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	<title>Lonely People Talk A Lot &#187; sex</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>Sex und Adolf Hitler</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 20:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die reisserische Überschrift soll auf ein grundlegendes Facebookproblem hinweisen. Das große soziale Netzwerk hat mir heute morgen einen gehörigen Schrecken eingejagt, als mir lapidar per email mitgeteilt wurde (immerhin wurde es mir per email mitgeteilt), dass ich jetzt Mitglied der Gruppe: "Ich hatte schon Sex mit einem Facebook Mitglied" bin. Toll, wen interessierts. Exklusiver ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die reisserische Überschrift soll auf ein grundlegendes Facebookproblem hinweisen. Das große soziale Netzwerk hat mir heute morgen einen gehörigen Schrecken eingejagt, als mir lapidar per email mitgeteilt wurde (immerhin wurde es mir per email mitgeteilt), dass ich jetzt Mitglied der Gruppe: &#8220;Ich hatte schon Sex mit einem Facebook Mitglied&#8221; bin. Toll, wen interessierts. Exklusiver wäre vermutlich eh die Gruppe: &#8220;Ich habe Sex mit jemand gehabt der nicht bei Facebook ist&#8221;, die Wertigkeit der Gruppe stellt jedoch nur einen Nebenkriegsschauplatz dar.</p>
<p style="text-align: justify;">Es kann einfach nicht sein, dass mir irgendein Honk und ja, diese gibt es sowohl in meinem echten wie auch in meinem Facebook-Freundeskreis irgendein Label anhängen kann. Vielleicht will diese Person einfach nur witzig sein und morgen bin ich Mitglied der Gruppe: &#8220;Ich finde Adolf Hitler gar nicht so schlimm, von den Autobahnen mal abgesehen&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;">Das kann nicht sein. Nur leider finde ich diese Einstellung auf Facebook nicht. Daher jetzt meine Frage an alle die es lesen. Bin ich zu doof, oder gibt es diese Einstellung tatsächlich nicht. Wenn es sie nicht gibt, lade ich alle meine Facebookfreunde in eine, meine Gruppe ein. Danach hab ich dann zumindest eines: weniger Freunde.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1832&amp;md5=ee539ae4866f934826271d391c01d3cb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Empfehlung</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 11:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist nicht so, dass es nichts zu erzählen gäbe. Es ist nicht so, dass nichts erlebt wird. Es ist nur so, dass ich nicht weiß ob Worte wirken und ob Bilder nicht manchmal viel Aussagekräftiger sind. Empfehlung der Woche und neuer Lieblingsblog: FuckYouVeryMuch Bamm!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist nicht so, dass es nichts zu erzählen gäbe. Es ist nicht so, dass nichts erlebt wird. Es ist nur so, dass ich nicht weiß ob Worte wirken und ob Bilder nicht manchmal viel Aussagekräftiger sind. Empfehlung der Woche und neuer Lieblingsblog: <a href="http://fuckyouverymuch.dk/" target="_blank">FuckYouVeryMuch</a> Bamm!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://fuckyouverymuch.dk/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1657" title="Fuck You Very Much" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/08/fyvm-300x259.jpg" alt="Fuck You Is The New Thank You" width="300" height="259" /></a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/?flattrss_redirect&amp;id=1656&amp;md5=227d24ff9ad068943e125239f4f6314e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der gemeine Nacktmull</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 18:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeff Jarvis netter Vergleich zum deutschen Datenschutz mit der deutschen Saunagewohnheiten, mich über den Nacktscanner nachdenken lassen. Während wir deutsche kein Problem damit haben uns nackt in der Sauna zu zeigen, hätten wir Probleme mit Nacktscannern. Zurecht. Bezüglich der Sauna oder auch dem FKK Strand kann ich selbst entscheiden, ob ich dorthin gehen will ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.buzzmachine.com/about-me/" target="_blank">Jeff Jarvis</a> netter <a href="http://www.buzzmachine.com/2010/02/11/the-german-privacy-paradox/" target="_blank">Vergleich zum deutschen Datenschutz mit der deutschen Saunagewohnheiten,</a> mich über den Nacktscanner nachdenken lassen. Während wir deutsche kein Problem damit haben uns nackt in der Sauna zu zeigen, hätten wir Probleme mit Nacktscannern. Zurecht. Bezüglich der Sauna oder auch dem FKK Strand kann ich selbst entscheiden, ob ich dorthin gehen will und mich nackt zeigen will. Wenn ich mich nicht nackt zeigen will, dann geh ich dort nicht hin. Da ich von Zeit zu Zeit fliegen muss um irgendwohin zu gelangen, (Ja ,solange ich nicht in den Weltraum muss, könnte ich auch ein anderes Verkehrsmittel nutzen) werde ich in Zukunft durch einen Nacktscanner müssen und ich werde komplett entkleidet. Ich finde dies nicht in Ordnung, da ich grundsätzlich zuvor schon unter den Generalverdacht gestellt bin, obwohl der Scanner nie irgendwas zeigen wird, was diesen Verdacht bestätigen würde. Ich bin dagegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich wechsle die Perspektive:</p>
