298" height="201" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/twuScTcDP_Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="298" height="201" src="http://www.youtube.com/v/twuScTcDP_Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Der Film spielt in der Zukunft der nächsten 100 Jahre. Die Erde stillt ihren Energiehunger mit Hilfe der Fusionstechnik. Das notwendige H³ (Helium 3, Chemiker können gerne korrigieren), welches als Brennstoff für die Fusionsenergie benötigt wird, gewinnt man auf der Rückseite des Mondes. Auf dem Mond arbeitet ein einziger Mensch, der dort für drei Jahre abgeordnet wurde und kümmert sich um die Funktionen und die Wartung der vollautomatischen Maschinen. Dieser Mensch steht im Film kurz vor der Rückkehr zur Erde, nachdem er die drei Jahre fast vollendet hat. Doch dann passiert ein folgenschwerer Unfall.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Mensch ist ein Klon. Durch den Unfall und dem vermutlichen Verlust des ersten Arbeiters wird auf der Station ein weiterer Klon zum Leben erweckt, der sich nicht an die, von der Zentrale auf der Erde vorgegeben Vorgaben hält und anfängt Sachen zu hinterfragen und am Ende die zuvor erwähnten Tatsachen ans Licht bringt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Existenz des, bzw. der Klons ist laut Abspann auf der Erde nicht bekannt. Doch wenn es dies wäre, wie weit würden wir gehen?</p>
<p style="text-align: justify;">Ist menschliches Leben nur menschliches Leben, wenn es von Menschen gezeugt wurde? Wären wir bereit, anders, künstlich erzeugte Lebewesen anders zu behandeln und ihnen die Menschenwürde abzusprechen, obwohl sie alle Funktionen besitzen, die sie zum Menschen machen? Dem Klon auf dieser Station wird durch Kommunikation suggeriert, er hätte Frau und Kinder auf der Erde die dort sitzen und auf ihn warten. Liebevoll hat er sein Schlafgemach mit Bildern von Frau und Kind geschmückt. Diese Personen, die ihm auch in regelmäßigen Abständen Nachrichten schicken sind seine Existenzberechtigung und der Beweis seiner Existenz. Sein Antrieb, der ihn am Leben und ihn durchhalten lässt. Das Ende des dreijährigen Einsatzes wird durch den Einstieg in eine &#8220;Versandbox&#8221; eingeleitet mit der der Klon angeblich zur Erde zurückgeschickt wird. Am Ende ist diese Versandbox nichts weiteres als eine Tötungsbox (ich vermute Gaskammer) und nach dem Tod des einen Klons, wird der nächste zum Leben erweckt und nimmt die Position und die Geschichte des vorherigen ein. Der Energiehunger der Erde ist gestillt. Die Arbeit verrichtet. Doch ist eine derartige Behandlung von Lebewesen ethisch und moralisch vertretbar? Ich glaube nicht und ich hoffe das Arbeit wie diese nie notwendig sein wird. Denn wenn wir eines Tages in der Lage sein sollten Gott spielen zu können, müssten wir unsere Produkte in diesem Zusammenhang ebenso gottgleich ansehen wie uns selbst. Ich hoffe das mit der technischen Fähigkeit auch diese, moralische, Einzug hält ins Portfolio unserer Fähigkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Für mich ein sehr guter Science Fiction Film, der sich gleich in eine Liga mit: The Island, Children of Men und auch Clockwork Orange gespielt hat.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1637&amp;md5=51f2b75f976596486f8387dc0bece33f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Reisezeit ist Lesezeit &#8211; Chantal Mouffe</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/reisezeit-ist-lesezeit-chantal-mouffe/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 13:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte nicht unbedingt behaupten, dass ich gerne verreise. Aber wenn dann richtig. Dies bedeutet nicht, dass ich zwingend weit weg muss, aber es bedeutet, die Vorteile der Reise zu nutzen. Nicht die Vorteile nach der Ankunft, sondern die Reise als Reise. Kürzlich Griechenland und die Türkei, danach Berlin und dieses Wochenende bayrischer Wald. