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	<title>Comments on: Wieso Hamburg zu recht als arrogant bezeichnet werden kann</title>
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	<description>Yuppies in Urbanity</description>
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		<title>By: Andreas</title>
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		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 10:02:06 +0000</pubDate>
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		<description>Zu deinen Beobachtungen möchte ich Maxim Biller zitieren, der selbst in Hamburg gelebt hat, später aber nach München gezogen ist: &quot;Hamburg, eine unfreundliche, bedeutungslose Stadt im Norden, deren Bewohner soviel Angst vor dem eigenen Leben haben, daß sie erst Recht einen Bogen um das Leben anderer Leute machen.&quot; Oder: &quot;Hamburg, mit seinen leblosen, sich für nichts und niemanden interessierenden Menschen erscheint einem wie eine windumwehte, mit Möwenkot bedeckte Nekropolis.&quot; Biller vermisst in Hamburg das mitteleuropäische Lebensgefühl seiner Kindheit, die er in Prag verbrachte und findet es später in München wieder. Er beschreibt es so: &quot;Hunderte von Menschen saßen zusammen und redeten, sie redeten und redeten und redeten, ja, und zwischendrin aßen sie und tranken, und dann redeten sie wieder, und manche lachten sogar, und die Luft war warm, und in der Luft war Staub, und die Blasmusikkapelle hoch über den Köpfen spielte (...) &quot;In a Sentimental Mood&quot;.&quot; Zitiert aus MERIAN, Heft 10, Jahrgang 52, S. 86. Biller hat m.E. schon vor über einem Jahrzehnt Hamburg exakt beschrieben und den Unterschied zum südlichen Deutschland gut herausgearbeitet. Ich habe es zwischen 1997 und 2000, als ich in Hamburg studierte, genauso empfunden. Ich fühlte mich häufig vor den Kopf gestossen, weil ich offen und interessiert auf die Menschen zugegangen bin, so wie ich es mein ganzes Leben lang gewohnt war, aber die Hamburger keinerlei Interesse zeigten, ausser aalglatter, oberflächlicher Höflichkeit. Sie sind an nichts und niemandem interessiert. Man hat das Gefühl gegen eine Mauer aus Schweigen nicht anzukommen. Viele meiner süddeutschen Studienkollegen haben resigniert und Hamburg deshalb schnell wieder verlassen. Und das verblüffenden ist, es hat sich nichts geändert: auch zehn Jahre später ist es noch genauso! Seit 2008 lebe ich (aus beruflichen Gründen) wieder in Hamburg. Die Stadt ist m.E. nur noch egoistischer und oberflächlicher geworden. Es gibt noch mehr Schnösel und die Tugenden der alten Hanseaten trifft man immer seltener an. Dies hat sogar Ole von Beust kurz vor seinem Rücktritt den Hamburgern mit Bauchgrimmen ins Stammbuch geschrieben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu deinen Beobachtungen möchte ich Maxim Biller zitieren, der selbst in Hamburg gelebt hat, später aber nach München gezogen ist: &#8220;Hamburg, eine unfreundliche, bedeutungslose Stadt im Norden, deren Bewohner soviel Angst vor dem eigenen Leben haben, daß sie erst Recht einen Bogen um das Leben anderer Leute machen.&#8221; Oder: &#8220;Hamburg, mit seinen leblosen, sich für nichts und niemanden interessierenden Menschen erscheint einem wie eine windumwehte, mit Möwenkot bedeckte Nekropolis.&#8221; Biller vermisst in Hamburg das mitteleuropäische Lebensgefühl seiner Kindheit, die er in Prag verbrachte und findet es später in München wieder. Er beschreibt es so: &#8220;Hunderte von Menschen saßen zusammen und redeten, sie redeten und redeten und redeten, ja, und zwischendrin aßen sie und tranken, und dann redeten sie wieder, und manche lachten sogar, und die Luft war warm, und in der Luft war Staub, und die Blasmusikkapelle hoch über den Köpfen spielte (&#8230;) &#8220;In a Sentimental Mood&#8221;.&#8221; Zitiert aus MERIAN, Heft 10, Jahrgang 52, S. 86. Biller hat m.E. schon vor über einem Jahrzehnt Hamburg exakt beschrieben und den Unterschied zum südlichen Deutschland gut herausgearbeitet. Ich habe es zwischen 1997 und 2000, als ich in Hamburg studierte, genauso empfunden. Ich fühlte mich häufig vor den Kopf gestossen, weil ich offen und interessiert auf die Menschen zugegangen bin, so wie ich es mein ganzes Leben lang gewohnt war, aber die Hamburger keinerlei Interesse zeigten, ausser aalglatter, oberflächlicher Höflichkeit. Sie sind an nichts und niemandem interessiert. Man hat das Gefühl gegen eine Mauer aus Schweigen nicht anzukommen. Viele meiner süddeutschen Studienkollegen haben resigniert und Hamburg deshalb schnell wieder verlassen. Und das verblüffenden ist, es hat sich nichts geändert: auch zehn Jahre später ist es noch genauso! Seit 2008 lebe ich (aus beruflichen Gründen) wieder in Hamburg. Die Stadt ist m.E. nur noch egoistischer und oberflächlicher geworden. Es gibt noch mehr Schnösel und die Tugenden der alten Hanseaten trifft man immer seltener an. Dies hat sogar Ole von Beust kurz vor seinem Rücktritt den Hamburgern mit Bauchgrimmen ins Stammbuch geschrieben!</p>
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		<title>By: margit</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wieso-hamburg-zu-recht-als-arrogant-bezeichnet-werden-kann/comment-page-1/#comment-96</link>
		<dc:creator>margit</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 15:35:56 +0000</pubDate>
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		<description>Und ich dachte immer, du bist der perfekte Frauenversteher........</description>
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		<title>By: Albert</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wieso-hamburg-zu-recht-als-arrogant-bezeichnet-werden-kann/comment-page-1/#comment-95</link>
		<dc:creator>Albert</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 11:37:41 +0000</pubDate>
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		<description>Jemanden zu verurteilen, weil er scheinbar banale Themen bespricht und keine Lust hat mit Fremden eine Unterhaltung zu führen? Diese Personen deswegen als arrogant zu betiteln?

