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	<title>Lonely People Talk A Lot &#187; technik</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>Abgesang auf Social Media -Teil 5-</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 17:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Es ist erschreckend aber wahr,
die Dürftigkeit in di [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em>&#8220;Es ist erschreckend aber wahr,<br />
die Dürftigkeit in die wir Jahr für Jahr,<br />
in allen Lebenslangen sozusagen<br />
eingeschlossen sind.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Wird mehr und mehr und mehr und mehr<br />
Wird mehr und mehr und mehr und mehr<br />
uns unerträglicher.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Diese Textpassage ist dem Lied: <a href="http://www.leoslyrics.com/listlyrics.php?hid=Y0bRSvDBKG8%3D" target="_blank">Das Unglück muss zurückgeschlagen werde</a>n von <a href="http://www.tocotronic.de" target="_blank">Tocotronics</a> Meisterwerk, <a href="http://www.tocotronic.de/diskographie/kook/" target="_blank">KOOK</a> entnommen. Das Album erschien im Jahr 2000. Eine Zeitpunkt zu dem zumindest ich das Wort Social Media noch nicht gehört hatte. Beim kürzlichen erneuten Hören kamen mir unweigerlich Assoziationen zum derzeitigen Status des Social Medias:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="255" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/sWN4GY6KS8g&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="255" src="http://www.youtube.com/v/sWN4GY6KS8g&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8220;Dann sollten wir wissen</em><em><br />
dass mit jedem Bissen<br />
den wir wie von Sinnen<br />
nahezu herunterschlingen<br />
ehe wir uns versehen<br />
<strong>unser Stolz und unsere Würde verloren gehen</strong><br />
Und die Alltäglichkeit<br />
die man uns jederzeit<br />
aus vollen Fässern zapft<br />
<strong>macht uns nicht mehr betrunken</strong> sondern vielmehr bewußt<br />
Dass das Unglück überall zurückgeschlagen werden muss.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">Der Kick ist weg. Es bleibt einzig und allein die Kontaktbuchfunktion der Plattformen. Alles andere interessiert mich nicht mehr wirklich. Ja, ich möchte mit euch in Kontakt bleiben, ich möchte all meine Kontakte wiedertreffen. Aber im realen. Auch wenn ich es lange nicht wahrhaben wollte. Ihr habt nichts mit meinem Leben zu tun. Mein Leben basiert auf  echten, physischen Menschen. Ich freue mich zu sehen, dass es euch noch gibt und das ich mich jederzeit mit euch in Verbindung setzen kann. Aber mir fehlt die Zeit um dies mit allen zu machen und ganz nebenbei bemerkt, ihr nehmt mich auch nicht war. Ihr erzählt von eurem Leben und zeigt mir damit, dass auch ich kein Bestandteil dieses bin. Da les ich doch lieber Romane, die sind zumindest gut erfunden.</p>
<p style="text-align: left;">Ich glaube fest daran, dass die Social Mediabewegung ihrem quantitativen Wahnsinn abschwören wird und sich besinnen auf die tatsächliche Qualität von Menschen, denn am Ende mündet es in Titel und Inhalt des Buches: <a href="http://www.amazon.de/Zusammen-ist-man-weniger-allein/dp/3596173035?tag=jasonwiener-20" target="_blank">Zusammen ist man weniger allein.</a></p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 63px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">&lt;object width=&#8221;300&#8243; height=&#8221;255&#8243;&gt;&lt;param name=&#8221;movie&#8221; value=&#8221;http://www.youtube.com/v/sWN4GY6KS8g&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0&#215;402061&amp;amp;color2=0&#215;9461ca&amp;amp;border=1&#8243;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&#8221;allowFullScreen&#8221; value=&#8221;true&#8221;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&#8221;allowscriptaccess&#8221; value=&#8221;always&#8221;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&#8221;http://www.youtube.com/v/sWN4GY6KS8g&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0&#215;402061&amp;amp;color2=0&#215;9461ca&amp;amp;border=1&#8243; type=&#8221;application/x-shockwave-flash&#8221; allowscriptaccess=&#8221;always&#8221; allowfullscreen=&#8221;true&#8221; width=&#8221;300&#8243; height=&#8221;255&#8243;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</div>

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		</item>
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		<title>Abgesang auf Social Media -Teil 4-</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-4/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 10:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im vierten Teil der Social Media Betrachtung möchte ic [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im vierten Teil der Social Media Betrachtung möchte ich übergehen zum Irrglauben von Firmen, mit Social Media irgendetwas anders zu machen, als klassisches Marketing.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Unternehmen interessieren sich nicht für ihre Kunden</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diese These klingt hart, aber meine Erfahrung und meine Betrachtung der unterschiedlichsten Social Media Strategien lassen keinen anderen Schluss zu. Ich möchte diese Erläuterung an Hand der Taylor-Wanne herleiten, die ich dem Buch: <a href="http://www.amazon.de/Denkwerkzeuge-H%C3%B6chstleister-dynamikrobuste-Unternehmen-Marktdruck/dp/3867740208/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1277972495&amp;sr=8-1" target="_blank">Denkwerkzeuge der Höchstleister</a> entliehen habe. Hierbei speziell die Grafik zu Verdeutlichung der Marktverhältnisse und wie diese bedient werden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ratwechsel.de/Hintergrund_Dynamikproblem___Taylorismus_Aufstieg_und_Fall.pdf"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1600" title="taylor" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/07/taylor-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" /></p>
<p style="text-align: justify;"></a>Waren die Märkte zu beginn weit und die herschende Bedürfnisse mit standartisierten Produkten und der Ausweitung der Distribution zu befriedigen, stellte sich Mitte des letzten Jahrhunderts eine Sättigung ein. Diese Sättigung rührte daher, dass die Bedürfnisse der Konsumenten in bestimmten Märkten befriedigt waren und der Anreiz sich neue Produkte zu kaufen nicht mehr auf Grund von Mangel bestand, sondern einen anderen Auslöser benötigte. Die Geburtsstunde des Marketing. Mit Hilfe des Marketings wurden Konsumenten dazu erzogen, die Vorteile eines entwickelten Produktes zu erkennen. Jedoch ging diese Kommunikation rein vom Unternehmen, bzw. Produzenten aus und basierte auf der Heraushebung der Alleinstellungsmerkmale des Produkts. Ein Fernseher ist ein Fernseher ist ein Fernseher. Auch wenn mir fünf Hersteller verklickern möchten, dass sich diese Geräte ja ach so unterscheiden. Mein Ziel, Filme und Sendungen verfolgen zu können ist unabhängig von Hertzwerten, Bildschirmstärke und Hintergrundbeleuchtung. Das Unternehmen produziert Produkte, von denen es denkt auf dem Markt eine Nachfrage zu haben. Existiert diese Nachfrage nicht, oder nicht in dem Ausmaß wie erhofft oder berechnet, wird mit Hilfe des Marketings, welches schon in der Entstehungsphase des Produkts zu einem gewissen Teil als Stimulator einkalkuliert wird, und vorausgesetzt das Unternehmen kann zusätzliche Marketingleistungen vorfinanzieren, der Markt penetriert und Aufmerksamkeit erzeugt. Doch diese Aufmerksamkeit und der sich daraus ergebende Konsum basiert auf dem Überreden von Kunden. Es wird hierbei nicht auf die tatsächlichen Bedürfnisse eingegangen, sondern es werden Bedürfnisse erzeugt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Social Media ist alter Wein in neuen Schläuchen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte betonen, dass ich vom Status Quo ausgehe, am Ende zwar eine kurze Prognose wagen möchte, aber zum aktuellen Zeitpunkt kann ich zum Thema Social Media und