<p style="text-align: justify;">Würde ich am Nacktscanner arbeiten wollen?</p>
<p style="text-align: justify;">Der Leser hat nun vielleicht Playboyaufnahmen vor Augen: braungetönte, trockene, reizungsfreie und glattrasierte Haut. Genau. Aber höchstens, wenn Photoshop in den Scanner mit eingebaut wird. Ansonsten wird es eklig sein. Sorry, der Mensch an sich ist nackt nicht sonderlich hübsch. Zumindest nicht so hübsch wie es uns in Hochglanzmagazinen suggeriert wird. Ohne Kleidung, nur spärlich behaart. Wehrlos, angreifbar, verletzlich, kalt. Ich möchte nicht am Nacktscanner arbeiten. Ich habe keine Lust, den ganzen Tag Nacktmulle betrachten zu müssen. Die dort zu sehende Nacktheit würde zur sexuellen Abstumpfung führen. Deshalb geh ich auch nicht oft in die Saune. Und FKK mach ich auch nur ungern. Alle häßlich.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/02/michhoff.jpg" rel="lightbox[1192]"><img class="size-medium wp-image-1193 alignnone" title="Nacktmull" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/02/michhoff-300x223.jpg" alt="michhoff" width="300" height="223" /></a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Filmempfehlung: Shoppen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 18:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fernsehen ist meist doof. Dies an Beispielen fest zu machen, fällt mir schwer, da ich die Titel der sinnlosen Sendungen nicht benennen kann. Meist muss ich schon nach kurzem Einzappen, wieder wegzappen, da es einfach zu doof ist. Am Ende schalte ich die Kiste dann wieder aus und steck meine Nase lieber in ein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Fernsehen ist meist doof. Dies an Beispielen fest zu machen, fällt mir schwer, da ich die Titel der sinnlosen Sendungen nicht benennen kann. Meist muss ich schon nach kurzem Einzappen, wieder wegzappen, da es einfach zu doof ist. Am Ende schalte ich die Kiste dann wieder aus und steck meine Nase lieber in ein Buch oder telefoniere jemanden zu Tode.</p>
<p style="text-align: justify;">Kino hingegen finde ich großartig. Eine bestimmte Zeit x raus sein: X-Minuten abtauchen in andere Perspektiven, Erzählungen, Inhalte. Kein Internet greifbar, das Telefon ist aus oder leise, da es sich in Deutschland nicht gehört im Kino laut mit Mutti Kochrezepte auszutauschen. (Ganz im Gegensatz zu Indien, wobei es dort vermutlich keine Kochrezepte waren, denn sowas braucht für rote, scharfe Soßen eh keiner.)</p>
<p style="text-align: justify;">Die Synthese aus beidem, Fernsehen und Kino ergibt sich dann, wenn man sich entweder eine Aufzeichnung eines Kino-Films ansieht, oder aber ein solcher Film ausgestrahlt wird. Ich rede hier nicht von den Blockbustern, die dann auf den Privatkanälen nur Wochen, nachdem sie nicht mehr im Kinoprogramm auftauchen Geleveraged werden, nein, die interessieren mich weniger und sind mir zu häufig von sinnlosen Werbepausen unterbrochen, in denen ich z.B. lernen kann, dass Frauen doch mehr Probleme haben als Männer. Thema: fehlende Intimflüssigkeiten und die sich daraus ergebenden Hinderlichkeiten im täglichen Leben. (Bin Chauvi. Sollte einer der Verantwortlichen dieser Werbung über den Post stolpern, wäre ich dankbar für einen Link. Die Werbung war hervorragend, aber das Produkt ist nicht hängen geblieben)</p>