Ist das nicht eine arrogante und nur scheinbar subtile art und weise seinen verletzen stolz nach außen zu kehren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jemanden zu verurteilen, weil er scheinbar banale Themen bespricht und keine Lust hat mit Fremden eine Unterhaltung zu führen? Diese Personen deswegen als arrogant zu betiteln?</p>
<p>Ist das nicht eine arrogante und nur scheinbar subtile art und weise seinen verletzen stolz nach außen zu kehren?</p>
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		<title>By: Marc</title>
		<link>http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wieso-hamburg-zu-recht-als-arrogant-bezeichnet-werden-kann/comment-page-1/#comment-94</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 22:14:25 +0000</pubDate>
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		<description>Hey Mo, netter Artikel.

Die weibliche Theorie, dass schwule Männer wohl die besten Männer wären möchte ich hier gleich mal widerlegen. Ich wohne in einer WG mit einem schwulen Pärchen und die haben die selben Probleme wie wir heteros. Der eine vernachlässigt seinen Freund weil er den ganzen Tag nur am Computer sitz und zockt und der andere kommt teilweise das ganze Wochenende nicht vom Sofa hoch.

Aber bitte Mädels, ich will euch eure heile Welt der Einbildung nicht kaputtmachen. Glaubt nur weiter dass schwule Männer die besten sind und dass Jonny Depp euch jeden Tag einen Strauch Rosen von der Arbeit mitbringt ;-)

Grüße von der Insel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hey Mo, netter Artikel.</p>
<p>Die weibliche Theorie, dass schwule Männer wohl die besten Männer wären möchte ich hier gleich mal widerlegen. Ich wohne in einer WG mit einem schwulen Pärchen und die haben die selben Probleme wie wir heteros. Der eine vernachlässigt seinen Freund weil er den ganzen Tag nur am Computer sitz und zockt und der andere kommt teilweise das ganze Wochenende nicht vom Sofa hoch.</p>
<p>Aber bitte Mädels, ich will euch eure heile Welt der Einbildung nicht kaputtmachen. Glaubt nur weiter dass schwule Männer die besten sind und dass Jonny Depp euch jeden Tag einen Strauch Rosen von der Arbeit mitbringt <img src='http://www.lonely-people-talk-a-lot.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Grüße von der Insel.</p>
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