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/weihnachten-und-jahreswechsel-2009-in-indien/">möchte</a> <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/autopiesis-oder-sammeln-fur-fortgeschrittene/" target="_blank">nicht </a><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/vier-tage-prag-fur-30-jahre-wahnsinn/" target="_blank">unbedingt </a><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/die-deutsche-bahn-verarschung-am-kunden/" target="_blank">behaupten</a>, <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wochenendausfluge-und-die-entsprechenden-leiden/" target="_blank">dass </a><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/munchner-tage/" target="_blank">ich </a><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/istanbul/" target="_blank">gerne </a><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/nachts-in-berlin/" target="_blank">verreise</a>. Aber wenn dann richtig. Dies bedeutet nicht, dass ich zwingend weit weg muss, aber es bedeutet, die Vorteile der Reise zu nutzen. Nicht die Vorteile nach der Ankunft, sondern die Reise als Reise. Kürzlich Griechenland und die Türkei, danach Berlin und dieses Wochenende bayrischer Wald. Nicht spektakulär, alles mit Grund und einem gewissen Zwang versehen. Zumindest für die Zeit nach der Ankunft. Die Reise an sich nervt mich eigentlich unendlich. Gefangen in Röhren, Blechhüllen, Vakuumzylindern. Abgenabelt von der Nabelschnur der Gegenwart, kein oder nur schlechten Empfang mit den mobilen Geräten, gewöhnlich alleine unter Fremden, als Fremder für Fremde, was bleibt ist die Zeit. Sie verinnt und geht dahin. Wurmlochhaft, doch statt einem Stehenbleiben der Zeit während der Fahrt, läuft sie mit und weiter. Also was kann ich tun? Schlafen? Nein, unbequem und nicht wirklich vorteilhaft. Vorbereiten und Aufbereiten von Projekten, Präsentationen und Stellungsnahmen? Nein, wenn ich reise halte ich mir den Rücken frei. Die Reise als Reise zu verstehen, deren Inhalt die Bewegung von A nach B ist. Das Sprung zwischen Lokalitäten. Die Arbeit kann ich im Büro oder zu Hause verrichten, mit all den Mitteln und Werkzeugen, die ich hierzu benötige. Unterwegs wäre es doch nur eingeschränkte Normalität. Ich muss es anders füllen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich lese.</p>
<p style="text-align: justify;">Überraschenderweise mehr und aufmerksamer als sonst irgendwo. Die letzten Wochen waren es Romane von<a href="http://www.tcboyle.de/" target="_blank"> T.C. Boyle</a>, <a href="http://chuckpalahniuk.net/" target="_blank">Chuck Palahniuk</a>, <a href="http://www.houellebecq.info/deutsch.php3" target="_blank">Michel Houellebecq</a> und Sachbücher von <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/26676.html" target="_blank">Chantal Mouffe</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie ein Zug ging es hindurch durch die Texte. Kurzgeschichten, Erzählungen, <a href="http://www.amazon.de/Ausweitung-Kampfzone-rororo-Michel-Houellebecq/dp/3499243393/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1277383889&amp;sr=8-2" target="_blank">meine eigene Biographie</a> oder wirklich gute politische Festellungen wie sie <a href="http://www.amazon.de/%C3%9Cber-das-Politische-kosmopolitische-Illusion/dp/3518124838/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1277383957&amp;sr=1-1" target="_blank">Chantal Mouffe</a> an den Tag legt. Selten habe ich ein Werk gelesen, welches den aktuellen Zeitpunkt und die aktuelle gesellschaftliche Lage so klar und deutlich beschreibt, wie ich wünschte es selbst darlegen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Zusammenbruch des eisernen Vorhangs sieht Chantal Mouffe den Neoliberalismus und das kapitalistische Wirtschaftssystem als allein verbleibendes Gesellschaftssystem, welches sich in seiner Alleinstellung und der moralischen Vereinnahmung der &#8220;Menschlichkeit&#8221; als einzig wahres System für alle Menschen profiliert. Auf dem Weg dorthin wird jeder Konflikt im Konsens beigelegt und führt zu einer &#8220;dialogischen Politik&#8221;, welche in der neuen Mitte aufgeht. Doch bevor ich mühsam den Inhalt mit meinen eigenen Worten zusammenfasse zitiere ich lieber aus ihrem Buch: <strong>&#8220;Über das Politische &#8211; Wider die kosmopolitische Illusion&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zum Thema Unsicherheit der &#8220;posttraditionelle