Unternehmen nichts anderes attestieren als oben genanntes. Social Media ist eine Form des Marketings. Eine gemeine Form des Marketings noch dazu. Unternehmen nutzen diesen Kanal um sich für ihre Produkte zu rechtfertigen und erzeugen damit einen Buzz. Es geht nicht darum, Produkte tatächlich zu verbessern, sondern erneut darum, die eigenen Alleinstellungsmerkmale hervorzuheben. Kommt Kritik, wird wild im Kreis gelaufen und Standard-Sing-Sang verbreitet. Im Sinne von: <em>&#8220;Lieber Kunde, wir können nachvollziehen, dass sie mit der Funktion xyz nicht zufrieden sind, aber auf Grund ökonomischer Entscheidungen und unseren Prozessen sehen wir uns ausser Stande Ihren Wunsch zu erfüllen, denn hierfür wurde das Produkt nicht entwickelt. Es besteht für Sie dennoch kein Grund den Kauf zu bereuen, denn denken Sie nur an die herausragende Fähigkeit unseres&#8230;&#8230;&#8221;</em> Sollte sich ein Unternehmen öffentlich zu so einem Statement hinreissen lassen erzeugt es damit zumindest eines: Aufmerksamkeit. Diese Aufmerksamkeit verteilt sich über die Sozialen Netzwerke schneller und breiter. Denn wenn ein Unternehmen einen Auftritt auf einer Plattform wie Facebook hat und ich als Person dort Kritik ablasse, sehen alle meine Freunde diese Kritik in ihrer Timeline und werden so von mir gezwungen, zumindest den Namen des Unternehmens kurz aufzunehmen oder sich im Idealfall ebenso in die Diskussion einschalten oder meinen Kommentar gut finden und so zu einer weiteren Verteilung der Unternehmensmessage oder zumindest des Namens beitragen. &#8220;There is no bad PR.&#8221; Im Grunde hat Social Media wie in <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-1/" target="_blank">Teil -1-</a> der Serie bereits angedeutet, nichts mit &#8220;Sozial&#8221;, &#8220;Gesellschaftlich&#8221; sondern wenn dann höchsten mit &#8220;gesellig&#8221; zu tun um die wichtigsten Übersetzungen des Wortes Social abzudecken. Der Wikipedia Artikel zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Media_Marketing" target="_blank">Social Media Marketing</a> umschreibt die Ziele die von Unternehmen verfolgt werden kurz und knapp und mir bleibt dem nichts hinzuzufügen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hoffnung auf ein vorübergehendes Experiment</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Zahlen aus <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-2/" target="_blank">Teil </a>2 zeigen, dass es sich bei den Nutzern von Social Media Angeboten zwar um eine große Anzahl von Menschen handelt, dies im Vergleich zur Gesamtbevölkerung jedoch noch keine Mehrheit darstellt. <a href="http://twitter.com/zynaesthesie" target="_blank">@zynaesthesie</a> hat es in einem Tweet recht passend und prägnant dargestellt: <a href="http://twitter.com/zynaesthesie/status/17407342290" target="_blank">&#8220;Social Media ist, wenn Dir mehr Leute auf den Keks  gehen, als Du kennst&#8221;</a>. Dieser Aussage kann ich beipflichten. War es zu Beginn meiner Social Media Ausflüge noch spannend, witzig und interessant, steigt mit der Anzahl meiner Bekannte auf den Social Media Plattformen direkt proportional der Inhalt der mich eigentlich nicht interessiert. (Dies soll keine Abwertung derjenigen sein, die sich erst jetzt mit mir befreunden) Genau diese Entwicklung wird am Ende des Tages dazu führen, dass sich Unternehmen wieder von den gezeigten Plattformen verabschieden, da sich die Mitglieder ihrer One-Click-Mentalität bewußt werden müssen, sich selbst zu bremsen um andere Mitmenschen nicht ebenso zu belästigen, wie es ihnen im Moment noch täglich widerfährt. Daher liebe Unternehmen, macht was ihr wollt. Verbrennt weiterhin eure Budgets in Social Media Aktionen und ja liebe Agenturen, verkauft weiterhin Social Media als innovatives Instrument zur Reichweitensteigerung und Imageverbesserung.</p>
<p style="text-align: left;">Die Andeutungen im letzten Absatz und die Rückführung zum eigentlichen Titel möchte ich in einem letzten Post vollbringen.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Abgesang auf Social Media -Teil 3-</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-3/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 22:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es folgt der dritte Teil meiner Social Media Betrachtun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es folgt der dritte Teil meiner Social Media Betrachtung. Mehr und mehr wird mir klar, dass es sich nicht um eine Social Media Betrachtung handelt als viel mehr um eine Betrachtung der Kommunikation. In <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-1" target="_blank">Teil 1</a> versuchte ich darzustellen, wie klassisch im sozialen, sprich menschlichen Umfeld kommuniziert wurde. <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-2" target="_blank">Teil 2</a> widmet sich der Abgrenzung von Web 2.0 vs. Social Media. Im dritten Teil möchte ich näher auf die Problematik eingehen, die ich im ersten Teil als These gestellt habe:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Im Überfluss der geposteten Daten auf allen Social Media Plattformen  besteht der Haupteil meiner Zeit darin, diese Daten zu bewerten, zu  sortieren und die Relevanz abzuschätzen. <strong>Ersaufen an der  Oberflächlichkeit.</strong>&#8220;</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Social Networks sind restriktiv und beschränkt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Internet war lange Zeit ein Ort, an dem alle Informationen allen zugänglich waren. Mit dem Aufkommen der Social Networks endete diese Barrierefreiheit. Inhalte auf Social Media Plattformen wie Facebook oder Xing kann ich nur sehen, wenn ich mir einen Account bei diesen Netzwerken anlege. Der Betreiber des Netzwerkes nutzt die Informationen dieses Accounts um seine Mitglieder besser zu kennen, bzw. kennen zu lernen und sie mit zielgerichteten Hinweisen, aka Werbung zu beschallen. Bei diesen Betreibern handelt es sich definitiv nicht um Altruisten, die der Menschheit einen Gefallen tun wollen, indem sie uns ermöglichen uns zu vernetzen und uns auszutauschen. Sie bieten uns diese Möglichkeiten zwar an, wollen damit aber eine Abhängigkeit von ihren Angeboten schaffen, so dass wir mehr Zeit dort verbringen und so tendenziell anfälliger für die von den Betreibern angebotenen  Werbungen sind, als wenn wir weniger Zeit dort verbringen würden. Je mehr Menschen, Freunde, Gruppen und Apps in diesen Plattformen zu finden sind, desto mehr Information ist für den einzelnen abrufbar und man muss weniger auf das &#8220;freie&#8221;, das &#8220;wilde&#8221; Internet ausweichen. Extremes Beispiel ist das Einbinden von externen Inhalten, wie YouTube Clips, die in Facebook abgespielt werden können. So vermeidet der Betreiber, dass der Kunde (das Mitglied) die schützenden Seiten verlassen muss.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nur wenige Mitglieder sind wirklich aktiv</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich mir meine Pinnwand ansehe und betrachte wie viele meiner ca. 300 Freunde auf Facebook aktiv Inhalte posten, sehe ich 10% täglich Postings veröffentlichen, 20% wöchentlich und eine Gruppe von 60% die so gut wie nie Postings abgibt. Heißt dies, diese Personen sind nicht unterwegs? Nein, Gespräche mit diesen Personen lassen eher den Schluss zu, sie haben keine Lust irgendwas zu posten, bzw. einfach ein reales Leben haben, dass ihnen nur bedingt die Zeit zum Posten lässt. Dennoch sehen sie regelmäßig (fast täglich) auf den entsprechenden Seiten nach, was im Bekanntenkreis so passiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Um die Gruppen zu bennen möchte ich folgende Einteilung vornehmen:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1. Gruppe:  10% täglich Poster: Einsamen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Trotz Smartphone und der Möglichkeit ständig posten zu können, sind tägliche Postings ein Zeichen von Einsamkeit und Minderwertigkeitskomplexen. Der Großteil der Postings beschränkt sich auf die Weitergabe von Inhalten, die man sich zuvor irgendwann auch mal angesehen haben muss. Selbst wenn ich just in diesem Moment ein super witziges Video von einem Bekannten zugesendet bekomme, muss ich es mir ansehen bevor ich es weiterverteilen kann. (Oder mache ich hier etwas falsch?) Ständiges Posten lässt für mich den Schluss zu, es mit einem Supermultitasker zu tun zu haben, der entweder die ganze Zeit allein vor seinem Rechner klammert um die Fundstücke die er gerade wieder entdeckt hat zu verteilen. Oder aber mit anderen Personen irgendwo zu Gange ist, diese Personen aber so langweilig und uninteressant findet, dass er seinen ganzen &#8220;coolen&#8221; Freunden und Followern im Netz seine Cool- und Hipness beweisen muss. Die Königsdisziplin ist, und für diesen Ausdruck bin ich einer Leserin dankbar welche ihn mir auf den ersten Post zugeworfen hat, <a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=Vaguebooking" target="_blank">Vaguebooking</a>: Die Abgabe von Statusmeldungen, die ein Rückfrage der Freunde erfordern, à la: &#8220;Frage mich, ob es das wert ist?