<p style="text-align: justify;">Manchmal kommen richtig gute Filme im Fernsehen. So wie gestern der schöne Film: <a href="http://www.shoppenfilm.de/" target="_blank">Shoppen</a>. Selten so herrliche Dialoge gehört, die so nah dran waren, am alltäglichen Wahnsinn, der uns, den Bewohnern der Großstädte Tag für Tag entgegenschlägt. Am Ende geht es immer nur um das eine: Bitte, bitte, bitte, ich will nicht alleine enden. Der krankhafte Versuch irgendjemanden zu finden, um nicht alleine durchs Leben zu gehen, oder am Ende des Tages über zu bleiben. Die Nachzucht sichern und die Nachwelt erhalten. Zumindest die einen. Treffend beschrieben als: &#8220;Wenn es dann zum Sommerschlussverkauf kommt, dann werden auch Sachen aus dem Lager geholt, die noch nie in der Auslage lagen.&#8221; Darauf kontert (natürlich) er: &#8220;Schau, ich bin eher so ein Luxusartikel. Man geht in den Laden und probiert ihn an, stellt dann aber fest, dass man ihn sich doch nicht leisten kann. Aber anprobieren kannste gern mal.&#8221; Und so sind die Anderen nur auf der Suche nach dem schnellen, unverbindlichen Kick. Der Befriedigung des ältesten und vermutlich über die Tierarten am weitest verbreitetsten Bedürfnisses: dem Trieb. So stellt es passenderweise auch einer im Dialog dar: &#8220;Wer heute Sex haben will, der muss Reden können, oder am besten gleich Literatur studiert haben.&#8221; Früher war das einfacher. Der Stärkste hatte die Sicherheit nicht allein zu bleiben und der Schwache musste hinterlistig sein um nicht die Keule auf den Schädel geknallt zu bekommen. Heute, da das Recht auf Selbstjustiz beschränkt ist, gewinnt der Listige. Erzähl tolle Geschichten. Mach tolle Sachen. Zumindest den zweiten Ansatz, den der Anderen erreichst du somit auf jeden Fall. Den ersten auch, wenn du die Listigkeit nur gut und lange genug durchhalst. So stimmen wir an, die Hymne an die Blender und gönnen ihnen den Sieg über die Natur. Die Verzweiflung bleibt. Das Fernsehen auch. Und manchmal kommen gute Filme.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pornoindustrie schreit nach der Pumpe</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 22:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Los ging es heute morgen auf Twitter. Erste Posting des CNN Titels: Porn industry seeks federal bailout. Bestätigt von SPON: US-Sexbranche will Staatshilfe. Eine Steilvorlage für Witze und Kalauer. Vielleicht aber auch die Vorboten einer Veränderung? Einer Re-Tabuisierung?
Die Pornoindustrie büßt ihre Vorreiterrolle für die Durchsetzung technologischer und geschäftlicher Standards ein. Noch 2005 schrieb der Spiegel ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Los ging es heute morgen auf <a href="http://twitter.com/heartnsoul/status/1103353224" target="_blank">Twitter</a>. Erste Posting des CNN Titels: <a href="http://politicalticker.blogs.cnn.com/2009/01/07/porn-industry-seeks-federal-bailout/" target="_blank">Porn industry seeks federal bailout</a>. Bestätigt von <a href="http://spiegel.de" target="_blank">SPON</a>: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,600089,00.html" target="_blank">US-Sexbranche will Staatshilfe</a>. Eine Steilvorlage für Witze und Kalauer. Vielleicht aber auch die Vorboten einer Veränderung? Einer Re-Tabuisierung?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Pornoindustrie büßt ihre Vorreiterrolle für die Durchsetzung technologischer und geschäftlicher Standards ein. Noch 2005 schrieb der Spiegel der Industrie eine entscheidende Rolle bei der Besetzung des DVD Nachfolgers zu: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,600089,00.html" target="_blank">Durchbruch per Pornografie?</a> Und irrte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Industrie der nackten Bilder scheiterte an den eigenen Ansprüchen an die Ästhetik. Die rosarote Plastikbarbiewelt war mit keinem der beiden hochauflösenden Formate weiter zu halten. Eitrige Pickel, Rasierbrand oder sonstige Hautunreinheiten könnten die mühsam errichtete Festung der makellosen Schönheit zum Einsturz bringen. Wer kann und will, alles was bisher produziert wurde noch einmal überarbeiten, damit es HD-ready ist? Ich kenne mich in der Branche zu wenig aus um zu beurteilen, in wie weit hochauflösende Formate dort Einzug gehalten haben, die Zurückhaltung bei der Entscheidung im Formatkrieg zeugt für mich allerdings dennoch für eine gewisse Inspirations- und Innovationslosigkeit. Waren Internetseiten, die sich mit diesem Thema beschäftigt haben noch die Vorreiter, als es darum ging, digitale Inhalte über das Netz zu verkaufen, stehen sie jetzt anscheinend mit dem Rücken zur Wand. Geschichten aus <a href="http://secondlife.com/" target="_blank">Second Life</a>, die mit pornografischem Vergnügen einhergehen, waren im allgemeinen Hype der zweiten Welt mit Sicherheit ein willkommener Werbeeffekt, jedoch ist es um die Inhalte wie um das virtuelle Leben sehr, sehr still geworden. Nacktheit, Sexualität und Pornographie sind heute eventuell am Ende ihrer Wirkungsmöglichkeiten angekommen. Die Stimulation des letzten ständig unbefriedigte Primärtriebs des Wohlstandsmenschen.  Übersättigt an Bildern wie dieser Trieb erlebt werde stehen in Diskrepanz zur Selbsterfahrung. Techniken und Praktiken vorgegeben von einer Industrie, die darauf abzielt die Libido möglichst stark zu provozieren. Aufgegriffen von Medien und Werbung.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch was passiert, wenn man mit solchem Material zu sehr bombadiert wird? Man beginnt die Bilder zu ignorieren. Wie sonst ist zu erklären das Pornos auf Partys anstatt sonstiger Visualisierungseffekte im Hintergrund laufen? Weil eh keiner hinschaut. Der Mensch gegenüber ist überraschender, interessanter, individueller als das gezeigte Schema F.</p>