Gesellschaft&#8221; zerlegt sie <a href="http://de.wikibooks.org/wiki/Soziologische_Klassiker/_Giddens,_Anthony" target="_blank">Giddens</a> und <a href="http://de.wikibooks.org/wiki/Soziologische_Klassiker/_Beck,_Ulrich" target="_blank">Beck</a>:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Wie Beck sieht auch Giddens die Ursache vieler dieser Ungewißheiten allein im Abwachsen des menschlichen Wissens. Die seien das Ergebnis menschlicher Eingriffe in das gesellschaftliche Leben und in die Natur. Die neuen Möglichkeiten globaler Kommunikation in Echtzeit hätte die Globalisierung noch intensiviert und dadurch den Trend zu &#8220;hergestellter Unsicherheit&#8221; beschleunigt. Vermittels der Entwicklung einer globalisierten kosmoplotischen Gesellschaft könnten deren Traditionen nun in Frage gestellt werden; ihr Status habe sich verändert, da sie jetzt gerechtfertigt werden müssten und nicht mehr wie in der Vergangenheit vorausgesetzt würden.&#8221; (S. 57)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Dies mündet in die &#8220;reflexive Modernisierung&#8221; zu der Mouffe sagt:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Die Theoretiker der reflexiven Modernisierung stellen die von ihnen befürwortete Politik als in ihrer soziologischen Analyse begründet dar. Sie behaupten, aus den Veränderungen der Gesellschaft &#8211; dem Bedeutungsverlust der kollektiven Identitäten und dem Veralten des Modells der Gegnerschaft &#8211; nur die Konsequenzen für den Bereich der Politik zu ziehen. Das verleiht ihrer postpolitischen Vision einen Anschein von Wissenschaftlichkeit und Selbstverständlichkeit und lässt all jene, die nicht ihrer Meinung sind, als Gefangene eines altmodischen Denkens erscheinen. Das Schlüsselwort dieser Strategie ist natürlich &#8220;Modernisierung&#8221;. (S.72)<br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die &#8220;posttraditionelle Gesellschaft&#8221; mit ihrem Drang nach &#8220;Modernisierung&#8221; führt zum dritten Weg, der &#8220;dialogischen Politik&#8221;:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Nur aus diesem Grund kann er (</em>Anmerkung: Giddens<em>) eine &#8220;dialogische Politik&#8221; anvisieren, die vermeintlich das Modell der Gegnerschaft überschreitet und für alle Bereiche der Gesellschaft vorteilhafte Lösungen findet. Bezeichnend für diese konsensorientierte, postpolitische Perspektive ist das Ausweichen vor fundamentalen Konflikten und das Vermeiden jeder kritischen Analyse des modernen Kapitalismus. Daher ist sie nicht in der Lage, die Hegemonie des Neoliberalismus in Frage zu stellen.&#8221; (S.79)</em></p>
<p style="text-align: justify;">In dieser Konsensorientierung und Nicht-in-Frage-Stellung der herrschenden Ordnung sieht sie die Verantwortung für die aktuellen Probleme mit unseren Volksvertretern.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Statt ein Terrain für eine agonistische Diskussion zwischen linker und rechter Politik zu eröffnen, wird Politik aufs &#8220;Spinning&#8221;, auf Öffentlichkeitsarbeit, reduziert. Da es keinen fundamentalen Unterschied mehr zwischen den Parteien gibt, versuchen sie, ihre Produkte mit Hilfe von Werbeagenturen durch cleveres Marketing zu verkaufen. Die Folge ist eine wachsende Politikverdrossenheit und ein dramatisches Sinken der Wahlbeteiligung. Wie lange wird es dauern, bis die Bürger das Vertrauen in den demokratischen Prozess vollkommen verloren haben?&#8221; (S.84)</em></p>
<p style="text-align: justify;">In den darauf folgenden Seite verteufelt Chanta Mouffe die Aussage der Modernisierer, rechtspopulistisches Gedankengut entstehe auf Grund von Rückwärtsgewantheit der Wähler und zeigt auf, dass dieser Erfolg Großteils auf der Berufung auf eine kollektive Identität besteht, die die ähnlichen, ja fast gleichen Parteien der Mitte auf Grund ihrer Austauschbarkeit nicht mehr bieten können. Und um die Aussage nach Differenzierung zu unterstreichen zitiert sie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Schmitt" target="_blank">Carl Schmitt</a> der bemerkte, <em>&#8220;daß die Welt, &#8230;,  kein &#8220;Universum&#8221;, sondern ein &#8220;Pluriversum&#8221; ist.