&#8221;. Reaktionshascherei, um das Gefühl zu erhalten, nicht allein zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2. Gruppe: 20% weekly Poster: Narzissten</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Gruppe rechne ich all die Personen zu, die die Plattformen zur Selbstdarstellung (oder wie kürzlich gelernt: <a href="http://diepresse.com/home/leben/kreativ/577000/index.do" target="_blank">Authenzitätspornographie</a>) nutzen. Diese Personen posten Beiträge wie: <em>&#8220;Schon wieder 14 Stunden im Büro verbracht.&#8221;</em> oder <em>&#8220;Im Hotel XYZ eingecheckt, fühl mich hier schon fast zu Hause.&#8221;</em>, am allerliebsten sind mir die Meldungen über Flughäfen. <em>&#8220;Stehe am Flughafen XYZ.&#8221;</em> Dazu kommen noch Aussagen zu aktuellen politischen Ereignissen, die die eigene Universalgelehrtheit verdeutlichen soll. Alles was damit ausgedrückt werden soll ist die eigene Wichtigkeit und dies muss mit allen Personen, die mich kennen geteilt werden, damit diese wissen was für eine wichtige Persönlichkeit ich bin. Dort sieht man auch die stärkste Verschmelzung zwischen Beruf und Person. Die vollständige Identifikation mit der Tätigkeit. Ein Leben für den Job. Leider missachten diese Personen das fehlende Interesse von ihren Freunden an Jobthemen. Ich für meinen Teil will den Menschen und nicht nur sein Profil.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3. Gruppe: 60% selten Poster: Realos</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Realos sind für mich die Guten. Die Menschen, die das Leben ausserhalb der Displays kennen. Die eine Sozialisation haben, die über das Digitale hinaus geht. Sie versäumen nichts, da sie sowieso kontaktiert werden, wenn sie jemand dabei haben will und sind nicht gezwungen auf jeden Hinweis in ihrem Netzwerk aufzuspringen um zu bewerten ob oder was sie versäumen.  Sie versäumen nichts. Dies ist für mich die wirkliche <a href="http://wirnennenesarbeit.de/index.html?nr=20061013221540" target="_blank">digitale Boheme</a>. Das Digitale als Werkzeug genutzt um nicht als Werkzeug fürs Digitale zu enden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich selbst muss mich ehrlicherweise den Gruppen 1 und 2 zurechnen. Sozusagen der einsame Narzisst. Aber ich gelobe Besserung. Ich werde versuchen nicht mehr so viele Menschen mit eigentlich irrellevanten Themen zu penetrieren und wieder mehr aufs menschliche zu setzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider wird die Abhängigkeit mancher Menschen von diesen Plattformen auch von Firmen und Organisationen durchschaut. Deshalb werde ich im nächsten Teil tiefer darauf eingehen, wie Firmen versuchen ihre verlorenen Kunden mit Social Media wieder einzufangen.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Abgesang auf Social Media -Teil 2-</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 18:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich im letzten Post einen Rückblick über mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich im <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-1" target="_blank">letzten Post</a> einen Rückblick über mein Kommunikationsverhalten gegeben habe, möchte ich nun mit den aktuellen Entwicklungen, die ich angerissen habe fortfahren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Abgrenzung Web 2.0 vs. Social Media<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Einzug unterschiedlicher Web 2.0 Plattformen gibt es für Hinz und Kunz und alle, die über einen Internetanschluss verfügen die Möglichkeit Inhalte im Netz einfachst und ohne Programmier oder technisches Grundwissen zu publizieren. Beispiele hierfür sind: <a href="http://www.flickr.com/photos/moedahoe" target="_blank">Flickr</a> (Bilder), <a href="http://www.youtube.com/moedahoe" target="_blank">YouTube</a> (Videos), <a href="http://www.lastfm.de/user/moedahoe" target="_blank">Last.fm</a> (Musik), <a href="http://twitter.com/moedahoe" target="_blank">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/moritz.schott" target="_blank">Facebook </a>(um nur die in meinen Augen Wichtigsten zu nennen). Der kritische Leser wundert sich über die fehlende Nennung von Blogs. Blogs sind in meinen Augen eine gewisse Sondergattung des Web 2.0. Mit Sicherheit gilt für Blogs auch die Einfachheit der Nutzbarkeit und die Möglichkeit der Teilnahme für viele. Die Inhalte unterscheiden sich jedoch gegenüber den Inhalten auf den oben genannten Beispielen. Blogs sind deutlich stärker textbasiert, unabhängiger und unterschiedlicher als die Aussendarstellung von Nutzern der zuvor genannten Plattformen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Blogs als Flaggschiff des Web 2.0<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte Blogs aus dem Abgesang für Social Media herausnehmen, <a href="http://www.robertbasic.de/2010/06/warum-mir-blogger-fast-auf-den-sack-gehen/" target="_blank">Robert Basic</a> hat in diesem Zusammenhang kürzlich Kritik geübt. Es gibt vermutlich <a href="http://www.popkulturjunkie.de/wp/?p=2999" target="_blank">600.000 deutschsprachige Blogs</a>, dem Gegenüber stehen bei Facebook über 14 Mio Nutzer. (Laut Werbeanzeigenmarkt vom 29.06.2010)</p>
<p><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/06/facebook_nutzer.jpg" rel="lightbox[1576]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1577" title="facebook_nutzer" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/06/facebook_nutzer.jpg" alt="" width="450" height="170" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Twitter sind es vermutlich über <a href="http://blog.sysomos.com/2010/01/22/the-top-twitter-countries-and-cities-part-2/" target="_blank">1,5 Mio Nutzer</a>, bei last.fm sind es <a href="http://www.socialmedia-blog.de/tag/nutzerzahlen/" target="_blank">1,3 Mio Nutzer</a>. Bei YouTube und Flickr habe ich gerade meine Probleme die tatsächlichen Account Zahlen zu finden, jedoch sollte hier auch nochmal davon unterschieden werden, dass es sich nicht um tatsächliche Social Media Sites handelt, sondern diese Plattformen eher dem <strong>Publishing </strong>als dem <strong>Connecting </strong>dienen. Sprich, YouTube und Flickr Inhalte können auch ohne Mitgliedschaft betrachtet werden. Selbiges gilt auch für Twitter und Weblogs. Ein wichtiges deutschsprachiges Netzwerk habe ich unterschlagen. Die StudiVZ-Gruppe mit über <a href="http://www.socialmedia-blog.de/2010/04/regionale-nutzung-von-social-networks-in-deutschland/" target="_blank">15 Mio Mitgliedern</a>. Ich möchte nicht auf diesen Zahlen herumreiten. Ich versuche dar zu stellen, dass die Relevanz an teilnehmenden Akteuren bei Blogs geringer ist und mit mehr Aufwand verbunden ist, als auf den weiteren Plattformen. Einen Blog zu betreiben ist mit höherem Aufwand verbunden, als eine Mitgliedschaft in einer Community. Für die Inhalte auf einem Blog steht der Autor oder Blogbetreiber im Hintergrund. Die Möglichkeit der Partizipation besteht für Besucher in