<p style="text-align: justify;">Es bringt nichts mehr den Trieb anzuregen. Man kann damit keine Aufmerksamkeit mehr erzeugen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin gegen eine Stützung der Pornoindustrie durch irgendeinen Staat. Ich plädiere an diese Industrie umzudenken. Zurück zur Realität. Hinweg diese gekünstelte Welt aus Silikon und MakeUp. Ihr schockt und inspiriert nicht, ihr tragt bei zur Abgestumpftheit. Macht was anderes, macht was Neues. Dann könnt ihr euch selbst retten. Wer mit der Stimulation der unbefriedigten Primärtriebe nicht fähig ist Kunden zu finden, macht irgendetwas falsch.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="340" height="285" data="http://www.youtube.com/v/lUDguFNyS4s&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lUDguFNyS4s&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>gefunden <a href="http://blog.zeit.de/sex/?p=818" target="_blank">hier</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Aller Anfang ist schwer: Mumbai ist Bankoks Finanzkrise des Sex</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Dec 2008 12:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das weiße Blatt Papier, das hier im Netz eigentlich gar nicht weiß ist, sondern rechts und links von bunten Kästen eingegrenzt ist, macht es nicht einfach einen Weblog zu starten. Was soll man sagen, welche Worte soll man wählen um von Beginn an, schon die Aufmerksamkeit zu erregen, die sich die Arbeit verdient hat?
Mumbai, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das weiße Blatt Papier, das hier im Netz eigentlich gar nicht weiß ist, sondern rechts und links von bunten Kästen eingegrenzt ist, macht es nicht einfach einen Weblog zu starten. Was soll man sagen, welche Worte soll man wählen um von Beginn an, schon die Aufmerksamkeit zu erregen, die sich die Arbeit verdient hat?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mumbai</strong>, schrecklich, <strong>Bankok</strong>, antidemokratisch und elitär, <strong>Finanzkrise</strong>, einschneidend und spiralenbildend, <strong>Sex</strong>, schön aber zu selten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein altbekannter Schmutzfink der deutschen Unterhaltung sagte in seinem Buch: <a href="http://www.amazon.de/Jakobsweg-sein-Genitiv-Eine-Vermessung/dp/3462039547/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1228566670&amp;sr=8-1" target="_blank">Sex ist dem Jakobsweg sein Genetiv</a>, dass es nur wichtig ist, Schlagwörter der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion zu verwenden, durchaus auch ohne Zusammenhang, oder mit krudem Zusammenhang, da sich die Wenigsten an die korrekte Interpretation überhaupt noch erinnern könnten. (Wichtige Ausdrücke fett zu schreiben ist auch ein beliebtes Mittel.) Aus diesem Grund ist der erste Artikel dieses Blog Zusammenhanglos und der Titel losgelöst vom Rest , wie es das Leben in der Großstadt dem Individuum vorgaukelt Teil des Großen, Ganzen zu sein, um ihn allabendlich aus den Tiefen der Clubs wieder an die frische Luft zu spucken und ihn alleine nach Hause gehen zu lassen, wo er sich am nächsten Morgen zwischen den zwei konkurrierenden Übeln mit zwei Buchstaben: TV oder PC entscheiden kann und darauf wartet, dass ihn jemand anruft oder abholt um ihm die Welt zu zeigen und ihn Teil der Bewegung sein zu lassen. Leben in den Großstädten ist wichtig. Man hat ein größeres Identifikationspotential mit der Großstadt, da mehr Leute wieder andere kennen, die dort wohnen, oder selbst mal dort gelebt haben. Weniger einsam ist es deshalb auch nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Probleme die sich hieraus ergeben und erst recht die kruden Gedanken die sich daraus für den Einzelnen ergeben werden in diesem Weblog regelmäßig zu Protokoll gebracht werden.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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