Es geht ein Aufschrei durch Deutschland. Zumindest durch einen Teil von Deutschland. Durch die Büros und Arbeitszimmer Deutschlands. Der Staat betrachtet seine Bürger als umündig. Unmündig und deshalb müssen gewisse Angebot in jetziger Zeit verboten werden. Heute Kinderpornografie, morgen Tauschbörsen, die Beihilfe zum Diebstahl geistigen Eigentums darstellen und übermorgen die Webauftritte der anders denkenden. Mündige Bürger verstehen sich der demokratischen Mittel zu bedienen um sich der Allmacht der Volksvertreter zu widersetzen. Die Sperrung mit Hilfe von Listen ist nicht transparent und kann von niemandem nachvollzogen werden. Alleine die Möglichkeit des Missbrauchs muss die Zulassung verhindern. Noch liegt der Zugang zum Netz mehr oder weniger in den Händen der Telekomunikationsanbieter. Diese nehmen das Angebot des Staates an um somit eigene Stärke zu beweisen. “Ihr bekommt nur zu sehen was wir erlauben!” rufen sie uns hämisch zu. Das Netz kann auch ohne die großen Konzerne bestehen. Die Transportschicht ausgestauscht, auf peer2peer umgestellt werden, so das die physikalische Schicht wieder das ist, was es lange Zeit war: reine Paketvermittlung. Der Inhalt entsteht an den Endpunkten. Dazwischen ist nichts, ausser 1 und 0. Das demokratische Mittel welches nun in erster Instanz genutzt wird ist eine e-Petition des deutschen Bundestages. Es besteht die Möglichkeit Position zu beziehen. Frei seine politische Meinung vertreten. Noch.

June 28th, 2009 - 16:48
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