den Kommentaren. Im Grunde sind Blogs eine differenzierte Berichterstattung die sich gerne in den Nischen aufhält die klassische Medien nicht abdecken können. Ausserdem basiert ein Blog auf den subjektiven Ansichten des Autors. An eine anonymen Masse gerichtet und nicht an einen direkten Empfänger, aber die einzig mir bekannte Art, sich einem breiten Publikum vollständig und ausführlich zu öffnen. Inklusive der Möglichkeit des uneingeschränkten Rückkanals im Kommentarbereich, sowie der direkten Verlinkung auf Quellen und Stellungsnahmen. Der Grundgedanke der diesem Mechanismus zu Grunde liegt erinnerte stark an die Brechtsche <a href="http://www.hdm-stuttgart.de/ifak/medienwissenschaft/medienkritik_medienwirkung/medienutopien/medienutopien_planck" target="_blank">Radiotheorie</a>, der Möglichkeit jeder könnte ein Sender sein. Das ist sozial. Jeder kann mitmachen. Das ist zwar auch Social Media, aber wurde zuvor noch Web2.0 genannt. Social Media als Buzzword wurde erst mit dem hohen Anteil von Nutzern auf den Social Media Plattformen eingeführt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Web 2.0 ist ein Werkzeug, Social Media eine Sekte</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Während es bei Web 2.0 eher inhaltsorientiert war, ist Social Media mitgliedorientiert. Teilhaben darf nur der, der auch bei uns angemeldet ist. Restriktiv. Netzwerkinhalte (Facebook, StudiVZ, etc.) kann ich nur betrachten, wenn ich Mitglied dieser Seiten bin. Also für alle die nicht Mitglied sind:</p>
<p style="text-align: justify;">Was bekomme ich dort zu sehen?Die erschreckende Antwort: <strong>Nichts von Bedeutung.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Inhalte die dort eingefügt werden, erinnern mich schwer an den gestern entdeckten Begriff: <a href="http://diepresse.com/home/leben/kreativ/577000/index.do" target="_blank"><strong>Authentizitätspornographie</strong></a></p>
<p>Was es damit auf sich hat und wieso hinter Social Media eigentlich nur Media und kein Social steckt, möchte ich im <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-3/">dritten Teil der gestarteten Reihe erläutern</a>.</p>

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		<title>Abgesang auf Social Media -Teil 1-</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 21:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange Zeit war ich ein Fan, geraderzu abhängig, wie za [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Lange Zeit war ich ein Fan, geraderzu abhängig, wie <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wenn-es-keinen-sinn-macht-sich-zu-wehren/" target="_blank">zahlreiche</a> <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/re-publica-2010/" target="_blank">Postings </a><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/formspring-me/" target="_blank">beweisen </a><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/barcamp-hamburg-09-bchh09/" target="_blank">können</a>. Es ist vorbei. Ich verabscheue Social Media mehr und mehr. Die Kommunikation verkommt von einer tatsächlichen Push-Kommunikation hin zur einer reinen Gießkannen-Kommunikation. <strong>Im Überfluss der geposteten Daten auf allen Social Media Plattformen besteht der Haupteil meiner Zeit darin, diese Daten zu bewerten, zu sortieren und die Relevanz abzuschätzen. Ersaufen an der Oberflächlichkeit.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Rückblick:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mein junges Alter erlaubt mir keinen persönlichen Rückblick in die Prä-Telefonzeit. Meine ersten Erfahrungen mit dem Telefon waren hauptsächlich, dass die Nutzung des Gerätes unglaublich teuer war. Mir fällt immer der Vergleich meiner Mutter ein. 30 Pfennige. Das entsprach damals dem Preis einer Brezel beim Dorfbäcker. Sprich, sinnloses Anrufen beim Nachbarn war nicht gerne gesehen. Daher musste ich mich zu Fuss auf den Weg machen und ihn persönlich treffen. Ok, Dorfjugend, in der Stadt eventuell nicht nachvollziehbar. Die Preise für Kommunikation sanken oder stiegen nicht im gleichen Maß wie die Preise für Lebensmittel. Den Minutenpreis für Telefonate mit den Preisen für Brezeln gleichzusetzen ist aus heutiger Sicht unvorstellbar, wir sprechen von einem Faktor 26. (ich geh von einem Brezelpreis von 80 cent aus und einem Minutenpreis von 0,03 €). Doch trotz dieser Entwicklung und auch mit Einführung des Mobiltelefons stand mir nur die Möglichkeit zur Verfügung jemanden <strong>direkt</strong> anzusprechen und ihn über eine Veranstaltung ein Geschehnis oder sonstwas zu informieren. Denn jeder hatte eine eindeutige Adresse/ Telefonnummer / ID und ich konnte nur die betreffende Person erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch mit der Einführung der Email hatte sich an diesem Prozess nur wenig bis gar nichts geändert. Eine Adresse, ein Ansprechpartner, ein Empfänger. Der einzige Unterschied zu zuvor war das <strong>direkte Feedback</strong>. Beim <strong>persönlichen Treffen</strong> konnte <strong>sofort </strong>die <strong>Reaktion </strong>des Empfängers erkannt werden. Beim <strong>Telefonat</strong> erhält man meist auch <strong>sofort </strong>eine <strong>Antwort</strong>, die einem zumindest sagt, das Gegenüber habe die Nachricht erhalten. Bei der Email war das nicht immer so eindeutig und viele Mails verliefen sich im Sande oder wurde nie beantwortet. Man konnte sich ja immer noch mit Lesebestätigungen helfen. Aber auch nicht nötig. Wenn ich es jemanden geschickt habe, dann wird es auch schon ankommen, wenn nicht ist es nur bedingt mein Problem, da die Person für den Erhalt der Meldungen an die von ihr genutzten Adresse zuständig ist.  Jedoch kam mit der Email auch das erste mal die Mögliclhkeit Inhalte in bisher unbekanntem Ausmaß günstig zu reproduzieren und an mehrere Empfänger zu versenden. Dies war die erste Stufe der unpersönlichen Kommuikation, als Inhalte in der Art und Weise aufbereitet werden, dass sie für möglichst viele Personen passend sein sollten und nicht für  einen dedizierten Empfänger. Chatten folgte als nächste Form der Kommunikation und stellt in meinen Augen die Fortführung des Telefonats dar. Wieder:  Umgehendes Feedback: <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/bar-2-0/">Super</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Aktuell:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwann, ich weiß nicht mehr wann es begann, zogen Web 2.0 gefolgt von Social Media in mein Leben ein und plötzlich waren viele meiner früheren Freunde Unternehmen. Selbstdarsteller, Narzisten, oberflächlich und glatt. Mich interessiert es nicht an welchem Flughafen ihr steht oder wohin ihr fahrt. Mich interessiert euer Befinden auch nicht die Bohne. Sagt mir was ihr von mir wollt und hört auf eure Einsamkeit mit allen zu teilen, da ihr keinen mehr habt mit dem ihr sprechen könnt. Was mich interessiert sind höchstens noch Sprüche, aber selbst das nur in geringen Dosen. Wenn ihr was von mir wollt, dann schreibt mich direkt an oder sprecht mit mir. Ich werde auf euere Ankündigungen auf den Plattformen nicht reagieren. Die genauen Gründe hierfür folgen in <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/abgesang-auf-social-media-teil-2/" target="_blank">einem weiteren Blogpost</a>.</p>

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		<title>TEDx Hamburg</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 19:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesehen]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[// 



Eine kurze Übersicht über das, was heute a [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><script type="text/javascript">// <![CDATA[
