Lonely People Talk A Lot

Yuppies in Urbanity

Wer solche Freunde hat, braucht keine Fans

April 30th, 2010 written by moritz

Einsamkeit hin, Einsamkeit her. So schlimm ist es dann auch wieder nicht. Danke Facebook, dass ihr alles mögliche zu Freunden erklärt und ihnen somit vielleicht sogar Zugriff auf mein Profil erlaubt. Ich will das nicht. Und jeder, der sich zumindest Distanz von technisch gering versierten Facebooknutzern schaffen will, kann folgende Anleitung nehmen um seine Daten wieder etwas privater zu machen. Nachdem in einem der letzten Posts Facebook kastriert wurde, kastriere ich heute meinen Social Graph.

Aufgefallen ist es mir, als ich kurz die Freundeslisten überprüfen wollte und feststellen musste, dass unter “Freunden” jetzt auch die öffentlichen Profile von Firmen, Clubs und Organisationen hinterlegt sind. Chatten kann ich mit diesen noch nicht, aber was können die von mir sehen. Bevor sie irgendwann irgendwas von mir sehen können. Strip It Down.

Meine Startseite:

Wenn ich link unter meinem Profilbild nun Freunde (ich verlinke hier, funktioniert aber nur, wenn man auf FB eingelogged ist) folge, sehe ich die Anfragen auf Freundschaft und die Liste meiner aktuellen Freunden geordnet nach den letzten Profiländerungen.

Unter Freunde sehe ich nun die schon angelegten Listen. Wenn ich einen Listennamen auswähle sehe ich nur den Newsfeed dieser Liste.

Wenn ich den violet gerahmten Button: Liste bearbeiten betätige habe ich die Möglichkeit weitere Freunde der Liste hinzuzufügen. Dort sind mir das erste mal auch die Seiten, deren Fan ich mal war und die mir jetzt nur noch gefallen als Freunde aufgefallen. Und dann begann ich sofort diese in eine Sonderliste abzulegen, den Fan oder Freund ist zumindest für mich noch ein Unterschied.

Mit dem Häckchen im Profilbild, kann man ein Profil der entsprechenden Liste zuordnen.

Ich selbst finde Facebook ganz dufte und sehe auch viele Möglichkeiten der digialen Kontaktpflege. Aber ich möchte gerne die Kontrolle über meine Daten behalten und nicht zu gläsern für alle sein.

Wer bisher nichts mit oben genanntem anfangen kann, hat vermutlich noch keine Listen angelegt. Dafür gibt es auch einen anderen, übersichtlicheren und einfacheren Weg. Dazu mehr in einem künftigen Post.

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One Response to “Wer solche Freunde hat, braucht keine Fans”

  1. Facebook Listen | Lonely People Talk A Lot

    [...] Motorix könnte ich meinen Namen in Kürze auch in Molist ändern. Wieso? Naja, Twitterlisten, Facebooklisten und jetzt nochmal Facebooklisten, quasi die erste Stufe der Listen in Facebook die dem gestrigen [...]

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