&#8221; (S. 114)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem auf dieses Zitat eine tiefere Auseinandersetzung mit dem postsozialistischen Werk <a href="http://www.amazon.de/Empire-neue-Weltordnung-Michael-Hardt/dp/3593372304/ref=sr_1_4?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1277386074&amp;sr=8-4" target="_blank">Empire</a> und <a href="http://de.wikibooks.org/wiki/Soziologische_Klassiker/_Habermas,_J%C3%BCrgen" target="_blank">Habermas</a> erfolgt fasst sie ab Seite 156 zusammen um in einer radikalen aber argumentativ vertretbaren These zu schließen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Wie Niklas Luhmann betont hat, fordert moderne Demokratie eine &#8220;Spaltung der Spitze&#8221;, eine klare Trennung zwischen Regierung und Opposition.&#8221; (S.157)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Dies widerspricht jedoch nicht der Bindung an gewisse Prinzipen:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Eine demokratische Gesellschaft verlangt ihren Bürgern die Bindung an gemeinsame ethisch-politische Prinzipien ab, die üblicherweise in einer Verfassung artikuliert und in einem gesetzlichen Rahmen verankert werden. Sie kann keine Koexistenz widerstreitender Legitimitätsprinzipien in ihrer Mitte zulassen. Zu glauben, einer Gruppe von Immigranten sollte im Namen des Pluralismus eine Ausnahme zugestanden werden, ist nach meiner Ansicht ein Fehler, der von mangelnder Kenntnis um die Rolle des Politischen bei der symbolischen Ordnung gesellschaftlicher Beziehungen zeugt.&#8221; (S. 160)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Über eine letzte Stellungsnahme zur Position die Europa in ihren Augen in Zukunft einnehmen sollte führt sie letztendlich auf Seite 170 all ihre Aussagen in diesem letzten Zitat zusammen:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Daher kommen wir, wenn wir das demokratische Projekt verteidigen und radikalisieren wollen, nicht darum herum, das Politische in seiner antagonistischen Dimension anzuerkennen und den Traum von einer versöhnten Welt, die Macht, Souveränität und Hegemonie überwunden hätte, aufzugeben.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">In der Hoffnung, die wichtigsten Argumentationslinien des Buchs getroffen zu haben möchte ich mit einem eigenen Statement schließen. Nur weil wir in einer Welt leben, die nicht mehr die Bipolarität besitzt, wie sie dies noch vor 1990 getan hat, bedeutet noch lange nicht, dass sich das bessere System durchgesetzt hat. Es hat sich eines der beiden damals vorliegenden Modelle durchgesetzt und somit den, aus dem Wettbewerb hervorgehenden, Anspruch das Bessere zu sein erworben. &#8220;Ceasar dominus et supra grammaticam: <em>Der Kaiser ist Herr auch über die Grammatik.</em>&#8221; Wenn wir uns nicht kritisch mit dem was im Moment passiert auseinandersetzen und uns nicht dazu durchringen können, dass Konflikte nicht immer im Konsens gelöst werden müssen, werden die nächsten Jahre nicht sonderlich angenehm für uns werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt sitze ich hier auf dem <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=edenhof,+wiesenfelden&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=11.256167,43.286133&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Edenhof,+94344+Wiesenfelden,+Straubing-Bogen,+Bayern&amp;ll=49.064391,12.579989&amp;spn=0.011472,0.042272&amp;t=h&amp;z=15" target="_blank">Hof meiner Eltern</a> und treffe all meine Geschwister wieder. Sollte ich bleiben? Ich glaube nein. Ohne Reise, weniger Zeit zu lesen. Daher nehme ich mir für den Rückweg ein weiteres Werk vor, oder ich versuche endlich nach sechs Monaten Qual das Buch: &#8220;Unendlicher Spaß&#8221; zu Ende zu bringen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1567&amp;md5=9e47aa2ba256e8bb13f092ca3d7cbc74" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fußballtortur</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 17:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezession]]></category>

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		<description><![CDATA["Ich hänge mir ein Fähnchen an
und stehe hinterm Vaterland."