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<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Eine kurze Übersicht über das, was heute auf der <a href="http://tedxhamburg.de" target="_blank">TEDx in Hamburg</a> passiert ist. Für die, die nicht wissen was eine TEDx ist, eine kurze persönliche Zusammenfassung. Die Idee der TED Kongresse ist in Amerika entstanden und basiert darauf, unterschiedliche Welten zusammenbringen, konkret: Technologie, Entertainment und Design. Einzige Beschränkung ist die Reduzierung der einzelnen Sprecher auf eine Vortragslänge von 18 Minuten. Das ist jetzt sicher nicht super-korrekt und tiefer Interessierten empfehle ich die Zusammenfassung auf der Seiten der <a href="http://tedxhamburg.de/?page_id=4" target="_blank">TEDxHamburg</a>. Leider kann ich derzeit weder Bilder noch Videomaterial bieten, aber da ich die nächsten Tage sicher nicht dazu kommen werde einen Post hierzu zu schreiben und ich andererseits auch die eben erlangten Eindrücke umgehend auf &#8220;Papier&#8221; bringen möchte: Nun eine rein subjektive Inhaltszusammenfassung in Worten und Zeichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Veranstaltung unterteilte sich in drei Sessions:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Session 1: Capability</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer kurzen Einführung des Veranstalters Stephan Balzer übergab er das Wort umgehend an Thorkil Sonne.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Specialisterne</em><br />
<a href="http://www.specialistpeople.com/" target="_blank">Thorkil Sonne</a> ist mit dem harten Schicksal konfrontiert, einen autistischen Sohn zu haben. Seine Nachfrage im Saal, wer alles Rainman kenne, führte zu einem nur aus pseudodemokratischen Systemen bekannten Zustimmung: Alle. Doch sofort schränkte er ein, Rainman wäre auch sein einziger Bezug zum Autismus gewesen und in Wirklichkeit sei alles ganz anders. Autisten und Behinderte im generellen seien mit speziellen Fähigkeiten gesegnet, die eben nicht auf den von uns geforderten Attributen: Emotion, Teamwork, Empathie basieren, sondern leben in ihrer ganz speziellen Welt: Frei von Ironie. Seine Lösung für dieses, im Endeffekt unser Problem war, eine Beratungsfirma zu gründen, die Autisten als Berater einsetzt, welche den Kunden aus anderen Blickwinkeln und mit Direktheit Änderungsmöglichkeiten aufzeigt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Aimee Mullins And Her 12 Legs</em><br />
Als nächstes wurde ein Video eines anderen TED Events eingespielt in dem <a href="http://www.aimeemullins.com" target="_blank">Aimee Mullins</a>, Unterschenkelamputiert und so landläufig behindert geltend über die Vorteile ihrer Behinderungen sprach. Sie kam zu dieser Einsicht im Gespräch mit Kindern, die, als sie gefragt wurden, was sie ihr für Beine empfehlen würden mit verrücktesten Antworten kamen. Beine mit denen man laufen kann wie eine Gazelle, Beine, mit denen man schwimmen kann wie ein Fisch oder Beine, mit denen man Fliegen kann, wie ein Vogel. Ab diesem Zeitpunkt verstand sie, dieses Handicap in einen Vorteil um zu münzen. Sie besitzt nun 12 Paar Unterschenkel unterschiedlichster Ausprägung und freut sich darüber, dass sie frei Ihre Körpergröße bestimmen könnte. Eine Freundin von ihr meinte zu ihr, als sie die Größenwandlungen festgestellt hat: &#8220;That&#8217;s Unfair.&#8221; Lautes Lachen im Saal. Ähnlich wie das Statement: &#8220;Pamela Anderson has more prothetics in her body than I, yet nobody calls her disabled&#8221;<br />
Das Schöne an den Videos anderer Veranstaltungen: Ich kann sie gleich einbetten. Daher: Wer will, hier:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="186" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/1b263r75_pg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="186" src="http://www.youtube.com/v/1b263r75_pg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x402061&amp;color2=0x9461ca&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Neue Bank &#8211; Werte Sind Das Neue Kapital</em><br />
<a href="http://www.triodos.de/" target="_blank">Georg Schürmann</a> zeigte einen Vortrag über die notwendigen und möglichen Schritte zur Änderung des Banksystems. Wobei ich hier einen Punkt vermisste. Dass Banken mit meinem Geld machen können, was sie wollen hängt leider auch etwas mit meiner persönlichen Trägheit zusammen. Ich will mich nicht den lieben langen Tag um mein Geld kümmern. Mein Arbeitgeber überweist es an die Bank und ich schau ab und zu mal nach, ob noch genug da ist um meinen Konsum zu stillen. That&#8217;s it. Vielleicht bin ich in diesem Punkt einfach anders, denn wenn dies nicht nur auf mich zutrifft, dann wird dieser Punkt in der allgemeinen Betrachtung des Bankenwesens viel zu wenig beachtet.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Butoh Dance</em><br />
<a href="http://www.minakoseki.com/" target="_blank">Minako Seki</a> führte einen Tanz auf. Es fällt mir etwas schwer dies hier zu beschreiben. Ich muss aber ganz ehrlich sagen. Es war nett ihn gesehen zu haben, aber so richtig was mit anfangen kann ich nicht. Vielleicht verlink ich das Video, wenn es eines Tages online ist, dann kann sich jeder ein eigenes Bild des audiovisuellen Erlebnisses machen. Ich hatte auf meinem Stuhl zu Beginn nur etwas Sorge den Tag nicht zu überleben, wenn der sie begleitende Cellist, sein Instrument, das er Derwisch-gleich um sich drehte, im falschen Moment loslässt. Es wirkte mit seinem Spitzen Fuß wie eine gefährliche Waffe. Ich bin noch hier, also ist nix passiert.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Session 2: Transformation</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Child Line / Child Finance</em><br />
<a href="http://www.aflatoun.org/" target="_blank">Jeroo Billimoria</a> sprach über ihre Organisation und wie sie Kindern in Entwicklungsländern beibringt mit Geld und Macht um zu gehen umso zu kleinen Unternehmern zu werden. Dabei am erstaunlichsten ihr kalkulatorisches Beispiel. 560.000 Kinder, der Großteil aus Familien die von weniger als einem $ am Tag leben müssen, hätten im vergangenen Jahr 2,7 Mio $ angespart. Ein erstaunlicher Wert. Darüber hinaus hätten sie über 5000 kleine Firmen gegründet und so den Umgang mit Geld und Verantwortung erlernt. Erziehung zur Selbstständigkeit. Ein Wert, den Konzerne und Firmen diesen Kindern sonst nie hätten zukommen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Hero Rats</em><br />
Über den Einsatz von Ratten zur Landreinigung von Tretminen sprach <a href="http://www.apopo.org/" target="_blank">Bart Weetjens</a>. Er zeigte, wie die Tiere trainiert werden und was der Erfolg dieser Reinigungsaktionen ist. Darüber hinaus würde die Reinigung eines Hektars mit Ratten ungefähr 1,80 $ kosten, was derzeit die günstigste Form der Minenbeseitigung wäre. Beim Einsatz der Ratten werden die Bewohner der befallenen Landstriche eingesetzt um ihnen dabei zu helfen, ihr Land zurück zu bekommen und es wieder bewirtschaften zu können. Desweiteren zeigte er auch den Einsatz der Ratten zur Tuberkolosediagnose. Auch hier wird wieder auf einheimische Arbeiter zurückgegriffen um sie von der Abhängigkeit großer Pharmazie und Medizinkonzerne zu befreien.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>How Food Shapes Our Cities</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="218" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/CarolynSteel_2009G-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/CarolynSteel-2009G.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=650&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=carolyn_steel_how_food_shapes_our_cities;year=2009;theme=architectural_inspiration;theme=the_power_of_cities;theme=speaking_at_tedglobal2009;event=TEDGlobal+2009;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="218" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/CarolynSteel_2009G-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/CarolynSteel-2009G.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=650&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=carolyn_steel_how_food_shapes_our_cities;year=2009;theme=architectural_inspiration;theme=the_power_of_cities;theme=speaking_at_tedglobal2009;event=TEDGlobal+2009;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.ted.com/talks/carolyn_steel_how_food_shapes_our_cities.html" target="_blank">Als Video einer anderen TED Veranstaltung</a> wurde Carolyn Steel gezeigt, die in ihrem Vortrag über den Einfluss der Landwirtschaft, bzw. der Nahrungsmittel auf unsere Stadtentwicklung sprach. Historisch entstand beides ungefähr gleichzeitig und Hand in Hand trug die Industrialisierung der Landwirtschaft zum Wachstum unserer Megastädte bei. Heute wissen wir Stadtmenschen nichts mehr über unser Essen. Noch über das Kochen. Kochen ist für uns schon die Vermengung eines Tüteninhalts mit Wasser. Sie empfiehlt uns hiervon abzuwenden. Wieder Wert auf nachhaltiges Essen zu legen. Weniger Fleisch und tierische Erzeugnisse, mehr Gemüse. Nur so sieht sie die Chance, unseren Planeten für alle Menschen erlebbar zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Architecture In Times Of Need</em><br />
