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Urlaub 2009, Zeit zur Selbstreflexion: Email

December 21st, 2009 written by moritz

Das Jahr 2009 ist für mich mehr oder weniger beendet. Am Freitag war der letzte Arbeitstag des Jahres 2009 und heut der erste, wirkliche Urlaubstag. Bevor es am Mittwoch für zwei Wochen nach Indien auf die Hochzeit von Paranita und Davide geht bleiben jetzt die letzten Tätigkeiten zu Hause.

Unter anderem private Mails schreiben, zu denen ich in den letzten Tagen nicht wirklich gekommen bin. So blickte ich in mein Googlemail Konto und stellte fest, dass sich dort im Posteingang, der unkategorisierten, sprich wirklich privaten Mails seit Beginn meiner Nutzung des Accounts vor ziemlich genau vier Jahren knapp 4000 Mails eingefunden haben. Das bedeutet anders gesagt, das täglich im Schnitt mindestens zwei Emails eintreffen, die von persönlicher Relevanz sind. Um dies noch zu festigen habe ich einen Blick in den Ordner gesendete Objekte geworfen wo sich auch knapp 3000 Mails befinden. Sprich: ich verfasse täglich im Schnitt auch zwei Emails. Ich kann es nicht wirklich abschätzen, ob dies viel oder wenig ist. Denn mit Sicherheit befinden sich unter diesen Dokumenten auch One-Liner a la: “Ok, einverstanden, dann komme ich zu dir.” Dennoch, interessant, denn es handelt sich wie gesagt nur um private, selbst erstellte Emails. Dazu kommen ja noch geschäftliche Emails, Einträge auf Social Media Seiten, Telefonate und SMS. Auch Briefe schreibe ich noch ab und zu. Ist dies viel? Ich glaube schon. Mit Sicherheit ist der Inhalt der Emails nicht mit der von Briefen gleich zu setzen. Zumindest nicht aller. Aber die Tiefe der Kommunikation ist ähnlich. Ich bin erstaunt. Leider kann ich daraus nichts ableiten, aber zumindest die eigene Abhängigkeit am elektronischen Austausch erahnen.

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2 Responses to “Urlaub 2009, Zeit zur Selbstreflexion: Email”

  1. Kosta

    nun ja moritz, als “lonely people” und blogger finde ich das schon fast wenig :) das gibt es ganz andere Kaliber …

  2. moritz

    Wie gesagt, unkategorisierte, private Mails. Alles was sonst so reinkommt, an Social Network-Anfragen, Blogcomments, etc wird natürlich abgelegt (bzw. gelöscht). Die Mails die sich jetzt noch im Posteingang befinden sind alle nicht zuzuordnen und beginnen meist mit: “Lieber Moritz…”
    Absolut hört es sich nicht viel an, vielleicht absolut in Zeit und dann relativ zu Anderem. Was ich am Ende zeigen will ist die Abhängigkeit. Sollte ich diese zwei und noch ein paar zerquetschte Mails nicht bekommen würde mir was fehlen.

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