Es fällt mir schwer zu verstehen, was im Zuge der Fußballweltmeisterschaft alles im Land passiert.

Sparpaket?
Fahnen im Angebot nur 1,50 €.

Wirtschaftskrise? 
Bier nur 2,50€.
Alle Antworten auf die ungelösten Fragen erscheinen plötzlich so einfach. Bleibt nur ein Problem. Diese verdammten Vuvuzelas. Zweckentfremdete Benzin Trichter, die uns den Spaß ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em>&#8220;Ich hänge mir ein Fähnchen an<br />
und stehe hinterm Vaterland.&#8221;</em></p>
<p>Es fällt mir schwer zu verstehen, was im Zuge der Fußballweltmeisterschaft alles im Land passiert.</p>
<p><strong>Sparpaket?</strong><br />
Fahnen im Angebot nur 1,50 €.</p>
<p><strong>Wirtschaftskrise? </strong><br />
Bier nur 2,50€.</p>
<p style="text-align: justify;">Alle Antworten auf die ungelösten Fragen erscheinen plötzlich so einfach. Bleibt nur ein Problem. Diese verdammten Vuvuzelas. Zweckentfremdete Benzin Trichter, die uns den Spaß am Public Viewing vermiesen. Wie konnte die FIFA nur zulassen unseren schönen europäischen Sport und die damit verbundene Kultur so durch den Dreck zu ziehen. Jahrelang einstudierte und gelernte Fangesänge und Gegrölle. Die Spielgeräusche durch die Atmo-Mikrophone der Berichterstattung zur Untätigkeit verdammt. Der ständige Krach, Moderatoren dazu gezwungen ohne Punkt und Komma zu reden, um das monotone Summen zu übertönen. Doch so sind die Ursachen dieser Geräte nur schwer zu entdecken. Vom Pegel her müsste man ein ganzes Heer Bläser im Publikum vermuten. Die Kamerashots ins Publikum zeigen nur wenige. Vielleicht ist dieses Geräusch nur mutwillig über die Stadiongeräusche gelegt um die Ordner, Angestellten und Ansässigen nicht schreien zu hören. Sie könnten schlechte Stimmung verbreiten und <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,700473,00.html" target="_blank">härtere Maßnahmen erzwingen</a>. Wir lassen uns unseren schönen Sport nicht von Vuvuzelas zerstören: Dieses Spiel hat nach unserer Leitkultur gespielt zu werden und in dieser Kultur sind auch die Spielregeln für die Zuschauer klar definiert.</p>
<p><em>Liebe Südafrikaner, </em></p>
<p><em>Ihr dürft unsere Fußball-WM veranstalten, aber wenn ihr nicht so mitspielt wie wir es uns vorstellen setzt es was.</em></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne allen viel Spaß unter den bunten Mützen, Fahnen, Schirmen zur Abwendung der Depression.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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