Der Architekt<a href="http://www.graftlab.com/" target="_blank"> Wolfram Putz</a> erzählte von einer Wiederaufbaukampagne in New Orleans nach dem verehrenden Wirbelsturm Catherina. Darüber, dass unsere Gebäude der Hauptverursacher für die Klimaerwärmung sind und wir alle verantwortungsbewusster mit unseren Häusern und unserem Lebensstandard umgehen müssen. Auch sein Konzept basierte auf der Einbeziehung der Betroffenen mit der Unterrichtung durch Organisatoren und deren Expertise für nachhaltigen Wohnungsbau. In der Präsentation war auffällig, dass alle Häuser, die nach der Flut errichtet wurden auf Stelzen standen um so zukünftigen Katastrophen nicht so schutzlos ausgeliefert zu sein wie dies in der Vergangenheit der Fall war.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Stars Of Tomorrow</em><br />
Die Fußball WM 2010 in Südafrika kam auch auf der TEDx kurz zur Sprache. <a href="http://www.stars-of-tomorrow.org/" target="_blank">Kai Hill</a> sprach über sein Projekt in Südafrika, wo AIDS- und Gewaltwaisen zu einem sozialen und nachhaltigen Umgang mit sich und ihrer Umwelt erzogen werden sollten. Am stärksten eingeprägt hat sich bei mir der Verweis wie Ungleichheiten zwischen Geschlechtern ausgeglichen werden können. Eine Regeländerung im Fußball mit getrenntgeschlechtlichen Teams. &#8220;Das erste Tor muss immer von einem Mädchen geschossen werden.&#8221; Ein Konzept das funktionieren könnte. Es könnte vielleicht noch mehr auf die Einbeziehung der Mädchen setzen, wenn die Regeln dahingehend geändert werden müssen, dass jedes zweite Tor von einem Mädchen geschossen werden muss.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Projekt Lebensbaum</em><br />
Das einzige, wirklich regionale Projekt Hamburgs wurde von <a href="http://www.dasgeldhaengtandenbaeumen.de/" target="_blank">Jan Schierhorn</a> präsentiert. Nach dem Umzug in ein Haus mit Garten war er zu Beginn immer darüber erbost, das er im Herbst die Äpfel unter seinem Baum zusammenrechen musste um diese zu entsorgen, bevor sie vergammeln. Er guckte sich um und sah, dass fast allen Äpfeln auf öffentlichen und privaten Flächen in Hamburg das gleiche Schicksal blühte. In Anbetracht seines Apfelkaufs im Reformhaus wunderte er sich über die Absurdität seines Tuns. Daraufhin entwickelte er den Plan, die nicht Verwendeten, der Verwesung freigegebenen Äpfel zu sammeln und sie in Saft umzuwandeln, den er dann in Hamburg verkaufen möchte. In Zusammenarbeit mit den Behindertenwerkstätten Winterhuder Werkstätten startete er das Projekt und das anspruchsvolle Ziel für dieses Jahr ist der Vertrieb von 50.000 Flaschen Apfelsaft. Am Ende des Vortrages gab es eine Kostprobe des Safts, der äußerst delikat schmeckte.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Session 3: Imagination</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>The Gift Of Time &#8211; The Present As A Present</em><br />
<a href="http://www.imp.med.uni-muenchen.de/research/systems_neuroscience/index.html" target="_blank">Ernst Pöppel</a> sprach über die Bedeutung der Gegenwart und versuchte diese auch gleich zu definieren. Die Quintessenz seines Vortrags für mich war: &#8220;Die menschliche Auffassungsgabe ist auf 3 Sekunden beschränkt.&#8221; anschließend wird unser Hirn für 500 Millisekunden das es aktuell Beschäftigende neu bewerten. Daher ist das Versmaß von Gedichten in allen Sprachen auf ca. 3 Sekunden beschränkt. Anschließend folgt eine kurze Pause. Dieser Rhythmus wird auch in unseren alltäglichen Dialogen fortgeführt. Die 500 Millisekunden auch gerne mit einer paralinguistischen Vokalisation, also z.B. eines &#8220;Ääähs&#8221; überbrückt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Renaissance Of Space</em><br />
Über die Rückführung des Digitalen ins Reale widmete sich der Vortrag von <a href="http://www.joachimsauter.com/" target="_blank">Joachim Sauter</a>. Es ging um Design. Um die Möglichkeiten, die das Digitale dem Realen bietet. Augmented Reality veranschaulicht an Hand der Betrachtungsprojektoren im historischen Museum Berlin. Eine weiter schöne Umsetzung war die Entwicklung eines Wellenlaufstegs. Der Laufsteg im Trockenen an einem Wasserteich entlang. Beim Auftritt auf den Laufsteg zeichnete dieser vom Auftrittspunkt aus Lichtwellen unter den Steg, die sich im anschließenden Wasser fortsetzen. Als drittes Beispiel zeigte er die Visualisierung der Rasterentwicklung im Design im Realen. Beispiel hierfür ist eine Installation im Museum eines bayrischen Autoherstellers. Punkte, visualisiert durch Stahlkugeln, heben und senken sich sinnlos, bis nach einiger Zeit und unterschiedlichen Zwischenzuständen das fertige Design des Autos entsteht. Durchaus imposant, wobei eher als Kunstprojekt, da mir ein wenig der Bezug zur tatsächlichen Realität fehlt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Design Reaktor</em><br />
Ein weiterer Vortrag zum Thema Design wurde von<a href="http://www.kufus.de/" target="_blank"> Axel Kufus</a> gestaltet. Sein Fazit: „Einfachheit ist nicht Reduktion, sonder Konzentration.“ Er zeigte perfektes Design am Beispiel von q-ton (hab den Namen leider nicht notiert), einem Kanister der im innersten einen holen Zylinder aufweist, durch welchen ein Seil gezogen werden kann und somit der Kanister nicht nur Wasserbehältnis ist, sondern gleichzeitig auch das eigentliche Transportwerkzeug. Wozu Kanister auf Karren klemmen, wenn der Kanister selbst der Karren sein kann. Ein weiteres Beispiel war der Gummibandball. Der Einfachheit und Genialität dieser Art der Aufbewahrung von Gummis kann jeder zustimmen, der seine Gummis bisher andersartig aufbewahrt hat und jedes Mal, wenn er einen benötigte mit verknoteten Gummis zu kämpfen hatte. Genau diesen Spirit versucht Axel Kufus im Design Reactor in Berlin zu vermitteln. Mit erstaunlichen Ergebnissen. Unter anderem ein Teebeutel, der die Durchzugszeit des Tees an Hand eines aus der IT bekannten Statusbalkens am Kopf des Teebeutels anzeigt. Mit was? Mit den einfachen osmotischen Funktionsweisen von Papier.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Gaming Can Make A Better World</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="219" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/JaneMcGonigal_2010-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/JaneMcGonigal-2010.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=799&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=jane_mcgonigal_gaming_can_make_a_better_world;year=2010;theme=the_rise_of_collaboration;theme=art_unusual;theme=a_taste_of_ted2010;theme=design_like_you_give_a_damn;theme=what_s_next_in_tech;theme=new_on_ted_com;theme=media_that_matters;event=TED2010;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="219" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/JaneMcGonigal_2010-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/JaneMcGonigal-2010.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=799&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=jane_mcgonigal_gaming_can_make_a_better_world;year=2010;theme=the_rise_of_collaboration;theme=art_unusual;theme=a_taste_of_ted2010;theme=design_like_you_give_a_damn;theme=what_s_next_in_tech;theme=new_on_ted_com;theme=media_that_matters;event=TED2010;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" bgcolor="#ffffff" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Auch in der dritten Session wurde ein <a href="http://www.ted.com/talks/jane_mcgonigal_gaming_can_make_a_better_world.html" target="_blank">Video einer anderen TED Veranstaltung </a>gezeigt. Jane McGonigal sprach über die Zeit die in Computerspielen investiert wird und das es an uns liegt, diese Zeit als Arbeit wert zu schätzen und zu versuchen, die Energie und Zeit, die Spieler in diese Spiele investieren, in Verbesserungen unserer Gesellschaft zu übertragen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Sternbilder</em><br />
<a href="http://oma.wassergasse.org/" target="_blank">OMA International</a>, eine Wiener Künstlertruppe zeigte audiovisuelles Live Malen. Digital über den Beamer erzählten zwei Akteure allein mit dem Stift und der Drehung des Bildes eine Geschichte zur Orgelbegleitung des dritten Akteurs.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Enantiodromia</em><br />
Alles wird sein Gegenteil, die These von <a href="http://www.eff.org/" target="_blank">John Berry Barlow</a>. Er sprach über die Umkehrungsprozesse der Gesellschaft und die Macht des Teilens von Ideen. Wir müssen uns weiter entwickeln. Weg vom Einbehalten von Ideen, hin zum Teilen. Information ist nur machtvoll, wenn sie geteilt werden kann. Weg vom Monotheismus, als wir auf wenigen Büchern, die wir gelesen haben unser volles Verständnis und unsere Weltanschauung aufgebaut haben, hin zum Multitheismus. Das Internet ist die größte Erfindung, seit der Erfindung des Feuers. Wir sollten damit das Bestmögliche machen: &#8220;Let us be good ancestors.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Das ist meine erste und schnelle Zusammenfassung des heutigen Tages. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Der Umfang des Gehört und Gesehenen könnte diesen Artikel gut auf die doppelte Länge strecken. Würde ich die geführten Gespräche der Pause ebenfalls mit aufnehmen, würde ich heute vermutlich nicht mehr schlafen. Es war eine inspirierende und gut organisierte Veranstaltung. Ich denke ich konnte einiges mitnehmen und kann allen nur empfehlen, die Chance einer TEDx, sollte sie sich bieten, wahr zu nehmen.</p>

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		<title>Call me Petze</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 11:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Thema mit welchem ich schon öfter konfrontiert wur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein Thema mit welchem ich schon öfter konfrontiert wurde: &#8220;Moritz, wieso verlinkst du mich immer auf Bildern auf Facebook, das Bild ist ja total daneben.&#8221; Genau deshalb. Es geht mir nicht darum, irgendjemand bloß oder an den Pranger zu stellen. Es geht um mehr. Letzten Mittwoch,<a href="http://www.i-15.de" target="_blank"> I-15</a>, der analoge Salon für digitale Themen. Das Thema: &#8220;Privatheit und Öffentlichkeit&#8221;. Dort kam zur Sprache, dass wir selbst nur einen begrenzten Einfluss auf unseren Auftritt in der Öffentlichkeit haben. Dank digitalen Techniken und &#8220;sozialen Netzwerken&#8221; verbreitet sich Information über uns viel schneller und viel weiter als dies früher, in realen Netzwerken der Fall gewesen wäre. Ich kann leider nicht kontrollieren, wie viele Bilder von mir online sind, würde aber gerne von allen Wissen. Um darauf vorbereitet zu sein, falls ich in unvorteilhafter Pose abgebildet wurde.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/05/anonym.jpg" rel="lightbox[1534]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1535" title="anonym" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/05/anonym-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Ich hab an euren Bildern kein Recht. Ich habe nicht einmal Interesse daran. Und ihr an meinen vermutlich auch nicht. Aber bitte sagt mir Bescheid, wenn ihr irgendwas über mich postet oder Bilder von mir veröffentlicht. Das will ich wissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was mach ich mit der Information?<br />
In der Vergangenheit kam es durchaus vor, dass ich Bilder vom Fotograf wieder entfernen ließ, indem ich ihn nett gebeten habe. Ich will einfach keine Bilder von mir sehen, auf denen ich leicht verplant mit einem Schild: &#8220;Gesangstherapie&#8221; in der Hand am Türrahmen lehne. Eine Aufnahme des Momentes, die eine Bedeutung hat, die zu keinem sonstigen Zeitpunkt gültig ist, aber falsche Schlüsse zulassen könnte. Es geht um die Privatsphäre Dritter. Ich und ihr, wir können aktiv über uns posten was immer uns einfällt. Narzistischen, glorifizierenden Mist, aber Finger weg von anderen, solange sie darüber nicht im Bilde sind. Im Positiven wie Negativen.</p>
<p style="text-align: justify;">Daher meine Bitte an euch: Markiert mich.</p>

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		<title>Ein Herz für Blogs</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 16:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Uarrr ruft die Aktion: "Ein Herz für Blogs #3" ins Leb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://uarrr.org/">Uarrr</a> ruft die Aktion: &#8220;<a href="http://uarrr.org/2010/05/17/ein-herz-fuer-blogs-3-am-25-05-10/" target="_blank">Ein Herz für Blogs #3</a>&#8221; ins Leben. Genauer gesagt, er erweckt es zu neuem Leben. Ein schöne Aktion, die unterstüzt werden sollte. Im Endeffekt ganz einfach. Jeder Blogger empfiehlt am 25.05.2010 ein paar Blogs, die ihm am Herzen liegen und deren regelmäßiger Leser man ist.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/05/herzfuerblogs.jpg" rel="lightbox[1385]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1386" title="herzfuerblogs" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/05/herzfuerblogs.jpg" alt="" width="400" height="197" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">So wird Social Media mehr als nur eine armselige Worthülse.</p>

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		<title>Facebook Listen</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 17:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neben Motorix könnte ich meinen Namen in Kürze auch i [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Neben <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/karfreitagnachmittag-in-hamburg/" target="_blank">Motorix</a> könnte ich meinen Namen in Kürze auch in Molist ändern. Wieso? Naja, <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/twitter-lists-%E2%80%93-one-months-what-happend-twittnite/" target="_blank">Twitterlisten</a>, <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wer-solche-freunde-hat-braucht-keine-fans/" target="_blank">Facebooklisten</a> und jetzt nochmal Facebooklisten, quasi die erste Stufe der Listen in Facebook die dem gestrigen Artikel eigentlich vorgelagert sein sollte. Aber egal, lieber spät als nie. Heute das Thema: Wie stelle ich Listen ein und was bringt es?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich kann bestimmen, wer meiner Kontakte was von meinem Profil sehen kann und darüber hinaus kann ich die Chatfunktion auch besser steuern und bin nicht immer für alle on- bzw. offline.</p>
<p style="text-align: justfy;"><strong>Konto</strong> -&gt; <a href="http://www.facebook.com/friends/?ref=tn" target="_blank">Freunde bearbeiten</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/konto.jpg" rel="lightbox[1338]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1325" title="Konto - Freunde bearbeiten" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/konto.jpg" alt="" width="213" height="266" /></a></p>
<p>Daraufhin landet man auf folgender Seite: <a href="http://www.facebook.com/?ref=logo#!/friends/?ref=tn" target="_blank">Freunde</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/konto_freunde.jpg" rel="lightbox[1338]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1326" title="Freunde" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/konto_freunde.jpg" alt="" width="400" height="222" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Was in den violetten Rahmen zu sehen ist, zeigt an ob jemand in einer Liste ist und hinter dem Namen, in welcher Liste sich eine Person befindet. Wenn ich jemanden einer Liste zuweisen will, kann dies durch den Link: <strong>Zur Liste hinzufügen</strong> erfolgen. Sollte noch keine Liste kreirt sein, kann dies über das Eingabefeld <strong>Neue Liste erstellen</strong>, angelegt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun können die angelegten Listen dazu genutzt werden, Listen den Zugriff auf mein Profil zu untersagen, oder für Mitglieder bestimmter Listen die Ansicht eingeschränkt werden. Hierzu <strong>Konto</strong> -&gt; <a href="http://www.facebook.com/settings/?tab=privacy&amp;ref=mb" target="_blank">Privatsphäre-Einstellungen</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/privat_einstellungen.jpg" rel="lightbox[1338]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1327" title="Privat Einstellungen" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/privat_einstellungen.jpg" alt="" width="400" height="222" /></a></p>
<p>Dort als nächstes<a href="http://www.facebook.com/settings/?tab=privacy&amp;section=profile" target="_blank"> Profilinformation</a> wählen. Dies leitet auf die folgende Seite:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/privat_profil_indiv.jpg" rel="lightbox[1338]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1329" title="Profilinformation" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/privat_profil_indiv.jpg" alt="" width="400" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Zu jedem Profilpunkt (<strong>Biografie</strong>,<strong> &#8220;Gefällt mir&#8221; und Interessen</strong>, etc. ) kann ich nun einstellen, von wem diese Einträge gesehen werden können. Ich persönlich wähle meist: <strong>Nur Freunde</strong> und schließe Listen aus. Hier z.B. <strong>public</strong>, denn in<strong> public</strong> habe ich alle Profile abgelegt, die nicht von Personen, sondern von Organisationen sind. Mit <strong>Einstellungen speichern</strong> kann habe ich diese Einteilung abgeschlossen.</p>
<p style="text-align: justify;">Oben rechts steht hier der Button: <a href="http://www.facebook.com/profile.php?viewas=100000686899395" target="_blank"><strong>Vorschau auf mein Profil</strong></a>, folgt man hier, sieht man sein Profil und hat im Kopf der Seite die Möglichkeit zu überprüfen, wie dieses Profil aus Sicht einer Person oder Liste aussieht. Wenn einem das noch nicht gefällt, weiter anpassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte es mir grundsätzlich egal sein, wer mein Profil und meine Informationen sehen kann, haben Listen noch eine großen schon Eingangs erwähnten Vorteil. Ich kann dedizierter auswählen wer meinen Onlinestatus im Chatfenster sehen kann. Dies schaut dann so aus:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/chat_listen.jpg" rel="lightbox[1338]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1324" title="Chat" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/chat_listen.jpg" alt="" width="400" height="222" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Mit den Schaltern rechts im violetten Rahmen kann ich selbst entscheiden, wer mich online sehen soll und wer nicht und muss nicht immer für alle sichtbar, oder entsprechend unsichtbar sein. Einfach mehr Kontrolle für mich und weniger Kontrolle für Facebook. Denn eines soll nie vergessen werden. Meine Anwesenheit und meine Aktivitäten auf dieser Plattform machen den Wert eben jener aus.</p>

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		<title>Wer solche Freunde hat, braucht keine Fans</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 17:17:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Einsamkeit hin, Einsamkeit her. So schlimm ist es dann  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Einsamkeit hin, Einsamkeit her. So schlimm ist es dann auch wieder nicht. Danke Facebook, dass ihr alles mögliche zu Freunden erklärt und ihnen somit vielleicht sogar Zugriff auf mein Profil erlaubt. Ich will das nicht. Und jeder, der sich zumindest Distanz von technisch gering versierten Facebooknutzern schaffen will, kann folgende Anleitung nehmen um seine Daten wieder etwas privater zu machen. Nachdem in einem der letzten Posts <a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/facebook-kastration/" target="_blank">Facebook kastriert wurde</a>, kastriere ich heute meinen Social Graph.</p>
<p style="text-align: justify;">Aufgefallen ist es mir, als ich kurz die Freundeslisten überprüfen wollte und feststellen musste, dass unter &#8220;Freunden&#8221; jetzt auch die öffentlichen Profile von Firmen, Clubs und Organisationen hinterlegt sind. Chatten kann ich mit diesen noch nicht, aber was können die von mir sehen. Bevor sie irgendwann irgendwas von mir sehen können. Strip It Down.</p>
<p style="text-align: left;">Meine <strong>Startseite</strong>:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/startseite.jpg" rel="lightbox[1322]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1330" title="Startseite" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/startseite.jpg" alt="" width="400" height="274" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich link unter meinem Profilbild nun <strong>Freunde</strong> (ich verlinke <a href="http://www.facebook.com/?sk=ru" target="_blank">hier</a>, funktioniert aber nur, wenn man auf FB eingelogged ist) folge, sehe ich die Anfragen auf Freundschaft und die Liste meiner aktuellen Freunden geordnet nach den letzten Profiländerungen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/startseite_freunde.jpg" rel="lightbox[1322]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1331" title="Freunde" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/startseite_freunde.jpg" alt="" width="400" height="222" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;">Unter <a href="http://www.facebook.com/?sk=ru" target="_blank">Freunde</a> sehe ich nun die schon angelegten Listen. Wenn ich einen Listennamen auswähle sehe ich nur den Newsfeed dieser Liste.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/startseite_liste_public.jpg" rel="lightbox[1322]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1332" title="Public Liste" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/startseite_liste_public.jpg" alt="" width="400" height="222" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich den violet gerahmten Button: <strong>Liste bearbeiten</strong> betätige habe ich die Möglichkeit weitere Freunde der Liste hinzuzufügen. Dort sind mir das erste mal auch die Seiten, deren Fan ich mal war und die mir jetzt nur noch gefallen als Freunde aufgefallen. Und dann begann ich sofort diese in eine Sonderliste abzulegen, den Fan oder Freund ist zumindest für mich noch ein Unterschied.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/startseite_liste_public_bearbeiten.jpg" rel="lightbox[1322]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1323" title="Liste bearbeiten" src="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-content/uploads/2010/04/startseite_liste_public_bearbeiten.jpg" alt="" width="400" height="222" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Häckchen im Profilbild, kann man ein Profil der entsprechenden Liste zuordnen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wenn-es-keinen-sinn-macht-sich-zu-wehren/" target="_blank">Ich selbst finde Facebook ganz dufte und sehe auch viele Möglichkeiten der digialen Kontaktpflege.</a> Aber ich möchte gerne die Kontrolle über meine Daten behalten und nicht zu gläsern für alle sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer bisher nichts mit oben genanntem anfangen kann, hat vermutlich noch keine Listen angelegt. Dafür gibt es auch einen anderen, übersichtlicheren und einfacheren Weg. Dazu mehr in einem künftigen Post.</p>

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